Radweg Von Ruhr zur Ruhr: Eine Erkundungstour auf ehemaligen Bahntrassen

Das Ruhrgebiet war zum Höhepunkt der Industrialisierung von vielen Bahnstrecken durchzogen, die vor allem im Güterverkehr die Zechen und Industrieanlagen erschlossen. Über diese wurden die geförderten oder verarbeiteten Produkte und Rohmaterialien auf der Schiene transportiert. Nach Schließung vieler dieser Bergwerke und Betriebe wurden diese Bahntrassen nicht mehr benötigt, stillgelegt und nach ihrer Aufgabe zu Radwegen umgebaut.

Der Radweg Von Ruhr zu Ruhr kombiniert und nutzt mehrere alte Bahntrassen und führt auf dem RuhrtalRadweg zurück zum Ausgangspunkt. Er hat eine Länge von etwa 60 Kilometern.

Eine Reihe von Bahntrassenradwegen kann zwischen Hattingen, Wuppertal und Witten zu einer schönen Tour im Hattinger Hügelland und in den Ausläufern der Elfringhauser Schweiz zusammengestellt werden.

Die folgende Tabelle zeigt einige Eckdaten des Radwegs:

MerkmalWert
Längeca. 60 km
Höchster PunktSchee (250 m ü. NN)
Tiefster PunktRuhr bei Hattingen (70 m ü. NN)
Schwierigkeitmittelschwer

Die Radtour ist mit einem eigenen Piktogramm markiert. Dieses ist an Kreuzungsstellen an den weiß-roten Wegweisern des Radverkehrsnetzes NRW zu finden. Dazwischen ist den kleinen weiß-roten Piktogrammen mit Fahrrad und Richtungspfeil zu folgen bis zur nächsten Kreuzungsstelle. Entlang des Weges gibt es mehrere Knotenpunkte des Radreviers.Ruhr.

Die überwiegenden Abschnitte der Tour werden auf wassergebundener Decke gefahren, die Elbschetalbahn ist asphaltiert. Die geringen Teile im Straßenverkehr sind natürlich auch asphaltiert. Auch der RuhrtalRadweg verläuft auf einigen Abschnitten auf Beton oder Asphalt.

Außerhalb des RuhrtalRadwegs sind die Radwege recht ruhig und nicht so stark befahren, im Ruhrtal kann es an guten Tagen insbesondere rund um den Kemnader See voll werden.

In der Nähe des Muttentals kann die Ruhr neben einer entfernt liegenden Brücke wahlweise mithilfe der Ruhrtalfähre „Hardenstein“ überquert werden, was bei hoher Besucherzahl ggf. zu Wartezeiten führen kann.

Von Hattingen bis Schee ist eine beinahe konstante Steigung bergauf zu bewältigen. Der tiefste Punkt liegt am Beginn des Bahntrassenradwegs auf etwa 77 Metern über dem Meeresspiegels, der Bahnhof Schee auf etwa 240 Metern. Von Schee bis Silschede ist der Weg sanft-hügelig mit geringem Gesamtgefälle. Zwischen Silschede und Albringhausen führt der Weg auf Straßen überwiegend bergab. Die Elbschetalbahn hat ebenfalls ein Gefälle von 144 auf 100 Meter über den Meeresspiegel bei Witten-Bommern. Der Abschnitt im Ruhrtal ist sehr eben und ohne nennenswerte Steigungen oder Gefälle.

Die Strecke kann sehr gut nicht nur von trainierten Radfahrern auch ohne Motor-Unterstützung befahren werden. In der Tourenbeschreibung liegt die größte Steigung am Beginn, ab Schee geht es abwärts bzw. eben zurück zum Ausgangspunkt. E-Bike-Fahrer können mit nur geringer Unterstützung fahren.

Am Schee-Tunnel geht die Tour über in den Radweg Nordbahntrasse, der bis in die nördliche Wuppertaler Innenstadt führt. Über den RuhrtalRadweg gibt es Anschlüsse Richtung Essen und Duisburg sowie flussaufwärts Richtung Hagen und Winterberg. Am Kemnader See kann man auf den Parkway EmscherRuhr Richtung Castrop-Rauxel umschwenken.

