Wie grüne Drachenkämme wirken die Höhen von Teutoburger Wald, Eggegebirge und Weserbergland. Dichte Buchen- und Fichtenwälder, wiesenbedeckte Täler und bizarre Felsformationen prägen die markante Mittelgebirgslandschaft. Für Radwanderungen ist das Land des Hermann wie geschaffen.
Ursprüngliche Natur und historische Städtchen erlebt der Drahtesel-Ritter auf der Fürstenroute Lippe, der Römer-Lippe-Route oder dem Europaradweg R1: Entdecken Sie die sieben historischen Stadtkerne und radeln Sie auf 126 lippischen Kilometern auf den Spuren der Geschichte. Sie werden sehen: Hier liegen versteckte Schätze verborgen.
Vielfältige Radwege rund um Gütersloh
Die vielseitige Landschaft rund um Gütersloh ist ideal zum Radfahren. Radeln Sie mit Ihrem Tourenrad über weite Felder und durch pittoreske Flusslandschaften. Rasen Sie mit Ihrem Mountainbike durch den mächtigen Teutoburger Wald. Oder befahren Sie mit Ihrem E-Bike einfach die gesamte Region. Vom Flussbett Hotel aus erreichen Sie die Radwege im Handumdrehen.
Auf dieser Seite haben wir Ihnen die schönsten Radwege rund um Gütersloh auf einen Blick zusammengestellt. Haben Sie schon Ihre passende Radtour gefunden? Dann buchen Sie jetzt Ihr komfortables Zimmer im Flussbett Hotel in Gütersloh und erforschen Sie die Gegend mit dem Rad ganz nach Ihren Wünschen. Genießen Sie nach Ihrer Radtour ein fantastisches Abendessen im Restaurant Kleiner Kiebitz.
Neue Orte entdecken gehört zum größten Glück der Reisenden. An Orte zurückzukehren, die einen besonderen Platz im Herzen haben, nicht weniger. Während meiner WELLNESS-REISE DURCH DEN TEUTOBURGER WALD badete ich im Moor, wanderte barfuß durch den Wald und erlebte, wie wohltuend das Kneippen ist. Nun gönnte ich mir wieder eine kleine Auszeit in der abwechslungsreichen Region.
Drei Radtouren im Teutoburger Wald
Radtour 1: Bielefeld entdecken
Meine erste Radtour führte mich kreuz und quer durch Bielefeld. „Ich dachte, Bielefeld gibt es gar nicht“, kommentierte eine Freundin, als ich ihr Grüße aus der Stadt schickte. Du brauchst ein Fahrrad? In Bielefeld kannst du ein Fahrrad per App ausleihen. 650 meinSiggi Räder stehen überall in der Stadt verteilt. Nachdem du die App geladen hast, über die auch das Fahrradschloss funktioniert, kannst du ein Rad ausleihen und losradeln. Das Rad kostet pro 30 Minuten einen Euro. Der Tagespreis für 24 Stunden beträgt maximal 10,00 EUR. Für mich ging es mitten in Bielefeld direkt ins Grüne.
Ich begann meine Tour bei den Stauteichen der Lutter - einem Bach, der sich über 12 Kilometer durch die Stadt schlängelt. Die grünen Ufer dienen den Bielefeldern nicht nur zur Naherholung. Das Morgenlicht glitzerte durch die Baumkronen, als ich an Schrebergärten und Spielplätzen vorbei fuhr. Im Ortsteil Heepen spiegelte sich der Hof Meyer im stillen Wassergraben. Der 1036 erstmals urkundlich erwähnte Hof war früher einer der größten im Raum Ravensburg. Die traumhafte Auenlandschaft bildet mit dem benachbarten Obersee zusammen eine der bedeutendsten Naherholungslandschaften in Bielefeld.
Auenlandschaften sind extrem wertvolle Lebensräume für die unterschiedlichsten Pflanzen und Tiere, die sich durch ihre reine Existenz gegenseitig befruchten. Seit 2009 wird die Johannisbachaue von Heckrindern geschützt. Seit sie hier grasen, haben sich auf den Flächen viele neue Pflanzen sowie nahezu ausgestorbene Gräser und Wildstauden entwickelt. Auch die Vogelwelt profitiert von der steigenden Artenvielfalt. Mich erinnerte das an das HUTEWALD-PROJEKT im Weserbergland, mit dem die Betreiber zu der ursprünglichen Tierhaltung zurückkehren möchten.
