Radtour rund um den Schliersee: Routen und Erlebnisse

Der Schliersee, eingebettet in eine atemberaubende Berglandschaft, bietet ideale Bedingungen für Outdoor-Aktivitäten wie Radfahren. Umgeben von den Bayerischen Alpen lässt sich die Region Schliersee auf allen Höhenlagen mit dem Fahrrad entdecken. Das landschaftlich vielfältige Tal bietet zahlreiche schöne und gut beschilderte Radwege.

Die Radtouren eignen sich für Genussradler, E-Biker, Mountainbiker, Anfänger, Fortgeschrittene und Familien. Viel Spaß beim Radfahren am Schliersee!

Vielfältige Radtouren rund um den Schliersee

Es gibt viele touristisch relevante Sehenswürdigkeiten entlang der Radwege am Schliersee. Der See selbst ist umgeben von grünen Wiesen und dichten Wäldern, die zum Erkunden mit dem Fahrrad einladen. Die Region ist bekannt für ihr mildes Klima und ihre frische Luft, was das Radfahren zu einer angenehmen Erfahrung macht.

  • Leichte Radtour zum Klosterstüberl Fischbachau: Geeignet für die ganze Familie und stellt konditionell niedrige Anforderungen.
  • Abwechslungsreiche Radtour um den Seehamer See: Startet am Schliersee und umrundet den Seehamer See im Norden des Landkreises Miesbach.
  • Radweg vom Schliersee zum Wasserschloss Reisach: Eine beliebte Rundtour im Landkreis Miesbach.

Die Valepp: Eine Herausforderung für Radfahrer

Wenige Fahrradspots sind so bekannt wie die Valepp. Der Name "Valepp" steht sowohl für das Tal, die kleine Siedlung, den Bach und auch für die ihn säumende, teils gesperrte Straße südlich des Spitzingsees im Mangfallgebirge. Bei Rad-Fans ist die Valepp so beliebt, weil es sich bei ihr um eine geteerte und zum Teil für den öffentlichen Verkehr gesperrte Mautstraße handelt. Das heißt, es gibt hier nur ganz wenige Autos und die Radler sind mit sich und der schönen Voralpennatur ziemlich allein. Außerdem wartet die Valepp mit ein paar interessanten Steigungen auf. Sie ist für alle, die das Radfahren lieben und die Tour von München aus fahren, mit um die 150 Kilometern und 1.400 Höhenmetern eine echte Herausforderung.

Auch für die notwendige Kohlenhydrat-Zufuhr ist gesorgt: Denn gleich mehrere Almen und Hütten laden zu einer Pause ein. "Auch Hobbyradfahrer ohne allzu große sportliche Ambitionen sollten der Valepp unbedingt mal einen Besuch abstatten. Startpunkt ist der Bahnhof Tegernsee, den die Bayerische Oberlandbahn (BOB) von München aus etwa im Halbstundenrhythmus anfährt. An Schönwetterwochenenden oder Feiertagen kann es in den Fahrradabteilen schnell voll werden. Also frühzeitig am Bahnhof sein und am besten so planen, dass Sie bei Überfüllung auch noch einen späteren Zug nehmen könnten.

Streckenverlauf der Valepp-Tour

In Tegernsee passieren Sie das berühmte Bräustüberl, werfen einen Blick auf den See, um dann südwärts an der Hauptstraße entlang Richtung Rottach-Egern zu radeln. Dort halten Sie sich auf der Valepper Straße links und kommen dadurch schnell weg vom Verkehr. Bis kurz nach Rottach-Egern verläuft die Strecke flach. Nach etwa acht Kilometern beginnt die Mautstraße und damit die erste Steigung. Gute 200 Höhenmeter müssen Sie nun überwinden, allerdings ist die Steigung meist nicht sonderlich steil, nur ganz kurz beträgt sie einmal 16 Prozent. Der Anstieg ist daher gut mit jeder Art von Fahrrad machbar.

