Der Windeby-Radweg: Eine malerische Rundstrecke durch Schleswig-Holstein

Ausgezeichnet als Genießertour, Küstentour und See-Tour, ist der Windeby-Radweg eine 21 Kilometer lange Rundstrecke durch Schleswig-Holstein.

Ein entspannter Radweg durch eine schöne Region

Willst Du entspannt radfahren und suchst einen gemütlichen Weg durch eine schöne Region, ist der Windeby-Radweg mit Sicherheit die richtige Wahl. Der Windeby-Radweg ist flach, es gibt nur leichte Anstiege. Hier kann man auf ruhigen, asphaltierten Nebenstraßen radfahren. Allerdings bewegt sich der Weg auch über Feldwege. Bei Kochendorf gibt es ein paar Engstellen, die dank niedrigen Verkehrsaufkommens leicht bewältigt werden können.

Sehenswürdigkeiten entlang des Weges

In der Region rund um Windeby dreht sich alles ums Radfahren, die einzige Sehenswürdigkeit neben dem Gut Windeby mit seinem Wohnforum ist das Windebyer Noor. Hier findest Du auch einen Naturlehrpfad.

Familienfreundlichkeit und Einkehrmöglichkeiten

Der Windeby-Radweg ist mit Kindern gut zu bewältigen, in Osterby sowie in Eckernförde gibt es viele Gelegenheiten zur Einkehr. Ansonsten dreht sich alles um Landschaft und Rad, Übernachtungsmöglichkeiten werden auf dem kurzen Weg nicht benötigt. Wer noch mehr radfahren will, fährt auf dem Ostseeküsten-Radweg weiter.

Beschilderung und alternative Routen

In der gesamten Region bis Eckernförde ist der Windeby-Radweg als Wanderweg Nr. 9 ausgeschildert, zwischen Ravenshorst und Eckernförde ist das die Nr. 3.

Eckernförde: Mehr als nur ein Ostseebad

Eckernförde, 3 m ü.NHN, 21.800 Einw., bietet im Unterschied zu den allermeisten Ostseebädern nicht nur feinen Sandstrand und die übliche touristische Infrastruktur, sondern ist auch eine richtige (ehemalige Kreis-) Stadt. Während es in den anderen Badeorten bei weniger günstiger Witterung schnell langweilig werden kann, da sie sich aus unbedeutenden Bauern- oder Fischerdörfern entwickelten, kann man sich in Eckernförde durchaus sinnvoll die Zeit vertreiben (Abbildung: Stadtansicht von ca.

Z.B. mit einem Besuch des Museums, welches sich u.a. der 'weißen Industrie', dem Tourismus, widmet und die mehr als 180 Jahre alte Geschichte des Badeortes erläutert – Rathausmarkt 8, geöffnet Mai-Okt. di-sa 10-12.30 & 14.30-17 h, so 11-17 h, Eintritt 3 €. Ein Raum des Hauses beherbergt Produkte der hier einst beheimateten Fayence-Manufaktur (weiß glasierte, bemalte Töpferwaren) der Kaufmannsfamilie Otte. Die Familie bescherte der Stadt im 18. Jh. einen rasanten Aufschwung – von den 36 im Jahre 1758 in Eckernförde beheimateten Kaufmannsschiffen gehörten der Familie Otte immerhin 17. Dabei drängte sich eigentlich alsbald ein neuer Geschäftszweig auf; denn eine Inschrift in der Stadt besagt: „In Eckernför dor hebbt se't rut, ut Sülver Gold to moken.“ Dies bezieht sich nicht auf einen lang ersehnten Durchbruch in der Alchemie, sondern darauf, dass im 19. Jh. in Eckernförde im großen Stil die silbernen Sprotten (eine Heringsart) geräuchert und dabei gülden wurden. Sinnigerweise bescherte das der Stadt zwar zahlreiche rauchende Schlote und den Fischern wenigstens einen bescheidenen Wohlstand – wie bescheiden kann man in der Altstadt anhand der kleinen Häuser unschwer erkennen –, aber den Ruhm sahnten andere ab. Und warum? Bis 1871 war Eckernförde noch nicht an das Eisenbahnnetz angeschlossen, weshalb die geräucherten Sprotten mit Pferdewagen mühsam nach Kiel transportiert und erst von dort per Zug verschickt wurden.

Und schwuppdiwupp wurden aus eigentlich Eckernförder nun Kieler Sprotten. Sorry, aber soviel Kaufmannssinn hätte ich den Kielern gar nicht zugetraut. Von den einst so zahlreichen Räuchereien blieb übrigens keine einzige erhalten, weshalb Sie bei einem Spaziergang durch die Stadt Ihre Aufmerksamkeit vielleicht lieber der Kunst widmen sollten. Neben diversen Bildhauerarbeiten an der neuen Promenade von Borby (Nordseite der Hafenbucht) sowie an der (östlichen) Strandpromenade, bietet sich z.B. Wenn Sie an einem ersten Sonntag im Monat in der Stadt weilen, schauen Sie vielleicht lieber bei der Frühstücksbühne von Marianne Tralau – www.m-tralau.de – in der Sankt-Nicolai-Straße 7 vorbei. Wenn es Ihre Zeit erlaubt, schauen Sie doch auch noch beim Autor in der Langebrückstraße 22-24 vorbei. So es Ihnen gefällt, verwöhne ich Sie gern mit einem erlesenen Wein. Falls Sie zu den Rauchern zählen, versorge ich Sie mit exquisiten Tabakwaren.

Kaffeehaus & Konditorei Heldt: Wir bieten Ihnen gepflegte Kaffeehaus-Atmosphäre in gemütlichen Räumen mit nostalgischem Ambiente. Lassen Sie sich verzaubern und genießen Sie meisterhafte, handgefertigte Kreationen aus eigener Konditorei und Confiserie. Wir freuen uns auf Ihren Besuch!

Restaurant Antalya: Gönnen Sie sich das Flair der türkischen Riviera, genießen Sie typisch türkische Küche in unserem familiengeführten Restaurant.

Nachdem Sie an der „Praxis des Landarztes“ vorbeigekommen sind (ja, genau dem aus der Fernsehserie; gehört so etwas eigentlich zum Allgemeinwissen? Shit, ich habe noch keine einzige Folge, noch nicht einmal einen Ausschnitt gesehen), ist es nur noch ein kurzes Stück bis zu einem Unikum, nämlich der Lindaunisbrücke. Unikum, weil es sich um eine kombinierte Straßen- und Bahnbrücke handelt, wobei aber nicht wie andernorts die beiden Verkehre neben- oder übereinander geführt werden, sondern im Wechsel. Weniger besonders, aber doch auffällig ist zudem die Kombination von einem feststehenden Teil und einem klappbaren (siehe Foto von Andree Stephan).

09. Jun. Schöne Strecke vom Noorfischer gegen die Uhr.

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