Frühlingszeit ist Rennradzeit! Wenn die Straßen allmählich vom scharfen Rollsplitt befreit sind und die Temperaturen wieder zweistellig werden, drängt es viele Pedaleure nach draußen - oft verbunden mit dem Wunsch nach einem neuem “Arbeitsgerät”.Die Vorfreude darauf kann aber schneller wieder verflogen sein, als die Krokusse aus dem Boden sprießen.
“Das ist nicht mehr meine Rennradwelt”, bekommen wir von nicht wenigen Lesern und Leserinnen zu hören - ausgelöst durch die Preisentwicklung für Rennräder, die über alle Kategorien und technischen Qualitäten hinweg nur eine Richtung kennt: nach oben. Dem können wir uns als Fachmagazin nur bedingt entziehen.
Sport und Speed in einem kompakten und schlanken Paket: Mit dem Rennrad können weite Strecken und hohe Geschwindigkeiten problemlos erreicht werden - und das kostet Profis auch gerne mal um die 10.000 Euro und noch viel mehr. Doch auch in niedrigeren Preisklassen gibt es empfehlenswerte Modelle.
FITBOOK stellt die besten Rennräder unter 3000 Euro vor. Aluminiumrahmen, Carbongabeln, Scheibenbremsen - Rennräder gibt es in verschiedenen Ausführungen und Qualitätsklassen. Nicht alle Bikes glänzen in allen Kategorien. Nur allzu leicht stößt man auf überteuerte Racebikes oder solche, die einfach nicht hochwertig genug sind.
Dennoch gibt es auch im vergleichsweise niedrigpreisigen Segment tolle Räder. Sie sind leichtgewichtig und verfügen über eine clevere Gewichtsverteilung: Rennräder sind aerodynamisch optimierte Bikes, die für Geschwindigkeit auf dem Asphalt sorgen.
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Wir bieten eine breite Auswahl an leistungsstarken Rennrädern unter 2000 Euro, die mit ihrer ausgeklügelten Technologie, dem geringen Gesamtgewicht und der präzisen Steuerung erfahrene Rennradfahrer begeistern.
Preis-Leistungs-Klasse im Fokus
Im Vorfeld dieses Vergleichstests diskutierten wir von der RennRad intensiv über die von uns gesetzte Preis-Obergrenze von 2500 Euro. In früheren Vergleichstests der „Preis-Leistungs-Klasse“ mussten wir diese Grenze schrittweise erhöhen - von 2000 auf 2500 Euro. In diesem Jahr konnten wir dieses selbst gesetzte Limit noch einmal halten, auch wenn wir von gleich mehreren Herstellern Absagen auf unsere Testanfragen erhielten.
Günstigere Komplettrad-Preise können etwa durch die Materialauswahl - Aluminium statt Carbon - und durch Ausstattungsdetails erreicht werden.
Aluminium vs. Carbon
Sechs der neun Testräder der Preis-Leistungs-Klasse basieren auf Aluminium-Rahmen. Fünf der zehn Test-Modelle basieren auf Aluminium-Rahmen: das Canyon Endurace 7, das Liv Avail AR 1, das Stevens Aspin Disc und das 8bar Kronprinz V3. Ihre Gesamtgewichte: 9,34, 9,26, 9,38, 9,41 und 8,78 Kilogramm. Im Vorjahr betrug die Carbon-vs-Alurahmen-Quote innerhalb des RennRad-Tests dieser Preisrange noch sechs zu vier, vor drei Jahren sieben zu drei.
Das Material weist natürlich ein in der Regel etwas schlechteres Steifigkeits-Gewichts-Verhältnis auf als Carbon. Doch der Werkstoff Alu bietet auch einige Vorteile, so etwa: Robustheit, Dauerhaltbarkeit und ein potenziell geringerer Preis.
Aluminium-Rahmen sind in der Regel schwerer als Carbon-Modelle. Dass man im Umkehrschluss mit einem Carbon-Modell zwangsläufig Abstriche bei der Ausstattung machen muss, stimmt nach unserem Testfazit nur noch bedingt.
