Radtouren in der Region Lech-Ammersee

Die Region Ammersee-Lech ist wie geschaffen für einen aktiven Outdoor-Urlaub. Die bayrische Ferienregion zwischen Ammersee und Lech ermöglicht einen Urlaub fernab von Hektik und Stress.

Stattdessen findet man hier viel Natur, abwechslungsreiche Wander- und Radstrecken und die typisch bayrische Gastlichkeit. Die Region Ammersee-Lech mit seinem zauberhaften Kleinod, in das man sich sofort verlieben muss.

Das Radeln ist in dieser Region Bayerns eine beliebte Freizeitbeschäftigung. Das mag wohl daran liegen, dass es hier das erste Radwanderwegenetz im Freistaat Bayern gibt. Natürlich gibt es hier auch Radfernwege, die man für ausgedehnte Radtouren auswählen kann.

Da die meisten Radfernwege die Region jedoch nur kreuzen, führen sie meist weg vom Ammersee und seiner Umgebung. Hier findest du eine bunte Auswahl an Radfernwegen, D-Routen, Qualitätsradrouten und regionalen Radwegen aus der Region.

Landsberg am Lech: Ein Paradies für Radfahrer

Landsberg am Lech, eine charmante Stadt im Landkreis Landsberg am Lech in Deutschland, ist ein wunderbarer Ort für Radtouren. Die Stadt liegt idyllisch an den Ufern des Flusses Lech und wird von malerischen Hügeln umgeben. Diese natürliche Kulisse macht das Fahrradfahren zu einem besonders angenehmen Erlebnis.

Die Region zeichnet sich durch sanfte Hügel, grüne Wiesen und dichte Wälder aus - perfekt für Naturliebhaber und Radsportbegeisterte. Es gibt zahlreiche schöne Radtouren in Landsberg am Lech, die sowohl Anfänger als auch erfahrene Radfahrer ansprechen.

Eine beliebte Route führt entlang des Flusses Lech, wo man auf gut ausgebauten Radwegen fahren kann. Hier kann man die Ruhe der Natur genießen und gleichzeitig historische Bauwerke bewundern.

Eine weitere sehenswerte Tour führt zum nahegelegenen Ammersee, dem größten See Bayerns. Auf dieser Strecke radelt man vorbei an pittoresken Dörfern und hat immer wieder einen atemberaubenden Blick auf den See. Es lohnt sich definitiv eine Pause einzulegen, um die frische Luft zu genießen oder sich bei einer kleinen Bootsfahrt zu entspannen.

Die besten Jahreszeiten für eine Radtour in Landsberg am Lech sind Frühling und Sommer, wenn das Wetter warm ist und die Natur in voller Blüte steht. Zu dieser Zeit sind die Radwege gut besucht und man kann die Schönheit der Umgebung in vollen Zügen genießen.

In Landsberg am Lech gibt es viele Orte, an denen man Fahrradfahren kann. Neben den bereits erwähnten Routen entlang des Flusses Lech und zum Ammersee bieten sich auch Touren durch das historische Stadtzentrum von Landsberg am Lech an. Hier kann man auf engen Gassen fahren und dabei die beeindruckende Architektur bewundern.

Zusammenfassend lässt sich sagen, dass es in Landsberg am Lech wunderschöne Radtouren gibt, die sowohl landschaftlich reizvoll als auch kulturell interessant sind. Die geografische Lage der Stadt bietet eine abwechslungsreiche Naturkulisse mit sanften Hügeln, grünen Wiesen und dichten Wäldern. Besonders im Frühling und Sommer lohnt es sich, auf dem Fahrrad zu sitzen und diese schöne Region zu erkunden - sei es entlang des Flusses Lech oder zum nahegelegenen Ammersee.

Radtour durch das Lechtal

Die Tour führt uns über eine ehemalige Eisenbahntrasse durch das liebliche Ostallgäu und auf Nebenstrecken weiter in den Landkreis Weilheim Schongau, in die Nähe von Schongau. Von dort Radeln wir das Lechtal abwärts bis nach Landsberg am Lech. Eine ruhige, beschauliche Radtour auf verkehrsarmen Nebenstraßen, Waldwegen und entlang eines Flußlaufes.

