Oberstdorf gilt als wahres Paradies für Radfahrer. Eingebettet in die Allgäuer Alpen eröffnen sich hier unzählige Möglichkeiten, die Natur auf zwei Rädern zu erleben - von gemütlichen Talrouten bis hin zu anspruchsvollen Bergtouren. Diese landschaftlich reizvolle Radtour führt entlang der Iller und des Illerradwegs von Immenstadt nach Oberstdorf und zurück.
Streckenverlauf und Highlights
Der Startpunkt unserer Tour liegt im Kemptener Süden, in Adelharz. Wir halten uns am Wanderparkplatz Vorarlberger Gräber links auf dem Adelharzer Weg, biegen an der Firma Edelweiß rechts in die Oberstdorfer Straße ein und wechseln durch die Unterführung auf die andere Straßenseite. Wir überqueren die Bahngleise, bleiben kurz auf der Oberen Eicher Straße und nehmen dann, rechts abbiegend, die Heggener Straße. Gleich darauf geht es am Zebrastreifen links in die Straße In der Eich und zur Iller hinunter.
Wir folgen nun dem beschilderten Illerradweg entlang des naturbelassenen Flusslaufes in südliche Richtung. Mit dem Fluss zu unserer Linken radeln wir aus dem Stadtgebiet von Kempten hinaus. Auf dem Weg nach Hegge verlassen wir für kurze Zeit den Uferweg und folgen der Georg-Haindl-Straße bis zur Illerbrücke, die wir allerdings nicht überqueren. Wir sollten uns aber kurz Zeit nehmen und einen Blick auf die schöne Illerschleife werfen, ehe wir unsere Fahrt fortsetzen. Bald radeln wir unter der Autobahn A 980 hindurch und passieren mit etwas Abstand das Erholungsgebiet Waltenhofen. Mit schönen Feuchtwiesen zu unserer Rechten geht es durch eine von kleinen Seen geprägte Passage, bis wir Häusern erreichen. Wir halten uns rechts nach Martinszell.
Der Illerradweg verlässt nun den Fluss und über den Weiler Sondert unter der Bundesstraße B 19 hindurch auf einen Geh- und Radweg führt. Dieser folgt ein kurzes Stück dem Lauf einer Landstraße, zieht dann aber nach links und nähert sich wieder der Iller. Leicht erhöht überblicken wir den Flusslauf und passieren den Ortsrand von Seifen. Herrliche Bergsicht auf die Allgäuer Alpen begleitet uns. In einem langgezogenen Links bogen umfahren wir ein kleines Waldstück und erreichen wenig später das Stadtgebiet von Immenstadt.
Hier fahren wir ein kurzes Stück entlang der Konstanzer Ach, bevor uns eine Brücke über den Zufluss der Iller führt. Nun geht es durch den schönen Auwald und anschließend, einigen kleinen Flussschleifen folgend, in Richtung Blaichach weiter. Dabei passieren wir das Café Inselsee mit seinen Wasserski-Anlagen. Nach Blaichach lassen wir auf dem Illerdamm auch Bihlerdorf liegen, ehe wir die Illerstraße nehmen, die uns über den Fluss führt. Auf der anderen Seite geht es gleich wieder nach rechts und erneut auf dem Dammweg am Stadtrand von Sonthofen entlang. Nach wenigen Minuten verlassen wir das bebaute Gebiet und genießen den beidseitigen Ausblick auf die Höhen züge, die das Illertal säumen.
Bis Fischen halten wir uns am östlichen Ufer und wechseln dann an einem besonders idyllischen Flussabschnitt zurück auf die andere Seite. Die vorhergehenden Wiesen weichen nun zusehends dichterem Baumbestand, der uns willkommenen Schatten spendet, während wir uns dem Illerursprung nähern. Diesen erreichen wir etwas nördlich von Oberstdorf, wo Breitach, Stillach und Trettach zur Iller zusammenfließen. Wir halten uns noch ein Stück an der Breitach, die wir dann auf der B 19 queren. Abschließend fahren wir auf einer Asphaltstraße nach Oberstdorf hinein.
Nach einem ausgiebigen Bummel durch den weltbekannten Wintersportort geht es mit dem Zug zurück nach Kempten. Und wer noch mehr Lust auf „Radeln am Fluss“ hat, kann die Iller auch bis zu ihrer Mündung in die Donau erkunden: Kempten - Richtung Ulm.
