Der Maare-Mosel-Radweg zählt zu den bekanntesten und schönsten Bahntrassenradwegen in Deutschland. Stillgelegte Eisenbahnstrecken in Radwege umzuwandeln ist eine prima Idee, denn sie kommen selten mit Autos in Berührung und führen durch unberührte Natur. Zudem sind sie meistens durchweg asphaltiert und bieten von der hohen Warte des Bahndamms immer wieder eine schöne Fernsicht.
Der Maare-Mosel-Radweg führt in sechs Etappen, je zwischen fünf und 35 Kilometer lang, von der Eifel an die Mosel. Die Route führt über eine stillgelegte Bahntrasse von Daun an die Mosel. Fast 500 solcher Bahntrassen-Routen gibt es im Land - und der Maare-Mosel-Radweg gehört sicherlich zu den schönsten.
Streckenverlauf und Besonderheiten
Die Bahnstrecken Wittlich (ehemals Wengerohr) - Daun und Wittlich - Bernkastel-Kues sind die stillgelegten Bahntrassen, die der Maare-Mosel-Radweg nutzt. Schon 1885 ging der erste Abschnitt in Betrieb, 1909 und 1919 folgten weitere Teilstücke. Zwischen 1981 und 1983 wurden die relevanten Abschnitte für den Gesamtverkehr stillgelegt. Der Radweg wurde in zwei Abschnitten im Mai 1998 bzw. August 2000 fertiggestellt.
Die Tour beginnt am alten Bahnhof in Daun. Wer möchte, kann sein Auto dort für kleines Geld parken. Doch die meisten Radler kommen ohnehin mit dem Bus. Der Andrang an den Haltestellen ist vormittags mitunter groß. Ein Tipp zum Sparen: Das Einzelticket kostet 16,20 €. Je 3 € fürs Fahrrad kommen hinzu. Doch wer mit anderen Radfahrern eine Fahrgemeinschaft bildet, kommt deutlich billiger weg. Denn fürs Gruppenticket zahlen bis zu fünf Personen zusammen nur 29,50 €.
Nicht gefrühstückt? Kein Problem. In Daun findet man in der Nähe der Haltestelle eine nette Bäckerei, in der man sich vor der Abfahrt mit belegten Brötchen eindecken kann. Zudem steht am Bahnhof ein alter Eisenbahnwagon, der heute eine Gaststätte beherbergt. Und gleich neben dem Wagon liegt der Einstieg auf die stillgelegten Trasse, die über Eckfeld und Wittlich bis an die Mosel führt. Seit 1910 verband sie den Bahnhof Daun mit dem Bahnhof Wengerohr bei Wittlich. Für viele Orte in der Eifel war diese Bahnlinie damals ein ganz großer Fortschritt.
Zum einen wurden damit Güter wie Holz, Kies und Kartoffeln transportiert. Noch bis Anfang der 1980er Jahre tuckerten Züge über den Damm, um durch den Tunnel mit dem schönen Namen Großes Schlitzohr zu donnern. Dann legte die Deutsche Bahn die Strecke still. Der Grund: zu geringe Fahrgastzahlen. Um die fliegenden Bewohner vor dem Rummel zu schützen, wurde eine Zwischendecke eingezogen.
Genau 58 Kilometer sind es von Daun bis nach Bernkastel-Kues. Eine Strecke, die man in knapp fünf Stunden bewältigen kann. Denn steilere Wege hätten die schweren Lokomotiven mangels Kraft nicht gemeistert, für die man diese Strecke im 19. Um Täler und Berge zu überwinden, wurden damals Tunnel und schöne Brücken errichtet. Deshalb erfordert der Maare-Mosel-Radweg weder gut trainierte Beine noch ein Fahrrad mit allen Schikanen. Drei Gänge sind ideal.
