Aktiv sein, gesund leben, sich verwöhnen lassen - die ganze Region um den Scharmützelsee und Storkower See ermöglicht einen abwechslungsreichen Urlaub vom Alltag. Das ausgedehnte und gut ausgebaute Rad- und Wanderwegenetz um die Seen und in reizvoller Natur laden ein, aktiv zu werden.
Wie die Verpflegung, so die Bewegung. Rund um Storkower See und Scharmützelsee wird stets gut für Speis und Trank gesorgt und somit bewegt sich auch viel. Entdecken Sie die Region z. B. auf der "Adler trifft Zander"-Radtour. Sie verbindet auf entspannte Weise das Radeln am Wasser und kulinarische Pausen.
Die "Adler trifft Zander"-Radtour
Die Aussicht auf tolle Naturerlebnisse und ein schmackhaftes Essen direkt am Wasser kann mitunter Berge versetzen. Das müssen sich wohl die Namensgeber für die 47 Kilometer lange Radtour "Adler trifft Zander" rund um den Storkower und den Scharmützelsee gedacht haben. Eine 100-prozentige Garantie für die Beobachtung eines Adlers gibt es zwar nicht, aber die Wegstrecke ist so gewählt worden, dass die Wahrscheinlichkeit für ein solches Naturerlebnis doch sehr groß ist. Die Tour bietet viele Gelegenheiten für Pausen in Restaurants und auf Terrassen mit Seeblick. Manches von dem, was hier auf den Teller kommt, schwamm gerade noch in den Seen, die man bei der Tour umrundet.
Die 45 km lange Radtour auf der ausgeschilderten Route "Adler trifft Zander" führt von Bad Saarow über Reichenwalde, Storkow, Groß Schauen, Wolfswinkel, Dahmsdorf, Wendisch Rietz, Diensdorf-Radlow zurück nach Bad Saarow. Dabei gibt es viele Gelegenheiten, köstliches Essen und frischen Fisch zu genießen.
Die Drei-Seen-Tour
Die Drei-Seen-Tour umrundet den Scharmützelsee und den Storkower See. Die herrlich stillen Glubigseen kommen noch dazu.
Das Tourenlogo und Kennzeichen der Wegstrecke ist ein schwarz umrandetes Quadrat mit grauem Rad im Hintergrund und einer geschwungene schwarzen Drei sowie in Blau das Wort „Seen“ darüber. Holt euch in den Tourist-Informationen Bad Saarow, Wendisch Rietz und Storkow oder hier als Download die Stempelkarten für die Tour und lasst diese in den jeweiligen Tourist-Informationen abstempeln. Zum Abschluss erhaltet ihr ein kostenfreies Diplom.
Start / Ziel: Storkow (Mark)
Länge: 49 Kilometer
Logo / Wegweiser: Schwarz umrandetes Quadrat mit grauem Rad im Hintergrund. In geschwungener Schrift eine schwarze Drei und darüber in Blau das Wort "Seen".
Streckenverlauf: Storkow, Dahmsdorf, Wendisch Rietz, Bad Saarow, Pieskow, Diensdorf-Radlow, Wendisch Rietz, Storkow
Anreise / Abreise
- Bahn: ab Berlin Ostkreuz mit der RB24 (Senftenberg) bis Königs Wusterhausen und weiter mit der RB36 (Frankfurt) bis Storkow (ca. 1 h)
- Auto: von Berlin über die B1, A10 und A12 nach Storkow (ca. 1 h)
Wegbeschreibung Zentrum der Urlaubsregion ist Bad Saarow, das vor allem für seine heilende Thermalquelle bekannt ist. Überall trifft der Ausflügler auf schicke Villen, zum Teil mit extravaganter Architektur. Prominente kommen seit über 100 Jahren zur Sommerfrische, darunter große Namen wie Boxlegende Max Schmeling oder Filmstar Käthe Dorsch. Als an Radwege noch nicht zu denken war, schwärmte schon Theodor Fontane vom Scharmützelsee als „Märkisches Meer“. Abwechslung ist auf der gesamten Tour garantiert. In Bad Saarow gibt es einen Kletterwald, in Storkow eine restaurierte Burg. Oder krönen Sie den Radtag mit einem Besuch in der SaarowTherme.