Auf knapp vier Hektar Land wird getestet, was passiert, wenn sich der Wald wieder natürlich entfaltet, während Heckrinder und Exmoor-Ponys in ihm grasen. Das Ergebnis ist verblüffend: schon nach wenigen Wochen gab es einen Anstieg der Population verschiedener Käferarten und kleinen Pflanzen. Als ich den Radweg oberhalb der Aue weiterfuhr, sah ich aus der Ferne die Regionalzüge über den Schildeschen Viadukt brettern. Ich radelte auf dem Weg, der um den See herumführt, entlang. Von ihm führten zahlreiche weitere Rad- und Spazierwege in die weitläufigen Naturlandschaften. Kraniche landeten anmutig auf dem Wasser, als ich auf eine Bank am Ufer zusteuerte. Dort sprang ich kurz darauf recht ungraziös vom Rad, weil mich eine Entenmutter anfauchte, um ihre Kleinen zu verteidigen.
So fuhr ich weiter am Ufer entlang und gesellte mich schließlich im Seekrug zu meinesgleichen. Zu dem Restaurant gehört ein großer Biergarten und in den Sommermonaten auch die Düne 13 - eine Strandbar mit Volleyballfeldern. Danach ging es schon auf den Rückweg in die Innenstadt. Ich nahm den Weg entlang des Bultkamp Grünzug. Der natürliche Wasserlauf windet sich durch eine Grünfläche mit Rosenbeeten, Fichten und Wacholder-Büschen. Kenner haben die Chance, Eisvögel oder Waldschnepfen zu erspähen. Vom kühlen Grün aus nahm ich, mit einem weiteren kurzen Abstecher, Kurs auf das urbane Bielefeld.
Obwohl ich im ersten Gang ordentlich in die Pedalen trat, kapitulierte ich auf den letzten Metern am Hügel und schob mein Rad bis zum Winzerschen Garten. Der putzig kleine Weinberg liegt oberhalb des Ostwestfahlendamms. Eine Dame pflückte gerade Trauben. Im Anschluss bretterte ich bergab und überquerte den Ostwestfahlendamm. Direkt dahinter kam ich an der Kunsthalle mit ihrem Skulpturenpark vorbei. Weiter ging es durch die Fußgängerzone, in der auch Radfahren erlaubt ist (aber bitte vorsichtig!), zum Herz der Altstadt: dem Alten Markt. Gemütliche Cafés und Restaurants umgeben Häuser mit liebevoll restaurierten historischen Fassaden und prächtigen Giebeln.
Als ich mich kurz auf den Rand des Springsbrunnens setze, hörte ich die Glocken der Altstädter Nikolaikirche läuten. Die Nikolaikirche ist die älteste Bielefelder Stadtkirche und stammt aus dem Jahr 1340. Gleich hinter der Kirche steht das Leineweber Denkmal, das neben der Sparrenburg zu den wichtigsten Wahrzeichen der Stadt gehört. Ohne die Leineweber würde es Bielefeld vermutlich nicht geben. In Bielefeld drehte sich einst alles ums Spinnen und Weben, Bleichen und Nähen. Sogar ein eigenes Qualitätssiegel gab es für das in aller Welt geschätzte Bielefelder Leinen. Meine Radtour beendete ich beim Alten Rathaus, welches seit 1904 der Amtssitz des Bürgermeisters ist.
Radtour 2: Westfälische Mühlenstraße
Meine zweite Radtour führte mich zwischen Rahden und Stemwede entlang der Westfälischen Mühlenstraße. Ich stieg am Bahnhof in Rahden auf mein Rad. Sobald ich aus dem Ort heraus war, waren die Kühe und Pferde diejenigen, die mir ein freundliches „Guten Morgen“ entgegen muhten oder wieherten. Auf Landwirtschaftswegen radelte ich durch idyllisches Landleben; von einem historischen Gehöft zum nächsten. Die frischgrünen Kornären tanzten im Wind und die Mohn- und Kornblumen blühten rot und blau um die Wette. Nach einer knappen Stunde erreichte ich die Piehl‘s Mühle in Oppenwehe. Ursprünglich stand die schöne hölzerne Mühle in Preußisch Oldendorf. 1870 wurde sie hierher umgesetzt. Sie besteht komplett aus Pappelholz.
