Die Radtour Schwarzes Meer Route ist die ungarische Fortsetzung des bekannten Donauradweges, der durch Deutschland, Österreich und die Slowakei bis nach Ungarn führt.
Routenabschnitte und Besonderheiten
1. Szigetköz (Kleine Schüttinsel)
Der Weg führt über Flachland, Wälder und Auen durch die Szigetköz. Den Radfahrern steht auf einer längeren Strecke ein befestigter Radweg zur Verfügung (Mosonmagyaróvár - Györ), Wegweiser und Hinweisschilder unterstützen die Orientierung.
Bei einem Abstecher nach Lipót können sich die ermüdeten Radler im Thermalbad erholen. Unternehmungslustige sollten das Radfahren auf den Staudämmen an der Donau ausprobieren, auf Feldwegen mit verbesserter Oberfläche.
Szigetköz bietet radlerfreundliche Unterkunftsmöglichkeiten, vielfältige Angebote (Geländefahrten, Baden, Bootsfahrten, gute Restaurants) und zahlreiche Sehenswürdigkeiten (Györ, Héderár, Mosonmagyaróvár usw.) erwarten die Touristen.
2. Györ bis Komárom
Von Györ bis nach Komárom verläuft eine verkehrsreiche Straße entlang der Donau. Da hier das Radfahren verboten ist, führt der Weg bis zur schönsten Stadt der Region, Tata, über eine weniger befahrene Straße auf angenehm flachem Gelände, etwas von der Donau entfernt.
Neben schönen Sehenswürdigkeiten bietet sich die Möglichkeit, im Gestüt in Bábolna zu reiten. Im Städtchen Tata kann man mit einer geräuschlosen elektrischen Kleinbahn rund um die Burg, den Alten See und den sog. Englischen Garten fahren.
Ein Abstecher von Tata nach Vértesszölös lohnt sich gewiss, denn man kann die Behausung des hier gefundenen 500.000 Jahre alten Urmenschen "Samu" besichtigen.
3. Donauknie
Bis zum Ausbau des EuroVelo-Radweges empfiehlt es sich, etwas weiter von der Donau entfernt zu radeln. Hier muss man an einigen Stellen schon kräftig in die Pedale treten, aber die wenig befahrene Straße führt durch Wälder und Auen mit viel frischer Luft, die das Radwandern an den Berghängen angenehm macht.
In der EuroVelo-Variante fährt man in der Nähe der Donau abwechselnd auf verkehrsreichen Fernstraßen und ausgebauten Radwegen. Dort gibt es weniger Sehenswürdigkeiten, dichteren Verkehr, dafür aber ein leichteres Gelände.
4. Esztergom bis Budapest
Hier zeigt sich die von Bergen (Börzsöny- und Visegrád-Gebirge) umrahmte Donau von ihrer schönsten Seite. Elf Kilometer nach Esztergom (dt. Gran) setzt man mit der Fähre nach Szob über, von dort führt ein ausgebauter Radweg fast durchgehend am Donauufer entlang bis nach Vác (dt. Waitzen), dann gelangt man mit der Fähre zur Insel Szentendre und anschließend radelt man von Tahitótfalu über eine Brücke an das rechte Ufer der Donau, nach Tahi.
Auf der kürzeren Strecke, bis Leányfalu, muss man auf der verkehrsreichen Landstraße Nr. 11 fahren, aber danach führt ein Radweg bis Budapest. Bei Nagymaros (dt. Großmarosch) bieten die Berge und die Hochburg von Visegrád jenseits des Flusses eine wahre Augenweide.
In Szentendre (dt. Sankt-Andrá) kann man durch die pittoreske Stadt schlendern. Der Radweg am Donauufer führt den Radler dann ins Herz der schönen Hauptstadt Budapest, auf den Batthyány-Platz gegenüber dem Parlament.
In Budapest wurden viele Radwege, z. B. an längeren Etappen am Donauufer, auf den Gehsteigen angelegt. Während Sie aus dem Sattel den Blick über das herrliche Panorama der Stadt schweifen lassen, sollten Sie auch unbedingt auf die Fußgänger achten.
