Das Münsterland präsentiert sich auf vielfältige Weise, um Einheimische und Gäste gleichermaßen zu begeistern. Neben Social Media Kanälen und digitalen Angeboten gibt es nun auch die Schlösser- und Burgenregion Münsterland als App.
Die Münsterland App: Dein digitaler Begleiter
Hol dir deinen digitalen Guide auf dein Smartphone! Lerne die historischen Anwesen von einer ganz neuen Seite kennen mit interaktiven Mini-Games, persönlichen Führungen durch AR-Guides, handverlesenen Insider-Tipps und spannenden Hörreisen zu den einzelnen Anwesen. Diese App zeigt dir die besten Radtouren und Ausflugsziele, perfekt abgestimmt auf deine Interessen.
Funktionen und Vorteile der App
- Maßgeschneiderte Tourenvorschläge: Beantworte einfach vier kurze Fragen und schon erhältst du maßgeschneiderte Vorschläge für deine nächste Tour.
- Umfassende Informationen: Ob malerische Landschaften, historische Sehenswürdigkeiten oder gemütliche Picknickplätze - die App bietet dir alles, was du für einen perfekten Tag im Münsterland brauchst.
- Interaktive Erlebnisse: Lerne die Region durch interaktive Mini-Games und AR-Guides kennen.
- Insider-Tipps: Erhalte handverlesene Insider-Tipps, um das Münsterland abseits der üblichen Touristenpfade zu entdecken.
- Hörreisen: Erkunde die Schlösser und Burgen der Region durch spannende Hörreisen.
Weitere digitale Angebote des Münsterlandes
Das Münsterland bietet eine Vielzahl digitaler Kanäle, um die Region zu erkunden und zu erleben:
- MünsterlandBlog: Insider-Tipps für Ausflüge, Radtouren, die besten Restaurants und Fotospots: Das alles bietet dir der MünsterlandBlog "Das Gute erleben". Hier geben die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter des Münsterland e.V. Empfehlungen und Erfahrungen aus erster Hand für den nächsten Urlaub oder Ausflug in der Region.
- Newsletter: Dann bleibe immer auf dem Laufenden mit unserem Newsletter rund um Freizeit und Tourismus im Münsterland. Wir senden dir monatlich Infos zu den besten Angebote, den schönsten Events und den tollsten Sehenswürdigkeiten zu. Mit unseren Tipps erlebst du das Münsterland mit ganz neuen Augen.
- Instagram: Auch auf Instagram zeigen wir dir attraktive Reiseangebote sowie interessante Ideen für Freizeitaktivitäten und sehenswerte Orte im Münsterland.
- Youtube: Spektakuläre Drohnenaufnahmen von Schlössern, besondere Momente während (Kultur-)Veranstaltungen oder Einblicke bei innovativen Unternehmen - das und mehr gibt es auf unserem Youtube-Kanal "Dein Münsterland". Hier erzählen wir Geschichten über Unternehmen, Innovationen, Orte, Projekte und Persönlichkeiten, informieren aber auch, welche Stellen bei uns offen sind.
- Soundcloud: Das Münsterland gibt es auch zum Anhören! Auf unserem Soundcloud-Kanal "Münsterland e.V." gibt es die Podcasts "SO ODER SO - dein Münsterland", "Mission Weißer Flamingo", "Wie war das bei dir ...? Unternehmensnachfolge im Münsterland" sowie unsere Hörreisen über die Schlösser und Burgen der Region. Du findest die Angebote aber auch auf allen anderen gängigen Plattformen.
