Radtour nach Prag planen: Ein umfassender Leitfaden

Der Elberadweg zählt seit Jahren zu den beliebtesten Radfernwegen in Deutschland. Von der Elbquelle im Riesengebirge bis zur Mündung in die Nordsee absolviert die Elbe knapp 1.100 km.

Da der Radweg dem Elbufer nicht immer 1:1 folgt und in Tschechien noch einen Abstecher entlang der Moldau nach Prag macht, ist der Elberadweg ca. 1.270 Kilometer lang. Vom feinen Nordseestrand führt der Elberadweg durch sieben Bundesländer bis zur Elbquelle im tschechischen Riesengebirge.

Abwechslungsreiche Landschaften, von weiter Naturfläche über pittoreske Dörfer und Kleinstädte wie die Hansestadt Stade bis hin zu den Metropolen Hamburg und Prag erwarten Radfahrer auf den 1.270 km. Der Elberadweg ist in vielen Teilen der Strecke an beiden Elbseiten ausgeschildert.

Die Route: Von Dresden nach Prag

Meine Radtour Dresden Prag hat ihre Wurzeln in einer zufälligen Begegnung. Genau ein Jahr zuvor sitze ich im Eurocity von Bratislava nach Berlin, als in der „goldenen Stadt“ gut gelaunte Radfahrer zusteigen, die diesen Trip gemacht haben.

Alles ist furchtbar eng! Und wie ich mir schon denken konnte, bin ich nicht die einzige Radfahrerin. Durch den Trubel der Innenstadt strampele ich Richtung Elbufer. Am Dresdener Schloss befindet sich eine Riesenbaustelle, trotzdem gerate ich mitten in eine Touri-Gruppe, der ich über eine Brücke ans andere Ufer entfliehe.

Dort schieße ich noch ein Elbflorenz-Bild und presche endlich nach Süden Richtung Pirna. Ein anderer Radfahrer spricht mich an, gibt sich als Experte für Action Cams aus und glaubt, dass ich die ganze Zeit nur meinen Fahrradhelm aufnehme. Hoch oben auf meinem geschützten Haupt thront nämlich die Kamera.

Trotz dieser Tatsache und des nicht ganz so wolkenlosen Himmels genieße ich die Reise, fahre vorbei an Elbschlössern, der Brücke „Blaues Wunder“ und plötzlich rüttelt mich ein Kopfsteinpflaster heftig durch.

Der Weg ist nicht mehr weit bis zur ersten Fährstation, wo ich ans rechte Elbufer übersetze und einen super asphaltierten Radweg unter die Reifen bekomme. Meine erste Pause mache ich auf dem historischen Marktplatz von Pirna, der ein tolles Fotomotiv abgibt und im Gegensatz zur Dresdener Innenstadt original erhalten ist.

775 Jahre ist die sächsische Stadt alt, das Rathaus fasziniert mit gotischen Portalen und auch die Häuser drum herum animieren mich zum Fotografieren. Ohne das bepackte Fahrrad würde ich auf einem Hügel die Festung Sonnenschein besichtigen.

Danach bestreite ich den zweiten Teil der Etappe zu meiner ersten Unterkunft in Königstein in der sächsischen Schweiz. Einladende bunte Ortschaften versüßen mir den Weg, ansonsten grün leuchtendes Elb-Panorama. Mein idyllisch gelegenes Quartier ist ein Gästehaus für Naturfreunde direkt am Fluss.

Meinen Drahtesel schließe ich in einem Fahrradraum ein. Der Herr an der Rezeption empfiehlt mir, auf den Pfaffenstein und die Festung Königstein zu steigen. Königstein ist ein Ort wie aus einem Märchenbuch.

Auf den Waldwegen spüre ich wieder ein Gemeinschaftsgefühl wie vor knapp einem Jahr. Schnell kommt man mit anderen Wanderern ins Gespräch. Durch das sogenannte Nadelöhr hangele ich mich über Felstreppen und Leitern den Pfaffenstein hinauf.

Für die Anstrengung wird man oben mit einer spektakulären Aussicht belohnt. Wer es bis dahin geschafft hat, sollte auch noch den Turm beim Wirtshaus besteigen und dem Wegweiser zur Felsnadel Barbarine folgen.