Meist fährt man an Ginstersträuchern und duftenden Wiesen vorbei. Man rollt über Brücken hinweg und durch Brücken hindurch. Und passiert, je nach Saison, ockerfarbene oder dunkelgrüne Wälder. Man sieht braune oder schwarz-weiße Kühe. Der Maare-Mosel-Radweg streift kleine Ortschaften und weitläufige Naturschutzgebiete. Drei Viadukte, vier lange Tunnel, der Bahnhof in Gillenfeld und originale Bahnstrecken-Schilder bilden die eisenbahnhistorische Kulisse. Auf der Strecke gibt es bislang 15 ausgeschilderte Abstecher, die zu Sehenswertem abseits der Bahntrasse führen.
Etwa zu den Manderscheider Burgen, Klöstern und Museen. Oder zu Plätzen mit Panoramablicken. Zum Beispiel führt die zwölf Kilometer lange Schleife „Strohn-Mückeln” am Vulkanhaus Strohn und der 120 Tonnen schweren Lavabombe vorbei. Und auf der 6,5 Kilometer langen Tour „Brockscheid-Holzmaar” kann eine der wenigen Glockengießereien Deutschlands besichtigt werden. Wie der Name verspricht, werden sämtliche Abstecher in Schleifen gefahren und leiten immer wieder zum Ausgangspunkt auf die Bahntrasse zurück.
Natürlich ist auch auf der Trasse hin und wieder kräftig in die Pedale treten angesagt. Zwar ist die Steigung sanft, aber dafür auf langen Strecken kontinuierlich. Besonders am Anfang bis zum Tunnel Großes Schlitzohr hört man Menschen auf ihren Drahteseln stöhnen. Doch meistens verläuft der Maare-Mosel-Radweg leicht abschüssig oder flach - ganz wie versprochen. Immerhin stolze 31 Meter misst das 99 Meter lange Pleiner Viadukt. Heute wie damals ein Meisterwerk der Ingenieure. 1910 wurde es fertiggestellt, um auf schlanken Pfeilern die Kluft von Berg zu Berg überbrücken. Heute rollen nur noch Radfahrer über das Viadukt - und kurz dahinter passiert es.
Zwar ist bei Hasborn noch einmal eine kleine Steigung zu meistern. Doch dann geht’s endlich rund. Das Rad wird von ganz alleine immer schneller und schneller. Mit der Sonne im Gesicht fliegt die Landschaft rechts und links nur so vorbei. Dann werden mit ordentlichem Tempo gleich drei beleuchtete Röhren nacheinander passiert. Und für einen Moment lang wähnt man sich in einer anderen Welt. Denn in einer Kurve bei Plein präsentiert sich ein weiteres Viadukt, das so aussieht wie aus „Harry Potter” entsprungen. Überqueren darf man das Schmuckstück wegen Baufälligkeit allerdings nicht.
In Wittlich verläuft die Strecke ein Stück weit durch die Stadt. Dann führt der Maare-Mosel-Radweg über Wengerohr und Platten ins Tal der Lieser. Unterwegs bieten Rastplätze und Lokale die Gelegenheit, die Beine auszuruhen und Atem zu holen. Zum Beispiel lohnt ein Stopp im Bauernhofcafé in Eckfeld. Und in Siebenborn liegt das Restaurant Klostermühle unmittelbar am Mosel-Maare-Radweg. Wer einmal auf der Terrasse Platz genommen hat, kommt wahrscheinlich so schnell nicht mehr in die Gänge.
Übrigens: Wer viel rollen möchte, radelt von Daun in Richtung Mosel. Dabei geht es 161 Höhenmeter hinauf und 449 Höhenmeter hinunter. Diese Variante wählen die meisten. Doch ehrgeizige Radler können natürlich auch die Gegenrichtung nehmen.
Impressionen entlang der Strecke
Wir starten an der Mosel in Bernkastel-Kues. Am südwestlichen Ortsende Richtung Lieser findet man auch einen Parkplatz, falls man mit dem Auto anreist. Wir folgen dem Mosel-Radweg, zunächst noch entlang der Straße, dann aber abseits des Autoverkehrs entlang des Flusses. Gut 6 km sind es von der Innenstadt von Bernkastel zum Abzweig in Lieser. Dieser Wegweiser bei Lieser war (2010) verdreht, natürlich muss man nicht durch die Mosel schwimmen, es geht rechts ab! Jetzt geht es auf der Bahntrasse an Maring vorbei. Die Reste des ehemaligen Haltepunkts sind noch erhalten. Die Brücke der K58 überquert den Radweg.