5. Budapest bis Ráckeve
Im Süden von Budapest fährt man auf dem Radweg über die Autobahnbrücke auf die Csepel-Insel, und dann auf wenig befahrenen Straßen - auf einer kurzen Strecke auf befestigten Feldwegen bis nach Ráckeve (dt.
6. Donauufer
Am linken Ufer der Donau fährt man auf Straßen mit mehr oder weniger Verkehr, nach Dunapataj kann man dann eine wenig befahrene Straße nehmen oder aber auf dem Staudamm der Donau fahren, auf einem befestigten Feldweg und dort die Natur genießen.
7. Fajsz bis Baja
Ab Fajsz kann man auf dem zum Radfahren geeigneten Donaudamm radeln. Anfangs (15 km) fährt man auf einem befestigten Feldweg, dann ist die Strecke bis Újmohács asphaltiert (Radweg bis Baja), zwischendurch ab Dunafalva liegen 9 km Feldweg. (Es ist zu erwarten, dass auch die fehlenden Etappen bald asphaltiert werden.)
Man sollte für die Besichtigung der beiden Städte Baja (dt. Frankenstadt) und Mohács (dt. Mohatsch) mehr Zeit einplanen.
Die Schüttinsel (Szigetköz)
Die größte Insel Ungarns, die von der großen Donau und der Mosoner-Donau umgebene Schüttinsel (Szigetköz) wird nicht zufällig als Geschenk der Donau bezeichnet, denn deren Ablagerungen haben diese erschaffen. Die reiche Pflanzen- und Tierwelt erwartet die naturverbundenen Touristen. Die Liebhaber von Wassertouren können die von Galeriewäldern umgebenen Donauzweige durchstreifen, wo die abwechslungsreichen Strecken für die Kajak- und Kanufahrer ein unvergessliches Erlebnis bieten.
Die Besucher können auch auf der Mosoner-Donau von Promenadenschiffen die wildromantische Landschaft bewundern. Die neben den Donauzweigen erschaffenen Kiesgrubenteiche versprechen einen guten Fang und machen die Schüttinsel zu einem wahrhaften Angler-Paradies.
In Mosonmagyaróvár erwartet im ganzen Jahr das Thermal-, und Schwimmbad, das Heilzentrum, in Gyõr das Erlebnisbad auf die Gäste, die sich erholen und regenerieren möchten. In Lipót wartet das in den Sommermonaten geöffnete Thermalbad mit Thermal-, Schwimm-, Erlebnis-, und Heilbecken auch auf die Badegäste. Ebenfalls beliebt sind die von den Reitschulen des Gebietes organisierten Ausritte, Spazierfahrten.
In Dunakiliti erwartet ein Neunloch-Golfplatz die Liebhaber dieses Sportes. Die Schüttinsel verfügt über einen reichen Wildbestand, das Erlegen von Rehen, Hirschen und Wildschweinen zieht zahlreiche Jäger an.
Die durch die Schüttinsel verlaufende Fahrradstrecke ist ein Teil des internationalen Fahrradweges entlang der Donau, neben dem auch die Deiche und die Nebenstrassen zum Fahrradfahren geeignet sind.
Alternative Routen und Schwierigkeitsgrade
- Schwere Tour: Eine zum großen Teil durch bergiges Gelände und dann wieder komplett auf Landstraßen entlangführende Tour.
- Mittelschwere bis schwere Strecke: Diese Route führt als Radweg bis Szentendre und dann weiter über asphaltierte Forstwirtschafts-Abschnitte und öffentliche Verkehrsstraßen. Es handelt sich hierbei um eine mittelschwierige bis schwere Strecke mit Steigungen, Gefällen und kurvenreichen Abschnitten.
- Mountainbike-Tour: Von einigen asphaltierten Wegstrecken abgesehen sollte die Strecke hauptsächlich mit einem Mountainbike befahren werden. Die Route verläuft auf einem ausgewiesenen, durch Schilder markierten Waldweg.
- Familienfreundliche Tour: Von Budapest bis Tahi führt ein ausgebauter Radweg. Nach dem Überqueren der Brücke kann die Tour auf einer ruhigen Landstraße fortgesetzt werden. Alternativen sind auch die am Ufer liegenden, um die Insel führenden Dämme, die sich bequem befahren lassen.
