Regenbekleidung für Radfahrer: Test und Vergleich

Regen ist so etwas wie der natürliche Feind der Radfahrer. Wer möchte schon auf einer Radreise stundenlang durchnässt weiter in die Pedale treten oder nach dem Weg zur Arbeit nass im Büro sitzen?

Es gibt unterschiedliche Modelle an Fahrrad-Regenjacken, sie alle haben jedoch gemeinsam, dass sie unterwegs vor Regen und Feuchtigkeit schützen. Einige von ihnen bieten zusätzlich Schutz vor Wind oder sind gefüttert, damit sie auch im Winter getragen werden können.

Dieser Testbericht erschien zuerst am 22. Oktober 2023. Wir haben drei neue Produkte getestet und den Artikel aktualisiert.

Besonderheiten von Regenjacken für Radfahrer

Regenjacken für Radfahrer und Radfahrerinnen haben einen anderen Schnitt als entsprechende Jacken für Wanderer. In der Regel sind sie vorne kürzer und lassen ausreichend Raum für die Beine. Am Rücken sind sie oft länger, um auch bei leicht gebückter Haltung auf dem Rad Schutz zu bieten. Sie haben schließbare Bündchen an den Ärmeln, damit der Fahrtwind nicht hineingreift.

Die sportlichen Modelle sitzen eng an und bieten dem Wind so wenig Angriffsfläche - ein nicht zu unterschätzender Aspekt auf längeren Radtouren, aber auch bei Fahrten ins Büro mit Gegenwind.

Die von uns getesteten Modelle sind wasserdicht und teils atmungsaktiv. Eine Regenjacke soll ja erstens nicht nach einer halben Stunde durchnässen, und zweitens wollen Sie nicht übermäßig schwitzen. Keine der getesteten Jacken hat uns in diesen beiden Aspekten komplett im Stich gelassen. Unterschiede gibt es dennoch.

Wichtige Merkmale im Test

Fast alle Jacken in unserem Test haben eine Kapuze. Deren Verstellbarkeit ist wichtig: Einerseits muss sie eng genug sitzen, um vom Gegenwind nicht zurückgeweht zu werden. Andererseits darf sie auch beim Drehen des Kopfes nicht die Sicht behindern. Und falls Sie einen Helm tragen: Wollen Sie die Kapuze über oder unter dem Helm tragen? Nicht bei allen Regenjacken ist beides möglich.

Alle Regenjacken im Test haben Taschen. Ein Smartphone können Sie jedoch nur bei einigen Modellen sicher und zugleich trocken verstauen. Die Smartphonetasche sollte zudem so hoch sitzen, dass Sie beim Treten nicht ständig mit den Beinen dagegenstoßen. Hier ist bei einigen Herstellern noch Luft für künftige Entwicklungen.

Mit Ausnahme der Mäntel von AGU und Elkline schützen alle Jacken nur bis zur Hüfte. Bei dem Mantel von AGU werden die Beine der Radlerin trotz seiner Länge nass. Richtig geschützt sind Sie also nur, wenn Sie zusätzlich auch eine Regenhose parat haben oder aber den Manteloverall wählen. Hier ist die Hose integriert.

Empfehlungen für verschiedene Einsatzzwecke

Wie so oft kommt es auf den Einsatzzweck an: Wollen Sie sportlich unterwegs sein oder auf eine Radreise gehen? Dann sind die Jacken von Gorewear, Endura (GV 500) und GripGrab die richtige Wahl. Alle drei Jacken halten lange trocken und sind atmungsaktiv. Letzteres ist wichtig, denn der beste Regenschutz hilft nichts, wenn die Feuchtigkeit von innen kommt und nicht abtransportiert werden kann. Das ist im Pendlerverkehr zum Arbeitsplatz nicht ganz so wichtig. Hier kann man beruhigt zu den Produkten von Gonso oder AGU greifen.

Die BTWIN City 540 vom französischen Großhändler Decathlon ist eine gefütterte Regenjacke. Wie der Name andeutet, ist sie vor allem für den urbanen Einsatz konzipiert.

