Familienrunden im Grünen, schöne Tourziele für Genussradler*innen und sportliche Langstrecken: Neuss und Umgebung mit dem Fahrrad entdecken macht Spaß und ist gesund!
Neuss, eine charmante Stadt im Rhein-Kreis Neuss in Deutschland, bietet zahlreiche Möglichkeiten für Radtouren. Die geografische Lage von Neuss ist äußerst günstig, da es sich direkt am Rhein befindet und von einer malerischen Landschaft umgeben ist.
Immer mehr Menschen in Neuss steigen aufs Rad oder entdecken es gerade neu. Hier finden Sie schöne Freizeitstrecken für Jung und Alt, ruhig und verkehrsarm durchs Grüne, mit sehenswerten Highlights unterwegs.
Beliebte Radtouren in Neuss
In Neuss gibt es verschiedene schöne Radtouren, die sowohl Einheimische als auch Touristen begeistern werden. Eine der beliebtesten Strecken führt entlang des Rheins und ermöglicht einen atemberaubenden Blick auf den Fluss sowie auf die angrenzenden Weinberge und Wälder. Diese Route bietet nicht nur eine entspannende Atmosphäre, sondern führt auch an einigen touristisch relevanten Sehenswürdigkeiten vorbei.
Eine weitere interessante Radtour in Neuss führt durch das historische Stadtzentrum. Hier können Sie das mittelalterliche Ambiente genießen und beeindruckende Bauwerke wie den Quirinus-Münster oder das Obertor bewundern. Auf dieser Route haben Sie außerdem die Möglichkeit, kleine Cafés und Restaurants zu entdecken, um eine Pause einzulegen und lokale Köstlichkeiten zu probieren.
Die besten Jahreszeiten zum Radfahren
Die besten Jahreszeiten für Radtouren in Neuss sind der Frühling und der Sommer, wenn das Wetter mild ist und die Natur ihre volle Pracht zeigt. Zu diesen Zeiten erstrahlen die Felder in sattem Grün und bunte Blumen säumen die Wege.
Weitere Radfahrmöglichkeiten in Neuss
Neben den bereits erwähnten Routen entlang des Rheins oder durch das Stadtzentrum bieten sich auch Ausflüge in die umliegende Natur an. Der nahe gelegene Rheinpark ist ein idealer Ort für eine entspannte Fahrradtour, da er mit seinen weitläufigen Grünflächen und dem idyllischen See zum Verweilen einlädt.
Der Erft-Radweg
Der Erft-Radweg ist nach den Hochwasserfolgen aus 2021 wieder befahrbar. Vor Ort gibt es jedoch noch einige Umleitungen. Der Erft-Radweg führt entspannt auf ca. 110 km von der Quelle der Erft in Nettersheim-Holzmühlheim bis nach Neuss.
Auf einer Strecke von rund 110 km verläuft der Erft-Radweg von der Quelle bei Nettersheim in der Eifel bis zur Mündung in den Rhein bei Neuss. Der perfekte Einstiegspunkt in den Radweg ist das Naturzentrum Eifel in Nettersheim. Mit der Deutschen Bahn ergibt sich bis Nettersheim eine umweltfreundliche Anreise zum dortigen Rad- und Wanderbahnhof.
Sehenswertes entlang des Erft-Radwegs
- Naturzentrum Eifel: Ein überregionales Zentrum für Umweltbildung mit Ausstellungen zu Natur und Geschichte der Region.
- Bad Münstereifel: Ein historisch gewachsenes romantisches Städtchen mit Fachwerkhäusern und City-Outlet.
- Tuchfabrik Müller: Ein spektakuläres Industriedenkmal in Euskirchen-Kuchenheim.
Im späteren Verlauf geht es durch die wasserburgenreichste Region Deutschlands. Dabei passiert die Route wehrhafte Stadtbefestigungen, mächtige Burgen aus der Ritterzeit und prunkvolle Schlösser aus den Glanzzeiten des rheinischen Adels. Durch die rheinische Bördelandschaft lässt es sich nun entspannt bis zur Mündung der Erft bei Neuss radeln.