Radtouren im Münsterland: Routen und Erfahrungen
Das Münsterland ist bekannt für seine vielfältigen Radwege, die durch malerische Landschaften und historische Orte führen. Hier sind einige beliebte Routen und Erfahrungen von Radfahrern:
- 100-Schlösser-Route: Wer die 100-Schlösser-Route befährt, der bewegt sich mit dem Rad durch die Geschichte des Münsterlandes. Die Strecke führt vorbei an mehr als hundert Schlösser, Burgen, Herrensitze und Gräftenhöfe. Radler können hier die Region auf ruhigen Wegen entdecken und zwischen Wiesen und Weiden fahren. Wegen ihrer Länge ist die Route unterteilt in vier Teilstrecken: den sogenannten Nord-, Ost-, Süd- und Westkurs. Dabei ist der Südkurs der kürzeste und führt südlich von Münster an Schlössern und Burgen vorbei, die teilweise nur wenige Kilometer auseinander liegen. Auf dem Weg liegt beispielsweise das berühmte Schloss Nordkirchen, das größte und bekannteste Schloss der Region. Es wird auch das "Versailles Westfalens" genannt.
- Römer-Lippe-Route: Dieser Weg führt Radler auf die Spuren einer alten Römerstraße. Angefangen beim Hermannsdenkmal bis zur Xantener Innenstadt, immer vorbei am Fluss Lippe. Da die Strecke relativ lang ist, gibt es einige Teilabschnitte, die sich für eine Tagestour eignen. Auf dem 44 Kilometer langen Weg von Lünen über Waltrop und Olfen bis Haltern am See gibt es beispielsweise einiges zu entdecken. Im Industriemuseum Schiffshebewerk in Waltrop können die Türme besichtigt werden, die 1899 von Kaiser Wilhelm II eingeweiht wurden. Der Aufzug hat früher Schiffe in 14 Metern Höhe befördert, um eine Kanalstufe zu bewältigen.
- Erft-Radweg: Auch dieser Radweg führt an einem Fluss entlang. Radfahrer können hier den Verlauf der Erft entdecken, angefangen in der Eifel bis zum Rhein bei Neuss. Wer besonders sportlich ist und nach dem Erft-Radweg noch nicht genug hat, der kann die Strecke erweitern und auf dem Rheinradweg und dem Ahr-Radweg weiterfahren.
- Flamingoroute: Flamingos in Deutschland? Was auf den ersten Blick widersprüchlich erscheint, kommt im Zwillbrocker Venn zusammen. Hier gibt es die nördlichste Flamingo-Brutkolonie in Europa. Die beste Zeit, um die Tiere zu beobachten, ist zwischen März und Juli. Aber nicht nur die rosafarbenen Vögel sind auf der Strecke sehenswert.
Praktische Erfahrungen einer mehrtägigen Radtour
Ein Radfahrer berichtet von seiner 4-tägigen Radtour, die ursprünglich auf dem Ruhrtal-Radweg geplant war, aber schließlich über andere Routen führte:
Wie geplant haben wir das vergangene Wochenende für eine ausgiebige 4-tätige Radtour genutzt. Eigentlich wollten wir den Ruhrtal-Radweg von der Quelle in Winterberg bis nach Oberhausen, also nicht bis zum Ende in Duisburg fahren. Ich muss direkt vorweg nehmen, dass wir bereits in Essen Steele den Ruhrtal-Radweg verlassen und via Navigation zurück nach Hünxe bzw. Voerde gefahren sind. Da der Ruhrtal-Radweg mit insgesamt 230 km nicht besonders lang ist und wir ja 4 Tage unterwegs sein wollten, haben wir den Hinweg nach Winterberg auch mit dem Rad zurückgelegt.
Am Donnerstag ging es für mich um 8:30 Uhr los, um meinen Mitfahrer Mario in Hünxe abzuholen. Wie auch an den folgenden Tagen war es morgens noch etwas frisch, bis zum Mittag sollten die 20°C aber geknackt werden. Von Hünxe aus ging es weiter in Richtung Dorsten auf der Römer-Lippe Route bis Haltern am See. Dort haben wir auch die erste kurze Pause in einer örtlichen Bäckerei bei Milchkaffee und Streuselkuchen eingelegt.