Der Illerradweg
Ein besonderes Highlight für alle, die weiter hinauswollen, ist der Illerradweg. Er startet direkt in Oberstdorf, wo die Iller aus den Quellbächen von Trettach, Stillach und Breitach entspringt, und führt auf rund 150 Kilometern bis nach Ulm an die Donau. Anfangs begleitet man den jungen Fluss durch das obere Illertal mit Orten wie Sonthofen, Immenstadt und Kempten, bevor sich die Landschaft in sanfte Hügel, Wälder und Auen öffnet. Sie sind Naturliebhaber? Dann ist der Iller-Radweg genau das richtige für Sie! Lassen Sie sich auf Ihrer Radtour zwischen Oberstdorf und Ulm von der einzigartigen Natur verzaubern. Sie können bergauf den Alpen entgegen radeln oder bergabwärts, wo Sie am Ende der Ulmer Spatz begrüßt.
Die schönste Radroute wird an Charme verlieren, wenn der Service nicht stimmt. Deshalb haben wir für Sie alle vom ADFC zertifizierte Bett+Bike Betriebe entlang des Iller-Radwegs, die sich mit den spezifischen Bedürfnissen eines Radfernwanderers bestens auskennen, in unserer interaktiven Karte zusammengetragen. Weiterhin können Sie die ADFC zertifizierten Bett+Bike Betriebe hier einsehen. Für alle E-Bike Fahrer unter Ihnen haben wir die E-Bike Ladestationen auf der Strecke dargestellt.
Weitere Radtouren rund um Oberstdorf
Neben der Tour entlang der Iller gibt es viele weitere reizvolle Strecken rund um Oberstdorf. Ein Klassiker ist die Radtour ins Trettachtal, die am idyllischen Christlessee vorbei bis zur Spielmannsau führt. Varianten ins Traufbachtal und Dietersbachtal belohnen mit urigen Alpen und spektakulären Bergkulissen. Nicht weniger beeindruckend ist die Fahrt durchs Stillachtal, das mit seinen autofreien Wegen ideal für Genussradler geeignet ist. Sehr beliebt ist auch die Tour ins Oytal, die mit imposanten Felswänden und Wasserfällen begeistert. Besonders sportlich wird es, wenn man weiter bis zur Käseralpe fährt - ein steiler, aber lohnender Anstieg.
Auch abseits der bekannten Täler locken reizvolle Strecken. Die Radtour Rohrmoos führt in ein abgeschiedenes Tal mit historischer Kapelle, während die Variante zur Piesenalpe besonders urig ist. Anspruchsvolle Fahrer zieht es ins benachbarte Kleinwalsertal, wo eine Rundtour über den Hörnlepass nach Riezlern verläuft und herrliche Ausblicke garantiert. Wer lieber sanft hügelige Landschaften genießt, sollte die Hörnerdörfer-Tour wählen.
Die Radrunde Allgäu
Auf 450 km zeigt die Radrunde Allgäu ihre schönsten Ecken, Kultur & Naturlandschaften. Generell kann die 450 km lange Radrunde Allgäu überall begonnen werden und in jede Richtung gefahren werden. Die gesamte Runde ist in 8 Abschnitte bzw. Erlebniswelten mit inspirierenden Namen eingeteilt. Diese Erlebniswelt ist geprägt von bedeutenden und schmucken Städten, die im Mittelalter ihre Blütezeit erlebten.
Am nächsten Morgen machen wir uns dann gemütlich auf die Radrunde Allgäu. Über einige Serpentinen geht es etwas steiler bergauf. In Eglofs erwartet den Allgäu-Rundweg-Fahrer ein wunderschöner, historischer Dorfplatz. Das kleine Dorfmuseum liegt ebenfalls direkt am Dorfplatz. Wer ein bisschen mehr Zeit mitbringt, der kann auch einen Blick in die wunderschöne Kirche werfen. Wir machen uns weiter auf den Weg in Richtung Isny.
