Radtouren Brandenburg: Routenempfehlungen

Für eine Radtour in Brandenburg gibt es viele Gründe. Zum Beispiel, den vielen Eindrücken und dem Lärm Berlins einfach mal zu entkommen und dabei auf dem Fahrrad neue Energie in der Natur zu sammeln. Es tut gut, den Blick schweifen zu lassen über Wälder und Wiesen, den endlosen Himmel und die Vögel, die sich durch die Luft bewegen.

Seenlandschaften und Naturparks erkunden

Fürstenberg/Havel und der Stechlinsee

80 Kilometer nördlich von Berlin gelegen ist die Wasserstadt Fürstenberg/Havel seit dem Bau der Nordbahn in den 1870er-Jahren ein lohnenswertes Ausflugsziel für Berliner. Die Stadt, auf drei Inseln entstanden und von der Havel umschlungen, ist das Herz des Fürstenberger Seenlandes. Die Landschaft um den westlichen Stadtteil Fürstenbergs Steinförde wurde durch die letzte Eiszeit geschaffen und ist geprägt von Eichen- und Buchenwäldern, Kiefern- und Fichtenbeständen, der Steinhavel und schönen Seen.

Wer auf dieser Radtour am schönen Stechlinsee Rast macht, kann auch frischen Räucherfisch von der Fischerei Stechlinsee kaufen. Vor Ort am Ufer des Stechlin in Neuglobosow bekommen Ausflügler guten Räucherfisch von der Fischerei Stechlinsee. Hinter Neuglobosow verläuft der Radweg bis Menz, parallel zur Straße als Schnellfahrstrecke, auf der ehemaligen Eisenbahnsraße geradeaus. Das letzte Highlight der Tour ist die tolle Fahradstraße bis Seilershof. Von dort ist es nur ein Katzensprung bis Dannenwalde.

Liepnitzsee und Wandlitz

Der Liepnitzsee ist einer der schönsten sowie beliebtesten Seen im nördlichen Umland. Startpunkt ist der geschichtsträchtige S-Bahnhof Zepernick. Wir fahren Richtung Westen und sind in ehemaligen Rieselfeldern unterwegs, heute Bestandteil des 1999 errichteten Naturparks Barnim. Entlang der drei Pfühle erreichen wir Wandlitz und durchqueren auf ruhigen Wohnstraßen den Ort.

Bei Kilometer 26,4 ist ein Zugang zum Wandlitzsee. Danach führt der Radweg neben der Straße bis nach Zühlsdorf. Dort folgen wir auf einem rustikalen Waldweg dem Flüsschen Briese durch die eiszeitliche Schmelzwasserrinne Richtung Havel und radeln weiter bis zum S-Bahnhof Birkenwerder. Verlockend spiegelt sich die Sonne im Liepnitzsee und lädt zum Baden ein.

Helenesee

Eine Radtour zum Helenesee lohnt sich. Vor allem an einem schönen Sommertag kann man sich nach dem Radeln auf eine Abkühlung freuen. „Die kleine Ostsee“ wird der Helenesee gern genannt. Aber auch wenn man nicht direkt bis ans Wasser kann, ist er ein schönes Ziel und die der Weg dorthin sowieso. Etwa die Hälfte der Strecke geht es den Spreeradweg entlang.

Am Helenesee bieten sich in der Sommersaison gleich mehrere Möglichkeiten an, am Wasser einzukehren. 34 Kilometer sind dann geschafft. Bis zum Bahnhof am Helenesee sind es dann lediglich zwei Kilometer. Vor einer langen Rückfahrt mit dem Rad muss also niemand Angst haben.

Seenland Oder-Spree und Schwielochsee

Der Schwielochsee befindet sich im Seenland Oder-Spree, südlich von Beeskow, einem Erholungsgebiet mit zahlreichen Badestellen und Campingplätzen. Regelmäßig weist ein Schild „Fahrradreifen vor Wasser“ den Weg. Besonders idyllisch ist der Radweg am Ostufer, bevor er dann bei Friedland vom See wegführt. Aber auch die Landschaft rundherum gefällt wegen der lieblichen Hügel.

Zudem lockt in Friedland eine gut erhaltene Burganlage, leider ohne Einkehrmöglichkeiten. Daher sollte man am Besten bis Beeskow fahren. Dort empfiehlt sich ein Abstecher ins Gutshaus Beeskow mit seiner hervorragenden regionalen Küche. Der Bahnhof Beeskow ist nur wenige Meter entfernt.

