Sie sind gerne sportlich aktiv und verbringen einen Teil Ihrer Freizeit auf dem Fahrrad. Vielleicht möchten Sie kontinuierlich Höchstleistungen vollbringen, vielleicht trainieren Sie für eine Großveranstaltung, vielleicht wollen Sie sich einfach fit und leistungsfähig halten. Doch immer ist ein regelmäßiges Training wichtig, das Ihnen hilft, Tag für Tag an Ihrer Leistung zu arbeiten. Dabei wollen Sie wissen, ob Sie Ihre Durchschnittsgeschwindigkeit auf dem Fahrrad gesteigert haben. Unser Geschwindigkeitsrechner weist Ihnen dabei den Weg.
Mit der Eingabe der absolvierten Meter oder Kilometer und der benötigten Zeit zeigt er Ihnen sofort, über welche Durchschnittsgeschwindigkeit Sie sich freuen dürfen. So führen Sie jeden Tag Buch über Ihre erreichte sportliche Leistung und sind schon bald fit für neue persönliche Rekorde. Wenden Sie unseren Rechner bei allen Sportarten an, bei denen es auf eine Steigerung der Geschwindigkeit ankommt. Beim Fahrradfahren wird er zum unentbehrlichen Helfer auf dem Weg zu neuen Bestleistungen. Und schließlich ist unser Geschwindigkeitsrechner hervorragend geeignet für alle, die ihre Reisezeit zum Urlaubsziel ermitteln wollen.
Was ist Pace?
Pace (englisch) bedeutet Schritt / Tempo / Geschwindigkeit und wird hauptsächlich von Läufern als Geschwindigkeitsangabe genutzt. Der Pace wird in Minuten pro Kilometer angegeben.
Wie spricht man Pace aus?
Pace kommt aus dem englischen, die Lautschrift ist: peɪs
Wie berechnet man den Pace?
Den Pace berechnet man, indem man die benötigte Zeit (in Minuten) durch die zurückgelegte Strecke (in Kilometern) teilt.
Beispiel:
- Distanz: 5 km
- Gelaufen in: 30 Minuten
- Pace Berechnung: 30 min / 5 km = 6 min/km
Etwas komplizierter wird dies bei „krummen“ Werten. Läuft man zum Beispiel 10 km in 48 Minuten sieht die Rechnung wie folgt aus:
- 48 min / 10 km = 4,8 min / km
Nun müssen wir die 0,8 Minuten in Sekunden umrechnen:
- 0,8 min * 60 = 48 Sekunden
Der Pace beträgt also 4:48 min / km. Mit unserem Tool / Pace Rechner könnt Ihr Euch aufwendige Rechnungen aber sparen. Einfach Strecke und Zeit eingeben und unser Tool berechnet Euch Euren Pace.
Wie misst man den Pace beim Laufen?
Der Pace kann beim Laufen mit einer GPS Uhr / Sportuhr oder einem Handy mit einer App wie Runkeeper, Strava oder Runtastic gemessen werden. Die GPS Uhren /Apps berechnen neben dem aktuellen Pace auch den Mittelwert und können mittels Alarm den Läufer informieren, wenn er im Training oder im Wettkampf über oder unter einer bestimmten Pace läuft.
Wie kann ich meine Pace verbessern?
Um die Pace beim Laufen zu verbessern sollte man regelmäßig trainieren. Neben regelmäßigen Intervallläufen sind besonders die langsamen Läufe / Regenerationsläufe wichtig!
Welche Pace ist gut?
Das lässt sich pauschal nicht beantworten, da dies natürlich vom jeweiligen Trainingsstand und Typ abhängig ist. Wir empfehlen daher erstmal ein gezieltes trainieren mit Pulsuhr.
Welche Pace beim walken?
Als Walk-Anfänger kann man sich von einer 12er Pace (4 km/h) langsam hochtasten.