Von Eglofs geht es bis über Eisenharz hinaus ziemlich flach vorbei an weiten grünen Wiesen. Oben angekommen, verlassen wir den Wald. Ein grandioser Ausblick auf die Nagelfluhkette lässt uns kurz durchatmen und die typische Allgäuer Landschaft genießen. Isny im Allgäu ist ein Heilklimatischer Kurort und eine Stadt der Gegensätze. Isny war eines der Zentren der Reformation im Allgäu und wurde 1529 protestantisch. Die Katholiken wurden aus der Stadt vertrieben. Erst mit der Zugehörigkeit zum Königreich Württemberg 1803 durften wieder Katholiken in die Stadt ziehen. Nur die Decke des Kreuzgewölbes lässt noch die schönen Zeichnungen erkennen, die einst den ganzen Raum schmückten.
Von Isny geht es weiter bis nach Maierhöfen, wo wir einen Zwischenstop im Natur-Landhaus Krone machen. Bei Maierhöfen wechseln wir nicht nur von Baden-Württemberg nach Bayern, sondern auch die Erlebniswelt von Heimatstätten in Wasserreiche. Vom Info-Pavilion es geht steil nach unten in das Naturschutzgebiet. Eindrucksvolle Felsbrocken, monumentale Felswände, tiefe Strudellöcher und gewaltige Wasserfälle gilt es hier zu entdecken. Auf der Allgäuer Radrunde geht weiter vorbei an Schluchten, saftig grünen Hügeln und Flüssen.
Freundlicherweise gibt es nach jeder nennenswerten Steigung ganz besonders schöne Ausblicke, die mich wieder durchatmen und mich noch mehr freuen lassen. Die Nagelfluhkette erstreckt sich im Westteil der Allgäuer Alpen westlich des Illertals, in der Nähe von Sonthofen und Immenstadt. Lindenberg besitzt Bayerns einziges Hut-Museum, das auch deutschlandweit einzigartig ist. Als Deutsches Hutmuseum Lindenberg wurde es Ende 2014 in erweiterter Form im Gebäude der einstigen Hutfabrik Ottmar Reich wieder eröffnet. Seit dem beginnenden 17. Jahrhundert wurden in Lindenberg Strohhüte in Heimarbeit hergestellt.
Über Scheidegg geht es weiter nach Weiler. Weiter geht es über Simmerberg, hier wird es kurviger und steiler. Axel erzählt uns auch, dass die Österreich-Bayrische Grenze früher einmal nicht nur mitten durch den Ort Stiefenhofen ging, sonder sogar durch die Wirtsstube des Landgasthofes Rössle. Als ich das höre, schiessen mir zahlreiche lustige Situationen in meinen Kopf. Dann gibt es erst einmal ein Töpfchen mit Kräuterbutter, Blumen und dem besten, selbst gebackenen Brot, das ich je gegessen habe. Nach weiteren 6 km von Stiefenhofen erreichen wir Oberstaufen. Ein wunderschöner, spannender und ereignisreicher Tag mit grandiosen Ausblicken geht zu Ende.
Zuerst in Richtung Kalzhofen und dann weiter Richtung Wiedemannsdorf, fahren wir entlang der Salzstraße. Sie verbanden wichtige Handelsstädte und waren die ersten Fernstraßen überhaupt. Es gibt viele Salzstraßen in Deutschland und Südeuropa. Wer mehr Zeit mit sich bringt, kann hier bestimmt vieles entdecken und erkunden: Burgruinen, Stadthäuser wie z.B. Hier darf sich der Radfahrer jetzt entscheiden, ob er lieber den Rundweg Allgäu über die weit hügeligeren Hörnerdörfer nimmt oder es sich lieber leicht macht und sich auf dem flachen Iller Radweg von Fluß- & Berglandschaften beeindrucken lässt.
Der Iller Radweg führt mich vorbei an einigen ruhigen Nebenarmen, die in ihrer Ursprünglichkeit zu einen Paradies für Biber geworden sind. Die Allgäuer Biber beweisen guten Geschmack und haben ein hervorragendes Plätzchen für ein grandioses Zuhause mit großartigen Ausblicken gewählt. Das überall verteilte Holz ist aber auch Lebensgrundlage für viele Pilze, Käfer und Insekten. Kurz danach erwartet mich der schönste Ausblick auf dem südwestlichen Teil der Radrunde Allgäu: der Ausblick vom Iller Radweg bei Fischen über das saftige Grün der Wiesen und Hügel, gespickt mit einigen Dorfhäusern, hinauf auf das gewaltige 2224 m hohe Nebelhorn.
