Die schöne Natur der Schweiz kann man ganz wunderbar auf dem Fahrradsattel entdecken. Es gibt sehr viele tolle Radtouren, auf denen Sie die ganze Vielfalt der Naturschönheit sowie etliche kulturelle Höhepunkte des Landes erkunden können. Die 10 schönsten Radwege in der Schweiz führen Sie entlang idyllischer Flüsse und imposanter Bergkulissen, vorbei an malerischen Dörfern, Seen und Weinbergen. Manche von ihnen erfordern etwas Kondition, doch liegt bei allen Strecken der Genuss der Natur im Vordergrund und nicht die sportliche Herausforderung. Hier finden Sie ganz bestimmt eine interessante Route!
Die Vielfalt der Schweizer Radwege
Du willst die Schweiz mit dem Fahrrad entdecken? Dann hast du dir ein echtes Paradies ausgesucht! Nicht umsonst bezeichnen die Schweizer ihre Heimat liebevoll als Veloland. Die Schweiz begeistert mit einer beeindruckenden Vielfalt: gemütliche, flache Routen entlang idyllischer Seen wechseln sich mit sanften Hügellandschaften und herausfordernden Alpenpässen mit spektakulären Ausblicken ab - darunter 17 Pässe auf über 2000 Meter Höhe sowie atemberaubende Singletrails für Mountainbike-Fans. Insgesamt wartet ein hervorragend ausgeschildertes Netz mit über 12.000 Kilometern an Radwegen auf dich!
In diesem Beitrag stellen wir dir die 5 schönsten Fernradwege der Schweiz vor. Das kleine Land im Herzen Europas, eingebettet zwischen hohen Alpengipfeln und glasklaren Seen, hat Radfahrenden nämlich unglaublich viel zu bieten - ob sportlich ambitioniert oder lieber entspannt durch malerische Landschaften. Radfahren in der Schweiz bedeutet eine einzigartige Mischung aus alpiner Kulisse, gepflegter Infrastruktur und abwechslungsreicher Routen. Die schönsten Fernradwege der Schweiz führen entlang mächtiger Flüsse wie dem Rhein, der Aare oder der Rhone, durch die stillen Täler des Jura, vorbei an Gletschern und Seen oder auf der Alpenüberquerung mitten durch das Hochgebirge.
Alle fünf Routen sind mehrtägig, gut ausgeschildert und bieten zahlreiche Übernachtungsmöglichkeiten unterschiedlicher Standards. Es ist auch möglich, nur einzelne Tagesetappen zu befahren. Je nach Route variieren die Anforderungen: Während etwa die Aare- oder Rheinroute auch für Familien und Einsteiger geeignet sind, verlangen Strecken wie die Juraroute oder die Alpenüberquerung eine solide Kondition und etwas Erfahrung im Höhenprofil.
Die beste Reisezeit fürs Fahrradfahren in der Schweiz liegt zwischen Ende Mai und Anfang Oktober - in den höheren Lagen idealerweise ab Mitte Juni, wenn die Pässe schneefrei und die Temperaturen angenehm sind.
Die Top 5 Fernradwege der Schweiz
Die folgenden Routen zählen zu den schönsten Fernradwegen der Schweiz und führen durch beeindruckende Landschaften - von Gletschern und Alpenpässen über Flusstäler bis hin zu sonnigen Seeufern. Jede Strecke hat ihren eigenen Charakter und zeigt eine andere Facette der vielfältigen Schweizer Natur- und Kulturlandschaft. Bevor wir dir die 5 besten Fernradwege des Landes genauer vorstellen, findest du hier noch die wichtigsten Details der Routen im Überblick.
- Der Radweg entlang der Aare: Er begleitet die Aare, den längsten vollständig in der Schweiz verlaufenden Fluss, auf ihrer abwechslungsreichen Reise von den Alpen bis zum Rhein.
- Der Fernradweg entlang der Rhône: Er nimmt dich mit auf eine eindrucksvolle Reise durch einige der abwechslungsreichsten Landschaften der Schweiz.
- Der Rheinradweg: Diese grenzüberschreitende Radroute verbindet alpine Landschaften mit kulturellen Highlights und Gelassenheit.
- Die Juraroute: Sie gehört zu den eindrucksvollsten, aber auch anspruchsvolleren Fernradwegen der Schweiz.
- Mit dem Fahrrad über die Alpen: Es ist ein echtes Abenteuer auf zwei Rädern.
