Unser Mountainbike-Ratgeber gibt Ihnen alle Tipps und Kniffe, die Sie beim Kauf Ihres perfekten MTB beachten müssen. Gerade, wenn Sie oft im Gelände unterwegs sind oder auch mal einen Berg befahren wollen, bietet sich ein MTB an. Dabei unterscheidet man im Fachbereich verschiedene Typen von Mountainbikes, beispielsweise das Hardtail Mountainbike.
Was ist ein Hardtail Mountainbike?
Mountainbike-Hardtails werden immer beliebter und sind dank der wachsenden Modellvielfalt mittlerweile für verschiedenste Einsatzzwecke und Disziplinen einsetzbar. „Hardtail“ lässt sich mit „harter, hinterer Teil“ übersetzen. Das verdeutlicht, dass ein MTB-Hardtail einen ungefederten Rahmen hat und nur der vordere Teil des Fahrrads mit einer Federung in Form einer Federgabel ausgestattet ist.
Ein Mountainbike Hardtail ist leichter und günstiger als ein Mountainbike mit voller Federung. Es wird für Freizeitzwecke empfohlen. Sie sind mit einer einzelnen Vorderradfederung ausgestattet und werden für moderat unwegsames Gelände empfohlen.
Gerade für Einstieger eignet sich ein Hardtail MTB durch seine direkte Kraftübertragung und seine vergleichsweise geringen Kosten. Für leichtes Gelände eignet sich das teilgefederte Bike jedoch hervorragend. Wer allerdings gerne abseits der Straßen auf unwegsamem Terrain unterwegs ist, sollte sich lieber nach einem Full Suspension Bike erkundigen.
Vorteile eines Hardtail MTBs:
- Direkte Kraftübertragung
- Geringere Kosten
- Weniger Wartungsaufwand
- Leichtgewicht
Nachteile eines Hardtail MTBs:
- Weniger Komfort auf unwegsamem Gelände
- Geringere Traktion im Vergleich zu Fullys
Die Top-Hardtails aus 2024
Hier finden Sie eine Übersicht über die elf besten Hardtails aus 2024. Neben den bekannten Größen überraschen 2024 vor allem einige spannende Exoten, die das Hardtail neu interpretieren. Hier sind die besten Modelle der Saison:
Canyon Exceed CF
Das Canyon Exceed CF kommt mit 100-mm-Federweg. Das Exceed CF ist Canyons Race-Hardtail mit bestem Preis-Leistungs-Verhältnis. Denn der Carbon-Rahmen teilt sich alle technischen Eckdaten mit Canyons Top-Hardtail Exceed CF SLX - wiegt jedoch mit seinen rund 1300 g um knapp 300 g mehr. Dafür ist das Exceed CF in sieben Modellvarianten schon ab 1599 Euro zu haben, das Topmodell CF8 für 3999 Euro lässt dann schon kaum noch Ausstattungswünsche offen. Sportlichklassisch zeigt sich die Geometrie mit eher steilem 69°-Lenkwinkel, der hohe Agilität und direktes Handling verspricht. Außerdem ist der Rahmen mit vielen nützlichen Features wie beispielsweise einem Lenkeranschlag zum Schutz des Oberrohrs bestückt.
- Preis: ab 1599 Euro
- Gewicht: ab 10,5 kg
Bulls Black Adder
Auch das BULLS Black Adder kommt mit 100-mm-Federweg. Das neue Black Adder wurde zusammen mit den Profis des Bulls-Teams um Dreifach-Weltmeister Alban Lakata entwickelt - und für den Einsatz bei Marathons sowie Etappenrennen hin optimiert. Neben den sportlichen Fahreigenschaften war daher auch Komfort ein wichtiges Entwicklungsziel der Konstrukteure. Das Layup der Kohlefasern ist so gewählt, dass der Antriebs- und Steuerbereich maximale Steifigkeit besitzt, während der Rahmen in anderen Bereichen eine gewisse Flexibilität bietet. Worauf die Entwickler ebenfalls großen Wert gelegt haben, ist das Gewicht. In Größe M soll der Carbon-Rahmen schlanke 900 g wiegen! Zu haben ist das Black Adder in drei Modellvarianten, alle mit 100-mm-Gabel.