Nach meinem Pfaffenstein-Abenteuer habe ich noch Energie für den Aufstieg zur Festung Königstein. Sie wurde auf einem Felsplateau 240 Meter über der Elbe errichtet und gilt als eine der größten Bergfestungen in Europa.

Am Kassenhäuschen überlege ich kurz, ob mir die Eintrittskarte wirklich zwölf Euro wert ist. Obwohl ein strahlend blauer Himmel Seltenheitswert hat, bleibt es den ganzen Tag trocken. Das soll sich am nächsten Morgen gewaltig ändern. Als ich aufstehe, schüttet es. Wenn nicht, hole ich mir ihrer Meinung nach eine Erkältung. Husten, Schnupfen, Halsschmerzen und Co.

An beiden Elbufern erheben sich sattgrüne Hügel, aus deren Wäldern mächtige Sandsteine ragen. Die Etappe durch die sächsisch-böhmische Schweiz erweist sich als die landschaftlich spannendste. Ausgerechnet die gestaltet sich total verregnet. Ich will nur noch vorwärts, vorwärts, vorwärts!

Nicht einmal die Burg von Děčin lockt mich bei diesem Mistwetter zu einer Besichtigung. Das Treten in die Pedale nach Ustí nad Labem (tschechisch: Labe = Elbe) kommt mir endlos lange vor und die letzten 25 Kilometer nach Leitmeritz (Litoměriče) wie eine Tortur.

Kurz hinter Ustí stoße ich auf ein Hindernis: eine Industrieanlage und der Europa-Radweg 2 führt allen Ernstes über deren Treppen. Schilder beweisen es! So irrsinnig die Sache auch geregelt ist: Ich habe keinen Nerv, dieses Unding filmisch oder fotografisch zu dokumentieren und brülle mir vor Frust fast die Seele aus der Kehle.

Je weiter ich radele, desto mehr Wasser prasselt aus den Wolken. Als ich mein liebevoll eingerichtetes Pensionszimmer in Leitmeritz erreiche, bin ich kaum noch ansprechbar. Nach einer warmen Dusche fühle ich mich erstaunlich regeneriert - und fit genug für einen ersten Stadtrundgang.

Wie Petrus es offenbar wollte: Sofort nach meiner Ankunft schließt er die Himmelsschleusen. Nach einem tiefen Schlaf spaziere ich am Morgen noch einmal durch die hübsche Altstadt von Leitmeritz. Endlich scheint die Sonne und bis zum nächsten Etappenziel in Mělník brauche ich nur 48 Kilometer zu strampeln.

Ein perfekter Ritt, wären da nicht die Matschwege, die wegen des Regens von riesigen Pfützen durchzogen sind. Da ist stellenweise Schieben angesagt. Mein persönliches Strecken-Highlight ist die Stadt Roudnice nad Labem, wo ich eine Pause mache, die Burg und das Stadtbild bewundere.

Am Hang unterhalb des Schlosses gedeihen Weinreben, an deren Fuße sich die Elbe und die Moldau küssen. Die alte Königsstadt mit dem pittoresken Marktplatz ist berühmt für das Schloss aus dem 16. Jahrhundert.

Dort haben sich die Herren von Lobkowicz im barocken Stil ausgetobt. Ich wandele durch die hochherrschaftlichen Räumlichkeiten, probiere auch den fruchtigen Melniker Weißwein und freue mich zwischen dem Prager Tor und der Kirche St.

Zu meiner letzten Etappe nach Prag auf dem Moldau-Radweg 7 starte ich schon kurz nach halb acht. Weil rund 60 Kilometer vor mir liegen und mein Zug um 14:32 Uhr den Prager Hauptbahnhof verlässt, denke ich, dass ich mich sputen sollte.

Durch die üppige dunkelgrüne Natur kurz hinter Melnik streifen farbenfrohe Fasane. Das allererste Mal, dass ich diese Vögel im Freien sichte. Etwa zehn Kilometer habe ich hinter mich gebracht, als der Radweg in einem Dorf endet.

In der Frühe des Feiertags klingele ich den Fährmann aus seinem Haus, damit er mich mit dem Boot ans andere Moldau-Ufer geleitet. Teilweise bewege ich mich nun auf wenig befahrenen Landstraßen vorwärts und dann wieder an der Vltava, wie der Fluss auf Tschechisch heißt.