Sehenswürdigkeiten entlang der Strecke

Entlang der Trassen liegen mehrere auf diesen Seiten bereits beschriebene Wanderwege auf der „Spur der Kohle“ in Sprockhövel (z.B. Alte-Haase-Weg, Montanweg, Deutschlandweg). Am Kemnader See und im Ruhrtal stößt man wiederum auf die Bergbauwanderwege im Bochumer Süden, an der Ruhr-Universität und am Baaker Berg.

Tunnel

In Hattingen ist mit dem Schulenbergtunnel ein richtiger Eisenbahntunnel zu durchfahren. Der Tunnel ist beleuchtet, jedoch insgesamt dunkel. Durch die Kurvenlage sind Ein- und Ausfahrt nicht gleichzeitig zu sehen. Ängstliche Personen können den Tunnel über das Straßennetz jedoch umfahren. Der lange Schee-Tunnel ist nicht Teil der eigentlichen Runde und wird als Abstecher befahren. Er ist noch wesentlich schwächer beleuchtet, sodass man durch eine sehr lange, düstere Röhre fährt und unbedingt eigene Beleuchtung benötigt.

Historische Bahntrassen

Die längste durchgehend befahrene Bahntrasse ist die der Kohlenbahn oder auch Glückauf-Trasse zwischen Hattingen und Wuppertal. Sie wurde 1884 eröffnet und führte auf etwa 25 Kilometern mit einem Bogen über Sprockhövel von Norden nach Süden. Ziemlich genau 100 Jahre nach der Eröffnung wurde die Strecke stillgelegt. Von ihr wird durch den Radweg der Teil zwischen dem ehemaligen Haltepunkt Stadtwald in Hattingen bis Wuppertal befahren. Im Teil des Ruhrgebiets ist es dieser Ruhr-zu-Ruhr-Radweg, auf Wuppertaler Stadtgebiet heißt er Nordbahntrasse.

Am Bahnhof Schee zweigte die Strecke nach Silschede ab. Sie wurde 1889 eröffnet und ebenfalls etwa 100 Jahre später stillgelegt. Am Ende wird die Strecke Schee-Silschede von der Elbschetalbahn unterquert. Diese ist eine Strecke zwischen Witten und Schwelm, die in Gänze in den 1930er Jahren fertiggestellt war. Die beiden Streckenenden in Witten und zwischen Schwelm und Gevelsberg sind in Betrieb.

Start und Ziel

Der Ausgangspunkt der Tour liegt im Süden von Hattingen an der Nierenhofer Straße. Hier führte die Bahntrasse über ein steinernes Viadukt und in ein einem Bogen bis zum Bahnhof Hattingen. Dieses Teilstück ist noch nicht ausgebaut, aber in Planung. Am Bahnhof besteht Anschluss an die S-Bahn-Linie S3 Richtung Essen und Mülheim an der Ruhr.

Wer die Tour bis Wuppertal auf der Nordbahntrasse durchfährt (ca. 15 km zusätzlich), kann am Endpunkt mit der S9 Richtung Essen-Steele und Wuppertal zurückfahren.

Die Innenstadt ist sehr schön und lohnt einen Abstecher, vielleicht am Ende der Gesamtrunde. Dann wird sich sicherlich auch ein Eis, ein Stück Kuchen oder ein Kaffee finden lassen. Kurz vorm Ziel werden wir von weitem auch die Henrichshütte sehen, heute ein beliebtes LWL-Industriemuseum auf dem Gelände eines alten Hüttenwerks mit Möglichkeit zum Aufstieg auf den Hochofen.

Anreise

Anreise mit dem Auto: Direkt an der Trasse befindet sich an der Grünstraße ein kleiner Parkplatz. Dazu auf der A43 bis zur Ausfahrt 21 Herbede und aus allen Richtungen kurz danach rechts auf die Wittener Straße Richtung Hattingen. Dem Verlauf durch Blankenstein und vorbei an der Innenstadt ca. 7 km folgen. Geradeaus auf die Friedrichstraße, nach 300 m schräg-rechts in die Grünstraße. Nach 500 m entweder in den Südring oder zum Parkplatz direkt an der Trasse.

