Radtouren Stettiner Haff: Routenbeschreibung

Die dreitägige Tour auf dem Stettiner Haff-Rundweg führt über 134 Kilometer von Stettin nach Swinemünde, durch eine beeindruckende Landschaft und vorbei an zahlreichen Sehenswürdigkeiten.

Das geförderte Projekt "Fahrradtouren um das Stettiner Haff" - gemeinsame Identität der Grenzregion" (INT 174) umfasst die Stärkung und Erweiterung der Fahrradroute rund um das Stettiner Haff.

Der Oderhaff-Radweg

Der Oderhaff-Radweg, offiziell als Elbe-Oderhaff-Radweg bekannt, ist ein Fernradweg, der von Lüneburg in Niedersachsen bis nach Ueckermünde am Stettiner Haff in Mecklenburg-Vorpommern verläuft.

Die Route erstreckt sich über rund 445 Kilometer und führt durch abwechslungsreiche Landschaften, darunter die Elbauen, die Mecklenburgische Seenplatte und den Naturpark Stettiner Haff.

Die Strecke gilt unter Radfreunden als eine der schönsten Radwege in Mecklenburg-Vorpommern.

Vorteile des Oderhaff-Radwegs

  • Sehr gutes Preis-/Leistungsverhältnis
  • Touren inkl.

Beschaffenheit des Radwegs

Der Oderhaff-Radweg zeichnet sich durch überwiegend verkehrsarme Strecken aus, die größtenteils auf asphaltierten Wirtschaftswegen verlaufen.

Vereinzelt kommen Abschnitte mit Sandwegen und Kopfsteinpflaster vor.

Die Route ist durchgängig beschildert und bietet zahlreiche Sehenswürdigkeiten entlang des Weges, wie das Schloss Ludwigslust, die Müritz - der größte vollständig in Deutschland liegende Binnensee - und den Müritz-Nationalpark.

Für Radfahrer bietet der Elbe-Oderhaff-Radweg daher eine abwechslungsreiche Tour durch einige der schönsten Regionen Norddeutschlands.

Mögliche Etappen

Der Oderhaff-Radweg, früher als Mecklenburgischer Seen-Radweg bekannt, erstreckt sich über etwa 444 Kilometer von Lüneburg in Niedersachsen bis nach Ueckermünde am Stettiner Haff in Vorpommern.

Je nachdem, für welche Tour Sie sich entscheiden, warten auf Ihrer Reise unterschiedliche Etappen.

Für wen eignet sich die Radregion?

Unsere Touren auf dem Oderhaff-Radweg, wie zum Beispiel der Oder-Neiße-Radweg, sind ideal für alle, die die Idylle und Ruhe Nordostdeutschlands in Bewegung erleben möchten.

Dabei können Sie die Reisen entweder geführt in einer Gruppe oder ungeführt angehen.

Ziehen Sie individuell los, erhalten Sie von uns umfassendes Kartenmaterial inkl. einer detaillierten Elbe-Oderhaff-Radweg-Karte.

Bei Bedarf können Sie bei uns auch ein für die Route passendes Fahrrad leihen.

Bei jeder unserer Touren sind Übernachtung und Gepäcktransport enthalten.

Auf diese Weise müssen Sie sich während Ihrer Reise um nichts kümmern und können Ihren Trip in vollen Zügen genießen.

Rund um das Stettiner Haff

310 Kilometer um das Stettiner Haff führt die grenzüberschreitende Tour.

Über die Inseln Usedom und Wolin, durch Badeorte, Hafenstädte und Naturlandschaften.

Ausgangspunkt ist Uckermünde.

Durch schattigen Wald und vorbei am Wasservögel-Eldorado Anklamer Heide erreicht die Strecke Anklam.

Die 50 Kilometer bis zum Kaiserbad Ahlbeck führen über die Zecheriner Klappbrücke und den 69 Meter hohen Golm (Golm=slawisch für Hügel).

Gleich hinter der Grenze liegt an der Mündung der Swina/Świnoujście.

Auf die Halbinsel Wolin geht es per Fähre.

Bis Międzyzdroje verläuft die Route küstennah, um dann ins Landesinnere zur Wikingerstadt Wolin abzubiegen.

Nach Querung der Dziwna bietet sich bis zu den Czarnociner Wildpferden eine großartige Aussicht über das Haff.

Etwa 12 Kilometer weiter lockt der Hafen von Stepnica mit frischgeräuchertem Fisch.

Richtung Szczecin wird die Strecke verkehrsreicher.