Müritz-Nationalpark

Zwar nicht mehr Brandenburg, aber mit fast ebenso vielen Seen: Im Müritz-Nationalpark darf sich die Natur nach ihren eigenen Regeln entwickeln. Radfahrer sehen stets nur einen Teil der atemberaubenden Landschaft. In einigen Bereichen hat der Mensch nichts verloren, und dennoch ist das Rad neben dem Kanu ein ideales Gefährt, um den Nationalpark zu erkunden.

Der Radweg führt vom Bahnhof in Kratzeburg nach Mirow und damit mitten durch den Nationalpark. Die Strecke ist größtenteils autofrei, lediglich ein Bus fährt hier ab und an durch. Viel Wald, viel Wasser und wenig Menschen. Erst in Rechlin kehrt die Zivilisation zurück. Weiter geht es auf einer ehemaligen Bahnstraße Richtung Lärz, vorbei an den surrealen Aufbauten des Kulturkosmos, der hier das Fusion Festival veranstaltet. Mirow, das Ziel der Tour, hat auch einige sehenswerte Fleckchen zu bieten.

Historische Orte und besondere Erlebnisse

Schloss Ziethen und Havelland

Gut zwei Stunden radelt man von Berlin aus zum Schloss Ziethen. Das historische Herrenhaus beherbergt auch Hotel und Restaurant. In Paulinenaue radeln wir auf der „stillen Pauline“, ehemalige Bahnstrasse und Teil des Havelland-Radwegs, los. Die weitere Strecke führt über wenig befahrbare Landstraßen.

Vom Ökohof Kuhhorst aus fährt man wenige hundert Meter weiter zur Ziegenkäserei Karolinenhof. Die vielen Autos verraten, dass dies längst kein Geheimtipp mehr ist, aber die hervorragenden Ziegenkäseprodukte und das Wiesencafé sind immernoch einen Besuch wert. Gediegener ist das Ambiente im Schloss Ziethen. Wem das Schloss zu bourgeois ist, der kann auf dem familienfreundlichen Spargelhof Kremmen ab April je nach Saison Spargel, Blaubeeren, Kürbisse und Gänsefleisch kaufen oder im Hofrestaurant genießen.

Wer kaputt ist vom Radeln, wird am Ende dieser Radtour mit dem magischen Sternenhimmel im Sternenpark Westhavelland belohnt. Im Naturpark führt der Wechsel von bewaldeten Sanddünen und großen Sumpfgebieten und Mooren zu einem bemerkenswerten Reichtum and Flora und Fauna. Der Gülpersee ist seit 1967 Naturschutzgebiet und wurde schon als Vogeldorado bezeichnet. Im Frühjahr und Herbst lassen sich fast alle nordischen Vogelarten beobachten, die durch Mitteleuropa ziehen. Dank der dünnen Besiedlung ist die Lichtverschmutzung des Nachthimmels so gering, dass die Milchstraße in vollem Glanz erstrahlen kann.

Spreewald und Slawenburg Raddusch

Wir fahren durch die schöne Moorlandschaft des Spreewalds zur eindrucksvollen Slawenburg Raddusch. Lübbenau, der staatliche anerkannte Erholungsort im Spreewald, ist der Startpunkt der Tour. Nach der Überquerung des Sudumfluters hinter dem Dorf Boblitz erreichen wir die Spreewaldmoore von Raddusch und Umgebung. Im Naturhafen Raddusch kann man eine Kahnfahrt unternehmen. Weiter geht es zur Slawenburg Raddusch.

Die heutige Burg ist äußerlich weitgehend originalgetreu hergerichtet. Sie beherbergt ein Museum, dass mit der ständigen Ausstellung „Archäologie in der Niederlausitz“ eine Zeitreise durch 12.000 Jahre Siedlungsgeschichte bietet.

Lausitzer Seenland

Das Lausitzer Seenland ist die größte von Menschen geschaffene Wasserlandschaft Europas. Und obendrein wunderschön mit dem Rad zu durchqueren. Eine Landschaft im Wandel: vom Braunkohleabbau hin zu einer Seenlandschaft mit mehr als einem Dutzend gefluteten Bergbaufolgeseen. Der Energiehunger der Städte Berlin und Dresden gab tausenden Menschen Arbeit und griff tief in Landschaft und Kultur der Lausitz ein. Jetzt entsteht nach und nach die größte von Menschenhand geschaffene Wasserlandschaft Europas.

