Regen kann die schönsten Ausflüge zunichtemachen oder sie gar frühzeitig beenden. Motorradfahrer sind Regenschauern schutzlos ausgeliefert. Zwar sind die meisten Outfits wasserabweisend, jedoch nicht wasserdicht. Damit Ihnen das auf einem Motorradausflug nicht passiert, ist es immer ratsam, vorsorglich eine Regenkombi mit an Bord zu haben.
Diese sind in der Regel leicht verstaubar, da sie keine Protektoren besitzen und lediglich über die Lederkombi drübergezogen werden. Je nach dem, was Sie bevorzugen, sind Regenkombis als Ein- oder Zweiteiler erhältlich.
Kaufberatung: Worauf Sie beim Kauf einer Motorrad-Regenkombi achten sollten
In folgendem Ratgeber betrachten wir die Kriterien, die Sie bei einer Regenkombi fürs Motorrad für Ihren Test anwenden können. So spielen beispielsweise die Handhabbarkeit sowie Wasserdichtigkeit und die allgemeine Ausstattung der Regenkombis eine Rolle.
Bevor Sie eine Regenkombi fürs Motorrad durch einen Test oder Produktvergleiche auswählen, sollten Sie wissen, wie eine solche Kombi funktioniert. Wie erwähnt, wird diese über die Lederkombi mit den Protektoren gezogen. Regenkombis sind aus Materialien gefertigt, die wasserdicht sind und somit das Motorradfahren bei Regen ermöglichen. Um eine geeignete Kombi zu finden, ist es ratsam, sich die Produktbeschreibungen und Eigenschaften genau anzusehen.
Funktionsweise und Materialien
Bei einem Regenschauer ist es schnell passiert, dass sich die Lederkombi vollsaugt. Das ist nicht nur unangenehm, sondern kann auch gefährlich werden, wenn dadurch die Beweglichkeit eingeschränkt ist. Hier können dann Regenkombis sehr nützlich sein.
Damit die Regenkleidung richtig passt, ist es empfehlenswert, diese eine Nummer größer zu kaufen. Eine zweite wichtige Funktion ist die erhöhte Sichtbarkeit durch die Regenkombi. Vorteilhaft sind definitiv helle bzw. Reflektoren Wie bei regulärer Motorradkleidung auch ist die hohe Sichtbarkeit im Straßenverkehr enorm wichtig - vor allem an regnerischen Tagen.
Entscheidend kann auch sein, ob sich die Motorrad-Kleidung schnell an- und ausziehen lässt. Das ist wichtig, falls Sie auf der Fahrt mal von einem Regenschauer überrascht werden. Machen Sie daher vor dem Kauf bei verschiedenen Regenkombis fürs Motorrad einen Test wie schnell Sie diese über Ihre normale Motorrad-Kleidung bekommen. Dabei sollten Sie auch darauf achten, dass die Motorrad-Regenkombi besonders an den Bünden und an Arm- bzw.
In Bezug auf Wasserdichtigkeit können Sie bei einem Test der Regenkombi fürs Motorrad auch prüfen, ob die Bekleidung ein Einlaufen des Wassers in den Nacken verhindert. Das ist z. B. Das Material spielt bei Motorrad-Regenbekleidung in einem Test häufig auch eine wichtige Rolle. Denn dieses muss selbst auch wasserdicht und windfest sein. In der Regel besteht Regenkleidung fürs Motorrad daher aus Kunstfasern. Angenehm zu tragen sind dabei vor allem Kombis aus Polyamid und Polyester.
Es gibt aber auch Motorrad-Regenkombinationen aus PVC, jedoch ist dieses beim Tragen nicht ganz so flexibel wie die anderen Materialien. Für die Atmungsaktivität sind meist Netzeinsätze in den Oberteilen bzw. Jacken vorhanden. Vor der Entscheidung für eine Regenkombi fürs Motorrad ist ein Test eine gute Möglichkeit um herauszufinden, ob Sie einen Ein- oder einen Zweiteiler bevorzugen.
