Im Norden von Deutschland erstreckt sich Schleswig-Holstein und bietet seinen Besuchern - neben großartigen Landschaften und vielen Sehenswürdigkeiten - mit Nord- und Ostsee gleich zwei Gelegenheiten, phantastische Küstenregionen kennenzulernen. Es hat eine Fläche von knapp 15.800km² und grenzt an Dänemark. Gleichzeitig ist es Teil der Kimbrischen Halbinsel und Teil der Norddeutschen Tiefebene.
Der Naturraum Schleswig-Holstein zeichnet sich durch Marsch- und Geestregionen sowie das Hügelland aus. Im Westen prägen Wattenmeer sowie die vorgelagerten Inseln und Halligen das Land, und Eider- und Elbmündungen verleihen Dithmarschen seinen besonderen Charakter. Das weite flache Land Schleswig-Holstein, bietet mit Radfernwegen, vielen regionalen Routen sowie geführten Radtouren etliche Möglichkeiten.
Radfahren in Schleswig-Holstein: Vielfalt pur
Das Radfahren ist eine der favorisierten Aktivitäten im Urlaub in der Lübecker Bucht. Dabei lässt sich so manches Kleinod am Rande der Strecke entdecken.
Radtouren entlang der Küsten
Zwischen Nordseedeich und Ostseestrand erwartet Radlerinnen und Radler eine insgesamt 200 Kilometer lange Rundtour durch die deutsch-dänische Grenzregion. Die Tagesetappen sind zwischen 40 bis 50 Kilometer lang und führen auf der Grenzroute und auf dem „Nord-Ostsee-Radweg“ mit Start und Ziel in Flensburg. Von hier führt die Tour über Medelby nach Süderlügum (Highlight sind hier die Binnendünen) und weiter nach Højer in Dänemark. Die Weite und Ruhe der Wiedingharde sind hier spürbar.
Nordfriesland mit dem Fahrrad entdecken
Viel zu sehen gibt es in der Region Nordfriesland - und das geht am besten mit dem Fahrrad. Die Radrouten führen durch die abwechslungsreiche Landschaft der Geest und der Marschen zwischen Küste und Binnenland, vorbei an Kirchen, Mühlen, historischen Gebäuden und Zeugen der Deichbaugeschichte und Landentwicklung. Ein Beispiel ist etwa die Warftenroute. Los geht es am Hafen von Dagebüll mit Blick auf die Fähren, Inseln und Halligen.
Kunstroute auf Föhr
Die Sammlungswerke des Museums Kunst der Westküste lassen sich nun auch bei einer Radtour entdecken: entlang kuratierter Kunstrouten geht es über die Insel Föhr. Das Herz der App bildet eine Landkarte der vier Westküstenländer Norwegen, Dänemark, Deutschland und die Niederlande. Hierauf lässt sich erkennen, wo einzelne Werke aus der Museumssammlung motivisch zu verorten sind. In der Nähe von Orten, an denen Kunstwerke entstanden sind, können App-Nutzende selbst aktiv werden.
Wie haben die Künstlerinnen und Künstler den Ort gesehen, als sie ihn malten oder fotografierten? In der App ist auch ein Vergleich zwischen dem Kunstwerk und dem eigenen Foto des Ortes möglich. Weitere Radtouren unter foehr.de/radfahren.
Amrum mit dem Rad erkunden
Auf Amrum kann man von Nord nach Süd und vom Wald zum Watt alles mit dem Rad erkunden. In jedem Dorf gibt es einen Verleih, der neben Straßen- auch E-Räder, Helme, Hundekörbe und Kinderanhänger parat hat. Auf Amrum setzen viele Tagestouristen mit dem Rad über und sehen deshalb auch gleich am Anleger Tafeln mit den schönsten Inselrouten. Ein Best of für eine Stunde oder eine 20- km-Route durch alle Dörfer mit Abstecher zum Kniepsand: alles entfernt von der Hauptstraße auf alten Wirtschaftswegen und idyllischen Routen durch den Wald.