Die Rundtour führt auf größtenteils gut asphaltierten Wegen entlang der Senftenberger Seen, weiter durch das Herzstück des Lausitzer Seenlandes und zum tatsächlich noch aktiven Tagebau Welzow. Die von Menschen erschaffenen Seen sind im Flachwasser- und Böschungsbereich stark abrutschgefährdet und sollten deshalb nur in freigegebenen Bereichen betreten werden.

Fernradwege und Mehrtagestouren

Berlin-Usedom Radweg

Auf der ersten Etappe der Drei-Tages-Tour passieren Radler:innen den schönen Werbellinsee. Der Berlin-Usedom Radweg führt auf einer Länge von 337 Kilometern durch die Schorfheide und über Ückermünde auf die Insel Usedom. 75 Kilometer sind für die erste Etappe vorgesehen. Von Prenzlauer Berg geht es ins Seehotel Schorfheide bis Joachimsthal.

Dem Berlin-Usedom Radweg zu folgen, ist gar nicht so einfach. Denn nicht immer ist das Hinweisschild sofort zu finden. Erst hinter Bernau wird die Orientierung leichter: Man muss nur dem Asphaltband folgen, das sich organisch durch den Wald schlängelt. Mehrfach geht es rauf und runter. Belohnt werden Radfahrer:innen mit einem fantastischen Weitblick über den glasklaren Werbellinsee. Mit dem letzten Schwung geht es nach Althüttendorf.

Der Ort liegt zwar nicht mehr direkt am Berlin-Usedom Radweg, lockt aber mit dem Seehotel Schorfheide, einer ausgezeichneten Radlerunterkunft am Wasser. Nach dem Essen im Restaurant geht es noch in die Sauna - mit Blick über den Griemitzsee. Das ist alles genau so schön, wie man es sich wünscht. Und dabei nur wenige Stunden mit dem Rad von Berlin entfernt.

Auf dem zweiten Teil dieser Strecke wird es ab Angermünde hügelig und sportlich. Ein ohrenbetäubendes Kreischen und Trompeten schallt dem Frühaufsteher entgegen. Kraniche, Singschwäne und Wildgänse begeben sich mit Geschrei auf Futtersuche. All das lässt sich vom Frühstücksraum des Seehotels Schorfheide beobachten - im Wintergarten mit Blick auf eine naturbelassene Wiese am See.

Die zweite Etappe ist die längste. Es geht bis nach Nechlin. Ein Highlight auf der Strecke sind außerdem die schönen Buchenwälder bei Grumsin. Denn sie gehören zu den eindrucksvollsten Wäldern Europas. Landschaftlich ändert sich die Strecke ab Angermünde: Es wird hügeliger und damit sportlicher. Von den Uckerseen aus ist bereits Prenzlau im Blick, mit seiner Marienkirche, einem der bedeutendsten Zeugnisse der Backsteingotik. Ihre Türme sind kilometerweit zu sehen.

Nechlin liegt in einem kleinen Tal der Ucker nördlich von Prenzlau. Es ist der letzte Ort vor Mecklenburg-Vorpommern, mit ein paar Bauernhöfen, einem Bahnhof und einer ehemaligen Brennerei. Dort kann man auch wunderbar übernachten oder in der Abendsonne ein Bier genießen. Unser Ziel, die Stadt Uckermünde, ist ein Ostseeort light. Hier steht ein Leuchtturm und am Ufer warten Strandkörbe auf Radler:innen, die Erholung suchen.

Tag Drei. Die Beine sind müde, doch die Motivation ist groß wie am ersten Tag. Anders als in Brandenburg ist der Radweg in Mecklenburg Vorpommern nur an wenigen Stellen gut ausgebaut. Und gerade zwischen Nechlin und Ueckermünde ließe sich der Verlauf schöner und auch fahrradtauglicher gestalten. Vor der Kleinstadt Pasewalk sind die Wege asphaltiert, dafür allerdings nur noch straßenbegleitend. Schnurgerade geht es neben der Landstraße durch einen Kiefernwald. Rechts und links stehen Warnschilder, die das Betreten des Waldes verbieten: Militärgebiet. Passend heißt die Gegend Drögenheide.

Ab Torgelow sind die Wälder wieder frei zugänglich, und die letzten Kilometer bis Ueckermünde steigern die Vorfreude immens. Die ersten reetgedeckten Ferienhäuser stehen am Straßenrand. Ein holländischer Fachwerkhof präsentiert sich pittoresk auf einer Lichtung. Es wird immer deutlicher: Das ist nicht mehr Brandenburg. Im Örtchen Eggesin liegen Segelboote im Hafen, auf dem Wasserwanderrastplatz stehen Zelte und Wohnwagen am Wasser, Möwen kreisen um die Kutter. Die Orte gehen ineinander über. Ueckermünde ist ein Ostseeort light. Strandkörbe stehen am Ufer, größere Schiffe legen im Hafen an. Gut gelaunt radeln wir die letzten Kilometer ans Haff, wo man den Blick bis nach Usedom genießen kann.

