Auf dem Fahrrad brauchen deine Augen Schutz - je schneller du unterwegs bist, desto mehr. Denkbar ungünstig, denn egal ob du dich mit dem Fahrrad im Stadtverkehr, auf Landstraßen oder im Gelände bewegst: Du solltest immer sehen können, wohin du fährst und was um dich herum passiert. Mit der richtigen Fahrradbrille bist du vor Umwelteinflüssen geschützt und für Wind und Wetter gewappnet.
Warum eine Fahrradbrille?
Eine Sportbrille beim Fahrradfahren zu tragen kann gleich mehrfach Sinn ergeben. Die meisten denken natürlich dabei zuerst an sportliche Sonnenbrillen. Und in der Tat schützen getönte Fahrradbrillen hauptsächlich vor der direkten Sonneneinstrahlung. Aber auch neben dem Sonnenschutz sind Fahrradbrillen sehr zu empfehlen, denn sie schützen deine Augen auch noch vor verschiedenen Fremdkörpern. Dazu gehören zum Beispiel Fliegen, kleine Steine, aber auch Wind.
UV-Schutz
Fast alle dieser Sportbrillen von etablierten Herstellern sind sogar mit einem UV-Schutz ausgestattet. Aber neben dem Schutz vor ultravioletter Strahlung wird die Sonne auch gedimmt und du nicht geblendet.
Einen wirkungsvollen UV-Schutz für die Augen besteht ab dem Herausfiltern von 400 Nanometern. Daher solltest du unbedingt darauf achten, dass bei deiner neuen Fahrradbrille die „UV400“ Norm erfüllt ist.
Sowohl auf der Verpackung, als auch auf der Brille selbst sollte das Emblem „UV400“ sichtbar sein. Auch das CE Zeichen muss auf allen Sonnenbrillen welche in Deutschland vertrieben werden aufgedruckt sein.
Der UV-Schutz bei deiner Sonnenbrille hängt weder von deiner Tönung noch der Farbe ab. Nur die Gläser selbst schützen dich vor der Strahlung. Für den UV-Schutz spielt es also keine Rolle wie hell oder dunkel eine Sportbrille ist.
Eine hochwertige Verarbeitung deiner Fahrradbrille ist enorm wichtig. Sie sorgt für Langlebigkeit und ein angenehmes Tragegefühl. Für den UV-Schutz ist allerdings das Brillenglas verantwortlich. Wenn deine Fahrradbrille das „UV400“ Symbol trägt, bist du gut geschützt.
Winddichtigkeit
Eine Fahrradbrille sollte dich nicht nur vor Fremdkörpern und UV-Strahlung schützen, sondern auch vor Zugluft. Richtig winddicht sind die meisten Sportbrillen nicht. Denn frische Luft schützt die Brille auch vor dem Beschlagen. Deine Fahrradbrille sollte also vor allem enganliegend sein und nicht vollständig winddicht.
Die „Winddichtigkeit“ zwischen Brille und Kopf sorgt für ein besseres Sehen und so auch für mehr Sicherheit bei hohen Geschwindigkeiten.
Sobald die Brille ein großes Sichtfeld hat und sehr nahe an den Augen anliegt, ist sie „winddicht“.
Die Brillenglastönungen Amber und Rosé steigern die Sehschärfe und sind für den Radsport sehr empfehlenswert. Sie liefern das hellste Sichtfeld und sind bei schwacher bis keiner Sonne gut geeignet. Aufgrund der Kontraststärke sind diese Tönungen für den Straßenradsport besonders empfehlenswert.
Ist die Sonneneinstrahlung gering bis gar nicht vorhanden, wird es noch wichtiger, Tönungen zu haben, die auch kleinste Details schnell und scharf erkennen lassen.
Fahrradbrillen für unterschiedliche Fahrertypen
Familien, die am Wochenende mal eine gemütliche Fahrradtour machen, oder Stadtbewohner, die mit ihrem Citybike ein paar Kilometer zum nächsten Supermarkt fahren, werden mit anderen Störfaktoren konfrontiert als Mountainbike- oder Rennradfahrer.
Fahrradbrille fürs Rennrad
Eine Brille für Rennradfahrer sollte flächig und weit um den Kopf gezogen sein, damit die Augen auch bei Höchstgeschwindigkeiten vor Wind und anderen Einflüssen geschützt sind.