- Preis: ab 2599 Euro
- Gewicht: ab 10,0 kg
Cube Phenix
Der Rahmen des CUBE Phenix soll unter 900 g wiegen. Das brandneue Phenix setzt bei Cube die Race-Tradition des beliebten Elite fort. Allerdings mit einem modernen, laut Cube unter 900 g leichten Carbon-Rahmen. Dabei trägt das Phenix klassische Gene: Mit 100-mm-Federgabeln und eher gestreckter Sitzposition setzen die Oberpfälzer konsequent auf Vortriebseffizienz, die Geo ist ebenfalls konservativ geschnitten. Dennoch punktet das Phenix auch mit modernen Features wie der schicken Lenker-Vorbau-Einheit oder einem über den Steuersatz anpassbaren Lenkwinkel. Zur Markteinführung bietet Cube das Phenix nur in zwei hochwertigen Modellvarianten an, jeweils bestückt mit elektronischer Schaltung. Und: Beide Modelle sind unter neun Kilo leicht!
- Preis: ab 5399 Euro
- Gewicht: ab 8,5 kg
Trek Procaliber Gen 3
Am TREK Procaliber Gen 3 arbeiten vorne 120-mm-Federweg. "Isobow" lautet das Geheimnis der dritten Generation von Treks Cross-Country-Rakete: Die Sitzstreben laufen am Sitzrohr vorbei und sind so bis ins Oberrohr verlängert. Dadurch soll der Rahmen maximale vertikale Nachgiebigkeit bieten. Zudem ist der hintere Bremssattel zu einem Teil an der Achsaufnahme befestigt, was den Heckstreben ebenfalls mehr Flex schenken soll. Daneben bedient Trek beim Procaliber den Trend zu mehr Abfahrtslastigkeit mit 120-mm-Federgabel, 67° flachem Lenkwinkel und Vario-Sattelstütze. Zu haben ist die dritte Generation mit Carbon-Rahmen in drei Modellvarianten. Parallel hat Trek aber auch noch Procaliber-Modelle der ersten und zweiten Generation im (Online-)Shop.
- Preis: ab 1999 Euro
- Gewicht: ab 10,6 kg
Mondraker Podium
Mit 775 g verspricht Mondraker den leichtesten Serien-Rahmen der Welt! Für das Podium verspricht Mondraker den leichtesten Serien-Rahmen der Welt - im doppelten Wortsinne. Auch ein rekordverdächtiges Gesamtgewicht von unter acht Kilo ist so möglich - zumindest beim 10 999 Euro teuren Topmodell RR SL (Bild), das zudem Edelware wie Trickstuff-Piccola-Bremse, Monocoque-Cockpit und Carbon-Laufräder bietet. Die Geometrie erfreut traditionelle Cross-Country-Geschmäcker und Fans einer schnittigen Sitzposition: langes Oberrohr, tiefe Front, nicht zu steiler Sitzwinkel (74,5°), moderater 68,5°-Lenkwinkel.
- Preis: ab 3999 Euro
- Gewicht: ab 7,9 kg
Ghost Lector
Vor 30 Jahren brachte Ghost das erste Lector auf den Markt. Vor 30 Jahren brachte Ghost das erste Lector auf den Markt - zum Jubiläum schicken die Oberfranken die neueste Generation des Dauerbrenners auf die Piste. Das neue Lector fühlt sich nicht nur auf der Rennstrecke, sondern auch auf dem Trail pudelwohl. Denn es liefert ungezügelten Vorwärtsdrang und Direktheit. Mit bis zu 120 mm Federweg, einem recht langen Rahmen und Dropper Post meistert das neue Lector aber auch bestens technisches Terrain. XC trifft hier also Abfahrtsspaß. Ebenfalls absolut auf Höhe der Zeit: Der Carbon-Rahmen wiegt um die 900 g, wobei das Topmodell Lector World Cup einen etwas leichteren Rahmen besitzt als die drei anderen, günstigeren Modellversionen.
