Sie fahren gerne Rad und tun das gerne mit anderen zusammen? Sie wollen durch unsere wunderschöne Region fahren, ohne ständig auf die Karte zu schauen oder sich zu verfahren? Wir bieten eine Vielzahl an unterschiedlichen geführten Radtouren an. Da ist bestimmt auch etwas für Sie dabei. Bei unseren Radtouren soll der Spaß im Vordergrund stehen und wir freuen uns über jede/n, die/der teilnimmt.
Teilnahmehinweise für geführte Radtouren
Grundsätzlich kann bei unsere Touren jede/-r mitfahren, unabhängig von einer Mitgliedschaft im ADFC. Je nach Charakter der Tour können Minderjährige in Begleitung eines erziehungsberechtigten Erwachsenen teilnehmen. Auch Menschen, die im Straßenverkehr (noch) unsicher sind, können gegebenenfalls in Begleitung bzw. mit Erlaubnis der rechtlichen Betreuung teilnehmen. Dies sollte jedoch nach Möglichkeit im Vorfeld mit der Tourenleitung abgeklärt werden. Die meisten unserer Veranstaltungen sind kostenlos. Wenn Teilnahmekosten entstehen, steht das in der Beschreibung.
Die geführten Touren werden im Auftrag des Vorstands von zertifizierten ADFC-TourGuides® bzw. erfahrenen Tourenleiter/-innen geführt. Für diesen Personenkreis ist eine regelmäßige Auffrischung der Kenntnisse und Fähigkeiten in Erster Hilfe vorgesehen. Grundsätzlich fahren alle Teilnehmenden auf eigene Gefahr. Den Anweisungen der Tourenleitung ist Folge zu leisten. Die Einhaltung der Regeln der Straßenverkehrsordnung wird vorausgesetzt. Es liegt in der Verantwortung der Teilnehmenden, sicherzustellen, dass ihre gesundheitliche Verfassung den Anforderungen der Tour gerecht wird und dass ihr Fahrzeug sich in einem verkehrssicheren Zustand befindet (entsprechend StVZO). Sind diese Voraussetzungen augenscheinlich nicht erfüllt, kann die Tourenleitung die entsprechenden Personen von der Teilnahme ausschließen.
Bitte beachten Sie, dass der angegebene Streckenverlauf unter anderem wegen Baumaßnahmen und Witterungseinflüssen geändert werden kann. Bitte haben Sie Verständnis dafür, dass Tourenleitern in ihrer Verantwortung für die Teilnehmenden Touren wegen widriger Umstände abbrechen oder gar nicht erst beginnen. Ein Anspruch auf Durchführung der Touren besteht nicht.
Fehler passieren - leider. Wir können daher nicht garantieren, dass alle unsere Angaben richtig sind.
Toureigenschaften
Wir bemühen uns, die Touren so zu beschreiben, dass Sie sich darauf einstellen können, was sie erwartet. Achten Sie vor allem auf die Entfernungsangaben, die Höhenmeter, die Wegebeschaffenheit, die konditionellen Anforderungen und den Schwierigkeitsgrad. Maßstab bei den Anforderungen sind Alltagsradler, keine durchtrainierten Rennrad- oder Mountainbike-Sportler/innen.
Familiengeeignet sind Touren dann, wenn Radler/innen mit (Kinder-)Anhängern und Kinder ab etwa 8 Jahren ohne Probleme mitfahren können. Wenn jüngere Kinder mitfahren können, wird dies ausdrücklich vermerkt.
Je nach Witterung kann sich der Charakter einer Tour stark ändern, etwa, wenn starker Regen Wald- und Feldwege aufgeweicht hat oder wenn kühle Witterung die Muskeln träge macht. Alle Angaben sind daher Näherungswerte.
Fitness und Gesundheit
Wir fahren keine Rennen, wir machen unterwegs öfter Pausen. Die oder der Langsamste bestimmt das Tempo, schnellere Radfahrer/innen und solche mit Elektroantrieb müssen damit rechnen, auf die anderen zu warten.
