Die schönsten Radtouren in Nordrhein-Westfalen

Nordrhein-Westfalen lässt sich bestens mit dem Rad erkunden! Verwunderlich, dass so ein dicht besiedeltes Bundesland so viel Platz für Radfahrerinnen und Radfahrer haben kann. Fast 18 Millionen Menschen und 30 Großstädte gibt es in Nordrhein-Westfalen. Aber dafür auch jede Menge Naturparks, das Dreiländereck und die Mittelgebirge. An Flüssen entlang von der Quelle bis zur Mündung, auf und ab durchs Bergische oder ohne Steigung auf ehemaligen Bahntrassen: Nordrhein-Westfalen steht für Kontraste.

Top Radtouren in NRW

Flamingo-Route

Wer es wirklich wissen will, der fährt mit dem Fahrrad die gesamten 450 Kilometer der Flamingo-Route - zu sehen gibt es auf der familienfreundlichen Rundtour genug. Wer es gemütlicher mag, sucht sich einfach eine Teilstrecke der Route zwischen Enschede und Borken aus. Das niederländische Grenzgebiet und das Münsterland haben viel Kultur und Natur. Highlight ist sicher die nördlichste Flamingokolonie Europas. Vom Frühjahr bis in den September hinein halten sich die Flamingos im Zwillbrocker Venn auf. Als niederländisches Gegenstück lockt auf der Fahrradtour das 600 Hektar große Halsberger Veen mit Mooren, Heide blauen Moorfröschen und mehr als 30 Libellenarten.

Ruhrtalradweg

Einmal Ruhrgebiet mit Abstecher zur Skisprungschanze - das bietet der Ruhrtalradweg. Auf insgesamt 240 Kilometern Strecke führt der Radweg von Winterberg im Sauerland bis nach Duisburg. Ob beim Start im 668 Meter hohen Winterberg mit seinem Ski- und Rodelmuseum, im malerischen Fachwerkstädtchen wie Arnsberg, der Burgruine Hardenstein, beim Schnapsbrennen in Iserlohn oder dem Blick auf Industriekultur-Highlights im Ruhrgebiet - der Ruhrtalradweg ist unglaublich vielfältig. Rennradfahrer sollten sich vorher über die Beschaffenheit der Teilstrecken im Ruhrgebiet informieren. Es gibt auch mal Schotterpisten auf der Route, dafür gibt es keine großen Steigungen. Unterkünfte lassen sich in der Woche gut spontan finden.

Der Ruhrtal-Radweg startet im sauerländischen Winterberg und führt bis nach Duisburg. Kein Zufall: Denn in Winterberg entspringt die Ruhr, die der Route ihren Namen gibt. Sie mündet im Ruhrgebiet bei Duisburg in den Rhein. Auch, wenn man nicht immer direkt am Fluss entlang fahren kann, orientiert sich der Ruhrtal-Weg am Flussverlauf. Auf der Strecke erwarten die Radler vor allem Kontraste: Fachwerk und Industrie, Natur und Kultur. Die komplette Tour ist zu lang für einen Tagesausflug. Deshalb ist der Weg in 23 Etappen unterteilt. Ein Highlight erwartet Radfahrer auf der Strecke zwischen Freienohl und Oeventrop. Besonderheiten sind außerdem die Essener Etappe, wo Radfahrer sich am Baldeneysee erholen können und die historische Altstadt von Arnsberg. Der schönste Abschnitt soll allerdings von Hattingen nach Mülheim führen, von der Altstadt zum ältesten Hochofen des Ruhrgebiets, dann wieder vorbei an Weiden und Höfen und immer nah an der Ruhr entlang.

Römer-Lippe-Route

Historischer geht es kaum: Die Römer-Lippe-Route führt auf den Spuren einer alten Römerstraße aus der Zeit um Christi Geburt. Der Startpunkt legt nah, worum es thematisch geht: Die Route versucht den Verlauf der römischen Truppenbewegung und den Ablauf der legendären Varus-Schlacht nachzuvollziehen. Die Solequellen in Bad Waldliesborn sind ebenso einen Besuch wert wie das Römermuseum in Haltern am See oder im Mittelalterschloss Oberwerries.