- Preis: ab 2299 Euro
- Gewicht: ab 10,0 kg
Rose Bonero
140-mm-Federweg schenkt Rose dem Bonero. Darf es ein bisschen mehr sein? Rose spendiert dem Bonero massige Federgabeln mit 140 mm Hub und voluminöse 2,4"-Reifen. Die Stoßrichtung des Alu-Hardtails ist klar: Spaß und Spiel auf den Trails. Passend dazu bestücken die Bocholter das auf Stressfreiheit getrimmte Bike mit robusten Parts samt Vario-Sattelstütze, die vielen Anschraubpunkte erfreuen auch Bikepacking-Fans. Sehr progressiv fällt die Geo aus, der Reach ist lang (485 mm in Größe L), der Lenkwinkel mit 65° superflach. Top: Sechs Rahmengrößen bietet Rose an, wobei die beiden kleineren auf 27,5"-Rädern rollen, ab Größe M sind 29"-Wheels gesetzt.
- Preis: ab 1299 Euro
- Gewicht: ab 13,4 kg
Merida Big.Nine TR
Das Race-Hardtail Big.Nine von Merida schafft den Spagat aus Downhill und Cross-Country. Der Down-Country-Trend hat jetzt auch das Hardtail erreicht. Mit 120-mm-Gabel, griffigen 2,4"-Reifen sowie Vario-Sattelstütze will die TR-Version des legendären Race-Hardtails Big.Nine den Spagat aus Downhill und Cross-Country schaffen. Logo, durch die längere Federgabel flacht die Geometrie etwas ab, der Lenkwinkel beträgt beim TR Laufruhe und Sicherheit versprechende 66,9°, der Sitzwinkel steht noch ausreichend steil bei 74,2°. Damit jeder auf den Geschmack kommen kann, bietet Merida das Big.Nine TR in drei Modellversionen an: als günstige Alu-Variante für 1449 Euro und zweimal mit leichtem Carbon-Rahmen, wobei das Topmodell mit drahtloser Sram-GX-Transmission-Schaltung erfreut.
- Preis: ab 1449 Euro
- Gewicht: ab 10,6 kg
Scott Scale Gravel RC
Das Scale Gravel RC von Scott kommt ganz ohne Federweg aus. Federung? Verzichtbar! Mit dem komplett starren Scale Gravel RC katapultiert Scott das Mountainbike zurück zu seinen Anfängen und gleichzeitig in die Zukunft. Denn die Schweizer könnten durchaus einen Nerv treffen, seit dem Siegeszug des Gravelbikes sieht man immer wieder Hardtails mit nachgerüsteter Starrgabel. Auf schnellen, technisch weniger anspruchsvollen Strecken fliegt so ein Bike berauschend leichtfüßig voran. Auf Wurzelpassagen bieten die wenig profilierten, jedoch voluminösen Reifen immer noch genug Grip und wecken die Fahrtechnik-Geister in dir. Dabei schenkt der MTB-Lenker natürlich mehr Kontrolle als der "Bügel" eines Gravelbikes. Weil es so viel Spaß macht, bietet Scott das leichte Scale Gravel RC gleich in zwei Modellversionen ab 2799 Euro an.
