Radtour rund um den Kummerower See

Kummerow, ein charmantes Städtchen in Deutschland, bietet zahlreiche Möglichkeiten für Radtouren. Die geografische Lage von Kummerow macht es zu einem perfekten Ort für Radtouren. Der Kummerower See, einer der größten Seen in Mecklenburg-Vorpommern, liegt direkt vor den Toren des Städtchens. Umgeben von sanften Hügeln und üppigen Wäldern bietet die Region eine atemberaubende Kulisse für unvergessliche Radfahrerlebnisse.

Es gibt verschiedene schöne Radtouren in Kummerow und seiner Umgebung. Eine beliebte Route führt entlang des Ufers des Kummerower Sees. Hier können Sie das klare Wasser bewundern und die frische Luft genießen, während Sie auf gut ausgebauten Radwegen fahren. Diese Tour bietet auch viele Gelegenheiten zum Verweilen an einladenden Picknickplätzen oder zum Erkunden kleiner Dörfer entlang der Strecke.

Eine weitere empfehlenswerte Fahrradtour führt durch die nahegelegenen Wälder rund um Kummerow. Auf ruhigen Waldwegen radeln Sie durch dichte grüne Wälder und erleben dabei eine unglaubliche Ruhe fernab vom Trubel der Stadt. Die reine Naturschönheit dieser Gegend wird Sie begeistern und Ihnen einen erholsamen Tag bescheren.

Die besten Jahreszeiten für Radtouren in Kummerow sind Frühling und Sommer, wenn die Natur in voller Blüte steht. Zu dieser Zeit erstrahlen die Wiesen in saftigem Grün und zahlreiche Wildblumen schmücken den Wegesrand. Die milden Temperaturen machen das Radfahren angenehm und ermöglichen es Ihnen, die Schönheit der Umgebung in vollen Zügen zu genießen.

Sehenswürdigkeiten entlang der Route

In Kummerow selbst gibt es auch einige touristisch relevante Sehenswürdigkeiten, die Sie während Ihrer Fahrradtour besichtigen können. Besuchen Sie zum Beispiel das historische Schloss Kummerow, ein imposantes Herrenhaus aus dem 19. Jahrhundert mit einer faszinierenden Architektur. Oder erkunden Sie das charmante Stadtzentrum von Kummerow mit seinen gepflasterten Straßen und den liebevoll restaurierten Fachwerkhäusern.

Die Tagestour um den viertgrößten See im Nordosten bietet einen schönen Mix aus Natur- und Kulturerlebnissen. Sanfte Hügel, grüne Wiesen, glitzernd blaues Wasser, ein Schloss und ein altes Kloster: Die rund 45 Kilometer lange Radtour rund um den Kummerower See, den viertgrößten Mecklenburg-Vorpommerns, bietet viel Abwechslung.

Bevor die eigentliche Radrunde um den See beginnt, lohnt ein kleiner Umweg nach Dargun. Das hübsche Städtchen bietet eine beeindruckende Schlossruine mit Kirche, Museum, Park und Aussichtsturm. Der Klostersee lädt zum Baden und Wandern ein.

In Malchin am südlichen Ufer des Sees ist ungefähr die Hälfte der Radrunde erreicht. Das hübsche Städtchen bietet einige schöne historische Bauten, darunter zwei mittelalterliche Stadttore sowie die Johanniskirche mit ihrem 67 Meter hohen Turm. Von der Plattform auf dem Turm eröffnet sich ein schöner Rundumblick über die Landschaft.

Südlich des Sees geht es nun nach Kummerow. Das sehenswerte Schloss, ein Herrenhaus im Stil des Barock, ist Ort für kulturelle Veranstaltungen wie Ausstellungen und Konzerte. Der nächste Ort am Ostufer des Sees ist Sommersdorf mit einem alten Gutshof.