Meistgelesene Artikel123Ein Blick nach Italien ist vergeblich, Traditionshersteller wie Bianchi, Colnago, Pinarello oder Wilier konzipieren und produzieren ihre Rennräder fast ausschließlich im superteuren High-End-Segment. Auch andere große Fachhandelsmarken wie Bulls oder Merida haben keine Carbonrenner unter oder um 2000 Euro im Angebot.
Direktversender Radon unterzog sein Sortiment im Testzeitraum einer Modellpflege. Bleiben die vier Räder im Test von Canyon, Cube, Stevens und Van Rysel.
Selbst große Fachhandelsmarken oder Direktversender hängen ihren günstigsten Carbonrennern bereits Preisschilder mit deutlich höheren Beträgen um. Dabei zeigen unsere vier Testkandidaten zwischen 1599 und 2058 Euro, dass man auch zu diesen Preisen richtig gute Sportgeräte auf die Räder stellen kann.
Gleich drei Carbon-Räder - das Radon Spire 8.0, das Cube Attain C:62 SLX und das Van Rysel Allroad NCR Apex - sind mit elektronischen Shimano-105- beziehungsweise Sram-Apex-AXS-Gruppen ausgestattet.
Felgen- vs. Scheibenbremsen
Das Verhältnis zwischen Felgen- beziehungsweise Scheibenbremsen-Modellen liegt in dieser Saison bei eins zu acht. Bei der Brems-Performance liegen hydraulische Discsysteme vor der Felgenbrems-Konkurrenz. Bei der Dosierbarkeit und der Gesamt-Performance liegen in der Regel die Hydraulik-Modelle klar vorne.
Das Rose Pro SL ist das einzige Testrad, das mit Felgenbremsen ausgestattet ist. Es zählt mit seinem Gesamtgewicht von 8,8 Kilogramm zu den leichtesten Modellen dieses Testfeldes.
Nur noch ein Modell - das Storck Aernario.2 Comp - rollt auf 25 Millimeter „schmalen“ Pneus. Das Storck ist auch sonst ein „Exot“ in diesem Testfeld: Es ist das einzige Modell, das mit Felgenbremsen ausgestattet ist. Dafür punktet das Aernario.2 Comp mit seinem sehr agilen Fahrverhalten und dem mit Abstand geringsten Gewicht des Tests.
Gewicht und Ausrichtung
Das schwerste getestete Rad, das Radon R1 Tiagra, wiegt in der Rahmengröße 56 10,26 Kilogramm - das leichteste, das Canyon Endurace CF 8, bringt 8,49 Kilogramm auf die Waage. Beide sind langstrecken- und komfortorientierte Modelle. Die Ausrichtung des Canyon ist jedoch insgesamt etwas agiler und ausgewogener.
Die Hauptunterschiede: das Rahmenmaterial - Aluminium beim Radon, Carbon beim Canyon - und der Preis. Das Endurace kostet doppelt so viel wie das R1. Dies spiegelt sich auch im Preis wider: Das R1 kostet 1199 Euro -und ist damit das günstigste Rad des Tests.
Die generelle Ausrichtung eines Rades wird oft auch anhand eines weiteren wichtigen Indikators deutlich: der Breite der verbauten Reifen und der maximalen Reifenfreiheit des Rahmens beziehungsweise der Gabel.
Sieben der neun Testmodelle rollen auf mindestens 28 Millimeter breiten Pneus. Darauf ist etwa auch das Liv Avail AR 1 vorrangig ausgelegt. Seine Stärken liegen klar in den Kategorien „Fahrkomfort“ und „Robustheit“.
Die Ausrichtung dieser drei Modelle ist extrem unterschiedlich: Das Radon ist ein sportives Race-Bike mit einer hohen Agilität. Das Attain ist dagegen ein recht leichtes Endurance-Modell, das vor allem mit seiner Laufruhe und einem hohen Langstreckenkomfort überzeugt. Es steht stellvertretend für einen weiteren Trend innerhalb des Testfelds: jenen hin zu breiteren Reifen.
