Radwege am Rhein und Mosel in Koblenz: Informationen und Tipps

Koblenz und sein Umland am Zusammenfluss von Rhein und Mosel hat für Radfahrer viel zu bieten. Inmitten des Rheinischen Schiefergebirges gelegen lassen sich von Koblenz aus viele schöne Eintages- und auch Mehrtagestouren planen. Die Region Koblenz bietet eine abwechslungsreiche Landschaft mit Weinbergen, Wäldern und Flüssen, Tälern und kleinen Dörfern. Koblenz befindet sich an den Flüssen Rhein und Mosel. Das Lahntal ist nicht weit und das Rheinische Schiefergebirge liegt in allen Richtungen vor der Haustür.

Auf dieser Seite informieren wir Sie über die vielfältigen Themen rund um das Radfahren in Koblenz. Das Radteam der Stadt Koblenz freut sich über Ihren virtuellen Besuch! Schauen Sie doch regelmäßig vorbei! Die Homepage bietet einen anschaulichen Überblick und aktuelle Informationen über vergangene, laufende und zukünftige Radverkehrsprojekte.

Radfahren in Koblenz: Attraktiver und sicherer

Das Mobilitätsverhalten der Bürgerinnen und Bürger hat sich in den vergangenen Jahren stark verändert. Steigende Energiepreise, Klimakrise, Corona-Pandemie und ein neues Umweltbewusstsein veranlassen u.a. immer mehr Koblenzerinnen und Koblenzer dazu, das Fahrrad als in vielerlei Hinsicht ideales Verkehrsmittel in der Stadt zu nutzen. Die Stadt Koblenz hat sich deshalb zum Ziel gesetzt, den Radverkehr deutlich zu stärken und somit die Mobilitätswende als Beitrag für eine lebenswerte Stadt zu fördern. Radfahren in Koblenz soll attraktiver werden. Dennoch bedarf es in den nächsten Jahren noch zahlreiche weitere Anstrengungen, um auch die beschlossenen Konzepte wie z. B.

Rheinradweg: Von den Alpen bis zur Nordsee

Der Rheinradweg ist eine beliebte und viel befahrene Radstrecke in Rheinland-Pfalz. Radfahrer*innen erleben auf dem Rheinradweg einen der größten Flüsse Europas hautnah. Von den Schweizer Alpen bis zur Nordsee ist der Rhein seit jeher die kulturelle und wirtschaftliche Achse zwischen dem Alpenraum und dem Norden Europas. Der Rhein-Radweg ist ein ca. 1.400 km langer Radfernweg durch vier Länder vom Quellgebiet des Rheins bei Andermatt bis zur Mündung bei Rotterdam.

Abschnitte des Rheinradwegs

Der Rheinradweg hat eine Länge von etwa 1500 Kilometern und kann in fünf mehrtägige Teilstrecken gegliedert werden. Nachfolgend werden die fünf Abschnitte des Rheinradweges vorgestellt, die alle annähernd die gleiche Länge haben und eine sinnvolle Einteilung der Distanzen ergeben und somit bei der Planung und der Auswahl des Kartenmaterials sicherlich hilfreich sind.