Das weitestgehende autarke Kloster Ottilien ist erkundenswert. Unsere Radtour geht durch viele kleine pitoreske Ortschaften in ländlich geprägten Terrain. Wir fahren direkt an den Lech und weiter durch wunderschöne Auenwälder nach Landsberg am Lech um dort eine Mittagspause einzulegen.

Danach geht es ordentlich auf und ab auf einsamen Straßen und Flurbereinigungs-Wegen. Eine schöne Radltour fernab von Autoverkehr auf ruhigen Nebenstraßen und Schotterwegen, bei der alles dabei ist: viel Natur, Flußradweg, kulturelle Sehenswürdigkeiten (die Burg, Landsberg, Kloster St. Missionare im Kloster Vor dem Bahnhof Geltendorf folgen wir rechts der Straße Am Bahnhof an der Bahnlinie entlang nach Osten (nicht in westlicher Richtung zur nahen Kreuzung und den P&R-Parkplätzen).

Nach kurzer Fahrt rechts durch beide Bahnunterführungen und dann auf einem breiten, unbefestigten Alleeweg gelangen wir zum Kloster St. Ottilien. Wer einen kurzen Abstecher zum Zentrum des Klosters machen möchte, der hält sich rechts und biegt nach kurzer Strecke vor dem Emminger Hof nach links ab.

Das benediktinische Missionskloster St. Ottilien zählt zu den größten Klöstern in Deutschland. Es entstand ab 1886 an Stelle des aufgelassenen Weilers Emming. Der weiträumige Klosterkomplex der Reichsabtei wird von der mächtigen neugotischen Abteikirche überragt. Neben der Hauptkirche lohnen auch das gotisch-barocke Ottilien-Kircherl und das Missionsmuseum mit seinen ethnologischen Sammlungen einen Besuch.

Unser Weiterweg führt jedoch auf dem Sträßchen vor dem Klostergelände nach links. Nach der Eisenbahnbrücke halten wir uns rechts und bald geht es durch schattigen Wald aufwärts ins nahe Pflaumdorf. Wir radeln durch das Dörfchen und dann in sanftem Auf und Ab über die Felder zu einer viel befahrenen Straße, die überquert wird.

Jenseits folgen wir einem schmalen Sträßchen und fahren bald an der Gastwirtschaft beim Wangerbaur vorbei. Auf dem aussichtsreichen Sträßchen geht es nun abwärts nach Eching. Hier biegen wir neben der Friedhofskapelle rechts in die Kirchstraße und wechseln nach der Kirche im Links-Rechts-Knick auf die Straße Am Anger.

Nach kurzer Fahrt treffen wir auf die vorfahrtsberechtigte Zankenhauser Straße, die uns rechts zu einem Kreisverkehr am Ortsrand bringt. Wir radeln auf dem Radweg rechts am Kreisverkehr vorbei zur Kaagangerstraße, die uns zum südlichen Ortsrand von Eching bringt.

Ammer-Amper-Radweg

Wir befinden uns jetzt auf dem durchwegs mit AAR ausgeschilderten Ammer-Amper-Radweg, dem wir bis Utting folgen. Auf schmalem Kiesweg geht es durch den Wald nach Schondorf. Hier folgen wir an mehreren Gabelungen den Radwegweisern immer links Richtung Seeufer.

Auf der Seestraße radeln wir am Dampfersteg und am beliebten Gasthof Seepost vorbei, über dem das Türmchen der romanischen St. Jakobskirche aufragt, durch Schondorf nach Süden. Wir halten uns so nahe wie möglich am Ammersee, passieren bald den schattigen Biergarten des Gasthofs Alte Villa und erreichen kurz darauf das Strandbad von Utting.

Dort fahren wir links zum Seeufer hinab und vom Dampfersteg rechts durch den Park aufwärts zur Teerstraße. Auf ihr geht es nach rechts, nach kurzer Strecke links über die Gleise und nach dem Bahnübergang rechts in die Maria-Theresia-Straße. An ihrem Ende folgen wir der Straße Im Gries nach links, radeln am Dorfbrunnen vorbei und mühen uns anschließend rechts den steilen Seefelderhofberg hoch zur Hauptstraße.

