Der Allgemeine Deutsche Fahrrad-Club e.V. (ADFC) ist mit bundesweit mehr als 240.000 Mitgliedern die größte Interessenvertretung der Radfahrerinnen und Radfahrer in Deutschland und weltweit. Der ADFC setzt sich dafür ein, dass Radfahren sicherer und komfortabler wird.
Mehrtagestour „Mosel, Saar, Ruwer, Maare“
Eine Mehrttagestour, die erst vor Ort beginnt: Also mit individueller AnreiseMehrtagestour „Mosel, Saar, Ruwer, Maare“ vom 29. Juni bis 5. Samstag 29. Juni 2024 - Individuelle Anreise, Stadtrundfahrt und Wein-Rundgang
Individuelle Anreise und Stadtrundfahrt in Trier
Bei bestem Wetter kommen wir mit 15 ADFC’lern im Hotel Deutscher Hof in Trier an. Nachdem wir die Räder im geräumigen Fahrradkeller untergebracht haben, machen wir uns auf den Weg durch die Fußgängerzone zur Porta Nigra, unserem Treffpunkt für die Stadtrundfahrt. Dabei haben wir Mühe, uns einen Weg durch die Menschenmassen zu bahnen, die an diesem Wochenende das Trierer Altstadtfest feiern. Vorbei an vielen Bühnen mit Livemusik, Buden mit kulinarischen Köstlichkeiten und Verkaufsständen gelangen wir zur Busstation.
Ein Doppeldeckerbus fährt uns durch Trier, der ältesten Stadt Deutschlands, und seine Außenbezirke. An jeder Ecke zeugen Relikte antiker Bauwerke von der Anwesenheit der Römer seit ca. 30 v. Chr. Unsere kundige Reiseleiterin hat dabei Vieles und Interessantes zu erzählen. Höhepunkt der Fahrt ist der Besuch auf dem Petrisberg, wo die Römer damals ein großes Militärlager errichteten.
Von dort oben haben wir einen großartigen Blick auf die Stadt Trier und ihre Lage im Moseltal. Nicht unerwähnt bleibt bei ihr die Bedeutung des Weinanbaus!
Wein-Rundgang durch Trier
Kurze Zeit später wissen wir warum: Sie ist Winzerin und Gutachterin bei Weintestungen! Somit also prädestiniert, einen anschließenden „Weinrundgang“ mit uns durch die Altstadt zu machen. Zu Beginn dieser Führung bekommen wir alle ein „Probiergläschen“, das auch beim Start des Rundgangs mit einer ersten Kostprobe eines Rieslings befüllt wird. Mit vielen Erklärungen von ihr bummeln wir durch die Trierer Gassen, genießen weitere Weinproben, bis die Tour in einem Weinkeller mit einer Sektverkostung ihren Abschluss findet. Hier ist es angenehm kühl, denn mittlerweile ist es sehr heiß geworden. Mit einem gemeinsamen Abendessen endet dieser erste Tag.
Sonntag 30. Juni 2024 - Ruwer-Hochwald-Tour (57 km)
Bei leichtem Nieselregen und zum Glück kühleren Temperaturen radeln wir zum Trierer Bahnhof und steigen nach dem Verladen unserer Räder in den Bus nach Hermeskeil. In Serpentinen schlängelt er sich durch den Hunsrück. Je höher wir kommen, um so gespenstischer wird der Wald, grau von Nebelschwaden und Nieselregen verhangen. Dennoch, eine wunderschöne Natur. Auch nach der Ankunft in Hermeskeil ist uns Petrus nicht hold und wir müssen unsere Regenkleidung anziehen. Dabei verwandelt sich unsere Fahrradgruppe im Nu in eine kunterbunte Truppe.
Bei der Abfahrt ins Tal genießen wir den herrlichen Blick in die Landschaft, müssen aber auch an zwei Stellen einen beim Sturm letzte Nacht umgekippten Baum vom Radweg entfernen. Mit vereinten Kräften ist das schnell erledigt, und wir können weiter radeln, vorbei an wilden lila Fingerhutblüten und üppigen Farnen. Neben oder unter uns hören wir das Tosen des Ruwer, der wegen des vielen Regens mehr Wasser als üblich führt. Wir sehen vereinzelte Pferde auf saftigen Weiden, zottelige Kühe und sogar einige Molche am Wegesrand sowie ein Reh.