Eine Radtour entlang der Erft Tour kann abwechslungsreicher kaum sein. Das Besondere dabei ist, dass Sie nahezu durchgängig neben dem Fluss und unter topographisch günstigen Bedingungen radeln können. Auf dem gesamten Routenverlauf laden die fahrradfreundliche Gastronomie und Hotellerie zum Verweilen während ihres Radurlaubs ein.
Intelligent Radeln mit dem Knotenpunktsystem
Im Rhein-Kreis Neuss weisen 116 Knotenpunkte flächendeckend, schnell und einfach den Weg. Das System ist einfach: Fahrradroute daheim planen, Knotenpunktnummern auf einem Zettel notieren und losradeln. Erkennbar ist das Knotenpunktsystem an den rot-weißen Pfeil-, Tabellen- und Zwischenwegweisern.
An den Radwege-Schnittstellen, den sog. Knoten, sind übersichtliche Knotenpunkttafeln installiert, die unterwegs Orientierung bieten und spontan Routenänderungen ermöglichen. Und bei der Tourenplanung hilft der kostenlose Radroutenplaner NRW. Mit dem kostenlosen Angebot lassen sich beliebig Fahrradtouren planen, aber auch detaillierte Fahranweisungen, Informationen zu interessanten Stationen unterwegs oder Tracks zum Navigieren anzeigen und herunterladen.
Ganz nach dem Vorbild aus den Niederlanden und Belgien ist eine flexible Tourenplanung mit dem flächendeckenden Knotenpunktsystem auch in der Region rund um Köln und Düsseldorf möglich.
Das Knotenpunktsystem im Detail
Das wabenartige Knotenpunktsystem in der Radregion Rheinland ermöglicht auf 3.500 km Streckennetz höchste Flexibilität. Kreuzen sich Strecken dieses Wabensystems, so befindet sich dort ein Knotenpunkt. Die Zahl des Knotenpunktes ist gut sichtbar mit weißer Schrift auf rotem Grund über der bekannten Beschilderung angebracht, an der auch die Nah- und Fernziele mit Kilometerangabe ausgewiesen sind. Unter den Zielwegweisern zeigen Einschübe die Richtung und Nummern der nächstgelegenen Knotenpunkte an. Die Knotenpunktzahlen sind maximal zweistellig.
Durch die insgesamt über 600 Knotenpunkte in der Radregion Rheinland lassen sich die Radtouren ganz einfach, auch ohne Ortskenntnisse, planen und gestalten. Notiert oder merkt Euch einfach die Knotenpunkt-Nummern, die Ihr anfahren wollt und folgt der entsprechenden Beschilderung. An jedem Knotenpunkt befindet sich eine Informationstafel mit großer Übersichtskarte, auf der die Strecken zum nächstgelegenen Knotenpunkt und die Sehenswürdigkeiten in der Umgebung angezeigt werden. Somit habt Ihr die Möglichkeit, Euch spontan für eine andere Wegstrecke zu entscheiden und die Route umzuplanen.
Vorab und unterwegs eignet sich zur Planung der Radtour auf dem Knotenpunktsystem auch die Radwanderkarte „Radregion Rheinland - Mit Knotenpunkten“ (4. aktualisierte Auflage, 2025). Wollt Ihr bequem von Zuhause aus oder von unterwegs Eure nächste Knotenpunktroute erstellen? Dann nutzt hierfür einfach den neuen Tourenplaner.
ADFC: Ihr Partner für sicheres Radfahren
Der Allgemeine Deutsche Fahrrad-Club e.V. (ADFC) ist mit bundesweit mehr als 200.000 Mitgliedern die größte Interessenvertretung der Radfahrerinnen und Radfahrer in Deutschland und weltweit. Politisch engagiert sich der ADFC auf regionaler, nationaler und internationaler Ebene für die konsequente Förderung des Radverkehrs.