Kurz nach dieser Pause setze ein kontinuierliches Knacken an der rechten Pedale ein. Das war zwar überhaupt nichts schlimmes und wird die Tour in keiner Weise negativ beeinträchtigen, aber jeder Radfahrer kennt wohl die Situation, sofort mit der Ursachenforschung zu beginnen, wenn man irgendwo am Rad ein Knacken, Knirschen oder ein anderes ungewohntes Geräusch feststellt. Total nervig - wie vermutet hat mich dieses Knacken auch die komplette Tour hinweg begleitet, da ich natürlich keine Ersatzpedalen mit hatte (wer nimmt sowas schon mit), aber auch kein passendes Werkzeug um die Pedalachse zu zerlegen - darauf hatte ich abends nach Beendigung einer Etappe auch keine Lust.
Das Jugend- und Gästehaus am Aasee kannte ich schon von vergangenen Radtouren, auf denen ich in Münster Station gemacht hatte. Die Herberge war mit mehreren Schulklassen voll belegt. Man hat uns in einem kleinen separaten Flur in einem riesigen Zimmer mit Kühlschrank, Fernseher und Balkon untergebracht - vielleicht ein VIP-Betreuerzimmer oder sowas, da hatten wir gleich am ersten Tag mal Glück. Da wir so früh unser erstes Etappenziel erreicht haben, konnten wir uns die Innenstadt von Münster noch etwas ansehen und sind am Ende im Extrablatt hängen geblieben, um zunächst nochmal Kaffee und Kuchen und später dann auch das Abendessen dort einzunehmen - lecker - eigentlich wie immer im Extrablatt. Im Restaurant Uferlos, das ich von meiner letzten Tour noch kannte und das direkt neben der Jugendherberge liegt, gab es leider ab 18:00 Uhr kein warmes Essen mehr. Obwohl die Jugendherberge in Münster echt super ist, fehlt es an einem gemütlichen Bistro Bereich. Es gibt nur ein paar Automaten und natürlich kann man sich dort auch irgendwo hinsetzen, aber so gemütlich wie in den meisten Jugendherbergen in Rheinland Pfalz ist es eher nicht.
Frühstück um 7:30 Uhr war der Plan, schließlich hatten wir an Tag 2 einiges vor und wollten spätestens um 08:00 Uhr wieder auf unseren Rädern sitzen. Ich habe die Strecke bis Winterberg einfach über Komoot geplant ohne besonderen Wert darauf zu legen, dass sie auch besonders schön ist. Die ersten 75km verlief die Strecke relativ flach, danach wurde es so langsam bergiger und man konnte erahnen was uns noch bevorstand. Nach knapp 90km führte uns Komoot in einen Wald, in dem wir eine beachtliche Rampe bis auf die Spitze eines Berges schieben mussten. Wenn man irgendwo oben angekommen ist, geht es zum Glück meistens auch wieder runter. Als nächste große Stadt lag Warstein auf der Route, allerdings war Warstein als Stadt nicht besonders einladend, eher wie ein großes Industriegebiet mit ein paar Trink- und Spielhallen. Die nächsten 30km ging es weiter auf sehr wechselnden Untergründen von grobem Schotter bis aneinandergelegten Betonplatten bis nach Winterberg. Um so glücklicher waren wir, als wir das Winterberger Ortseingangsschild erreichten. Kurz danach wurde uns dann bewusst, dass es zur Jugendherberge noch weitere 10km waren und das diese praktisch oben auf dem kahlen Asten lag (oder nur kurz darunter). Das vorbeilaufende Partyvolk, das sich in das Winterberger Nachtleben aufgemacht hat, konnte trotz der Anfeuerungsrufe unsere Laune nicht mehr verbessern. Letztendlich erreichten wir nach 155km und knapp 1600 Höhenmetern die Jugendherberge in Winterberg. Diese wurde im Mai diesen Jahres neu eröffnet und hat in Bezug auf die Einrichtung der Zimmer und Aufenthaltsräume etwas von einer Skihütte. Wir selbst wollten uns am Abend keinen Meter mehr zu Fuß oder mit dem Rad bewegen und sind daher mit dem Taxi auf Empfehlung des Taxifahrers zu einem griechischen Restaurant gefahren.