Dieser Weg führt Radler auf die Spuren einer alten Römerstraße. Angefangen beim Hermannsdenkmal bis zur Xantener Innenstadt, immer vorbei am Fluss Lippe. Da die Strecke relativ lang ist, gibt es einige Teilabschnitte, die sich für eine Tagestour eignen. Auf dem 44 Kilometer langen Weg von Lünen über Waltrop und Olfen bis Haltern am See gibt es beispielsweise einiges zu entdecken. Im Industriemuseum Schiffshebewerk in Waltrop können die Türme besichtigt werden, die 1899 von Kaiser Wilhelm II eingeweiht wurden. Der Aufzug hat früher Schiffe in 14 Metern Höhe befördert, um eine Kanalstufe zu bewältigen.

Länge: 295 Kilometer (inklusive zusätzlicher Wegeschleifen Gesamtlänge: 479 Kilometer)
Start: Hermannsdenkmal, Detmold
Ende: Xantener Innenstadt
Schwierigkeitsgrad: je nach Etappe. Insgesamt gibt es kaum Höhenmeter zu bewältigen, nur auf den ersten 30 Kilometern der Route zwischen dem Hermannsdenkmal und Bad Lippspringe gibt es einige Steigungen.

Eifel-Höhen-Route

Charmante 230 Kilometer führt die Eifel-Höhen-Route durch den Nationalpark Eifel als Teil des gleichnamigen Mittelgebirges. Mittelpunkt der Rundtour in NRW ist naturgemäß die Natur. Das Hohe Venn als eines der letzten intakten Hochmoore Europas ist mit seinen Wanderstrecken über Holzstege ein wirkliches Erlebnis. Durch die wechselnden Höhenlagen ergeben sich auf der Fahrradtour einige Steigungen, aber auch atemberaubende Panoramablicke - wie auf die Oleftalsperre bei Hellenthal oder die Eifeler Seenplatte mit Rursee und Obersee. Kein Wunder, dass die Römer von hier aus ihr Trinkwasser bis nach Köln geleitet haben.

100-Schlösser-Route

So beeindruckend wie die Schlösser in Deutschland sind, ist auch die Länge der 100-Schlösser-Route: sage und schreibe 960 Kilometer. Wer die Zeitreise auf dem Fahrrad nicht komplett antreten will, kann zwischen vier Touren wählen: Nord, Süd, West und Ost. Jede Variante hat ihre Sehenswürdigkeiten und Besonderheiten. So gibt es auf dem Westkurs den Naturpark Hohe Mark oder die Wasserburg Anholt, die zu den schönsten Bauwerken dieser Art im Münsterland gehört. Der malerische Radweg führt nicht nur durch die Geschichte und Baukultur im Münsterland, sondern auch kulinarisch durch die Region.

Wer die 100-Schlösser-Route befährt, der bewegt sich mit dem Rad durch die Geschichte des Münsterlandes. Die Strecke führt vorbei an mehr als hundert Schlösser, Burgen, Herrensitze und Gräftenhöfe. Radler können hier die Region auf ruhigen Wegen entdecken und zwischen Wiesen und Weiden fahren. Wegen ihrer Länge ist die Route unterteilt in vier Teilstrecken: den sogenannten Nord-, Ost-, Süd- und Westkurs. Dabei ist der Südkurs der kürzeste und führt südlich von Münster an Schlössern und Burgen vorbei, die teilweise nur wenige Kilometer auseinander liegen. Auf dem Weg liegt beispielsweise das berühmte Schloss Nordkirchen, das größte und bekannteste Schloss der Region. Es wird auch das "Versailles Westfalens" genannt. Stopp beim Schloss Nordkirchen, dem Westfälischen Versailles, wie es auch oft genannt wird.

Erft-Radweg

Klein, aber fein und besonders für Familien geeignet: das ist der Erft-Radweg in NRW. Bereits beim Start im kleinen Eifelörtchen Nettersheim-Holzmühlheim zeigt sich, dass die 110 Kilometer lange Strecke für entspanntes Radfahren steht. Auf der gut sechsstündigen Fahrt mit dem Fahrrad wartet nicht nur eine Region mit den meisten Wasserschlössern in Deutschland, sondern auch eine Vielzahl von Sehenswürdigkeiten. Wer mit Kindern unterwegs ist, wird sich auf der Strecke über den nahen Freizeitpark Phantasialand freuen. Wer den Radweg in zwei bis drei Teilabschnitten fährt, hat mit Sicherheit eine gemütliche Zeit. Aktuell können Teile des Radweges wegen des Unwetters im Jahr 2021 gesperrt sein.