Das wohl sportivste und am klarsten auf den Race-Einsatz ausgelegte Testmodell ist das Stevens Izoard Disc.
Marathonräder mit Carbonrahmen
Neben Preis und Rahmenmaterial ist dem Quartett die Ausrichtung als langstreckentaugliche Marathonräder gemeinsam, mit individuellen Abweichungen. Durch eine vergleichsweise gestreckte Sitzposition tendiert beispielsweise das Stevens in Richtung Wettkampfrad. Auch auf dem Van Rysel sitzt man durchaus sportlich.
Canyon und Cube schicken prototypische Vertreter der Endurance-Kategorie mit betont aufrechter Sitzposition ins Rennen, womit sie für lange Tage im Sattel prädestiniert sind. Im wichtigsten Kriterium eines Marathonrads, dem Fahrkomfort, zeigen die Räder teils deutliche Unterschiede.
Fast schon traditionell federt das Endurace CF 6 am besten über Unebenheiten. Das günstigste Carbonmodell im Sortiment der Koblenzer profitiert dabei von hochwertigen Anbauteilen aus Carbon: Sowohl die flexible Sattelstütze als auch das schicke One-Piece-Cockpit sind in der 2000-Euro-Klasse ein Alleinstellungsmerkmal.
Die einfacheren Alu-Komponenten der Konkurrenten geben Vibrationen deutlicher spürbar an den Fahrer weiter. Speziell das Stevens erfährt dabei kaum Unterstützung durch die Reifen. Der Grund: Das Izoard bremst mit Felgenbremsen, wodurch die maximale Reifenfreiheit beschränkt wird.
Zwar reizen die Hamburger diese mit nominell 28 Millimeter breiten Reifen auf dem Testrad aus, auf der schmalen Alu-Felge bleiben die aufpreispflichtigen Pneus aber schmal. Die anderen Räder rollen effektiv mindestens auf 30-Millimeter-Pneus. Im Stile moderner Allroadbikes sind das Canyon und Van Rysel für bis zu 35 Millimeter breite Reifen freigegeben, was ihr Revier um Schotterstraßen erweitert. Auf Asphalt liegt das Quartett bei den Fahreigenschaften eng beieinander.
Gewichtsproblematik bei günstigen Rennrädern
Die Rahmen-Sets erzielen auf dem Steifigkeitsprüfstand fast identische Ergebnisse und sind auch für schwerere Piloten gemacht. Laut Herstellerangaben bewegt sich das maximale Fahrergewicht knapp über 100 Kilogramm. Das macht die Räder zu unkomplizierten Begleitern in allen Rennrad-Lebenslagen, auch Neulinge und weniger routinierte Radler müssen keine exaltierten Lenk- oder Fahreigenschaften fürchten, ruhiger Geradeauslauf ist die prägende Charaktereigenschaft.
Tribut fordern die robusten Räder in Form relativ hohen Gesamtgewichts - ausgenommen das Stevens, das dank der Felgenbremsen rund ein Kilogramm leichter ist als Canyon, Cube und Van Rysel. Diesen Gewichtsnachteil schleppen die drei auch im Vergleich zu den nächstteureren Rädern ihrer jeweiligen Modellpalette mit, was neben den vergleichsweise schweren Rahmen auch an den günstigeren Aluminium-Komponenten liegt.
Vor allem die Laufräder der Scheibenbrems-Renner fallen bleischwer aus. Der Laufradsatz des Canyon erreicht mit fast 3800 Gramm das Niveau stabiler Gravel-Laufräder.
Komponenten und Technik
Die verwendeten Schalt- und Bremskomponenten - überwiegend Shimanos mechanische Zehn- und Elffach-Gruppen - sind technisch nicht auf dem allerneuesten Stand, was ihrer Funktionalität und damit auch dem Fahrspaß aber kaum Abbruch tut. Zeitgemäß und auch bei allen Herstellern im Angebot sind inzwischen freilich mechanische oder elektronische Getriebe mit zwölf Ritzeln und größerem Gangspektrum.