Achten Sie bei der Auswahl Ihrer Touren darauf, dass Sie über ausreichende Fitness verfügen. Beginnen Sie vorher mit einem leichten Training, wenn Sie völlig ungeübt sind. Nehmen Sie anfangs an kleineren Touren teil, bevor Sie sich auf längere Strecken wagen. Bei den meisten Fahrten haben wir die Streckenlänge und die Zahl der Höhenmeter angegeben. Hieraus kann man den Schwierigkeitsgrad einschätzen.
In jedem Fall sollten Sie sicher sein, dass Sie keine gesundheitlichen Risiken haben. Im Zweifel fragen Sie bitte Ihren Arzt.
Getränke und Verpflegung
Trinken, trinken, trinken! Beim Radfahren schwitzt man verstärkt und das nicht nur, wenn die Sonne bei 35 Grad vom Himmel brennt, sondern auch bei kühleren Temperaturen. Daher gilt: Ausreichend Mineralwasser oder ähnliches im Flaschenhalter oder in der Fahrradtasche mitnehmen.
Wir führen keine Verpflegung mit. Bitte versorgen Sie sich vor Fahrtantritt mit ausreichend Essen. Bei manchen Touren kehren wir unterwegs in ein Gasthaus ein. Angaben darüber finden Sie in der Tourenbeschreibung. Die Kosten für Ihre Bewirtung müssen Sie selbst bezahlen.
Fahrradausrüstung
Achten Sie darauf, dass Ihr Rad verkehrssicher und technisch in Ordnung ist. Das gilt in jedem Fall für die Bremsen und alle sicherheitsrelevanten Teile. In Deutschland ist eine funktionierende Lichtanlage vorgeschrieben. Alle Schrauben müssen fest sitzen. Lassen Sie Ihr Rad in der Fachwerkstatt überprüfen. Sie haben es unterwegs viel leichter, wenn die Reifen gut aufgepumpt sind und die Kette geölt ist: Dann rollt es sich viel lockerer und Sie haben mehr Spaß.
Wir führen eine kleine Ausstattung an Werkzeug und Ersatzteilen mit, können unterwegs aber nicht alle Pannen beheben. Wir bitten Sie in jedem Fall, einen für Ihr Rad passenden Ersatzschlauch mitzuführen. Bitte achten Sie auf die richtige Größe und - was immer mal wieder übersehen wird - auf das zum Felgenloch passende Ventil.
Helm, Handschuhe und Bekleidung
Es gibt in Deutschland keine Helmpflicht. Das Tragen eines Helms kann Sie nicht vor allen Gefahren schützen, kann aber das Verletzungsrisiko und die Folgen von manchen Unfällen verringern. Der ADFCempfiehlt, dass Radfahrende selbstbewusst und vorausschauend unterwegs sind und einen Helm tragen.
Fahrradhandschuhe können die Folgen von Stürzen mindern, die dadurch entstehen, dass man sich mit den Händen (auf rauhem Untergrund) abfängt. Wir empfehlen daher, mit Handschuhen zu fahren.
Tragen Sie geeignete Kleidung: Luftig soll sie sein und funktionell. Nehmen Sie eine wasserdichte (eventuell atmungsaktive) Jacke und Hose mit, falls Niederschlag vorhergesagt wurde oder wenn es kühl ist. Mit Funktionsunterwäsche wird Ihnen nicht so schnell kalt, weil sie (etwa im Gegensatz zu Baumwolle) die Feuchtigkeit nach außen weiterleitet. Von Vorteil können wasserdichte (atmungsaktive) Schuhe sein. Erfahrene Radfahrer/innen schwören auf das Zwiebelprinzip: Nehmen Sie unterschiedliche Kleidungsstücke mit, die sie je nach den Witterungsverhältnissen und ihrer körperlichen Aktivität an- oder ausziehen.
Gesundheit und Sicherheit
Sonne unterwegs ist angenehm, sie kann aber auch unerwünschte Folgen haben. Denken Sie daran, mit Sonnencreme und Ihrer Kleidung (UV-Licht undurchlässig) einem Sonnenbrand oder Sonnenstich vorzubeugen.