Sylt: Radfahren mit Meerblick
Satte 200 Kilometer Radweg sorgen auf Sylt für wechselnde Perspektiven, quasi im Vorbeifahren. Keine extremen Steigungen, dafür freie Sicht auf Dünen, Heide und Meer. Besonders beliebt sind die „Fernstrecken“ entlang der stillgelegten Inselbahntrasse. Weit verzweigt sind die Radwege durch den Sylter Osten. Sie laden ein zu einer Rundtour über den Nössedeich Richtung Morsum Kliff und zurück durch die Tinnumer Wiesen oder das Rantum-Becken. Sollte einem die Puste ausgehen - die Linienbusse fahren regelmäßig und nehmen Radfahrende nebst Drahtesel mit.
Refill-Radweg auf Sylt
Erfrischend ressourcenschonend ist der „Refill-Radweg“. Der führt über 42 Kilometer von der Südspitze Sylts hoch in den Inselnorden nach List. Unterwegs können Trinkflaschen an 21 Refill-Stationen mit Sylter Leitungswasser aufgefüllt werden. Das ist von ausgezeichneter Qualität - keimfrei und angereichert mit Spuren von Calcium, Magnesium und Natrium kommt es aus der Süßwasserlinse der Insel.
Husum: Radfahren in Küstennähe
In Husum erwartet Velofreunde ein gut ausgebautes Radwegenetz und fast immer ebene Strecken. Meeresroute, Schimmelreiter-Route, Sturmflut-Tour und Küstenschutz-Route sind nur eine kleine Auswahl an Streckenmöglichkeiten. Entlang der Strecken gibt es viel zu sehen: idyllische Orte und beschauliche Dörfer, Reetdachhäuser und malerische Plätze in der Natur. Und wer es lieber bequem mag: Im Velobike für bis zu zwei Personen kann man sich bequem durch Husum radeln lassen. Kompakte Informationen inklusive Touren, Radverleihs, Bett&Bike-Betrieben, Picknickplätzen etc. St.
St. Peter-Ording mit dem Rad
Mit seinen vier Ortsteilen lässt sich St. Peter-Ording herrlich mit dem Rad entdecken. Auf einer kombinierten Deich- und Ortstour erfährt man die schönsten Ecken des beliebten Urlaubsortes, genießt vom Deich den Weitblick über die Nordsee und kehrt in Dorf zu einer Kaffeepause ein. Auf dem Weg zum Strand verläuft die Strecke durch blühende Salzwiesen, über den hölzernen Fahrrad- und Fußsteg lässt sich das Meer erreichen.
Nordstrand: Radfahren im Marschland
Nordstrand verfügt über gut ausgebaute Radwege entlang der Deiche und durch das Marschland der Insel. Ob Rosenmarmelade oder eine Büchertelefonzelle: Nordstrand steckt voller Überraschungen.
Dithmarschen: Vielfalt für Radfahrer
Dithmarschen ist Radfahrland! Ob entlang der Nordsee, durch grüne Wiesen und Wälder oder von einem Highlight zum nächsten - hier gibt es so viele Touren, dass es garantiert nicht langweilig wird. Mit den Büsumer Gästelotsen können Gäste die Umgebung mit Kulinarik und Heimatkunde auf dem Rad erkunden. Die Route startet ab dem Büsumer Rathaus, führt durch die Marsch südöstlich von Büsum und endet im Restaurant „Kolles Alter Muschelsaal“. Es geht zum größten Bio-Bauernhof der Region. Strecke: ca. 42 km, Dauer: vier Stunden. Ausreichende Fitness erforderlich!
Die Deichradtour führt in Richtung Warwerort mit Einkehr zu einer Kaffeepause. Unterwegs wird über Küste, Deich und Watt informiert. Strecke: 12 km, Dauer: 2:45 Stunden.
Flensburger Förde Route
Land und Leute, Natur und Kultur an der Flensburger Förde sowie im Umland lassen sich wunderbar auf den unterschiedlichen Touren entlang der Flensburg Fjord Route kennenlernen. Wer es lieber kompakt und gut perfekt durchorganisiert mag, bucht am besten das Reisepaket „Eine echte Grenzerfahrung“. Die Gäste erradeln das idyllische „Kruså Tunneldal“ und die deutsch-dänische Grenzregion. Auf der Strecke liegt der Geheimtipp „Schusterkate“ - der wohl kleinste Grenzübergang Deutschlands. Im Paket enthalten sind zwei Übernachtungen, zweimal Frühstück, Gutscheine für einmal Abendessen und einen Snack sowie Karten- und Informationsmaterial.
