Rauchermann Biker Motorrad Geschichte

Engel und Bergmann, Nussknacker und Räuchermann, Pyramide und Schwibbogen - im Erzgebirge sind sie zu Hause. Hier wurden sie geboren, hier leben sie bis heute. In einer Zeit, in der das Neue das Alte schnell zu verdrängen droht, bewahrt das erzgebirgische Kunsthandwerk bewusst Werte, die tief in der regionalen Kultur verankert sind.

Die Kunsthandwerker aus dem Erzgebirge sind nicht nur Meister ihres Fachs, sondern auch Hüter einer tiefen Leidenschaft für das, was sie tun. Die Figuren sind Zeugen von Geschichten und Erinnerungen, die von Generation zu Generation weitergegeben werden. Jede Figur, die das Licht der Welt erblickt, ist ein Versprechen: ein Begleiter durchs Leben, ein Stück Heimat, das man berührt, bewundert und weitervererbt. Mit kunstfertiger Hand aus einem Holzstück geformt. Mit feinfühligen Fingern aus zahllosen Einzelteilen zusammengefügt. Mit zartem Pinselstrich von Hand bemalt.

In vielen Werkstätten können Sie die originalen Kunstwerke direkt von den Handwerkern erwerben - gibt es doch kaum etwas Schöneres, als den Menschen hinter einem Meisterwerk zu kennen.

Erzgebirgisches Heimatmuseum Hospital St. Das 1. Sammlung historischer erzgebirgischer Volkskunst. Die Familienburg mit Mittelalter-Spaß, Geschichten über Karl-Stülpner und abwechslungsreichen Ausstellungen. Stöbern Sie in Raritäten und Besonderheiten im Sammlungsdepot Pohl-Ströher in Gelenau. Erleben Sie die Handwerkskunst aus dem Erzgebirge in seiner gesamten Vielfalt. Wie es wirklich war, das erzählen im Erzgebirge zahlreiche liebevoll gestaltete Ausstellungen. Oft wurde die Geschichte der erzgebirgischen Holzkunst mit dem Niedergang des Bergbaus in Verbindung gebracht - doch so einfach ist es nicht. Schon das fünfhundert Jahre alte Gebäude lohnt den Besuch. Einst wurde es im Stil der Spätgotik als Wohnstätte für die Geistlichen des Domes gebaut.

Bei den Touren durch's Erzgebirge kommt man eigentlich an einem Besuch in Seiffen nicht vorbei. Der Name "Seiffen" hat nichts mit dem besonderen Reinlichkeitssinn der Seiffener zu tun. Auch Reinigungsmittel stellen sie keine her. Vielmehr zeugt der Name von der bergbaulichen Geschichte des Ortes. Um 1240 wurde hier zinnhaltiges Schwemmland gefunden. Dieses im Tagebau abgebaute Erz "seiffte" man aus, d.h. man wusch es ähnlich wie beim Goldwaschen.

Im 18. Jahrhundert gehörten neunzig Prozent der Bevölkerung bergmännischen und bergverwandten Berufen an. Nach 1763 kam der Bergbau allerdings durch den Siebenjährigen Krieg und dessen Folgen fast zum Erliegen. Die oberflächlichen Erzlager waren erschöpft. Die gewerbliche Verarbeitung des Holzes war in Seiffen und in den böhmischen Nachbarorten schon länger beheimatet. Der erste Drechsler wird im Kirchenbuch 1644 erwähnt. Ab 1763 wurden dann zahlreiche Pochwerke umgerüstet: die Wasserkraft half nicht mehr, das schwindende Erz zu zerkleinern, sondern es trieb die Drechselbänke an.

In der ersten Zeit wird man mehr häusliche Gebrauchsgegenstände wie Teller und Schüsseln hergestellt haben. Erst Anfang des 19. Jahrhundert ging man nach und nach zu Spielzeug über. Wahrscheinlich ist beim Drechseln eines Tellers die Reifentechnik entstanden.

Seiffen ist ein Mekka für alle Liebhaber erzgebirgischer Weihnachtsfiguren. Zugegebenermaßen stößt nicht jede Figur auf grenzenlose Zuneigung. Über Geschmack lässt sich jedoch nicht streiten. Die Läden und Werkstätten sind auch an Sonn- und Feiertagen für die Besucher und potentiellen Käufer geöffnet. Da wäre es unter Umständen ratsamer, einen traditionellen Weihnachtsmarkt, z.B. in Schwarzenberg oder Annaberg zu besuchen. Um die Weihnachtszeit soll es hier zugehen wie früher bei Karstadt während des ersten Sommerschlussverkaufstages.

Wie das Holzkunstgewerbe im Erzgebirge entstanden ist, verdeutlichen zahlreiche Exponate im Spielzeugmuseum. Sehr interessant ist das Freilichtmuseum im oberen Ortsteil, ein Areal mit uralten Bauernhäusern. Einige standen hier schon seit Jahrhunderten. Andere wurden an entfernten Standorten abgebaut und in Seiffen detailgetreu wieder aufgebaut. Hier kann man in der Reifendreher-Schauwerkstatt zuschauen, wie diese Figuren entstehen.