Rechts von der Straße verläuft die Rottach, und falls Sie kurz nach dem Start in den Anstieg schon eine Pause einlegen wollen, können Sie das Rad stehen lassen und ein paar Schritte zu den Rottachwasserfällen gehen. Nach gut zehn Kilometern, kurz nach der Suttenbahn, erreichen Sie die Moni Alm. Hier bietet sich eine Einkehr an. Besonders empfehlenswert sind der Wurstsalat und das vielfältige Kuchenangebot. Nach der Pause wird der Verkehr immer weniger. Viele, die die Mautstraße nutzen, fahren nur bis zum Parkplatz an der Suttenbahn kurz vor der Moni Alm, kehren ein oder starten dort ihre Wanderung.

Die Tour führt ein kleines Stück bergauf, der Passhöhe entgegen, und anschließend gute sieben Kilometer bergab, erst am Ankerbach entlang, dann gesellt sich von rechts die Weiße Valepp dazu und begleitet Ihren Weg bis zum Forsthaus Valepp, einer weiteren Einkehrmöglichkeit. Das 180 Jahre alte, denkmalgeschützte Forsthaus stand acht Jahre leer, bis Torwart Manuel Neuer und der Tegernseer Gastronom Johannes Rabl das Haus für rund sechs Millionen Euro renovierten und wiedereröffneten. Öffnungszeiten:Vom 1. Mai bis 31.

Nach dem Forsthaus Valepp kommt der zweite Anstieg, bei dem Sie auf acht Kilometern gute 300 Höhenmeter überwinden. Aber keine Sorge, die Steigung ist deutlich sanfter als die erste und nie über elf Prozent. Ab der Abzweigung zum Forsthaus ist die Straße für den Verkehr gesperrt. Hier sind Sie nun endgültig mit anderen Radfahrern allein.

Die Rote Valepp entspringt dem Spitzingsee und fließt durch moorige Senken. Das Wasser nimmt dabei eine rötlich-braune Färbung an, was ihr den Namen Rote Valepp eingebracht hat. An der Abzweigung zum Forsthaus Valepp fließt sie mit der Weißen Valepp zusammen, die bei Bernaustube entspringt und durch felsiges Gelände fließt, was ihr Wasser klar, also "weiß" hält. Ab dem Forsthaus fließen beide als Valepp weiter nach Österreich, wo der Bach den Namen Grundache trägt und später als Brandenberger Ache in den Inn fließt.

Gegen Ende des Anstiegs lassen Sie den Wald hinter sich und fahren auf offenes Almgelände, das den Blick auf den Stümpfling, die Brecherspitz und andere den Spitzingsee umrahmende Berge freigibt. Hier laden das Blecksteinhaus oder die Albert Link Hütte zu einer weiteren Pause ein, letztere ist für ihr Holzofenbrot bekannt. Anschließend fahren Sie weiter Richtung Spitzingsee, wo Sie eine weitere Pause einlegen können. Danach durchqueren Sie einen kurzen Tunnel und müssen noch 30 Höhenmeter überwinden, bis Sie die mit 1.129 Höhenmetern höchste Stelle der Tour, den Spitzingsattel erreichen. Von dort geht es mit Blick auf das Ziel, den Schliersee, nur noch bergab.

Im Talboden angekommen, biegen Sie bei Kilometer 33 links ab und fahren durch Neuhaus Richtung Schliersee - wo Sie am Bahnhof die BOB zurück nach München nehmen können. Die Route ist etwa 38 Kilometer lang und beinhaltetrund 700 Höhenmeter. Die Strecke ist komplett asphaltiert.

Wenn Sie in Schliersee noch Kraft in den Beinen oder Strom im E-Bike-Akku haben, können Sie die Runde zurück nach Tegernsee vervollständigen. Dann kommen Sie insgesamt auf gut 50 Kilometer und knapp 900 Höhenmeter.

