Erlangen ist bekannt als Fahrradstadt und bietet mit einem 380 km langen Radverkehrsnetz ideale Bedingungen für Radfahrer. Dieses Netz besteht aus 13 Hauptrouten und zwei Grünrouten. Die Stadt setzt sich kontinuierlich für den Ausbau des Radnetzes und die Verbesserung der Bedingungen für Radfahrer ein. Erlangen liegt zudem ideal am RegnitzRadweg, zwischen dem Aischgründer Karpfenland und der Fränkischen Schweiz.
Erlangen hat für alle Radbegeisterte und auch die, die es noch werden wollen, einiges zu bieten. Nicht umsonst bezeichnen wir uns auch als Fahrradstadt. Selbstverständlich findet man bei uns auch fahrradfreundliche Gastgeber sowie den schnellen Service fürs eigene Fahrrad. Kein eigenes Fahrrad dabei?
Der RegnitzRadweg: Zwei Routen für unterschiedliche Ansprüche
Der Start des RegnitzRadwegs könnte schöner nicht sein: Mitten in der Nürnberger Altstadt nehmen sowohl die Tal- als auch die Kanalroute ihren Anfang. Die erste Etappe Richtung Fürth bringt die Radler durch grüne Wiesen, durch schattigen Auwald, in die Stadt der 1.000 Baudenkmäler und zum Ursprung der Regnitz.
Denn zunächst ist es die Pegnitz, die den Radlern auf der ersten Etappe den Weg durch die Städteregion Nürnberg weist. Sie starten in Nürnberg direkt an der Insel Schütt und damit mitten in der Altstadt. Der RegnitzRadweg geleitet die Radler an Kettensteg und Henkersteg sowie an den historischen Handwerkerhäusern der Weißgerbergasse vorbei durch die grünen Hallerwiesen aus der Stadt. Im Stadtteil St. Johannis lohnt es sich, noch einmal vom Rad zu steigen. Hier genießt man die barocke Pracht in den Nürnberger Hesperidengärten sowie die Rosenfülle auf dem Friedhof St. Johannis.
Der Weg durch die grünen, renaturierten Pegnitzauen führt geradewegs nach Fürth. Am Rand der Stadt lohnt sich ein kleiner Abstecher, der die Radler über den Quellensteg zum Fürther Rundfunkmuseum und zur König-Ludwig-Quelle fuührt, wo ein Tempelchen die Heilquelle krönt. Der RegnitzRadweg bringt die Radler zwar nicht direkt in die Innenstadt Fürths, doch braucht es nur einen kurzen Abstecher, und man findet sich unmittelbar vor dem neubarocken Prachtbau des Fürther Stadttheaters und damit direkt im Herzen der Stadt der 2.000 Baudenkmäler wieder. Hier verführt auch eine blühende Oase zur entspannten Pause: der Fürther Stadtpark mit seinem Rosengarten, seinem Fontänenhof, dem Stadtparkcafé in der ehemaligen Milchgaststätte und einem großen Spielplatz. Absolut sehenswert ist in Fürth außerdem das Jüdische Museum Franken.
Der RegnitzRadweg strebt nun in den Flussauen, beschattet von den großen, von wildem Hopfen umrankten Eichen, der Vereinigung von Pegnitz und Rednitz entgegen. Direkt neben dem Radweg führt eine Brücke die Radler zum Geburtsort der Regnitz. Weiter geht es durch die ebene Landschaft, nur linker Hand erhebt sich bald wie ein großer Knubbel der 347 Meter hohe Atzenberg aus der Ebene. Kurz danach verlässt die Route den Talgrund und verläuft, vorbei an sandigen Kiefernwäldern, ein Stück parallel zur Straße. Bald taucht der Weg wieder in den Wald ein, um dann über Wiesen und Felder Kurs auf Erlangen zu nehmen.