Nächster Haltepunkt ist Siebenborn. Der alte Bahnhof gehört heute zu einem Sägewerk. An der Klostermühle steht dieses originelle Warnschild: Inliner Vorsicht, Buckelpiste. Weiter geht es durch die blühende Landschaft. Die alte Kilometrierung ist noch vorhanden: Kilometer 4,3. Wir folgen dem Flüsschen Lieser aufwärts. Nächster Halt ist der alte Bahnhof von Platten. Richtung Wittlich ist die Trasse durch Bauarbeiten unterbrochen, eine Umfahrung ist eingerichtet (Stand 2010). Diese gefährliche Engstelle bei Wengerohr ist kein Highlight des Radwegs! Auch der nächste Abschnitt entlang der Straße ist verbesserungsbedürftig. Doch dann geht es am Sterenbachsee vorbei und durch eine Unterführung entlang der alten Bahnstrecke nach Wittlich.
Hier sieht man die Beschilderung und die Warntafeln, die am gesamten Maare-Mosel-Radweg verwendet werden. Wir erreichen einen großen Parkplatz und den alten Bahnhof von Wittlich. Das Gebäude wird restauriert. Durch die Stadt muss man gut auf die Beschilderung achten, die Wegweisung ist auch auf den Boden gemalt! Noch 36 km bis nach Daun. Am Nordende von Wittlich geht es langsam aufwärts. Auch hier findet man die Reste der Kilometrierung.
Wir erreichen ein großes, baufälliges Viadukt, dessen Bögen durch Stahlanker gehalten werden. Betreten verboten! Einsturzgefahr! In einem kleinen Schlenker wird das Hindernis umfahren. Dann taucht der erste Tunnel auf: Der Grünewaldtunnel, 126 m lang. Der Unkensteintunnel ist sogar 140 m lang. Auf den Unkensteintunnel folgt das Pleiner Viadukt, 98 m lang, 31 m hoch! Auch hier hat man Geschick bewiesen: Das Geländer des mächtigen Bauwerks wurde harmonisch gestaltet und nicht mit störendem Gitterwerk versehen. Der Pleiner Tunnel taucht auf: Mit 585 m Länge ein ordentlich langerTunnel! Zum Schutz der Fledermäuse hat man eine Zwischendecke eingezogen, eine geniale Idee. (Schade, dass das beim Milseburgtunnel in der Rhön nicht umgesetzt wurde).
Nach dem Tunnel erreicht man den alten Bahnhof von Plein, heute Privathaus. Hier ist auch ein Rastplatz eingerichtet. Zwischen Greimerath und Hasborn wir die Autobahn A1 unterquert. Dann geht es am Bahnhof Hasborn vorbei. Eine kurze Umfahrung folgt, die L52 muss überquert werden. Auf den Berghöhen hat man in den letzten Jahren ein Meer an Solarzellen aufgestellt, ein futuristisches Szenario! Bei Kilometer 16,5 sind wir jedenfalls wieder auf der Bahntrasse. Es geht zügig bergauf durch den Wald.
In Laufeld müssen wir wieder einer kurzen Umfahrung folgen, der Bahnhof liegt etwas abseits des Ortes an der L64. Bei Wallscheid geht es wieder auf die Trasse. Wieder geht es unter der A1 hindurch, dann erreicht man den alten Bahnhof von Manderscheid-Pantenburg. Es folgt ein schönes Wegstück mit dieser tollen Brücke über einen Einschnitt. An einigen Straßenkreuzungen, hier mit der L16, wurde die Trasse zerstört. Vorsicht bei der Abfahrt und dem folgenden Anstieg auf die Trasse! Der Radweg führt direkt am Holzmaar vorbei. Den tiefen Einschnitt vor Gillenfeld überspannt eine Brücke. Ende des Radwegs auf der Trasse vor dem Ort, es folgt wieder eine kurze Umfahrung.