Radfahren rund um den Großen Storkower See
Der Große Storkower See in Deutschland bietet zahlreiche Möglichkeiten für Radtouren. Der Große Storkower See liegt im Land Brandenburg in Deutschland und ist ein beliebtes Ziel für Fahrradfahrer. Mit einer Fläche von etwa 13 Quadratkilometern bietet der See eine malerische Kulisse für Radtouren.
Geografische Lage und Besonderheiten
Der Große Storkower See befindet sich südöstlich von Berlin inmitten des Naturparks Dahme-Heideseen. Die Region zeichnet sich durch ihre Seenlandschaft aus, die durch Gletscherbewegungen während der letzten Eiszeit entstanden ist. Der See selbst ist von Wäldern, Feldern und kleinen Dörfern umgeben.
Touristisch relevante Sehenswürdigkeiten
Auf den Radtouren am Großen Storkower See gibt es viele sehenswerte Orte zu entdecken. Das Schloss Hubertushöhe mit seinem idyllischen Park lädt zum Verweilen ein und bietet einen herrlichen Blick auf den See. Auch das Schloss Müncheberg, das heute als Hotel genutzt wird, sowie die historische Altstadt von Storkow sind lohnende Ziele.
Beste Jahreszeiten
Fahrradtouren am Großen Storkower See sind besonders im Frühling und Sommer empfehlenswert, wenn die Landschaft in voller Blüte steht und die Temperaturen angenehm sind. Im Herbst können Radfahrer zudem das bunte Laub der umliegenden Wälder genießen.
Radfahren in Storkow (Mark)
Storkow (Mark) ist eine charmante Stadt in der Region Oder-Spree, Deutschland, die sich perfekt für Radtouren eignet. Mit seinen mehr als 100 Seen bietet er zahlreichen Vogel- und Pflanzenarten einen idealen Lebensraum.
Eine weitere Besonderheit von Storkow (Mark) sind die umliegenden Wälder und Naturgebiete. Der Naturpark Dahme-Heideseen erstreckt sich über eine große Fläche und bietet unberührte Landschaften sowie vielfältige Tier- und Pflanzenarten. Hier können Radfahrer auf den gut ausgeschilderten Wegen stundenlange Touren unternehmen.
Ein Highlight bei einer Radtour in Storkow (Mark) ist sicherlich das Schloss Storkow. Das imposante Gebäude thront über der Stadt und beherbergt heute ein Museum zur Geschichte der Region. Von hier aus hat man einen atemberaubenden Blick auf die umliegende Landschaft.
Für alle Geschichtsinteressierten lohnt sich auch ein Abstecher zur Burg Beeskow, etwa 15 Kilometer südwestlich von Storkow (Mark). Diese mittelalterliche Festung wurde im 13. Jahrhundert erbaut und beeindruckt mit ihrer architektonischen Pracht.
Die besten Jahreszeiten für Radtouren in Storkow (Mark) sind das Frühjahr und der Sommer. In dieser Zeit ist die Natur besonders grün und blühend, was die Landschaft umso schöner macht. Außerdem herrschen angenehme Temperaturen, die zum Fahrradfahren einladen.
Rundtour ab Burg Storkow
Start/ Ziel: Burg Storkow
Verlauf: Burg Storkow, Strand Karlslust, Nettis Speisekammer, Schloss Hubertushöhe, Katholische Kirche, Schafsbrücke, Wendisch Rietz, Dahmsdorf, Wolfswinkel, Reichenwalder Straße, Alter Weinberg, Strandbad, Zugbrücke, Altstadt, Burg Storkow
Länge: 17 km; Dauer: ca. 5 Studen
Die Tour startet auf der Burg zum Strand Karlslust. In „Nettis Speisekammer“ gibt es regionale Leckerbissen für eine stärkende Wegzehrung. Der prächtigste Bau der Rundtour ist wohl das Jagdschloss Hubertushöhe, eine denkmalgeschützte historische Anlage am Ufer des Storkower Sees. Das Schloss wurde 1899 bis 1900 für den Berliner Druckereibesitzer und Verleger Georg Büxenstein als repräsentatives Landhaus bzw. Jagdhaus mitsamt Nebengebäuden errichtet. Der nächste Punkt auf der Karte ist die kleine katholische Kirche. Der Bau ist einem geschuppten Fisch nachempfunden, dessen Schwanzflosse sich im Altarfenster abzeichnet. Bevor man die Schafbrücke bei Wendisch Rietz erreicht, schlängelt sich ein gut ausgebauter Knüppeldamm mitten durch ein Moor. In Dahmsdorf, einem Ortsteil von Reichenwalde, bietet sich am Strand ein wunderbar malerischer Blick über den Storkower See auf das gegenüberliegende Schloss. Auf der Reichenwalder Straße geht es an der Pferdeschwemme und am modernen Strandbad vorbei.
