Radweg am Regen: Eine idyllische Tour durch Bayern

Willkommen im wildromantischen Regental, dessen sanfte Flusslandschaften für entspannte Radtouren geradezu prädestiniert sind. Der Regental-Radweg führt von der UNESCO-Welterbestadt Regensburg auf flussnahen Radwegen nach Nittenau und weiter via Reichenbach und Walderbach entlang idyllischer Flussauen quer durch den Naturpark Oberer Bayerischer Wald.

Die Regentaltour verspricht eine spannende (Zeit-) Reise durch facettenreiche Landschaftsabschnitte, in denen man Land & Leute, Kultur & Brauchtum gut kennenlernen kann. So erfährt der Radfahrer Interessantes, Überraschendes aber auch Kurioses.

Der Regental-Radweg verläuft durch die Landkreise Regensburg, Schwandorf, Cham und Regen.

Streckenverlauf und Charakteristik

Die Tour ist von mittlerem Anspruch mit einem Großteil an bequemen Abschnitten entlang der Flusstäler von Regen, Naab und Donau geprägt. Die Dauer beträgt ca. 4-4,5 Stunden.

Grober Streckenverlauf: Regensburg - Pielmühle - Regendorf - Regenstauf - Eitlbrunn - Steinsberg - Wolfsegg - Heitzenhofen - Pielenhofen - Etterzhausen - Mariaort - Regensburg

Die Beschilderung erfolgt durch die Teiltrassen des Regentalradweges, des Naab-Regen-Radweges, des Naabtalradweges und Donauradweges. Die Streckenbeschaffenheit besteht meist aus befestigten Wegen und Asphaltstrecken, mit einem geschotterten Forstweg am Naab-Regen-Radweg.

Die Route führt vorbei an idyllischen Flusslandschaften und bietet Bade- und Rastmöglichkeiten am Freizeitgelände „Am Regen“ bei Pielmühle/Lappersdorf, an der Naab bei Etterzhausen und an der Naabspitze bei Mariaort.

Tourenbeschreibung im Detail

Wir starten in der Welterbestadt Regensburg an der Eisernen Brücke an der Donau, radeln über den Grieser Steg nach Stadtamhof, queren die Protzenweiherbrücke und Frankenstraße und fahren rechts bis zur Bayerwaldstraße, der wir nach Norden auf den beschilderten „Regentalradweg“ Richtung Regenstauf folgen. Nach etwa 4 km passieren wir das Freizeitgelände „Am Regen“ in Pielmühle.

Weiter geht es am Regen entlang über Regendorf und Edlhausen nach Regenstauf, wo wir in Diesenbach in die Haslacher Straße auf den Naab-Regen-Radweg abbiegen, der ebenfalls beschildert ist. Über Preßgrund, Lindach und Epfenthau führt die Route nach Eitlbrunn, wo wir links und nach 300 m rechts in den Forstbergweg Richtung Steinsberg abbiegen.

In Steinsberg biegen wir links in die Pfalzgrafenstraße ein und verlassen diese nach knapp 600 m bei Reiterberg rechts Richtung Geiersberg. Weiter geht es über Frauenberg Richtung Westen wo wir alsbald auf eine geradlinige Gemeindeverbindungsstraße stoßen, der wir durch den Schwaighauser Forst (dabei zwei Kreisstraßen querend) 3 km folgen.

Nach Querung der 2. Kreisstraße biegen wir auf einen Waldweg rechts Richtung Wolfsegg ab (hier nicht mehr der Beschilderung Naab-Regen-Radweg folgen!), wo wir rechts und sogleich links auf die Hauptstraße abbiegen, der wir bergabwärts 3km bis zur nächsten Kreuzung folgen. Anschließend fahren wir links bis nach Heitzenhofen und stoßen auf den Naabtal- und Fünf-Flüsse-Radweg, dem wir über Pielenhofen mit seiner ehemaligen Klosteranlage, vorbei am Campingplatz Distelhausen bis nach Etterzhausen folgen.

In Etterzhausen queren wir die Naabbrücke und halten uns - der Radweg-Beschilderung weiter folgend -links in die Mariaorter Straße und radeln bis Mariaort. Bei der Wallfahrtskirche queren wir die Holzbrücke und radeln zuerst am Naab-, dann am Donauufer entlang bis zur Autobahnbrücke und Staustufe in Regensburg.

Der Fluss Regen

Der Regen ist ein linker Nebenfluss der Donau, der als zentrale Wasserachse durch einen Großteil des Bayerischen Wald fließt. Zudem ist der Regen auch der zweitgrößte linksseitige Donauzufluss in Deutschland.

Mehrere Orte haben einen Bezug zum Flussnamen Regen. So wurden z. B. die Kreisstadt Regen, Regenstauf, Regenhütte und Weissenregen nach dem Fluss benannt.

Besonderheiten und Tipps

Der Regental-Radweg ist neben dem Radwege-Signet zusätzlich mit dem Logo lückenlos beschildert. An Radwege-Knotenpunkten befinden sich Hauptwegweiser mit Nah- und Fernzielen die teilweise Entfernungsangaben enthalten.

Der Fluss ist eine entspannter Wegbegleiter wie gleichsam eine nützlich Orientierungshilfe, der dem emsigen Pedaleur den Streckenverlauf weist und dessen mäandernde Dynamik häufig zum Innehalten einlädt.

Erfahrungsgemäß gilt der Regen als hochwassergefährdet, weil der Fluss ein ca. 2878 km² großes Einzugsgebiet entwässert. Von daher ist es ratsam, sich zeitnah vor Tourstart zu erkundigen (Hochwasser-Nachrichtendienst checken) um unangehmen Überraschungen vorzubeugen.

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