Ebenfalls kann man durch geeignete Maßnahmen (Abdecken mit einem Tuch oder ähnlichem) einem Sonnenstich vorbeugen.
Alle, die teilnehmen, sind selbst verantwortlich für die Einhaltung der Straßenverkehrsordnung. In der Gruppe heißt es: Abstand halten und besondere Vorsicht beim Überholen und Anhalten.
Unterwegs machen wir uns durch verabredete Zeichen auf Gefahren aufmerksam. Geben Sie die Zeichen bitte nach hinten weiter.
Wir machen regelmäßig Fotos auf unseren Veranstaltungen. Wir fragen Sie zu Beginn einer Veranstaltung, ob Sie mit der Veröffentlichung Ihrer Fotos einverstanden sind.
Radfahren im Schwalm-Eder-Kreis
Das Radfahren und der Radsport erfreut sich immer größerer Beliebtheit in der touristischen Destination Rotkäppchenland, zu der auch die Kreisstadt Homberg (Efze) gehört. Obwohl die Radstrecken an manchen Stellen erhebliche Höhenunterschiede aufweisen, ermöglicht das E-Bike die mühelose Überwindung von größeren Steigungen. Der verstärkte Ausbau von Radwegen, zum Teil auf alten Bahntrassen (Bahn-Radweg) bietet die Möglichkeit, große Strecken von Stadt zu Stadt mit dem Fahrrad zurück zu legen. So nutzen diese Radwege inzwischen nicht nur Touristen, sondern Einheimische tauschen ihr Auto gegen ein E-Bike ein, um Geld zu sparen und die Umwelt zu schonen. Damit wird das E-Bike zum regionalen Fortbewegungsmittel der Zukunft.
Empfohlene Radwege in der Region Homberg
- R 5
- R 14 Schwalm-Efze-Radweg
- R 17 Efzetal-Radweg
In Kombination mit dem R 17 können Einheimische und Gäste durch das Rotkäppchenland radeln. Zwischen Knüllwald über Homberg, Frielendorf nach Schwalmstadt liegt vor Radfahrern eine 40 Kilometer lange, abwechslungsreiche Radstrecke. Ein Spaß für die ganze Familie. In Schwalmstadt gibt es eine gute Anbindung an den Bahnradweg Rotkäppchenland oder den Schwalm-Radweg.
Man kann die Strecke natürlich auch von Schwalmstadt her befahren. Kommt man dann in Homberg an, besteht die Möglichkeit, über den Hessischen Radfernweg R 5 nach Borken (Hessen) oder nach Rotenburg a.d.Fulda zu radeln.
Sehenswertes am Schwalm-Efze-Radweg
- In Homberg: Der Marktplatz mit Hessens Reformationskirche St. Marien, die Burgruine Hohenburg mit dem tiefsten ausgemauerten und beleuchteten Basaltbrunnen Deutschlands (150 m).
- In Frielendorf: Eine Vielzahl an Freizeitmöglichkeiten für die ganze Familie: der Ferienwohnpark am Silbersee mit Schwimm- und Badefreuden im Wellness-Paradies am Silbersee, die Erlebniswelt Silbersee mit einer rasanten Fahrt auf der Allwetterrodelbahn - dem Silbersee Bob, dem Kletterpark Silbersee, der Indoor-Spielhalle „Frieloland“ mit über 50 Groß-Spielgeräten auf 2.200 Quadratmetern.
Radtouren in Fritzlar
Fritzlar, eine charmante Stadt im Schwalm-Eder-Kreis in Deutschland, bietet Radfahrern zahlreiche Möglichkeiten für abwechslungsreiche und malerische Touren. Eine der schönsten Radtouren in Fritzlar führt entlang des Eder-Radwegs. Dieser gut ausgeschilderte Weg erstreckt sich über 180 Kilometer entlang des Flusses Eder und bietet atemberaubende Ausblicke auf die Natur. Die Strecke führt vorbei an idyllischen Dörfern, historischen Burgen und durch dichte Wälder.
Ein weiteres Highlight für Radfahrer ist der Domradweg, der direkt durch das Herz von Fritzlar verläuft. Diese Route ermöglicht es den Besuchern, die beeindruckende Architektur des faszinierenden Doms zu bewundern sowie die engen Gassen der Altstadt zu erkunden.