Von Oppenwehe aus fuhr ich weiter zwischen Feldern und Wiesen hindurch. Bunte Schmetterlinge und riesige Greifvögel begleiteten meine Fahrt. In Levern wartete die Kolthoffsche Mühle auf mich. Sie wurde 1922 zur Versorgung des Hofs Kolthoff errichtet. Der Mühlenhof ist aber nicht das einzige Highlight des kleinen Ortes. Mir gefielen besonders die Gassen mit den Fachwerkhäusern um die Kirche herum. Und die möchte ich gerne weitergeben. Das liebevoll eingerichte Café in der ehemaligen Dorfschule hält bestes Eis und Kuchen bereit. Die Kuchen sind selbstgebacken und das Eis bezieht das Café aus handwerklicher Herstellung. Dazu gibt es frische Früchte oder selbstgemachte Rote Grütze.
Von Levern aus radelte ich kleine Landwege entlang nach Rahden zurück. Ich fand es beeindruckend, dass ich während der ganzen Tour nur ein Mal ganz kurz an einer Landstraße entlang fahren musste. Ansonsten führt die Route über selten befahrene Nebenstraßen. Da die Wege immer gut befestigt sind und die Strecke ohne Steigungen verläuft, eignet sich die Mühlentour um Rahden und Stemwede herum für die ganze Familie.
Radtour 3: ArchitekTour in Rheda-Wiedenbrück und Umgebung
Meine dritte Radtour im Teutoburger Wald war wieder eine ganz andere als die zuvor; es ging auf ArchitekTour. Ausgangspunkt für die Tour war Rheda-Wiedenbrück, die Doppelstadt an der Ems. Sie ist geprägt von Fachwerkhäusern und dem westfälischen Wasserschloss Rheda. Die mittelalterliche Burg wurde 1170 erstmalig in den Geschichtsbüchern erwähnt und wechselte im Laufe der Jahre mehrfach die Besitzer. Weserrenaissance und westfälischer Barock werden in ihr vereint. Vom Schloss aus radelte ich am Schlossgarten vorbei, der nach Plänen aus dem 19. Jahrhundert rekonstruiert wurde. Der Flora-Westfalica-Park verbindet entlang der Ems auf drei Kilometern die Stadtteile Rheda und Wiedenbrück.
Ich fuhr in einen Wald hinein. Eine hölzerne Brücke über einen Seitenarm der Ems leitete mich auf den Radweg entlang des Flussufers. Die Ems zu meiner Linken, warteten zu meiner Rechten in einem Streichelgehege hungrige Ziegen auf einen morgendlichen Snack. Ein Zicklein sprang aufgeregt von einem kleinen Felsen. Die bunten Blumenbeete am Rand der Schotterwege schimmerten in der Morgensonne in den sattesten Farben und standen im Kontrast zu den schon leicht mit Moos bedeckten Eichenholz-Figuren, die auf der Uferseite standen.
Am Ende des Flora-Westfalica-Park wartete der malerische Emssee. Auf der Holzbrücke, die über ihn führt, steht eine Pagode, an der weißer Flieder rankte. Um den See herum stehen Bänke und Liegestühle. Auf einigen von ihnen sitzen Alltagsmenschen. Nachdem ich ein Stück durch die historische Altstadt von Wiedenbrück geradelt war, gelangte ich an eine Brücke mit drei Mühlenrädern. Sie dienen als Denkmal für die Neue Mühle, die hier von 1250 bis 1969 stand. Die jeweils fünf Meter hohen Räder werden durch ein künstlich angelegtes Seitenrinnsal der Ems gespeist, das durch Wiedenbrück geleitet wird.
Der Radweg entlang der Ems fand in Wiedenbrück ein Ende und die Route führte mich über Landwege weiter. Der frühe Sommer eignet sich perfekt für ausgiebige Radtouren. Das Grün ist so frisch und alles wirkt so neu und rein. So auch einige der Radwege. Es schien, als wären sie eigens für unvergesslich schöne Radtouren mitten in die herrliche Landschaft verlegt worden. Natürlich führen einige Passagen bei einer 55 Kilometer langen Strecke auch an Radwegen an Landstraßen entlang. Gerade deswegen würde ich dir ein E-Bike oder zumindest ein vernünftiges Tourenrad empfehlen. Mir kamen ausschließlich Menschen mit solchen entgegen.