Vielleicht gehört es zu unserem Gasthof, in dem wir eine Pause einlegen? Es ist das Gasthaus „Reh“ in Gutweiler. Die Wirtsleute haben heute ihren letzten Tag, wir essen sozusagen „die Reste“. Auch der Regen hört endlich auf. Unterwegs müssen wir einige Male nach dem Luftdruck meines Fahrradreifens sehen, er verliert immerzu Luft und erklärt, warum sich mein Rad so schwer fahren lässt.
Montag 1. Juli 2024 - Tour an die Saar (62 km) mit 4 Platten an einem Tag!
Bevor es losgeht, radele ich zur Fahrradstation am Bahnhof, um die Sache mit meinem Luftverlust im Reifen zu klären. Der Weg dorthin und vor allem zum Hotel zurück wird zur Herausforderung, ist eigentlich nur 2 km lang, aber wegen einer äußerst komplizierten Straßenführung kaum zu finden. Selbst mein Handy-Navi verzweifelt an den vielen Unterführungen und schwierigen Wegführungen und führt uns permanent im Kreis herum. Das Servicecenter mit seinem Leiter Norbert ist sehr zu empfehlen.
Sehr kundige Mitarbeiter helfen sofort weiter, mir mit zwei neuen Ventilen. So schaffe ich es, noch rechtzeitig vor Abfahrt am Hotel zu sein. Ohnehin gibt es dort noch ein weiteres Problem, einen platten Reifen bei einem anderen Radler. Dies sollte nicht der letzte heute sein... Zunächst radeln wir einen wunderbaren Radweg an der Mosel entlang, dann an der Saar. Aber mein Reifen verliert schon wieder Luft und ich muss zurück zur Radstation Trier, wo mir erneut schnell geholfen wird.
Unsere Gruppe radelt weiter ins idyllische Saarburg, das mit seinen Kanälen und alten Häusern ein wenig an Straßburg oder Freiburg erinnert. Hier ist Zeit für einen Stadtbummel, einem Kaffee und Kuchen in einem der hübschen Cafes. Zum Glück können Gerald und andere die defekten Schläuche schnell flicken bzw. durch neue ersetzen und geben dabei alles. Auch die „Easy-Pumps“ (Akku-Luftpumpen) s[1] toßen an ihre Grenzen.
Unser Tourenleiter verzichtet dann auf weitere Pausen, denn langsam werden die Ersatzschläuche knapp, und radelt direkt mit der Gruppe zum Hotel zurück, wo er zwei Stunden später als geplant eintrifft. Abends essen wir ausgezeichnet in der „Kartoffelkiste“ in der Trierer Altstadt. Dabei ist das Hauptthema: 4 Pannen an einem Tag! Erhard meint, dass er das in seinen vielen Jahren als Tourenleiter noch nicht erlebt hat. Am nächsten Morgen sollen gleich neue Ersatzschläuche gekauft werden, bevor es losgeht! Auch ich verfüge inzwischen über einige Ersatzventile!
Dienstag 2. Juli 2024 - Transfertour an der Mosel von Trier nach Zeltingen (74 km)
Norbert, Peter und ich verabschieden unsere Gruppe am Trierer Hotel und fahren mit zwei Autos „vor“ zu unserem neuen Quartier, dem Hotel Winzerverein in Zeltingen, wo wir die nächsten 3 Nächte verbringen werden. Es regnet immer noch stark.
Unsere Gruppe radelt derweil die Strecke an der Mosel entlang, leider größtenteils auch im Regen. Eine Mittagspause gibt es in Leiwen. Am Abend kommen alle ziemlich nass im Winzerverein an. Sie können sich und ihr Rad mit einem Gartenschlauch vor der Fahrradgarage einer ersten Säuberung unterziehen, freuen sich dann auf eine warme Dusche und einem guten Abendessen vom Buffet.
Hier konnten wir mit Halbpension buchen, so dass wir das Hotel am Abend nicht mehr zu verlassen brauchen. Zuvor müssen jedoch Norbert und Peter die Autofahrer nach Trier zurückbringen, damit diese ihre dort noch abgestellten Autos abholen können. Auch dabei geraten sie erneut in ein Unwetter, diesmal aber im trockenen Auto sitzend.