Mit ihrem weiten Schnitt und dem doppelten Bund an den Armen ist sie alles andere als windschnittig und daher kaum für den Einsatz auf Rennrädern geeignet. Dafür hat sie breite Reflektorstreifen, die im nächtlichen Straßenverkehr für Sichtbarkeit sorgen sollen, indem sie auch schwaches Licht stark reflektieren. So wird man bei Nacht nicht so leicht übersehen.

Detaillierte Testberichte einzelner Modelle

BTWIN City 540

Die BTWIN City 540 hat ein wattiertes Innenfutter, gummierte Bündchen an den Armabschlüssen und einen hohen Kragen. Komplett geschlossen, wärmt sie gut, Fahrtwind hat kaum Chancen, einzudringen. Wird es zu warm, kann man links und rechts unterhalb der Achseln Reißverschlüsse auf einer Länge von rund 20 Zentimetern öffnen.

Diese Reißverschlüsse, ein großer vorn und zwei über den seitlichen Taschen, sind nicht abgedichtet, aber jeweils von einem Stück Umschlagstoff geschützt. Über dem Hauptreißverschluss ist dieser Stoff so breit gehalten, dass er auch noch den Reißverschluss der Brusttasche abdeckt. In die wiederum passen auch große Smartphones gut hinein. Bei einer Fahrt durch Regen blieb mein Smartphone darin trocken.

Ich übrigens auch. Allerdings wird der Stoff nach einer Stunde Regenfahrt langsam feucht, aber nur außen. Bei Temperaturen um die sieben Grad wurde es nach einer halben Stunde sehr warm in der Jacke. Die Lüftung unter den Armen hilft etwas, aber für sportliche Fahrten bei herbstlichen Temperaturen ist sie zu warm.

Die Kapuze ist nicht gefüttert. Sie hat einen nicht einstellbaren Gummizug und hinten eine kleine Lasche zum enger Ziehen. Sie sitzt ausreichend stramm, sodass sie bei Gegenwind nicht nach hinten umklappt. Allerdings zieht mir der Gummizug trotz der Einstelllasche den kleinen Schirm so über die Augen, dass mein Sichtfeld eingeschränkt wird. Ich muss den Schirm nach oben klappen, und dann wirkt er nicht mehr. Die Kapuze passt nur unter meinen Helm, nicht darüber. Wer die Kapuze nicht benötigt, kann sie im Kragen verschwinden lassen.

Die Jacke wiegt mit 870 Gramm recht viel, ist aber, anders als viele Konkurrenzmodelle, auch gefüttert.

Das gefällt: Die City 540 ist angenehm zu tragen und schützt gegen Kälte und Fahrwind. Sie ist weitgehend regenfest.

Das weniger: Die Kapuze verdeckt leicht das Sichtfeld.

Gripgrab EXPLR Waterproof Lightweight

Die EXPLR Waterproof Lightweight ist tatsächlich beides: wasserfest und leicht. Auf meiner einstündigen Pendlerstrecke bin ich darin zumindest nicht nass geworden. Es kommt nach einiger Zeit etwas Feuchtigkeit in das Material, die aber nicht stört. Leicht und gut packbar ist die Jacke auch: Mit 268 Gramm ist sie fast so leicht die weiter unten beschriebene GV500 von Endura.

Der Preis für das geringe Gewicht: Die EXPLR hat nur eine von außen zugängliche Tasche an der Brust. Seiten- oder Innentaschen fehlen. Immerhin kann ich in der Brusttasche mein Smartphone (auch große Geräte passen) trocken aufbewahren. Der Reißverschluss der Tasche ist, ebenso wie der Hauptreißverschluss, abgedichtet. Ich kann die Jacke am Abschluss hinten am Rücken mit einem Gummizug enger ziehen, ebenso die Kapuze. Letztere passt bei mir nur unter den Helm, nicht darüber. Fahre ich ohne Helm, so bleibt die Kapuze trotz Fahrtwind fest am Kopf.

An den Armabschlüssen gibt es Gummizüge, sodass die Ärmel bei mir gut mit meinen Handschuhen abschließen und mit oder ohne Handschuhe kein Fahrtwind an die Arme kommt. Auch bei schneller Fahrt komme ich in der Jacke nicht so schnell ins Schwitzen.

Das gefällt: Die EXPLR ist leicht, sportlich, atmungsaktiv und dennoch fast komplett wasserdicht.