Europaradweg 1

Raus aus Berlin. So schnell wie möglich. Aber auch so schön wie möglich. Radfahrer können hierfür mehrere Fernradwege nutzen, beispielsweise den Europaradweg 1, der nicht nur quer durch Europa, sondern auch mitten durch Berlin führt, an der Havel entlang ins Zentrum zum Alexanderplatz. Von dort geht es parallel zur Spree nach Erkner und damit wieder nach Brandenburg. Der Radweg gen Osten führt aber nicht nur am Wasser entlang, er überrascht auch mit seinen vielen grünen Momenten. Berlin zeigt also mal wieder, wieso die Stadt zu den grünsten Europas zählt. Ein weiterer Vorteil dieser Strecke: Sie wird nur selten von Querstraßen unterbrochen.

Der Baumwipfelpfad macht es möglich die Beelitz Heilstätten von oben zu entdecken. Sie war einer der geheimnisvollsten und gruseligsten Orte Deutschlands. Dubiose Gestalten pilgerten in die verfallene Lungenheilanstalt von Beelitz-Heilstätten. Auch Fotografen lieben die morbiden Gemäuer, teils von Bäumen überwuchert. Für einen Familienausflug taugten die einsturzgefährdeten Ruinen allerdings nicht. Mit dem Baumwipfelpfad hat sich das geändert. Faszinierend, gerade für Kinder.

Beelitz-Heilstätten hat einen Bahnhof, man kann aber auch sehr schön mit dem Rad von Potsdam aus hinfahren. Anfangs immer am westlichen Ufer des Templiner Sees entlang nach Geltow. Dort bietet die Baumgartenbrücke einen weitläufigen Ausblick über die Havel bis nach Werder. Der Radweg führt am Schwielowsee weiter, an Schloss Petzow vorbei bis kurz vor Ferch. Hier biegt der Europaradweg 1 nach Beelitz-Heilstätten ab. Gut sichtbar sind noch bei Fichtenwalde die Folgen des großen Waldbrandes vom Sommer 2018. Immerhin: Der Radweg half der Feuerwehr, das Feuer zu löschen.

Königs Wusterhausen und Rangsdorfer See

Gemütlich beginnt die Radtour im Zentrum von Königs Wusterhausen. Die Notte, auch als Nottekanal bezeichnet, ist ein kanalisierter und mittlerweile wieder schiffbarer Fluss. Das Nottefließ war die erste längere, von Menschen schiffbar gemachte Wasserstraße der Mark Brandenburg. Der frühere Treidelpfad dient heute als Radweg. Bis Mittenwalde, dann führt der Weg weiter über Felder nach Rangsdorf. Rangsdorf stieg mit dem Bau einer Eisenbahn zum Seebad auf. Früher zog es tausende Berliner im Sommer an den Badesee. Aber der See hat einen rückläufigen Wasserstand und droht in den nächsten 150 Jahren vollständig zu verlanden. Seine maximale Tiefe beträgt gerade mal 2,5 Meter. Es lohnt sich, hier den schönen Sonnenuntergang anzuschauen. Die Sonnenuntergänge am Rangsdorfer See sind legendär.

Von S-Bahn zu S-Bahn zu fahren hat gewisse Vorteile. Zum einen verlässt man damit nie den C-Bereich, was den Fahrschein günstig macht, zum anderen fahren die Züge häufiger. Man kann sich also Zeit lassen und muss nicht auf die Uhr schauen. Die Naturtherme ist eine echte Empfehlung, nicht nur nach einer anstrengenden Radtour durch Brandenburg.

Joachimsthal und die Tour Brandenburg

Familienfreundlich ist diese Radtour durch Brandenburg in jedem Fall. Fast ausschließlich geht es auf autofreien Wegen durch den Wald, dabei angenehm abwechslungsreich ohne je eintönig zu werden. Eindrucksvoll ist bereits der Bahnhof in Joachimsthal, Kaiserbahnhof genannt. Kaiser Wilhelm II. fuhr hier zu seinem Jagdhaus Hubertusstock. Heute steht das Fachwerkhaus unter Denkmalschutz. Ab dort nutzen wir die Tour Brandenburg, einen insgesamt über 1.000 Kilometer langen Radrundweg um Berlin. Auf dieser Radtour durch Brandenburg tauchen immer wieder tauchen idyllische Waldseen auf. Bei Ahlimbsmühle steht ein Feriencamp ans Wasser gebaut. Und in Templin ein ganzes Hotel mit über 400 Zimmern in einem Plattenbau.

