Heidelberg, eingebettet im Herzen des Neckartals und umgeben von dichten Wäldern und steilen Weinbergen, ist ein Paradies für Fahrradbegeisterte jeder Stufe.
Heidelberg und Umgebung mit dem Rad erkunden
Die milden Klimabedingungen und das gut ausgebaute Netz an Radwegen machen Heidelberg zum idealen Ausgangspunkt für unvergessliche Radabenteuer. Entdecken Sie die malerische Stadt auf zwei Rädern!
Mit dem Fahrrad kommt man in Heidelberg schnell ans Ziel. Eine optimale Anbindung garantiert dabei das Heidelberger Radwegenetz, das zurzeit 260 Kilometer umfasst. Heidelberg will seine Attraktivität für Radfahrer weiter steigern und startete beispielsweise die Radstrategie 2030 als wichtigen Baustein der Mobilitätswende. Für die erfolgreiche und nachhaltige Radverkehrspolitik wurde die Stadt vom Land Baden-Württemberg bereits zweimal als Fahrradfreundliche Kommune ausgezeichnet.
Radfahren ist allerdings nicht nur innerhalb der Heidelberger Stadtgrenzen attraktiv. Zahlreiche Radtouren bieten Naturfreunden die Möglichkeit, das Umland zu entdecken. Einmal durch die gesamt Metropolregion führt die rund 226 Kilometer lange Kurpfalzachse, von Lambrecht im Pfälzerwald über die Rheinebene, das Neckartal und den Odenwald bis ins Bauland nach Osterburken. Für einen gemütlichen Tagesausflug eignet sich besonders die Kurpfalz-Route, die die Radfahrerinnen und Radfahrer von Heidelberg über Schwetzingen und Ketsch nach Speyer führt.
e-Bike Touren in Heidelberg
Unsere e-Bike Touren bieten eine einzigartige Kombination aus Kultur, Geschichte und atemberaubender Natur. Erobere mühelos die Anstiege hinauf zum berühmten Heidelberger Schloss, genieße den unvergesslichen Ausblick über die Altstadt und lass dich von der Flusslandschaft des Neckars verzaubern. Erkunde die versteckten Winkel der Stadt, atme die frische Landluft in den umliegenden Wäldern und kehre in traditionellen Gasthäusern ein.
Fünf der schönsten Radtouren rund um Heidelberg im Überblick
Die HEIDELBERG24-Redaktion hat fünf der schönsten Fahrradtouren rund um die Stadt anhand zahlreicher veröffentlichter Bewertungen der Outdoor-App Komoot herausgesucht. Im Ranking haben die Strecken, die im Umkreis von 20 Kilometern starten, mindestens 4,0 Sterne bei mehr als 100 Bewertungen (Stand 11. Juli 2024). Die Touren, die von Schwierigkeitsgrad leicht über mittelschwer bis schwer reichen, haben je mindestens 500 Leute abgefahren.
Tour 1: Schöner Radweg - Neckarschleife Runde von Lessingstraße
Die mittelschwere, 43,1 Kilometer lange Radtour ab Mannheim dauert laut Komoot-Angaben 2 Stunden und 26 Minuten. Der Startpunkt in der Lessingstraße ist auch mit öffentlichen Verkehrsmitteln erreichbar. Insgesamt geht es 70 Meter bergauf. „Sehr schöner Radweg mit Aussicht auf den Neckar“, schreibt ein Nutzer über die Strecke, zu der der Uferweg Neckarkanal gehört. Die Tour führt zudem am idyllischen Landungssteg in Ladenburg vorbei, unterwegs kann man einen Blick auf das Heidelberger Schloss erhaschen. Weitere Radstation ist die sogenannte Fischkinderstuben Edingen-Neckarhausen, ein Teich in sehenswertem Naherholungsgebiet in schönster Neckar-Umgebung. Kurz vor Ende der Runde in der Lessingstraße wartet noch das Highlight Neckarschleife. Die Tour ist auf überwiegend befestigte Wegen, es ist zwar eine gute Grundkondition, aber kein besonderes Können erforderlich.