Wir erreichen Oberstdorf, die südlichste Gemeinde Deutschlands, bekannt vor allem auch als heilklimatischer und Kneipp-Kurort. Oberstdorf bietet ganzjährig jede Menge Outdoor-Spaß. Wer auf der Radrunde Allgäu entlang dieser Hörnerdörfer radelt, kann in Bolsterlang einen kurzen Stopp bei der Holzschuhmanufaktur von Marco Keller einlegen.
Auch heute scheint die Sonne nur über den dichten grauschwarzen Wolken. Zum Glück konnte ich gestern zumindest schon einmal das Ausmaß der Allgäuer Gipfelwelten erfassen. In Burgberg angekommen, fallen Skulpturen auf, die Arbeiten in einem Erzbergwerk darstellen. Tatsächlich wurde hier späten Mittelalter am Fuße des Grünten Erz abgebaut und in Sonthofen und Hindelang verhüttet.
Auch wenige Kilometer von Rettenberg entfernt, zeigt sich der 1.738 m hohe Grünten immer noch nicht wirklich einladend. Wir radeln weiter. Wer nicht super radsportlich ist und eine sehr gute Kondition hat, tut sich einen großen Gefallen, diese Strecke mit einem E-Bike zu fahren! Selbst mit einem E-Bike ist diese Strecke auch noch anstrengend. Auf der Alpe Kammeregg am Grünten angekommen, fängt der Himmel langsam an zu weinen. Es reicht gerade noch für einen kleinen Abstecher um einen tollen Ausblick hinunter ins Tal zu erhaschen.
Von der Alpe Kammeregg kommt der Radler mit dem Mountainbike noch weiter bis zur Grüntenhütte. Diese Strecke ist jedoch noch länger und steiler, als die von Rettenberg herauf. Da unsere Radrunde Allgäu ja eine Genusstour ist, darf ich dieses Teilstück bei Regen getrost ausgelassen werden. Statt dessen lassen wir uns ein Schmanckerl in der Bergstuben schmecken.
Die Radrunde Allgäu ermöglicht dem Radler erstmalig einen Radfernweg als Runde zu erkunden. Qualität und Komfort entlang des mit 4 Sternen zertifizierten Radwegs wird ganz groß geschrieben. Das reicht von der einheitlichen Beschilderung, über gut befahrbare Wege bis zu zertifizierten Übernachtungsangeboten.
Zwei zusätzliche Achsen zur Radrunde Allgäu sorgen für insgesamt neun mögliche Befahrungsvarianten: der in West-Ost-Richtung verlaufende Allgäu Radweg (Isny, Kempten Marktoberdorf) und der in Süd-Nord-Richtung (Oberstdorf nach Ulm) verlaufende Iller Radweg. So findet jeder Radler seine Strecke mit passendem Höhenprofil. Wer Teilstücke vermeiden will oder doch nicht so weit kommt wie geplant: mehr als 50 Bahnhöfe entlang der Route sorgen für höchste Flexibilität.
Tipps für die Planung
Es macht Sinn sich die Höhenprofile der Strecken vorher anzusehen, um vielleicht nicht mit der schwierigsten Strecke zu starten. Die Radrunde Allgäu kann in beliebig lange Etappen eingeteilt werden.
Wichtigster Tipp für Genießer: keine langen Strecken planen! Es gibt so viel Schönes entlang der Strecke zu erleben, zu genießen und zu entdecken, dass gefühlt 50 km schon eine tagesfüllende Etappe darstellen. Da wir auf unserem südwestlichen Teil der Radrunde so viel zum Schlemmen gibt und die kulinarischen Erlebniswelten mit den Natur-Erlebniswelten sehr gut mithalten können, wird es dazu einen eigenen Artikel geben!
Weitere Optionen für Radfahrer im Allgäu
In Füssen können Sie sich auch für die Erlebniswelten der Vier-Sterne-ADFC-Qualitätsradroute Radrunde Allgäu entscheiden. Sie erwarten „Glückswege“ mit Kneipp-Kuren, die Kraft der Gletscher in den „Naturschatzkammern“ oder Sie lassen sich in die „Wasser-Reiche“ des Allgäus entführen. Natürlich erblicken Sie auch auf dieser Route neben dem Forggensee das weltberühmte Märchen schloss Neuschwanstein.
