Erkunden Sie auf einer reizvollen Radtour die malerische Landschaft des Naturparks Südheide und entdecken Sie die zahlreichen Sehenswürdigkeiten rund um das idyllische Heideörtchen Müden (Örtze). Diese Tour führt Sie durch kleine Heidedörfer, vorbei an archäologischen Ausgrabungsstellen und durch eine abwechslungsreiche Landschaft zwischen Bergen, Hermannsburg und Müden (Örtze).
Vielfältige Routen für jeden Anspruch
Für alle Fahrradbegeisterten gibt es in Faßberg ein gut ausgebautes Netz an Radwegen, das sowohl Anfänger als auch erfahrene Radler begeistert. Von kurzen Strecken entlang des Flusses Örtze bis hin zu ausgedehnten Tagestouren durch die idyllischen Landschaften - hier findet jeder seine passende Route. Die Tour teilt sich in 5 Etappen auf.
Vorschläge für Etappen
- Genießer-Tour: 6 Tagesetappen à 40 km
- Sportler-Tour: 4 Tagesetappen à 60 km
Sehenswürdigkeiten entlang der Strecke
Die Radtour bietet eine Vielzahl an Highlights, die es zu entdecken gilt. Hier eine Auswahl:
- Historische Heideorte: Erkunden Sie charmante Dörfer wie Müden (Örtze), auch bekannt als "Perle der Südheide", mit ihren historischen Heidehöfen und gemütlichen Cafés.
- Wacholderwald in der Dübelsheide: Besuchen Sie den größten und schönsten Wacholderwald Niedersachsens bei Schmarbeck.
- Erinnerungsstätte Luftbrücke Berlin: Erfahren Sie mehr über die Geschichte der Luftbrücke in Faßberg.
- Fluss-Wald-Erlebnispfad: Entdecken Sie die Natur entlang der Örtze auf diesem lehrreichen Pfad.
- Archäologische Stätten: Besichtigen Sie Hügelgräber und Großsteingräber, die Zeugnisse der prähistorischen Besiedelung der Region sind.
- Hermann-Löns-Denkmal: Gedenken Sie dem bekannten Heidedichter auf dem Wietzer Berg.
- Kloster Wienhausen: Besuchen Sie das ehemalige Zisterzienserinnenkloster, ein bedeutendes Baudenkmal norddeutscher Backsteingotik.
- Residenzstadt Celle: Bewundern Sie das einzigartige Fachwerkensemble der Celler Altstadt.
Radtour "Naturpark Südheide-Tour"
Die Naturpark Südheide Tour ist in die Jahre gekommen.
Damit Sie die Vielfältigkeit des Naturparkes in vollen Zügen genießen können, wird der Landkreis Celle die Tour bis Mitte des nächsten Jahres überplanen.
Derzeit ist sie stellenweise mangelhaft ausgeschildert und einige Wege sind schlecht befahrbar.
Wenn Sie sich auf den Weg begeben möchten, empfehlen wir Ihnen die Navigation mit GPS Koordinaten, die Sie über den Region-Celle-Navigator oder der Webseite der Lüneburger Heide downloaden können.
Tagesetappe 4 Altensalzkoth - Bröckel: ab Wildeck bis Eschede sehr schlecht befahrbar, stellenweise nur mit Mountainbike möglich.
Starten Sie vom "Tryp-Hotel" aus und fahren Sie durch ein hübsches Waldgebiet nach "Hambühren", der Beschilderung "Aller-Radweg" folgend.
Weiter läuft die Tour auf dem "Winsener Weg", entlang der mäandrierenden "Aller".
Auf dem "Schwarzen Weg" gelangen Sie nach "Oldau" und zur "Oldauer Schleuse", an der Sie eine kleine Rast einlegen können.
Fahren Sie entlang der "Aller" nach "Hornbostel" und nach "Wietze".
Hier lohnt sich ein Abstecher zum "Deutschen Erdölmuseum".
Sie machen einen kleinen Schlenker über "Bannetze" und in das Naturschutzgebiet "Meißendorfer Teiche", bevor Sie nach "Winsen" zum Hotel "Zur Post" gelangen.