Natur pur erleben Sie auf der Tour um den Kummerower See. Sehenswerte Orte, zahlreiche Einkehrpunkte mit freundlichen Gastgebern, und sogar eine Fahrt über die Peene machen diese Tour einzigartig.

Routenbeschreibung und Tipps

Ein guter Ausgangspunkt für die Tour, die sich mit Pausen bei gemächlichen Tempo gut an einem Tag bewältigen lässt, ist der kleine Fischerort Verchen an der Nordspitze des Sees. Vom nordwestlichen Seeufer geht es zunächst zum Ausflugsrestaurant "Aalbude". Es liegt westlich von Verchen - dort, wo die Peene aus dem Kummerower See hinausfließt. Eine Fähre bringt Radler und Fußgänger über den Fluss.

Die Tour bietet eine Variantenvielfalt, da man alternativ die Route abkürzen oder aufteilen kann. Über den Kummerower See fährt die „MS Forelle“, so dass man Teile der Tour auch per Schiff bestreiten könnte.

Start unserer Tour ist der Markplatz in Demmin. Weithinsichtbar steht hier seit 1269 die mächtige St. Bartholomaei Kirche. Nur drei Querstraßen weiter in südwestlicher Richtung befindet sich ca. 200 m entfernt die Touristen-Information, Am Hanseufer 1. Hier bekommen Sie Tickets und Eintrittskarten für städtische Events, für Führungen und Rundgänge, sowie wertvolle Hinweise für Ihren Aufenthalt.

Vom Marktplatz aus startet unsere Fahrt in südöstliche Richtung 470 m entlang der Hauptstraße Osten. Wir verlassen nun die B 194 und biegen rechts ab. Dem Klenzer Weg radeln wir 3 km entlang bis zum kleinen Örtchen Klenz. Weiter vorbei an Feldern und kleinen Waldbereichen erreichen wir nach 2,3 km Trittelwitz.

Auf diesem Tourabschnitt folgen wir praktisch dem Verlauf der Peene, diese fließt nur wenige hundert Meter von unserem Radweg entfernt. Seit 1815 war der Ort ein Rittergut. Wer besonders aufmerksam ist, entdeckt rund um Trittelwitz seltene geschützte Orchideenarten und mit ganz viel Glück, sogar den farbenprächtigen Eisvogel. Diesem Weg folgen wir nun 3,5 km. Auf der linken Seite kommt nun der Hinterteich und der Vorderteich, dicht gefolgt vom Ort Verchen. Zwischen den beiden Teichen befindet sich eine Erhöhung, der Brandberg. Hier befand sich ein Großsteingrab aus der Jungsteinzeit. In Verchen angekommen radeln wir in Richtung Südwesten zum Ufer des Kummerower Sees. Direkt am Kreisverkehr auf der rechten Seite befindet sich das frühgotische ehemalige Kloster samt Kirche St. Marien.

Für diejenigen, die nur eine kleine Fahrradtour machen möchten, gibt es hier die erste Abkürzungsmöglichkeit. Verlässt man den Ort hinter dem Ferienpark auf der Westseite des Ortes, kommt man nach kurzer Zeit an die Peene. Über den Fluss kommen Sie mit einer kleinen Fähre. Drüben angekommen hat man die Möglichkeit das Ausflugsrestaurant Aalbude und danach den Beobachtungsturm 229 zu besuchen. Hier hat man einen wundervollen Ausblick auf das Große Rosin Moor. Ansonsten folgen wir der Straße am See in Verchen immer geradeaus und radeln nach dem Ortsausgang in südöstlicher Richtung 1,8 km bis zum Abzweig Bornitz. Hier biegen Sie rechts ab und fahren auf der schönen asphaltierten Straße 1,7 km bis zum Abzweig Gravelotte. Ein Abstecher nach Gravelotte ist eine gute Idee.

