Unvergessliche Radtour durch die Haseldorfer Marsch

Starte deine unvergessliche Radtour am kleinen Hafen von Haseldorf und erlebe die Schönheit der Natur entlang der Elbe. Der Weg führt dich vorbei an malerischen Obsthöfen, die den Charakter der Region prägen. Während du radelst, kannst du die frische Landluft genießen und die ruhige Umgebung auf dich wirken lassen.

Streckenverlauf und Sehenswürdigkeiten

Entlang des Elbufers führt die Tour über asphaltierte Deichwege. Nach Belieben können Sie binnen- oder außendeichs fahren: bei der Entscheidung, ob Elbblick oder Weidelandschaft, werden Ihnen gelegentlich freilaufende Schafherden oder der Wind behilflich sein. Zum Verweilen laden auf dieser Strecke eine Vogelschutzstation des Naturschutzbundes Deutschland und ein Rasthaus ein.

Kurz vor dem Pinnausperrwerk biegt der Weg in Richtung Neuendorf ab. Hier lohnt sich ein Abstecher zum gemütlichen Restaurant „Aal-Kate“, bekannt für seine köstlichen Fischgerichte, bevor du deine Fahrt fortsetzt. Weiter geht es durch die flache Marschlandschaft, in der der Haselauer Kirchturm schon von Weitem sichtbar ist. Ein weiteres Highlight auf deiner Route ist das Binnendünengebiet „Holmer Sandberge“, wo sich eine kleine Rast empfiehlt, um die Landschaft zu genießen.

Über Heist geht es weiter nach Holm, wo du erneut eine Pause einlegen kannst, um dich für den letzten Abschnitt der Tour zu stärken. Von dort radelst du durch die Feldmark nach Wedel.

Abstecher nach Haseldorf

Am Sperrwerk der Haseldorfer Binnenelbe verlassen Sie das Elbufer außendeichs in Richtung Scholenfleth; von dort führt die Route über die Landstraße "Deichreihe" nach Haseldorf. Hier lohnt ein Besuch der spätromanischen Backsteinkirche St. Gabriel (nur nach telefonischer Anmeldung unter 04129/ 241) sowie des Haseldorfer Schlossparks mit zum Teil 30 m hohem Baumbestand. Im Park ist das Radfahren verboten.

Weitere Radtouren in der Region

Die Region rund um die Haseldorfer Marsch bietet zahlreiche weitere Radtouren, die es zu entdecken gilt. Hier sind einige Vorschläge:

  • Wedel - Haseldorfer Marsch: Eine ca. 4-stündige, 30 km lange Fahrradtour mit Start am S-Bahnhof Wedel.
  • Durch die Vier- und Marschlande: Eine schöne Tour mit viel Natur für die ganze Familie. Unterwegs gibt es mehrere Gasthäuser, auch ein Biobauernhof gehört dazu. Zudem gibt es die Möglichkeit baden zu gehen. Keine Autos, keine Berge. Streckenlänge rund 40 Kilometer.
  • Hamburg von seiner grünen Seite: Grüner Ring, Teil 1: Der Grüne Ring II ist ein Radweg rund um die Innenstadt Hamburgs, der nahezu ausschließlich durch Parks und Grünanlagen führt.

Der Regionalpark Wedeler Au

Die landschaftliche Umgebung könnte vielfältiger kaum sein und lädt dich zum Entdecken und Erkunden ein. Durch die besondere Lage im Regionalpark Wedeler Au könnte die Natur ursprünglicher und schöner kaum sein. Der Regionalpark Wedeler Au, in dem auch Wedel liegt, erstreckt sich von der Haseldorfer Marsch bis in den Westen Hamburgs hinein und bietet eine faszinierende Vielfalt. So sind hier Marschlandschaften ebenso zu finden wie Moore, Binnendünen, Heiden, Wälder und Wiesen.

Ein ganz besonderes Plätzchen, das du nur zu Fuß oder mit dem Fahrrad erreichst, findest du in der NABU Vogelstation Wedeler Marsch. Bei Sonnenauf- oder -untergang kannst du hier das beeindruckende Naturschauspiel des Vogelzugs beobachten und die Ruhe mit allen Sinnen genießen.

Das Elbmarschenhaus

Du bist neugierig und möchtest mehr über die Elbmarschen erfahren? Dann nichts wie hin zum Elbmarschenhaus! Hier erfährst du alles über die Geschichte und Besonderheiten der Marsch und kannst sogar Techniken aus längst vergangenen Zeiten hautnah erleben.

Abseits des Autoverkehrs bieten, neben zahlreichen weiteren ausgeschilderten Radwegen, die Regionalpark-Radrouten charakteristisch ganz unterschiedliche Halbtagestouren über Feld- und Waldwege. Radrennfahrer sind auf den größeren asphaltierten Straßen des Regionalparks unterwegs. Spaziergänger und Skater erkunden hier ebenfalls die Region. Auch Landwirte gehen ihrer Arbeit nach. Bitte nehmen Sie auf den Feldwegen Rücksicht auf andere Besucher sowie auf landwirtschaftliche Fahrzeuge.

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