Spuren keltischer Vergangenheit

Wir folgen der viel befahrenen Ortsdurchfahrt von Utting kurz nach links und biegen vor der Leonhardskirche rechts in die Entrachinger Straße. Nach wenigen Metern geht es rechts in die Achselschwanger Straße und auf dem schmalen Sträßchen über die Felder aufwärts.

Nach dem ersten Anstieg ignorieren wir einen rechts abzweigenden, betonierten Wirtschaftsweg und biegen 250 Meter weiter rechts auf einen Kiesweg. An der nächsten Kreuzung halten wir uns links und erreichen nach einem Anstieg die herrlich gelegene keltische Viereckschanze, deren mächtige Erdwälle sich noch deutlich im Gelände abzeichnen.

Die Anlagen entstanden während der Latènezeit in den letzten vorchristlichen Jahrhunderten. Lange hielt man sie für keltische Kultplätze, an denen religiöse Zeremonien abgehalten wurden. Heute jedoch geht man davon aus, dass es sich bei den Viereckschanzen um befestigte keltische Gutshöfe handelte.

Sehenswerte Dorfkirche

Der Wirtschaftsweg führt kurz nach der Keltenschanze rechts auf einen Querweg, auf dem wir links nach Achselschwang radeln. Wir treffen hier auf eine schmale Teerstraße, der wir zur nahen Landstraße folgen. Auf ihr geht es nach rechts und nach wenigen Metern links in die Nebenstraße, die uns über den Weiler Steinebach nach Windach bringt.

Wir radeln über einen Kreisverkehr und lassen auf der vorfahrtsberechtigten Hechenwanger Straße die Räder über einen steilen Berg in das Tal der Windach hinabrollen. Hier fahren wir kurz am Flüsschen entlang zur Kreuzung in der Ortsmitte. Wir radeln rechts am Rathaus vorbei und folgen dann rechts der Münchner Straße zum Ortsrand.

Nach den letzten Häusern überqueren wir die A 96 und halten uns nach der Autobahn rechts. Nach 100 Metern endet der Radweg und wir überqueren vorsichtig die breite Straße. Wir erreichen eine schmale Teerstraße, die uns auf die Felder südlich der Erzabtei St. Ottilien führt.

Nach eineinhalb Kilometern halten wir uns an einer Kreuzung links und folgen der Teerstraße bis zu einer Kreuzung an der Kirche im Ortszentrum von Eresing. Die Kirche St. Ulrich bildet im Zentrum von Eresing zusammen mit dem Pfarrhof und der barocken Mariensäule eine malerische Einheit.

Das im Kern gotische Gotteshaus erfuhr im 18. Jahrhundert seine prächtige Umgestaltung, an der herausragende Künstler wie Dominikus Zimmermann beteiligt waren. Die Fresken erzählen vom Leben des heiligen Ulrich, der im 10. Jahrhundert Bischof von Augsburg war. Das Hauptfresko zeigt die Schlacht auf dem Lechfeld, in der Kaiser Otto der Große im Jahr 955 mithilfe des Augsburger Bischofs die Ungarn entscheidend besiegte.

An der Kirche radeln wir kurz nach links, dann rechts auf der Kirchstraße zu einer Gabelung und nun links auf der Mittleren Dorfstraße zur Hauptstraße. Auf ihr geht es kurz nach links und danach rechts auf der Ramsacher Straße aus dem Ort. Im Wald folgen wir nach einem Anstieg an einer Gabelung geradeaus dem nach Landsberg ausgeschilderten Teersträßchen.

Kurz darauf erreichen wir Felder, die wir überqueren. 150 Meter bevor der Weg wieder in den Wald führt, biegen wir an einer Feldwegkreuzung nach rechts ab.

Ritterspiele

Wir radeln nun auf dem schmalen Teersträßchen nach Norden. Bald sind die Felder südlich von Schwabhausen erreicht und das Sträßchen knickt vor der Bahnlinie nach links ab. Wir stoßen auf die Landstraße, die uns rechts unter der Bahnlinie hindurch nach Schwabhausen führt.

Nach 600 Metern biegen wir links in die Dorfstraße, auf der wir an der Kirche vorbei durch den alten Ortskern radeln. An der Kreuzung am Ortsrand fahren wir über die Hauptstraße in die schmale Jedelstettner Straße, die uns in ein sanft geschwungenes Tal nach Jedelstetten bringt.