Tour 2: Landungssteg Ladenburg/Neckar - Schöne Aussicht Runde von Neuenheimer Feld
Leicht ist diese 22,6 Kilometer lange Radtour, die für alle Fitnesslevels als geeignet gilt. Los geht's bei der Bushaltestelle Technologiepark im Neuenheimer Feld, insgesamt führt der Tourenverlauf nur 50 Meter bergauf. Am Neckar entspannt vorbeiradelnd, kommt man auch auf dieser Tour zum Landungssteg Ladenburg, über den geschrieben wird: „Von hier aus hat man einen tollen Blick auf den Neckar, die Eisenbahnbrücke und auf die Neckarwiese samt Wasserturm.“ Über die Neckarbrücke geht es bis Edingen-Neckarhausen, wo auch hier wieder die Fischkinderstuben warten. Ein paar Kilometer weiter lädt die Neckarwiese Wieblingen zur entspannten Rast ein, bevor es über den ausgebauten Radweg (Neckardamm) wieder zum Technologiepark geht. In knapp eineinhalb Stunden ist die abwechslungsreiche Runde zu schaffen. Die Wege sind überwiegend befestigt. Auf Teilen der Route ist treppenbedingt das Absteigen und Schieben erforderlich. Der Startpunkt der Tour ist mit öffentlichen Verkehrsmitteln erreichbar.
Tour 3: Neckargemünd - Heidelberg Runde von Neckargemünd
Ladenburg liegt beschaulich am Neckar, wo sich schöne Radtouren anbieten. Gestartet wird in Neckargemünd am Bahnhof, hierhin können schon öffentliche Verkehrsmittel genutzt werden. Insgesamt geht die Radtour 110 Meter bergauf. Station ist unter anderem das Neckarufer in Neckargemünd, Follower Bernd hat tolle Tipps: „Idealer Ausgangspunkt für Touren, oder für die Pause zwischendurch. Es gibt im Sommer einen Kioskbetrieb direkt am Neckarlauer mit Sitzmöglichkeiten und tollem Blick auf den Fluss und den Schiffsanleger. Alternativ kann man auch toll Eis essen gehen am ‚Hanfmarkt‘.“ Weiter geht's über das Alte Brückentor, das Heidelberger Schloss und die dortige Neckarwiese, die Altstadt und den Neckarblick bei Neckargemünd. „Hier in Neckargemünd mündet die Elsenz in den Neckar. Der Blick über den Neckar auf die Stadt ist einfach schön“, schildert ein „Kurpfalzradler“ seine Streckenerfahrung. Die Radrunde endet dann wieder am Bahnhof in Neckargemünd. Die Strecke ist für alle Fitnesslevels geeignet und die Wege sind überwiegend befestigt. In eineinhalb Stunden ist das Ziel erreicht. Auch auf dieser Runde muss man möglicherweise absteigen und sein Rad auch mal tragen.
Tour 4: Alte Brücke Heidelberg - Heidelberg am Neckar Runde von Hauptbahnhof
Noch mehr Heidelberg-Flair gibt‘s bei dieser laut Komoot „schweren“ Radtour, die 28,3 Kilometer lang ist. Gestartet wird am Hauptbahnhof, insgesamt geht es 120 Meter bergauf. „Heidelberg ist eine der schönsten Städte Deutschlands. Die Kombination aus romantisch bewaldeten Hügeln, die sich am Neckar entlangziehen, der hübschen Altstadt mit ihren verwinkelten Gassen, dem Schloss und der Alten Brücke sowie der traditionsreichen Universität machen die Stadt so einzigartig“, berichtet ein Radler begeistert. Wer sich auf diesen Radausflug macht, genießt nach der Alten Brücke Heidelbergs bald den Charme des Neckarufers in Neckargemünd und die schöne Aussicht von der Neckarbrücke aus. Den Neckarblick noch in Erinnerung heißt es dann rund 10 Kilometer fahren, bis man wieder ins schöne Heidelberg kommt. Die Strecke ist für alle Fitnesslevels geeignet. Die Wege sind überwiegend befestigt. Knapp eine Stunde und 45 Minuten muss man hier in die Pedale treten. Auf einigen Tour-Passagen muss das Rad zeitweise geschoben werden.
Tour 5: Schwetzingen - Speyer Runde von Schwetzingen
Heidelberg am Neckar ist für die Alte Brücke und die Schlossruine berühmt. Nach rund sechs Kilometern Fahrt wird man schon mit dem ersten Etappenziel, dem Schwetzinger Schlossplatz, und historischen Eindrücken belohnt. Im Anschluss am Schwetzinger Schlosspark vorbei heißt es dann länger in die Pedale treten, bis zur bekannten Salierbrücke, wo bei Kilometer 23 der Tour der lang ersehnte Blick auf den Speyerer Dom kommt. „Die Fahrt über die Rheinbrücke bietet einen tollen Blick auf Speyer und die umliegenden Gebiete sowie den Rhein“, schreibt ein Radfreund. In Speyer angekommen, lockt die Maximilianstraße. Hier gibt es alles, was man als Radtourist braucht: Cafés, Restaurants und Fachgeschäfte. Die 47,6 Kilometer lange Tour ist für alle mit guter Grundkondition geeignet, denn unter anderem geht es 70 Meter bergauf. Die Wege sind überwiegend befestigt.