Sie können die „Gipfelwelten“ mit dem Fahrrad erkunden oder bei einer Ausfahrt zu den „Alpgärten“ die Nagelfluh, eine Fels-formation in Form von Nagelköpfen, bestaunen. Entscheiden Sie sich für eine Tour zu den „Heimatstätten“, erwarten Sie kunstvolle Bauwerke aus Gotik, Renaissance und Barock und die besten „Allgäuer Seelen“ in Wangen. Probieren Sie die leckeren Brotstangen und krönen Sie die kulinarischen Erlebnisse mit einem Abstecher zu den Sennereien der Allgäuer Käsestraße.
Sehenswürdigkeiten entlang der Strecken
- Füssen: Schloss Neuschwanstein
- Altstad: Hohes Schloss
- Pfronten: Alpenbad
- Jungholz: Kräuterdorf
- Naturschutzgebiet Vilsalpsee
- Wertach: Bergkäsesennerei
- Rettenberg: Brauereien
- Sonthofen: ökologischer Kurpark
- Fischen: Eichhörnchenwald
- Obermaiselstein: Sturmannshöhle
- Immenstadt: AlpSeeHaus, Nagelfluhkette
- Stiefenhofen: Kräutergarten Artemisia
- Oberreute: Grenzpfad
- Weiler: Hausbachklamm
- Scheidegg: Wasserfälle
- Lindenberg: Hutmuseum
- Isny: Wassertor-Museum, Käsküche
- Wangen: Altstadt
- Kißlegg: Neues Schloss
- Bad Wurzach: Wurzacher Ried, Erlebnisausstellung „Moor Extrem“
- Schmidsfelden/Leutkirch: Glasmacherdorf
- Memmingen: historische Altstadt, Stadtmauer, MEWO Kunsthalle
- Ottobeuren: Kloster, Benediktinerabtei
- Bad Wörishofen: Sebastian-Kneipp-Museum
- Kaufbeuren: Crescentiakloster, Altstadt
- Marktoberdorf: Lindenallee
- Kempten: Altstadt, Basilika St.
Mit Blick auf die Berge, aber wenig anstrengende Höhenmeter. Vom Sonthofener Minigolfplatz aus auf dem Illerdammentlang zum Ortwanger See. Weiter durch Ortwang zum Burgberger Tierparadies.
Pumptracks und Bikeparks im Allgäu
Kleinkinder auf dem Laufrad, Kids und Jugendliche mit dem MTB, ambitionierte Amateure oder Profis - jeder findet im Allgäu den passenden Track für sich. Pumptracks sind eine coole und einfache Art die Vertrautheit mit dem Fahrrad, Kickboard, Inline Skate oder Skateboard zu erlangen und zudem macht es noch großen Spaß mit den Allgäuer Alpen im Hintergrund über die Pumps zu rasen.
Mountainbiketour rund um Oberstaufen
Die Fahrradtour, die sowohl mit dem Rennrad, E-Bike oder Mountainbike sehr gut befahrbar ist startet in Oberstdorf. Von dort fährt man den Radweg an der Bundesstraße Richtung Tiefenbach. Im Ortskern von Tiefenbach geht eine Mautstraße ab Richtung Rohrmoos. Ab Tiefenbach bis hinter Rohrmoos geht es stehts bergauf. Nachdem man durch Sibratsgfäll durchgefahren ist, geht es auf der normalen Straße bergauf. Nach ein ca. 2 Kilometer geht es bis nach Hitisau bergab, hier fährt man zunächst auf der Bundesstraße.
Hier folgt man den Straßenmarkierungen Richtung Oberstaufen. Unsere Route geht über eine wenig befahrene Straße über die Gemeinde Krumbach Richtung Oberstaufen. Ab der Landesgrenze gibt es einen Radweg neben der Straße. In Oberstaufen geht rechts vom Bahnhof ein Radweg Richtung Immenstadt weg. Die wenigbefahrene Straße verläuft durch die Gemeinden Salmas und Wiedemannsdorf bis man oberhalb des Alpsees bis nach Bühl fährt.
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