Für Naturliebhaber empfiehlt sich eine Tour durch den Kellerwald-Edersee Nationalpark. Hier können Radfahrer auf speziell angelegten Pfaden durch unberührte Wälder radeln und dabei seltene Tier- und Pflanzenarten entdecken.
Die besten Jahreszeiten für Radtouren in Fritzlar sind Frühling und Sommer, wenn das Wetter angenehm mild ist und die Landschaft in voller Blüte steht. Im Herbst bieten sich auch farbenprächtige Touren an, bei denen man das Laubwerk bewundern kann.
Insgesamt bietet Fritzlar eine Vielzahl von Radwegen und -strecken, die es den Besuchern ermöglichen, die Region auf zwei Rädern zu erkunden. Ob man nun entspannte Fahrten entlang des Flusses bevorzugt oder lieber anspruchsvolle Bergtouren unternimmt - hier findet jeder Radfahrer das Richtige.
Rund um den Schwalm-Eder-Kreis: Eine 3-Tagestour
ca. 225 km, empfohlen als 3-TagestourStart und Ziel: Schwalmstadt-Treysa
Diese Tour führt einmal um den Schwalm-Eder-Kreis herum, zum Teil innerhalb zum Teil außerhalb der Kreisgrenzen.
1. ETAPPE: Treysa - Gudensberg, ca. 70 km, 550 hm
Beginnend in der Schwalm - im „Rotkäppchenland“ - schlängeln wir uns am gleichnamigen Fluss Schwalm entlang durch Wald- und Wiesentäler und kleinen Fachwerkdörfchen bis Bischhausen. Von hier aus radeln wir nach Zimmersrode und dann direkt nach Norden und gelangen über die Kalbsburg zur Eder und weiter zur Domstadt Fritzlar, die vor uns am Horizont thront. In Fritzlar können wir entweder die malerische Fachwerkstadt schlendern und/oder in der Altstadt eine kulinarische Pause einlegen. Wer möchte, kann seine Akkus nochmal auffrischen.
Schon einmal an der Elbe gewesen? Heute gibt es die Gelegenheit. Wir fahren an ihr entlang bis nach Naumburg, zumindest einem Stadtteil davon - Elbenberg, das seinem Namen alle Ehre macht. Es sind einige Steigungen zu bewältigen.
Spätestens hier werden wir merken, dass sich das Landschaftsbild geändert hat. Zahlreiche Basaltkuppen zieren die Landschaft und sind Zeugnisse einer urzeitlichen Vulkanlandschaft.
Kurze Zeit später erreichen wir Riede (Schloss Riede, Privatbesitz!). In Niedenstein- Kirchberg wechseln wir zur Ems (!). In Kirchberg gibt es eine Jausenstation (Kaffee, Kuchen, kalte Getränke, etc.), in der wir eine 2. Pause einlegen können.
Weiter an der Ems entlang kommen wir nach Dorla. Es gibt eine letzte Herausforderung zum „Nacken“ (Kuppe aus waagrechten Basaltsäulen mit Halbtrockenrasen, Steppenfenchel!!!). Hier werden wir mit einem Weitblick nach Westen belohnt. Nach ca. 70 km erreichen wir die Stadt Gudensberg, unserem heutigen Etappenziel. Gudensberg ist bekannt durch die Ruine der Obernburg, die oberhalb der Stadt auf dem Schlossberg liegt. Wer Lust hat, kann sie am besten zu Fuß erkunden.
2. ETAPPE: Gudensberg - Bebra, ca. 70 km, 390 hm
Am 2. Tag erreichen wir bald das Edertal bei Grifte und folgen diesem nach Norden bis zur Mündung in die Fulda. Die Fulda führt uns bis kurz vor Guntershausen, wo wir die Flussseite wechseln und nach Guxhagen gelangen.