Fahrradbrille fürs Mountainbike (MTB)
MTB-Fahrer sind abseits befestigter Straßen vor allem mit aufspritzendem Schlamm, Schmutz und Steinen oder auch Insekten und Ästen konfrontiert. Die Lichtverhältnisse können sich vor allem in bewaldeten Gegenden schnell von sonnig zu schattig verändern. Die Fahrradbrille sollte sicher sitzen und bruchsichere Schreiben haben. Am besten greifst du sogar zu einer Brille, die sich den Lichtverhältnissen automatisch anpasst (photochromatische Scheiben). Der Rahmen sollte das Sichtfeld möglichst wenig einschränken.
Fahrradbrille für Brillenträger
Für Brillenträger, die entweder Kontaktlinsen nicht vertragen oder sie nicht benutzen möchten, gibt es Fahrradbrillen, die nicht nur Wind, Wetter und Insekten abhalten, sondern auch als Sehhilfe dienen.
So individuell wie du ist bei jedem Menschen auch die Sehstärke. Daher gibt es Fahrradbrillen mit Sehstärke für Brillenträger kaum, als Universalprodukt zu kaufen. Allerdings bieten viele Optiker den Austausch der Brillengläser an.
Das heißt, wenn du deine passende Sportbrille gefunden hast, kann der Optiker in einigen Fällen schnell und einfach die passende Sehstärke für dich einfügen.
Besondere Merkmale von Fahrradbrillen
Eine einfache Sonnenbrille schützt die Augen hauptsächlich vor UV-Strahlung. Der Schutz vor Insekten, Wind und Wetter sowie anderen Umwelteinflüssen ist jedoch gering. Für Radfahrer, die regelmäßig, über längere Strecken, flott oder im Gelände unterwegs sind, stellen spezielle Fahrradbrillen aber die bessere Wahl dar. Die Fahrradbrille ist speziell an den Radsport angepasst und bietet zusätzliche Funktionen.
- Die Fahrradbrille hat eine gebogene Form und deckt die Augenpartie flächig ab.
- Scheiben und Rahmen bestehen aus bruchsicherem Kunststoff.
- Die Nasenauflagen und für gewöhnlich auch die Bügelenden sind gummiert, damit die Fahrradbrille nicht verrutscht.
- Bei vielen Radbrillen kannst du die Scheiben austauschen.
- Einige bekommst du bereits als Set mit unterschiedlich getönten Scheiben - also ein Set mit klaren und gelb/orange oder braun getönten Scheiben.
- Mehr Sicherheit durch bruchsichere Gläser und einen stabilen Rahmen: Scheiben und Gestell müssen auch einen Sturz splitter- und bruchfrei überstehen.
Wechselscheiben
Wechselscheiben ermöglichen es dir, deine Fahrradbrille an die entsprechenden Umweltbedingungen anzupassen.
Bei einigen Sportbrillen sind Wechselgläser im Lieferumfang enthalten. Diese sind dann verschieden stark getönt, damit du dich an fast alle Lichtverhältnisse durch den Austausch anpassen kannst.
Auch, wenn du denkst, dass du manche Wechselgläser weniger brauchst oder unter anderen „weniger gefährlichen Bedingungen“ unterwegs bist, ist dringend darauf zu achten, dass alle von dir verwendeten Gläser gleich hochwertig sind.
Photochromatische Gläser
Photochromatische Radbrillen sind eine unkomplizierte Lösung für Fahrten, bei denen sich die Lichtverhältnisse immer mal wieder ändern. Früher war das eher ein theoretischer Vorteil, da sich die Tönung bei schnell aufeinanderfolgenden Veränderungen - zum Beispiel zwischen Schatten und Licht bei Abfahrten im Wald - nicht schnell genug anpassten.
Ein wahres Universal-Werkzeug, wenn es um Fahrradbrillen geht, sind Sportbrillen mit selbst tönenden Gläsern. Das bedeutet, die Brille passt sich dem Umgebungslicht an. Wenn es dunkel wird, wird das Sichtfeld klar, wenn die Sonne scheint, verdunkeln sich die Gläser. Besonders für abwechselnde Helligkeitsverhältnisse und Fahrten am Morgen oder in die Nacht sind diese Fahrradbrillen sehr nützlich.
Photochromic Gläser passen sich der Lichtfrequenz an, die auf sie trifft. Das heißt je nach Lichtstärke und damit -frequenz ändert die Brille ihre Tönung. Die Spektren der Tönung kann von Brille zu Brille verschieden sein. In den meisten Fällen werden die Kategorien eins bis drei (null bis 82 %) abgedeckt.
