Der Ostseeküsten-Radweg in Schleswig-Holstein erstreckt sich von Kupfermühle bei Flensburg bis nach Lübeck-Travemünde und offenbart auf seiner Strecke die faszinierenden Facetten dieser abwechslungsreichen Urlaubsregion.
Wir sind keine Profi-Radfahrer, sondern eher die Fraktion der „Genießer“. Unser Motto: bloß keinen Stress, die Zeit genießen, Spaß haben, viele wunderbare Orte sehen, gut ausgebaute Radwege nutzen und einfach mal vom Alltag erholen.
Start in Kiel und Fahrt nach Laboe
Kiel, die Landeshauptstadt von Schleswig-Holstein, bildet eines der vielen Highlights auf dem Ostseeküsten-Radweg. Gegründet im 13. Jahrhundert galt sie als bedeutende Handelsstadt und Tor zur Ostsee. Heute ist sie die nördlichste Großstadt von Deutschland und liegt am „Kiel Canal“. Dieser gehört zu den meist befahrenen Wasserstraßen der Welt und ist in Deutschland als Nord-Ostsee-Kanal bekannt.
Kiel zieht zu den bekannten „Kieler Wochen“ jährlich Millionen jener Besucher an, die ein Faible für Kreuzfahrtschiffe, außergewöhnliche Segler und unglaubliche Jachten haben.
Unsere Fahrradtour begann also in Kiel und führte uns am ersten Tag nach Hohwacht. Eigentlich wollten wir durch Laboe - welches am Ostufer der Kieler Förde und ca. 30 Minuten von Kiel entfernt liegt - fahren, doch wir mussten uns erst noch einradeln und hatten die falsche Abzweigung genommen.
Eine abwechslungsreiche Etappe; denn sie beginnt in der Landeshauptstadt, wo Sie eine ganze Weile entlang einer Hauptverkehrsstraße radeln müssen, folgt dann dem Förde-Wanderweg, von dem aus Sie das rege Treiben auf der Bucht beobachten können, und verläuft dann kilometerlang auf der sog. Rennstrecke direkt hinter den Dünen.
Nach einer Stadtbesichtigung und ggf. Danach halten Sie sich links und radeln sanft hügelan zu einer Vorfahrtstraße, deren Zweirichtungsradweg Sie nach links folgen. So kommen Sie zur T-Kreuzung mit einer Vorfahrtstraße und biegen links in diese ein, um bald darauf Kiel zu verlassen und nach Mönkeberg zu fahren.
Ab hier folgt die Etappe (weitestgehend) auf wechselnden Belägen dem Förde-Wanderweg nach Laboe, der an ein paar Stellen so eng ist, daß man bei hohem Fußgängeraufkommen am besten gleich schiebt. Unterwegs dürfen Sie sich noch über eine Besonderheit wundern; denn der Ostseeküsten-Radweg führt durch ein Gelände der Bundesmarine und überquert dort mittels einer Brücke die Zufahrt des Militärs zu einem Anleger.
geheime Dinge die dort manchmal treiben, jedenfalls kann es vorkommen, daß der Durchgang bzw. die Durchfahrt gesperrt wird, wofür es extra weit davor eine elektronische Anzeige gibt, so daß Sie nicht unnötig viel vor und zurück radeln müssen.
Laboe: Marineehrenmal und mehr
In Laboe gelangen Sie automatisch auf die Hafenstraße, passieren entsprechend den Hafen und biegen dort links in die Strandstraße ab, so daß Sie zunächst zwar parallel zum Strand, aber sozusagen in zweiter Reihe radeln.
Laboe, 14 m ü.N.N., 5.200 Einw., wurde vermutlich in den 30er Jahren des 13. Jh. als deutsches Dorf in der Form eines Rundlings gegründet. Der Rundanger ist noch heute im sog. Oberdorf nachvollziehbar. Unterhalb bestand aber zuvor schon ein slawischer Fischerort namens 'Lubodne', zu deutsch 'Schwanenort', weshalb das Wappentier Laboes denn auch ein Schwan ist.
In den folgenden Jh. entwickelte sich Laboe sehr gemächlich, erst durch die aufkommende Badelust Ende des 19. Jh. Auch wenn inzwischen über 100.000 Gästeübernachtungen jährlich gezählt werden, ist Laboe weniger für die Badefreuden als für das Marineehrenmal bekannt, welches am nordöstlichen Ortsrand zu finden ist.