Bitte informieren Sie sich vor der Wanderung über die Wetterlage, die aktuellen Öffnungszeiten sowie den Fahrplan der Bahn. Und bedenken Sie, dass es im Frühling in der Valepp teilweise noch sehr kühl werden kann.

Die Radtour „von Baum zu Baum“

Bei der Radtour „von Baum zu Baum“ handelt es sich genau genommen um eine Rundtour, deren Startpunkt Sie bestimmen können. Suchen Sie sich einen Baumstandort aus und dann geht es los auf einer Strecke von etwa 44,7 Kilometern. In Radwegkarten wird diese Tour als mittelschwer eingestuft. Für eine Fahrt von etwa zwei Stunden und 30 Minuten benötigen Sie etwas Erfahrung und Kondition (Kondition: vier Sterne, Technik: drei Sterne). Dafür werden Sie mit einem unbeschreiblichen Erlebnis (Erlebnis: fünf Sterne) in einer atemberaubenden Landschaft (Landschaft: fünf Sterne) belohnt. Der höchste Punkt befindet sich auf 924 Metern und der niedrigste Punkt liegt bei 688 Metern. Alle Angaben zur Wegstrecke sind ohne Gewähr. Auch tragen Sie das alleinige Risiko beim Befahren oder Begehen der einzelnen Streckenabschnitte.

Falls Sie mit dem Zug der Bayerischen Oberlandbahn anreisen, wählen Sie bitte den Streckenverlauf von München nach Fischbachau-Hammer. Der Zug startet stündlich ab München zu Ihrem Ausflugsziel. Natürlich können Sie auch mit Ihrem Pkw anreisen. Fahren Sie auf der A8, bis Sie zur Ausfahrt Weyarn kommen. Dann biegen Sie auf die Strecke Richtung Staatsstraße 2073 und Staatsstraße 2010 und fahren dann bis nach Hundham/ Fischbachau. Der Wanderparkplatz in Hundham ist ausgeschildert.

Damit Sie auch alle Geschichten rund um die Bäume auf der Radtour von Baum zu Baum erfahren können, sollten Sie sich unbedingt das Buch „Radtouren und Baumgeschichten von Baum zu Baum“ von Thomas Janscheck zulegen. Sie finden das Buch - erschienen im Kartographischen Verlag Huber & Steuerer Kiefersfelden - im Buchhandel, den Tourist-Informationen der Region sowie direkt beim Verlag.

Zusammenfassung der Baumgeschichten und Abschnitte des Radweges

Hier eine Zusammenfassung der Beschreibung der Bäume und der einzelnen Abschnitte des Radweges aus dem Buch „Radtouren und Baumgeschichten von Baum zu Baum“ von Thomas Janscheck:

  • Baum Nummer 1: „Die Dorflinde von Hundham“

    Fahren Sie mit Ihrem Rad bis zum Dorfbrunnen beim Gasthof „Alter Wirt“ in Hundham. Von dort aus geht es nach Bad Feilnbach auf der MB22 bis zur Abzweigung Richtung Deisenried. Jetzt lohnt es sich abzusteigen und sich noch einmal die Geschichte "Vom kopflosen Baumschimmel von Deisenried“ in Erinnerung zu rufen. Anschließend fahren Sie bis zum höchsten Punkt der Straße und biegen dann linker Hand in die Straße ein. Sie fahren nun in Richtung Hocheck, bis Sie an der Kapelle ankommen. Steigen Sie auf der rechten Seite des Weges ab und gehen Sie bis zum Gasthaus. Hier können Sie einige Minuten verweilen und die schöne Aussicht genießen. Anschließend geht es wieder zurück zur Kapelle.