- Preis: 4999 Euro
- Gewicht: 9,4 kg
Bike Ahead The Frame
Der Carbon-Experte BIKE AHEAD hat seinen Standort in der Nähe von Würzburg. Bike Ahead steht für hochwertigen und auf die Spitze des Machbaren getriebenen Leichtbau - jetzt auch bei einem Hardtail-Rahmen. Die in der Nähe von Würzburg ansässigen Carbon-Experten versprechen für Rahmengröße M ein Gewicht von nur 795 g. Der in eleganter UD-Optik gehaltene Rahmen wird in Portugal in Monocoque-Bauweise gefertigt, Finish und Kontrolle erledigt Bike Ahead in Deutschland selbst. Bei der Geometrie bleiben die Franken hingegen unauffällig: 68,5°-Lenkwinkel, 74°-Sitzwinkel und ein kompakter Reach (455 mm in Größe L) sind nach aktuellen Maßstäben eher konservativ - wie auch die 100-mm-Federgabeln, für welche The Frame ausgelegt ist.
- Preis: 1979 Euro (Rahmen)
- Gewicht: 795 g (Rahmen)
Yeti ARC
Das Yeti ARC kommt mit einer 130-mm-Gabel sowie Vario-Sattelstütze. Yeti ARC?! Nicht nur bei den Älteren unter uns klingelt da was. Anfang der 90er Jahre fuhren Ikonen wie John Tomac mit dem ersten ARC sowohl XC, wie auch Downhill-Rennen! Diesen universellen Anspruch will auch das aktuelle ARC bedienen - zumindest fast. Mit flachem 67°-Lenkwinkel, steilem 76°-Sitzwinkel, einer 130-mm-Gabel sowie Vario-Sattelstütze zeigt das Carboni ein Setting, das auf technischen Trails bestens funktionieren dürfte. Gleichzeitig soll die Geo auch auf dem Pumptrack Spaß machen und die weiteren Anschraubpunkte erfreuen das Bikepacker-Herz.
Weitere bemerkenswerte Hardtail-Modelle:
- VPace C4M: Leichtbau zum fairen Preis
- Canyon Grand Canyon 8: Günstiger Einsteiger-Liebling
- Marin Alcatraz 24: Kinder-Bike mit Style
- Rose Bonero Plus 2: Leichtes Carbon-Hardtail mit Motor
- Cube Reaction C:62 Pro: Der Publikums-Liebling
- Kona Unit X: Die Sorglos-Dampfwalze aus Stahl
- Ghost Lector HT Worldcup 30: Länger als ein Enduro, leichter als ein Gravelbike
- Liv Lurra E+: E-MTB-Hardtail speziell für Frauen
Auswahl der besten Mountainbike Hardtails 2024 (Alltricks Team)
In diesem Artikel haben wir die 10 besten Mountainbikes nach der Meinung des Alltricks Teams ausgewählt. Wir haben zuerst die 5 besten mountainbikes Hardtails und dann die 5 besten MTB Fullys für das Jahr 2024 ausgewählt. Fangen wir mit den besten Hardtail MTBs an.
- BH Spike 2.5: wurde speziell für unebenes und steiniges Gelände entwickelt und bietet dank seiner 29-Zoll-Laufräder, die Hindernisse mühelos überwinden, eine makellose Leistung. Leichtigkeit steht im Mittelpunkt seiner Konstruktion mit einem Rahmen aus 6061er Aluminium, der nur 1.800 Gramm wiegt. Neben seiner robusten Konstruktion ist es mit einer Shimano Deore 1×10-Gang Schaltung ausgestattet, die eine perfekte Anpassungsfähigkeit an verschiedene Terrains garantiert. Seine hydraulischen Shimano MT200 Scheibenbremsen bieten eine zuverlässige Bremsleistung, während andere Markenkomponenten wie die SR Suntour Gabel und die Mitas Ocelot Reifen dieses Mountainbike zu einem außergewöhnlichen Fahrerlebnis vervollständigen.
- Mondraker Chrono Spe SX: Dieses Modell ist mit 29-Zoll-Rädern ausgestattet, die heutzutage zum Standard geworden sind. Darüber hinaus hat Mondraker die amerikanische Komponentenmarke Sram gewählt, eine gute Wahl! Sram hat die Einzelkettenblatt-Antriebe erfunden und wird dich mit der Sram SX Eagle 12S Gruppe nicht enttäuschen. Die 12 Gänge ermöglichen eine verbesserte Gangsprungprogression.