Das weniger: Es gibt nur eine Tasche.

Für wen sich die Gripgrab EXPLR Waterproof Lightweight eignet: Für sportliche Fahrer und Fahrerinnen.

Gonso Save Essential

Mit einem eher locker sitzenden Schnitt richtet sich die Save Essential weniger an Rennradfahrer als an Pendler und Radreisende, die auf dem Rad Bewegungsfreiheit schätzen. Der Schnitt ist unauffällig, die Farben modisch. So kann man die Jacke nicht nur auf dem Rad tragen, sondern auch mal in der Mittagspause oder abends auf dem Weg zur Verabredung.

Trotz des lockeren Schnitts flattert der Stoff nicht im Fahrtwind. Das Material ist ausreichend steif, aber gleichzeitig bequem. Das liegt auch an dem netzartigen Innenmaterial, das leicht wärmt, aber auch Schweiß aufnimmt. Atmungsaktiv ist die Außenjacke aber nicht. Das macht sich bemerkbar: Auf meinem Arbeitsweg gerate ich bei Außentemperaturen um zwölf Grad ins Schwitzen.

Der Hauptreißverschluss ist nicht gedichtet, sondern mit einem Überschlag versehen, der unten und oben mit Druckknöpfen, in den mittleren Bereichen mit Klettstreifen, geschlossen wird.

Die Kapuze passt nicht über einen Helm, man kann den Helm aber gut über den dünnen Stoff ziehen. Fährt man ohne Helm, wird die Kapuze mit Gummi-Spannbändern so weit geschlossen, dass der Fahrtwind sie nicht nach hinten pusten kann. Der kleine Schirm hat zumindest für mich die richtige Größe: Er hält bei nicht allzu schneller Fahrt die Tropfen davon ab, direkt in die Augen zu geraten, verdeckt aber kaum die Sicht.

Innen gibt es eine Smartphonetasche. Sie verhindert mit einem kleinen Gummizug, dass die teure Fracht beim Ausziehen der Jacke herausfällt. Vorteil gegenüber einem Reißverschluss: Man kann das Smartphone mit einer Hand herausfischen, wenn der Hauptreißverschluss halb geöffnet ist. Der Nachteil: Große Smartphones wie ein iPhone Pro Max oder Pixel Pro passen kaum hinein.

Im Regen hielt mich die Jacke etwa eine halbe Stunde lang trocken. Anschließend wurde ich nicht direkt nass, aber die Feuchtigkeit drang bei Dauerregen langsam durch.

Gonso bietet die Jacke für Männer in neun Größen und fünf Farben an, die taillierte Version für Frauen gibt es sogar in zehn Größen, aber nur in vier Farben.

Das gefällt: Das Save Jacket Essential ist sportlich, kann dennoch im Alltag als Funktionsjacke getragen werden.

Das weniger: Das Material ist wind- und für kurze Strecken ausreichend wasserdicht. Dafür kommt man darin bei höheren Temperaturen beziehungsweise schneller Fahrt ins Schwitzen.

Elkline 1Dry2 Manteloverall

Der 1Dry2 Manteloverall ist genau das: Mantel und Overall in einem Kleidungsstück. Ersonnen hat das Konzept die Hamburger Gestalterin Bianca Gabriel. Die leidenschaftliche Radfahrerin wollte ein Kleidungsstück, das auch bei kräftigem Regen den gesamten Körper schützt, gleichzeitig aber bequem ist und nicht nach Funktionskleidung aussieht.

Wir würden die Funktion als Mantel als Basisfunktion sehen, den Einsatz als Overall für Situationen, in denen es auf kompletten Regenschutz ankommt. Als Mantel lässt sich der 1Dry2 einfach anziehen wie jeder andere Mantel auch. Der hochwertige, absolut regendichte Stoff ist weicher, aber auch schwerer, als bei anderen Regenjacken.

Er wird ergänzt durch gedichtete Reißverschlüsse auch an den Taschen, einen Überwurf für den zentralen Reißverschluss, der sich von oben und unten öffnen lässt sowie durch Spanner in der Taille und an der Kapuze, um den Mantel besser anpassen zu können.