Doch schon nach kurzer Zeit verlässt die Talroute den Kanal nach rechts, während die Kanalroute weiter geradeaus läuft. Folgt man der Talroute, trifft man wieder auf die Regnitz und radelt dann am Stadtrand Alterlangens durch sattes Grün auf die Erlanger Seelöcher und den Alterlanger See zu. Belohnt wird dieses Stück nicht nur durch die teils bizarren Baumformationen an den Seelöchern, in denen sogar der Biber wieder heimisch ist, sondern auch mit dem Blick über das Regnitztal nach Erlangen, von wo unter anderem die Hugenottenkirche herüber grüßt.
Wer die Etappe direkt in Erlangen beschließen möchte, nimmt am Ende Alterlangens nicht den Weg der Talroute nach links, sondern fährt rechts über den Dechsendorfer Damm und erreicht damit schon nach kurzer Zeit den Altstädter Kirchenplatz und damit ein Schmuckstück Erlangens. Die Hugenottenstadt ist ein wunderbares Etappenziel: Entstanden einst auf dem stadtplanerischen Reißbrett, hat sie auch heute nichts von ihrer Eleganz verloren, was man am besten bei einem Spaziergang durch die Straßen der Altstadt oder im Schlossgarten am einst markgräflichen Schloss bemerkt.
Überhaupt ist Erlangen ein Ort der blühenden Überraschungen. Mit dem Botanischen Garten, der Lilien-Arche, dem Aromagarten und dem Skulpturengarten findet man mitten in der Stadt immer wieder grüne Oasen. Jedes Jahr rund um Pfingsten zieht es die Erlanger und zahlreiche Gäste aber eher unter die schattenspendenden Bäume des Burgbergs. Dieser Berg direkt vor der Stadt ist von zahlreichen Bierkellern durchzogen und Schauplatz der berühmten Erlanger Bergkirchweih, oder wie sie auf fränkisch heißt, der „Berch“.
Weitere Radwege rund um Erlangen
Wir stellen dir deshalb Radwege in Erlangen und der näheren Umgebung vor, auf denen du mit dem Rad durch die schöne Region Franken fahren kannst.
1. RegnitzRadweg (Kanalroute)
Der RegnitzRadweg (Kanalroute) ist von den Verläufen der Regnitz und der Pegnitz sowie des Main-Donau-Kanals charakterisiert. Der Radweg führt auf 73 km Länge von Bamberg über Hirschaid, Forchheim, Hausen, Erlangen, Fürth nach Nürnberg. Du radelst einmal quer durch Ober- und Mittelfranken. Der Radweg ist gut angeschrieben und verläuft auf gut ausgebauten Wirtschaftswegen und verkehrsarmen Strecken. Die Dauer beträgt 4:52 Stunden.
2. RegnitzRadweg (Talroute)
Die Talroute des RegnitzRadwegs verläuft teilweise parallel zur Kanalroute, teilweise ist die Streckenführung aber auch eine andere. Die Talroute bezieht die sehenswerten Orte auf der Strecke von Bamberg nach Nürnberg - Bamberg, Erlangen, Fürth, Nürnberg etwa - mit ein. Die Talroute verbindet Natur und Kultur, indem sie auf Nebenstraßen und Wirtschaftswegen durch die typische Landschaft des Regnitztals führt. Die Talroute ist mit 85 km Länge etwas länger als die Kanalroute und verläuft zunächst an der Pegnitz, ab Fürth an der Regnitz.
3. Erlangen-Pegnitztal-Radweg
Auf dem Erlangen-Pegnitztal-Radweg radelst du vom Regnitz- ins Pegnitztal. Der Radweg verlässt Erlangen nach Osten und führt dich zuerst ins Schwabach-Tal. Du fährst über Dormitz, Gräfenberg, Obertrubach, Betzenstein nach Neuhaus an der Pegnitz. Dort trifft der Radweg auf den Pegnitz-Radweg. Die Distanz beträgt 67 km und die Fahrt dauert 4:28 Stunden.
4. Pegnitz-Radweg
Bei Neuhaus an der Pegnitz beginnt der Pegnitz-Radweg, der nach Bayreuth führt. Von dort aus kannst du über Ranna, Pegnitz, Lindenhardt, Creußen und Entmannsberg bis nach Bayreuth radeln. Bis Ranna kommt die Strecke ohne allzu heftige Steigungen aus, doch mitunter ist die Strecke danach zwischen Pegnitz und Bayreuth etwas steil. Die Distanz beträgt 49 km und die Dauer ist etwa 3:16 Stunden.