Weiter geht es vorbei an Feldern, Wiesen und Wäldern nach "Walle".
Durch den Wald, an der alten "Försterei Walle" vorbei, gelangen Sie nach "Offen".
Über offenes Land fahren Sie von "Offen" über "Bollersen" nach "Bergen".
Vorbei an "Wohlde", "Dohnsen" und an "Hof Grauen" folgen Sie dem Weg über den "Grauenberg" nach Bonstorf und zu seinen "Hügelgräbern".
Machen Sie einen kleinen Abstecher zum "Lönsstein", um den Ausblick auf die wunderschöne Heide zu genießen, und besuchen Sie die urige "Tilly Linde", bevor Sie dem Weg nach "Willighausen" und "Lutter" folgen.
Hier können Sie hinter der Brücke nach links eine beliebige Strecke dem "Fluss-Wald-Erlebnis-Pfad" folgen und wieder umkehren oder Sie fahren nach rechts über die Brücke weiter nach "Lutter" hinein.
Sie fahren direkt über den "Mühlenbach" an einer Wassertretstelle vorbei, die zum Füße Kühlen einlädt.
Folgen Sie dem Feldweg nach rechts an Feldern und Wald vorbei und orientieren Sie sich Richtung "Weesen" zum "Hotel Wiesengrund".
Von "Weesen" nach "Lutter" zurück, über den "Fluss-Wald-Erlebnis-Pfad", der mit Informationsschildern zu verschiedenen Baumarten gepflastert ist, erreichen Sie das hübsche Heide-Örtchen "Müden (Örtze)".
Über "Poitzen" und "Faßberg" gelangen Sie nach "Schmarbeck" und direkt in die Heide.
Genießen Sie die bezaubernde Landschaft.
Sie fahren durch den "Wacholderwald" und am Ferienpark "Heidesee" vorbei, in dem sich auch ein Teil des "Kieselgur-Lehrpfades" befindet.
Weiter durch die Heide geht es nach "Lutterloh".
Folgen Sie dem Weg Richtung "Oldendorf" und gelangen Sie zu den Plätzen, an denen eine Begegnung mit dem Schäfer und seinen Schafen nicht ausgeschlossen ist.
An der zweiten Schützhütte können Sie auf dem Rastplatz eine kleine Pause einlegen und die wunderschöne Heidelandschaft betrachten.
Einen kleinen Umweg über "Misselhorn" und der Weg führt Sie weiter nach "Dehningshof".
Von "Dehningshof" auf einem Radweg an Heideflächen und Wald vorbei, überwinden Sie Ihr größtes Hindernis auf der gesamten Tour, den "Citronenberg".
Treten Sie ordentlich in die Pedale oder schieben Sie gegebenenfalls.
Sie gelangen nach "Altensalzkoth" zum "Hotel Helms".
Über "Altensalzkoth" und an der "Försterei Wildeck" vorbei gelangen Sie durch heidereiches Waldgebiet nach "Rebberlah".
An "Starkshorn" vorbei fahren Sie durch Wald und Heide und gelangen zu den "Aschauteichen", die sich rechts und links der Wegstrecke entlang ziehen.
Legen Sie hier eine kurze Pause ein.
"Eschede", "Habighorst" und "Burghorn" hinter sich lassend, erreichen Sie auf Waldwegen "Beedenbostel".
Passieren Sie die "Drewsen-Papierfabrik" in "Lachendorf" und machen Sie sich weiter auf dem Weg zur "Langlinger Schleuse".
An Feldern und waldreicher Landschaft vorbei fahren Sie über einzelne Dörfer nach "Bröckel" zum "Sporthotel Viva Bröckel".
Von "Bröckel" über "Schepelse" und "Sandlingen" gelangen Sie in das wunderschöne Dörfchen "Wienhausen".
Ein Besuch des "Zistersienserinnen-Klosters" ist lohnenswert.
Machen Sie eine kleine Pause, bevor Sie zurück nach "Celle" fahren.
Über "Bockelskamp", entlang der "Aller", überqueren Sie die "Osterloher Schleuse" und gelangen an die Hauptstraße nach "Altencelle".
Weiter an der "Aller" und an den "Dammaschwiesen" vorbei führt Ihr Weg Sie in die historische Altstadt von "Celle".