Der markante, 72 m hohe Turm ist nicht nur weithin sichtbar, er bietet bei günstiger Witterung auch einen kilometerweiten Ausblick. Freunde der Marine werden sich selbst bei starkem Andrang kaum von einem Besuch abhalten lassen. Den anderen sei ans Herz gelegt, daß das Ehrenmal, welches 1927 bis 1936 erbaut wurde, anfänglich nur der Erinnerung an die Gefallenen der Kaiserlichen Marine diente, seit 1954 hier aber neben den deutschen Seefahrern auch denen der anderen an den beiden Weltkriegen beteiligten Nationen gedacht wird.
1996 entschloß man sich schließlich gar, fortan nicht nur der Marinesoldaten, sondern auch der zivilen Seefahrer zu gedenken, weshalb es nun auch ein 'Mahnmal für eine friedliche Seefahrt auf freien Meeren' ist geöffnet April-Okt.
Während die einen im Anschluß noch das U 995, ein vor dem Ehrenmal am Strand aufgebautes Hochseetauchboot aus dem Zweiten Weltkrieg besichtigen werden, zieht es die anderen vielleicht noch ein Stückchen weiter, um die Meeresbiologische Station aufzusuchen. Die privat betriebene Einrichtung widmet sich den Lebewesen in der Ostsee und erläutert bei Führungen in kleinen Gruppen z.B., warum die Scholle beide Augen auf einer Körperseite hat, wovon ein Seestern lebt und ob Muscheln schwimmen können geöffnet April-Okt.
Weiterfahrt entlang der Küste: Stein, Schönberger Strand und mehr
Wenn die Straße kurz nach dem Marineehrenmal rechts abknickt, führt der Ostseeküsten-Radweg geradeaus mit Tick links unten am Strand weiter. So kommen Sie zu einer Kreisstraße, müssen auf losem Sand wenige Meter steil hügelan und folgen dann dem dortigen Geh- und Radweg.
Vorbei an zwei Campingplätzen radeln Sie zum Ortseingang von Stein, biegen mit Radhinweis links ab und fahren direkt bis an die Küste. Nach dem Hafen knickt der Deich links ab, und Sie können ihm bei geringem Fußgängeraufkommen folgen, um die Aussicht zu genießen.
Oder Sie bedienen sich der ausgewiesenen Route und fahren auf der kleinen Straße gleich unterhalb des Deiches bis zu einem Campingplatz, wo der Ostseeküsten-Radweg dann ganz offiziell auf den Deich leitet. Hernach ist es nur noch ein kurzes Stück, bis ein Graben gequert wird und die Etappe mit einem Links-/Rechtsversatz an die Dünen heranführt, wo eine teils sehr breite Asphaltbahn geboten wird, die sich über zig Kilometer erstreckt und sagenhaftes Radeln gestattet; linker Hand entlang der Dünen und dem Strand, rechter Hand entlang des Deichs und vorbei an Campingplätzen, Ferienhäusern sowie den Touristenhochburgen Heidkoppel, Kalifornien, Brasilien, Schönberger Strand und Stakendorfer Strand.
In Schönberger Strand geht es zuallererst einmal ums Baden in der Ostsee und das Sonnenbaden am Strand und das ist auch gut so! Wenn Sie länger bleiben und Ihnen das Strandleben auf Dauer doch ein wenig zu langweilig werden sollte oder wenn das Wetter nicht so recht mitspielen mag (skandalös!), dann können Sie sich aber auch auf andere Art und Weise die Zeit vertreiben.
Z.B. durch einen Besuch der Museumsbahnen Schönberger Strand am Museumsbahnhof. Die dortigen Eisen- und Straßenbahnen werden von einem Verein nicht nur restauriert und ausgestellt, sondern in den Sommermonaten an Sams- und Sonntagen auch betrieben.
Wenn zwischen dem Sonnen und Baden sowie dem Essen und Trinken noch Zeit verbleibt und die Kultur nicht zu kurz kommen soll, bietet sich zudem ein Besuch des Probstei-Museums im ca. 4 km entfernten Schönberg an. Das Museum widmet sich insbesondere der Geschichte der Region, der Land- und Hauswirtschaft sowie dem Handwerk und ist Mitte Mai-Okt.
