Die Uckermark, gelegen im äußersten Norden Brandenburgs, ist sowohl eine Region als auch ein Landkreis. Obwohl flächenmäßig der größte Landkreis, ist er nicht der bevölkerungsreichste. Die Uckermark ist eine malerische Region im Nordosten Deutschlands, die sich durch unberührte Natur, historische Dörfer und idyllische Seen auszeichnet. Eine der besten Möglichkeiten, diese Gegend zu erkunden, ist mit dem Fahrrad.
Besonderheiten der Uckermark für Radfahrer
Allerdings hat diese Region eine Eigenschaft, die viele Radler, die easy Touren bevorzugen, vielleicht nicht so toll finden: Es geht teilweise ganz schön auf und ab. Daher musst du bei einer Tour in diesem Bereich eventuell ein paar Kilometer weniger oder etwas mehr Zeit einplanen - oder gleich ein E-Bike nehmen.
Wie die Landkreise Oder-Spree und Märkisch-Oderland, wird auch die Uckermark Richtung Osten von der Oder begrenzt; man kann vom Bahnhof Eberswalde aus (was natürlich nicht zur Uckermark gehört) über Hohensaaten die Oder hochradeln bis Schwedt; oder von Schwedt noch weiter nordwärts nach Mescherin und dort über die lange Brücke nach Polen (Greifenhagen). Im südlichen Teil von Schwedt geht eine lange Brücke über die Oder und das Odertal.
Apropos: Der „Nationalpark Unteres Odertal“ ist eine weitere sehenswerte Besonderheit der Uckermark. Bei Hohensaaten fließen nämlich zwei Wasserläufe quasi zusammen und teilen sich dann gleich wieder, die Oder und die Alte Oder, die dort in die Hohensaaten-Friedrichtsthaler Wasserstraße übergeht und weiter oben in die West-Oder. Zwischen diesen beiden Wasserläufen ist eine 60 km lange und bis zu 8 km breite Flussauen-Landschaft; das heißt, das ganze riesige Tal ist von Flussarmen und Kanälen durchzogen. Ab November wird es geflutet, und wenn es voll ict, ist das ganze Ding eine riesige Wasserfläche. Im April wird das Wasser wieder abgelassen, sodass die entstehenden Flächen teils für Beweidung und Mahd, teils von Wasservögeln, Bibern und anderen Tieren genutzt werden können.
Empfehlenswerte Städte für Radtouren in der Uckermark
Die wichtigsten Städte in der Uckermark sind Prenzlau, Angermünde, Templin und Schwedt/Oder. Von allen vier Städten aus kann man in mehrere Richtungen sehr schöne Radrouten fahren.
Nordwestuckermark: Ein Paradies für Radfahrer
Nordwestuckermark, eine charmante Region in der Uckermark, Deutschland, ist ein wahres Paradies für Radfahrer. Bei dieser Tour folgen wir ein Stück dem Radweg Berlin-Usedom-Wollin-Stettin. Die Endmoränentour beeindruckt mit der Vielfalt von Landschaftseindrücken. Nirgendwo in Norddeutschland ist die Dichte der Schlösser, Guts- und Herrenhäuser so hoch wie in der Uckermark.
Die geografische Lage Nordwestuckermarks zeichnet sich durch weitläufige Felder, dichte Wälder und idyllische Seen aus. Diese abwechslungsreiche Naturkulisse macht die Region zu einem attraktiven Ziel für Fahrradfahrer aller Art. Ob gemütliches Radeln entlang der Flussufer oder anspruchsvolle Mountainbike-Strecken durch hügeliges Gelände - hier findet jeder seine passende Route. Besonders sehenswert sind die zahlreichen historischen Dörfer und Städte in Nordwestuckermark. Auf einer Radtour kann man beispielsweise das pittoreske Templin erkunden, dessen Altstadt mit ihren mittelalterlichen Fachwerkhäusern zum Verweilen einlädt. Auch Prenzlau ist einen Besuch wert: Die Stadt besticht mit ihrem imposanten Dom und einer beeindruckenden Backsteingotik.
Für Naturliebhaber bieten sich Touren entlang des Oberuckersees an. Dieses Gewässer gilt als eines der schönsten Badeseen Brandenburgs und ist von grünen Wiesen umgeben - perfekt zum Picknicken oder einfach nur zum Genießen der Ruhe.
Die besten Jahreszeiten für eine Fahrradtour in Nordwestuckermark sind Frühling und Sommer, wenn die Temperaturen angenehm mild sind und die Natur ihre volle Pracht entfaltet hat. Im Herbst bieten sich jedoch ebenfalls reizvolle Touren an, wenn die Blätter der Bäume in den schönsten Farben leuchten.