Kurz vor Prag mündet der Radweg in einen abenteuerlichen Trampelpfad an der Moldau und schließlich führt er von ihr weg: auf einen Berg, wo meine Kondition gefordert ist. Beim Anstieg freue ich mich auf eine rasante Abfahrt, um dann zu bemerken, dass es sich um scharfe Serpentinen handelt.

Da sollte man besser Vorsicht walten lassen! Das tue ich dann auch und erreiche die ersten Vorworte von Tschechiens Hauptstadt. Auf dem Radweg tummeln sich am 1. Mai Unmengen von Familien.

Im Schneckentempo bahne ich mir den Weg durch die wohl schönste Stadt Europas, die offensichtlich an Massen verramscht wird. Fast jedes Geschäft ist ein Souvenirladen oder ein Touristen-Restaurant!

Von meiner Radtour Dresden Prag werde ich aber sicher noch lange zehren und bin stolz auf mich, weil ich sogar den Dauerregen gemeistert habe. Nun wünsche ich Dir viel Spaß mit meinem ersten Vlog!

Alternative Routen und Sehenswürdigkeiten

Radeln Sie von Meißen durch das sächsische Elbtal und die atemberaubende Landschaft der Sächsischen Schweiz bis in die tschechische Hauptstadt Prag und entdecken Sie dabei die Flusslandschaften der Elbe und der Moldau.

Auf der Strecke werden Sie nicht nur die Felsformationen des Elbsandsteingebirges bestaunen, sondern auch Orte wie Dresden, Bad Schandau, Děčin und Litoměřice sowie zahlreiche Schlösser besuchen. Der Ausgleich von Stadt und Land ist damit perfekt.

Ab Mělník fahren Sie entlang der Moldau, wo die Landschaft hügeliger wird. Am Ziel wartet Prag, die „Goldene Stadt an der Moldau“, darauf, von Ihnen erkundet zu werden, und lädt mit vielen Cafés und Restaurants zum Verweilen ein.

Etappenbeispiele

  1. 1. Tag: Individuelle Anreise nach Meißen. Besuchen Sie das Porzellan-Museum, die Altstadt, den Dom und die Albrechtsburg.
  2. 2. Tag: Meißen - Dresden (ca. 30 km). Fahren Sie entlang der Sächsischen Weinstraße, vorbei an Coswig und Radebeul. Besuchen Sie das Karl-May-Museum und erkunden Sie die Sehenswürdigkeiten Dresdens.
  3. 3. Tag: Dresden - Děčin/Tetschen (ca. 70 km). Verlassen Sie Dresden und radeln Sie vorbei an den Elbschlössern und dem »Blauen Wunder« bis nach Pillnitz. Erkunden Sie Bad Schandau und radeln Sie rechtsseitig der Elbe bis zur tschechischen Grenze und nach Děčin.
  4. 4. Tag: Děčin - Litoměřice/Leitmeritz (ca. Bummeln Sie zur Burgruine Schreckenstein und genießen Sie den Ausblick über das Elbtal. Ihr Etappenziel bezaubert mit seinem harmonischen Stadtplatz und den sehenswerten Kirchen.
  5. 5. Tag: Litoměřice - Mělník (ca. 45 km). Besuchen Sie die Gedenkstätte des Konzentrationslagers Theresienstadt und den Berg Říp. Besichtigen Sie das Schloss von Mělník und genießen Sie die böhmische Küche und den regionalen Wein.
  6. 6. Tag: Mělník - Prag (ca. 55 km). Fahren Sie entlang der Moldau in Richtung Prag. Besuchen Sie die Prager Burg und die Altstadt.
  7. 7. Tag: Nutzen Sie den heutigen Tag für eine Besichtigungstour durch Prag.

Weitere Routenoptionen

Eine landschaftlich sehr reizvolle Tour (ca. 470 km) verbindet nicht nur die europäischen Metropolen München, Regensburg und Prag, sondern auch Deutschland und Tschechien.

Auf der bayerischen Seite verläuft die Strecke abseits des Verkehrs auf Radwegen entlang von Flussläufen wie die der Isar, Abens, Donau und des Regens, auf böhmischer Seite auf kleinen Nebenstraßen.