Machen Sie einen kleinen "Bummel" durch die Stadt oder kehren Sie in den verschiedenen Restaurant ein.
Die Langobarden-Tour rund um Faßberg
Diese reizvolle Radtour um Faßberg, im Naturpark Südheide, beginnt am Parkplatz "Gerdehaus".
Direkt gegenüber des Parkplatzes liegt ein herrlicher Picknickplatz, auf dem Sie nach der Rundtour inmitten der Natur rasten können.
Was erwartet Sie auf dieser Radtour?
Im ersten Teil der 26km langen Tour werden Sie mit auf eine Reise in die ersten Jahrhunderte nach Christi Geburt genommen.
Später geht es durch die malerische Natur der Südheide.
Sie passieren einzigartige Naturschauplätze und historische Sehenswürdigkeiten und genießen die Ruhe am Heidebach Örtze.
Verlauf des Radweges
Direkt am Startpunkt werden Ihnen auf einer Infotafel die Langobarden vorgestellt, die diese Gegend einst besiedelten.
Etwas weiter gelangen Sie zur Fundstelle des so genannten "Langobardengrabes" mit weiteren Informationen hierzu.
Im Anschluss geht es weiter bis nach Oberohe.
Hier wurde bis zum Ende des 20. Jahrhunderts Kieselgur abgebaut.
Das nächste Highlight dieser Fahrradtour ist der "Wacholderwald in der Dübelsheide" bei Schmarbeck, der als schönster und größter Wacholderwald Niedersachsens bekannt ist und insgesamt ca. 20 Hektar einnimmt.
Der Weg führt Sie weiter nach Schmarbeck.
In dem kleinen Heidedorf kommen Sie vorbei an historischen Heidehöfen mit altem Eichenbestand.
Die charakteristische Bauweise der hiesigen Häuser fand sich noch vor einigen hundert Jahren in der gesamten Südheide wieder.
Als nächstes erreichen Sie Faßberg und kommen an der "Erinnerungsstätte Luftbrücke Berlin" vorbei.
In der Ortschaft Poitzen gelangen Sie an die Örtze, der "Heide echtester Fluss" bevor Sie nach Müden (Örtze) kommen.
Dieser Heideort lädt mit seinen gemütlichen Cafés und Restaurants zum Rasten ein, bevor es für Sie zurück zum Ausgangspunkt geht.
Hintergrund-Informationen zur Tour
Wer waren die Langbärte?
Einst bewohnten die Langobarden die Gegend um Gerdehaus.
Übersetzt heißen sie die „Langbärte“; sie gaben dieser Radtour durch die Heide ihren Namen.
Beim Sandabbau wurde 1900 das Reitergrab von Hankenbostel, wie es in die Geschichte eingegangen ist, entdeckt und freigelegt.
Die geretteten Grabbeilagen, wie wertvolle Reitersporen, eine aus Eisen hergestellte Schere und eine silberne Gürtelschnalle, lagern heute im Niedersächsischen Landesmuseum in Hannover.
Die Funde bezeugen, dass es sich bei dem Toten um einen wohlhabenden Reiter aus dem Stamm der Langobarden handelt und dass er im 2. Jahrhundert gelebt haben muss.
Der germanische Stamm der Langobarden zog später weiter und gründete im 6. Jahrhundert ein Königreich in Italien.
Wacholderwald in der Dübelsheide
Zu den wichtigsten Naturdenkmalen Niedersachsens gehört der Wacholderwald in der Dübelsheide.
Zur Zeit der Heidebauernwirtschaft galt der Wacholder als Weideunkraut.
Aber schon unsere Vorfahren schätzten das Holz des Wacholderstrauches als Heiz- und Räuchermaterial sowie zum Drechseln und die blauen Beeren sind bis heute als begehrtes Gewürz und als Rohstoff für die Herstellung von Gin bekannt.
So waren die Wacholderbeeren schon im 19. Jahrhundert ein wichtiges Exportgut.