  1. Von Andermatt nach Konstanz: Die Reise entlang des Rheins mit dem Rad beginnt in der Schweiz. Die erste Etappe auf dem Rheinradweg verläuft von Andermatt in der Schweiz nach Konstanz in Baden-Württemberg, Deutschland. Die Tour ist 241 Kilometer lang und ihr Verlauf vor allem während der ersten Streckenhälfte in der Zentralschweiz sehr anspruchsvoll. Geübte Radler können die 241 km im Verlauf des Rheins in fünf bis sechs Tagesetappen bewältigen. In mehr als 1400 Höhenmeter gelegenen Andermatt unweit des Gotthardpasses geht die große Reise auf der Rhein-Route los. Und gleich der erste Abschnitt in den Schweizer Alpen hat es in sich: es wartet der elf km lange Anstieg auf den über 2000 Meter hohen Oberalppass. Am zweiten Tag steht die Etappe nach Chur auf dem Programm, die 66 km lang ist und vor allem zwischen Ilanz und Tamins noch einige knackige Anstiege enthält. Danach wird das Radeln entlang des Stroms entspannter. Immer mit Blick auf das Seeufer, bringt die Beschilderung die Radfahrer durch das Rheindelta zurück nach Deutschland - 36 km wundervolle Landschaft auf dem Weg in das sehenswerte Konstanz. Die Region des Bodensee-Deltas ist, mit seinen Anreinerstaaten Schweiz, Deutschland und Österreich (Vorarlberg) und einem gut ausgebauten Radwegenetz, ein guter Ausgangspunkt für abwechslungsreiche und faszinierende Tagestouren. Auch die Bodensee-Insel Reichenau mit seiner grünen Pappel-Allee ist sehenswert. Sie ist durch einen Damm an den Verkehr angeschlossen Auch der gemütlichen Ort Lindau im Westen lockt mit seinen vielen romantische Gassen.
  2. Von Konstanz nach Freiburg: Die zweite Etappe auf dem Rheinradweg führt am Hochrhein nach Basel und von dort bis in die südbadische Metropole Freiburg. Die Strecke umfasst rund 270 km und lässt sich bequem in etwas weniger als einer Woche erradeln. Am ersten Tag geht es nach Schaffhausen, das nur vier km oberhalb des berühmten Rheinfalls liegt. Wer denkt, der Rheinfall ist “einfach nur” groß, der täuscht - denn er ist mit ca. 135m Breite tatsächlich der größte Wasserfall in Europa und somit ein absolutes Highlight der Strecke. Nach einem lohnendem Aufenthalt am Rheinfall führt der nächste 50 kilometer lange Abschnitt auch über Nebenstraßen in das sehenswerte Stein am Rhein - ein kleiner Bummel durch die City ist hier ein Muss. Am zweiten Etappentag wird ins 50 km entfernte Waldshut geradelt, der Ort ist gut ausgeschildert. Am dritten Tag auf dem Rheinradweg geht es von Waldshut in das 40 km entfernte Rheinfelden. Am nächsten Tag heißt es Abschied nehmen vom Hochrhein und von Basel. Weiter geht es ins 50 km entfernte Badenweiler, ein wirklich reizvolles Etappenziel im südlichen Schwarzwald.
  3. Von Freiburg nach Mainz: Die dritte Teilstrecke auf dem Rheinradweg: rund 370 km über Mannheim bis nach Mainz. In sechs Tagen kann diese Strecke bewältigt werden und es bleibt genügend Zeit für Besichtigungen. Das erste Teilstück vom Rheinradweg in Deutschland: 45km von Freiburg zum Kaiserstuhl. Ein Abstecher nach Neuf-Brisach (Frankreich) mit seinen sehenswerten Festungsanlagen ist lohnenswert. Vom Kaiserstuhl folgt man schließlich wieder dem Flussfufer nach Kehl oder Straßburg, das nach etwa 70 km erreicht ist. Ein Spaziergang und eine Pause im Gasthaus im historischen Straßburg mit seinem Münster darf dabei nicht fehlen. Am dritten Tag geht die Fahrt über Rastatt ins 65 km entfernte Karlsruhe mit seinem sehenswerten Barockschloss. Einen Tag später steht die Fahrt nach Speyer auf dem Tourenplan, das nach rund 50km erreicht ist. In Germersheim kann man sich über die Geschichte der königlich-bayrischen Festungsanlagen informieren. Nach weiteren 45km erreicht man Worms. Auch Worms besitzt einen sehenswerten Dom und ist zudem als Nibelungenstadt bekannt.