Von München aus geht es auf dem Isar-Radweg (ca. 40 km) bis hinter die alte Bischofsstadt Freising. In der Nähe des Ortes Marzling zweigt der Abens-Radweg (65 km) in Richtung Mainburg - Kelheim - Bad Gögging ab.

Von dort aus nutzt man den Donau-Radweg (ca. 40 km) bis nach Regensburg. Ab der alten Reichsstadt Regensburg (UNESCO-Weltkulturerbe) bis zur „Goldenen Stadt“ Prag orientiert sich der Streckenverlauf an einer uralten Handelsstraße, auf der bereits vor vielen tausend Jahren Feuersteine nach Böhmen transportiert wurden, die Feuerstein-Straße.

Als Regental-Radweg ausgeschildert führt der Weg die Radler dann in die Bayerwald-Metropole Cham (ca. 70 km), weiter auf dem Chambtal-Radweg (ca. 22 km) zur Drachenstich-Stadt Furth im Wald.

Von hier ist die deutsch-tschechische Grenze nur noch ein paar Kilometer entfernt. Auf der böhmischen Seite verläuft der Weg vorbei an Orten wie Domazlice oder Kolevec und Dobřany in Richtung Pilsen, weltbekannt durch die lange Biertradition.

Hat man Rokycany einmal passiert, dann erreicht der Weg bei Hořovice den Radweg Wien-Prag. In der Nähe der Burg Karlstein taucht der Radler ein in das romantische Flusstal der Berounka, die kurz vor Prag in die Moldau fließt.

Tipps für die Planung

Im Urlaub eines meiner Hobbys ausleben und nebenbei eine Städtereise machen - ich habe geschafft, beides zu realisieren: mit einer mehrtägigen Radreise nach Prag. Die Rahmendaten zu meiner Fahrradreise: Ich fuhr gemeinsam mit meiner Schwester in drei Tagen mit dem Mountainbike von Regensburg nach Prag.

Dafür benötigten wir jeden Tag knapp sieben Stunden. Zurück ging es mit dem Zug direkt zurück nach München. Die Strecke führte uns durch sehr viel Natur, aber auch durch kleine Ortschaften, Städtchen und die Bierstadt Pilsen.

Ehrlicherweise haben wir uns zwar vorab die Distanz sowie den Streckenverlauf angesehen, um unsere Tagesetappen grob planen zu können. Allerdings war die Strecke vor allem an den ersten beiden Tagen bergiger als erwartet - vor allem, wenn man sich an den Radwegweisern orientiert.

„Wo sind wir hier eigentlich?“ Diese Frage stellten wir uns während der Reise immer wieder. In Deutschland fuhren wir bis zur Grenzstadt Furth im Wald ausschließlich auf guten Fahrradwegen. Auch auf tschechischer Seite ist die Fahrradstrecke nach Prag im Großen und Ganzen sehr gut beschildert (wir folgten dem Radweg 3).

Sobald wir aber unsere geplante Route mit den Wegen verglichen, die wir tatsächlich fuhren, merkten wir: Wir radeln sämtliche Dörfer und Ecken aus - und müssen dadurch viel weiter fahren. Die Orientierung war die größte Herausforderung auf der Fahrradreise nach Prag.

Da wir beide die Gegend im Bayrischen Wald nicht kannten, mussten wir uns vollkommen auf die Wegweiser und Apps verlassen - die wie oben geschildert oft nicht übereinstimmten. Wenn man nach 30 Kilometern - und dann nach 40 erneut - feststellt, dass man sich schon wieder mindestens fünf Kilometer von der eigentlichen Route entfernt befindet, kann das ziemlich frustrieren.

Im Vorfeld der Reise hatte ich mir weniger Gedanken um die Strecke und Orientierung gemacht als um meine körperliche Verfassung und die Ausstattung. Meine Schwester und ich bringen beide eine gute Grundfitness mit und fahren im Alltag viel Fahrrad.

Durch den bayrischen Wald zu radeln, bietet wunderbare Natur. Davor, jeden Tag stundenlang in die Pedale zu treten, hatte ich allerdings Respekt. Sportlich traute ich mir das Ganze zu, das lange Sitzen im Sattel fürchtete ich dagegen.