  • Baum Nummer 4: „Der sagenumwobene Baum beim Schnitzenbaumer“

    Baum Nummer 4 befindet sich direkt bei der Kapelle. Schauen Sie sich ruhig einmal um und denken Sie noch einmal über die Geschichte und ihren Ausgang nach. Danach geht es weiter zum Ausgangsort der Geschichte „Waldverwüstung am Auerberg“. Doch bevor Sie dort ankommen, fahren Sie auf der Teerstraße immer geradeaus, bis zu einer Abzweigung, die Sie nach links führt. Nachdem Sie sich umgesehen haben, fahren Sie die Teerstraße weiter, bis Sie an einer Querstraße ankommen. Hier biegen Sie nach rechts ab und fahren bis zur Kapelle. Direkt an der Kapelle nehmen Sie die Straße nach Sonnenreuth und biegen dann nach links in Richtung Wörnsmühl ab. In Wörnsmühl fahren Sie immer geradeaus. In der Nähe der Kirche und des Gasthauses biegen Sie rechts in die Aigenstraße ein und fahren dann zur Parsberger Höhe. Jetzt geht es bergauf bis zur Kuppe. Steigen Sie ruhig einmal vom Rad und schauen Sie sich um. Wenn Sie Ihren Blick nach Norden wenden, können Sie bei guter Wetterlage bis nach Irschenberg sehen.

  • Baum Nummer 7: „Die alte Linde am Stadlberg"

    Die Asphaltstraße von Gunetsrain führt Sie bergab zu einer Kuppe. Hier steht die alte Linde in all ihrer Pracht. Jetzt führt Sie der Weg weiter bis zum Parkplatz am Krankenhaus. Fahren Sie hier nach links und halten Sie sich auf der rechten Seite, bis Sie am Ampelübergang ankommen. Hier finden Sie ein Schild mit der Aufschrift „von Baum zu Baum“. Folgen Sie der Wegbeschreibung und fahren Sie am Ufer der Schlierach entlang, bis Sie am Sportplatz im Hausham ankommen. Jetzt geht es linker Hand in die Naturfreundestraße immer geradeaus, bis Sie an der Althaushamer Straße angekommen sind.

  • Baum Nummer 8: „Die Frauenbam"

    Etwa 20 Meter von der Althaushamer Straße entfernt befindet sich eine Kapelle. Hier treffen Sie auf „die Frauenbam" beim Michlbauern in Alt-Hausham. Steigen Sie ruhig ab und vergessen Sie nicht ein paar Erinnerungsfotos zu machen.

  • Baum Nummer 9: " Die alte Linde am Weinberg"

    Fahren Sie in Richtung Schliersee auf der Althaushamer Straße entlang und biegen Sie an der Kreuzung nach rechts in die Karl-Haider-Straße ab. Jetzt fahren Sie immer geradeaus bis zu Miesbacher Straße. Dort geht es dann nach links zum Rathaus. Links vom Rathaus führt Sie ein kleiner Weg zu einem Fußweg. Es handelt sich um den Aufstieg zur Weinbergkapelle. Lassen Sie Ihr Fahrrad stehen und laufen Sie ruhig die paar Schritte nach oben. Sie haben hier nicht nur einen tollen Ausblick, sondern können sich „die alte Linde am Weinberg“ auch in natura ansehen.

  • Baum Nummer 11 „Die alte Linde von St. Leonhard"

    Nachdem Sie auf dem Weinberg waren, fahren Sie in Richtung Kirche. Von dort aus geht es weiter auf der Seestraße, der Bundesstraße 307 und dann nach Neuhaus. Sollten Sie den Fußgängerweg nutzen wollen, dann nehmen Sie bitte Rücksicht und laufen Sie ruhig auch ein paar Meter zu Fuß. In Fischhausen angekommen, finden Sie auf der linken Seite, etwa 50 Meter vor der Kirche St. Leonhard den „Hochzeitsbaum“ und direkt neben der Kirche „die alte Linde von St. Leonhard“.

  • Baum Nummer 12: „Die alte Hoflinde im Josefstal"

    Nun fahren Sie über die Bahngleise und biegen an der nächsten Kreuzung in Richtung Josefstal ab. Auf der linken Seite befindet sich eine Kapelle. Direkt davor nehmen Sie den Weg nach rechts, Sie gelangen von hier aus „zur alten Hoflinde im Josefstal“. Auf der Josefstaler Straße fahren Sie bis zur Bäckerei und biegen dann in die Aurachstraße nach links ein. Jetzt fahren Sie immer geradeaus. Genießen Sie die Fahrt auf dem Bodensee-Königssee-Radweg bis nach Aurach.