Nach 750 m kommen Sie an einen Campingplatz daran fahren Sie rechtsabbiegend vorbei bis Sie zum Hotel & Restaurant Gravelotte kommen. Hier haben Sie die Möglichkeit für eine kleine Pause. Von hier aus kommen Sie auch zum nahegelegenen, sehenswerten Hafen. Dort legt auch die „MS Forelle“ ein Schiff der Blau-Weissen-Flotte an. Von hier aus kann man wunderschöne Ausflüge über den Kummerower See starten.

Wieder zurück auf die Straße erreicht man von hier in 670 m den Ort Meesiger. Hier kann man sich die im spätgotischen Stil gebaute Feld- und Backsteinkirche anschauen. Weiter der schmalen asphaltierten Straße folgend erreicht man nach 2 km Sommersdorf. Im Ort kommen Sie am Schloss und Schlossplatz vorbei.

Nach etwa 1 km sehen Sie den wunderschön gelegenen Campingpark Sommersdorf. Wer eine Nacht verweilen möchte kann sich hier im Campingpark in Sommersdorf einquartieren. Weiter an weitläufigen Feldern vorbei mit immer wieder herrlichem Blick über den See erreichen wir nach 4,6 km Kummerow am See.

Am Ortseingang folgen wir der Dorfstraße in Richtung Hafen. Zunächst kommen wir aber an der historischen Dorfkirche vorbei. Die Kirche wurde im 13. Jh. als rechteckiger Backsteinbau errichtet. Sie erhielt durch einen Umbau im 18. Jh. ihren Fachwerkturm und ihre heutige Gestalt. Von der Kirche aus fahren Sie nun direkt zum Hafen. Unweit vom Hafen gibt es hier auch eine prima Entspannungs- und Erfrischungsmöglichkeit am schön angelegten Strand mit Spielplatz.

Wir verlassen nun Kummerow in südlicher Richtung und sind nach 1,2 km wieder an der Straße. Wir biegen rechts ab und radeln nun den straßenbegleitenden Radweg in Richtung Leuschentin. Hier gibt es nun eine zweite Abkürzungsmöglichkeit der Tour. Wer die Schleife über Stavenhagen nicht fahren möchte, der fährt direkt über Leuschentin nach Malchin.

Vor Leuschentin biegen wir links ab auf den Radweg und radeln 300 m an der Waldkante entlang, biegen dann aber gleich wieder links in den Wald ab. Nach 600 m kommen wir an Maxfelde vorbei und folgen dem Weg 2,2 km in südöstlicher Richtung nach Wüstgrabow. Weiter geht es immer geradeaus bis wir nach 2,4 km an die vielbefahrene B 194 gelangen. Der Straße folgend fahren wir weitere 2 km an der Waldkante entlang zum Parkplatz der Ivenacker Eichen.

Hier erwarten Sie gleich zahlreiche besondere Attraktionen. Die 1000-jährigen Ivenacker Eichen sind eine kultur- und naturhistorische Besonderheit, die ihresgleichen sucht. Sie gehören zu den ältesten Bäumen Deutschlands. Vor 1000 Jahren wurde dieses Gebiet um die Eichen durch Slawen als Waldweide genutzt. Um 1300 wurde das Vieh des Ivenacker Zisterzienserinnenklosters in den Wald getrieben. Damit dies auch dableibt, wurde das Gebiet 1710 eingezäunt, so entstand der Tiergarten. Zur Jagd wurde Damwild ausgesetzt, das damals in Mitteleuropa nicht heimisch war. Seit 2017 kann man sich die Eichen auch von oben anschauen und hat auch einen wunderbaren Ausblick über die Region.