  4. Von Mainz nach Köln: Ein Klassiker unter den Radwegen ist die Strecke von Mainz in das knapp 190 km entfernte Köln. Besonders reizvoll auf diesem Radfernweg ist dabei der Streckenabschnitt durch das Obere Mittelrheintal. Von Bingen bis Koblenz und hat der Rhein ein enge Senke geschaffen, an der die wohl schönsten Orte in Rheinland-Pfalz liegen. Hoch über dem Fluss liegen die malerischen Burgen des Mittelalters. Die Strecke ist durchaus anspruchsvoll und vor allem bis Koblenz gilt es immer wieder Steigungen zu meistern. Am ersten Tag geht es von Mainz in das 54 km entfernte Oberwesel. Auf dem ersten Teil der Strecke radelt man durch sanfte Weinberge nach Eltville und Rüdesheim, wo ein Bummel durch die weltberühmte Drosselgasse nicht fehlen darf. Anschließend geht es mit der Fähre auf die andere Rheinseite nach Bingen mit dem berühmten historischen Mäuseturm mitten im Rhein, der mit 25m Höhe schon von Weitem auszumachen ist. Der Zollwachturm aus dem 14. Jahrhundert ist ein beliebter Ausflusgsort. Der Turm bietet eine gute Sicht auf das sogenannte „Binger Loch“ - einer sehr schwierig zu bewältigende Engstelle des Rheins, die für alle mittelalterlichen Handelsschiffe unpassierbar war. Zwischen 1830 und 1841 wurden die Felsen von den Preußen gesprengt und so schiffbar gemacht. Das „Binger Loch“ wurde auf diesem Wege auf 14m verbreitert. Ein Geheimtipp für Bingen ist übrigens eine kleine Schifffahrt während der Veranstaltung “Rhein in Flammen”, die man am ersten Samstag im Juli erleben kann (für aktuelle Information offizielle Stellen oder google befragen). Die Region Mittelrhein, in der sich Bingen befindet, ist seit 2002 UNSECO-Weltkulturerbe. Über Bacharach wird schließlich Oberwesel erreicht. Der zweite Tag verläuft über 45 km nach Koblenz. Die nächste Etappe mit dem Fahrrad geht über 45 km von Koblenz nach Bad Honnef. In Remagen lohnt sich ein Besuch im Museum. Auch das Rolandseck mit seinen zahlreichen herrschaftlichen Bauten und das Arp Museum Bahnhof Rolandseck ist einen Besuch wert.
  5. Von Köln nach Rotterdam: Auf dem fünften Abschnitt des Rheinradweges geht es von Köln bis nach Rotterdam an die niederländische Nordseeküste. Es ist mit rund 400 km der längste Teilabschnitt der Route. Die Strecke in der Tiefebene der Niederlande hat überhaupt keine Schwierigkeiten aufzuweisen und ist leicht zu fahren, lediglich einige seichte Steigungen sind hier zu bewältigen. Für Familien mit Kindern ist dieser Abschnitt der Rheinroute besonders geeignet, wie auch viele andere Reiseberichte über diesen Radwanderweg beschreiben. Das verspricht Genussradeln auf dem Erlebnisweg - bestimmt mit dem einen oder anderen interessanten Kontakt zu anderen Fahrradfahrern, die man unterwegs auf der Straße, im Restaurant oder im Hotel trifft. Die rund 330 km lange Strecke ist in etwas mehr als einer Woche sehr entspannt zu bewältigen. Vom Ausgangspunkt Köln in Nordrhein-Westfalen geht es auf diesem Abschnitt zunächst über Dormagen, Zons und Neuss in das 60 km entfernte Düsseldorf. Am kommenden Tag radelt man bis Rheinberg, in einer Entfernung von etwa 65 km. Dabei geht es durch Duisburg, dem Zentrum der deutschen Montanindustrie mit bedeutenden technischen Denkmälern. In Duisburg bietet es sich an, den 200 Hektar großen Landschaftspark Duisburg-Nord auf einer Radtour zu erkunden. Das stillgelegte und umgebaute Hüttenwerk, dessen geschichtliche Bedeutung lange in der Diskussion war, ist gerade mit dem Fahrrad für eine Erkundung absolut geeignet. Auch 2015 und 2016 sind verschiedene Führungen für Touristen am Tag und auch in der Nacht im Angebot. Am dritten Tag auf dieser Etappe des Rheinradwegs wartet die Landschaft der wunderschöner Rheinauen auf die Radfahrer. Über Wesel geht es in das 60 km entfernte Emmerich. Am nächsten Tag wird mit dem Bike schon bald die niederländische Grenze überquert. Kurz hinter Kleeve, in der Provinz Holland, teilt sich der Rhein in Waal und Nederrijn. Nach insgesamt 40 km ist das sehenswerte Nijmegen erreicht. Auf der 40 km langen Tour nach Tiel radelt man durch die Betuwe. Der sechste Abschnitt durch die Niederlande führt von Tiel über Buren nach Gorinchem und ist gut 50 Kilometer lang. Auch am nächsten Tag sind entspannte 50km nach Dordrecht zu radeln. Den Abschluss bildet die schließlich die etwa 35km lange Route am Rheinufer bis an die Nordsee in die niederländische Metropole Rotterdam. Die größte Hafenstadt Europas bildet mit ihrem internationalem, industriellem Charme den Endpunkt des Rhein-Radweges - einen der schönsten auf der langen Liste der Radfernwege Europas.