In Nordwestuckermark gibt es zahlreiche Orte, von denen aus man Radfahren kann. Die Stadt Prenzlau bietet beispielsweise verschiedene Routen entlang des Uckersees und durch das angrenzende Naturschutzgebiet. Templin ist ein idealer Ausgangspunkt für Touren rund um den Lübbesee oder entlang der Havel.
Radwege und Routen in der Uckermark
Das gut ausgebaute Wegesystem zieht sich quer durch die ganze Uckermark und hat Anbindung an die großen Radfernwege Berlin-Kopenhagen und Oder-Neiße-Radweg. Neue - von Autos wenig befahrene Straßen - verbinden zwei sehr gut ausgebaute asphaltierte Fahrradwege: „Spur der Steine“ und „Uckermärkischer Radweg“.
Aufgrund seiner Sichttiefe zählt der ca. 10 km lange und schmale Lübbesee zu den beliebtesten Badeseen der Umgebung. Auf dieser Radtour fahren Sie in ein Teilstück des zweiten Schutzgebietes, das südlich an Templin grenzt. Die Route eignet sich gut für einen Halbtagesausflug. Im Frühjahr zur Kirschblüte, oder etwas später, wenn die roten Früchte zum Naschen einladen, ist diese Tour besonders reizvoll. Kurze Radtour - für Kinder geeignet.
Tourenvorschläge für Ihre Radreise
Rundtour ab Prenzlau
Diese abwechslungsreiche Radtour in der Uckermark ist die ideale Tagestour für dich, wenn du Lust hast auf Erholung und Kultur. Start und Ziel dieses Rundwegs ist Prenzlau und du kannst direkt am Parkplatz an der Uckerpromenade/Ecke Neustadt losradeln. Wenn du mit dem Auto anreist, kannst du also dort direkt parken oder aber du nimmst den Zug (RE3) bis Prenzlau. Solltest du kein eigenes Fahrrad besitzen, hast du hier sogar die Möglichkeit, dir direkt am Bahnhof eines auszuleihen.
Wie der Name schon verrät, hast du unterwegs die Möglichkeit, einige Museen zu besuchen. Ganz nebenbei fährt sich die Strecke aber auch traumhaft, denn separate Radwege und wenig befahrene Landstraßen sind deine ständigen Begleiter. Die Tour kann demnach auch als einfach eingestuft werden. Lediglich die Anzahl der Kilometer kann je nach Fahrkönnen bzw. Ausdauer eine Übernachtung erfordern. Sollten 50 km für dich nicht machbar sein, dann wäre neben einer Unterkunft (sehr gut möglich unterwegs in Prenzlau, Grünow, Drense, Dreesch, Gramzow, Blankenburg und Seehausen)auch das E-Bike eine gute Alternative. Informationen und eine Ladestation findest du z.b.
Dein erster Sightseeing-Punkt ist das vollständig restaurierte Dominikanerkloster in Prenzlau. In Richtung Grünow empfehlen wir dir einen kurzen Zwischenstopp in Drense, um dort das 1. Uckermärkische Geschichtsdorf zu besuchen, bevor du weiter über Dreesch nach Neu Kleinow radelst. Dort erwartet dich das Mahlsteinmuseum. Ein hausgemachtes Eis wäre jetzt eine gute Idee, könntest du denken, aber bevor du dir das verdient in Gramzow gönnen darfst, wirf noch einen Blick in das Eisenbahnmuseum in Gramzow, kurz zuvor. Über Blankenburg mit Besichtigung des Burgwalls, Seehausen und Seelübbe geht es am Unteruckersee entlang zurück zu deinem Startpunkt nach Prenzlau.
Rundtour um den Lübbesee ab Templin
Unser Tipp für einen entspannten Tagesausflug in Brandenburg. Auf 25 Kilometern kannst du radelnd diesen flussartigen Natur- und Grundwassersee entdecken und daraus auch gleich einen Badetag machen. Klingt gut in deinen Ohren? Start und Ziel ist Templin an der Prenzlauer Allee / Ecke Seestraße.
Auch dieser Weg führt dich auf wenig befahrenen Straßen und auf einem straßenbegleitenden Radweg rund um den See. Rund um das 300 Hektar große Gewässer herum führen dich die Orte Templin, Ahrensdorf, Petersdorf und Ahlimbsmühle. Die Strecke ist einfach zu fahren. Parkmöglichkeiten findest du direkt in der Prenzlauer Allee (kostenfreier, öffentlicher Parkplatz).
Beide Touren sind zu allen Jahreszeiten geeignet, jedoch eher im Frühling und Sommer zu empfehlen.
Weitere Tipps für Ihre Radtour in der Uckermark
- Radfahren in der Uckermark, das bedeutet: Entlang weiter Felder, grüner Wiesen und tiefer Wälder radeln und den Spuren der Eiszeit folgen.