5. Aurachtal-Radweg
Der Aurachtal-Radweg führt von Erlangen-Bruck aus über Frauenaurach, Herzogenaurach, Emskirchen, Klausaurach und Ipsheim nach Bad Windsheim. Wenn man flussaufwärts fährt (also von Erlangen in Richtung Bad Windsheim), hat man bis Frauenaurach stetig einen leichten Anstieg und schließlich vor Ipsheim einen steilen Abstieg. Fährt man flussabwärts (von Bad Windsheim in Richtung Erlangen) hat man nach einem steilen Anstieg bei Ipsheim einen stetigen Abstieg, was als angenehmer empfunden werden kann. Die Distanz beträgt 54 Kilometer.
6. Zenntalradweg
Der Zenntalradweg beginnt in Fürth/Stadeln. Du fährst über Veitsbronn, Langenzenn, Wilhermsdorf, Neuhof an der Zenn und Trautskirchen bis nach Oberzenn. Der Radweg folgt dem Flüsschen Zenn und ist gut zu befahren. Die Distanz beträgt 56 km und die Dauer ist etwa 3:44 Stunden. Bei Oberzenn kannst du, falls du möchtest, den dort beginnenden Aischtal-Radweg nehmen, der in das Gebiet der Aisch führt.
7. Aischtal-Radweg
Von Höchstadt an der Aisch aus kannst du den Aischtal-Radweg beginnen, der insgesamt 25 Städte und Gemeinden verbindet und eine Länge von 103 km umfasst. Du radelst von Höchstadt an der Aisch über Uehlfeld nach Neustadt an der Aisch, Bad Windsheim oder Rothenburg ob der Tauber. Der Aischtal-Radweg verbindet Rothenburg ob der Tauber und Bamberg und besticht vor allem durch die abwechslungsreichen Landschaften (Flusstäler, Naturparks). Die Dauer beträgt insgesamt 6:03 Stunden.
Überblick über die Radwege um Erlangen
| Radweg | Länge | Dauer | Besonderheiten |
|---|---|---|---|
| RegnitzRadweg (Kanalroute) | 73 km | 4:52 Stunden | Entlang von Regnitz und Main-Donau-Kanal |
| RegnitzRadweg (Talroute) | 85 km | - | Verbindet sehenswerte Orte, Natur und Kultur |
| Erlangen-Pegnitztal-Radweg | 67 km | 4:28 Stunden | Vom Regnitz- ins Pegnitztal |
| Pegnitz-Radweg | 49 km | 3:16 Stunden | Von Neuhaus an der Pegnitz nach Bayreuth |
| Aurachtal-Radweg | 54 km | - | Von Erlangen-Bruck nach Bad Windsheim |
| Zenntalradweg | 56 km | 3:44 Stunden | Folgt dem Flüsschen Zenn |
| Aischtal-Radweg | 103 km | 6:03 Stunden | Verbindet Rothenburg ob der Tauber und Bamberg |
ADFC: Ihr Partner für sicheres Radfahren
Der Allgemeine Deutsche Fahrrad-Club (ADFC) setzt sich mit seinen mehr als 190.000 Mitgliedern mit Nachdruck für die Verkehrswende in Deutschland ein. Wir sind überzeugt davon, dass eine gute, intuitiv nutzbare Infrastruktur, gut ausgearbeitete Radverkehrsnetze und vor allem Platz für Rad fahrende Menschen auch dazu einlädt, das Fahrrad als Verkehrsmittel zu benutzen. Wir möchten eine sichere und komfortable Infrastruktur für den Radverkehr, damit sich junge und junggebliebene Fahrradfahrende sicher und zügig fortbewegen können. Die Förderung des Radverkehrs ist nicht zuletzt auch ein politischer Auftrag, für den sich der ADFC stark macht. Unser Ziel ist es, alle Menschen, gleich welchen Alters und unabhängig von ihren Wohnorten, für das Radfahren und damit für die Mobilität der Zukunft zu gewinnen.