Gegenüber des Pyramidenhauses, mitten in Seiffen und nicht zu übersehen, steht bzw. sitzt der größte Räuchermann der Welt. Er misst mehr als fünf Meter Höhe und besteht aus rund zwei Tonnen Lindenholz. Zu jeder halben sowie vollen Stunde quarzt er aus vier Öffnungen. Auch das Sprechen hat man ihm beigebracht - er rezitiert Gedichtzeilen. Insgesamt soll der Erschaffer 60.000 EUR in das Projekt "Größter Räuchermann der Welt" gesteckt haben und - wenn wir das richtig verstehen - vollkommen privat.

Im Oktober 2014 wurde der privat erschaffene Räuchermann, der auf den Namen "Ehrenfried" getauft wurde, eingeweiht. Die Figur ist in Privatbesitz, steht jedoch direkt an der Straße. Bei Sichtung der Kosten trifft ihn der Schlag: 10.000 EUR - die er aus eigener Tasche zahlen soll. Die Gemeinde beharrt im Jahr 2016 plötzlich darauf, dass es laut Gemeindesatzung keine flachen Dächer geben darf. Gut, man sieht es ja ein, im Erzgebirge fällt viel Schnee, da macht das durchaus Sinn. Dickschädel Gemeinde besteht auf Spitzdach. Okay. Dickschädel Räuchermannbesitzer beauftragt die Planung des neuen Daches.

Das sieht er nun mal gar nicht ein, er schaltet auf stur und will "Ehrenfried" verkaufen. Er stellt ihn bei Ebay ein: 107.000 Euro Verkaufserlös sind ihm jedoch nicht genug. Die zweite Auktion kommt lediglich auf 99.000 Euro. Also bleibt er vorerst stehen. Die beste Lösung wäre natürlich gewesen: die Gemeinde baut und bezahlt das Dach. So hätte Seiffen einen witzigen Hingucker und die Zeitungen nur positive Schlagzeilen über Seiffen. Leider hat der Klügere nicht nachgegeben und Seiffen hat eine Attraktion weniger.

Um Bikerträume ins Wohnzimmer zu holen, sollte man das traditionelle erzgebirgische Kunstgewerbe nicht gleich vergessen aber auch ein gewisses Maß an verrückter Kreativität besitzen. Während der normale deutsche Motorradfan sein Bike im Oktober liebevoll einmottet, packt der Erzgebirger es zum selben Zeitpunkt nochmal aus, streichelt es und bringt die Zündung in Gang. Dann trägt er es gelassen in seine Wohnung und weiß, dass es ordentlich Dampf ablässt bis zum Frühling...! Das glauben Sie nicht? Ein bisschen verrückt ist das schon, oder? Aber unsere Ideen sind nun mal abgefahren und auf dem richtigen Holzweg kommt es (man) immer an. Und zwar so: Das erste Räuchermotorrad entstand, wie jeder echte kleine Erzgebirger, in einer sehr langen Winternacht mit viel Liebe und Geduld.

Ein wenig handwerkliches Geschick war auch dabei :-) Schnell ging unser Prototyp allerdings auf die Reise und wir gingen in die Serien-produktion. Inzwischen macht es richtig Spaß, die kleinen Kerlchen zum Rauchen zu bringen. Den Originalen in der Garage stehen sie in nichts nach. Ihren Highway finden sie in jedem Wohnzimmer und ihr Tank ist gefüllt mit dem heimlichen Gemisch eines ganz besonderen Duftes. ➔ zzgl.

Biker und Motorradfreaks - alle mal hergehört. Hier geht die Post ab. Dekoratives Räucherwerk aus Terrakotta, farbig bemalt inkl.

Bei unserer neuen Räucherfigur „Easy Rider” qualmt der Auspuff, wenn man einen angezündeten Räucherkegel auf das mitgelieferte Keramikschälchen für den Räuchermann stellt. Sehr dekoratives Räuchermotorrad, auch ein schönes Männergeschenk unter Motorradfreunden. Im Bestellkatalog Winter Seite 185 abgebildet.

Das Räuchermännchen Biker auf einem roten Crossmotorrad ist ein wahres Meisterwerk aus dem Hause Gerd Hofmann. Diese besondere Figur kombiniert traditionelles Handwerk aus dem Erzgebirge mit modernem Design und spricht besonders Liebhaber von einzigartigem Dekor an. Das handgefertigte Räuchermännchen wird mit höchster Präzision und Liebe zum Detail in Seiffen, dem Zentrum des Erzgebirgischen Kunsthandwerks, hergestellt.