Das leckere Abendessen und unser lustiger Kellner versöhnt dann alle wieder mit den Unbillen des Wetters heute. Nach soviel Wasser von oben, muss auch Flüssigkeit nach innen: ein guter Moselwein oder ein kühles Bitburger Pils kommen gerade Recht. Erhard kann sich nicht ganz entscheiden, ob er ein „kleines“ oder ein „großes“ Bier nimmt!
Mittwoch 3. Juli 2024 - Schiffsfahrt nach Traben-Trarbach
Oh Wunder, es regnet heute morgen mal nicht! Wir radeln 8 km zum Schiffsanleger in Bernkastel-Kues, wo wir mit viel Vorfreude auf eine sonnige Schifffahrt in die „Moselperle“ einsteigen. Wir passieren die Schleuse bei Zeltingen, fahren unter der neuen hohen Moselbrücke bei Wintrich hindurch und an berühmten Weinhängen mit klangvollen Namen wie das „Piesporter Goldtröpfchen“, „Zeltinger und Wehlener Sonnenuhr“ oder „Erdener Treppchen“ vorbei.
Beim „Kröver Nacktarsch“ setzt jedoch wieder ein solcher Regen ein, dass wir alle unsere „Regenkostümierung“ anziehen müssen, bevor wir in Traben-Trarbach das Schiff verlassen. Die Stadtbesichtigung und Mittagspause sparen wir uns hier wegen des schlechten Wetters und beschließen, direkt zum Kloster Machern zu fahren. Dort können wir unsere nassen Sachen trocknen und einen leckeren Kuchen und Kaffee zu uns nehmen. Das Brauhaus nebenan ist sehenswert!
Im Klosterladen finden einige von uns lokale Köstlichkeiten, wie besondere Senf- und Marmeladensorten, Gewürzmischungen, aber auch Liköre und Obstbrände als willkommenes Souvenir. Nach diesem kühlen und regnerischen Tag freue ich mich, wie jeden Tag nach Rückkehr ins Hotel, auf den kleinen beheizten Pool im Hotelgarten.
Den Abend verbringen wir wieder mit ausgiebigem Schlemmen vom Buffet, Bier- und Weintrinken und einige auch mit lustigen Spielen wie „MauMau“ oder „Lobo77“. Aber auch wieder mit Diskussionen, wie das Wetter morgen wohl wird.
Donnerstag 4. Juli 2024 - Maare-Mosel-Tour (67 km)
Regenkleidung an oder aus? Das ist wieder die Frage. Nach einem regnerischen Start am Hotel steigen wir dann doch trocken in den Bus, der uns nach Daun bringen wird. Da Norbert den „Express-Bus“ gebucht hat, entfällt die abenteuerliche Fahrt auf der serpentinenreichen Straße mit etlichen Haltepunkten in den kleinen Eifeldörfern.
Über die Schnellstraße erreichen wir nach einer Stunde den Ort Daun. Im dortigen Cafe versorgen wir uns mit Proviant und radeln nach einem zunächst steilen Anstieg auf dem Maare-Mosel-Radweg über 4,5 km, bevor es abwärts geht. Es soll der schönste Radweg an der Mosel sein, wie Norbert in Trier sagt. Er führt auf alten Bahntrassen von Daun nach Bernkastel-Kues durch die Eifel.
Über zahlreiche Brücken und Viadukte mit traumhaften Rundumblicken in die Landschaft, durch etliche Tunnel, in denen Fledermäuse leben, durch dichte Buchenwälder, ohne Autolärm. Nur ein sanftes Rauschen der Blätter begleitet uns. Ein besonderes Erlebnis ist das Durchfahren des „Großen Schlitzohrs“, dem zweitlängsten Fahrradtunnels in Deutschland. Hier empfiehlt sich, die Beleuchtung einzuschalten. Es ist sehr kalt und feucht darin.
Fast schon im Moseltal angekommen, machen wir eine Rast im Winzerhofcafe Görgen in Platten.
5. Juli 2024 - Wanderung Deutschherrenweg/Moselsteig (6 km)
Während einige bereits nach dem Frühstück die Heimreise antreten, nehmen andere noch die schöne Umgebung zum Anlass, eine Wanderung zu unternehmen. Vom Hotel aus startet diese Gruppe zu einem 2-stündigen Rundwanderweg durch Wälder und Weinberge. Anschließend gibt es noch ein letztmaliges Beisammensein im Winzerverein bei Kaffee und Kuchen, bevor auch die letzten heimreisen.