- Cannondale Scalpel HT Carbon Crb 1: Es zeichnet sich durch einen hochwertigen Carbonrahmen aus, der Leichtigkeit und Widerstandsfähigkeit für anspruchsvolles Gelände vereint. Mit einer Lefty Ocho-Gabel und einem SRAM XO Eagle T-Type 1×12-Gang-Antrieb bietet es präzise Kontrolle und flüssige Gangwechsel. Seine hydraulischen SRAM Level TLM Scheibenbremsen sorgen für zusätzliche Sicherheit.
- BMC Twostroke AL One: In unserer Meinung hat dieses Modell ernsthafte Vorteile, wie zum Beispiel einen SRAM NX Eagle Schaltwerk, eine raffinierte Ästhetik und ein leichtes Gewicht. All dies macht den Twostroke zu einem großartigen Kletterer und vermittelt gleichzeitig Vertrauen und Kontrolle auf technischen Trails. Der Rahmen ist ebenfalls gut durchdacht, mit einer vollständigen Integration der internen Kabel und einem Adapter für die Installation eines Teleskopsattels.
Auswahl der besten Mountainbike Fullys
Sie verfügen über eine vordere Federungsgabel und einen hinteren Dämpfer. Auf sehr unwegsamem Gelände bieten Full-Suspension-Bikes Komfort, Grip und gute Manövrierfähigkeit. Mountainbike Fullys werden für sportliches Fahren oder den Wettkampf empfohlen, da sie eine gute Leistung auf technischen Strecken oder beim Enduro-Fahren bieten. Allerdings absorbiert die Federung einen Teil der Energie und ist möglicherweise nicht für das Cross-Country-Fahren geeignet. In diesem Fall wäre ein Mountainbike Hardatil besser geeignet, das leichter ist und eine effizientere Pedalierung auf den Trails ermöglicht.
- Orbea Oiz 2024: ist das Spitzenmodell der Marke aus dem Baskenland im Bereich MTB Fullys. Das KCM-Orbea-Team brachte das Modell im Jahr 2022 auf viele Podien und Siege im XCO-Weltcup. Das Design ähnelt stark der vorherigen Version. Orbea hat vor allem an der Optimierung der Federung in dieser neuen Version gearbeitet. Der dreistufige Schalthebel Squid Lock (eine der besten auf dem Markt), die in der vorherigen Generation nicht vorhanden war, ist nun integriert, geschmeidig und noch intuitiver für den Fahrer.
Federung: Fox 32 Float Rhythm
Federweg vorne: 120 mm
Stoßdämpfer: Fox i-line DPS Performance
Auslenkung Rahmen: 120 mm
Schaltgruppe: Sram GX Eagle 12-fach
Zähne (Kettenblätter/Kassetten): 32/10-51
Bremsen: Shimano Deore M6100, hydr. - Commencal Clash Origin: Commencal bietet ein ultravielseitiges Modell, geeignet für Bike-Park, Enduro und vieles mehr. Dieses Modell bietet auch große Vorteile wie einen Aluminiumrahmen mit 170 mm Federweg (Dämpfer) und Sram Guide T Scheibenbremsen mit 4 Kolben. Es verfügt auch über eine hochwertige Sram SX Eagle 12-Gang-Schaltung. Nicht zuletzt sind die 27,5-Zoll-Räder von großer Bedeutung. Tatsächlich verleiht gerade diese Bereifung dem Bike seine Vielseitigkeit.
- Orbea Occam H20 2024: Die spanische Marke Orbea, die kürzlich bei Alltricks eingeführt wurde, bietet hier ein ausgezeichnetes Modell. Diese neue Version von 2024 ist sehr gut ausgestattet mit einer 12-Gang-Shimano SLX Gruppe und sogar Deore Bremsen. Füge eine Fox 36-Federung mit 150 mm Federweg hinzu und du hast ein Fahrrad, das alles kann. Vom Trail bis zum Enduro, es wird alles bewältigen, du kannst sogar einen Ausflug in den Bike Park in Betracht ziehen. Schließlich hat es ein einzigartiges Design.