Weitere Touren rund um Heidelberg
- Elsenztal Tour: In die Region des Ur-Neckars (22,9 km, 100 Hm)
- BurgenTour: IVB Tour 4 MTB-Tour Baden-Württemberg | Heilbronn. Ausgeschilderte MTB Tour mit gutem Singletrailanteil (S0-S2) rund um Wüstenrot im Naturpark Schwäbisch-Fränkischer Wald (30,6 km, 370 Hm)
Ab Oggersheim geht´s nach Heidelberg und dann immer am Neckar entlang bis Bad Friedrichshall. Von der Universitätsstadt Heidelberg geht es neckaraufwärts bis nach Neckargemünd. Unsere Tour verbindet die zwei kurpfälzische Residenzstädte Mannheim und Heidelberg. In den beiden Städten warten viele Sehenswürdigkeiten auf uns. Die 30 km lange Rundtour führt zudem zu den historischen Weilern Grenzhof und Pleikartsförster Hof.
Die ca. 35 km lange Rundtour führt vom Alois-Link-Platz, in der Nähe der S-Bahnstation Heidelberg West-/Südweststadt gelegen, auf gering befahrenen Straßen und fast durchgehend asphaltierten Waldwegen steil hinauf zur Aussichtsterrasse auf dem Königstuhl und von dort bergab über Waldhilsbach ins Elsenztal bei Bammental. Von Bammental geht es dann auf dem Elsenzradweg über Wiesenbach nach Neckargemünd.
Radfahren im Kraichgau und Schwarzwald
Am Startort Heidelberg sollten Sie sich Zeit nehmen für das berühmte Schloss und die historische Altstadt, ehe Sie durch das Auf und Ab des Kraichgaus fahren. Gut, es ist anstrengend, aber Sie werden belohnt: Mit tollen Aussichten und, wenn Sie mögen, mit edlen Tropfen aus Weingütern im Land der 1000 Hügel. So wird die Region rund um die Landkreise Karlsruhe, Heilbronn, Enz, Rhein-Neckar und Ludwigsburg genannt. Im Kraichgau dominieren Weinberge, Wälder und Streuobstwiesen. Besonderer Blickfang sind die schönen Fachwerkdörfer, Burgen, Schlösser und Klöster, die auf der Strecke liegen.
In Pforzheim haben Sie das Tor zum Schwarzwald erreicht und damit Deutschlands höchstes und größtes zusammenhängendes Mittelgebirge. Sie gleiten flussaufwärts durch das Tal der Nagold im Naturpark Schwarzwald Mitte/Nord und erreichen so Calw, den Geburtsort des Dichters Hermann Hesse. Hier tanken Sie noch einmal richtig auf, denn nun geht es hinauf in die Oberen Gäuen. Das sind höher gelegene, fruchtbare Agrarlandschaften auf Muschelkalk, die meist von Waldgebieten umschlossen sind. Von hier schauen Sie auf das Neckartal und steuern auf Rottweil zu.
Vom Neckar zur Donau
Sie fahren nun am Naturschutzgebiet Schwenninger Moos vorbei, hier entspringt der Neckar. Nur wenig weiter gelangen Sie erneut zu einer bedeutenden Quelle. In Donaueschingen sprudelt türkisfarbenes Wasser aus einem Quelltopf. Es hat sich zuvor unter dem Schwarzwald gesammelt, tritt hier am Gebirgsrand wieder aus und wird zu dem mächtigen Donau-Strom, der ins Schwarze Meer mündet. So weit müssen Sie nicht fahren, Sie überqueren zunächst die Hochebene von Baar und erreichen dann mit dem Hegau eine einst explosive Gegend, noch heute zu erkennen an den mächtigen Vulkankegeln. Ehe Sie Radolfzell erreichen, lohnt sich noch ein Besuch der Festungsruine Hohentwiel. Aus fast 700 Metern Höhe sehen Sie schon den Bodensee.
Sicherheit geht vor
Wer sich in der Region auf den Drahtesel schwingt - egal ob in der Freizeit oder beruflich - sollte auf Nummer Sicher gehen und Grundsätzliches beachten. Beim Radeln einen Helm zu tragen, gehört für die meisten im Straßenverkehr bereits dazu. Zurecht, denn laut bestehender Studien soll das Risiko von Kopf- und Hirnverletzungen allein durch das Tragen eines Helms um 63 bis 88 Prozent reduziert werden können. Mit Blick auf Unfallgefahren lohnt es sich, die guten alten Verkehrsregeln, die Radfahrer, Autofahrer und Fußgänger gleichermaßen schützen, durchgehend zu beachten. Wer auf vorhandenen Radwegen bleibt, hat in Sachen Sicherheit im Straßenverkehr schon viel gewonnen.
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