Der Bahnhof Gillenfeld wurde hübsch restauriert. Die Infotafeln zeigen Bilder aus einer vergangenen Zeit! Hier beginnt der Kinderradweg nach Daun: Hier findet man Infos für Kinder, auch zur Eisenbahngeschichte. Am Ortsende geht es los. Ein altes Vorsignal steht an der Strecke. Der Haltepunkt Udler/Saxler mit Rastplatz. Noch einmal steigt die Strecke an, bald wird der Scheitelpunkt erreicht. Der Bahnhof Schalkenmehren taucht auf. Auf dem Bahnhofsgelände befinden sich einige Eisenbahnrelikte. Erinnerungen an die Eisenbahnzeit. Weiter aufwärts führt der Radweg. An einem Rastplatz führt ein Abzweig zum Weinfelder Maar.
Dann ein weiterer Höhepunkt, genauer gesagt der höchste Punkt der Strecke: Das "Große Schlitzohr": 560 m lang, beleuchtet, mit "Fledermauswohnung". Erbaut 1908. Zwischendecke für die Fledermäuse. Jetzt geht es abwärts nach Daun: über das große Viadukt! Ein ganz schön großes Bauwerk! Einfahrt in den Bahnhof von Daun. Der Zielbahnhof ist in Sicht! Das Gebäude dient als "Haus der Jugend"......und der alte Waggon als Bistro.
Familienfreundlichkeit
Nahezu keine Steigungen, dafür umso mehr Erlebnispunkte am Wegesrand - diese Eifel-Radtour von Daun nach Bernkastel-Kues (58,5 km) ist wie geschaffen für einen Familienausflug. Alle radeln gemütlich dahin und auch Kinder können die Strecke bewältigen. Denn der Maare-Mosel-Radweg verläuft auf einer ehemaligen Bahntrasse. Wer ist zuerst oben? Ein kleines Rennen zu Beginn führt zum Viadukt bei Daun hinauf - die erste und einzige Herausforderung ist gemeistert.
Bei einem traumhaften Rundumblick über die Eifel können die Kleinsten ein bisschen verschnaufen, dann wartet das nächste Abenteuer. Beim „Großen Schlitzohr“ ist das Gejauchze groß, denn es handelt sich um den zweitlängsten Fahrradtunnel in Deutschland - also Licht an und los geht’s. Entspannt geht die Radtour weiter durch Buchenwälder und an glitzernden Maaren vorbei. Kein Autolärm, nur ein sanftes Rauschen der Blätter, das Gezwitscher der Vögel und das Lachen der Kinder.
Von Bernkastel-Kues aus bringt ein Radbus wieder zurück zum Ausgangspunkt. Über das gesamte Bitburger Land sind sie verteilt: die Wander- und Spazierwege der Bitburger LandGänge. Von 2 bis 8 Kilometern, von leicht bis schwer ist für jeden Geschmack der richtige Weg dabei. Der Rundwanderweg hält spektakuläre Ausblicke bereit.
Raderlebnisschleifen
Tipp: Zwischen dem Rastplatz nach dem Tunnel und Gillenfeld können Sie die Tour noch verlängern, indem Sie eine oder mehrere der ausgeschilderten „Raderlebnisschleifen“ in Ihre Tour integrieren und einige der Sehenswürdigkeiten wie das Holzmaar anschauen können. Auch entlang des weiteren Tourenverlaufs finden Sie spannende Erlebnisschleifen. Ihr Weg führt Sie an Gillenfeld vorbei und biegt rechts in Richtung Eckfeld ab. Hier haben Sie die letzte kleine Steigung zu meistern, bevor die Route nur noch bergab in Richtung Moseltal führt. Nach rund 27 km - oder mehr, sofern Sie eine der Erlebnisschleifen gefahren sind - erreichen Sie Hasborn.