Weiter geradeaus erreicht man nach kurzer Fahrt (600m) das Ivenacker Schloss mit der Schlosskirche. Wir verlassen den Ort Ivenack in Richtung Süden, radeln 570 m weit und biegen dann bei der nächsten Möglichkeit rechts ab auf die L273. Nach dem ca. Sucht man noch eine Übernachtungsmöglichkeit und ist an der Hauptstraße in der Stadt angekommen fahren wir links ab, 280 m an der B 104 entlang, bis Sie schräg gegen über die HEM-Tankstelle sehen. Nun überqueren wir die Hauptstraße und erblicken hinter der Tankstelle das Hotel Reutereiche, Werdohler Straße 10. Praktisch am Rande der Stadt, in wunderbar ruhiger Lage, befindet sich das gemütliche Hotel mit Restaurant, Biergarten und kostenlosem Frühstück. An der B 104 entlang fahren wir schließlich links weiter auf dem Rondell um die Stadtverwaltung Stavenhagen bis zum Marktplatz.

Seine Popularität verdankt die Stadt Stavenhagendem berühmten Schriftsteller Fritz-Reuter, der hier 1810 geboren wurde. der Stadt. Verspürt man etwas Hunger, so haben Sie am Marktplatz gleich mehrere Möglichkeiten. So kann man sich im Café am Markt bei leckerem Kaffee und Kuchen eine kleine Pause gönnen. Auch das fast gegenüberliegende griechische Restaurant Aristo ist eine kulinarische Empfehlung. Es befindet sich im Hotel Kutzbach, ebenfalls direkt am Marktplatz gelegen.

Von Stavenhagen aus geht es neben der B 104 nun weiter auf dem an der Straße linksseitig gelegenen, neu errichteten Fahrradweg. Diesem folgen wir 8,5 km bis nach Malchin. Weiter entlang der Hauptstraße in Malchin sehen Sie dann nach etwa 1 km auf der rechten Seite das traditionsreiche Motorrad und Fahrrad Fachgeschäft „Zweirad Hassemer“, Stavenhagener Str. Bei Zweirad Hassemer findet jeder ein passendes Motorrad oder Fahrrad, ob gebraucht oder neu. Auch Wartung und Reparatur sowie diverse Schutzkleidung gehören zum Sortiment.

Besonders hervorzuheben ist der Fahrradverleih Service, den Zweirad Hassemer rund um den Kummerower See, bietet. Wenn Sie also während des Urlaubs in dieser Region ein Fahrrad benötigen, dann sollte dies Ihre erste Adresse sein. Weiter entlang der Hauptstraße in Richtung Stadtmitte biegen wir nach 500 m ab und machen einen Abstecher zum Hafen Malchin. Wieder zurück geht es weiter an der Hauptstraße bis Sie das Malchiner Tor linkerhand sehen. Auch hier ein Tipp für kulturinteressierte Radler. Diese sollten einen Abstecher zu dem, sich hinter dem Tor erreichbaren, Marktplatz machen.

Ansonsten radeln Sie nun 2 km in nördliche Richtung weiter, dann 5 km über Jettchenshof und Gorschendorf, teilweise parallel zum rechtsseitig befindlichen Peenekanal, bis nach Salem. Hier sollten Sie sich zunächst auch zum Hafen begeben, um dort den See direkt zu genießen oder sich in einem der Restaurants oder bei einem Imbiss zu stärken.

Besonders zu empfehlen ist hier auch ein Bad im klaren Wasser, da sich in Salem die einzige Badestelle am ganzen Westufer des Kummerower Sees befindet. Dazu wurde gleich neben dem Hafen ein Strandabschnitt in den Schilfgürtel geschnitten. Hier gibt es auch einen Schiffsanleger, Ihren Urlaub können Sie hier in der Pension Fliedereck verbringen. Das Feriendomizil bietet 6 individuell gestaltete Ferienwohnungen, teilweise mit Dachterrasse, Kamin und zum Teil mit Seeblick. des Kummerower Sees überblicken können.

Von Salem aus, geht es Richtung Norden 3 km nach Neukalen. In Neukalen gibt es ein Eisenbahnmuseum, das direkt an einer Draisinenstrecke liegt, die von Dargun nach Salem führt. Das Museum beherbergt eine Ausstellung, die die Entwicklung der Berufsbekleidung der Eisenbahner zeigt. Kaffee und Kuchen, sowie einen leckeren Imbiss und auch raffinierte Getränke können Sie in Katja’s Bahnhofscafé in historischen Eisenbahnwaggons genießen.