Anreise mit Bus und Bahn: Mit der S3 von Essen, Essen-Steele (Verbindung zur S9 aus Wuppertal) oder Mülheim a. d. Ruhr bis zur Endstation Hattingen (Ruhr) Mitte (Achtung: Nicht Hattingen (Ruhr)!).

Streckenbeschreibung

Der Streckenbeginn ist ein unauffälliger Abzweig von der Straße zwischen Tankstelle und Viadukt. Wir umrunden die südlichen Siedlungen von Hattingen. Hinter der Grünstraße mit einem kleinen Parkplatz wartet bereits das erste Highlight der Tour - der Tunnel unter dem Schulenberg. Der Schulenberg ist ein schmaler Bergrücken, der sich aus dem Hügelland bis weit in die Stadt erstreckt. Hier steht auch der Bismarckturm von Hattingen.

Der Schulenbergtunnel ist etwa 200 Meter lang. Durch seine Kurvenlage kann man nicht vom einen zum anderen Ende schauen. Der Radweg nimmt die gesamte Tunnelbreite ein und ist gut beleuchtet (im Gegensatz zu dem zweiten Tunnel, den wir auf dieser Tour noch sehen werden, ist die Ausleuchtung beinahe gleißendes Licht). An seinem östlichen Tunnelportal auf der anderen Seite ist die Jahreszahl 1883 zu finden. Dieses besteht komplett aus Naturstein, während das Westportal mit einem Teil Beton nicht ganz so schön aussieht. 2008 ist auch der zuvor abgesperrte Tunnel für Radfahrende zugänglich gemacht worden. Entgegen ursprünglichen Planungen ist er im Prinzip ganzjährig geöffnet.

Alternativstrecke Tunnelumfahrung

Wer nicht durch den Tunnel fahren möchte, kann diesen umfahren: links auf die Grünstraße, rechts in die Körnerstraße, rechts in die Pestalozzistraße, rechts auf die Friedrichstraße und dieser folgen, bergab bis zur Bredenscheider Straße (L651) und dann rechts die Bahnstrecke in der Kurve unterfahren.

Wir verlassen hinter dem Tunnel nun die Stadt und kommen in das Hattinger Bergland mit seiner sanft hügeligen Landschaft. In einigen Teilen sind die ersten Zechen des Ruhrgebiets entstanden. Kein Wunder, dass wir gleich hin und wieder auf schön angelegte Bergbauwanderwege stoßen werden.

Wir folgen in langen Kurven dem Tal des Sprockhöveler Bachs, den wir allerdings nicht wahrnehmen. Es gibt fast keine Straßenkreuzungen auf diesem Abschnitt. Wir nehmen immer wieder Brücken-Über- und Unterquerungen wahr. Stellvertretend dafür sind hier ein Viadukt über der Zufahrt eines Bauernhofs bei Bredenscheid und die Riepelsiepenbrücke über die Trasse genannt. Gerade diese ist typisch für die Überquerungen, die wir im Verlaufe der ganzen Tour noch sehen werden mit sanften Steinbögen, die tiefe Einschnitte der Bahn überqueren. Sie ist mit einer Informationstafel markiert. Im Bereich dieser Brücke besteht die Möglichkeit zum Abstecher zum „Park am Malakowturm“. Der Malakowturm ist der alte Förderturm der Zeche Alte Haase und das Parkgelände zu seinen Füßen ist mit technischen Geräten aus dem Bergbau ausgestattet. Ein kurzes Stück verläuft der Bergbauwanderweg Alte-Haase-Weg (Nord) auf unserer Trasse.

Wir erreichen Sprockhövel und queren mit der Hauptstraße die wichtigste Verkehrsader mit Geschäften. Man findet hier auch Pizzerien und Bäckereien für eine kleine Stärkung. Durch den Kreisverkehr hindurch erreichen wir wieder die Trasse. Auf ihr verläuft diesmal der Alte-Haase-Weg (Süd), der andere Orte als die Nordroute erschließt.