Besonderheiten des Rheinradwegs

Der Rheinradweg wird in den einzelnen Bundesländern verschieden betitelt. Es gibt die Veloroute Rhein, den Erlebnisweg Rheinschiene und ergänzend dazu noch streckenweise einen Rheintalradweg und Rheinsteig. Die Veloroute Rhein führt 330 km von Wörth über Germersheim, Speyer, Worms, Mainz und Koblenz nach Remagen. In Baden-Würtemberg gibt es zusätzlich zur Veloroute den Rheintal-Radweg, der auf 520 km von Konstanz über Stein am Rhein, Basel, den Kaiserstuhl und Karlsruhe bis nach Heppenheim an der Bergstraße verläuft.

Der Rhein wird aus zwei Hauptquellflüssen, dem Vorderrhein und dem Hinterrhein, gebildet. Sie entspringen im Westen des Kantons Graubünden in den zentralen Schweizer Alpen, der Vorderrhein beim Oberalppass, der Hinterrhein am Rheinwaldhorn. Insgesamt sind 13 Quellflüsse nach dem Rhein benannt. Nach der Vereinigung von Vorder- und Hinterrhein bei Reichenau fließt er als Alpenrhein nordwärts und mündet in den Bodensee. Diese Mündung wird als Rheindelta bezeichnet. Der Rheinabschnitt bei Konstanz, der die Bodenseeteile Obersee und Untersee verbindet, wird als See-Rhein bezeichnet. Vom Ausgang des Untersees bei Stein am Rhein bis Basel trägt er die Bezeichnung Hochrhein, dann bis Bingen Oberrhein, weiter Mittelrhein und ab Bonn Niederrhein. Kurz hinter der deutsch-niederländischen Grenze beginnt das große Rheindelta. Dort gabelt sich der Rhein in zwei Hauptarme, die sich vor Rotterdam wieder vereinigen, um hinter dem Hafen von Rotterdam bei Hoek van Holland in die Nordsee zu münden.

Der Rheinradweg in der Region Romantischer Rhein erstreckt sich auf rund 120 Kilometern und führt an beiden Ufern von Bingen/Rüdesheim bis nach Remagen/Unkel. Mal führt der Radweg unmittelbar am Rheinufer entlang, mal innerorts über die Rheinpromenaden oder als eigenständiger Radweg neben der Straße. Auf der rechten Rheinseite lassen sich letzte Lücken zwischen Rüdesheim und Kestert per Bahn, Schiff oder Fähre überbrücken. Eine Tour auf dem Rheinradweg gehört sicherlich zu den schönsten Arten, die einzigartige Kulturlandschaft des Romantischen Rheins zu entdecken. Zudem münden hier mehrere flussbegleitende Radwege aus den Seitentälern wie Nahe, Mosel, Lahn und Ahr in den Rheinradweg.