Um die Metropole Szczecin zu erkunden, einfach der etwa acht Kilometer langen rot gestrichelten Linie folgen, die entlang der wichtigsten Sehenswürdigkeiten verläuft.

Etappenbeispiel: Ueckermünde und Umgebung

Die Tour beginnt in der Lagunenstadt Ueckermünde mit einem Abstecher zum Stadthafen.

Das maritime Flair stimmt Radwanderer gebührend auf die Reise ein.

Zwischen Haffstränden und üppigen Wäldern der Ueckermünder Heide liegen urige Fischerdörfer und in den Haffwiesen vor den Toren Anklams brüten zahlreiche Vögel.

Für Abwechslung sorgt ein Besuch des Lilienthal-Museums in der Geburtsstadt des Flugzeugpioniers.

Die Handbike-Tour startet direkt an der Grenze zu Polen in Altwarp.

Bevor man sich auf den Weg macht, sollte man sich den frischen Fisch und den Hafen des uralten Fischerdorfs jedoch nicht entgehen lassen.

Entlang des gut asphaltierten und ausgeschilderten Weges nach Warsin wird man vom herrlichen Duft des frischen Wacholders umhüllt.

In der Lagunenstadt Ueckermünde angekommen, gehört ein Besuch im Haffmuseum direkt am Ueckermünder Hafen zum Pflichtprogramm.

Ebenfalls am Hafen und gleich in der Nähe liegt die barrierefreie Fischoase.

Wer ein wenig Stärkung für den Restweg braucht, ist hier genau richtig.

Nach der Rast geht es weiter zum Rollisegler.

Die „Wappen von Ueckermünde“ ist der einzige barrierefreie Großsegler Deutschlands.

Bis zu vier Rollstuhlfahrer können hier gleichzeitig auf Tagesfahrten oder Mehrtagestörns selbst die Segel hissen.

Weitere Etappen und Routen

Über die Zecheriner Klappbrücke führt der Weg auf die Insel Usedom.

Das Hinterland der Kaiserbäder verwöhnt mit himmlischer Ruhe und frischem Fisch.

Hinter dem 69 Meter hohen Golm strahlt das Kaiserbad Ahlbeck in seiner ganzen Schönheit.

Über der rauschenden Ostsee thront die bekannte Seebrücke.

Auch das polnische Swinoujscie bezaubert mit herrlicher Bäderarchitektur.

Eine Fähre bringt Radwanderer zur Schwesterinsel Wolin.

An Steilküste und Boddenufer geht es weiter nach Miedzyzdroje.

Dort bietet die 75 Meter hohe Küste ein eindrucksvolles Panorama über die gesamte Pommersche Bucht.

Am Ostufer des Stettiner Haffs führt der Weg zwischen Sumpfwiesen und einem weiten Waldgebiet nach Stepnice.

Im nahe gelegenen Czarnocin grast in der Einsamkeit eine Herde zottliger Wildpferde.

Die Fahrt durch das Mündungsgebiet der Oder besticht durch berauschende Aussichten auf einen der größten Ströme Europas.

In der Ferne grüßen die mächtigen Türme von Szczecin.

Die Stadt liegt auf einem Plateau über der Oder an der Einfahrt zum Stettiner Haff.

Heute erstrahlt die einstige Hafenmetropole in alter Pracht.

Die letzte Etappe beginnt im Urwald Wkrzanska.

Impressionen einer Radtour

Die fünf Frauen, die sich auf dieses Abenteuer begeben, erleben idyllische Wege entlang des Dąbie-Sees, entdecken historische Schiffswracks und genießen die Ruhe der Naturparks.

Höhepunkte sind der Besuch des Wikingerzentrums in Wolin und die letzte Etappe entlang der Ostseeküste.

Nach der Anreise per Bahn nach Stettin beginnen die Radlerinnen ihre Reise mit einer Stadttour.

Auf der Roten Linie, einem acht Kilometer langen Rundweg, entdecken sie Sehenswürdigkeiten wie das Schloss der Herzöge von Pommern, die Hakenterrasse und die Philharmonie.

Ein besonderes Highlight ist das Denkmal der Hafenkatze Umbriaga.

Die Strecke führt entlang des Dąbie-Sees auf ruhigen Schotterwegen.

Nach einem Abstecher zum behindertengerechten Aussichtsturm in Wolin, der grandiose Panoramen bietet, führt die Route durch den Woliner Nationalpark.

Die letzte Etappe nach Swinemünde ist per Zug oder Fähre erreichbar.

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