Die Kapuze passt sowohl über als auch unter einen Fahrradhelm. Der recht lange Mantel kann im unteren Bereich über einen Reißverschluss enger und weiter geöffnet werden - hier muss man bei leichtem Regen einen Mittelweg finden zwischen der Abdeckung der Oberschenkel und der Beinfreiheit, die man zum Radeln braucht.

Regnet es stärker, so baut man den Mantel zum Overall um. Man muss zwar absteigen, aber nicht die Schuhe ausziehen: Die doppelten Aufschläge des Mantels lassen sich links und rechts zu Beinen verwandeln. Sie sind mit einem Druckknopf und einem Klettverschluss befestigt. Löst man beides, schließt man die Overall-Konstruktion an den Beinen mit Reißverschlüssen und im Schritt mit Druckknöpfen. Zwar ist farbig markiert, an welcher Stelle die Beine wieder an den Aufschlägen befestigt werden - aber intuitiv verständlich ist das nicht. Nach ein paar Proben ist es aber einfach und dauert nur ein paar Sekunden: Je links und rechts die richtige Stelle für die Druckknöpfe finden und das Klettband zusammenziehen. Elkline liefert eine etwas knappe Anleitung in Papierform mit, auf YouTube findet sich zudem ein Erklärvideo.

Den 1Dry2 Manteloverall gibt es nur in einer Farbe (dunkelblau) und nur in einer Größe, »M«. Dem männlichen Tester, 1,80 Meter groß, passte er so gerade noch. Die weibliche Testerin, 1,64 Meter Körpergröße, empfand den 1Dry2 als Overall etwas zu groß. Zu eng sollte er allerdings auch nicht sitzen - immerhin will man sich ja uneingeschränkt bewegen auf dem Rad. Wir würden schätzen, dass Personen zwischen 168 und 182 Zentimetern Körpergröße (je nach Beinlänge) den Manteloverall gut tragen können. Ob und wann Elkline auch andere Größen fertigen will, steht nicht fest.

Das gefällt: Die Idee geht auf. Die Verarbeitung ist durchdacht bis in die Details und sehr hochwertig.

Das weniger: Der 1Dry2 ist schwer. Und teuer.

Endura GV 500 Waterproof Jacket

Die GV 500 ist ein leichtes Sommermodell für Abenteurer: Sie lässt sich klein zusammenfalten, wiegt nur 228 Gramm und passt so gut zu mehrtägigen Ausfahrten mit wenig Gepäck. Sie lässt sich in die eigene, auf links gedrehte Brusttasche stecken und nimmt dann nur noch wenig Raum ein. Die abgedichtete Brusttasche eignet sich zudem gut für ein Smartphone.

Das Material aus drei dünnen Lagen ist erstaunlich stabil. Verzichtet hat Endura jedoch auf weitere Taschen oder besondere Features: Lediglich die Kapuze lässt sich verstellen. Im Test im Hamburger Dauerregen bewährt sich das atmungsaktive und dennoch komplett wasserdichte Material. Alle Nähte sind versiegelt, der Reißverschluss vorn hat eine Sturmlasche und bleibt ebenfalls dicht.

Die Kapuze kann nur verstellt, aber nicht vorn noch mehr verschlossen werden. Dafür passt das dünne Material sehr gut unter einen Helm. Die Kapuze ist aber auch groß genug, um über einen Rennradhelm gezogen zu werden.

Endura bietet die Jacke in den Farben Schwarz, Olivgrün und »Paprika« an. Letzteres leuchtet hellrot. Das Modell gibt es ausschließlich in einem Schnitt für Männer und in sieben Größen.

Das gefällt: Die GV500 ist leicht, wasserdicht und atmungsaktiv. Und sie ist sehr gut verarbeitet.

Das weniger: Die Kapuze könnte besser einstellbar sein. Und das Modell hat nur eine Tasche.

Für wen sich die Endura GV 500 eignet: für sportliche Radreisende und Gravelabenteurer.

AGU Oversized Rain Shirt

»Was soll denn das sein?«, fragt die Testerin entgeistert, als sie das »Oversized Rain Shirt« überzieht. Tatsächlich hat AGU das Design eines Herrenhemdes in eine Art Regenmantel für Frauen übertragen. Im Testverlauf zeigt sich, dass das Konzept aufgeht: Der Regenmantel lässt sich einerseits gut über bürotaugliche Kleidung ziehen und fällt mit seinem Design andererseits im quirligen Hamburger Stadtteil Ottensen kaum auf.