Dort biegen wir rechts in eine schmale Teerstraße und radeln zur viel befahrenen Kreisstraße. Wir folgen dem Radweg nach rechts und queren an seinem Ende die Hauptstraße in die nach Kaltenberg ausgeschilderte Nebenstraße. Vorbei an den für die Ritterspiele angelegten Parkplätzen erreichen wir eine Vorfahrtsstraße, die wir überqueren.

Wir passieren die Stände des Mittelaltermarktes und haben bald das nahe Schloss Kaltenberg erreicht. Nun geht es nach rechts und wir fahren an der großen Ritterspielarena vorbei zu einer Gabelung. Auf der schmalen Prinz-Heinrich-Straße geht es links abwärts und danach geradeaus zu einer Vorfahrtsstraße.

Nach wenigen Metern biegen wir links in die Von-Willibald-Straße und nach der Bahnlinie rechts in die Lindenstraße. Nach 700 Metern radeln wir über die Landstraße und auf dem Kiesweg an der Bahnlinie entlang zu einer schmalen Teerstraße.

Wenige Meter geht es nach links und dann gelangen wir rechts auf einen Wirtschaftsweg. Wir radeln auf dem Hauptweg durch den Wald und stoßen am Ortsrand von Geltendorf auf die Bahnhofstraße.

Das Land der Moore

Die Gegend zwischen Peiting, Forggensee und Ammertal zählt zu den landschaftlichen Highlights des bayerischen Alpenvorlandes. Eiszeitliche Gletscher hinterließen hier neben unzähligen kleinen Seen hunderte von großen Moorgebieten, allen voran dem Murnauer Moos, und kleinen Mooren, den „Filzen“.

Stimmungsvolle Landschaften voller Mystik, um die sich viele Geschichten ranken. Diese Biotope sind heute schützenswerter und vielfältiger Lebensraum seltener Tiere und Pflanzen. Große Bedeutung kommt den Mooren auch beim Klimaschutz zu - sie sind ein bedeutender Kohlenstoffspeicher.

Und das Moor kann noch viel mehr: In Bad Bayeroisen und Bad Kohlgrub wird es als natürliches Heilmittel eingesetzt. Per Rad lässt sich diese einzigartige Flora und Fauna im Alpenvorland zwischen Pfaffenwinkel, Ammergauer Alpen und Blauem Land mit allen Sinnen entdecken - am besten auf unseren Themenrouten „Land der Moore“.

Tour 2 „Radeln rund ums Schwarzlaichmoor“ ist eine kurze und leichte Genussrunde von Peiting Richtung Hohenpeißenberg - ideal für Familien mit Kindern! Tour 6 „Radeln zwischen Bad Kohlgrub und Benediktbeuern“ ist die längste „Land-der-Moore“-Schleife - ein langer Tag voller landschaftlicher Highlights!

Zu Fuß kann man oftmals auf Moorpfaden noch tiefer in diese faszinierenden Moorlandschaften vordringen und dabei viel Wissenswertes erfahren. Das Fahrrad aber bitte nicht mitnehmen!

Noch ein Tipp: Wer das „Land der Moore“ besonders intensiv erleben möchte, kombiniert diese Tagestouren zu einer großen Mehrtagestour mit Übernachtung z. B.

Der König-Ludwig-Weg wurde im Jahr 1977 als Fernwanderweg eröffnet. Der etwa 120 Kilometer lange Weg führt genau durch jene Region, die der bayerische Märchenkönig so sehr liebte. Als drittgrößter bayrischer See - nach Chiemsee und Starnberger See - bildet der Ammersee ein weiteres Wanderhighlight im Voralpenland.

Allein die Runde um den Ammersee ist etwa 50 Kilometer lang. Man entdeckt das Naturschutzgebiet Alte Ammer, lernt Schondorf, Utting und Dießen am Ammersee kennen und wirft einen Blick auf die Vogelfreistätte Ammersee-Südufer.

Hier findest du eine kleine Auswahl an Fernwanderwegen, Pilgerwegen, zertifizierten Wanderwegen und regionalen Touren aus der Region.

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