Sternberg, eine kleine Stadt in Deutschland, bietet begeisterten Radfahrern zahlreiche Möglichkeiten für abwechslungsreiche und landschaftlich reizvolle Touren. Die leicht hügelige Landschaft um den Sternberger See ist optimal für eine gemütliche Fahrradtour geeignet. Wir laden Sie ein zu einer abwechslungsreichen Radtour in den Naturpark "Sternberger Seenland".
Die Wälder zwischen Warin und Warnow bilden die Kulisse für unsere Fahrt voller Überraschungen. Dabei fahren wir zu mehreren kleinen Seen mit schönen Badestellen und durch das reizvolle Landschaftsschutzgebiet Mittleres Mildenitztal. Radtour durch Mecklenburg, leider endet sie am Herrentunnel in Lübeck. Das wird nicht durch Outdooractive unterstützt. Danach sind es noch 8,1 km bis Lübeck.
Beliebte Radtouren in Sternberg
Eine der schönsten Radtouren in Sternberg führt entlang des Flusses Warnow. Diese Tour beginnt am Stadtrand und folgt dem Verlauf des Flusses durch idyllische Wiesen und Felder. Unterwegs passiert man historische Mühlen sowie charmante Dörfer wie Brüel oder Groß Görnow. Ein Highlight dieser Route ist zweifellos das Schloss Wiligrad, ein prachtvolles Herrenhaus aus dem 19. Jahrhundert mit einem beeindruckenden Park.
Eine weitere beliebte Radtour führt rund um den Sternberger See. Dieser Rundkurs erstreckt sich über etwa 25 Kilometer und bietet atemberaubende Ausblicke auf den See sowie die umliegende Landschaft. Entlang der Strecke gibt es mehrere Badestellen, an denen man eine erfrischende Pause einlegen kann.
Weitere Touren und Routen
- Tour 2: Dörfer, Kirchen und ein versunkener See
- Zum Warnow-Durchbruchstal
- Zu Schloss und Park Kaarz
- Nach Alt Necheln - Naturschutzstation und Gutshaus
Tour 2: Dörfer, Kirchen und ein versunkener See
Die Tour führt von Sternberg aus in Richtung Groß Raden. Kurz hinter dem Ortsausgang Sternberg biegen wir links in Richtung Groß Görnow ab. An der Sagsdorfer Brücke steht ein Gedenkstein. Im Jahr 1549 beschloss hier der Landtag von Mecklenburg die Einführung der Reformation in Mecklenburg. Direkt hinter der Brücke führt uns die Tour in Richtung Sagsdorf. Mitten in der kleinen Ortschaft biegen wir rechts auf einen Waldweg ab, der uns durch ein großes Waldgebiet führt. Nach ca. 2 Kilometern erreichen wir eine Wegkreuzung. Wir fahren geradeaus weiter und nach einem weiteren Kilometer endet der Weg am Schwarzen See. Dieser See heißt auch "Versunkener See", auf die Ereignisse im Jahr 1978 weist eine Tafel hin. Links um den See herum führt ein schmaler Pfad (die Räder am besten schieben). Wieder zurück auf dem Hauptweg, folgen wir diesem und erreichen bald einen breiten, befestigten Waldweg. Wir fahren auf dem Hauptweg geradeaus weiter, und nach einer Rechtskurve erreichen wir die Eisenbahnbrücke "Friedrichswalder Weiche". Hinter der Brücke fahren wir geradeaus in den Wald und erreichen nach ca. 1,5 km eine Asphaltstrasse, den Fernradweg Hamburg- Rügen. Auf der Asphaltstraße fahren wir nach links über Friedrichswalde, Weiße Krug nach Warin.
Zum Warnow-Durchbruchstal
Campingplatz Sternberg - links auf Maikamp, wieder links auf Radweg entlang der Bützower Chaussee - links weg (S 4) auf Landstraße Richtung Groß Görnow - über Sagsdorfer Brücke (Reformations-Gedenkstein) bis Groß Görnow - dort schmaler Teerstraße (Schild Warnow-Durchbruchstal) am Kegelgrab vorbei folgend, flussabwärts nach 1 km Brücke im Durchbruchstal überqueren (Lehrtafeln zur letzten Eiszeit, ehem. Fluchtburg der Slawen in ca. 40 m Höhe), ca. 30 m Aufstieg und weiter flussabwärts ca. 3 bis 4 km, dann wieder S 4 über Buchenhof nach Groß Raden (Archäologisches Freilichtmuseum und Oldtimermuseum), in Groß Raden bietet sich eine Rast am Groß Radener See bzw.
Zu Schloss und Park Kaarz
Campingplatz Sternberg - links auf Maikamp, wieder links auf Radweg entlang der Bützower Chaussee, am Abzweig nach Groß Görnow links fahren, nach ca. 2 km geht es bergab, vorbei am Reformations-Gedenkstein, dahinter links auf kleine Landstrasse - durch Sagsdorf - vorbei am Forsthaus, durch Sülten (zu Salzwiesen rechts in Richtung Kirche bis Infotafel: Salzwiesen und wieder zurück), über Eisenbahnschienen links bis zur B 104 - Überquerung - nach links 200 m auf B 104 Richtung Weitendorf (Achtung Straßenverkehr) - in Weitendorf rechts nach Kaarz auf Radweg (oder entlang der grün-weißen Ortsschilder über Hüttenhof nach Kaarz) - in Kaarz: Schloss und Park Kaarz mit Schlosscafè - zurück wieder auf gleichem Radweg bis Weitendorf - vor B 104 rechts weg auf Radweg bis Ende der Ortschaft - dann rechts bis zu einer Weggabelung, dort links halten in Richtung Wald, immer folgend den grün-weißen Schildern ca.