Tönungskategorien
Um die Tönung einer Sportbrille genau bestimmen und auswählen zu können, gibt es verschiedene Fahrradbrillen-Kategorien:
- Schutzstufe S0/ 1. Kategorie: (Lichtabsorption: 0-20 %): Zur Verwendung als Wind- und Insektenschutz
- Schutzstufe S1/ 2. Kategorie: (Lichtabsorption: 20-57 %): für bewölkte Tage mit wenig Sonnenlicht
- Schutzstufe S2/ 3. Kategorie: (Lichtabsorption: 57-82 %): für Tage mit wechselhafter Bewölkung
- Schutzstufe S3/ 4. Kategorie (Lichtabsorption: 82-92 %): für (sehr) sonnige Tage
- Schutzstufe S4/ 5. Kategorie: (Lichtabsorption: 92-98 %): ausschließlich für Bergtouren, Aufstiege und ähnliches mit gleißendem Sonnenlicht (Nicht für den Straßenverkehr geeignet)
Einfluss der Tönung auf den UV-Schutz
Auf den UV-Schutz hat die Tönung keinen Einfluss, denn die Gläser bleiben ja die gleichen. Sobald sich die Gläser färben und damit dunkler werden, verändert sich für dich nur die Helligkeit.
Die Sicht wird damit ebenfalls nicht beeinträchtigt, denn, zwar wird die Brille Tönung dunkler, aber die Umgebungshelligkeit wird gleichzeitig mehr.
Farben der Gläser
Die allermeisten Fahrradbrillen haben gefärbte beziehungsweise getönte Gläser. Manche sehen einfach verdunkelt aus, andere haben eher eine andere Farbe oder schimmern in einer bestimmten Farbgebung. In den allermeisten Fällen beeinflussen diese Farben in keiner Weise dein Sehvermögen -abgesehen von einer Verdunklung. Also egal, ob die Brille von vorn grünlich, gelb oder rot aussieht, für dich sieht es beim Tragen nur getönt aus.
Braune Gläser sind besonders für den Straßenverkehr und für sonniges Wetter geeignet, da du nicht geblendet wirst und z. B.
Gelbe Brillengläser filtern den Blauanteil im Licht stärker heraus, so dass wir kontrastreicher sehen. Diese Tönung bietet dem Radsportler eine bessere Sicht bei weniger Licht, d.h.
Bei mittlerer bis starker Sonneneinstrahlung sind so genannte Blue Attenuator Brillengläser („Blaudämpfer“ z.B. Skylet von Carl Zeiss Vision) besonders geeignet.
Viele Brillengläser sind auch in polarisierender Ausführung erhältlich.
Passform und Komfort
Eine Fahrradbrille muss wackelfrei sitzen, sollte nicht drücken (auf dem Nasenrücken, hinter den Ohren etc.) oder sich mit dem Helm in die Quere kommen.
Neben der Optik muss deine neue Fahrradbrille vor allem richtig passen. Das bedeutet, sie darf weder zu fest, noch zu locker auf der Nase und den Ohren sitzen.
Das kannst du ziemlich leicht prüfen, indem du die Brille aufsetzt und deinen Kopf schnell hin und her sowie hoch und runter schwenkst. Sie sollte dabei nicht verrutschen.
Außerdem darfst du kein Gefühl von Druck empfinden, weder auf der Nase noch an den Ohren, auch nicht nach längerem Tragen. Viele der Sportbrillen kannst du auch an den Bügeln oder der Nase individuell verstellen.
Grundsätzlich muss die Fahrradbrille aber passen, du musst dich mit ihr wohlfühlen, ähnlich wie bei Schuhen und oder deinem Helm.
Die Gewährleistung des Komforts einer Fahrradbrille über längere Distanzen hängt von mehreren Faktoren ab. Zunächst ist es wichtig, eine Brille zu wählen, die gut zu deiner Gesichtsform passt. Das bedeutet, dass die Brille weder zu eng anliegen noch zu locker sitzen sollte, um Druckstellen oder ein Verrutschen zu vermeiden. Verstellbare Nasenpads und Bügelenden können helfen, die Brille individuell anzupassen und somit den Tragekomfort zu erhöhen. Ein weiterer wichtiger Aspekt ist das Material der Nasenpads und Bügelenden, das weich und flexibel genug sein sollte, um Druck und Reibung zu minimieren. Darüber hinaus ist das Gewicht der Brille entscheidend; leichtere Modelle sind oft angenehmer zu tragen.