Wasserdichtigkeit und Imprägnierung
Regenkleidung wird von Herstellern als wasserfest, wasserabweisend oder wasserdicht ausgezeichnet. Was viele nicht wissen: Die ersten beiden Attribute bieten keinen hundertprozentigen Schutz gegen Regen - sondern bedeuten lediglich, dass die Kleidung über einen kurzen Zeitraum vor Nässe schützt. Wer langfristig trocken bleiben möchte, sollte auf die Bezeichnung "wasserdicht" achten. Zudem gibt die Wassersäule Auskunft darüber, wie lange Regenkleidung keine Feuchtigkeit durchlässt. Die sogenannte Wasserdichtigkeit wird in Millimetern gemessen: Ab einem Wert von 1300 ist das Material wasserdicht. Je höher der Wert also ist, desto besser ist der Schutz vor Nässe.
Motorradfahrer sind während eines Schauers stärkeren Kräften ausgesetzt als ein Fußgänger oder Radfahrer. Aus diesem Grund spielt nicht nur die Wasserdichtigkeit eine entscheidende Rolle beim Kauf passender Regenkleidung: Damit der Einteiler sogar bei starkem Regen über längere Strecken keine Feuchtigkeit durchlässt, sollte das Material auf der einen Seite wasserdicht sein. Auf der anderen Seite ist es aber auch wichtig, dass Reiß- und Kletterverschlüsse mit Stoff bedeckt sind - da die Nähte oftmals eine Schwachstelle darstellen und Nässe durchlassen können.
Ein weiteres Kriterium ist das Material: Gute Motorrad-Regenkombis bestehen aus Polyamid, Polyester oder Polyurethan. Eine Motorrad-Regenkombi ist als Einteiler erhältlich, kann aber durchaus auch aus zwei Einzelteilen - sprich einer winddichten und wasserdichten Jacke und einer wasserdichten Hose - bestehen. Darüber hinaus gibt es rutschfeste Schuhüberzieher (niedrige und hohe) mit Reflektoren speziell für Biker. Der eine oder andere Hersteller bietet gleich ein ganzes Motorrad-Regenset an, bestehend aus vier Teilen: einer Regenjacke, einer Regenhose, Handschuh- und Stiefelüberziehern.
Wenn Sie eine Motorrad-Regenkombi über Ihrer normalen Bikerkleidung tragen wollen, ist es ratsam, mindestens eine Nummer größer zu wählen. Das macht vor allem dann Sinn, wenn Motorradjacke und -hose bereits dicker ausfallen. Wasserdichte Regenkleidung für Motorradfahrer besitzt einen Imprägnierschutz, der jedoch nach häufigem Tragen (ca. 15 Mal) nachlassen kann.
Vor- und Nachteile von Einteilern und Zweiteilern
Vor der Entscheidung für eine Regenkombi fürs Motorrad ist ein Test eine gute Möglichkeit um herauszufinden, ob Sie einen Ein- oder einen Zweiteiler bevorzugen.Einteilige Motorrad-Regenkombis versprühen zwar den Fashion-Flair einer Ganzkörper-Mülltüte, bieten aber lückenlosen Schutz. Zweiteiler lassen sich schneller überwerfen und reichen für leichten Regen oft aus. Bei Viel- und Allwetterfahrer:innen ist der Einteiler erste Wahl.
Soll ich einen Ein- oder Zweiteiler kaufen? Das kommt auf Ihre Präferenzen an. Welche Vor- und Nachteile beide Varianten haben können, erfahren Sie hier.
Passform und Größe
Um die beste Regenkombi fürs Motorrad zu finden, spielt auch die Passform eine Rolle. Was dabei zu beachten ist, haben wir hier erläutert. Damit Sie eine passende Größe finden, haben wir die Ärmellänge sowie die Innenbeinlänge (Schritt bis Saum unten) angegeben.
Im Stehen sollte die Hose unten ordentlich Falten werfen, denn in Fahrposition mit angewinkelten Beinen rutscht die Klamotte stets ein Stück nach oben. Man könnte also sagen, eine Nummer größer ist die sichere Wahl - wäre da nicht der lästige Windhoseneffekt. Um diesem wiederum entgegenzuwirken, haben einige Hersteller Riemen zur Weitenregulierung an Oberarmen und Taille angebracht, die das überschüssige Material fixieren.