Radwege in der Region
- Ruwertal: Ideal als Quartier, um eine Radtour auf dem Ruwer-Hochwald-Radweg zu starten.
- Saartal: Ab Konz führt eine Route links entlang des Saar-Kanals, wer sich für rechts entscheidet, folgt dem naturbelassenen Flusslauf über Kanzem bis nach Wiltingen.
- Hunsrück-Radweg: Ein anspruchsvolles Höhenprofil bietet für sportliche Radler oder E-Bikes die Kombination der Route mit einem Abstecher ab Saarburg auf den Hunsrück-Radweg, dem Sie bis Zerf folgen.
Tourenplaner Rheinland-Pfalz
Mit dem Tourenplaner Rheinland-Pfalz und der dazugehörigen App kannst du deine Radreise zuverlässig vorbereiten. Neben dem gesamten Tourenverlauf mit Höhenprofil und ausführlichen Wegbeschreibungen erhältst du auch Infos zu den Sehenswürdigkeiten und Gastgebern entlang der Strecken.
Beschilderung und Wegweisung
Der Mosel-Radweg ist zum großen Teil auf beiden Uferseiten befahrbar und ausgeschildert. Es gibt eine offizielle Hauptroute, die du an der weiß-grünen Beschilderung mit Routenlogo erkennen kannst.
Fahrradverleih und Reparatur
Wenn du auf den Transport deines eigenen Rads verzichten möchtest, stellen dir die zahlreichen Verleihstationen entlang der Mosel ein Leihrad zur Verfügung. Sollte mit deinem (Leih-)Fahrrad unterwegs mal etwas nicht stimmen, stehen dir Fahrradwerkstätten für Pannenservice und Reparatur zur Verfügung.
Öffentlicher Nahverkehr an der Mosel
Auch der Personennahverkehr an der Mosel hat sich ganz auf die Bedürfnisse von Radfahrern eingestellt. Auf der Bahnlinie zwischen Koblenz und Perl kannst du dein Fahrrad bequem transportieren. Für dein Fahrrad musst du ein separates Ticket kaufen!
Die beste Reisezeit
Das milde Klima macht Radtouren von März bis Oktober attraktiv, wobei jede Jahreszeit ihren besonderen Reiz hat.
Was muss ich beachten, um mein Fahrrad verkehrssicher zu machen?
Wie ein Fahrrad verkehrstauglich auszustatten ist, legt die Straßenverkehrszulassungsordnung (StVZO) festVorgesehen sind darin:Zwei voneinander unabhängige Bremsen, die einen sicheren Halt ermöglichen.Für Aufmerksamkeit sorgen Radler*innen mit einer helltönenden Klingel,während zwei rutschfeste und festverschraubte Pedale nicht nur für den richtigen Antrieb sorgen.
Allgemeine Hinweise zu unserem Tourenangebot
Jede schöne Tour braucht ein paar RegelnDie Teilnahme erfolgt auf eigene Gefahr, daher bitte umsichtig und defensiv fahren.Alle Mitfahrenden sind für die Einhaltung der Straßenverkehrsordnung (StVO) selbst verantwortlich.Den Anweisungen der Tourenleiter:innen ist Folge zu leisten. Es bleibt ihnen vorbehalten, Teilnehmer:innen von der Tour auszuschließen.Weder der ADFC noch...
ADFC-Mitgliedschaft
Für Sie hat die ADFC Mitgliedskarte aber nicht nur den Vorteil, dass wir uns für einen sicheren und komfortablen Radverkehr einsetzen: Sie können egal, wo Sie mit Ihrem Fahrrad unterwegs sind, deutschlandweit auf die ADFC-Pannenhilfe zählen.
Ruwer-Hochwald-Radweg
Wo von 1889 an für gut 80 Jahre und teilweise länger Wagons von Trier aus durch das Tal der Ruwer nach Hermeskeil gerollt sind, entstand mit dem Ruwer-Hochwald-Radweg ein Freizeitparadies für Radler, Skater und Wanderer.Der Ruwer-Hochwald-Radweg nutzt auf über 90 % seiner Strecke die Trasse der ehemaligen Ruwer-Bahn und ist neben dem Maare-Mosel- und dem Schinderhannes-Radweg einer der markantesten Bahntrassenradwege in Rheinland-Pfalz.