  • Baum Nummer 18: „Die Linde der Schulschwestern in Birkenstein" und Baum Nummer 19: „Die Legende von Birkenstein"

    In Aurach finden Sie einige Radwegschilder, die Ihnen die Richtung weisen. Fahren Sie nun die Strecke nach Fischbachau. Ganz in der Nähe, an der Abzweigung zum Krugalmweg, befinden sich die Bäume Nummer 13 bis 17. Sollten Sie diese lieber ein anderes Mal besuchen wollen, dann fahren Sie einfach weiter geradeaus bis zum Baumschild Richtung Wolfseehalle. Biegen Sie nach rechts ab und fahren Sie dann weiter, bis Sie am Weg zur Wallfahrtskapelle Birkenstein ankommen. Hier steigen Sie am besten vom Rad ab und laufen dann zur „Linde der Schulschwestern in Birkenstein“ und einige Meter weiter zum „Baum der Legende von Birkenstein“.

  • Baum Nummer 20: „Der Bischofsbaum beim Salmer"

    Die im Buch „Radtouren und Baumgeschichten von Baum zu Baum“ von Thomas Janscheck beschriebene Geschichte "Die alte Wetterfichte und der Gattern im Baum", soll sich beim „Bischofsbaum beim Salmer" abgespielt haben. Nachdem Sie sich den Baum der Legenden von Birkenstein angesehen haben, fahren Sie auf dem Kapellenweg und der Birkensteinstraße bis zur evangelischen Kirche. Diese befindet sich direkt am Salmerweg. Hier biegen Sie nach rechts ab Richtung „Salmer“. Auf der rechten Seite sehen Sie einen kleinen Fußweg. Dieser führt Sie direkt zum „Bischofsbaum“.

  • Baum Nummer 22: „Die alte Dorflinde von Elbach"

    Die Rundfahrt von Baum zu Baum neigt sich langsam dem Ende zu. Vorher gibt es aber noch einen Baum, den Sie unbedingt gesehen haben sollten - „die alte Dorflinde von Elbach“. Vom Salmer aus fahren Sie zurück, biegen nach rechts ab und folgen der Straße bis zur Kreuzung. Jetzt geht es an der Badstraße entlang bis zur Kirche in Elbach. Dort fahren Sie nach links bis zum Gasthaus. Auf der rechten Seite befindet sich „die alte Dorflinde von Elbach“.

Von hier aus sind es nur noch wenige Kilometer. Der Weg zum Ausgangspunkt in Hundham führt Sie an der Hauptstraße entlang. Zum Teil können Sie auch auf einem Fahrradweg fahren. Bevor Sie wieder nach Hause fahren oder zurück ins Hotel, gönnen Sie sich noch einen kulinarischen Ausflug in eine Gaststätte am Schliersee.

Der Schliersee-Rundweg

Leichter, nur knapp 8 Kilometer langer Rundweg um den schönen Schliersee. Der Seerundweg ist gut beschildert, überwiegend asphaltiert und direkt am Seeufer. Nachdem es so gut wie keine Steigungen gibt, lässt sich der Schliersee zu Fuß in knapp 2 Stunden und mit dem Fahrrad in einer guten halben Stunde umrunden.

Freilich kann man sich auch ein bisserl mehr Zeit lassen und nicht nur die zahlreichen Ausblicke auf den Schliersee geniesen, sondern sich auch auf den vielen Informationstafeln über die Flora des Schliersee informieren. In Schliersee gibt es eine parkähnliche Uferpromenade.

Vom Bahnhof in Schliersee aus kommenden geht man erstmal ein paar Minuten hinab zum See. Dort angekommen, entscheidet man sich, ob man den Schliersee im Uhrzeigersinn oder gegen den Uhrzeigersinn umrunden möchte.