Seit Generationen ist der Kurort Seiffen im Erzgebirge bekannt für seine handgefertigten Holzfiguren und Räuchermännchen. Gerd Hofmann führt diese Tradition mit zeitgemäßen Interpretationen fort und schafft so eine perfekte Balance zwischen altbewährter Handwerkskunst und modernem Design. Die Herstellung dieses besonderen Räuchermännchens erfolgt ausschließlich aus heimischen Hölzern wie Ahorn, Buche, Erle, Esche, Fichte, Linde und Kiefer. Diese Hölzer verleihen der Figur nicht nur Stabilität, sondern auch eine warme, natürliche Farbgebung, die besonders in naturbelassenem Stil zur Geltung kommt. Die Figur überzeugt durch die Detailgenauigkeit, die in jedem Element erkennbar ist - vom Motorrad bis hin zur Bekleidung des Bikers. Jedes Stück wird von erfahrenen Kunsthandwerkern in Handarbeit gefertigt und ist dadurch ein Unikat. Die Marke „Made in Germany“ steht hierbei nicht nur für Qualität, sondern auch für Tradition und das Einhalten hoher Handwerksstandards.

Ob als Dekoration in der Winterzeit oder das ganze Jahr über - dieses Räuchermännchen lässt sich vielseitig einsetzen und verbreitet durch kleine Räucherkerzen mit einer Größe von 15 mm angenehme Düfte. Die Figur eignet sich optimal für den Innenbereich und verleiht jedem Raum eine wohlige Atmosphäre. Das Räuchermännchen Biker ist nicht nur eine hochwertige Dekoration, sondern auch ein perfektes Geschenk für Liebhaber des Erzgebirgischen Kunsthandwerks und Fans außergewöhnlicher Designs. Die Kombination aus Tradition und Moderne macht diese Figur zu einem besonderen Highlight und unterstreicht den Charakter des Erzgebirgischen Kunsthandwerks.

Das Räuchermännchen im MZ-Design mit silbernem Pokal in der Hand, das anlässlich des Jubiläums zur „100-jährigen Motorradtradition in Zschopau“ gefertigt wurde, ist ein Symbol für die traditionsreiche Motorradgeschichte in Zschopau. Es ist ein echter Blickfang, der uns an die vielen großen Erfolge von MZ und deren Geschichte in Zschopau erinnert. Der Räuchermann hat eine noch längere Tradition und wurde erstmals um 1830 erwähnt, seine Herstellung und sein Gebrauch sind heute ein fester Bestandteil der erzgebirgischen Volkskunst und des erzgebirgischen Brauchtums der Weihnachtszeit. Räuchermännchen gibt es in den unterschiedlichsten Ausführungen, die meist Berufe der Region zum Thema haben. Unser MZ-Männchen ist eine limitierte Jubiläums-Edition und wurde vom Kunsthandwerk Blank hergestellt.

Mit einem großen Lächeln und dem unverwechselbaren Blick, machen sie sich auf den Weg, die verrücktesten Situationen zu erleben. Die kleinen Wichtel sind in zahlreichen Designs zu erleben und eignen sich damit perfekt als Geschenk für die verschiedensten Geschmäcker. Stilecht genießt man den Anblick natürlich mit dem klassischen erzgebirgischen Räucherkerzen.

Malerisch auf einem Bergrücken an den sanft ansteigenden Höhen zum Erzgebirge drapiert sich die Silbermannstadt Frauenstein. Burgruine und Schloss erzählen von einer langen Tradition des Ortes, die sich nahtlos in die Bergbaugeschichte des Erzgebirges integriert. Silber und andere Edelmetalle machten Frauenstein dabei ebenso berühmt wie der Orgelbauer Gottfried Silbermann, dessen Geschichte uns bei einem Stadtrundgang allerorten begegnet. Auch die Gründung Altenbergs geht auf Bergleute zurück, die im Mittelalter in den Bächen rund um den Ort den Flusssand mühsam nach wertvollen Mineralien durchsiebten. Bereits um 1440 wurde das erste Zinnerz-Lager hier errichtet, neben dem Bergbau wurden die Zinngießerei, das Strohflechten, die Herstellung von Holzwaren, Strohblumen und Zündhölzern zu einer wichtigen Einnahmequelle der Menschen.

140 Handwerksbetriebe produzieren in Seiffen hauptsächlich eines: Holzspielzeug. Darum wird die Region auch als der Spielzeugwinkel des Erzgebirges bezeichnet. Das Seiffener Spielzeugmuseum zeigt die Entwicklung des erzgebirgischen Holzspielzeuges von seinen bergmännischen Wurzeln bis hin zur weltbekannten Handelsware. Über 5.000 Ausstellungsstücke werden präsentiert und erläutert, die ältesten davon stammen aus der Zeit um 1800. Zentral im Herzen des sächsischen Spielzeuglandes an der Silberstraße liegt Olbernhau, die Stadt der sieben Täler. Holzkunstherstellung und Traditionspflege begegnet uns hier auf Schritt und Tritt, Figuren wie das Reiterlein, der weltberühmte Nussknacker, der Räuchermann oder die Pyramiden werden hier in Olbernhau für die gesamte Welt produziert.

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