Weitere Radwege rund um die Groß Schauener Seenkette
Ausgehend von der Burg Storkow führt ein 35 Kilometer langer Radweg rund um die Groß Schauener Seenkette. Auf der Strecke gibt es tolle Ein- und Ausblicke in die über 1000 Hektar große Sielmanns Naturlandschaft.
Ausgehend vom Bahnhof Storkow (Mark) führt der 24 Kilometer langer Radweg rund um die Groß Schauener Seenkette. Auf der Strecke gibt es tolle Ein- und Ausblicke in Sielmanns Naturlandschaft. Den ersten Zwischenstopp sollten Sie bei der Fischerei Köllnitz einlegen. Leckere Fischbrötchen und erfrischende Getränke laden zu einer Pause ein. Die Ausstellung "Eintauchen & Abheben" ist einen Besuch wert. Weiter geht es zum Aussichtsturm Selchow der einen Blick über die Seenkette ermöglicht.Weiter südlich trifft man exotische Landschaftspfleger. Im Auftrag der Heinz Sielmann Stiftung werden hier Wasserbüffel eingesetzt um Nasswiesen und Salzwiesen zu erhalten.Auf halber Strecke, am Bugker See, sollte man einen Stopp für eine Abkühlung im See einlegen.
Seit einigen Jahren sind es Wasserbüffel - eine Initiative aus Wochowsee - die im Auftrag der Heinz Sielmann Stiftung in der Biotoppflege aktiv sind. Sie beweiden die Nasswiesen am sogenannten Weidendamm am Ostufer des Schaplowsees. Bis 1990 wurden hier noch Wiesen gemäht. Nachder Wende wurde die Nutzung aufgegeben. Die Flächen fielen brach und verbuschten. Um die seltenenPflanzenarten zu retten, erfolgte eine mühevolle Frei-stellung der Weidendammwiesen im Rahmen des EU-LIFE-Naturschutzprojekts Binnensalzstellen.
Tipps und Wissenswertes
- Unser Tipp: Am ersten Sonntag im September findet das Rad-Scharmützel statt - ein Fahrraderlebnistag für die gesamte Familie.
- Kilometer umfasst die Drei-Seen-Tour und ist die längste Tour der Region
- Seen mit dem Fahrrad entdecken und die Aussicht genießen
- kostenfreie E-Bike Ladestationen in der Region
Fahrradverleih und E-Bike Ladestationen
Bad Saarow
- Regattaplatz (Alte Eichen)
- Seestraße 40, neben der Schifffahrt am Spielplatz
- Dorfstraße, Höhe 1 - 2 b am Spielplatz
Wendisch Rietz
- An den Kanalwiesen 1, gegenüber Haus des Gastes
- Strandstraße 10, Rezeption Ferienpark
Storkow
- Burg Storkow, Schloßstraße 6
- Marktplatz (gegenüber der Apotheke)
- Strandbad Storkow, Seestraße 24
- Strand Karlslust / Seepromenade
- Groß Schauen Fischerei Köllnitz
- Selchow / Selchower Dorfstraße
- Kehrigk am Aussichtsturm
Beste Jahreszeit: Mit dem Rad die Seenkette umrunden.
Highlights der Tour: Zahlreiche Strandbäder entlang der Strecke laden immer wieder dazu ein, sich im kühlen Nass zu erfrischen. Deswegen unbedingt Badesachen einpacken!
Varianten: Es besteht auch die Möglichkeit, einen Teilabschnitt auf dem Scharmützelsee mit dem Schiff zurückzulegen.
Als einzige Reiseregion Brandenburgs und der neuen Bundesländer konnte sich das Seenland Oder-Spree vom Allgemeinen Deutschen Fahrradclub (ADFC) als Radreiseregion zertifizieren lassen. Das offizielle Siegel weist Regionen aus, welche sich der nachhaltigen Planung ihrer Radwege annehmen und das darauf abgestimmte touristische Angebot über Jahre hinweg vorangetrieben haben. Durch die Überprüfung und Bewertung anhand der vom ADFC festgelegten Kriterien kann der Gast sich bei der Qualität sicher sein.
Die “Adler trifft Zander” Tour wurde als Premiumtour ausgezeichnet.
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