- Cannondale Scalpel SE Ultimate: ist ein hochmodernes Cross-Country-Mountainbike, das Schnelligkeit und Agilität in den Bergen vereint. Seine 120 mm FlexPivot-Federung bietet hervorragenden Grip und Kontrolle, während die progressive XC-Geometrie ein präzises Handling in schwierigem Gelände ermöglicht.
- BH Lynx Trail Carbon: Es ist nicht schwer zu erkennen, dass dieses Mountainbike nahezu alle besten Komponenten hat (eine Fox 36-Gabel, das Beste von Fox im Enduro-Bereich, eine Shimano XT 8100-Gruppe, das Beste von Shimano in der Mechanik…). BH nutzt auch seine langjährige Erfahrung in der Herstellung von leistungsstarken Rennradrahmen, um diesen Carbonrahmen zu formen. Der Rahmen wurde entwickelt, um alle unregelmäßigen Druckstellen zu eliminieren, die Blasen und Unvollkommenheiten verursachen könnten. Die Herstellungstechniken von BH ermöglichen es ihnen auch, die ideale Dicke jedes Teils des Fahrrads zu optimieren.
Was kostet ein Mountainbike?
- Thema Reifengröße: 27,5 oder 29 Zoll?
- 1-fach, 2-fach oder 3-fach-Schaltung?
- Hydraulisch oder mechanisch bremsen?
Vergleich der Supersportler: ein knappes Rennen
In der reduzierten Welt des Spitzensports werden permanent Extreme ausgelotet - auch beim Material. Grundsätzlich sind die sündhaft teuren Bikes von Cannondale und Pinarello Nichts für Jedermann, sondern ausschließlich für Racer, die ihren Sport auf hohem Wettkampf-Niveau austragen wollen. Während es beim Scalpel HT immerhin günstigere Optionen für Normalsterbliche gibt, müssen für ein Pinarello Dogma XC mindestens 7000 Euro, beziehungsweise 5000 Euro alleine fürs Rahmenset, investiert werden. Machen wir uns nichts vor: Auch in unserer Redaktion fährt niemand wie Tom Pidcock. Im Test wird deutlich, dass das Pinarello extrem viel Schneid braucht, um auf dem Crosscountry-Parcours gut zu funktionieren. Mit den Proportionen und dem radikalen Ansatz des charismatischen Italieners können nur wenige Biker etwas anfangen. Das Dogma mag am Ende ein Meisterwerk sein, verlangt jedoch auch nach einer Meisterhand. Aber ein Bild von Leonardo da Vinci gehört vielleicht auch nicht an die Wand einer Studenten-WG.
Da zeigt das ähnlich teure Cannondale schon mehr Volksnähe und lässt sich auch ohne Weltmeistertitel nachhaltig schnell durchs Gelände bewegen. In diesem Vergleichstest lässt sich das Scalpel HT getrost als klassisches Race-Hardtail bezeichnen. Auch, wenn es mit flachem Lenkwinkel und Federwegs-Plus einst ein Vorreiter der XC-Disziplin war, reiht es sich heute ohne auffällige Extreme in die Riege der Sportskameraden ein. Sitzposition und Fahrverhalten sind sportlich aber gefällig. Viel kann man als Racer mit dem Scalpel HT nicht falsch machen. Doch mag die Basis noch so bis ans Limit perfektioniert sein, trüben immer noch Ausstattungsdetails die hohe Rechnung.
Trotzdem kommen Freunde aufs Wesentliche reduzierter Sportgeräte ihrem Traumbike mit dem Cannondale Scalpel HT Lab71 sehr nahe. Ganz anders das Pinarello. Lang, flach, giftig ist es das auffälligste Bike im Test. Zu extrem für 95 Prozent der Biker, eine gnadenlose Wettkampf-Waffe für die fünf schnellsten Prozent der Welt. Ähnlich eines italienischen Sportwagens ist das Dogma XC schön anzusehen, um es auf dem Race-Track aber am Limit zu bewegen braucht es einen Profi am Steuer.