Anti-Beschlag-Maßnahmen
Um das Beschlagen der Fahrradbrille zu verhindern, gibt es mehrere Ansätze. Eine Methode ist die Verwendung von Brillen mit einer Anti-Beschlag-Beschichtung, die helfen kann, die Kondensation von Feuchtigkeit auf den Gläsern zu reduzieren. Eine weitere Möglichkeit ist die Auswahl einer Brille mit guter Belüftung, die den Luftaustausch fördert und somit das Beschlagen minimiert. Für Brillenträger gibt es auch Anti-Beschlag-Sprays oder Tücher, die auf die Gläser aufgetragen werden können, um das Beschlagen zu verhindern. Zudem ist es hilfreich, die Brille so zu positionieren, dass sie nicht direkt auf der Haut aufliegt, wodurch die Luftzirkulation verbessert und die Ansammlung von Feuchtigkeit reduziert wird.
Fahrradbrillen für Kinder und Jugendliche
Bei der Auswahl einer Fahrradbrille für Kinder und Jugendliche sollten Sicherheit und eine korrekte Passform oberste Priorität haben. Eine wichtige Überlegung ist die Auswahl einer Brille, die speziell für die kleineren Gesichtsgrößen von Kindern und Jugendlichen entwickelt wurde, um einen sicheren und bequemen Sitz zu gewährleisten. Die Brille sollte robust und widerstandsfähig gegen Stöße sein, um den Schutz der Augen im Falle eines Sturzes oder Zusammenstoßes zu maximieren. Bruchsichere Gläser sind ein Muss, um Verletzungsrisiken zu minimieren. Außerdem ist es vorteilhaft, Modelle mit verstellbaren Nasenpads und Bügeln zu wählen, um die Brille an das Wachstum des Kindes anpassen zu können. Für Kinder und Jugendliche, die viel Zeit im Freien verbringen, sind Brillen mit UV-Schutz besonders wichtig, um die Augen vor schädlicher Sonneneinstrahlung zu schützen.
Worin bewahre ich diese auf und wann verwende ich sie?
Wenn du eine hochwertige Sportbrille kaufst, ist in den meisten Fällen eine Schutzhülle dabei. Diese kannst du sowohl für den Transport als auch für eine beschädigungsfreie Lagerung einsetzen.
Einsetzen solltest du deine Sportbrille bei jeder Aktivität, bei der du deine Augen einer potenziellen Gefahr aussetzt. Das kann eine lange Radtour sein oder beim Pendeln ins Büro.
Alternativen: Fahrradhelm mit Visier
Eine Alternative zur Kombination aus Brille und Helm sind Fahrradhelme mit integriertem Visier. Diese bieten zusätzlichen Schutz und Komfort, besonders für Brillenträger.
Diese besonderen Fahrradhelme sind hauptsächlich für schnelle Fahrten auf dem Rennrad konzipiert. Durch die sinnvolle Konstruktion und die vielen Vorteile kommen die Helme aber auch in anderen Bereichen zum Einsatz.
Manche Modelle sind etwas tiefer in den Nacken gezogen oder bieten auch seitlich mehr Sicherheit an den Schläfen. Hier musst du selbst entscheiden, ob du ein wahres Leichtgewicht als Helm benötigst oder einen guten Rundumschutz.
Bei einem Helm mit Visier ist außerdem die gute Sicht gefragt. Die Blende trägt zu einem besseren Gesichtsschutz bei und verhindert äußere Einflüsse beim Fahren, beispielsweise durch Insekten oder Regen. Gleichzeitig ist das Visier ein Sonnenschutz und ein Windschutz.
Ein umfassendes Sichtfeld trägt viel zur Sicherheit beim Radfahren bei. Selbst Brillenträger können einen solchen Fahrradhelm nutzen.
Das Visier unterstützt dich bei schnellen Fahrten und sorgt in erster Linie für einen guten Gesichtsschutz. Regen, Schnee und sogar Insekten im Sommer hält es effektiv ab und ermöglicht dir ein sicheres Fahren. Je nach Tönung bekommst du einen optimalen Sonnenschutz und brauchst keine Sonnenbrille mehr zusätzlich zu tragen.
Auch Brillenträger profitieren von einem zusätzlichen Sichtschutz. Durch den Nasenausschnitt beschlägt das Glas nicht und dein Sichtfeld bleibt angenehm groß. Eine Brille hat unter den meisten Modellen problemlos Platz. Somit brauchst du dir keine Sportbrille mit großem Sichtfeld und Augenschutz anfertigen lassen, sondern entscheidest dich einfach für einen Helm mit Visier.
Kunden empfehlen, ihn genau zu prüfen. Wie schnell ist das Visier ausgetauscht und kann es auch während der Fahrt verändert werden?