Auch dieser Radweg führt an einem Fluss entlang. Radfahrer können hier den Verlauf der Erft entdecken, angefangen in der Eifel bis zum Rhein bei Neuss. Wer besonders sportlich ist und nach dem Erft-Radweg noch nicht genug hat, der kann die Strecke erweitern und auf dem Rheinradweg und dem Ahr-Radweg weiterfahren. Die Umgebung in der Nordeifel ist zunächst sehr waldreich, danach folgen spektakuläre Wasserburgen im Rhein-Erft-Kreis, zum Schluss geht es durch die flachen Ebenen des Niederrheins. Radfahrer können nahezu durchgängig neben dem Fluss und damit ohne nennenswerte Steigungen radeln. Auf dem gesamten Routenverlauf laden die fahrradfreundliche Gastronomie und Hotellerie zum Verweilen ein - perfekt für eine Radtour am Wochenende.

Länge: 110 km
Startpunkt: Nettersheim (Erftquelle)
Endpunkt: Neuss (Mündung in den Rhein)
Charakteristika: Meist separate Radwege mit einer weitgehend gut befahrbaren Oberfläche, teilweise asphaltiert, teilweise geschottert.
Schwierigkeitsgrad: leicht bis mittel
Sehenswürdigkeiten: Römervilla Blankenheim, Burg Bodenheim (Weilerswist), Burg Konradsheim und Schloss Gracht (Erftstadt), Schloss Augustburg (Brühl), Schloss Loersfeld (Kerpen), Schloss Paffendorf (Bergheim), Schloss Bedburg, Schloss Hülchrath und Tagebau Garzweiler (Grevenbroich)
Übernachtungstipp: Hotel Schwan in Weilerswist (bei Kilometer 58)

Vennbahn

Grenzgänger sind auf dieser Fahrradtour herzlich willkommen und werden sich freuen. Entsprechend der Anzahl der durchradelten Länder ist die Sprachvielfalt. Deutsch, belgisch, französisch - die 130 Kilometer lange Strecke von Aachen nach Troisvierges (deutsch: Ulfingen) begeistert während der gut zwölf Stunden langen Radtour durch ihre kulturelle Abwechslung.

Belgien, Luxemburg, Deutschland: diese drei Länder hast du durchkreuzt, wenn du die 125 Kilometer Radlabenteuer der Vennbahn hinter dir hast. Die alte Bahntrasse zwischen Aachen und Troisvierges in Luxemburg wurde im 19. Jahrhundert vor allem vom Kohle- und Erztransport genutzt. Heute ist sie einer der lässigsten Radwege überhaupt, denn du wechselst gefühlte hundert Mal zwischen den Ländern hin und her und weißt oft gar nicht, wo du eigentlich bist. Wenn du dann doch wo zur Orientierung absattelst, findest du dich in wunderhübschen Städten wie Monschau, der alten Tuchmacherstadt wieder. Oder in idyllischen Moor- und Flusslandschaften. Außerdem kommst entlang des Weges auch an vielen Viadukten und den so genannten Vennbahn Stories vorbei, samt Info-Taferln mit netten Anekdoten zur Strecke. Eventuell noch wichtig für dein Zeit- und Konditionsmanagement: die meisten erradeln die Strecke in zwei bis drei Tagen.

Balkantrasse

Nicht ins Balkangebirge, aber durch das Bergische Land bis zum Rhein führt dieser Radweg. Ihren Namen hat die Balkantrasse durch die ländliche Lage und die Bahntrasse bekommen, an der sie entlang führt. Wer mit dem Fahrrad am Bahnhof in Remscheid startet, merkt bereits, was das Hauptthema dieser Tour ist: Kleine Fachwerkhäuser, gepflasterte Marktplätze, bergische Gastlichkeit. Die Balkantrasse ist durch die fast steigungsfreie Strecke besonders für entspanntes Radeln und Familien geeignet.