Weitere Informationen und Tipps

Nicht zuletzt kann man Brandenburgs Flüsse entdecken. Die Tour Brandenburg führt uns von Strausberg auf ca. 1.111 Kilometern durch Brandenburg. Damit ist sie der längste Radfernweg Deutschlands. Die Tour führt rund um Berlin durch das ganze Land Brandenburg. Der Weg ermöglicht es, die 31 Städte mit historischem Stadtkern Brandenburgs zu besuchen. Die Tour zeigt dem Radfahrer aber auch das „Land“ Brandenburg: elf Naturparke, drei Biosphärenreservate und ein Nationalpark machen Natur - wie sonst nirgends in Deutschland - erlebbar.

Vorbei an sechs Seen oder über sieben Brücken radeln. Die Heide per pedales erkunden. Auf der Klostertour geht es hoch hinaus. In vielen Orten entlang der Strecke erwarten z.T. Ob Baumblüte oder erntereife dicht behangene Obstbäume, der Panoramaweg Werderobst hat vom Frühjahr bis in den Herbst Saison. Auf einem Streifzug durch den Naturpark wird diesmal die Heede entdeckt. Sie gelten schon einige Jahre als ein besonderer Schatz im Land Brandenburg: die Städte mit historischen Stadtkernen. Die Panorama-Radtour "Pückler.

Wie wäre es mit einer Radtour, vorbei an Seen, Schlössern und bunten Wiesen. Brandenburg hat zahlreiche große und kleine Seen zu bieten, was liegt da näher, als einen Badeausflug mit dem Fahrrad zu unternehmen? Oder ihr radelt durch duftende Kiefernwälder und weite Feldlandschaften von Oranienburg an den schönen Wandlitzsee. Zu den beliebtesten Touren gehören auch die Routen entlang der ebenen und daher radfahrerfreundlichen Oderdeiche. Davon erhaltet ihr auf dem Mönchsradweg Brandenburg einen herrlichen Eindruck. Brandenburgs Norden: Auf dem Löwenberg-Land-Radweg fahrt ihr von Oranienburg an der Havel vorbei an Schlössern und Herrenhäusern bis nach Lindow (Mark).

Brandenburgs Osten: Der Mönchsradweg Brandenburg führt euch auf den Spuren der Zisterzienser von Eisenhüttenstadt in das Schlaubetal. Eine Radrunde durch die Märkische Schweiz wartet dagegen mit abwechslungsreicher Natur und dörflicher Idylle auf. Die Tour auf dem Oder-Neiße-Radweg beginnt in Guben, an der deutsch-polnischen Grenze. In Ratzdorf fließen Oder und Neiße zusammen. Hier zeigte das Pegelhäuschen beim Jahrhunderthochwasser 1997 den Rekordstand 6,88 Metern an. Bis nach Hohensaaten führt der Radweg durch das Seenland Oder-Spree.

Sehr geschätzt wird Brandenburg von Besuchern aus aller Welt, die sich inmitten der Natur vom Alltag erholen und sich an viel Sehenswertem erfreuen möchten. Ca. ein Drittel der knapp 30.000km² großen Gesamtfläche besteht aus Wäldern, Naturparkregionen, Flusslandschaften und Seen. Zahlreiche Radwege, darunter auch bedeutende Radfernwege, erschließen diese grandiosen Landschaften und machen Lust auf Freizeit, Entspannung und Entdeckungstouren. Mit 11.600 km ausgebauten Radwegen und über 200 verschiedenen Touren hat Brandenburg für passionierte Fahrradfahrer einiges zu bieten.

Auf Radfernwegen ist der Weg das Ziel. In mehreren Etappen mit wechselnden Unterkünften können Sie oft gleich mehrere Regionen oder gar Bundesländer durchqueren und bereisen. Sie möchten gerne Ihren Radurlaub in einer festen Unterkunft verbringen oder das Radfahren mit anderen Ausflügen und Aktivitäten verbinden? Dann bietet sich der Urlaub in einer Radregion an. Hier können Sie auf regionalen Netzen und Themenrouten abwechslungsreiche Tagesausflüge unternehmen. Vor allem für Familien und vielseitig interessierte Outdoor-Urlauber sind Radregionen ein lohnendes Radreiseziel.

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