Hier befindet sich die berühmte Gedenkstätte Breitenau, ein ehemaliges Konzentrationslager während der Zeit des Nationalsozialismus. Nach dem Passieren der Fuldaschleifen bei Büchenwerra und Grebenau fahren wir durch die Großgemeinde Körle, bevor wir nach Melsungen hineinradeln. Sehenswürdigkeiten: schönes Fachwerkstädtchen, Rathaus, Bartenwetzerbrücke, Stadtkirche, Skulptur „Gänseliesel“, Bartenwetzer-Denkmal.
Bei Binsförth kommen wir an der deutschlandweit einzigen Fahrradseilbahn vorbei. Das Konstrukt hat sich im Nachhinein als nicht besonders hilfreich entpuppt. Eine Fahrradbrücke wäre sinnvoller gewesen. Nicht nur für Gruppen ist die Überquerungshilfe gefährlich und extrem ungeeignet!
In Morschen liegt das Kloster Haydau auf dem Weg. Das Kloster ist eine ehemalige Zisterziennerinnen-Abtei - heute Tagungsstätte, Austragungsort für Konzerte, Hotel etc.
Kurz vor Rotenburg kommen wir an dem Naturschutzgebiet „Kiesgrube bei Baumbach“ vorbei, das in einer Flussschleife liegt und Brut-Rast- und Nahrungsbiotop für zahlreiche Vogelarten bietet. In der alten Fachwerkstadt Rotenburg angekommen, fahren wir in einer Schleife durch die Altstadt und erkunden die Sehenswürdigkeiten per Rad. Hier ist eine 2. Pause vorgesehen, in dem man nach Herzenslust durch die Altstadt schlendern, einen Kaffee oder ein Eis genießen kann.
Bei der alten Fuldabrücke machen wir einen Halt und nutzen die Gelegenheit, einen Blick auf das Rotenburger Schloss, den Schlosspark und die Alte Schleuse mit Wasserfall zu werfen.
Weiter geht es auf dem Mischelsweg in Richtung Breitenbach, einem Stadtteil von Bebra. Unsere Tagesetappe endet in Bebra.
3. ETAPPE: Bebra - Treysa, ca. 83 km, 450 hm
Der letzte Tag bringt uns in die Festspiel-Stadt Bad Hersfeld. Nach einem kleinen Aufenthalt in der Innenstadt (Stiftsruine) fahren wir zurück zur Fulda und folgen dem Flussradweg nach Niederaula. Ab hier radeln wir an der Aula entlang, bis wir auf die als „Rotkäppchenradweg“ umgebaute Bahntrasse kommen. In Olberode, auf dem höchsten Punkt (420 m N.N.) des Bahnradweges können wir eine kleine Kaffeepause etc.
Die 'Offene Fahrradwerkstatt' Schwalmstadt
Wie komme ich zur 'Offenen Fahrradwerkstatt' Schwalmstadt?
Die Offene Fahrradwerkstatt befindet sich in Treysa in der ehemaligen Kaserne.
Hartbergring 29
34613 Schwalmstadt-Treysa
Am Eingang der Kaserne befindet sich eine Karte des gesamten Geländes.
Folgen Sie den Schildern mit der Aufschrift “adfc”.
Wofür setzt sich die 'Offene Fahrradwerkstatt' Schwalmstadt ein?
Die offene Fahrradwerkstatt Schwalmstadt repariert gespendete Fahrräder und gibt sie verkehrssicher weiter. Jeder kann kommen, um sich ein Fahrrad auszusuchen. Wir nehmen gerne Kinder-, Jugend- und Erwachsenenräder sowie Roller etc. entgegen, auch Teile wie Helme, Fahrradtaschen und -körbe, Fahrradschlösser und brauchbare Ersatzteile.
Seit Jahren unterstützt der ADFC Menschen mit gebrauchten Rädern, egal ob geflüchtet oder einheimisch, jeder kann kommen. In der Offenen Fahrradwerkstatt sind ausschließlich Ehrenamtliche tätig. Sie ist nicht gewinnorientiert.
Die Fahrradwerkstatt arbeitet mit Reinhard Darmstadt, dem Arbeitskreis für Toleranz und Menschenwürde und der regionalen Bevölkerung zusammen.
Der ADFC: Ihr Partner für sicheres Radfahren
Was macht der ADFC?