Vorteil von Shimanos Tiagra- und 105-Gruppe ist deren unkomplizierte und wartungsfreundliche Technik. Über die Ersatzteilversorgung muss man sich wenig Gedanken, da Verschleißteile von Shimano erfahrungsgemäß über Jahre problemlos erhältlich sind.
Canyon Endurace CF 6 im Detail
Das Canyon Endurace CF 6 reiht sich in eine Vielzahl von sich sehr ähnelnden Modellen ein. Das Rennrad ist auf Komfort ausgerichtet und tourentauglich, allerdings recht schwer. Wie beim Ultimate CF stiftet Canyon auch bei den preiswerten Carbonvarianten des Modells Endurace Verwirrung.
Im Online-Shop der Koblenzer waren im Testzeitraum zwei Versionen für 1999 Euro geführt: das CF 6 mit Shimanos Zehnfach-Tiagra-Komponentengruppe und das CF 7 mit der Elffach-105, ebenfalls von Shimano. Mangels Verfügbarkeit rollte das CF 6 ins TOUR-Labor, laut Herstellerangabe soll das CF 7 aber noch im Frühjahr in vielen Rahmengrößen wieder erhältlich sein.
Festzuhalten ist, dass sich beide Varianten in ihrer Fahrcharakteristik gleich sind und betont auf komfortables Rennradeln ausgerichtet sind. Zu diesem Preis federt kein Rennrad besser, auch teurere Maschinen kommen nicht an das Komfortniveau heran.
Rahmen-Set, Sattelstütze, Cockpit und Reifen greifen wie Zahnräder ineinander und glätten Unebenheiten spürbar. Die aufrechte Sitzposition, ausgewogene Laufruhe und 1:1-Übersetzung unterstreichen den langstreckentauglichen Charakter, dank der Reifenfreiheit bis 35 Millimeter auch abseits asphaltierter Wege.
Die volle Dröhnung eines modernen Allroadbikes bekommt man nicht ganz, da sich am Rahmen “nur” eine Oberrohrtasche befestigen lässt und Aufnahmen für feste Schutzbleche fehlen. Ein größeres Manko ist das hohe Gesamtgewicht.
Vor allem die massive Kompaktkurbel des veralteten Zehnfach-Antriebs und der einfache Alu-Laufradsatz schlagen an der TOUR-Waage zu: Im Vergleich zum CF 7 ist das CF 6 um 570 Gramm schwerer. Eine klare Kaufempfehlung für das eine oder das andere Modell fällt dennoch schwer.
Für das “Sechser” sprechen neben einem aktuellen 100-Euro-Rabatt die modernere Optik mit teilintegriertem Cockpit, welches das Endurace von älteren Versionen des Aeroad übernimmt. Das “Siebener” dagegen lässt sich dank klassischer Lenker-Vorbau-Kombi leichter an die individuelle Sitzposition anpassen und ist wegen externer Züge und Leitungen etwas wartungsfreundlicher. Übrigens: Das Durcheinander im Endurace-Portfolio gipfelt darin, dass die Koblenzer seit Kurzem auch noch ein CF 7 mit neuer Zwölffach-105 vorhalten.
Weitere Empfehlenswerte Modelle
Ein sehr empfehlenswertes Rennrad ist das schicke Modell von Trek. Es eignet sich sowohl für Einsteiger als auch für Fortgeschrittene, die nicht so viel ausgeben möchten. Ausgestattet ist es unter anderem mit einer Shimano-Schaltgruppe und einem Aluminiumrahmen. Dank der Endurance-Geometrie ist es auch für Langstreckentouren geeignet.
Außerdem verfügt es über Halterungen für Oberrohrtaschen, Gepäckträger, Schutzbleche und Trinkflaschen. So können Sie ganz einfach Tagestouren planen. Für unter 2000 Euro gibt es das Specialized-Rennrad, das sich sowohl für Rennen als auch für längere Touren eignet. Das Allez-Modell ist besonders für Anfänger geeignet. Der Aluminiumrahmen ist verhältnismäßig leicht und in drei verschiedenen Farben erhältlich.