Die zahlreichen Knöpfe sind zwar alle nur Designelemente, verdecken aber Druckknöpfe: Mit ihnen lassen sich die Schutzlasche auf dem vorderen Zwei-Wege-Reißverschluss schließen, die Armabschlüsse in zwei Stufen verstellen und die beiden Brusttaschen öffnen. Dazu kommen zwei verdeckte Seitentaschen mit Reißverschluss und eine schließbare Innentasche - viel Raum für die Mitnahme von Smartphone, Schlüssel oder Portemonnaie. Zwei Schlitze an den Seiten und der auch von unten zu öffnende Reißverschluss lassen Raum für die Beine, gleichzeitig ist der Beckenbereich vor Regen geschützt.

Das schwere Material (700 Gramm wiegt der Mantel in Größe S) ist mit seinen gedichteten Nähten wasserdicht und gleichzeitig atmungsaktiv. Man muss den Mantel nicht gleich ausziehen, wenn sich kurz die Sonne blicken lässt oder ein Anstieg schweißtreibend Kraft erfordert. Allerdings: Einmal ausgezogen lässt sich der Mantel nicht so klein zusammenfalten wie andere Produkte im Test: Es braucht schon eine ausgewachsene Gepäckträgertasche oder einen Fahrradkorb, um das Rain Shirt zu transportieren. AGU bietet den Regenmantel nur in zwei Beigetönen (hell und dunkel) an.

Das gefällt: Das Oversized Rain Shirt ist eine ungewöhnliche Designidee und trotzdem ein sehr praktischer Regenschutz. Das Smartphone sitzt sicher und trocken.

Das weniger: Das »Shirt« ist ein recht schwerer Mantel und lässt sich nicht mal eben für schauerartige Regennotfälle mitnehmen.

Checkliste: Wichtige Merkmale von Fahrrad-Regenjacken

Bei der Auswahl der richtigen Fahrrad-Regenjacke gibt es einige wichtige Merkmale zu beachten:

  • Wasserdichte: Die Wasserdichte wird in Millimetern Wassersäule angegeben. Je höher die Zahl, desto wasserdichter ist die Jacke. Auch versiegelte Nähte tragen dazu bei, dass kein Wasser eindringt.
  • Atmungsaktivität: Da beim sportlichen Fahrradfahren auch geschwitzt wird, sollte eine gute Regenjacke aus atmungsaktivem Material bestehen, damit Schweiß und Feuchtigkeit nach außen transportiert werden. Manche Regenjacken haben auch Belüftungsschlitze unter den Armen oder am Rücken.
  • Passform: Eine Fahrrad-Regenjacke sollte nicht zu eng oder zu locker sitzen. Die Jacke muss genügend Bewegungsfreiheit bieten und gleichzeitig eng genug anliegen, um nicht im Wind zu flattern. Einige Jacken bieten auch eine Taillenanpassung und verstellbare Bündchen, damit sie gut sitzen.
  • Gewicht und Packmaß: Auf längeren Radtouren ist es gut, wenn die Jacke leicht und klein zu verstauen ist, wenn sie gerade nicht genutzt wird. Einige Jacken werden auch mit einer Transporttasche verkauft.
  • Zusätze: Viele Fahrrad-Regenjacken bieten praktische Extras wie Taschen, Kapuzen und Reflektoren.

Die besten Fahrrad-Regenjacken 2025 im Vergleich

Hier ist eine Zusammenfassung der besten Fahrrad-Regenjacken 2025, basierend auf verschiedenen Kriterien:

  • Beste warme Fahrrad-Regenjacke: Diese Jacke ist auch für niedrige Temperaturen geeignet, denn die mitgelieferte, auch separat verwendbare, Fleecejacke kann einfach hineingezippt werden. Die Kapuze ist verstellbar und in einer innenliegenden Tasche der Jacke können Wertgegenstände verstaut werden.
  • Beste Fahrrad-Regenjacke mit hoher Wassersäule: Die Jacke ist dreilagig, hat verklebte Nähte und bietet eine Wassersäule von 20.000 mm, wodurch sie vollständig vor Regen schützt. Reißverschlüsse unter den Armen sorgen für eine gute Belüftung und in mehreren Taschen können Dinge wie Smartphone und Schlüssel verstaut werden. Sowohl Kapuze als auch unterer Saum und Ärmel sind verstellbar.
  • Beste Fahrrad-Regenjacke mit Gore-Tex: Diese MTB-Jacke verfügt über eine verstellbare Kapuze, unter die auch der Fahrradhelm passt, sowie einen verstellbaren Saum mit Kordelzug in den Taschen und einen vorgeformten Ellenbogenbereich für eine komfortable Passform. Die Reißverschlusstasche vorne ist auch geeignet, um die Jacke selbst darin zu verstauen und sie einfach transportieren zu können.
  • Beste XXL Fahrrad-Regenjacke: Die Fahrrad-Regenjacke für Damen ist wind- und wasserdicht, atmungsaktiv und auch in großen Größen erhältlich. Sie reichen von 34 bis 52 und es kann zwischen Farben wie schwarz, pink, blau, gelb, lila oder orange gewählt werden. Die Regenjacke verfügt über eine Wassersäule von 10.000 mm und hält deshalb auch Regenstauern stand. Durch ergonomisch vorgeformte Ärmel bietet sie eine gute Bewegungsfreiheit. Die Kapuze ist verstellbar.
  • Beste Fahrrad-Regenjacke für Männer: Diese Fahrrad-Regenjacke für Herren ist atmungsaktiv, sowie wind- und wasserdicht. Sie bietet zwei Fronttaschen mit Reißverschluss, weitenregulierbare Bündchen sowie einen Kordelzug im Saum, um diesen enger machen zu können. Die Kapuze kann im Kragen verstaut werden, wenn sie gerade nicht benötigt wird und reflektierende Elemente sorgen für Sichtbarkeit im Straßenverkehr.
  • Beste reflektierende Fahrrad-Regenjacke: Die gesamte Fahrrad-Regenjacke reflektiert, was für eine sehr gute Sichtbarkeit sorgt. Sie verfügt über eine Brusttasche mit Reißverschluss und eine größere Tasche am unteren Rücken. Die Nähte sind geklebt und verschweißt. Für eine gute Belüftung verfügt sie über einen Schlitz am Rücken, sowie Reißverschlussöffnungen unter den Armen.
  • Beste ultraleichte Fahrrad-Regenjacke: Diese Fahrrad-Regenjacke hat ein kleines Packmaß von 18 x 14 x 7 cm und ist mit 73,5 Gramm sehr leicht. Die verstellbare Kapuze kann mit einem Druckknopf verschlossen werden.

Zusätzliche Tipps und Informationen

  • Beim Kauf einer Fahrrad-Regenjacke sollte vor allem auf die Wasserdichte geachtet werden. Zudem sollten Atmungsaktivität, Passform, Packmaß und praktische Zusätze zur Entscheidung beitragen.
  • Einige der Hersteller für Fahrrad-Regenjacken haben sich schon einen Namen in der Herstellung von Outdoor-Funktionskleidung gemacht. Zu den beliebtesten zählen Schöffel, RevolutionRace, GoreWear, Gonso, Vaude, Ettore, Regatta, Endura und Castelli.
  • Der Preis einer guten Fahrrad-Regenjacke hängt von Hersteller, Material und Qualität ab. Jacke in guter Qualität können schon ab ca. 35 € gekauft werden. Wer ein Modell sucht, dass längeren Regengüssen standhält, muss mit Preisen von ca. 160 € oder mehr rechnen.

Tabelle: Vergleich von Fahrrad-Regenjacken

Marke Modell Wassersäule (mm) Atmungsaktivität Besondere Merkmale
BTWIN City 540 Nicht angegeben Mittel Gefüttert, Reflektoren
Gripgrab EXPLR Waterproof Lightweight Nicht angegeben Hoch Leicht, Kompakt
Gonso Save Essential Nicht angegeben Gering Alltagstauglich
Endura GV 500 Nicht angegeben Hoch Leicht, Kompakt

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