Der krasseste Gegensatz zum kompromisslosen Pinarello ist aber das Storck. Für einen Bruchteil des Preises gibt es hier mehr Komfort und Alltagstauglichkeit aber eben auch deutlich weniger Race-Attitüde. Bei mehreren tausend Euro noch von Vernunft zu sprechen ist stets eine Frage des Verhältnisses. Für die meisten Crosscountry-Biker bietet das Storck aber eine solide Basis.
Und was ist mit dem Bike Ahead? Noch nie zuvor hatte ein Mountainbike-Medium die Chance den ersten eigenen Hardtail-Rahmen des Labels zu testen. In der Gewichts-Wertung sticht das Bike made in Europe alle anderen Kandidaten aus. Natürlich schlummert auch im The Frame Race-Potential, allerdings nicht ganz so kompromisslos, wie bei Cannondale oder gar Pinarello. Im Custom-Aufbau sichert sich das Bike Ahead die Fahrspaß-Wertung. Insgesamt ist es das vielseitigste Bike.
Nun suchen Cross-Country-Racer an einem Hardtail jedoch nicht unbedingt nach Vielseitigkeit. Wohl aber nach Perfektion. Bei Cannondale und Storck trüben Ausstattungsdetails das Gesamtbild - eine Tatsache, die bei den aufgerufenen Preisen schwer zu übersehen ist. Perfekt ist auch das Pinarello nicht. Dafür ist es zu extrem auf einen speziellen Fahrstil zugeschnitten.
Am Ende kann das Bike Ahead die meisten Punkte einfahren. Mit superleichtem Gewicht und einem im Vergleich zur Konkurrenz günstigeren Rahmen, der auch noch in Europa produziert wird, hat The Frame den Testsieg verdient.
Cannondale und Storck stellen beide gute Hardtails zu völlig unterschiedlichen Preispunkten. Der schieren Extravaganz des Pinarello ist schwer zu widerstehen, in der Praxis sind die Fahreigenschaften aber zu extrem. Das Bike Ahead konnte uns in Labor und Praxis am meisten überzeugen. Hier passt das Paket aus Sieges-Potential, Fahrspaß, Preis und Leistung am besten zusammen.
Labordaten in der Übersicht
Die Testergebnisse in Punkten. Wäre rein die Ingenieursleistung ausschlaggebend, hätte es zwischen Pinarello und Testsieger Bike Ahead knapp werden können. Außerhalb des Labors überzeugt das deutsche Produkt, die italienische Diva ist zu extravagant. Das Cannondale ist eine super Fahrmaschine, bei der Ausstattung aber nicht ganz auf der Höhe. Ein in fast allen Punkten solides Hardtail gibt es bei Storck. Um in diesem Hochglanz-Test mithalten zu können, reicht Durchschnitt aber nicht.
Durchgehend gute Noten zeigen, dass es sich bei den Testbikes um die creme de la creme der Race-Hardtails handelt.
Labordaten
| Merkmal | Bike Ahead | Cannondale | Pinarello | Storck |
|---|---|---|---|---|
| Gewicht Laufräder | 3678 g | 3642 g | 3933 g | 3720 g |
| Laufradbeschleunigung | 2952 kg x cm² | 2499 kg x cm² | 3301 kg x cm² | 2605 kg x cm² |
| Steifigkeiten vorne / hinten | 5,4 / 17,7 N/mm | 6,1 / 22,4 N/mm | 6,0 / 18,5 N/mm | 4,7 / 21,3 N/mm |
| Sitzkomfort | 6,89 mm | 7,33 mm | 12,01 mm | 7,08 mm |
Weltweit betreibt kein anderes Medium den Testaufwand von BIKE. Durch die Erkenntnisse in Labor und Praxis können wir die Hardtails genau bewerten.
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