Vorteile einer ADFC-Mitgliedschaft
- Einfluss auf politische Entscheidungen zur Förderung des Radverkehrs
- Deutschlandweite ADFC-Pannenhilfe
- Zweimonatlich erscheinendes ADFC-Magazin
- Sonderkonditionen bei Mietrad- und Carsharing-Anbietern sowie Versicherern und Ökostrom-Anbietern
Verkehrssicherheit beim Radfahren
Wie ein Fahrrad verkehrstauglich auszustatten ist, legt die Straßenverkehrszulassungsordnung (StVZO) fest. Vorgesehen sind darin zwei voneinander unabhängige Bremsen, die einen sicheren Halt ermöglichen. Für Aufmerksamkeit sorgen Radler*innen mit einer helltönenden Klingel, während zwei rutschfeste und festverschraubte Pedale nicht nur für den richtigen Antrieb sorgen.
Je zwei nach vorn und hinten wirkende, gelbe Rückstrahler an den Pedalen stellen nämlich darüber hinaus sicher, dass Sie auch bei eintretender Dämmerung gut gesehen werden können. Ein rotes Rücklicht erhöht zusätzlich die Sichtbarkeit nach hinten und ein weißer Frontscheinwerfer trägt dazu bei, dass Radfahrende die vor sich liegende Strecke gut erkennen. Reflektoren oder wahlweise Reflektorstreifen an den Speichen sind ebenfalls vorgeschrieben.
Worauf sollten Radfahrer achten?
Menschen, die Rad fahren oder zu Fuß gehen, gehören zu den ungeschützten Verkehrsteilnehmern. Sie haben keine Knautschzone - deshalb ist es umso wichtiger, sich umsichtig im Straßenverkehr zu verhalten. Dazu gehört es, selbstbewusst als Radfahrender im Straßenverkehr aufzutreten, aber gleichzeitig defensiv zu agieren, stets vorausschauend zu fahren und mit Fehlern von anderen Verkehrsteilnehmern zu rechnen.
Passen Sie Ihre Fahrweise der entsprechenden Situation an und verhalten Sie sich vorhersehbar, in dem Sie beispielsweise Ihr Abbiegen durch Handzeichen ankündigen. Halten Sie Abstand von Lkw, Lieferwagen und Kommunalfahrzeugen. Aus bestimmten Winkeln können Fahrer nicht erkennen, ob sich seitlich neben dem Lkw Radfahrende befinden. Das kann bei Abbiegemanövern zu schrecklichen Unfällen führen.
Pedelecs und E-Bikes: Was ist der Unterschied?
Das Angebot an Elektrofahrrädern teilt sich in unterschiedliche Kategorien auf: Es gibt Pedelecs, schnelle Pedelecs und E-Bikes.
- Pedelecs: Fahrräder, die durch einen Elektromotor bis 25 km/h unterstützt werden, wenn der Fahrer in die Pedale tritt.
- Schnelle Pedelecs (S-Pedelecs): Unterstützen Fahrende beim Treten bis zu einer Geschwindigkeit von 45 km/h. Gelten als Kleinkraftrad mit Versicherungskennzeichen, Betriebserlaubnis, Fahrerlaubnis der Klasse AM und Helmpflicht.
- E-Bikes: Elektro-Mofas, die Radfahrende bis 25 km/h unterstützen, auch wenn diese nicht in die Pedale treten. Benötigen Versicherungskennzeichen, Betriebserlaubnis und mindestens einen Mofa-Führerschein.
ADFC-Empfehlungen für Radtouren
Der ADFC-Radurlaubsplaner „Deutschland per Rad entdecken“ stellt Ihnen mehr als 165 ausgewählte Radrouten in Deutschland vor. Zusätzlich vergibt der ADFC Sterne für Radrouten. Ähnlich wie bei Hotels sind bis zu fünf Sterne für eine ausgezeichnete Qualität möglich.
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