Fischbrötchenstraße
Auf der Fischbrötchenstraße vereinen sich alle Fischbrötchenbuden der Ostsee Schleswig-Holstein und der Holsteinischen Schweiz zur leckersten Meile des Nordens. Auf der Route entlang der Lübecker Bucht lässt es sich auch hervorragend entlang radeln. Und wenn der kleine Hunger zwischendurch kommt, ist die nächste Fischbrötchen-Station nicht weit entfernt.
Kiel mit dem Rad entdecken
In Kiel ohne eigenes Fahrrad? Dank der Sprottenflotte bietet sich in der Landeshauptstadt eine große Anzahl an Fahrrädern und Stationen über das gesamte Stadtgebiet hinaus verteilt, an denen diese sich ausleihen lassen. Die erste halbe Stunde ist kostenlos. Wer sich die schönsten Ecken Kiels per Rad zeigen lassen möchte, hat mit den geführten Radtouren durch Kiel die Möglichkeit, große Teile der Stadt von einer anderen Seite kennenzulernen. Der Tourguide führt die Teilnehmenden zu besonderen Orten in Kiel und macht sie zu Kiel-Kennern.
Korntage in der Probstei
Wenn vom 22. Juli bis zum 20. August 2023 in der Probstei wieder die Korntage gefeiert werden, dürfen sie nicht fehlen - die kreativen Figuren aus Stroh! In insgesamt 18 Dörfern der Region warten die Figuren auf neugierige Besuchende. Die Strecke ist ausgeschildert und auf überwiegend befestigten Wegen gut befahrbar. Der Clou: Die Strohfiguren sind nicht nur einzigartige Fotomotive, sondern laden auch direkt zum Mitmachen ein. An jeder Figur wartet eine Postkarte mit Stempel, die mit einem Gewinnspiel verknüpft ist. Kartenmaterial gibt es in den Tourist Informationen der Probstei.
Geführte Radtouren in Grömitz
In Grömitz finden regelmäßig kostenfreie, geführte Radtouren statt, um die Region umweltfreundlich entdecken zu können. So startet etwa jeden Mittwoch um 10:00 Uhr eine „Themen-Radtour“ vom Seebrückenvorplatz aus und führt zu unterschiedlichen Zielen. Besucht werden unterwegs unter anderem die Hasselburger Mühle, eine noch betriebsfähige Wassermühle, die vom Müller im Betrieb gezeigt wird, der Museumshof in Lensahn sowie das Gut Hasselburg inkl. Zudem findet jeden ersten Freitag im Monat um 10:00 Uhr eine große E-Bike-Tour vom Seebrückenvorplatz aus statt. Diese führt nach Heiligenhafen, zur Wasserskianlage nach Süsel und zu anderen Zielen, die man ohne Guide vielleicht nicht entdecken würde.
Kellenhusen und Umgebung
In der Region um Kellenhusen mit den Nachbarorten Grömitz, Cismar, Lensahn und Dahme geht es mit dem Rad rund 300 km durch reizvolle, meist ebene Landschaft. Jeden Mittwoch von April bis Oktober zeigt Fahrradguide Eddie Behnke je nach Wind, Wetter und Laune die schönsten Ecken in und um Kellenhusen. Falls der Akku schlapp macht, gibt es am Seebrückenplatz einen E-Bike-Ladeschrank. Hier finden auch Helm und Gepäck Platz, falls eine Verschnaufpause vonnöten ist.
Fehmarn: Paradies für Radfahrer
300 Kilometer gut ausgebaute Radwege, darunter der 78 Kilometer lange Küstenstreifen, 15 Fahrradverleihe, sieben Themenrouten, 21 E-Bike- Ladestationen, dazwischen Picknicktische, die inseltypischen Feldsofas und gemütliche Hofcafés, die zu einer Stärkung einladen: Auf Fehmarn gibt es beste Voraussetzungen für eine erlebnisreiche Fahrradtour. Darüber hinaus sind in den letzten zwei Jahren die Deichkronenwege erneuert worden. So können Gäste nun auf breiten und sicheren Wegen auf dem Deich entlangfahren oder laufen.