Der Allgemeine Deutsche Fahrrad-Club (ADFC) setzt sich mit seinen mehr als 230.000 Mitgliedern mit Nachdruck für die Verkehrswende in Deutschland ein. Wir sind überzeugt davon, dass eine gute, intuitiv nutzbare Infrastruktur, gut ausgearbeitete Radverkehrsnetze und vor allem Platz für Rad fahrende Menschen auch dazu einlädt, das Fahrrad als Verkehrsmittel zu benutzen. Wir möchten eine sichere und komfortable Infrastruktur für den Radverkehr, damit sich junge und junggebliebene Fahrradfahrende sicher und zügig fortbewegen können.
Die Förderung des Radverkehrs ist nicht zuletzt auch ein politischer Auftrag, für den sich der ADFC stark macht. Unser Ziel ist es, alle Menschen, gleich welchen Alters und unabhängig von ihren Wohnorten, für das Radfahren und damit für die Mobilität der Zukunft zu gewinnen.
Von welchen Vorteilen profitiere ich als ADFC-Mitglied?
Radfahren muss sicherer und komfortabler werden. Wir nehmen dafür - auch Dank Ihrer Mitgliedschaft - nicht nur Einfluß auf Bundestagsabgeordnete, sondern setzen uns auf Landes- und Kommunalebene für die Interessen von Radfahrern ein.
Als ADFC-Mitglied profitieren Sie außerdem von umfangreichen Serviceleistungen: Sie können, egal wo Sie mit Ihrem Fahrrad unterwegs sind, deutschlandweit auf die ADFC-Pannenhilfe zählen. Außerdem erhalten Sie mit unserem ADFC-Magazin Radwelt Informationen zu allem, was Sie als Rad fahrenden Menschen politisch, technisch und im Alltag bewegt.
Nutzen Sie als ADFC-Mitglied außerdem vorteilhafte Sonderkonditionen, die wir mit Mietrad- und Carsharing-Unternehmen sowie Versicherungen und Ökostrom-Unternehmen ausgehandelt haben.
Wo bekomme ich Radkarten?
Mit fast 3 Mio. verkauften Exemplaren gehören die ADFC-Radtourenkarten weltweit zu den Bestsellern unter den Fahrradkarten. Sie haben einen praktischen Maßstab (1:150.000) und sind mit Hilfe von versierten ADFC-Scouts entstanden, die die Bedürfnisse von Radreisenden verstehen und die Strecken buchstäblich erfahren haben.
Die 27 ADFC-Radtourenkarten für Deutschland haben wir durch besonders spannende und beliebte Radregionen wie den Gardasee oder Mallorca ergänzt.
Was schreibt die Straßenverkehrsordnung (StVZO) vor?
Sie schreibt u. a. zwei voneinander unabhängige Bremsen vor, damit ein Fahrrad sicher zum Stehen kommt. Ebenso vorgeschrieben ist eine helltönende Klingel. Auch zwei rutschfeste und festverschraubte Pedale mit je zwei nach vorne und nach hinten wirkenden gelben Rückstrahlern sind Pflicht.
Am wichtigsten für die Verkehrssicherheit ist neben den Bremsen die Beleuchtung. Ein rotes Rücklicht und ein weißer Frontscheinwerfer sind vorgeschrieben. Die Beleuchtung kann batteriebetrieben sein und muss tagsüber nicht mitgeführt werden. Sie muss aber dann einsatzbereit sein, wenn die Sichtverhältnisse Licht erforderlich machen. Für den Straßenverkehr zugelassen ist Beleuchtung nur mit dem Prüfzeichen des Kraftfahrtbundesamts (eine Wellenlinie, Großbuchstabe K und fünfstellige Zahl).
Damit Radfahrende auch seitlich gesehen werden, sind Reflektoren in den Speichen oder Reflexstreifen an Reifen oder Felge vorgeschrieben.
Was ist der Unterschied zwischen Schutzstreifen und Radfahrstreifen? Und was ist ein Radweg?