Am alten Bahnhof Bossel zweigte früher die Kleinbahn Bossel-Blankenstein ab, die östlich von Sprockhövel im Pleßbachtal verlief. Auf dem Bergbauwanderweg Pleßbachweg ist ein Teil der Trasse ein Abschnitt des Weges. Die Trasse wurde 1912 eröffnet und 1968 stillgelegt. Auf unserer Strecke verläuft ein Teil des Bergbauwanderwegs Montanweg (Nord), der auch den Kleinbahnhof thematisiert.

Wir queren die Wuppertaler Straße und nähern uns dem Bahnhof Schee. Davor nähert sich oberhalb von uns links die alte Bahnstrecke nach Silschede an, die wir im nächsten Teil benutzen werden. An einer alten Brücke im Dorf Quellenburg liegt der Abzweig am Knotenpunkt 7 des Radreviers.Ruhr. Im Prinzip könnte man hier direkt auf die andere Strecke wechseln.

Vorbei am alten Bahnhofsgebäude von Schee, wo wir eine Einkehrmöglichkeit vorfinden, fahren wir etwa 1 km vorbei am Knotenpunkt 8 in südlicher Richtung. Hier an der Stelle des alten Bahnhofs haben wir mit ca. 240 Metern über dem Meeresspiegel den höchsten Punkt der Strecke und unserer gesamten Tour erreicht.

Kurz hinter dem Bahnhof Schee gelangen wir zu den beiden Röhren des Tunnel Schee unter einem 315 m hohen Bergrücken. Der Tunnel ist etwa 720 Meter lang und ähnlich wie der Schulenbergtunnel in Hattingen als Radwegtunnel ausgebaut. Am Tunnelportal findet man die Jahreszahlen 1884 und 1902 vor. Die Stilllegung erfolgte wie die übrige Bahnstrecke 1984 ziemlich genau 100 Jahre nach seiner Errichtung.

Nur eine, die ältere, westliche Tunnelröhre, ist für Radfahrer seit 2014 nutzbar. Die östliche Röhre ist zugemauert und dient als geschütztes Quartier u.a. für Fledermäuse. Zum Schutz der Tiere ist auch die Beleuchtung im Rad-Tunnel stark reduziert. Man benötigt unbedingt funktionierende Beleuchtung, vor allem, um von anderen Personen gesehen zu werden. Der Tunnel ist lang, auch hier kann man nicht vom einen zum anderen Portal schauen.

Mitten im Tunnel wird an einer kleinen, beleuchteten Informationstafel eine Grenze markiert. Es ist zum einen die Grenze zwischen den Städten Sprockhövel und Wuppertal. Außerdem zwischen dem Ennepe-Ruhr-Kreis und der kreisfreien Stadt Wuppertal, damit auch zwischen dem Ruhrgebiet und dem Bergischen Land. Und die Grenze zwischen dem Regierungsbezirk Arnsberg und dem von Düsseldorf - und damit auch zwischen Westfalen und Rheinland. Die Wasserscheide zwischen Ruhr und Wupper verläuft hier ebenfalls.

Ganz unscheinbar ist die Tafel unter einer Lampe, in deren Schein sich an der feuchten Tunnelmauer Farne, Flechten und Moose als „Lampenflora“ niedergelassen haben.

Auf der anderen Seite des Tunnels heißt der Radweg auf Wuppertaler Gebiet Nordbahntrasse und wird in einem eigenen Beitrag vorgestellt. Diese Trasse führt als gut ausgebauter Radweg auf einigen Viadukten und durch weitere (aber meist wesentlich kleinere) Tunnel nach Wichlinghausen, stößt dort mit der Schwarzbachtrasse auf einen weiteren Bahntrassenradweg und endet schließlich kurz vor Vohwinkel, wo wiederum ein Anschluss an die echte Bahn besteht.