Nach Alt Necheln - Naturschutzstation und Gutshaus
Campingplatz Sternberg - rechts auf Maikamp, wieder rechts auf Rad- und Fußweg entlang der B 104 Richtung Schwerin, hinter der Tankstelle links, vorbei am Parkplatz und später rechts am Schießplatz, an Weggabelung rechts halten (links am See entlang geht auch) an Parkplatz oder Rastplatz mit Überdachung vorbei ins Waldgebiet Obere Seen - an Weggabelung mit rot-weißen Begrenzungspfosten den Ausschilderungen nach rechts, Weitendorf folgen - in Weitendorf links halten, Ausschilderung Kaarz - weiter auf Radweg, an Kaarz vorbei bis zum Abzweig Schönlage, rechts - auf Dorfstraße durch Schönlage durch - Golchener Weg rechts abfahren - rechts nach Alt Necheln - im Ort: Naturschutzstation Haus Biber, 2-Männer-Brücke & Co.
Die beste Zeit für Radtouren
Die besten Jahreszeiten für Radtouren in Sternberg sind der Frühling und der Sommer, wenn die Natur in voller Blüte steht und die Temperaturen angenehm warm sind. Im Herbst bieten sich ebenfalls schöne Touren an, da dann oft mildes Wetter herrscht und die bunten Laubwälder eine zauberhafte Kulisse bilden.
Fahrradverleih und Radwege
In Sternberg selbst gibt es einige Fahrradverleihe, bei denen man sich ein Rad ausleihen kann, falls man kein eigenes dabei hat. Zudem gibt es gut ausgebaute Radwege, die das Fahrradfahren sicher und komfortabel machen.
Weitere Radtouren in Mecklenburg-Vorpommern
Ab Dinnies gelangt man auf ruhiger Asphaltstrecke durch eine kurzweilige Hügellandschaft, in deren Feld- und Wiesenfluren alte Hudeeichen auffallen, nach Klein Pritz und Kukuk. In beiden Orten, die am Kleinpritzer See liegen, befinden sich Gaststätten und in Campingplatzbereichen Bademöglichkeiten. In Kukuk hält man sich rechts und folgt der nach Dabel ausgeschilderten Kopfsteinpflasterstraße, die nach dem Ortsausgang in einen Waldweg übergeht, der auf ca. 2 km mehr mäßig bis schlecht als recht befahrbar ist.
Von der Dabeler Mühle fährt man in Richtung Parchim/Crivitz bis zu einer Kreuzung, an der man rechts in Richtung der ausgeschilderten Moltkekaserne abbiegt. Vor der nächsten Linkskurve gelangt man in direkter Verlängerung der Straße auf einen Plattenspurweg. Dieser führt immer zwischen Waldrand und Wiesen nach Dabel-Woland, ein Örtchen, das auch gegenwärtig noch Mecklenburger Abgeschiedenheit pur repräsentiert - ein Platz für Aussteiger - man ist allein mit der Natur und dem Rindvieh.
Nach Dabel-Woland endet der sehr gut befahrbare Spurplattenweg und geht in einen mäßig befahrbaren Landweg über. Von diesem biegt man rechts auf die wenig durch Kraftfahrzeuge befahrene Kreisstraße in Richtung Kobrow ein. Schnell erreicht man nach einer Talfahrt den Kaarzer Forst und benutzt unmittelbar am Waldbeginn den nach rechts abzweigenden Waldweg, der etwa 3 km weit durch unterschiedlichste Forsttypen führt. An einer markanten, bergabführenden Wegabzweigung folgt man der Ausschilderung „Oberer See“ und erreicht ein paradiesisch schönes Fleckchen Erde, das Landschaftsschutzgebiet Obere Seen und Wendfeld.
Besonders attraktiv erscheint dieses herrliche Stück Mecklenburg im Juni/Juli, wenn blühende Grasnelken, Thymian, Heidenelken und Sandstrohblumen die Wege säumen. Im Ort Sternberg sollte man den Stadtkern mit der eindrucksvollen Backsteinkirche, dem Heimatmuseum und dem hübschen Stadttordurchgang zur Alten Mühle besichtigen.
Die Tagestour führt aus dem Krakower Seen- und Sandergebiet mit dem Landschaftsschutzgebiet Dobbertiner Seenlandschaft und das mittlere Mildenitztal in das Sternberger Seengebiet. Im Landschaftsschutzgebiet Mittleres Warnowtal ist die nähere Erkundung des Naturschutzgebietes Obere Seen und Wendfeld ein absolutes Muss. Dort haben sich in einem stark bewegten Endmoränenrelief auf engem Raum ungewöhnlich vielfältige Lebensräume, wie Seen, Moore, Magerrasen, Ginsterheiden und Wald entwickelt.
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