Eine tolle Urlaubserinnerung an den Radurlaub auf Fehmarn ist die Fehmarn-Radnadel. Damit Radlerinnen und Radler auch immer heil ans Ziel kommen, haben sich entlang der Radwege auf Fehmarn verschiedene Betriebe, etwa Restaurants, Freizeiteinrichtungen oder Campingplätze, zu den Bike-Friends Fehmarn zusammengeschlossen. Hier finden Gäste alles, was sie brauchen, wie etwa Luftpumpen oder Flickzeug und Tipps für die weitere Fahrt.
Heiligenhafen: Ausgangspunkt für Radtouren
Heiligenhafen liegt sowohl am Ostseeküstenradweg als auch am Mönchsweg. Zudem befindet sich hier ein ausgedehntes Streckennetz mit hilfreichen Servicestationen für das schnelle Beheben von kleinen Reparaturen am Fahrrad.
Brodtener Steilufer
Ursprüngliche, norddeutsche Küstennatur erwartet Radlerinnen und Radler auf der Tour entlang des Brodtener Steilufers. Den schönsten Panoramablick über die Lübecker Bucht und auf die kleinen und großen Schiffe gibt es entlang der rund vier Kilometer langen Steilküste zwischen Travemünde und Niendorf. Weiter geht es ins Landesinnere zur Räuberkuhle, einer ehemaligen Burg, bevor es auf den Rückweg nach Travemünde geht. Strecke: 16,8 km, Dauer: 2:15 Stunden.
Ostseeküstenradweg
Die Lübecker Bucht ist eine beliebte Radregion und der Ostseeküstenradweg rangiert aktuell auf Platz 3 der beliebtesten Radfernwege. Eine davon ist ein 22 Kilometer langer Teilabschnitt des Ostseeküstenradwegs, der mit einer Gesamtlänge von 430 Kilometern an der Ostseeküste entlangführt.
Overnighter in Schleswig-Holstein
Es war mal wieder an der Zeit für einen kurzen Trip raus in die Natur. Und wenn man nicht viel Zeit hat, dann macht man einen Overnighter. Das ist Neudeutsch für die kleine Tour über Nacht in die Natur und am nächsten Morgen wieder zurück. Zum anderen hatte ich mal wieder Lust auf eine Nacht im Zelt draußen im Wald.
Wo soll es also hingehen für eine Nacht? Diesmal bin ich aber über die Seite „Wildes Schleswig-Holstein“ gestolpert. Diese Plätze sind meist nur Wiesen oder Lichtungen ohne jegliche Infrastruktur. Ich habe mich für den Übernachtungsplatz Segeberger Heide bei Buchholz entschieden. Dieser liegt inmitten eines Waldgebietes an der Straße K78 Richtung Heidmühlen. 50 Kilometer waren es bis dahin. Zwei Taschen hatte ich dabei, da ich meine komplette Büro-Ausstattung dabei hatte: extra Sachen, Duschzeug und meinen Laptop mit Kabeln. Dazu kamen Zelt, Schlafsack, Isomatte, Kocher, etwas zu essen und Wasser.
Schnell war ich aus der Stadt raus und fuhr über Landstraßen Richtung Norden. Eine wirklich schöne Strecke. Die ersten 25 Kilometer habe ich gepowert - das mache ich gerne, um auf Betriebstemperatur zu kommen. Dann ließ ich es leichter angehen und rollte entlang der Felder und durch Wälder. Nach 2,5 Stunden kam ich dann am Lagerplatz an. Natürlich war ich ganz alleine und niemand verirrte sich in diesen Teil des Waldes, obwohl es nah an der Straße lag. Ich baute das Zelt auf und kochte mir einen Tee. Frische Luft macht müde, weshalb ich nach einem kleinen Spaziergang durch den Forst auch ins Bett ging bzw. ins Testzelt.