Nach einer knappen Stunde über Land erreichte ich das zauberhafte Rietberg. Ich machte gerade eine Trinkpause, da begrüßte mich eine Gruppe zutraulicher Enten, die freundlich an meinen Schuh klopften. Ein gelbes Fachwerkhaus mit kuriosen Kunstfiguren war das erste, was mir ins Auge fiel. Es war das Atelier des Künstlers Angelo Monitillo, der kleine bis riesengroße Skulpturen aus Metall herstellt. Wenn du Lust auf verrückte Kunst hast, lohnt sich ein Bummel durch sein kleines Reich. Die kleine Straße, in dem das Atelier liegt, führte mich geradewegs auf das Rathaus und somit den historischen Stadtkern zu.
Das 1805 erbaute Fachwerkhaus, hat zwei überdachte Treppenaufgänge, die oberhalb der Eingangstür aufeinander zulaufen. Die Glocken läuteten zum sonntäglichen Mittagsmahl und da direkt vor dem Eingang der im spätgotischen Stil erbauten Pfarrkirche St. Die sonnige Terrasse gehörte zum Restaurant 1643. Das Wetter war zu schön, um sich reinzusetzen. Als ich kurz die Toilette aufsuchte, merkte ich, dass sich das durchaus gelohnt hätte. Das wunderschöne Fachwerkhaus hat traumhafte alte Balken und Backsteinwände im Inneren und ist mit viel Geschmack eingerichtet. Nach meiner Spargelmahlzeit hüpfte ich beschwingt wieder auf das Fahrrad, um ein weiteres Highlight der Stadt aufzusuchen: einen gigantischen Garten.
Die Bezeichnung Garten ist beim Rietberger Gartenschaupark maßlos untertrieben. Gleich hinter dem Eingang wartete ein Blumenbeet mit einem Feuerwerk an Farben auf mich. Dahinter watschelten Gänse über die Rasenfläche vor dem See, über dem ein paar Männer ihre elektrischen Flugzeuge fliegen ließen. Der Park geht sogar über eine Straße hinüber. Um die überkreuzen zu können, wartete ich an einer Ampel mit großen Eisentoren, die sich bei grünem Licht zur Seite schoben. Auf der anderen Seite ging es direkt weiter mit idyllischer Seenlandschaft. Hinter einem Wasserspielplatz war Sand zu einem Strand aufgeschüttet. Auf der anderen Seite des Wasser erspähte ich einen Aussichtsturm.
Ich spazierte an einer Pferdekoppel vorbei, auf der Masten mit Storchennestern darauf standen. Auf die konnte ich hinabsehen, nachdem ich den Turm empor geklettert war. Die Aussicht von hier oben war grandios. Es ist absolut verständlich, wieso der Park Scharen an Besucher:innen herbeilockt. Es gibt sogar die Möglichkeit in Camping Pods oder Hexchenhäuschen über Nacht zu bleiben. Das hätte ich mir vielleicht auch überlegt, wenn nicht noch Gütersloh auf meinem ArchitekTour Plan gestanden hätte.
So radelte ich weiter von Dorf zu Dorf. Das änderte sich abrupt, als ich in Gütersloh an der Weberei ankam. Die roten Backsteinziegel leuchteten durch die Ranken hindurch, wenn sie nicht gerade mit farbenfrohen Graffitis übersät waren. Die Weberei ist seit Mitte der achtziger Jahre das Kulturzentrum von Gütersloh. Es gibt verschiedene Theater- und Konzertsäle. Tagsüber werden unterschiedlichste Kurse von Kunst bis Sport angeboten und abends verwandelt sich die Weberei in den Party-Hotspot der Stadt. Von der hippen Weberei führte meine Tour mich zum Urpsrung der Stadt Gütersloh. Der Häuserkreis um den alten Kirchplatz herum wurde 1201 zum ersten Mal erwähnt. Die Häuser um die Kirche herum dienten zunächst als Speicher und wurden erst im 17. Von Gütersloh aus trat ich für meine letzte Etappe zurück nach Rheda-Wiedenbrück nochmal ordentlich in die Pedalen.
Während mir der Frühsommerwind um die Ohren wehte, ließ ich meine drei Radtouren im Teutoburger Wald noch einmal Revue passieren.
Weitere Radwege im Teutoburger Wald
Der Teutoburger Wald ist eine wahre Fundgrube für Radelfreunde. Hier könnt ihr euch nach Lust und Laune auf flachen Strecken entlang malerischer Fluss- und Bachtäler oder auf abwechslungsreichen Berg- und Talrunden austoben.
