Radreise von Regensburg nach Passau: Entlang des Donauradwegs

Erleben Sie eine unvergessliche Radreise auf dem Donauradweg, die Sie durch die malerische Landschaft Bayerns von Regensburg nach Passau führt. Auf Ihrem Radurlaub am Donauradweg gelangen Sie durch die fruchtbare Ebene des Gäubodens zur Rechten und die Vorberge des Bayerischen Waldes zur Linken, wo der Fluss sich den Weg Richtung Südosten sucht. Die Radwege am Ufer der Donau sind durchwegs flach und somit auch für Einsteiger und Familien besonders zu empfehlen.

Reiseverlauf

Die Gesamtlänge der Strecke beträgt ca. 153 Radkilometer. Die Radroute an der Donau und an kleinen Nebenflüssen verläuft überwiegend flach. Die alten Uferwege wurden größtenteils asphaltiert und sind fast verkehrsfrei.

Tag 1: Individuelle Anreise nach Regensburg

Individuelle Anreise nach Regensburg, dem nördlichsten Punkt der Donau. Besichtigen Sie die bedeutenden Baudenkmäler der historischen Altstadt (UNESCO Weltkulturerbe) mit der Steinernen Brücke, der ältesten Brücke Deutschlands. Ein weiteres Wahrzeichen ist der imposante Dom, mit dessen Bau schon im 8. Jahrhundert begonnen wurde. Entdecken Sie auf einem Spaziergang Regensburg. Sie ist die nördlichste Stadt an der Donau, gilt als die besterhaltene deutsche Großstadt und wurde zum UNESCO-Weltkulturerbe erklärt. Nehmen Sie sich Zeit, um die schönen Parks und Gärten sowie die historische Altstadt zu erkunden oder besuchen Sie eines der zahlreichen Museen. Ihre Leihräder (sofern gebucht) stehen im Starthotel zur Verfügung.

Tag 2: Regensburg - Straubing (ca. 55 km)

Über die Nibelungenbrücke und die Walhalla-Allee erreichen Sie die beschilderte Radroute „Tour de Baroque“ und radeln nach Donaustauf. Von weitem sichtbar ragt die berühmte Walhalla, der „Tempel der deutschen Ehre“, über das Donautal. Sie radeln weiter auf dem Donaudamm nach Straubing, bekannt für seine barocken Bürgerhäuser und den malerischen Stadtplatz. Weltbekannt und eine Besichtigung wert ist der "Römische Schatzfund" im Gäubodenmuseum. Auch das jährliche Gäubodenfest ist sehr populär. Sie radeln auf ebenen, vorwiegend asphaltierten, fast verkehrsfreien Wegen am Ufer der Donau entlang. Die Donau zieht sich nun in großzügigen Mäandern durch die weite Ebene und Sie radeln gemächlich dahin. Legen Sie bei der Walhalla, die König Ludwig I erbauen ließ, eine kurze Rast ein, bevor Sie im heutigen Etappenziel Straubing, dem Hauptort der »Gäuboden«-Landschaft, ankommen. Hier findet jedes Jahr im Sommer das Gäubodenfest, ein beliebtes Volksfest, statt.

Hinweis: Während des Gäubodenfestes (08.08. bis 18.08.) werden die Übernachtungen eventuell in Wörth gebucht. Die Etappe Regensburg - Wörth ist dann ca. 30 km lang, von Wörth nach Deggendorf sind es am nächsten Tag ca. 60 km.

Tag 3: Straubing - Deggendorf (ca. 40 km)

Über Oberalteich erreichen Sie die Stadt Bogen, eingebettet zwischen dem Bogenberg und der Donau, ist sie die Eingangspforte zum Bayerischen Wald. Weiter führt Sie der Weg nach Metten, wo das gleichnamige Kloster auf alle Fälle einen Abstecher wert ist. Der heutige Übernachtungsort ist Deggendorf. Die Altstadt am Rande des Bayerischen Waldes beeindruckt mit einer Mischung aus gotischer Strenge und barocker Pracht. Schon bald nach dem Start erreichen Sie Bogen, das für den Fund einer Statue der schwangeren Madonna bekannt ist. Weiter geht es durch Pfelling und Mariaposching und schließlich erreichen Sie das Tor zum Bayerischen Wald: Deggendorf, wo Gotik und Barock die Altstadt prägen.