Rund um Daun und Manderscheid können Sie auf acht Raderlebnisschleifen die Gegend "erfahren". Während einer Bootstour auf dem Pulvermaar können Sie das glasklare Wasser und die natürliche Ruhe genießen. Kurz darauf können Sie auf der Erlebnisschleife "Lavabomben-Route" im Vulkanhaus Strohn vorbei fahren, einem bekannten Museum im Vulkaneifel European Geopark. Hier besteht die Möglichkeit die mächtigen Lavaspalten zu bestaunen, an Vulkangasen zu riechen sowie die begehbaren Erlebnisräume zu erkunden. Eine 120 Tonnen schwere Lavakugel, welche am Ortsausgang von Strohn thront, ist besonders für Kinder ein echter Hingucker.
Von Manderscheid aus radeln Sie bergauf drei Kilometer zurück nach Pantenburg auf den Hauptradweg. Danach geht es nur noch bergab durch eine wundervolle Eisenbahnlandschaft bis in das durch Weinberge und Rebhänge geprägte Tal der Mosel. Gleich hinter Plein bohrt sich der Radweg mit einem 500 Meter langen Tunnel durch das Vulkangestein. Umgeben von Laub und Mischwäldern fahren Sie weiter in die Säubrennerstadt Wittlich.
RadBus-Verbindungen
Sie starten Ihre Tour am besten in Daun am Bahnhof, nachdem Ihnen der RadBus Maare-Mosel (Linie 300) oder der RadBus Maare-Mosel-Express (Linie 555) den Anstieg von der Mosel in die Vulkaneifel abgenommen hat. Dort beginnt auch direkt der bestens ausgeschilderte Radweg in Richtung Mosel, fast immer auf einer alten Bahntrasse. Sie überqueren direkt zu Beginn das erste Viadukt mit einem schönen Blick über Daun.
Nach Wittlich ist die Mosel schon nahe, über Platten und Maring-Noviand erreichen Sie schon bald an der Mosel den Ort Lieser. Dort biegen Sie auf den Moselradweg ab und erreichen schon bald das malerische Bernkastel-Kues.
Der RadBus der Linie 300 befährt die Strecke Bernkastel-Kues (Haltestelle Forum) - Wittlich - Daun. Täglich vom 1. April bis 1. November, ab 7 Uhr alle 2 Stunden. 17 Räder passen drauf. E-Bikes werden auf dem Anhänger mitgenommen, Tandems sowie Liegeräder jedoch nicht. Der RadBus Maare-Mosel-Express (Linie 555) ist schneller unterwegs, denn er führt auch über die Autobahn. Somit entfallen einige Haltestellen.
Radlerbus: Der RadBus der Linie 300 befährt die Strecke Bernkastel-Kues (Haltestelle Forum) - Wittlich - Daun. Täglich vom 1. April bis 1. November, ab 7 Uhr alle 2 Stunden. 17 Räder passen drauf. E-Bikes werden auf dem Anhänger mitgenommen, Tandems sowie Liegeräder jedoch nicht. Der RadBus Maare-Mosel-Express (Linie 555) ist schneller unterwegs, denn er führt auch über die Autobahn. Somit entfallen einige Haltestellen.
Der RadBus pendelt in der Saison mehrmals täglich zwischen Daun und Bernkastel-Kues mit Station in den dazwischenliegenden Ortschaften. Vorherige Platzreservierung wird auf Grund der großen Nachfrage empfohlen. Weiter Informatioen zum RadBus sowie Buchungsmöglichkeiten unter: www.radbusse.de.
Als Verbindung zum Kyll-Radweg und zum Moselradweg verkehrt der RadBus Eifel-Mosel (777) zwischen Gerolstein, Daun und Cochem Aus Richtung Trier verkehrt entlang des Mosel-Radweges der RadBus Moseltal (333) (Strecke: Trier - Bernkastel-Kues). Zwischen Meerfeld und Wittlich verkehrt der RadBus Maare Linie 351 (Die Fahrpläne der RadBusse stehen zum Download zur Verfügung) Online-Reservierung des RadBusses für die Fahrradmitnahme (bis zu vier Stunden vor Abreise) unter www.radbusse.de. (Reservierungsgebühr: 2 Euro für bis zu 5 Personen).