Für die weitere Beschreibung wählen wir gegen den Uhrzeigersinn: Es geht gut beschildert vorbei am Campingplatz Lido am Nordwestufer des Schliersee, weiter zur Rixner Alm. Am Südufer vorbei an mehreren Badestränden bis zu den Bootshäusern in Fischhausen. Wem die Tour (vor allem als Fahrrad-Tour) zu kurz ist, kann hier für einen Abstecher Richtung Fischbachau und Bayrischzell abzweigen.

Ansonsten geht es am Nordufer weiter bis zur Vitalwelt in Schliersee. Von dort aus zurück zum Bahnhof oder Parkplatz.

Auf der Südostseite geht es zwischen Bauerhäusern hindurch.

Falls Sie nicht in Schliersee und Umgebung in einem der vielen schönen Ferienwohnungen oder Hotels übernachten, empfehlen wir die Anreise mit der Bahn, die stündlich Anschluß nach München und Bayrischzell bietet. Bei der Anreise mit dem Auto am besten über die A8 bis Weyarn und dann über die Staatsstraße 2072 und B307 nach Schliersee.

Radweg vom Tegernsee zum Schliersee

Rein kartografisch lässt sich vom Schliersee zum Tegernsee radfahren, sonderlich angenehm ist der Streckenabschnitt an der Staatsstraße 2076 zwischen Gmund und Hausham allerdings nicht. Der hier beschriebene Radweg vom Tegernsee zum Schliersee startet in Seeglas am Ostufer des Tegernsees. Los geht’s im Ortsteil Seeglas am Strandbad in östlicher Richtung. Die folgenden 8 Kilometer bis nach Hausham sind landschaftlich reizvoll, leider trüben die stark befahrene Staatsstraße 2076 und der fehlende Radweges die Stimmung.

In Hausham geht es weiter entlang der Schlierach und nach etwa 11 Kilometern und 100 Höhenmetern ist der Schliersee erreicht. Der Rückweg zum Tegernsee verläuft auf dem Hinweg. Theoretisch ist es möglich, mit der Bayerischen Regiobahn (BRB) zurückzufahren, hierzu ist es allerdings nötig, in Holzkirchen umzusteigen. Abhilfe schafft der neue Radweg zwischen Tegernsee und Schliersee. Nach aktueller Planung beläuft sich der Fertigstellungstermin auf das Jahr 2025.

Zusätzliche Radtouren in der Region Tegernsee-Schliersee

Ihre Lage am Rand der Alpen macht die Region Tegernsee-Schliersee sowohl für Genussradler als auch für ambitionierte Sportler interessant. Das weitläufige Radwegenetz ermöglicht entspannte Touren an den Ufern von Tegernsee und Schliersee sowie entlang der Flüsse Mangfall und Schlierach.

  • Einmal durchs Holler- und Kräutertal, rund um Fischbachau und nebenbei die fünf neuen Fotopoints entdecken!
  • Große E-Mountainbike Tour vom Bergsteigerdorf Kreuth zum Bergsteigerdorf Steinberg am Rofan.
  • Wunderbare Radelrunde durch das Alpenvorland mit abschliessender kleiner Wanderung auf die Neureuth.
  • Die Umrundung des Plankensteins bietet auf dessen Nord- und Ostseite beinahe hochalpine und auf jeden Fall fantastische Eindrücke.
  • Wunderschöne Bergwanderung auf den Stolzenberg im Spitzinggebiet flankiert mit einer ebenso schönen Radtour zur An- und Abfahrt.
  • Diese Runde kombiniert eine schöne Radtour durch das Alpenvorland mit einer kleinen Wanderung von Bad Feilnbach auf den Farrenpoint.

Genießen Sie die Vielfalt der Radtouren rund um den Schliersee und entdecken Sie die Schönheit der bayerischen Alpen auf zwei Rädern!

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