Tag 4: Deggendorf - Passau (ca. 60 km)

Auch heute folgen Sie wieder der „Tour de Baroque“. Über Niederalteich erreichen Sie das kleine Örtchen Winzer und anschließend Vilshofen. Auf dem Weg nach Passau lädt Vilshofen zu einer kurzen Pause ein - vielen bekannt durch politische Reden am Aschermittwoch. An der linken Donauseite radeln Sie bis zum Wasserkraftwerk Kachlet. Nach Überquerung der Donau erreichen Sie dann die geschichtsträchtige Drei-Flüsse-Stadt Passau. Lassen Sie Ihre Reise bei einem Spaziergang durch die Altstadt ausklingen. Bald darauf erreichen Sie Ihr Reiseziel, die Drei-Flüsse-Stadt und ehemalige Bischofsresidenz Passau.

Tag 5: Individuelle Abreise oder Verlängerung

Nach dem Frühstück individuelle Rückreise oder Beginn Ihrer Verlängerung. Bevor Sie die Heimreise antreten, sollten Sie sich allerdings um 12.00 Uhr im Passauer Dom aufhalten, wo genau in diesem Moment die größte Kirchenorgel der Welt mit ihren 17.000 Orgelpfeifen zu einem Klangsturm anhebt und Ihnen ein unvergessliches Erlebnis bescheren wird.

Leistungen und Extras

Inkludierte Leistungen:

  • 4 Übernachtungen in Hotels wie beschrieben
  • Frühstück
  • Ausführliche Reiseunterlagen mit Kartenmaterial 1x pro Zimmer
  • Auf Wunsch GPS-Daten für Ihr Navcigationsgerät
  • Gepäcktransport
  • Leihradversicherung
  • 7-Tage-Service-Hotline

Nicht inkludierte Leistungen:

  • An- und Abreise
  • Parkgebühren
  • Kur- und Ortstaxe soweit fällig
  • Transfers
  • Fakultative Besichtigungen
  • Reiseversicherung
  • Ausgaben des persönlichen Bedarfs

Extras:

  • Anreise/Parken: Gute Bahnverbindungen nach Regensburg. Nächstgelegener Flughafen: München. Es stehen öffentliche kostenpflichtige Parkhäuser zur Verfügung, ca. 10,00 € bis 20,00 € pro Tag, keine Reservierung möglich, zahlbar vor Ort. Hotelparkplätze in einzelnen Hotels verfügbar, kostenpflichtig, Details folgen mit den Reiseunterlagen.
  • Gute Bahnverbindungen mehrmals täglich zurück von Passau nach Regensburg, 1x umsteigen, ca. 1,5 Stunden.

Hotels:

Sie übernachten in Mittelklassehotels oder guten bis sehr guten Gasthöfen und Pensionen.

Termine und Preise

Tägliche Anreise vom 01. April bis 31. Oktober möglich.

Zuschläge:

  • Saison 1: 01.04.
  • Saison 2: 15.05.
  • Saison 3: 11.09.

Rücktransfer (Bus) Passau - Regensburg:

  • Um 09.00 Uhr
  • Dauer ca. 2 Stunden
  • Pro Person inkl. Rad

Bewertungen

Die Reise wird von Teilnehmern als gut organisiert mit schönen Hotels und nettem Kontakt zu den Reiseveranstaltern beschrieben. Der Gepäckservice wird als purer Luxus und reibungslos bezeichnet. Die Routenbeschreibungen sind informativ und geben viele Tipps, was man sich neben der Strecke noch anschauen sollte.

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