- Die Fahrradtouren führen vorbei an Kirchen und Klöstern, durch historische Stadtkerne wie Templin oder Angermünde und zeigen spannende Querschnitte dieser „steinreichen“ Region.
- Die schönsten Radwege der Uckermark locken Radsportler ebenso wie Natur- und Kulturfreunde raus aufs Land!
- Die uckermärkische Landschaft lädt zu ausgiebigen Wanderungen und Radtouren ein.
- Aber auch vom Wasser aus kann die Region hervorragend erkundet werden.
- Regionale und frische Produkte direkt vom Hof einkaufen!
- Individuell eingerichtete Hotels & Pensionen sowie stilvolle Designer-Ferienwohnungen und Ferienhäuser machen die Uckermark zum idealen Urlaubsziel für Architekturliebhaber.
- Das UNSECO-Weltkulturerbe Grumsin verspricht besondere Wandererlebnisse.
- Am Oberuckersee laden malerische Aussichten zum Träumen und Verweilen ein.
- Und im Baumhaushotel geht es hoch hinaus. Hier warten Abenteuer auf Groß und Klein in den Wipfeln!
Die Uckermark benennt gleichzeitig eine Region und einen Landkreis. Sie bildet den äußersten Norden Brandenburgs und mit Abstand den größten Landkreis, aber bei weitem nicht den bevölkerungsreichsten!
Bereits Prenzlau ist eine Besichtigung wert - etwa auf dem Marktberg, den wir eh langfahren, sieht man etliche beeindruckende alte Bauwerke! Im Zentrum von Prenzlau: Aus dieser Perspektive sieht die Marienkirche nur mittelgroß aus, aber sie ist riesig! Und sehr alt (Baubeginn 1235).
Gut 18 km nach Prenzlau erreichen wir einen kleinen, aber sehr interessanten Ort: Boitzenburg. Beziehungsweise direkt vor dem Dorf biegen wir ab Richtung Kloster bzw. Gleich um die Ecke kommt dann die Klostermühle; die dazu gehörende Wassermühle funktioniert noch, obwohl sie 1754 gebaut wurde. Wenn man´s vom Park aus knipst, sind noch mehr Bäume im Weg. Meine Route zeigt eine Runde im kleinen Schlosspark, denn so kann man das Schloss von allen Seiten betrachten. Auf dem Schild vor der Kirche in Boitzenburg steht „St.
Die nächste Station ist ein zauberhaftes Dorf, Hardenbeck. Dort kommen wir u.a. Wir befinden uns immer noch im eingangs genannten Naturpark Uckermärkische Seen; das ist ein »897 km² großer Naturpark… Er umfasst ca. Sprich, die ganze Gegend ist durchzogen von kleineren und größeren Seen, Teichen und Wasserläufen. Auch zwischen Lychen und Himmelpfort sind mehrere Seen an der Strecke. Genau hier durchläuft der Radweg übrigens ein starkes Auf und Ab!
Direkt an der Route gibt es keinen Bahnhof, aber ganz kurz vor Himmelpfort kannst du rechts abbiegen nach Fürstenberg (der Wegweiser zeigt es an). Du nimmst am Bahnhof Prenzlau den Ausgang „Stettiner Straße“ und fährst dann die große Straße dort links runter, und zwar bis zu einer Straße, die „Marktberg“ heißt. In die biegst du rechts ein und bleibst dann mehrere Kilometer lang drauf, bis du aus der Stadt raus bist und die Straße sich gabelt. Du nimmst die rechte Abzweigung nach Güstow. Die nächsten Stationen sind gut beschildert: Gollmitz, Berkholz, Boitzenburg.
Genau am Ortseingang Boitzenburg scharf links abbiegen in den Mühlenweg! Ab da macht die kleine Straße einen weiten Bogen über die Klostermühle, die Kloster-Ruine und zum Schloss. Von dort geradeaus nordostwärts in die Templiner Straße, dann einen scharfen Linksbogen um die Kirche auf dem Hügel machen in die Goethestraße und geradeaus durch bis Hardenbeck. Bis dahin sind es recht ruhige Landstraßen, kurz vor Hardenbeck kannst du auf den Radweg. Auf dem bleibst du aber nur 3 km! Dann kreuzt ihn eine Landstraße, auf die du jetzt musst, und zwar rechts Richtung Brüsenwalde.
Fahr in Lychen rein bis zum Radwander-Wegweiser auf der rechten Seite, der dich dann auch rechts abbiegen lässt - Richtung See. Und dann achtest du bis Himmelpfort auf eben diese Wegweiser; da steht bereits Himmelpfort und dort wollen wir auch hin, d.h. In Himmelpfort bleibst du einfach auf der Hauptstraße, bis du am Ortsende an einer Verzweigung bist. Am Ortseingang Dannenwalde fährst du geradeaus durch in die Lindenallee; nach ca.
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