Materialien und Sicherheit
Ein solcher Fahrradhelm besteht meist aus einer harten Kunststoffschale. Je nach Gewicht kommen auch Carbon oder Polycarbon zum Einsatz. Dadurch wird er vor allem im Rennsport etwas leichter. Wichtig sind eine aerodynamische Form und der Abbau der Aufprallkräfte. Das funktioniert mittels einer EPS Schale im Inneren. Das Material ist fest in die Schale aus Kunststoff eingeschäumt und sichert seinen Kopf bei einem Sturz.
Wichtig: Nach einem Sturz muss der Helm unbedingt getauscht werden.
Auch vom TÜV sind viele Modelle abgenommen und entsprechend gekennzeichnet. Ein wirklicher Falltest wird laut EU Norm EN 1078 durchgeführt. Hier bekommt ein Dummy den Helm auf und muss den Falltest überstehen.
Aerodynamik
Vor allem die Helme für den Rennsport besitzen eine aerodynamische Form. Sie laufen hinten leicht spitz zu oder haben eine spezielle Abrisskante. Damit entstehen weniger Luftverwirbelungen hinter deinem Kopf und du fährst deutlich schneller im Luftstrom.
Visier-Optionen
Je nach Witterung bekommst du einen optimalen Sonnenschutz und brauchst keine Sonnenbrille mehr zusätzlich zu tragen. Bei manchen Helmen lässt es sich je nach Witterung umstecken. So gibt es ein Modell für Regenwetter und ein Modell mit Tönung für starke Sonneneinstrahlung. Achte also darauf, ob das Visier getauscht werden kann oder sich klappen lässt.
Die Tönung am Glas haben wir bereits erwähnt. Vielen Radsportlern stellt sich hier die Frage: welche Tönung ist überhaupt die richtige? Zunächst kommt es auf die Stärke der Tönung an. Meist wird diese Angabe in Prozent gemacht und beschreibt, wie sehr das Visier abdunkelt. Eine graue Tönung bis 85 Prozent ist ideal für starke Sonneneinstrahlung geeignet und kommt im Sommer als Ersatz für die Sonnenbrille zum Einsatz. Die Sichtverhältnisse können gut mit einer Sonnenbrille verglichen werden.
Individuelle Anpassung
Fast jeder Fahrradhelm lässt sich im Inneren noch zusätzlich an deine Kopfform anpassen. Meist ist ein Ring aus Kunststoff eingearbeitet, den du über ein Drehrad noch fester ziehst. Er darf nicht mehr wackeln oder sich vom Kopf drehen lassen. Dann sitzt er perfekt. Natürlich darf er auch nicht drücken oder unangenehm sitzen.
Jetzt brauchst du nur noch die richtige Größe für deinen neuen Fahrradhelm. Dabei richtet sich die Größe immer nach deinem Kopfumfang. Miss zunächst mit einem Maßband den Umfang oder lege dir ein Stück Faden um den Kopf. Danach misst du es an einem Zollstock genau ab. Das Band muss an der Stirn entlang bis über den Hinterkopf gehen, bestenfalls an der breitesten Stelle. Falls die Größen bei den Herstellern variieren, nimmst du immer die passende Größe zu deinem Kopfumfang. Manchmal gibt es auch Doppelgrößen, wie S/M oder L/XL. Alles kein Problem, wenn du genau deinen Kopfumfang kennst. Im Notfall entscheide dich immer für den etwas größeren Helm, falls dein Umfang genau zwischen zwei Größen liegt.
Design und Belüftung
Während manche Hersteller eher auf klassische Farben und einfarbige Looks setzen, kannst du auch einen coolen oder urbanen Look in Black oder White wählen. Für Damen, Herren und Kinder sind unterschiedliche Designs im Angebot.
Bist du sportlich mit dem Rad unterwegs, darf eine gute Belüftung nicht fehlen. Die meisten Modelle haben dafür an der Front einen Lufteinlass in Form von mehreren Löchern. Die Luft wird dann durch den Helm entlang nach hinten wieder heraus geleitet. Vor allem im Sommer bei sehr hohen Temperaturen kommen dir die Luftkanäle zugute.
Preis und Haltbarkeit
Die meisten Fahrradhelme besitzen eine Haltbarkeit von vier bis fünf Jahren. Danach geben die Materialien langsam nach und sollte ausgetauscht werden. Das Visier musst du vielleicht öfter wechseln, wenn es zerkratzt ist oder andere Spuren aufweist.
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