Die Infrastruktur für das Fahrrad ist nicht einheitlich und selten uneingeschränkt gut nutzbar. Radfahrstreifen und Schutzstreifen verlaufen beide auf der Fahrbahn und damit im direkten Blickfeld von Autofahrenden. Schutzstreifen haben eine gestrichelte Markierung und dürfen daher bei Bedarf mit dem Auto befahren werden, vor allem, um Gegenverkehr auszuweichen und nur, wenn der Radverkehr nicht gefährdet wird.
Radfahrstreifen hingegen sind mit einer Linie durchgängig auf der Fahrbahn markiert und dürfen von Autofahrenden nicht befahren werden. Der ADFC macht sich für geschützte Radfahrstreifen stark, bei denen Poller, Kübel und markierte Schutzzonen Radfahrende vor dem Autoverkehr, achtlos aufgerissenen Autotüren und unerlaubtem Parken schützen.
Ein Radweg ist durch ein blaues Radwegschild gekennzeichnet und muss in dem Fall von den Radfahrenden genutzt werden. Eine Benutzungspflicht darf aber nur angeordnet werden, wenn es die Verkehrssicherheit erforderlich macht.
Gibt es vom ADFC empfohlene Radtouren für meine Reiseplanung?
Wir können die Frage eindeutig bejahen, wobei wir Ihnen die Auswahl dennoch nicht leicht machen: Der ADFC-Radurlaubsplaner „Deutschland per Rad entdecken“ stellt Ihnen mehr als 165 ausgewählte Radrouten in Deutschland vor. Zusätzlich vergibt der ADFC Sterne für Radrouten. Ähnlich wie bei Hotels sind bis zu fünf Sterne für eine ausgezeichnete Qualität möglich.
Über 500 km gut beschilderte Rad-Routen führen auf idyllischen Wald- und Feldwegen durch die Region Schwalm-Eder-Kreis.
Für gemütliche Fahrradtouren von Familien mit Kindern eignen sich besonders die Flusstäler der Fulda, Schwalm und Eder, da man hier das Rad auch einfach mal rollen lassen kann.
Auf rund 100 km führt der Schwalm-Radweg von der Quelle der Schwalm bei Feldatal-Köddingen im Vogelsbergkreis bis zur Mündung in die Eder kurz vor den Toren der 3-Burgen-Stadt Felsberg im Schwalm-Eder-Kreis.
Der Radweg verläuft überwiegend auf asphaltierten bzw. befestigten Wegen durch eine schöne Flusslandschaft mit Wiesen und Feldern, Dörfern und Fachwerkstädtchen. Nur selten sind kurze Anstiege zu bewältigen.
In der Schwalmaue von Alsfeld bis Schwalmstadt-Treysa verläuft die Strecke vollständig flach und bietet herrliche Einblicke in die Natur. Hier durchfahren Sie die märchenhafte Kulturlandschaft Schwalm, die bekannt ist durch die gleichnamige farbenprächtige Tracht.
Die unverheirateten Frauen trugen ein rotes Käppchen, das die Brüder Grimm zum Märchen vom Rotkäppchen angeregt haben soll und heute Namensgeber für das Rotkäppchenland ist.
In Alsfeld und den Schwalmstädter Stadtteilen Treysa und Ziegenhain lohnt sich ein entspannender Bummel durch die Altstadt. Von Schwalmstadt über Bad Zwesten und Borken bis zur Drei-Burgen-Stadt Felsberg flankieren zahlreiche Seen und Teiche den Radweg.
Für Langstreckenradler ist der Schwalm-Radweg ein attraktives Teilstückeiner interessanten Nord-Süd-Verbindung. Vom Weser-Radweg über den Fulda-Radweg R1 und die Documenta-Stadt Kassel kommend, fährt der Radler weiter über den Eder-Radweg zum Schwalm-Radweg.
Über den hessischen Radfernweg R4 erreichen Sie südlich von Alsfeld den Nidda-Radweg, der Sie bis nach Frankfurt a. M. führt.
Informationen zu Sehenswürdigkeiten, Tourenverlauf, Gastronomie und Übernachtungen erhalten Sie auch auf den Infotafeln, die entlang des Radweges stehen.
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