Im Mittelalter wurden die Pesthäuser mit Wacholderzweigen ausgeräuchert und zu allen Zeiten wurde die Zauber- und Heilpflanze im häuslichen Umfeld genutzt; vor Hexen, Teufeln und Geistern, aber auch Dieben und Schlangen sollte ein Zweig über der Tür schützen und die Pflanze galt als Spender für Leben und Gesundheit.
Besonders in der Dämmerung oder im Nebel nimmt der Wacholderwald mystische Strukturen an und bietet Stoff für heimische Geschichten.
In der heutigen Kulturlandschaft sind leider die nährstoffarmen und leichten Standorte, die Wacholder und Heide bevorzugen, nur noch selten zu finden, Kiefernwälder haben Überhandgenommen.
Das Wichtigste der Tour in Kürze
- Siedlungsregion der einstigen "Langobarden" mit Infotafeln
- schönster und größter Wacholderwald Niedersachsens
- Heidedorf Schmarbeck mit historischen Höfen
- Erinnerungsstätte Luftbrücke
- Fluss-Wald-Erlebnispfad
- Heidedorf Müden (Örtze)
Länge des Radweges: 26km
Tipps zur Einkehr
Zu jeder Radtour gehören Pausen, in denen Sie neue Energie tanken und sich stärken können.
Neben den Picknickplätzen entlang Ihrer Tour finden Sie in Müden (Örtze) und in Eschede Restaurants und Cafés, in denen Sie regionale Köstlichkeiten genießen können.
So zum Beispiel das Restaurant Schäferstuben im Niemeyers Romantik Posthotel oder das Café Ole Müllern Schün in Müden.
Service-Hinweis
Eine Fahrrad-Reparaturstation befindet sich auf der Tour in Müden (Örtze) an der Historischen Wassermühle, Unterlüßer Str. 5, sowie am Rathaus Faßberg, Große Hauptstraße 40 - 44.
Streckenprofil Radweg
Überwiegend asphaltierte Wirtschaftswege, Radwege, befestigter Radwanderweg von Oberohe zum Wacholderwald und kurze Teilstücke auf unbefestigten Waldwegen mit sandigen Abschnitten
Ausgangspunkt
Parkplatz "Gerdehaus"
Position: N 52° 52.79073', E 010° 11.10764'
Ausstattung: Sitzgruppe mit Tisch, WC, barrierefreies WC, Fahrradbügel, gegenüber Grillhütte, 3 Sitzgruppen mit Tisch, Pumpe (kein Trinkwasser)
Anfahrtsbeschreibung
Den Parkplatz Gerdehaus erreichen Sie über die L 280 Müden (Örtze) Richtung Unterlüß, nach ca. 6 km in Gerdehaus rechts ab zum Parkplatz Gerdehaus.
Sie erreichen den Parkplatz „Gerdehaus“ auch mit dem örtl. Beförderungsunternehmen CeBus Linie 261 aus Richtung Faßberg und Unterlüß und mit dem Bürgerbus Faßberg Linie 1.
Die Haltestelle „Gerdehaus“ befindet sich an der L 280.
Bis zum Parkplatz gehen Sie Richtung Gerdehaus ca. 6 Min.
Weitere Radtouren in der Region
Die Lüneburger Heide bietet zahlreiche weitere Radtouren für jeden Geschmack. Hier eine kleine Auswahl:
- Kleine Gaußtour Müden (Örtze)
- Unterwegs zu den Gauß’schen Vermessungspunkten
- Große Heidetour: Misselhorner Heide - Heidefläche am Schillohsberg - Heideflächen bei Oberohe - Wacholderwald - Ritterwald - Misselhorner Heide
Tipps für die Planung Ihrer Radtour
- Beste Reisezeit: Besonders empfehlenswert sind die Frühlings- und Sommermonate, wenn die Heide blüht und die Temperaturen angenehm sind.
- Ausrüstung: Für die Tour empfehlen wir ein robustes Tourenrad, MTB oder Trekking-Rad.
- Beschilderung: Achten Sie auf die Hinweisschilder "Mehrtagestour" und halten Sie sich an die Haupt- und Zwischenwegweiser entlang der Tour.
- Einkehr: Planen Sie ausreichend Pausen ein und genießen Sie die regionalen Köstlichkeiten in den zahlreichen Restaurants und Cafés entlang der Strecke.
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