Steigungsleistung und Watt/kg Wert
Mit dem Berechnen der Steigungsleistung auf dieser Seite kannst Du herausfinden, wie viel Watt Du bergauf mit dem Rennrad leistest. Die absoluten Watt-Zahlen sind zwar für Dich ein guter Anhaltspunkt, um die Entwicklung Deiner Leistung im Laufe der Zeit zu verfolgen. Als Vergleich mit anderen taugt die absolute Wattzahl allerdings nicht, schließlich hat jeder ein anderes Körpergewicht und auch das Radgewicht unterscheidet sich, damit muss unterschiedlich viel Leistung erbracht werden, um den eigenen Körper den Berg hochzubewegen. Schließich geht es im Rennen nicht darum, wer die meisten Watt tritt, sondern wer am schnellsten oben ist - das muss nicht zwingend der sein, der die größten absoluten Wattzahlen liefert. Um sich mit anderen zu vergleichen, dafür bietet sich der Watt/kg Wert an.
Was ist ein guter Watt/kg Wert?
Mit dem Watt/kg Wert kann man sehr gut die Leistungen von Sportler zu Sportler vergleichen. Somit wird nämlich die absolute Wattzahl mit dem Körpergewicht ins Verhältnis gesetzt.
Die Werte gelten für 20 °C auf Meereshöhe. Vom Einfluss des Winds über die Meereshöhe und Temperatur bis hin zum Rollwiderstand. Da beim Mountainbike oder auch Stadtrad ein ganz anderer Rollwiderstand entsteht, ist unser Rechner nur für das Rennrad gedacht. Hier fährt man üblicherweise auf Asphalt und der Reifendruck bewegt sich in einem gewissen Rahmen. Das macht den Rollwiderstand einigermaßen berechenbar.
Wir haben versucht, den Rechner für Euch so einfach und gleichzeitig so genau wie möglich zu gestalten. Vernachlässigt haben wir beispielsweise die Außentemperatur, den genauen Reifendruck, die Ausgangshöhe, die Sitzposition, die Größe des Fahrers und die Trittfrequenz. Da wir hier allerdings ausschließlich von der Leistung am Berg sprechen, spielen einige Faktoren wie die Sitzposition eine eher untergeordnete Rolle - schließlich rast man den Berg meistens nicht in Unterlenkerposition und mit 40 km/h hinauf.
Leistungswerte im Überblick
Je nach Dauer der Belastung und Körpergewicht können Radfahrer unterschiedliche Wattzahlen treten.
- Von 65 kg einer Leistung von gut 423 W entspricht.
- Knapp 6 min (5:55 min) eine Leistung von 508 Watt.
- Gewichtsbezogenen Leistung von 7,3 W/kg.
- Dumoulin 5,2 W/kg.
Weitere Faktoren, die die Geschwindigkeit beeinflussen
Bei der Berechnung der Leistung spielen wahnsinnig viele Faktoren hinein. Geben Sie die Entfernung zum Ziel und die eingeplante Zeit ein. Aus Fahrergröße, Fahrergewicht und radtyp-abhängiger Sitzposition ermittelt das Programm die Stirnfläche des Fahrers für die Luftwiderstandsberechnung (siehe FAQ). Bei niedrigeren Geschwindigkeiten kann ein breiterer Reifen vorteilhaft sein, bei höheren ein schmalerer.
Die berechneten Ergebnisse beziehen sich auf mittelmäßig rauhen Straßen-Asphalt. Auf glatten Radbahnen wären die Rollwiderstände deutlich niedriger.
Die Summe dieser drei Teilleistungen ergibt die Gesamtleistung. Die Luftdichte \( \rho \) lässt sich über die Temperatur \( T \) und den Luftdruck \( p \) berechnen. Diese ist allerdings nur für trockene Luft gültig und ändert sich mit steigender Luftfeuchte. Der Luftdruck selbst wird über die barometrische Höhenformel bestimmt.
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