Wenn Sie in Begleitung von Kindern reisen aber nicht nur dann , empfiehlt sich ebenfalls eine kurze Radtour nach Schönberg, um dort das Kindheitsmuseum zu besuchen. Es präsentiert u.a. Spielzeug, Kinderliteratur, Kleidung sowie Möbel und erläutert mit zahlreichen Fotos die Lebens- und Wohnsituation von Kindern seit 1890 bis heute. Betrieben wird das Museum von einem gemeinnützigen Verein in ehrenamtlicher Tätigkeit Öffnungszeiten: Mai so 14-17 h, Juni-Okt.
Der Ostseeküsten-Radweg verläuft in Schönberger Strand auf einem kurzen Abschnitt hinter dem Deich, damit die Fußgänger auf dem Weg am Strand nicht gestört werden. Doch bereits in Stakendorfer Strand geht es, wenn die Straße rechts abknickt, kurz geradeaus und alsbald über den Deich hinweg zurück auf die breite Bahn.
Ca. 1½ km dürfen Sie noch genüßlich radeln, dann setzt sich die Route rechts auf einem schmalen Schotterweg landeinwärts fort. Kurz vor dem Ort biegen Sie links auf den Geh- und Radweg der Landesstraße L 165 ein und folgen dieser bis zum Abzweig links nach Hohenfelde-Mohnkamp.
In der Häuseransammlung zweigt die Etappe alsbald rechts auf einen Feldweg ab, der von weniger guter Beschaffenheit ist nach Regen oft pfützenreich, bei längerer Trockenheit teils recht sandig. Es sind aber nur ca. 1½ km bis Satjendorf, wo wieder fester Rollbelag geboten wird, kurz allerdings auch grobes Pflaster.
Die Tour verläuft sodann auf gutem, fast zweispurigem Asphalt durch die schöne sanftwellige Landschaft. Der Ostseeküsten-Radweg folgt der dortigen Strandstraße aber nicht bis zur See, sondern nur ein kurzes Stück und knickt dann rechts Richtung Süden ab. Entsprechend verlassen Sie den Ort bald wieder und zweigen kurz darauf links ab, um vorbei am Großen Binnensee zurück zur Küste zu radeln.
Ankunft in Hohwacht
Zunächst bekommen Sie diese aber noch nicht zu sehen, sondern müssen erst noch eine Schleuse überqueren, bevor Sie hinauf auf den Deich fahren und auf Asphalt nach Hohwacht pedalieren können. Im Ort sind es dann nur noch ein paar Meter bis zur T-Kreuzung mit der L 164, in die Sie links einbiegen.
Hohwacht, 19 m ü.N.N., 900 Einw., ist ein ehemaliges Fischerdorf und seit 1986 anerkanntes Ostsee-Heilbad (Foto: Hohwachter Bucht Touristik). Im Gegensatz zu so vielen anderen Seebädern achtete man in Hohwacht auf das Ortsbild, und so gibt es keine Hochhäuser aus den 70er Jahren, die Ort und Landschaft verschandeln. In Hohwacht gilt nämlich die Devise: Kein Haus höher als die Bäume.
Dabei ist man gegenüber moderner Architektur und Kunst aufgeschlossen, wie die Hohwachter Flunder zeigt. Die 2004 errichtete Seeplattform heißt wegen ihres Grundrisses so und ist mit ihrem 24 m hohen Pylon und den Stahlseilen, die die Konstruktion der Plattform tragen, nicht nur eine Zierde am Strand, sondern wird auch gern für Musikveranstaltungen, Hochzeiten etc. genutzt.
Die Hohwachter Flunder
Vor allem der schöne Sandstrand mit den Strandkörben und die große Seeplattform gefallen uns. Wegen ihrer besonderen Form, die an einen Plattfisch erinnert, erhielt sie ihren Namen „Flunder“.
Mögliche Abstecher und Sehenswürdigkeiten in der Umgebung
In der Umgebung: Wenn Sie sich zu einem längeren Aufenthalt entschließen, lohnt eine kleine Rundtour durch die Umgebung, deren erstes Ziel Lütjenburg (33 m ü.N.N., 5.700 Einw.), ein kleines, schmuckes Landstädtchen sein sollte. Bei der Tourist-Information am Markt erhalten Sie ein Infoblatt für einen beschaulichen Rundgang, der an der St.-Michaels-Kirche beginnt, die 1220-30 erbaut wurde und in der angeschlossenen Kapelle das Grabmal des Grafen Otto birgt, das 1608 aus Sandstein, Marmor und Alabaster erstellt wurde.