Radtour rund um den Genfersee
Frei von großen Höhenunterschieden radeln wir auf abwechslungsreichen Panoramawegen am Ufer des Genfer Sees entlang. Durch sehenswerte Ortschaften, horizontweite Weinberge in besten Lagen und vorbei an unzähligen Einkehrmöglichkeiten - das nennen wir Genussradeln a la vaudoise. Die 30 Kilometer lange Tour von Morges nach Prangins ist so eine Genießer-Tour. Gut 400 Meter Höhendifferenz sind insgesamt zu überwinden, das schaffen wir locker auch ohne Strom. Anderes Beispiel: Die Etappe 6 der Route du Rhône führt uns auf 42 Kilometern Länge von Morges nach Montreux mit einer Vielzahl an Sehenswürdigkeiten, die uns von Sonnenauf- bis -Untergang restlos begeistern können.
Eine Radtour ganz explizit für E-Biker - oder tiptop trainierte Tourenradfahrer - ist die Tour de Gruyère, die uns durch die ehemalige Grafschaft des Gruyères führt. Jene Heimat des neben dem Appenzeller und Emmentaler vielleicht berühmtesten Käses der Schweiz. Gut 81 Kilometer lang und mit 1.300 Höhenmetern bergauf und wieder bergab konditionell nicht zu unterschätzen. Ihre möglichst leistungsstarken E-Bike-Akkus sollten randvoll geladen sein. Die outdooractive-Rundtour startet und endet in Saanen ganz im Osten des Waadtlandes. Eine in ihrer Gesamtlänge anspruchsvolle, in ihrem Planungsaufwand hingegen simple Tour ist mit dem Touren- respektive E-Bike ein Genuss, den wir uns unbedingt gönnen sollten. Die Runde samt Sightseeing und Genuss kann eine Urlaubswoche mit Erholung füllen, die noch lange nachwirken wird. Gemeint ist die komplette Umrundung des Genfer Sees auf kleinen bis wenig befahrenen Land- und Uferstraßen.
Empfehlungen für die Route
Wahlweise im oder entgegen dem Uhrzeigersinn? Wir empfehlen entgegen dem Uhrzeigersinn, denn dann sind Sie mit dem Rad immer auf der Seeseite der Straße und können jederzeit auch spontan anhalten.
Weinberge und illustre Orte: Zwei-Länder-Giro am schweizerisch-französischen Seeufer
Der Genfersee ist der größte See der Schweiz und auch Frankreichs. Übrigens nur das unterste Ende innerhalb des Kantons Genf heißt offiziell Lac de Genève, ansonsten ist es der Lac Léman. Entsprechend heißt die Seerunde auch Tour du Léman, eine grandiose Grenzlandtour durch abwechslungsreiche Landschaft. Auf der einen Seite die schweizerische Metropole Genf, am anderen Ende das Walliser Naturschutzgebiet Les Grangettes. Im Norden Lausanne und die Waadtländer Riviera als touristisches Eldorado am See. Im Süden das geschützte französische Ufer, wo die hohen Berge direkt bis an den See reichen. Dem gemütlichen Dahingleiten entlang des Ufers folgen sportliche Steilpassagen in die Weinberge. Das quirlige städtische Treiben entlang der vielbefahrenen Straßen wird von ruhigen ländlichen Stimmungen abgelöst.
Wegbeschreibungen
Die See-Route ist auf der Schweizer Seite mit roten Wegweisern (Route Nr. 46, Tour du Léman) gekennzeichnet. Auf französischer Seite weisen grün-blaue Zeichen mit Fahrrad-Logo den Weg. Einzig das Stück zwischen Le Bouveret und Evian führt einer Hauptstraße entlang. Wir empfehlen, den Weg im Uhrzeigersinn zu fahren, um so möglichst nah am Seeufer entlang zu radeln.
Anreise
Genf oder Lausanne sind z.B. ab Stuttgart und München gut mit DB und SBB zu erreichen. Die Radmitnahme ist nur im IC/EC, nicht im ICE erlaubt.