Overnighter heißt auch, dann man durchaus früh wieder raus muss, denn die Arbeit ruft! Um 9 Uhr hatte ich eine Besprechung und musste noch 50 Kilometer fahren. 5.30 Uhr stand ich auf, der Wald erwachte gerade, und wenig später saß ich wieder auf dem Rad. Ich nahm den direkten Weg nach Hamburg an den Fischmarkt (hier liegt mein Büro wenn ich in Hamburg bin), weshalb die Strecke diesmal nicht ganz so idyllisch war. Das nächste Mal schaue ich mir einen anderen Platz im wilden Schleswig-Holstein an.
Euch kann ich einen Overnighter nur empfehlen, egal wo ihr wohnt. Wer noch Inspiration sucht, der sollte bei dem „Overnighter Papst“ Gunnar Fehlau und seiner Seite Overnighter.de vorbeischauen. In den letzten 12 Monaten waren 2040 Mitglieder aktiv.
Weitere Tipps und Anregungen
- Der Elberadweg mit den großen Schiffen, den riesigen Masten bei Haseldorf, die alte Dänenstadt Glückstadt und mehr an dieser Ecke.
- Der Kalkberg in Bad Segeberg (bei den Festspielen).
- Die "Landarzt"-Landschaft bei Kappeln (Schlei).
- Die Glücksburg bei Flensburg und das Schloss nördlich davon.
- Fehmarn mit der Fehmarnsundbrücke (wie wär's mit einem Abstecher nach Lolland?) und dem kleinsten Flugplatz Deutschlands (Strandkorb als Tower, aber trotzdem in allen Flugkarten eingetragen ).
- Die Plöner Seen sowies sowie die Holsteinische Schweiz hinter Eutin.
- Friedrichstadt mit den Brücken und Kanälen.
- Das Eidersperrwerk (ein etwas kleinerer Afluidsdijk ).
- Die Halligen und die Nordseeinseln zum Radeln sowieso.
- Die Schwebefähre unter der Eisenbahnbrücke Rendsburg.
- Zwischen Cuxhaven und Brunsbüttel liegt eine wenizig kleine Insel Namens Medemsand. Früher waren dort einmal Flak-Stellungen untergebracht, heute verrottet da nur noch alles. Angeblich soll man da noch per Boot oder zu Fuß durchs Watt hinkommen, ist aber wohl weniger was fürs Radfahren (aber wenigstens noch was zum entdecken).
- Die Ratzeburger Seen mit dem ehemaligen Todesstreifen dahinter.
- Die Elbeauen südlich davon.
- Den Schaalsee wärmstens empfehlen. Am Ostufer war Grenzgebiet und dort ist noch heute die Landschaft recht unberührt.
- Das Gebiet rechts und links der Elbe zwischen Lauenburg und etwa Schnackenburg auch herrlich zum Radeln geeignet.
- Ein echtes Highlight ist die Fahrt von Boizenburg bis Darchau, es geht immer an der Elbe entlang in herrlicher Einsamkeit, vorbei an wunderschönen alten Häusern.
- Auf dem Treene Radweg werden die letzten Tränen verdunsten ...
- N-O-K Radweg ist fertig, zugehöriger Reiseführer auch
- Eutin, Plön, Bungsberg, Fehmarn
- Wilster (da liegt das Land unter dem Meeresspiegel), Wesselburen, Rendsburg Hochbrücke (die Fähre schwebte leider nicht - dafür durften wir hochklettern) - falls es zu hoch ist: im Mini Born Park gibt es die Brücke und viele andere Bauwerke im Kleinformat.
- Das Nolde Museum nördlich von Niebüll empfehlen. Mit einem Abstecher nach Sylt vielleicht.
- Schleswig ist auch schön mit kleiner Innenstadt udn Schloss Gottorf. Museum mit Moorleichen.
- In Molfsee gibt es auch noch ein Freilichtmuseum.
- In Laboe (bei Kiel) ist ein hoher Aussichtsturm und ein U-Boot zu besichtigen.