- Flache Route: Die Route führt ausnahmslos durch flaches Gebiet. Die Teilnahme ist sogar mit einem einfachen "Bauernrad" möglich.
Sehenswürdigkeiten entlang der Strecke
- Dobogókö: Von der Terrasse hinter der Herberge bietet sich ein wunderbares Panorama: die schönsten Teile des Pilis-Gebirges, das Donauknie und die umliegenden Gebirgszüge können betrachtet werden.
- Esztergom: Besichtigung der wertvollen Sehenswürdigkeiten dieser wunderschönen historischen Stadt, wie z.B. die Basilika und das Christliche Museum.
- Szentendre: Der zauberhafte historische Stadtkern mit den stimmungsvollen alten Häusern und den vielen kleinen Geschäften lädt zum Bummeln und zum Verweilen ein. Besuch der zahlreich vorhandenen, sehenswerten Museen und die wertvollen Kirchen. Ein Abstecher zum so genannten Skanzen (ethnographisches Freiluftmuseum).
- Nagybörzsöny: Die bekannteste Sehenswürdigkeit ist identisch mit der Kirche St. István (Stephan) aus der Àrpádenzeit. Besichtigung der im romanischen Stil errichteten Bergmannskirche und eine nahe gelegene Wassermühle.
- Tápió-Gegend: Besuch der Attila-Hügel im Reiterpark "Kincsem" in Tápiószentmárton, denen eine heilende Kraft nachgesagt wird, und das Kincsem-Museum. Besichtigung des Blaskovich-Museums in Tápiószele.
Donau Radweg Etappe Passau - Wien
Die Donauradwegetappe von Passau nach Wien ist schlichtweg "DER Donauradweg". Schon früh etablierte er sich zur Kultstrecke von Passau um die Schlögener Schlinge zu den sehenswerten Städten Linz, durch den Strudengau erreichen Sie nun Grein, dann Ybbs und Persenbeug.
Im Strudengau, er nennt sich auch Nibelungengau sehen Sie das Kloster Melk. Dann beginnt die sehr schöne Strecke durch die bergige Wachau. Herrliche Weinstädtchen wie Spitz und Weissenkirchen laden hier zum Verweilen ein. Krems und Stein warten als nächstes mit schönen Innenstädten. Nun verlieren sich die Berge mehr und mehr und die Landschaft geht in eine Ebene über.
Tulln ist der Nibelungenort indem sich Etzel und Kriemhild begegnet sein sollen. So langsam kommt nun Klosterneuburg mit seinen mächtigen Gebäuden in Sicht. Wien steht nun unmittelbar vor der Türe.
Donauradweg ans Schwarze Meer
Vor gerade einmal 10 Jahren wurde der Donauradweg bis zum Donaudelta und zum Schwarzen Meer verlängert und beschildert (trotzdem sind Karten oder GPS ein Muss). Auf 500 bis 600 wird die Zahl der Abenteurer geschätzt, die sich Jahr für Jahr auf den Pedalritt durch den Balkan wagen.
Erfahrungsbericht
Katharina Auerswald und Bernhard Volkert konnten, weil sie es unbedingt wollten. Die 54-Jährige ist selbstständig als Trainerin und Coach. Kondition? Beide sind keine Sportfreaks, das geben sie ehrlich zu.
Doch aus Erfahrung wissen sie: Die Kondition kommt beim Radeln. Bei dieser Art der Vorbereitung, die mehr auf der mentalen denn körperlichen Ebene abläuft, braucht der Körper allerdings eine gewisse Eingewöhnungszeit an die täglichen Strapazen.
Heißt genau: Eine Woche lang Muskelkrämpfe beim Fahren. Und die Sache mit dem schmerzenden Hintern lässt sich eh nicht vermeiden. „Der tut immer brutalst weh. Was dagegen hilft: Ab und an Radeln im Stehen sowie abendliches und morgendliches Einschmieren mit Spezialsalbe. Dazu abends Franzbranntwein auf die Beine und Rücken und überall hin, wo es weh tut. Das kühlt und bietet zugleich noch Mückenschutz.
Kein Thema während der Fahrt. Doch sobald die Allgäuer gen Abend ihr Lager aufschlagen, beginnt der große Überfall. Zelt, Isomatte und Schlafsack empfehlen die beiden allen Sportsfreunden, die sich auf den Donauradweg ans Schwarze Meer machen.