Auf dieser gemütlichen Tour erradelst du das Bergische Land. Denn die gesamte Strecke verläuft auf ehemaligen Bahntrassen mit kaum Steigungen und deshalb perfekte Bedingungen auch für Semi-Sporties. Die gesamte Tour ist etwa 130 Kilometer lang und führt dich von Hattingen im südlichen Ruhrgebiet bis in die sauerländische Stadt Olpe. Du radelst durch 14 Tunnel, an 40 Meter hohen Viadukten vorbei und für das passenden Instapost steht die Müngstener Brücke, die höchste Eisenbahnbrücke Deutschlands Modell. Noch ein Highlight an der Strecke: das Schloss Burg in Solingen, die größte wiederaufgebaute Burganlage Westdeutschlands. Die Locals nannten ihn Balkanexpress, er rollte von 1868 bis 1980 zwischen Leverkusen-Opladen und Remscheid-Lennep über die Gleise. Heute kannst du auf den ehemaligen Schienenwege des Kultzuges einmal quer durchs Bergische Land radeln. Die Strecke ist knapp 30 Kilometer lang, ohne wilde Steigungen und endet in der Tiefebene des Rheins. Du radelst an Wald und Wiesen vorbei an den süßen Ortskernen von Lennep, Bergisch Born, Wermelskirchen und Burscheid.

Senne-Radweg

Eine einzigartige Natur- und Kulturlandschaft in NRW bietet der gut ausgeschilderte Senne-Radweg. Als größtes zusammenhängendes Heidegebiet in Nordrhein-Westfalen ist die Senne die Heimat für mehr als 5000 verschiedene Tier- und Pflanzenarten. Mit den vielen Seen und Mooren ist das 250 Quadratkilometer große Gebiet am Rande vom Teutoburger Wald eine wahre Augenweide und fürs entspannte Radfahren auch durch die flache Strecke perfekt. Einen Anteil an der geringen Bebauung und der Naturvielfalt hat tatsächlich auch der Truppenübungsplatz Senne.

Panorama-Radweg Niederbergbahn

Nicht über sieben Brücken, sondern gleich über 16 Brücken und drei Viadukte führt der Panorama-Radweg-Niederbergbahn. Kein Wunder: Die gut 40 Kilometer lange Strecke in NRW führt exakt auf der alten Trasse der Niederbergbahn entlang. Nach dem Start am Bahnhof in Essen-Kettwig beginnt eine bequeme, gut dreistündige Radtour durch das Ruhrgebiet, die vor allem für Familien geeignet ist.

Auch eher entspannt ist die Fahrradtour entlang des Panoramaradwegs Niederbergbahn. Weil auf der 40 Kilometer langen, ehemaligen Bahntrasse aus den 1920er-Jahren früher Personen und Güter von A nach B geschippert wurden, ist die Strecke fast ausschließlich flach und bietet beste Voraussetzungen für gemütliche Radtouren. Die Route startet in Heiligenhaus und bringt dich, über Velbert und Wülfrath, bis nach Haan. Am Weg kommst du an denkmalgeschützten Viadukten und Brücken, wie Deutschlands erster Waggonbrücke in Heiligenhaus, vorbei.

Möhnetal-Radweg

Charmantes Radfahren mit Naturerlebnis - das bietet der Möhnetal-Radweg. Auf rund 65 Kilometern geht es von der alten Hansestadt Brilon nach Arnsberg-Neheim. Große Teile der Route führen auf einer alten Bahntrasse entlang. Der Radweg folgt dem kleinen Fluss Möhne von der Quelle bis zum Übergang in die Ruhr. In den schönen Auenlandschaften im Möhnetal gibt es jede Menge Tier und Pflanzen zu entdecken. Orte wie das Waldfreibad Gudenhagen laden zur erfrischenden Pause und zum Picknick ein. Der Skywalk Möhnetal bei Niederbergeim hält in 78 Meter Höhe einen atemberaubenden Blick über das Möhnetal bereit.

Dieser Flussradweg führt von der Möhnequelle bis hin zur Mündung in die Ruhr. Radfahrer können auf dieser Strecke Auenlandschaften mit grünen Wiesen und Hügeln und den Möhnesee, einen der größten Stauseen in Nordrhein-Westfalen, entdecken.