Am Bahnhof Schee zweigte die ca. 9 km lange Bahnstrecke nach Silschede ab. Auf großen Teilen der alten Bahntrasse verläuft heute ein Radweg, der auch als Glückauf-Trasse bekannt ist. Am Ende bestand Anschluss an die zunächst als Pferdebahn aufgebaute Silscheder Kohlenbahn nach Haspe. Personenverkehr gab es auf der Strecke kaum. Überwiegend wurde sie zum Kohletransport anliegender Zechen genutzt. Auch sie ist heute ein Radweg.

Überwiegend besteht dieser aus einer wassergebundenen Oberfläche. Vom Bahnhof Schee geht es auf dem rechten, oben liegenden Abzweig in einem langgestreckten Bogen letztlich in östlicher Richtung los. Noch ein Stück weit kann man auf die Trasse aus Richtung Hattingen blicken, auf der Radfahrende auf dem Von-Ruhr-zu-Ruhr-Radweg vielleicht aus Hattingen hierher gekommen sind und nun die Tour fortsetzen.

Obwohl der Radweg größtenteils auf der Trasse verläuft, müssen wir diese im Bereich eines Hofes am Scherenberg bereits verlassen. Der Radweg umfährt den Hof, der über eine schön anzusehende Allee mit alten Bäumen erreicht wird (Privatweg) und stößt erst nach knapp einem Kilometer wieder auf die Trasse. Man bemerkt dies anhand den nun wieder sanften Kurven und den geringen Höhenunterschieden. So schlängelt sich die ehemalige Bahnstrecke schön ruhig durch den Wald vorbei an einigen kleineren Ortschaften wie Dahl oder Timmersholt, ehe sie den Bahnhof von Haßlinghausen erreicht. Davon sieht man heute nichts mehr, denn auf seinem Gelände befinden sich heute Firmen.

Am Rennebaum, außerhalb vom nördlich liegenden Hiddinghausen, gab es einen nach dem Ort benannten Haltepunkt. Ganz in der Nähe befindet sich auch der offizielle Anfang des erwähnten Deutschlandweges.

Der Radweg verläuft nun wieder durch weniger besiedelten Raum mit viel Wald, einigen Höfen und stellenweise sehr schönen Aussichten ins Hügelland mit Wäldern und Weiden. Ein kurzes Stück müssen wir die alte Bahntrasse wieder verlassen und fahren stattdessen in zwei scharfen Kurven durch einen Wald. Kurz darauf unterquert uns ein längerer Bahntunnel der Elbschetalbahn, der Silscheder Tunnel der Eisenbahnstrecke zwischen Witten und Schwelm, die wir im späteren Teil der Tour noch nutzen werden.

Der 3,8 km lange erste Bauabschnitt des Radwegs auf der Elbschebahntrasse zwischen Bommern und Albringhausen wurde eröffnet. Der Abschnitt ist Teil der 57 km langen Freizeitroute „Von Ruhr zur Ruhr“, die sich über 190 Höhenmeter überwiegend auf alten Bahntrassen von Hattingen über Sprockhövel bis Schee hinauf windet, und von dort über Silschede und Albringhausen wieder hinunter zur Ruhr nach Witten führt. Der Ruhrtalradweg zwischen Witten und Hattingen schließt den Kreis.

Während die älteren Abschnitte des Rundkurses überwiegend mit wassergebundener Decke hergestellt wurden, ist der neue Abschnitt ein drei Meter breites Band aus perfektem, glatten Asphalt. Wegen der offensichtlichen Vorteile von Asphalt sind auch der zweite und dritte Bauabschnitt, die auch den weiteren Verlauf der Elbschebahn von Albringhausen über Silschede bis Gevelsberg zum Radweg machen sollen, in Asphaltbauweise geplant.

Der geplante Ausbau geht also über Silschede hinaus, wo die Freizeitroute „Von Ruhr zur Ruhr“ auf die Kohlenbahn in Richtung Schee abzweigt.

Sobald in einigen Jahren auch zweiter und dritter Bauabschnitt fertig sind (zum Zeitpunkt gibt widersprüchliche Angaben) wird es eine durchgängige, fast autofreie und fast vollständig asphaltierte Verbindung von Wuppertal-Vohwinkel über Nordbahntrasse, Kohlenbahn (teils wassergebunden) und Elbschebahn bis nach Witten-Bommern geben.

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