Da Jacke und Hose in der Regel über der normalen Motorradbekleidung getragen werden, darf die Regenkombi etwas größer ausfallen. In der Regel reicht eine Nummer größer als bei der Konfektionsgröße der Motorrad-Kombi, wobei einige Hersteller dies bereits beachten. Eine Größentabelle und Anprobieren hilft daher bei der Auswahl am besten.
Tipp: Vor dem Kauf lohnt sich auf jeden Fall der Besuch im Fachhandel. Um ein Gefühl für die Größe und die Bewegungsfreiheit zu bekommen, führt kein Weg am Probetragen - idealerweise samt Motorradhelm, Handschuhen und Schutzkleidung - vorbei. Nur so vermeiden Biker:innen, dass der Anzug zu eng anliegt oder im Fahrtwind unangenehm flattert.
Pflege und Lagerung
Nach jeder Nutzung sollte die Regenkombi gründlich getrocknet werden - idealerweise bei Raumtemperatur, nicht direkt auf der Heizung oder in der Sonne. Verschmutzungen lassen sich mit einem feuchten Tuch oder gemäß Pflegehinweis mit Handwäsche entfernen. Maschinenwäsche ist nur bei expliziter Herstellerfreigabe empfohlen.
Für längere Lagerung sollte die Kombi sauber und trocken an einem luftigen Ort aufgehängt oder locker zusammengelegt werden, um Knickstellen zu vermeiden, die die Membran beschädigen könnten.
Wasserdichtigkeit: Was sagt die Wassersäule aus?
Die Wassersäule ist ein Maß dafür, wie viel Wasserdruck ein Textil aushalten kann, bevor es durchlässig wird. Ab 1500 mm gilt ein Stoff als wasserabweisend, ab einer Wassersäule von 8000 mm spricht man von "wasserdicht". Für Vielfahrer:innen und Touren bei Starkregen empfiehlt sich somit eine Regenkombi mit mindestens 8000 mm Wassersäule.
Vergleichstest: 10 Regenkombi-Zweiteiler im Test (2018)
10 Regenkombi-Zweiteiler im Vergleichstest (2018) :Welcher Motorradfahrer kennt das nicht? Auf der Heimfahrt reißt der Himmel auf und es schüttet wie aus Eimern. Regenkombis können in solchen Situationen Abhilfe schaffen. Wir haben zehn 2018er-Modelle miteinander verglichen und verraten, welcher Zweiteiler am besten trocken gehalten hat.
Drüberzieh-Regenkombis für Motorradfahrer fristen in Zeiten von vollausgestatteten Textilkombis beinahe ein Schattendasein. Doch so ganz berechtigt ist das uneingeschränkte Vertrauen in die Textilklamotte nicht. Ja, sie hält wahrscheinlich dicht, lässt kein Wasser durch. Aber sie nimmt es mitunter auf, saugt sich voll. Und quält den Fahrer mit Übergewicht. Da kommt so eine Regenkombi doch gerade recht. Wir haben zehn Modelle einem gnadenlosen Test unterzogen und verraten, welche Regenkombi uns am besten gefallen hat.
Am Ende sichern sich gleich zwei Produkte den Testsieg im Regenkombi-Vergleich. Beiden gemeinsam sind gut zugängliche Taschen und eine atmungsaktive Membran, die FLM punktet außerdem mit einer schützenden Kapuze und einem sinnvollen Verbindungsreißverschluss. Die Held liegt hingegen in Sachen Packmaß, Verstaumöglichkeit und Flatterneigung vorn.
Undichte Regenkombis gab es im Test nicht, wenn Wasser eindrang, dann aufgrund zu knapp gestalteter Kragen oder herausragender Futter. So erhält auch die Bering-Kombi mit ihrem befriedigenden Urteil dennoch unsere Empfehlung. Sie verzichtet auf Luxus, hält aber trotzdem ganz dicht.