Radroute Wasserquintett

Wasser marsch und das auch noch im Kreis herum: Die Radroute Wasserquintett verbindet gleich fünf Talsperren im Bergischen Land miteinander. Der etwa 80 Kilometer lange Rundkurs lässt sich gut in Marienheide am Bahnhof starten. In mehreren Etappen ist die Strecke auch für Familien gut geeignet. Kleine Städtchen wie Hückeswagen laden in der Altstadt zur Pause beim Eis, Pizza oder Steak mit Pommes ein. In Marienheide lockt die Klosteranlage mit Wallfahrts- und Klosterkirche aus dem 15. Perfekt ist auch, auf dem Radweg entlang der Brucher-, Lingese-, Neye-, Bever- und Wuppertalsperre das eigene Picknick im Rucksack oder der Satteltasche dabei zu haben.

Dieser Rundweg führt im Bergischen Land an fünf Talsperren vorbei. Die erste ist die Brucher-Talsperre, dann folgt die Lingese-Talsperre. Zwischen Mai und Oktober pendelt entlang der Strecke der Bergische Fahrradbus.

Rheinradweg

Der Rheinradweg ist 1.320 Kilometer lang und führt durch NRW, sowie durch weitere Teile Deutschlands, die Schweiz, Frankreich und die Niederlande. Auf seiner Reise zum Meer fließt Europas bekanntester Fluss auf einer Länge von über 226 Kilometern durch NRW, dem erlebnisreichsten Abschnitt des Rheinradweges. Jeder Rhein-Kilometer bietet ein neues Panorama. Urlauber und Ausflügler können die landschaftliche und kulturelle Vielfalt beiderseits des Stroms von Bad Honnef bis zur niederländischen Grenze entdecken - und natürlich auch anders herum. Die Strecke verläuft auf beiden Rheinufern auf überwiegend gut ausgebauten, fahrradfreundlichen und einheitlich ausgeschilderten Strecken. Damit Du immer auf dem richtigen Weg bleibst, halte Ausschau nach dem Markierungszeichen mit dem blauen Rheinradler. Seitenwechsel sind im Verlauf durch Brücken und Fähren immer mal wieder möglich. Rechts und links entlang des Rheins findest Du prächtige Schlösser und Kirchen, atemberaubende Architektur und Industrielandschaften. Worauf wartest Du? Von der rheinischen Metropole Köln geht es über die gut erhaltene, historische Zollfeste Zons - oder auf der rechten Rheinseite über Monheim - nach Düsseldorf. Der Niederrhein ist ein Paradies für Radfahrer, die hier freien Blick bis zum Horizont haben.

Die Route beginnt an der niederländischen Grenze bei Emmerich und führt durch die Städte Düsseldorf und Köln bis nach Bonn. Gut ausgebaute und meist flache Wege machen die Strecke ideal für Familien und Freizeitradler. Unterwegs laden zahlreiche Sehenswürdigkeiten, gemütliche Einkehrmöglichkeiten und beeindruckende Aussichten auf den Rhein zum Verweilen ein.

Länge: ca. 220 km in NRW
Startpunkt: Emmerich (niederländische Grenze)
Endpunkt: Bonn
Schwierigkeitsgrad: leicht bis mittel
Charakteristika: gut ausgeschilderte Strecke, größtenteils asphaltierte Wege, flach mit wenigen Steigungen, Zahlreiche historische und kulturelle Sehenswürdigkeiten entlang der Route
Sehenswürdigkeiten: Dom zu Köln, Altstadt von Düsseldorf, Drachenfels und Schloss Drachenburg in Königswinter, Hafenstadt Duisburg

Weitere Radtouren und Tipps

  • Wegberger Mühlenroute: Führt an vielen der ehemals 25 Wassermühlen der Stadt vorbei.
  • Rheinische Apfelroute: 124 km durch den Rhein-Sieg-Kreis, vorbei an Obstplantagen und Gemüsefeldern.
  • RadBahn Münsterland: Auf einem alten Gleisbett von Coesfeld nach Rheine.
  • Seseke-Weg: Entlang des Flusses Seseke, vorbei an Zechensiedlungen und Industriedenkmälern.
  • Route der Industriekultur: 700 km zwischen Duisburg und Hamm, verbindet zahlreiche Industriestandorte.

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  • RuhrtalRadweg: Ein echter Klassiker unter den ADFC-Qualitätsradrouten.
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