Die Route von Wien bis Constanta
Eine Tour von Wien bis Constanta am Schwarzen Meer heißt auch: 6 verschiedene Länder auf 2300 Kilometern. Und der Frage: Wie viel hat der Donauradweg auf dieser Strecke noch mit Radweg und Donau zu tun?
Ab Budapest verläuft er manchmal direkt am Fluss, sehr oft auch Nebenstraßen durch Dörfer weit weg von der Donau. Oder auf dem Damm (mal Kies, mal Schotter), der durch einen breiten Streifen vom Fluss getrennt ist.
Abschnitte der Tour
- Bratislava: Schon 70 Kilometer nach Wien gibt es mit Bratislava eine wunderschöne Stadt mit entspanntem Flair zu sehen.
- Slowakei: Die Slowakei punktet mit einer top Infrastruktur in punkto Beschilderung, Übernachtung, Essen und Radwerkstätten (Fahrrad richten für 5 Euro).
- Ungarn: Dank ihrer ungarischen Großmutter wurde die Tschechin, die seit 1986 in Deutschland lebt, zweisprachig erzogen. Das hilft auch im Umgang mit den Einheimischen.
- Serbien: Auf den Transitstrecken, die Radler immer wieder mangels Alternative benutzen müssen, rasen LKW mit 100 km/h und minimalem Abstand an einem vorbei. Ähnlich ergeht es den beiden im ersten Karpatentunnel (von 21) auf serbischer Seite. Unbeleuchtet, eng und kurvig. Dazu Autos und LKW, denen Radler relativ egal zu sein scheinen.
- Rumänien: Freiwillig über einen Pass mit 400 Höhenmetern sowie 10 Prozent Steigung und mehr, 40 bis 50 Kilogramm schwere Räder oft schieben und zwischendrin 21 Tunnel durchqueren.
- Bulgarien: Die Grenzbrücke zwischen Bulgarien und Rumänien. Kein Radweg, alle Fahrzeuge teilen sich die schmalen Fahrbahnen. In den Dörfern selbst die unerwartete Reaktion der Bewohner: Sie stehen am Straßenrand, jubeln den Radlern zu und lassen sich abklatschen. Ein bisschen Star sein wie bei der Tour de France.
Reisevorbereitung und Tipps
- Karten oder GPS: Trotz der Beschilderung sind Karten oder GPS ein Muss.
- Zelt, Isomatte und Schlafsack: Für Sportsfreunde, die sich auf den Donauradweg ans Schwarze Meer machen.
- Wichtige Dinge: Fahrrad, 3 Kleidungsstücke, Zelt, Isomatte, Schlafsack, Verpflegung und 4 Liter Wasser pro Tag.
Die Donau in Zahlen
Die Donau gehört mit über 2800 km Länge zu den größten Flüssen Europas. Startpunkt dieser Etappe ist Donaueschingen. Im Schlosspark ist die gefasste Quelle der Donau. Der junge Fluss durchquert die Baar und erreicht bald seine Versinkungsstellen in Immendingen und Fridingen.
Die schönsten Strecken
Die landschaftlich beeindruckensten und schönsten Strecken befinden sich an Mittelgebirgsdurchbrüchen. Ein besonderes Naturschauspiel bildet die Donau an der Schlögener Schlinge, an der sie eine 180-Grad Schleife vollzieht. Danach durchquert sie das flache Eferdinger Land und passiert Linz.
Barocke Städte, Klöster und Schlösser
Barocke Städte, Klöster und Schlösser gibt es auf der Strecke viele: "Mengen", "Riedlingen", "Zwiefalten", "Ehingen". Am Südrand der schwäbischen Alb fahren Sie an schönen Seitentälern vorbei donauabwärts.
Kulturelle Glanzpunkte
Kulturelle Glanzpunkte sind ohne Zweifel "Regensburg" und "Straubing" aber auch manch kleinerer Ort ist ein Kleinod. Unumstrittener Höhepunkt ist die Drei-Flüsse-Stadt Passau.