- Ein Abstecher nach Dänemark - Sonderburg lohnt sich auch. Da fahren Fähren raus. Ich denke von Flensburg oder Langballigau.
- Die Hüttener Berge.
ADFC-Fahrradklima-Test: Wie fahrradfreundlich ist Schleswig-Holstein?
Kiel wird fahrradfreundlichste Kommune. Preetz ist Spitzen-Aufholer. Bundesweit haben rund 213.000 Menschen an der Umfrage teilgenommen, davon rund 7.000 Menschen in Schleswig-Holstein.
Beim ADFC-Fahrradklima-Test wurde in 27 Fragen die Fahrradfreundlichkeit abgefragt und am Ende eine Schulnote gebildet. 45 Städte und Gemeinden haben es in Schleswig-Holstein in die Wertung geschafft. Mehr als „Befriedigend“ kann jedoch keine Kommune für sich verbuchen.
Ergebnisse des ADFC-Fahrradklima-Tests
- Positive Aspekte: Gute Erreichbarkeit der Ortszentren mit dem Rad, Öffnung von Einbahnstraßen für Radfahrende.
- Negative Aspekte: Mangelhafte Breite und Oberfläche von Radwegen, schlechte Führung des Radverkehrs an Baustellen, Behinderungen durch Falschparker.
- Themenschwerpunkt "Miteinander im Verkehr": Selten Konflikte unter Radfahrenden, Mängel beim Überholen mit ausreichendem Sicherheitsabstand.
Schleswig-Holsteins fahrradfreundlichste Kommune: Kiel wieder vor Plön, Norderstedt und Geesthacht.
Der Ostseeradweg von Flensburg nach Lübeck
Radfahren auf dem Ostseeradweg von Flensburg nach Lübeck ist bei herrlichem Wetter einfach ein Traum! Beeindruckende Steilküsten, großartige Strände, schattige Wälder und Getreidefelder mit bunten Wildblumen. Dazu Weiden und Wiesen mit Ziegen, Kühen, Schafen und Rehen. Zu den Highlights der Radtour entlang der Ostseeküste gehören auch die attraktiven kleinen Küstenorte, die historischen Hafenstädte, die malerischen Mühlen und Leuchttürme, an denen du unterwegs vorbei radelst.
Der Ostseeradweg führt - wie der Name schon sagt - natürlich an der Ostsee entlang. Und zwar nicht nur in Deutschland, sondern er umrundet die komplette Ostsee (EuroVelo 10) und führt demnach auch durch andere Länder und Regionen wie Skandinavien, Polen oder dem Baltikum. In Deutschland kannst du den Ostseeküstenradweg nach Bundesländern in Schleswig-Holstein und Mecklenburg-Vorpommern einteilen.
Etappen des Ostseeradwegs von Flensburg nach Lübeck
Hier findest du eine Übersicht unserer 6 Etappen auf dem Ostseeküstenradwegn von Flensburg nach Lübeck.
| Etappe | Von | Nach | Entfernung | Insidertipp |
|---|---|---|---|---|
| 1 | Flensburg | Kappeln | 60 Kilometer | Geltinger Birk |
| 2 | Kappeln | Eckernförde | 45 Kilometer | Schwansener See |
| 3 | Eckernförde | Kiel | 47 Kilometer | Aschauer Lagune, Steilküste |
| 4 | Kiel | Panker | 32 Kilometer | Fähre schon in Möltenort verlassen, Abstecher zur Krokauer Mühle und zum Aussichtsturm Hessenstein |
| 5 | Panker | Grömitz | 67 Kilometer | Abstecher Leuchtturm Neuland |
| 6 | Grömitz | Lübeck | 68 Kilometer | Abstecher zum Gerd-Kayser-Naturerlebnispfad in Bad Schwartau |
Der Mönchsweg
Auf den Pfaden christlicher Missionare führt der 530 Kilometer lange Mönchsweg von Bremen über Glückstadt bis nach Fehmarn. Die Route orientiert sich an dem Weg, den christliche Missionare im Mittelalter nahmen, um ihren Glauben im Norden zu verbreiten. An der Strecke liegen rund 100 alte Feld- und Backsteinkirchen sowie mehrere Klöster.
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