Wenn Sie vom Markt in die Lutherstraße fahren, erreichen Sie das Peenecamp Neukalen in der Schulstraße 3, direkt an einem der letzten der ursprünglichen Flüsse Deutschlands, der Peene. Der Hafen Neukalen ist schön gestaltet, dort gibt es einen Wasserwanderrastplatz und einige gastronomische Einrichtungen. Rings um den Kummerower See kommt besonders der Naturfreund voll auf seine Kosten, die Flora und Fauna ist schier unerschöpflich.

Wir setzen unsere Tour fort und radeln vom Hafen 150 m in nördliche Richtung und biegen rechts ab in den Warsower Weg. Auf dem breiten asphaltierten Radweg geht es nun 3 km weiter durch das Waldgebiet nach Warsow, entlang des Naturschutzgebietes „Neukalener Moorwiesen“. Wenn Sie dort ankommen sind, biegen Sie links ab und gelangen an die L20. Auch das ist ein guter Unterkunftstipp, um in diese Tagestour zu starten. In der Hotel-Pension Moll befinden sich 17 gemütlich eingerichtete Zimmer. Das familiär geführte Haus befindet sich in schöner ländlicher Umgebung.

In der Gaststätte “bei Molli” erwartet Sie ein rustikales Ambiente. Wieder zurück zur Kreuzung in Warsow biegen wir nun links ab. Weiter Richtung Nordostenführt unser Weg 2,8 km durch weitere Felder und an Wäldern vorbei. Auf Höhevon Kützerhof biegen wir links ab und fahren wieder 1,6 km über die L20 nach Wagun. Im Ort biegen wir rechts ab und nach 3,5 km kommen wir an die L20.

Die Pfarrkirche zu Dargun, begrüßt die Gäste schon von Weitem mit ihrem 40 m hohen Turm. Das im Baustil des späten 17. Jhs. geprägte Schloss Dargun und die Klosterkirche sind als gesicherte Ruine erhalten und stehen mit dem im frühen 18. Jh. angelegten 3,5 ha großen Schlosspark den Besuchern offen. Das ist auch unser erstes Ziel im Städtchen. Informationen zum Ort und Ihrem Aufenthalt bekommen Sie in der Stadtinfo Dargun. Diese befindet sich im Hauptportal der Kloster- und Schlossanlage.

Im Klosterladen Dargun, Schloss 7, bietet Klostervogt Hartwig regionale Spezialitäten aus Mecklenburg-Vorpommern. Sie finden dort handgemachte Waren, Geschenkartikel, Naturprodukte und Allerlei fürs leibliche und seelische Wohl. Der Name Uns lütt Museum täuscht, denn das Museum besitzt 17 Räume mit über 2.000 m2 Ausstellungsfläche. Es ist somit das größte Museum der Region. Zur Alltagsgeschichte ist ebenfalls etwas auf dem Areal der Kloster- und Schlossanlage eingerichtet.

Wer am nächsten Tag noch Lust hat, kann auch von Demmin die 11,5km nach Dargun zurückfahren und sich auf die Draisine auf dem Draisinenbahnhof Dargun, Bahnhofstr. In Dargun gibt es noch so einiges zu entdecken. Ein besonderer Spaß für Groß und Klein ist der Irrgarten 249 , der aus einem 2.035 m langem Wegesystem besteht.

Ansonsten geht es von Dargun aus wieder zurück zum Ausgangspunkt unserer Tour, dem Marktplatz in Demmin. Dazu radeln wir aus Dargun an der B 110 auf dem straßenbegleitenden Radweg, vorbei an Zarnekow, Warrenzin, Wolkow und Deven entlang, bis wir nach 8,7 km Demmin erreicht haben.