Nicht gerade günstig, aber ein echter Allrounder ist das Focus Paralane 8.7. Dieses Fahrrad vereint Geschwindigkeit mit Ausdauer, also Komfort, und Aerodynamik. Dementsprechend ist es auch vielseitig einsetzbar. Nicht ganz üblich für ein Fahrrad dieser Preisklasse ist, dass der Focus über einen Carbon-Rahmen verfügt.
Dank der 35-Millimeter-Reifen eignet sich das Bike für verschiedene Terrains und kann daher auch für Bikepacking-Touren genutzt werden. Das Cube-Rennrad ist eine Mischung aus Geschwindigkeit und Komfort. Deshalb eignet es sich für schnelle, aber auch längere Fahrten. Der Komfort soll zudem dank des Carbon-Rahmens und der -Gabel gewährleistet werden. Des Weiteren haben Sie die Möglichkeit, ein Schutzblech anzubringen. Das Cube-Rad kann sowohl als Training- als auch Alltags-Bike verwendet werden.
Der Name verrät direkt, um welche Art von Rennrad es sich handelt. Das Endurace-Bike von Canyon legt großen Wert auf Komfort, aber auch auf Leistung. Dank seiner Geometrie ist das Modell agil und lässt sich sehr gut fahren, da man recht aufrecht und komfortabel sitzt. Mit 6,7 Kilogramm ist das Orbea-Bike nicht nur sehr leicht, sondern auch ein echtes Kletterfahrrad, mit dem Sie Berge, Anhöhen und Steigungen quasi mühelos bewältigen. Natürlich aber können Sie dieses Modell auch für Trainingsfahrten und auch Touren verwenden. Dank der 32-Millimeter-Reifenfreiheit ist das Fahren auf holprigen und rauen Straßen besonders einfach.
Vielen ist Bianchi mit dem ikonischen Celeste ein Begriff. Dabei handelt es sich um die Farbe, die eine Mischung aus Himmelblau und Türkis ist. Aber abseits des Designs zählt Bianchi zu den Fahrradpionieren und baut seit über 130 Jahren Bikes. Das Modell Spring 105 12SP gilt als klassisches Rennrad und kann sowohl für das Training als auch im Alltag genutzt werden.
Dieses Rennrad ist für lange Strecken gemacht. Die meisten Eigenschaften des Rads wurden so konzipiert, dass eine optimale Leistung auf langen Touren gewährleistet wird. Die Sitzposition ist dabei aufrecht und die steife Geometrie sorgt für Stabilität auf der Straße.
Ein weiteres Rennrad für unter 3000 Euro aus der 105er-Shimano-Gruppe ist das Radon Spire 8.0. Auch dieses Bike eignet sich aufgrund des steifen Rahmens für längere Bikepacking-Touren, aber dank seines Gewichts auch für schnelle Ausfahrten. Ein Allrounder mit ausgezeichneten Kletterfähigkeiten: Das beschreibt das Giant-Rennrad treffend. Auch dieses Modell ist mit der Shimano 105-Gruppe ausgestattet und überzeugt mit präzisen Schaltvorgängen.
Eines der preisgünstigsten Rennräder im FITBOOK-Überblick ist das Cannondale-Modell. Dieses Aluminium-Bike ist vor allem für Rennen konzipiert und dementsprechend ein wahres Speed-Wunder. Die Rohre wurden zudem so gestaltet, dass der Luftwiderstand möglichst gering ist.
Die Eigenmarke des Sportunternehmens Decathlon ist besonders interessant für diejenigen, die weniger als 1000 Euro für ein solides Rennrad ausgeben möchten. Grundsätzlich handelt es sich hierbei um einen Allrounder, der jedoch eher für den Einstieg in die Welt des Rennradsports gedacht ist.
Ebenfalls in der unteren Preisklasse findet man das Scott Speedster 20. Aufgrund seiner Materialien ist es durchaus leicht, lässt sich schnell fahren und ist für den Alltag sehr gut geeignet. Normalerweise ist der Name Marin unter Mountainbikern bekannt, doch seit einiger Zeit werden auch Rennräder produziert. Das Gestalt-Modell ist ein Beispiel dafür. Dabei handelt es sich um ein Fahrrad, das vor allem auf Geschwindigkeit ausgelegt ist.