Außerdem kommen Sie u.a. am Färberhaus vorbei, das 1576 errichtet wurde und heute das älteste Wohnhaus der Stadt ist. Unweit nordöstlich liegt das Gut Panker, ein schon fast residenzartiger Gutshof, der vom hessischen Landgraf Moritz verwaltet wird und wo eine Reihe von Einrichtungen mit Handwerkskunst die Sinne für Schönheit und Qualität schulen.
Außerdem widmet sich das Gut den Trakehnern für die Unkundigen (wie meine Wenigkeit), edle Warmblutpferde, ursprünglich aus Ostpreußen. Und wer nun einkehren möchte, sucht vielleicht die Ole Liese auf, ein Gasthaus von 1797, das seinen Namen einem altersschwachen Reitpferd des damaligen Fürsten verdanken soll.
Der Ostseeküsten-Radweg im Überblick
Auf ca. 445 Kilometern führt Sie der Ostseeküsten-Radweg in Schleswig-Holstein von Kupfermühle bei Flensburg bis nach Lübeck-Travemünde und enthüllt auf seiner Strecke die faszinierenden Facetten dieser abwechslungsreichen Urlaubsregion. Mal radeln Sie mit Blick auf das Meer am Strand entlang, dann vorbei an bewaldeten Steilufern oder durch das fruchtbare Hinterland mit seinen tiefblauen Seen, Fjorden und Feldern.
Ostseeküsten-Radweg: Auf ins ganz kleine große Rad-Abenteuer!Beim Start in Flensburg ist ein Besuch der historischen Hafenstadt oder des Schifffahrts- und Rummuseums zu empfehlen. Bei der Weiterfahrt Richtung Schlei führt Sie der Radweg entlang der Ostsee durch Kappeln mit seinen einzigartigen Heringszäunen bis ins Urlaubsparadies Damp, wo Sie sich nach Herzenslust mit Massagen und anderen Anwendungen verwöhnen lassen können.
Weiße Sandstrände, eine verträumte Altstadt und der charmante Hafen wecken in Eckernförde Urlaubsgefühle. Das Künstlermuseum in Heikendorf, das U-Boot in Laboe und die vielen maritimen Eindrücke des Kieler Hafens sind nur einige der Highlights, die Sie in der Kieler Bucht erwarten.
Mit Blick auf das Meer, vorbei an Brasilien, Kalifornien, der Hohwachter Bucht und Heiligenhafen, fahren Sie nun der Sonneninsel Fehmarn entgegen. Der Inselrundkurs führt Sie vorbei am Meereszentrum Fehmarn und dem NABU Wasservogelreservat.
Zurück auf dem Festland säumen traditionsreiche Urlaubsorte den Ostseeküsten-Radweg Richtung Lübeck, die mit ihren feinen weißen Sandstränden zum Sonnenbaden einladen. Erholen Sie sich im Erlebnisbad „Grömitzer Welle“ oder verbringen Sie einen sorglosen Tag voller Spaß und Nervenkitzel im Hansa-Park Sierksdorf. Vor den Toren Lübecks begrüßt Sie in Travemünde das berühmte Segelschiff „Passat“. Tauchen Sie anschließend ein in das historische Flair und pulsierende Leben der Hansestadt.
Die Radstrecke verläuft größtenteils durch ebenes Küstengebiet. Die Route ist durchgehend beschildert.
Rast und Übernachtung auf dem Ostseeküsten-Radweg
Für einen kurzen Zwischenstopp eignen sich Rastplätze und Schutzhütten entlang der Fahrradstrecke an der Ostseeküste. Immer wieder kommen Sie an Buden vorbei, in denen frische Fischbrötchen maritimen Genuss garantieren. Restaurants und Cafés laden zudem zum Verweilen ein.
Je nach Lust und Laune können Sie bei einer mehrtägigen Radreise in Hotels, Pensionen und Jugendherbergen übernachten oder Ihr Lager auf einem der zahlreichen Campingplätze aufschlagen, die Sie am Ostseeküsten-Radweg willkommen heißen. In der Hauptsaison empfiehlt sich eine Reservierung der Unterkünfte im Voraus.
Weitere Informationen und Listen der Übernachtungsbetriebe in Schleswig-Holstein erhalten Sie unter www.ostseekuesten-radweg.de, www.bettundbike.de, www.radlerquartiere.de und www.ostseefjordschlei.de.