Hilfreiche Adressen
Senior Fahrrad Fachgeschäft (Shop)9200 Mosonmagyaróvár, Csillag Str.Senior Fahrrad Service9200 Mosonmagyaróvár, Három híd Str.Pingitzer Fahrrad Geschäft und Service9200 Mosonmagyaróvár, Lucsony Str.Ad-Vesz Bazár9200 Mosonmagyaróvár, Széchenyi Str.Hevi- bikeHalászi, Petofi S. Str.Radek Gasthaus9228 Halászi, Kossuth L. Str.Kék Apartman9178 Hédervár, Kossuth L. Str.Czvikl Diszkont9228 Halászi, Kossuth L. Str.Oroszlán Pansio9200 Mosonmagyaróvár, Gorkij Str.Álmos Vezér Fachservice und Geschäft9023 Gyor, Corvin Str.Blaskovics Fahrradgeschäft und Service9023 Gyor, Szigethy A. Str.Lelkes Fahrradgeschäft und ServiceGyor-Révfalu, Ady Str. 38.PA-RO Fahrradgeschäft und ServiceGyor, Szent István Str.George Sport9022 Gyor, Szent István Str.Peppe Fahrrad9024 Gyor, Nagy Imre Str.Budapestbikewww.budapestbike.huBudapest, Wesselényi u.WestEnd City Bikewww.westend.huH-1062 Budapest, Váci út 1-3.Ipoly Tours2628 Szob, Rév u.
Esterbauer - Fahrradführer
Verlag Esterbauer - Fahrradführer (Serbien, Rumänien, Bulgarien)Serie: bikeline Radtourenbuch und KartenDonau-Radweg 5 (ca. 1.400 km)Serbien, Rumänien, Bulgarien. Von Belgrad zum Schwarzen MeerMaßstab 1 : 75 000Radwege und Radrouten mit Infos über Straßenbelag und Verkehrsbelastungausgewählte Straßennamenzahlreiche Querverbindungengenaue Steigungs- und Entfernungsangabenviele touristische InformationenStadtpläne, Übernachtungsverzeichnisgründlich recherchiert und laufend aktualisiertviele Zentrums- und OrtspläneGPS tauglich mit UTM-netzwetterfestes Papier
Allgemeines zur Radtour
Detaillierte Informationen für Ihre Reisevorbereitungen, beziehungsweise als Einstimmung auf den Donau-Radweg in Serbien, Bulgarien und Rumänien erhalten Sie unter www.donau-info.org.
Bei der vor Ihnen liegenden abenteuerlichen Reise radeln Sie zuerst durch Belgrad, der Hauptstadt Serbiens, und haben die Möglichkeit die historische Belgrader Festung sowie den Kalemegdan zu besichtigen.
Nationalpark Eisernes Tor
Der gesamte Bereich um den Donaudurchbruch wird auch Nationalpark Eisernes Tor (oder auf serbisch »Nacionalni park Derdap«) genannt.
Rumänien
In Rumänien dem weiten, endlos scheinenden Land, teilen Sie die Straße in erster Linie mit Pferdefuhrwerken, Gänsen sowie Rinder- und Schafherden.
Wichtiger Hinweis
An dieser Stelle sei betont: nicht nur auf Grund der Länge der Radtour ist diese Reise nur für konditions- und nervenstarke Fahrer geeignet. Viel Verkehr in den Großstädten, lange einsame Strecken sowie teilweise größere Steigungen müssen überwunden werden.
Streckencharakteristik
Die Gesamtlänge des Donau-Radweges Teil 5 beträgt rund 1.400 Kilometer. Der Donau-Radweg ist Teil der »Eurovelo-Route 6«.
Wegequalität
Der Donau-Radweg 5 verläuft größtenteils auf mehr oder weniger gut asphaltierten Bundes- bzw. Landstraßen, die Sie sich mit unterschiedlichsten Verkehrsteilnehmern teilen. Mit sehr hohem Kfz-Verkehr werden Sie allerdings in den Einzugsgebieten von größeren Städten, vor allem um Belgrad und Constanta, konfrontiert.
Steigungen
Mit starken Steigungen müssen Sie vor allem in Serbien und Rumänien im Bereich des Donaudurchbruches rechnen. Auch zwischen Calarasi (Rumänien) und Constanta (Rumänien) gilt es einige Höhenmeter zu überwinden.
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