Verbesserungen der Radwege in Koblenz

Zu schmale Wege, Unebenheiten und Schlaglöcher erschweren Radfahrenden im Koblenzer Stadtgebiet die Fahrt an den Ufern des Rheins. Dank des Förderprogramms „Radnetz Deutschland“ des Bundesministerium für Digitales und Verkehr (BMDV) kann der Eigenbetrieb Grünflächen- und Bestattungswesen in Zusammenarbeit mit dem Radverkehrsbeauftragten nun an fünf Abschnitten für Verbesserung sorgen. 2,05 Millionen Euro stehen für den Ausbau auf insgesamt rund sechs Kilometern Länge zur Verfügung. An allen fünf Abschnitten wird der Weg, soweit die räumlichen Verhältnisse dies ermöglichen, verbreitert und Gefahrenstellen beseitigt. Damit Fußgänger und Radfahrer sie künftig besser gemeinsam nutzen können, werden Flächen zu beiden Seiten der Wege für eine Verbreiterung genutzt. In Kesselheim ist zudem geplant, eine Gefahrenstelle in einem unübersichtlichen Kurvenbereich zu entfernen.

Eine Sonderstellung nimmt das Bauvorhaben am Oberlandesgericht ein. Wer die Stresemannstraße oder das Konrad-Adenauer-Ufer entlangfährt und in die Kaiserin-Augusta-Anlagen in Richtung Pfaffendorfer Brücke einbiegen will, muss einen etwa 50 Meter langen, abschüssigen Weg herunterfahren. Dieser wurde im Rahmen der Bundesgartenschau 2011 nur etwa 2,50 Meter breit angelegt und hat sich zu einer Engstelle entwickelt. Um Fußgängern und Radfahrer hier ausreichend Platz zu geben, wird der Weg auf 3,50 Meter verbreitert. Die fünf Baumaßnahmen sind Bestandteil der umfassenden Radverkehrsplanung in Koblenz.

Der Ausbaubereich in Koblenz-Kesselheim erstreckt sich auf ca. zwischen Bubenheimer Bach und der Bendorfer Autobahnbrücke (A48).

Radfahren an Rhein und Mosel

Die einzigartige Lage an Rhein und Mosel macht Koblenz zu einem idealen Ausgangspunkt für zahlreiche lohnenswerte Fahrradtouren. Genießen Sie die abwechslungsreiche Landschaft rund um Koblenz mit ihren sanften Hügeln und grünen Wäldern, mit ihren Baudenkmälern und den rebenbesetzen Hängen. Hervorragend ausgeschilderte Radwege führen Sie durch herrliche Weinlandschaften entlang an Rhein (Rheinradweg) und Mosel (Moselradweg). Im Verlauf der Strecken laden Straußwirtschaften und Gasthöfe zur Einkehr ein.

Moselradweg

Koblenz ist der Start- bzw. Zielort des ca. 300 km langen Moselradweges. Von/bis Metz geht es entlang der Uferwege durch das herrliche Riesling Weinland. Das Moseltal ist von Weinbergen gesäumt und bietet eine idyllische Landschaft. Der Moselradweg führt entlang der unzähligen Schleifen der Mosel, durch Weinberge und mittelalterliche Dörfer.

Weitere Radfahrmöglichkeiten in Koblenz

Wer auf der Suche nach sportlichen Herausforderungen ist, wird rund um Koblenz das perfekte Umfeld für Rennradtouren finden. Erleben Sie anspruchsvolle Anstiege in den angrenzenden Mittelgebirgen. In der Eifel, dem Hunsrück oder dem Westerwald lassen sich ordentliche Höhenmeter sammeln. Oder lieber flache Runden zum Grundlagentraining? Hier bietet die Mosel mit ihren zahlreichen Brücken die optimale Möglichkeit, flache Trainingsrunden unterschiedlicher Längen zu absolvieren.

Touren-MTB, Crosscountry oder anspruchsvolle Bikeparks - auch Mountainbiker*innen kommen bei uns auf ihre Kosten!

Fahrradverleih und sicheres Parken in Koblenz

Wenn Sie den eigenen Drahtesel nicht mitnehmen möchten, dann gibt es für Sie zahlreiche Möglichkeiten ein Fahrrad auszuleihen. Wenn Sie aber auf Nummer sicher gehen möchten, empfehlen wir das Fahrradparkhaus am Hauptbahnhof. Hier schließen Sie Ihr Fahrrad auf beliebiger Dauer im videoüberwachten Fahrradparkhaus ab. So können Sie bedenkenlos die Stadt erkunden oder eine Schiffstour starten.