Hinweis zu Sturmschäden
ACHTUNG: Aufgrund der schweren Sturmflut (19. - 21. Oktober 2023) kam es zu Küstenabbrüchen und anderen erheblichen Schäden. Bitte nehmen Sie die ausgewiesenen Umleitungen und Absperrungen ernst. Bedingt durch nicht sichtbare Unterspülungen kann es zu weiteren Abbrüchen kommen.
Durch die Radstrategie Schleswig-Holstein 2030 werden die Radfernwege stets optimiert - das schließt auch den Ostseeküsten-Radweg mit ein. Aufgrund der Qualitätsverbesserung und damit verbundenen Maßnahmen können die genannten Kilometerangaben daher leicht schwanken.
Impressionen entlang der Strecke
Mal radeln Sie mit Blick auf das Meer am Strand entlang, dann vorbei an bewaldeten Steilufern oder durch das fruchtbare Hinterland mit seinen tiefblauen Seen, Fjorden und Feldern.
Die Strände von Heidkate, Kalifornien und Brasilien gehen ineinander über und sind das perfekte Ausflugsziel für Familien, Surfer:innen, Fahrradfahrer:innen und Spaziergänger:innen. Vor allem Wassersportinteressierte kommen in Brasilien voll auf ihre Kosten, denn Wassersport Brasilien bietet unter anderem Kurse zum Wellenreiten und Windsurfen an!
Wir radeln weiter durch die schönsten Landschaftsmotive, die einer Postkarte entsprungen sein könnten.
Zusammenfassung der Route
Über eine neue "Radlerbrücke" überqueren Sie den Flusslauf und radeln gut beschildert erst in Richtung Hafen, dann durch die Ortsteile hindurch nach "Mönkeberg".
In "Möltenort" legt die Fähre zum anderen Ufer an.
"Laboe" hat einen sehr schönen Hafen.
Auf dem Hochwasserdamm radeln Sie mit herrlicher Aussicht auf das Meer an Stein vorbei. Nach der "Großen Schleuse" beginnt links des Dammweges ein schöner Strand, der im Sommer von zahlreichen Urlaubern und Standnixen bevölkert ist.
Der Ostseeküsten-Radweg verläuft hier auf dem Damm weiter, Sie können aber auch auf einem mehrere Meter breiten Asphaltstreifen, der vier Kilometer weit bis zum Scheidebach führt, weiter radeln. Beim "Scheidebach" erreichen Sie wieder ein Naturschutzgebiet.
In Grünberg passieren Sie einen Campingplatz und radeln dann rechts ab längs der Straße in Richtung L145.
Leicht hügelig geht es nun auf kleinen, fast verkehrsfreien Straßen weiter.
Bei Ort "Lippe" erreichen Sie wieder die Ostsee.
Der Radweg folgt nun einen knappen Kilometer dem Strand, dann zweigt er nach rechts auf eine kleine Straße ab und steigt leicht an. Hier zweigen Sie nach links ab und radeln auf dem Radweg neben der Straße weiter.
Herrlich geht es nun bergab an "Döhnsdorf" vorbei.
An einem Parkplatz erreichen Sie die Ostsee.
Vom Radweg zweigt nach rechts die Zufahrtsstraße zum bekannten "Schloss Weißenhaus" ab. Entlang des Parkes erreichen Sie zuerst das "Rosarium" des Schlosses.
Bergauf erradeln Sie das Plateau der ehemaligen Schutzburg.
Impressionen aus Hohwacht
Oberhalb der Steilküste soll ein unter mächtigen Eichen und Buchen gelegener Weg zu einer tollen Aussichtsplattform führen. Der Blick soll hier weit über die Hohwachter Bucht auf das offene Meer reichen.
Nach wie vor sind wir begeistert, welch‘ schöne Ecken doch so vor unserer Haustür liegen. Für den Förde-Fräulein-Blog waren wir schon sehr oft im Norden unterwegs, und dennoch entdecken wir dank toller Partner wie dem Ostsee-Holstein-Tourismus e.V. immer wieder etwas Neues.
Fazit
Doch glücklicher Weise hat uns die Hohwachter Bucht mit ihrer Vielseitigkeit begeistert und wird von uns definitiv für weitere Tagesausflüge erneut angesteuert.
| Ort | Einwohnerzahl | Höhe über NN | Besonderheiten |
|---|---|---|---|
| Laboe | 5.200 | 14 m | Marineehrenmal, U 995 |
| Hohwacht | 900 | 19 m | Hohwachter Flunder, Ostsee-Heilbad |
| Lütjenburg | 5.700 | 33 m | St.-Michaels-Kirche, Gut Panker |
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