Radtouren rund um Jena: Entdecken Sie das Saaleland per Pedale

Das Saaleland bietet ein gut ausgeschildertes Radwegenetz durch naturbelassene Flusstäler, hügelige Landschaften, entlang idyllischer Waldwege und mit offenen Weitblicken alles für den genussvollen Radler. Entdecken Sie das Saaleland per Pedale auf den schönsten Radwegen in Thüringen und die Region von ihrer natürlichen, wildromantischen und gastlichen Weise.

Der Erlebnis Saaleradweg

Der Erlebnis Saaleradweg zählt dabei wohl mit zu den Schönsten in Thüringen und durchquert das Saaleland auf gut 80 km von Nord nach Süd. Als Ost-West Tangente kreuzt dabei der Radfernweg Thüringer Städtekette in Jena und lädt zu einer Kulturreise durch die bedeutendsten Thüringer Städte ein.

Der Thüringer Mühlenradweg

75 Kilometer lange Rad-Rundtour durch das idyllische Eisenberger Mühltal, den urwüchsigen Zeitzgrund und das malerische Gleistal nördlich von Jena. Der Thüringer Mühlenradweg ist ein Rundweg, der auf etwa 75 km drei Mühltäler mit mehr als 20 ehemaligen Wassermühlen miteinander verbindet. Teilweise verläuft der Thüringer Mühlenradweg auf dem Radfernweg Thüringer Städtekette. Von Jena kommend führt der Radweg durch den Zeitzgrund und das Mühltal.

Die Mühlen der beiden schönen Täler beherbergen heute Ausflugsgaststätten. Am unteren Ende des Mühltals biegt der Mühlenradweg vom Radfernweg Thüringer Städtekette ab und quert den historischen Kern der Residenzstadt Eisenberg mit seiner barocken Schlosskirche. Vorbei am Hainspitzer See und mit einem Zwischenstopp in der Töpferstadt Bürgel führt der Radweg dann durch das Tal der Gleise zurück zur Saale.

Nach wenigen Kilometern auf dem Saaleradweg ist dann Jena wieder erreicht. Da der Radweg fast immer entlang von Flüssen und Bächen führt sind die Steigungen moderat. Die naturnahe Routenführung, die vielen Einkehr- und Rastmöglichkeiten und die wenigen Abschnitte auf befahrenen Straßen machen den Thüringer Mühlenradweg zum idealen Familienausflugsziel.

Weitere Radwege rund um Jena

Aber auch der Kirchenradweg von Jena nach Thalbürgel oder der Thüringer Mühlenradweg sind einen Abstecher oder einen Ausflug Wert und bieten so manch Sehenswertes abseits der Radhauptrouten.

Individuelle Routenplanung

Ob Themenrouten, Sehenswürdigkeiten oder Tourentipps, für eine individuelle Routenplanung nutzen Sie den Radroutenplaner Thüringen.

Eine besondere Tour: Jena zum Brocken und zurück

Vor dem offiziellen Herbstanfang werden wir am letzten Sommer-Wochenende nochmal mit einer großen Portion Sonne beschenkt, dazu ist bereits der Freitag durch den Weltkindertag in Thüringen frei. Nach einem entspannten gemeinsamen Frühstück sitze ich halb 10 im Sattel und kann mich auf den ersten Kilometern beim Hoch und Runter über Isserstedt, Apolda und Buttstädt warm fahren.

In Olbersleben sind 40km geschafft und im weiteren Verlauf folge ich der B85 im Feiertagsmodus ohne viel Verkehr mit unterstützendem Rückenwind aus Südost. So geht’s mit einem berauschendem 30er Schnitt vorbei an Kölleda, Sachsenburg mit Querung der Unstrut und Bad Frankenhausen. Hier unterhalb des Kyffhäusers wird das Profil nun wieder etwas welliger, dafür landschaftlich auch interessanter. Gut ausgebaute Wirtschaftswege bringen mich von Steinthaleben über Badra nach Auleben, anschließend führt ein Radweg entlang der Landstraße durch Heringen, Uthleben und Sundhausen direkt ins Zentrum von Nordhausen.

Gut gestärkt kann ich jetzt der B4 folgend den Harz-Anstieg beginnen. Anfangs noch recht flach verengt sich bald der Taleinschnitt spürbar und ab Ilfeld sind die ersten steileren Abschnitte zu bewältigen. Bei Netzkater zweigt die bisher begleitende Harzquerbahn rechts ab und auf den nächsten 6km bis Rothesütte erwarten mich 250Hm. Auch wenn das Verkehrsaufkommen auf der Bundesstraße nicht so hoch ist, bin ich froh in Richtung Benneckenstein auf ruhigere Straßen ausweichen zu können. Mit einigen knackigen Anstiegen über Tanne, Sorge und Elend rückt das Ziel immer weiter heran.

Kurz vor Schierke wähle ich den geschotterten Parallelweg neben der Brockenbahn, biege dann hinter der alten Bobbahn aber doch auf die asphaltierte Straße für die finalen 5km ab. Schließlich ist genau 18 Uhr der Brocken in der wunderbaren Abendsonne erreicht, das sah vor zwei Jahren beim Harz-Marathon hier oben ganz anders aus.

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