Wichtige Details beim Kauf
Moderne Rennräder unterscheiden sich oft nur marginal. Deshalb sind die Details besonders wichtig: Einige Räder zeichnen sich durch ihre Leichtigkeit, ihre durchdachte Ausstattung oder einen hochwertigen Carbon-Rahmen aus. Ebenso entscheidend ist das integrierte Schalt- und Bremssystem sowie die Bereifung.
Es ist außerdem wichtig zu erwähnen, dass viele Rennräder in dieser Preisklasse nicht die neuesten Modelle sind. Diese sind in der Regel deutlich teurer und können sogar im fünfstelligen Bereich liegen.
Wenn man ein Rennrad kaufen möchte, sollte man vor allem auf eines achten: Viele Räder werden ab Werk nicht mit einer Straßenausstattung geliefert und sind somit nicht StVZO-konform.
Zusätzliche Informationen
Ein Rennrad ist primär für den Einsatz auf Asphalt und befestigten Straßen konzipiert. Typische Merkmale sind schmale Reifen, ein geringes Gewicht sowie eine stark gebeugte Sitzposition. Dadurch ermöglicht es hohe Geschwindigkeiten und eine effiziente Kraftübertragung.
Gegenüber dem Rennrad ist ein Gravel-Bike auf der Straße nicht ganz so schnell, im Gelände jedoch vielseitiger. Für mehr Offroad-Potenzial verfügt es über breitere Reifen, die Sitzposition ist aufrechter und das Handling stabiler.
Ein leichtes Rennrad lässt sich schneller beschleunigen und leichter bergauf fahren, was im Rennradsport essenziell ist. Konstrukteure setzen hierzu auf leichte Rahmenmaterialien sowie hochwertige Komponenten. Da diese oft kostspieliger ausfallen, ist die Kaufentscheidung meist auch ein Kompromiss aus Budget und Ambitionen. Denn im Freizeitsport lassen sich einige Gramm noch durch Fitness wettmachen.
Das Systemgewicht gibt die Gewichtsgrenze an, mit der das Rennrad belastet werden darf. Dabei zählt jedoch nicht nur das Gewicht des Fahrers, sondern zusätzlich Kleidung, Ausrüstung, Gepäck und das Gewicht des Fahrrads selbst.
Auch wenn du dein Rennrad online kaufen willst, stellt der Aufbau kein Problem dar. Das Rennrad wird sicher verpackt und vormontiert geliefert. Du musst nur noch wenige Handgriffe vornehmen, um es fahrbereit zu machen. Eine ausführliche Anleitung hierzu liegt dem Paket bei.
Ja, du hast ein 14-tägiges Rückgaberecht. Sollte das Rennrad nicht deinen Erwartungen entsprechen, kannst du es zurücksenden. Dein Wunschrad kannst du gerne in einem unserer Stores bei einer Probefahrt testen. So kannst du am besten beurteilen, ob und in welcher Größe das gewünschte Rennrad zu dir und deinen Vorstellungen passt. Sieh dir hier eine Übersicht der ROSE Stores in deiner Nähe an und buche direkt einen Termin zur Testfahrt.
Ja, natürlich bieten wir eine Garantie auf dein neues Rennrad. Bei allen Bikes gilt die gesetzliche Gewährleistungsfrist von 2 Jahren.
Spitzengeschwindigkeiten, brachiale Beschleunigung und ein Design zum Niederknien: Kein Fahrrad verkörpert die Essenz des Radsports so wie das Rennrad. Mit seinem charakteristisch geschwungenen Bügellenker und der schlanken Silhouette übt es auf Generationen von Radsportlern eine ungebrochene Faszination aus. Untrennbar verbunden mit großen Rennen und schillernden Namen.
Ein Fahrrad, gemacht für Höchstleistungen auf Strecken, deren Länge, Kurven- und Höhenprofil selbst motorisierten Fahrern Respekt abringen.
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