Was bringt Ihnen eine ADFC-Mitgliedschaft?
Radfahren muss sicherer und komfortabler werden. Wir nehmen dafür - auch dank Ihrer Mitgliedschaft - nicht nur Einfluss auf Bundestagsabgeordnete, sondern setzen uns auf Landes- und Kommunalebene für die Interessen von Radfahrenden ein. Für Sie hat die ADFC-Mitgliedskarte aber nicht nur den Vorteil, dass wir uns für einen sicheren und komfortablen Radverkehr einsetzen: Sie können, egal wo Sie mit Ihrem Fahrrad unterwegs sind, deutschlandweit auf die ADFC-Pannenhilfe zählen. Außerdem erhalten Sie mit unserem zweimonatlich erscheinenden ADFC-Magazin Radwelt Informationen zu allem, was Sie als Rad fahrenden Menschen politisch, technisch und im Alltag bewegt. Nutzen Sie als ADFC-Mitglied außerdem vorteilhafte Sonderkonditionen, die wir mit Mietrad- und Carsharing-Anbietern sowie Versicherern und Ökostrom-Anbietern ausgehandelt haben.
Verkehrssicherheit: Was Sie beachten sollten
Wie ein verkehrssicheres Fahrrad auszustatten ist, legt die Straßenverkehrs-Zulassungs-Ordnung (StVZO) fest. Sie schreibt u. a. zwei voneinander unabhängige Bremsen vor, damit ein Fahrrad sicher zum Stehen kommt. Ebenso vorgeschrieben ist eine helltönende Klingel. Auch zwei rutschfeste und festverschraubte Pedale mit je zwei nach vorne und nach hinten wirkenden gelben Rückstrahlern sind Pflicht. Am wichtigsten für die Verkehrssicherheit ist neben den Bremsen die Beleuchtung. Ein rotes Rücklicht und ein weißer Frontscheinwerfer sind vorgeschrieben. Die Beleuchtung kann batteriebetrieben sein und muss tagsüber nicht mitgeführt werden. Sie muss aber dann einsatzbereit sein, wenn die Sichtverhältnisse Licht erforderlich machen. Für den Straßenverkehr zugelassen ist Beleuchtung nur mit dem Prüfzeichen des Kraftfahrtbundesamts (eine Wellenlinie, Großbuchstabe K und fünfstellige Zahl).
Damit Radfahrenden auch seitlich gesehen werden, sind Reflektoren in den Speichen oder Reflexstreifen an Reifen oder Felge vorgeschrieben. Hinzu kommen ein weißer Reflektor vorne und ein roter Großrückstrahler hinten, die laut StVZO vorgeschrieben sind.
Worauf sollten Sie als Radfahrer achten?
Menschen, die Rad fahren oder zu Fuß gehen, gehören zu den ungeschützten Verkehrsteilnehmern. Sie haben keine Knautschzone - deshalb ist es umso wichtiger, sich umsichtig im Straßenverkehr zu verhalten. Dazu gehört es, selbstbewusst als Radfahrender im Straßenverkehr aufzutreten, aber gleichzeitig defensiv zu agieren, stets vorausschauend zu fahren und mit Fehlern von anderen Verkehrsteilnehmern zu rechnen. Passen Sie Ihre Fahrweise der entsprechenden Situation an und verhalten Sie sich vorhersehbar, in dem Sie beispielsweise Ihr Abbiegen durch Handzeichen ankündigen. Halten Sie Abstand von Lkw, Lieferwagen und Kommunalfahrzeugen. Aus bestimmten Winkeln können Fahrer nicht erkennen, ob sich seitlich neben dem Lkw Radfahrende befinden. Das kann bei Abbiegemanövern zu schrecklichen Unfällen führen. Beachten Sie immer die für alle Verkehrsteilnehmer gültigen Regeln - und seien Sie nicht als Geisterfahrer auf Straßen und Radwegen unterwegs.
Schutzstreifen, Radfahrstreifen und Radwege: Was ist der Unterschied?