Sehenswürdigkeiten entlang der Strecke Koblenz bis Köln

Die Rheinradwegetappe von "Koblenz" bis "Köln" verläuft meist auf asphaltierten Radwegen und Nebenstraßen. Die Stadt "Andernach" mit Stadtbefestigung und Mariendom ist z.B. ein richtiges Highlight. Ab "Andernach" kann alternativ auch auf der rechten Rheinseite gefahren werden. Dort liegt z.B. Sie passieren die im zweiten Weltkrieg traurig bekannt gewordene Brücke von "Remagen". Über "Widdig" und "Wesseling" erreichen Sie bald "Colonia Agrippinensis", so wurde das römische Köln genannt.

Koblenz: Ausgangspunkt der Tour

"Koblenz" liegt am Zusammenfluss von Rhein und Mosel. Die Römer errichteten hier ein riesiges Kastell, in der fränkischen Zeit stand hier eine Königspfalz und schon im dritten Jahrhundert wurde hier das "Stift St. "Kaiser Heinrich II." schenkte die Stadt 1018 den "Trierer Kurfürsten", die sie 1690 sogar zur "Residenzstadt" machten. Dieses Gebäude wurde von den Kurfürsten als "Trutzburg" gegen das Volk erbaut. Wilhelm I.

Gegenüber auf der anderen Moselseite liegt die "Festung Ehrenbreitstein" auf dem Hügel. Die uneinnehmbare Festung Ehrenbreitstein liegt über dem Zusammenfluss von Mosel und Rhein. Ehrenbreitstein gehört heute zu Koblenz. Große Impulse erhielt es durch die Bundesgartenschau 2011, als die Seilbahn von Koblenz zur Festung gebaut wurde - eigentlich nur zur Gartenschau. Aber es wurde eine erfolgreiche, bleibende touristische Einrichtung.

Lohnenswert ist in jedem Fall ein Rundgang durch die Stadt. Entlang der Mosel erreichen Sie am "Peter-Altmeier-Ufer" entlang die erste Brücke. Auf dem schön asphaltierten Radweg erreichen Sie nun "Kesselheim".Der Ort besteht schon seit dem 9. Jahrhundert und gehörte den Herren vom Stift zu Aachen.