Telefonische Reservierung unter +49 (0)1805 723 287 (14 Cent je Minute aus dem Festnetz, maximal 42 Cent je Minute aus dem Mobilfunknetz) (Reservierungsgebühr: 5 Euro für bis zu 5 Personen). Bahn :Von Trier oder Koblenz Hbf. nach Wittlich Bf.Von Trier oder Köln Hbf. nach Gerolstein Bf. => von dort weiter mit Bussen nach Daun.
Fahrkarten:
- Einzelticket ab Bernkastel-Kues nach Daun 16,20 €
- Kinder 6 bis 14 Jahre 10,40 €
- Gruppenticket 29,50 € (Montag bis Freitag, ab 9 Uhr, für bis zu fünf Personen)
- 3 € pro Fahrrad
Weitere nützliche Informationen
Der Maare-Mosel-Radweg ist in beide Richtungen befahrbar, wird jedoch von den meisten Radlern, Inline-Skatern und Wanderern von Daun nach Bernkastel-Kues genutzt. Der RadBus bietet einen komfortablen Transport mit dem Radlerbus zum gewünschten Startpunkt der Tour an. Ab dem Bahnhof in Daun starten Sie Ihre Radtour Richtung Moseltal. Alsbald passieren Sie ein 28 Meter hohes Viadukt, mit herrlichem Blick auf die Kreisstadt Daun. Durch ein Waldstück fahren Sie leicht bergan bis Sie das "Große Schlitzohr", einen 560 Meter langen, einstigen Bahntunnel, erreichen. Auf ebener Piste führt Sie der Radweg vorbei am Schalkenmehrener Maar und dem Naturschutzgebiet Sangweiher.
Ein genussvolles Vergnügen ist eine Radtour auf dem Maare-Mosel-Radweg, der ehemaligen Bahntrasse, die aus dem Herzen des Naturpark und UNESCO Global Geoparks Vulkaneifel bis in die Rebenlandschaft der Mosel verläuft. Auf dem durchgängig asphaltierten Weg gibt es nahezu keine Steigungen, dafür jede Menge Rastmöglichkeiten und Sehenswürdigkeiten: zwei Viadukte, zahlreiche Brücken, vier Tunnel sowie Eifel-Maare und erloschene Vulkane. Raderlebnisschleifen führen etwa zur Strohner Lavabombe oder den Manderscheider Burgen. Oder als Tagestour in Kombination mit dem RadBus MaareMosel (Linie 300 oder Linie 555).
Sehenswertes am Weg
- Dauner Burg
- Eifel-Vulkanmuseum Daun
- Schalkenmehrener Maar
- Lavabombe & Vulkanhaus Strohn
- Manderscheider Burgen & Maarmuseum Manderscheid
- Wittlich (ehemalige Synagoge, Historischer Marktplatz, Altes Rathaus und Römische Villa u.v.m.)
- Bernkastel-Kues (Weinkulturelles Zentrum , Cusanus Geburtshaus, Marktplatz)
Wichtige Hinweise auf wiederkehrende Veranstaltungen
- Jedes Jahr am letzten Samstag im August findet zwischen Daun und Gillenfeld der "Maare-Mosel-Lauf" statt. Die Nutzung des Radweges ist an diesem Tag nur eingeschränkt möglich! Der Radweg ist zwischen Daun und Gillenfeld in der Zeit von 16.00 Uhr bis 21.00 Uhr gesperrt!
- Ganztägig gesperrt ist der Radweg jährlich am zweiten Septemberwochenende, wenn der "Vulkan-Bike-Eifel-Marathon" stattfindet.
- Zu Ihrer Sicherheit: Meiden Sie verkehrsreiche Straßen. Achten Sie gegebenfalls auf den Verkehr. Bleiben Sie wenn möglich auf den ausgewiesenen Wegen.
Ausrüstung
- Bestens gerüstet für die Tour sind Siemit einem verkehrssicheren Fahrrad,einem Fahrradhelm, dem Wetter angepasster Kleidung,genügend Wasserund ein wenig Verpflegung.
Attraktive Rad-Pauschalen mit Übernachtung, Frühstück, Tourenbeschreibung und vielen weiteren Optionen: www.eifel.info und www.wittlicherland.de
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