Ich konnte das Fahren die meiste Zeit genießen und mich über den Wald, die Stille und hübsche Kleinstädte freuen. Auch Kaffeestopps kamen auf der Tour nicht zu kurz. Und das Wetter? Das spielte sehr gut mit: Am ersten Tag starteten wir mit Sonnenschein, Tag zwei und drei war es hauptsächlich bedeckt und zum Radeln sehr angenehm.

Obwohl der Wetterbericht Regen und Gewitter vorhergesagt hatte, hatten wir Glück. Die Unwetter verzogen sich und nur in der zweiten Nacht und am Morgen des letzten Fahrradtages regnete es. Einzig meine Knie machten mir auf der letzten Tagesetappe Sorgen.

Am Tag zuvor hatten wir ab mittags kräftigen Gegenwind und traten deshalb stärker in die Pedale. Das hat meine Oberschenkel und wohl auch die Knie ganz schön gefordert. Bei jedem Anstieg spürte ich das.

Nach einer längeren Mittagspause beschloss ich, erstmal weiterzufahren und auf der Strecke zu entscheiden, wie weit ich noch fahre. Mein Ehrgeiz, die gesamte Tour zu fahren, war inzwischen groß. Und was soll ich sagen? Die letzten Stunden wurden wir mit zahlreichen Abfahrten belohnt und konnten das Rad teils kräfteschonend rollen lassen.

Prag empfing uns mit Sonnenschein und angenehmen Temperaturen. Die Einfahrt nach Prag war definitiv ein Highlight der Fahrradreise - aber nur eines von vielen. Unterwegs wiesen uns immer wieder Anwohner:innen den Weg, sogar ungefragt.

Als wir einmal am Wegrand standen und auf dem Handy den richtigen Weg suchten, kam sofort ein Paar zu Hilfe, das uns sogar zu Kaffee und Kuchen eingeladen hätte. Kaffee und kleine Pausen kamen auf der Radtour aber keinesfalls zu kurz.

Wir frühstückten jeden Tag in einem anderen süßen Café und spätestens am Nachmittag überlegten wir, worauf wir abends Lust hätten zu essen. Auch hier war ich positiv überrascht: In Tschechien kann man sehr gut vegan essen.

Mir gefiel es auch, vergleichsweise sehr langsam unterwegs zu sein. Im Vergleich zu Reisen mit dem Auto, Zug oder Flugzeug spart man beim Radfahren zudem Geld. Nur für die Rückfahrt benötigten wir Bahntickets.

Für zwei Fahrräder plus zwei Erwachsene bezahlten wir insgesamt pro Person 60 Euro. Wir waren nicht mit dem Zelt unterwegs, sondern suchten uns auf der Strecke zwei Unterkünfte.

Obwohl wir in den Pfingstferien unterwegs waren, klappte das spontan sehr gut. Wir wollten bewusst nicht im Vorhinein buchen, sondern am Reisetag selbst entscheiden, wie weit wir radeln möchten und wo wir schlafen.

Packliste

  • Eine gute Fahrrad(unter-)hose ist das wichtigste Kleidungsstück.
  • Je weniger Gepäck, desto besser: Dass mein Rucksack so leicht war, hat sich ausgezahlt.
  • Weitere Must-haves: Fahrradschloss, eine immer griffbereite Trinkflasche, Sonnenbrille, Sonnencreme, bequeme Schuhe, dünne Regenjacke.
  • Pausen sind wichtig! Trinken und Snacken nicht vergessen!

Zusammenfassung

Ich kann die Fahrradtour nach Prag absolut empfehlen. Wer mehr Zeit hat, kann auch schon im Allgäu oder in München starten. Für mich wird es keinesfalls die letzte Radreise gewesen sein - ich habe die nächste schon im Kopf.

Allerdings würde ich mir die Strecke vorab genauer anschauen und versuchen, sie mir besser einzuprägen.

Wichtige Hinweise

Bitte beachten Sie, dass folgende Kosten nicht im Reisepreis enthalten sind: Kurtaxen / Bettensteuer o.ä., An- und Abreise, PKW-Stellplatz, Fährgebühren, Beherbergungskosten für Hunde, Versicherungen und Ausgaben des persönlichen Bedarfs.

Achtung! Aufgrund von Bauarbeiten an der Flutbrücke Stadellohe bis ins Jahr 2026 werden die Radwege über die Altstadt Cham umgeleitet. Die Umleitung ist ausgeschildert!

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