Die rund 48 km lange Tour von Trier durchs Ruwertal über Kell am See nach Hermeskeil hat eine mittlere Steigung von ca. 1 %. Daher ist der Weg familienfreundlich und auch für ungeübte Fahrer geeignet. Wer dennoch diesen Anstieg scheut, kann seine Radtour in Hermeskeil beginnen und mit dem Radbus zurück nach Hermeskeil fahren. Der Radbus Ruwer- Hochwald (R222) verkehrt in der Saison an zahlreichen Wochentagen und Wochenenden zwischen Trier und Hermeskeil.
Streckenabschnitte des Ruwer-Hochwald-Radwegs
- Abschnitt TR-Ruwer - Pluwigerhammer (16 km): Geprägt durch bewaldete Ruwerauen und Weinbau.
- Abschnitt Pluwigerhammer - Zerf (11,6 km): Überwindet den größten Höhenunterschied, natürliche Ruwerlandschaft.
- Abschnitt Zerf - Kell am See (9,4 km): Wiesenlandschaft des Naturschutzgebietes "Keller Mulde".
- Abschnitt Kell am See - Hermeskeil (13,3 km): Geringster Höhenunterschied, Wald- und Wiesenlandschaft, Dampflokmuseum in Hermeskeil.
Anforderungen
Der Ruwer-Hochwald-Radweg ist für alle geeignet, wenn auch je nach Fahrtrichtung mit deutlichem Unterschied: Vom Moseltal in den Hunsrück sind bis zum höchsten Punkt nach ca. 38 km rund 400 m zu überwinden, was einem durchschnittlichen Anstieg von zwar nur 1,1 % entspricht, aber für ungeübte Radler eine Ausdauer-Herausforderung ist. Umgekehrt rollt es von der Höhe ins Tal von alleine.
Saar-Radweg
Der Saar Radweg teilt sich das enge Tal mit Bahn und Straße von der Mündung in die Mosel bei Konz bis Merzig. Die Saarschleifen-Runde ist eine abwechslungsreiche Ganztages-Tour (64 km), die bei Mettlach an der Saar beginnt.
Moselradweg
Hört, hört! Der Moselradweg wurde vom ADFC als 4-Sterne-Qualitätsradroute ausgezeichnet. Beginnend in Thionville in Frankreich verläuft der Moselradweg von Perl im Saarland bis zum Deutschen Eck in Koblenz auf insgesamt 248 km. Der Saarradweg ist besonders familienfreundlich.
Rollstuhlfahrrad in Konz
Die Stadt Konz konnte ein Rollstuhlfahrrad anschaffen, das über die Lebenshilfe Trier-Saarburg e.V. sowohl von Touristen aber auch interessierten Einheimischen kostenfrei ausgeliehen werden kann. Somit können in unserer schönen Urlaubsregion nun Alle im Sinne des Inklusionsgedankens in den Genuss einer Radtour kommen und Rollstuhlfahrer die Landschaft einmal aus einer anderen Perspektive erleben.
Unterkünfte an der Mosel
Eine gute Empfehlung für Übernachtungsmöglichkeiten sind die zertifizierten Bett+Bike-Gastgeber. Darüber hinaus stehen dir viele weitere Gastgeber entlang unserer Radwege zur Verfügung: egal, ob du im Weingut oder im Luxushotel übernachten möchtest. An der Mosel ist für jeden Geschmack etwas dabei. Auch Camping- und Wohnmobilfans finden viele schöne Plätze, meist direkt am Flussufer gelegen.
Tipps zur Tourenplanung
Folgende Faktoren sollten bei der Planung berücksichtigt werden:Fitness/Kondition, Verfügbarer Zeitrahmen, Art des Fahrrads, Urlaubsschwerpunkt, Übernachtung.
Zukunftsstrategie des ADFC
2030 ist Deutschland Fahrradland: So steht es im Nationalen Radverkehrsplan der Bundesregierung. Der ADFC nimmt die Regierung beim Wort. Der Verband hat sich deshalb auf eine Strategie verständigt, mit der in den kommenden fünf Jahren darauf hingewirkt werden soll, dass dieses Ziel erreicht wird.
Die Zukunftsstrategie des ADFC beschreibt die inhaltlichen Ziele, die sich der ADFC in den Bereichen Verkehrspolitik und Fahrradtourismus gesetzt hat. Sie formuliert zudem strukturelle Ziele in den Bereichen Verband, Kommunikation, finanzielle Ressourcen, Digitalisierung sowie Verbraucherberatung, Technik und Recht.
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