- Auen-Radweg: Ein entspannter Rundkurs, der euch zu den malerischen Flussauen des Lühlingsbaches, der Nette, der Alme, der Afte und des Aabaches bringt. Der Auen-Radweg ist ein schöner Rundkurs ohne größere Steigungen.
- Senne-Radweg: Eine ausgeschilderte Radroute von rund 80 km Länge, der einmal um die faszinierende Landschaft der Senne führt. Der Teil in der Senne von Bad Lippspringe bis Augustdorf weist nur geringe Höhenunterschiede auf.
- Rundtour Detmold: Diese gut 23 km lange Fahrradrundtour führt Sie durch den Detmolder Westen und vorbei am Postteich, Donoper Teich, Grotenburg, LWL-Freilichtmuseum und Parklandschaft Friedrichstal.
ADFC-Tourenempfehlungen
Die Tourismusregion Teutoburger Wald bietet für Einheimische und Touristen über das interaktive Kartenmodul TEUTONAVIGATOR Tourenempfehlungen zum Thema „Radfahren im Teutoburger Wald“ an. Sie radeln individuell mit eigenem Tempo und Interesse und navigieren mit Ihrem Smartphone oder einem GPS-Gerät. Probieren Sie es aus! Sie erleben unsere l(i)ebenswerte Landschaft von einer manchmal unbekannten Seite. Entdecken Sie mit den Tourentipps Orte voller Geschichten und Überraschendes.
Die Rundtouren starten an vielen Orten in der Region OWL, die Landschaften sind abwechslungsreich und per Rad sehr gut zu erkunden. Die Streckenprofile und Schwierigkeiten reichen von der absolut flachen Runde im Mindener Bereich, über das leichte Hügelland des Werretales und der Region Höxter bis zur anspruchsvollen Bergtour im Teutoburger Wald und der Paderborner Hochfläche.
Besuchen Sie unsere neue Service-Rubrik ADFC Radtouren-Vorschläge, dort finden Sie für Ihren Wohnort die virtuellen Vorschläge zum individuellen Radeln. Diese Seite wurde kurzfristig in ehrenamtlicher Arbeit des ADFC-Redaktions-Teams erstellt. Die eingestellten Radtouren-Vorschläge stammen vom ADFC-Tourenleiter*innen-Team.
Die Übersicht der ADFC-Tourenempfehlungen mit dem Startort ADFC-Station Bad Meinberg finden Sie auf der Partnerwebseite. Ab der ADFC-Station Bad Meinberg starten ca. 40 kostenlose Radtourenbeschreibungen von 15 bis 115 km. Sie haben die Auswahl zwischen dem leichten Nachmittagsausflug, mittlere Rundtouren bis 40 km bis zur sportlichen Radtour, inkl. Mountainbike-Touren, zu den High-Lights im Naturpark Teutoburger Wald. Wir führen Sie auf kleinen Wegen und verkehrsarmen Straßen zu versteckten Ausflugszielen in die Region zwischen Paderborn, Höxter, Hameln und Bielefeld.
Neben den Mitarbeitenden der örtlichen touristischen Büros sind auch mehrere ADFC-Lippe-Tourguides die Autoren und haben die Strecken persönlich abgefahren. Alle weiteren Informationen und GPS-Downloads auf www.teuto-navigator.de Rubrik: Touren Filter: Mit dem Rad Suche: Ihre Startortsangabe ist notwendig.
ADFC - Interessenvertretung der Radfahrer
Der Allgemeine Deutsche Fahrrad-Club e.V. (ADFC) ist mit bundesweit mehr als 190.000 Mitgliedern die größte Interessenvertretung der Radfahrerinnen und Radfahrer in Deutschland und weltweit. Politisch engagiert sich der ADFC auf regionaler, nationaler und internationaler Ebene für die konsequente Förderung des Radverkehrs.
Radfahren muss sicherer und komfortabler werden. Wir nehmen dafür - auch Dank Ihrer Mitgliedschaft - nicht nur Einfluß auf Bundestagsabgeordnete, sondern setzen uns auf Landes- und Kommunalebene für die Interessen von Radfahrern ein. Für Sie hat die ADFC Mitgliedskarte aber nicht nur den Vorteil, dass wir uns für einen sicheren und komfortablen Radverkehr einsetzen: Sie können egal, wo Sie mit Ihrem Fahrrad unterwegs sind, deutschlandweit auf die AFDC-Pannenhilfe zählen.