Testergebnisse im Überblick
Hier eine Übersicht der Testergebnisse:
| Platz | Modell | Anbieter | Preis (Jacke/Hose) | Material | Gewicht | MOTORRAD-Urteil |
|---|---|---|---|---|---|---|
| 1 | FLM Sports Membran 1.0 | Polo | 79,99 Euro / 59,99 Euro | Polyamid, Polyester-Mesh und Membran | 1.190 Gramm | sehr gut |
| 1 | Held Rainblock | Held | 99,95 Euro / 99,95 Euro | Polyester mit Stretch, Membran aus Polyurethan | 720 Gramm | sehr gut |
| 2 | Difi Fiji | Motoport | ab 69,95 Euro / ab 49,95 Euro | Polyamid mit PU-Beschichtung, Polyester-Mesh | 720 Gramm | sehr gut |
| 3 | Proof Hoodie | Louis | 89,99 Euro / 69,99 Euro | Polyamid mit PU-Beschichtung, Polyester-Mesh | 1.020 Gramm | gut |
| 4 | iXS Reflex | iXS | 89,95 Euro / 69,95 Euro | Polyester mit PU-Beschichtung, Polyester-Mesh | 1.470 Gramm | gut |
| 5 | Spidi Touring Rain Kit | Spidi | 129,90 Euro (Kit) | Polyamid mit PU-Beschichtung | 530 Gramm | gut |
| 6 | Bering Toriano und Tito | Shark Helme | 89,80 Euro | Polyester mit PU-Beschichtung | 530 Gramm | befriedigend |
| 7 | Richa Rainwarrior | Richa | 59,00 Euro / 39,00 Euro | Polyester | 1.160 Gramm | befriedigend |
| 8 | Büse Aqua | Heino Büse | ab 69,95 Euro / ab 49,95 Euro | Polyester mit TPU-Beschichtung, Polyester-Mesh | 1.120 Gramm | befriedigend |
| 9 | Germas Douglas Lux | Germas | ab 69,95 Euro / ab 39,95 Euro | Polyester und Polyester-Mesh | 1.580 Gramm | befriedigend |
Wie viel kostet eine Regenkombi fürs Motorrad? Die Preisspanne liegt bei einer Regenkombi fürs Motorrad zwischen 34 Euro und 125 Euro. Einen Überblick zu verschiedenen Modellen und deren Preisen finden Sie in der Tabelle hier.
Motorrad-Regenkombi Vergleich 2025
Hier ein Auszug aus einem Motorrad-Regenkombi Vergleich aus dem Jahr 2025:
| Abbildung | Modell | Material | Eigenschaften | Ausstattung | Vorteile | Nachteile | Kundenwertung bei Amazon | Preisvergleich |
|---|---|---|---|---|---|---|---|---|
| Ilm ilm-rs02 | Nanostoff wasserdicht und verschleißfest | Zweiteiler, atmungsaktiv, winddicht, verstellbare Bünde | Mit Kapuze, Marineblau | Umweltfreundlich und verschleißfest, mit mehreren Taschen, bequem und atmungsaktiv, schnelles Trocknen und einfaches Falten | Ohne Reflektoren, nicht verstellbare Bünde | 2035 Bewertungen | Preisvergleich | |
| JDC Motorrad-Kombi SHIELD | Polyamid wasserdicht | Einteiler, atmungsaktiv, winddicht, verstellbare Bünde | Schwarz | Gelb | Atmungsaktiv, Signalfarbe bei schlechtem Wetter gut sichtbar, Weitenverstellung an Taille | Nicht winddicht, ohne Kapuze | 2933 Bewertungen | Preisvergleich | |
| Coutyuyi CZ-208-D47 | Nanostoff wasserdicht und verschleißfest | Zweiteiler, atmungsaktiv, winddicht, verstellbare Bünde | Schwarz | Geruchlos, sehr langlebig, umweltfreundlich | Schnitt der Jacke etwas kurz geraten, keine Beutel zum Verstauen enthalten | 1260 Bewertungen | Preisvergleich |
Fazit
Die Wahl der richtigen Regenkombi hängt von verschiedenen Faktoren ab, darunter die bevorzugte Art (Ein- oder Zweiteiler), die Wasserdichtigkeit, die Passform und die zusätzlichen Ausstattungsmerkmale wie Reflektoren und Atmungsaktivität. Ein gründlicher Test und Vergleich verschiedener Modelle kann helfen, die optimale Regenkombi für die individuellen Bedürfnisse zu finden.
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