Die Infrastruktur für das Fahrrad nicht einheitlich und selten uneingeschränkt gut nutzbar. Radfahrstreifen und Schutzstreifen verlaufen beide auf der Fahrbahn und damit im direkten Blickfeld von Autofahrenden. Schutzstreifen haben eine gestrichelte Markierung und dürfen daher mit dem Auto befahren werden. Radfahrstreifen hingegen sind mit einer Linie durchgängig auf der Fahrbahn markiert und dürfen von Autofahrenden nicht befahren werden. Der ADFC macht sich für geschützte Radfahrstreifen stark, bei denen Poller, Kübel und markierte Schutzzonen Radfahrende vor dem Autoverkehr, achtlos aufgerissenen Autotüren und unerlaubten Parken schützen. Ein Radweg ist durch ein blaues Radwegschild gekennzeichnet und muss in dem Fall von den Radfahrenden genutzt werden. Eine Benutzungspflicht darf aber nur angeordnet werden, wenn es die Verkehrssicherheit erforderlich macht. Behindern Blätter, Schnee oder andere Hindernisse Radfahrende auf Radwegen, dürfen sie auf die Fahrbahn ausweichen.
Pedelecs und E-Bikes: Was ist der Unterschied?
Das Angebot an Elektrofahrrädern teilt sich in unterschiedliche Kategorien auf: Es gibt Pedelecs, schnelle Pedelecs und E-Bikes. Pedelecs sind Fahrräder, die durch einen Elektromotor bis 25 km/h unterstützt werden, wenn der Fahrer in die Pedale tritt. Bei Geschwindigkeiten über 25 km/h regelt der Motor runter. Das schnelle Pedelec unterstützt Fahrende beim Treten bis zu einer Geschwindigkeit von 45 km/h. Damit gilt das S-Pedelec als Kleinkraftrad und für die Benutzung sind ein Versicherungskennzeichen, eine Betriebserlaubnis und eine Fahrerlaubnis der Klasse AM sowie das Tragen eines Helms vorgeschrieben. Ein E-Bike hingegen ist ein Elektro-Mofa, das Radfahrende bis 25 km/h unterstützt, auch wenn diese nicht in die Pedale treten. Für E-Bikes gibt es keine Helmpflicht, aber Versicherungskennzeichen, Betriebserlaubnis und mindestens ein Mofa-Führerschein sind notwendig. E-Bikes spielen am Markt keine große Rolle. Dennoch wird der Begriff E-Bike oft benutzt, obwohl eigentlich Pedelecs gemeint sind - rein rechtlich gibt es große Unterschiede zwischen Pedelecs und E-Bikes.
Der ADFC-Radurlaubsplaner „Deutschland per Rad entdecken“ stellt Ihnen mehr als 165 ausgewählte Radrouten in Deutschland vor. Zusätzlich vergibt der ADFC Sterne für Radrouten. Ähnlich wie bei Hotels sind bis zu fünf Sterne für eine ausgezeichnete Qualität möglich.
Mit fast 3 Mio. verkauften Exemplaren gehören die ADFC-Radtourenkarten weltweit zu den Bestsellern unter den Fahrradkarten. Sie haben einen praktischen Maßstab (1:150.000) und sind mit Hilfe von versierten ADFC-Scouts entstanden, die die Bedürfnisse von Radreisenden verstehen und die Strecken buchstäblich erfahren haben. Die 27 ADFC-Radtourenkarten für Deutschland haben wir durch besonders spannende und beliebte Radregionen wie den Gardasee oder Mallorca ergänzt. Das gilt umso mehr, wenn Sie sich für ein Gebrauchtrad entscheiden sollten.
ADFC-Qualitätsradwege in der Umgebung
Der RegnitzRadweg hat zwei Varianten: Die Kanalroute verläuft entlang der Regnitz auf überwiegend gut ausgebauten Wirtschaftswegen und verkehrsarmen Strecken. Die Talroute bezieht die zahlreichen, sehenswerten Orte zwischen Nürnberg und Bamberg in die Route mit ein, verläuft daher häufiger auf Straßen mit mäßiger Verkehrsbelastung. d. Aisch und dann über den Aischtalradweg weiter nach Bad Windsheim oder Rothenburg o. d. Tauber. Der Aischtalradweg verläuft überwiegend auf Wirtschaftswegen und verkehrsarmen Straßen.