Tour-Kombinationen
Via Rhona, Veloroute No.1 Rhône-Radweg. Radwandern entlang alter Kanäle auf verträumten Treidelpfaden, durch sonnenverwöhnte Weinberge oder vorbei an duftenden Lavendelfeldern - Frankreich verzaubert auf zwei Rädern! Seit der Jahrtausendwende hat das Land seine Fahrradinfrastruktur enorm erweitert und überrascht heute mit einzigartigen Routen für jeden Geschmack - ob in der Stadt, auf dem Land, am Meer oder in den Bergen. Mit top markierten Fernwanderrouten und einem schier unendlichen Netz an regionalen und lokalen Radwegen gehört Frankreich zu den wichtigsten Fahrradreiseziele Europas.
Detaillierte Routenbeschreibung
- St. Gingolph: Durch "St. Gingolph" verläuft die Grenze zwischen der Schweiz und Frankreich dem entsprechend auch zwischen Franken und Euro. In St.
- Meilerie: Entfernungen: -> Meilerie: 3,0 km, <- St. Auf der Straße geht es nun weiter.
- Evian les Bains: Der Ort wurde durch seine im Jahre 1790 entdeckte Quelle weltbekannt. Sehenswert ist der gläserne Jugendstilpalast. Er ist Sitz der Mineralwassergesellschaft.
- Lausanne: Ein Abstecher ist sehenswert, denn dort bieten sich sehr viele Sehenswürdigkeiten aus der langen Geschichte der Stadt.
- St. Saphorin: In ausgezeichneter Aussichtslage erreicht der Radweg den Ort "St. Die Kirche ist übrigens auf den Resten einer römischen Villa aus dem Jahre 47 n.Chr. erbaut. Im Untergeschoss der Kirche kann man noch einen Blick auf einen Raum der Villa werfen. Die Kirche selbst stammt in ihren Anfängen aus dem 7.
- Corseaux: Entfernungen: -> Montreux: 7,0 km, <- St.
- Vevey: Am Besten folgen Sie ab Vevey der Uferpromenade und genießen die schönen Blicke auf den See und die angrenzenden Berge. Langsam nähern Sie sich der mondänen Stadt "Montreux".
- Villeneuve: Am Ortseingang von Villeneuve zweigen Sie nach rechts in den Park ab und überqueren dort einen kleinen Nebenfluss. Die Wegbeschreibung folgt dem "Radweg 1". Bleiben Sie auf dem Rhonedamm und radeln in Richtung See.
Praktische Tipps für Ihre Radreise in der Schweiz
Damit deine Radreise auch sorglos und unkompliziert verläuft, haben wir hier noch ein paar wichtige Tipps für dich zusammengefasst. Ein Radurlaub in der Schweiz lässt sich dank der hervorragenden Infrastruktur gut planen und entspannt umsetzen. Die nationalen Routen wie der Aareradweg oder die Juraroute sind durchgehend beschildert und führen durch einige der schönsten Landschaften Europas. Für die Planung empfiehlt sich die kostenlose App SchweizMobil, die detaillierte Karten, Höhenprofile, GPS-Tracks und Informationen zu Unterkünften bietet. Bei der Etappenplanung solltest du nicht nur auf Kilometer, sondern auch auf Höhenmeter achten. Oft lohnt es sich, etwas kürzere Tagesetappen einzuplanen, um genügend Zeit für Pausen, Besichtigungen und Fotostopps zu haben. Wenn du einmal eine Etappe abkürzen oder bei schlechtem Wetter pausieren möchtest, kannst du fast überall bequem auf die Bahn umsteigen.
Auch unterwegs bist du in der Schweiz gut versorgt: In den meisten Ortschaften findest du Supermärkte und Restaurants. In abgelegeneren Regionen lohnt es sich aber, einen kleinen Snack dabei zu haben. Die Auswahl an Unterkünften reicht von Campingplätzen über Gasthöfe bis hin zu Hotels. Planst du eine Radreise während der Hochsaison solltest du frühzeitig reservieren. Die beste Reisezeit für ein Radabenteuer in der Schweiz ist von Mai bis September. Im Frühling profitierst du von angenehmen Temperaturen und weniger Andrang, während der Sommer mit geöffneten Alpenpässen und perfekter Infrastruktur punktet.
Zusammenfassung
Die zahlreichen und abwechslungsreichen Fernradwege, die durch atemberaubende Bergwelten, historische Städte und entlang malerischer Seen und Flüsse führen, machen die Schweiz zum wahren Paradies für alle Radfans. Egal, ob du ein entspannter Genussradfahrer bist, der die Natur in vollen Zügen erleben möchte oder ein ambitionierter Bergfahrer, der die sportliche Herausforderung sucht - die Schweiz hat die passende Route für dich parat.
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