Weitere Stationen entlang des Rheinradwegs

  • Kesselheim: Der Rheinradweg unterquert nun die Autobahnbrücke der A48 und erreicht die trutzige Wehrkirche St. Sebastian. Der Ort ist nach dem Schutzpatron der Kirche benannt, die hoch auf einem Hügel des Rhein liegt. Den Ort gibt es schon seit dem 12. St.
  • Kaltenengers: Das Tal wird nun breiter. "Kaltenengers" gehörte früher zu den Besitzungen des Engersgaus und ist wahrscheinlich sehr alt. Der Engergau wurde im 8.
  • Andernach: Teile der früheren Stadtbefestigung sind noch erhalten und wirken sehr beeindruckend. Der romanische Dom in Andernach wurde im 12. Jahrhundert erbaut. Das Gebäude, in dem heute das Stadtmuseum untergebracht ist, wurde im Jahre 1600 als Stadtpalast erbaut. Der Radweg führt danach am Hang oberhalb der Bahnlinie weiter. "Namedy" heißt der nächste Ort. Hier steht das heutige Schloss Namedy, das aus einer Wasserburg aus dem 14.
  • Namedy: Das Tal wird jetzt wieder etwas breiter und der Rheinradweg führt auf einem Wirtschaftsweg abseits von Straße und Bahnlinie durch ein Wiesen- und Streuobstgebiet.
  • Bad Breisig: Da das Tal sich wieder verengt, wendet sich der Radweg auf eine Spur links neben der Straße. "Breisig" wurde schon im 9. Auf der gegenüber liegenden Flussseite liegt Bad Hönningen.
  • Kripp: Bald darauf erreichen Sie den Ort "Kripp", der zu Sinzig gehört. SEHENSWERT: Stadtpfarrkirche St.
  • Linz am Rhein: Schon im 8. Jahrhundert war hier eine Königspfalz, die in damaliger Zeit auch für Übernachtungen auf dem Weg nach Aachen zu Kaiserkrönungen benutzt wurde.Die Blütezeit der Kaiserpfalz war zwischen dem 12. und 14. Jahrhundert. Kaiser Barbarossa war selbst 3 Mal hier.Die Stadtbefestigung stammt aus dem frühen 13. Jahrhundert und bestand aus Stadtmauer und Türmen. SEHENSWERT: Pfarrkirche St. INFO: Linz stammt schon aus frühfränkischer Zeit. Eine Kirche ist aus dem 9. Im 14. Schon im 15. Schade, dass im 19. Heute gibt es zahlreiche historische Fachwerkhäuser in der Stadtmitte zu besichtigen. Sehenswert ist auch die Burg Linz aus dem 13. Jahrhundert. wurde nach der Zerstörung im 15.
  • Remagen: SEHENSWERT: Reste der Ludendorff-Brücke, Pfarrkirche St. INFO: Remagen war in römischen Zeiten Standort des Kastells "Rigomagos". Es wurde im 3. In den Jahren 770 und 773 wird Remagen als Schenkung an das Kloster Lorsch erwähnt. Im 12. Jahrhundert wurde Remagen zur Stadt erhoben.Die Kirche St. St. INFO: Die heute sichtbare Kirche St. Peter und Paul wurde in neuromanischem Stil erweitert, beherbergt aber noch den alten Chor von 1246. Der Radweg bleibt direkt am Rheinufer. Auf hohen Stützmauern verläuft die Bahnline und später die Straße.
  • Unkel: Der Ort Unkel wurde schon im 9. Jahrhundert erwähnt, er ist aber älter, da man Grabbeigaben aus dem 6. Der Rolandsbogen steht etwa 150 Meter über dem Rhein an einer Burgruine aus dem 12.
  • Nonnenwerth: Mitten im Rhein liegt die Insel "Nonnenwerth". Das Kloster ist heute in der Obhut der Franziskanerinnen und wird als Internat betrieben.
  • Königswinter: SEHENSWERT: Drachenburg, Pfarrkirche St. INFO: Auf der rechten Seite des Rheins liegt nun Bad Honnef. Hinter Bad Honnef beginnt das "Siebengebirge". INFO: Die Drachenburg wurde erst 1882 als Wohnsitz des Börsenmaklers und Bankiers Baron von Sarter erbaut.
  • Bad Godesberg: INFO: Bad Godesberg ist der Nobelvorort von Bonn. Bei Bad Godesberg weitet sich das Rheintal und die Berge verschwinden komplett.
  • Bonn: Die Stadt "Bonn" geht geschichtlich auf römische und germanische Gründungen zurück.Im 10. Jahrhundert entstand eine mittelalterliche Siedlung in der Nähe des Doms. Die Kölner Kurfürsten machten Bonn zu einem ihrer Wohnsitze und verlegten schließlich sogar im 17. SEHENSWERT: St.
  • Hersel: Bei "Hersel" wird die Uferböschung steiler, der Ort liegt etwas erhaben über dem Rhein. Im Fluss liegt die Insel "Herseler Werth". Kirche St. ROUTE: Gleich danach passieren Sie die Ortskirche St.
  • Wesseling: SEHENSWERT: St. St. INFO: Schon seit dem 10. Dieser neuromanische Bau der St. Germanus-Kirche entstand Ende des 19. ROUTE: Neben der "Kölner Straße" fahren Sie durch Wesseling und erreichen die "Brühler Straße". Der Rhein beschreibt hier fast eine 180°-Schleife.
  • Rodenkirchen: Rodenkirchen gehört zur "Südstadt" von Köln. Sie erreichen die ehemaligen Werftgelände auf der Rheinauhalbinsel.
  • Köln: Der Kölner Dom ist das Wahrzeichen von Köln. Er ist eine der größten Kathedralen der Welt im gotischen Stil.Vorgängerbauten stammen aus dem 4. Jahrhundert. Der ursprüngliche Dom wurde im Jahre 873 geweiht. Das Rathaus wurde im 14. Jahrhundert erbaut, 1945 aber zerstört und bis zum Jahr 1975 wieder aufgebaut. Es gibt noch unzählige Stellen in Köln zu bewundern.

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