Verbindungswege westlich von Erlangen
In der nördlichen Frankenhöhe und im Steigerwald entspringen unweit der Aisch die Aurach und die Zenn. Der Aurachtalradweg führt von Ipsheim nach Herzogenaurach und Erlangen. Der Zenntalradweg nimmt seinen Ausgangspunkt in Obernzenn und führt nach Fürth/Stadeln.
Verbindungswege östlich von Erlangen
Der Erlangen-Pegnitztal-Radweg führt von Erlangen über Eckental und die östliche Fränkische Schweiz (Gräfenberg, Obertrubach) nach Neuhaus a. d. Pegnitz, wo er auf den Pegnitz-Radweg trifft.
Weitere Radtouren in Franken und Bayern
Neben den Radwegen rund um Erlangen gibt es zahlreiche weitere attraktive Routen in Franken und Bayern. Hier eine Auswahl:
- Donau-Radweg: Begleitet die Donau auf 420 Kilometern durch Bayern, von Oberbayern über Niederbayern bis Passau.
- Donau-Nebentäler-Radweg: Erkundet auf gut 300 Kilometern vierzehn Nebentäler der Donau in Bayerisch-Schwaben.
- Allgäu-Radweg: Eine 475 Kilometer lange Runde durchs Allgäu, mit unterschiedlichen Schwierigkeitsgraden.
- König-Ludwig-Radweg: Führt auf knapp 220 Kilometern durchs Ostallgäu, vorbei an Burgen und Schlössern.
- Main-Radweg: Folgt dem windungsreichen Verlauf des Mains von den Quellen bis zur Mündung auf knapp 600 Kilometern.
- Tauber-Altmühl-Radweg: Verläuft fast ohne Steigungen auf beinahe 350 Kilometern entlang von Tauber und Altmühl vom Main bis zur Donau.
- Aischgrund-Radweg: Verbindet auf gut 120 Kilometern die Städte Rothenburg ob der Tauber und Bamberg.
- Oberpfälzer Wald-Tour: Eine 500 Kilometer lange Route durch den Oberpfälzer Wald.
- Mountainbike-Tour Bayerischer Wald: Ca. 700 Kilometer für Mountainbiker, mit zwei Varianten (Nord- und Südroute).
- Flüsse-Tour Ostbayern: Kombiniert fünf Flusstäler in Ostbayern (Donau, Altmühl, Pegnitz, Vils, Naab).
- Golf- und Thermenland-Radweg: Knapp 245 Kilometer durchs Bayerische Golf- und Thermenland.
- Wasser-Radwege Oberbayern: Ein 1.200 Kilometer langes Wegenetz, in dem Wasser häufiger Begleiter ist.
- Ammer-Amper-Radweg: Von den Ammerquellen bis zur Mündung der Amper in die Isar auf etwa 200 Kilometern.
- Benediktweg: Ein knapp 250 Kilometer langer Rundweg auf den Spuren von Papst Benedikt XVI.
- Isar-Radweg: Von Tirol bis zur Mündung in die Donau auf knapp 300 Kilometern.
Planen Sie eine Radtour, die einen oder mehrere Tage dauert, und lernen Sie unsere Landschaften und Orte kennen.
Kontakt zur Radbeauftragten
Für weitere Informationen rund um das Radfahren in Erlangen können Sie sich an die Radbeauftragte wenden:
- Anschrift: Werner-von-Siemens-Straße 61, 91052 Erlangen
- Öffnungszeiten:
- Montag: 09:30 - 15:00 Uhr
- Dienstag: 09:30 - 15:00 Uhr
- Mittwoch: 09:30 - 15:00 Uhr
- Donnerstag: 09:30 - 15:00 Uhr
- Freitag: 09:30 - 12:00 Uhr
Außerhalb der regulären Öffnungszeiten können zusätzlich individuelle Termine vor Ort vereinbart werden.
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