Für die heutige Etappe standen ca. 144 km bis zur Jugendherberge nach Hagen auf dem Programm. Die Route verlief auf dem Ruhrtal Radweg und startet an der Ruhrquelle, bei der es sich um eine unspektakuläre Pfütze handelt - muss man nicht unbedingt gesehen haben. Nachdem wir im Winterberger Edeka Markt unsere Wasservorräte erneuert hatten, ging es los und schon nach der ersten Abbiegung hatte ich Mario verloren. Die örtliche Beschilderung läßt dort echt zu wünschen übrig, dazu kam, dass die Telekom am Vormittag Probleme mit Ihrem Mobilfunknetz hatte und wir uns gegenseitig nicht erreichen konnten. So sind wir erst mal ein paar Kilometer alleine, d.h. jeder für sich gefahren bis Mario, der meine Verfolgung aufgenommen hatte mich dann auch irgendwann einholen konnte. Am nächsten Berg hat er dann seine Kette zerlegt, was für uns die nächste Zwangspause bedeutete. Zum Glück hatten wir ausreichend Ersatzteile mitgenommen um das gebrochene Kettenglied zu entnehmen und die Kette wieder zu reparieren. Nebenbei bemerkt regnete es an diesem Morgen - zum Glück nur wenige Tropfen, daher war es kein Problem und eher erfrischend als störend. Der Regen hat irgendwann nachgelassen, trotzdem war es an diesem Tag kälter als an den Vortagen. Vielleicht lag es an dem fehlenden Sonnenschein das entgegen meiner Erwartung nur wenige Radfahrer auf dem Ruhrtal Radweg unterwegs waren. Kurz hinter Schwerte verließen wir den Ruhrtal Radweg in Richtung Hagen. Keine besonders schöne Strecke aber der direkte Weg zur Jugendherberge und unser Ziel an diesem Tag. Die Jugendherberge in Hagen machte zunächst äußerlich einen guten Eindruck, unser Zimmer war allerdings das kleinste und ungemütlichste Zimmer, in dem ich jemals gewohnt habe. Dusche und Toilette lag auf dem Flur, es gab nur eine kleine Waschgelegenheit, zwei kleine Schränke und ein Etagenbett für 2 Personen. Im Duschraum gab es vier Wachbecken und vier relativ kleine Duschkabinen. In einer Duschkabine gab es in Bauchhöhe eine Art Druckschalter zum Anstellen des Wassers und zu regeln der Wassertemperatur. Ansonsten war die Jugendherberge ganz ok, abends noch Fußball-Rudelgucken light vor dem Flachbild-Fernseher im Eingangsbereich. Die Betten waren super, oder ich einfach so müde, dass ich auch auf dem Boden hätte prima schlafen können. Das Frühstück am nächsten Morgen war wie in allen Jugendherbergen völlig in Ordnung.
Wie eingangs schon geschrieben wollten wir am letzten Tag nicht wieder 140 km fahren sondern uns eher an maximal 100km orientieren. Zum Glück habe ich irgendwann begriffen wie man in der Komoot App einzelne Wegpunkte aus einer geplanten Route wieder entfernt. Dadurch haben wir schnell herausgefunden, dass wir bei ca. Die doch eher schlechten Eindrücke, die wir am Vortag von Hagen bekommen haben, wurden wieder relativiert, denn die Route führte diesmal durch die schöneren Stadtteile vorbei an der Fernuni Hagen in Richtung Herdecke und im weiteren Verlauf über Witten und Hattingen bis nach Essen immer entlang der Ruhr auf dem Ruhrtal Radweg. Wie ich hörte sind uns besonders schöne Teile des Ruhrtal Radweges entgangen, da wir ihn nicht bis Duisburg gefahren sind. Hier wurden wohl einzelne Teilstrecken völlig neu angelegt - muss man also irgendwann nochmal fahren. Grundsätzlich kann ich sagen, dass der Ruhrtal Radweg sehr abwechslungsreich und gut zu fahren ist.
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