Verkehrssicherheit und Verhalten im Straßenverkehr
Wie ein Fahrrad verkehrstauglich auszustatten ist, legt die Straßenverkehrszulassungsordnung (StVZO) fest. Vorgesehen sind darin zwei voneinander unabhängige Bremsen, die einen sicheren Halt ermöglichen. Für Aufmerksamkeit sorgen Radler*innen mit einer helltönenden Klingel, während zwei rutschfeste und festverschraubte Pedale nicht nur für den richtigen Antrieb sorgen. Je zwei nach vorn und hinten wirkende, gelbe Rückstrahler an den Pedalen stellen nämlich darüber hinaus sicher, dass Sie auch bei eintretender Dämmerung gut gesehen werden können. Ein rotes Rücklicht erhöht zusätzlich die Sichtbarkeit nach hinten und ein weißer Frontscheinwerfer trägt dazu bei, dass Radfahrende die vor sich liegende Strecke gut erkennen. Reflektoren oder wahlweise Reflektorstreifen an den Speichen sind ebenfalls vorgeschrieben.
Menschen, die Rad fahren oder zu Fuß gehen, gehören zu den ungeschützten Verkehrsteilnehmern. Sie haben keine Knautschzone - deshalb ist es umso wichtiger, sich umsichtig im Straßenverkehr zu verhalten. Dazu gehört es, selbstbewusst als Radfahrender im Straßenverkehr aufzutreten, aber gleichzeitig defensiv zu agieren, stets vorausschauend zu fahren und mit Fehlern von anderen Verkehrsteilnehmern zu rechnen. Passen Sie Ihre Fahrweise der entsprechenden Situation an und verhalten Sie sich vorhersehbar, in dem Sie beispielsweise Ihr Abbiegen durch Handzeichen ankündigen. Halten Sie Abstand von Lkw, Lieferwagen und Kommunalfahrzeugen. Aus bestimmten Winkeln können Fahrer nicht erkennen, ob sich seitlich neben dem Lkw Radfahrende befinden. Das kann bei Abbiegemanövern zu schrecklichen Unfällen führen.
Pedelecs und E-Bikes
Das Angebot an Elektrofahrrädern teilt sich in unterschiedliche Kategorien auf: Es gibt Pedelecs, schnelle Pedelecs und E-Bikes. Pedelecs sind Fahrräder, die durch einen Elektromotor bis 25 km/h unterstützt werden, wenn der Fahrer in die Pedale tritt. Bei Geschwindigkeiten über 25 km/h regelt der Motor runter. Das schnelle Pedelec unterstützt Fahrende beim Treten bis zu einer Geschwindigkeit von 45 km/h. Damit gilt das S-Pedelec als Kleinkraftrad und für die Benutzung sind ein Versicherungskennzeichen, eine Betriebserlaubnis und eine Fahrerlaubnis der Klasse AM sowie das Tragen eines Helms vorgeschrieben.
Ein E-Bike hingegen ist ein Elektro-Mofa, das Radfahrende bis 25 km/h unterstützt, auch wenn diese nicht in die Pedale treten. Für E-Bikes gibt es keine Helmpflicht, aber Versicherungskennzeichen, Betriebserlaubnis und mindestens ein Mofa-Führerschein sind notwendig. E-Bikes spielen am Markt keine große Rolle.
Radurlaub in Deutschland
Wir können die Frage eindeutig bejahen, wobei wir Ihnen die Auswahl dennoch nicht leicht machen: Der ADFC-Radurlaubsplaner „Deutschland per Rad entdecken“ stellt Ihnen mehr als 165 ausgewählte Radrouten in Deutschland vor. Zusätzlich vergibt der ADFC Sterne für Radrouten. Ähnlich wie bei Hotels sind bis zu fünf Sterne für eine ausgezeichnete Qualität möglich.
Die Radregion Teutoburger Wald bietet hervorragende Möglichkeiten für Radfahren in NRW. Unternehmen Sie ausgedehnte Radurlaubsreisen, entspannte Sternfahrten von einem festen Übernachtungsort oder spontane Ausflüge mit dem Fahrrad. Entdecken Sie dabei die Vielfalt der Region beim Radwegen auf:
- Schöne Rundstrecken unterschiedlicher Länge und Schwierigkeitsgrade
- Genusstouren entlang der Flüsse Weser, Lippe, Ems, Nethe, Werre ...
- Fahrten zu den Aussichtspunkten der Mittelgebirgskämme
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