Eine Empfehlung für den nächsten Tag, vielleicht auch noch nach der Tour, ist ein Besuch des Naturerlebnisbades Biberburg, Nordsackgasse 3a. Besuchen sollten Sie auf jeden Fall die dem Mittelalter nachempfundene Kulisse vom HanseViertel - dort gibt es umfangreiche Einblicke in das Tun und Schaffen der Menschen zu jener Zeit.

Weitere Routen rund um den Kummerower See

  • Kleine Runde ab Kummerow: Mit Blick auf den See von der Höhe bei Sommersdorf, dem Campingplatz, der Marina Gravelotte und dem idyllischen Örtchen Verchen. Zurück radeln wir über Feldwege mit ebenfalls beindruckenden Weitblicken.
  • Radtour ab Neukalen zur Aalbude: Zunächst geht es über Neu Warsow und Warsow bis nach Kützerhof. Rechts ab bewegt man sich dann am Rande des Renaturierungsgebiets „Große Rosin“. Die riesige geflutete Fläche bietet unzähligen Tier- und Pflanzenarten Lebensraum. Seeadler kann man mit hoher Wahrscheinlichkeit beobachten. Tausende Zugvögel rasten hier auf ihren Reisen. An der Aalbude gibt es ein gemütliches Restaurant. Eine Fähre bringt Radler und Drahtesel auf die andere Seite der Peene nach Verchen.
  • Runde um den Malchiner See: Vorbei an ehemaligen Gutshäusern, Schloss Bülow und Schloss Schorssow. Die Runde führt uns von Kummerow über Malchin zum Malchiner See.

Zusammenfassung

Zusammenfassend bietet Kummerow ideale Voraussetzungen für unvergessliche Radtouren durch eine malerische Landschaft. Mit seiner geografischen Lage am Ufer des Kummerower Sees, umgeben von sanften Hügeln und üppigen Wäldern, ist es ein Paradies für Fahrradliebhaber. Die besten Jahreszeiten sind Frühling und Sommer, wenn die Natur in voller Pracht erblüht.

Sie radeln über schöne ruhige Streckenabschnitte, straßenbegleitende Radwege und abschnittsweise Landstraßen mit geringem Verkehrsaufkommen. Malerische Kleinstädte und Dörfer, beschauliche Kirchen und der große Kummerower See mit zahlreichen Aussichtspunkten und Zugängen machen diese Tour so attraktiv. Eine teilweise hügelige Landschaft erwartet Sie. Besonders reizvoll ist auch der Tourabschnitt vorbei an den Ivenacker Eichen und durch die Reuterstadt Stavenhagen.

Im Gegensatz zur Autofahrt entgeht uns auf dem Fahrrad kein Vogelschwarm und kein Seeadler, der in der Thermik über dem See, der Peene oder dem Moor segelt. Das Peenetal hat gerade in den letzten Jahren eine starke Aufwertung der Fahrradinfrastruktur erfahren: im Zuge von Straßenneubauten wurden auch etliche Kilometer separater Radwege geschaffen. Zum Übernachten stehen die Wasserwanderrastplätze und Campingplätze zur Verfügung. Die meisten sind mit WC und Duschen ausgerüstet.

Informationen zur Tour

  • Länge: ca.
  • Dauer (ohne Rast): ca.
  • Gesamtstrecke: ca. 50 km
  • Reine Fahrzeit: ca.
  • Wegbeschaffenheit: überwiegend ausgebaute Fahrradwege
  • Schwierigkeitsgrad: teilweise hügelige Landschaft, für Flachlandverhältnisse recht anspruchsvoll

Sportliche Radler schätzen die hügelige Landschaft, die höchsten Erhebungen liegen auf 122 Metern. Die Strecke ist hervorragend ausgeschildert, die Pausenplätze sind teilweise überdacht und bieten meistens einen besonderen Ausguck.

Eine für Flachlandverhältnisse recht anspruchsvolle Fahrradour führt uns rund um den Kummerower See.

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