Rennradfahren erfreut sich weiterhin großer Beliebtheit, was aktuelle Verkaufszahlen und soziale Medien belegen. Es ist eine hervorragende Möglichkeit, die Fitness zu verbessern und gleichzeitig die Geschwindigkeit und die Landschaft zu genießen. Gerade in hügeligem und bergigem Gelände suchen immer mehr Rennradfahrer neue Herausforderungen. Dabei sollte die Sicherheit nicht zu kurz kommen.
Rennradhelme müssen in erster Linie Sicherheit bieten, insbesondere bei hohen Geschwindigkeiten. Bei Geschwindigkeiten von bis zu 80 km/h steht die Sicherheit an erster Stelle. Rennradfahrer haben jedoch auch spezielle Anforderungen an ihren Helm. Für eine optimale Leistung sollte der Helm möglichst leicht und aerodynamisch sein, ohne die Belüftung zu vernachlässigen, da man auf dem Rennrad schnell ins Schwitzen gerät.
Der Preis für einen Rennradhelm kann je nach Marke, Modell und Funktionen stark variieren. Einige Einsteigermodelle sind bereits für etwa 50 Euro erhältlich, während High-End-Modelle mehrere hundert Euro kosten können.
Wichtige Eigenschaften von Rennradhelmen
Alle Fahrradhelme, die auf dem europäischen Markt vertrieben werden, müssen ein CE-Prüfzeichen vorweisen und einer DIN-Sicherheitsnorm entsprechen. Das bedeutet aber nicht, dass jeder Helm wirklich sicher ist. Wer sich daher besonders für das Thema Sicherheit interessiert, sollte sich die Listung des Virginia Tech Insitute anschauen. Die wird von vielen Experten als eine Art »Goldstandard« angesehen.
Immer mehr Helme tragen außerdem den Zusatz »Mips« im Namen. Mips ist ein eigenes Unternehmen und steht für »Multi-Directional Impact Protection System« - ein spezielles Schutzsystem also, mit dem mittlerweile Helme vieler Hersteller ausgestattet werden. Die Idee ist, den Fahrer gerade bei einem schrägen Aufprall besser zu schützen. Dafür wird eine zusätzliche Schale in den Helm eingesetzt. Manche Hersteller haben aber auch ihre eigenen Sicherheitssysteme entwickelt. Beispiele dafür sind »KinetiCore« des belgischen Herstellers Lazer oder »WaveCel«, das man bei Helmen der Marken Trek und Bontrager findet.
Leider gibt es keine absolut einheitlichen Rennradhelm-Größen. Wem bei einem Hersteller M passt, benötigt bei einem anderen vielleicht L. Daher sollte man beim Kauf nicht nur auf die Angaben von XS bis XL achten, sondern immer auch die zugehörigen Zentimeterangaben anschauen. Um den eigenen Kopfumfang herauszufinden, setzt man das Maßband etwas überhalb der Ohren an.
Natürlich passt nicht jeder Rennradhelm zu jeder Kopfform - selbst wenn man die korrekte Größe gefunden hat. Hat man schließlich einen Rennradhelm gefunden, der zum Kopfumfang passt und nirgends drückt, sollte man dennoch die Einstellungsmöglichkeiten nutzen, die viele Helme bieten, damit er wirklich perfekt sitzt. In aller Regel kann man Helme mittels Schnallen oder Drehrad am Hinterkopf etwas weiter oder enger machen, bis sie den Kopf sicher umschließen, ohne dabei unangenehm zu drücken. Ist das der Fall, schließt man die Gurtbänder so ums Kinn, dass sie straff anliegen, aber nicht einschneiden. Im Idealfall befindet sich die Kante des Rennradhelms einen guten Finger breit über den Augenbrauen, damit auch die Stirn ausreichend geschützt ist. Dann sollte der Rennradhelm - und auch jeder andere Fahrradhelm - so sitzen, dass man problemlos eine mehrstündige Ausfahrt meistern kann, ohne dass sich Druckstellen bilden. Denn mit Fahrradhelmen ist es genauso wie mit Kleidungsstücken: Wenn sie nicht bequem und komfortabel sitzen, zieht man sie nicht an.
Getestete Rennradhelme im Überblick
Damit auch ihr Kopf ganz leicht seinen »Deckel« findet, haben wir 23 Rennradhelme getestet.
Julbo Fast Lane
Dass ein schön ausgestatteter Rennradhelm nicht allzu viel kosten muss, beweist Julbo mit dem Fast Lane. So ist die Verwendung eines Fidlock-Magnetverschlusses in dieser Preisklasse nicht selbstverständlich. Hat man den Bogen einmal raus, möchte man Fidlock am Helm nicht mehr missen, es vereinfacht das Handling ungemein. Das werden alle bestätigen, die mal versucht haben, eine Standard-Schnalle mit nur einer Hand zu schließen. Der Fast Lane hat andere Vorteile: Der Unisex-Helm lässt sich auch von Pferdeschwanz-Trägerinnen (und -Trägern!) nutzen. Gut gefallen haben uns auch die unkompliziert in der Höhe per Klapp-Schnalle justierbaren Seitenriemen und die gute Belüftung. Außerdem ist der Helm in sechs verschiedenen Farben erhältlich, passend zu jedem Radoutfit.
Julbo präsentiert mit dem Fast Lane einen fair bepreisten Rennradhelm, der mit einer ausgezeichneten Belüftung, einem vergleichsweise leichten Gewicht und weiteren durchdachten Features wie einem Fidlock-Magnetverschluss punkten kann. Die angenehme Polsterung bietet einen hohen Tragekomfort. Dazu kann man die Größenverstellung sehr fein justieren, sodass garantiert nichts zwickt oder einengt.
Scott Cadence Plus
Der Scott überzeugt besonders durch seinen geringen Luftwiderstand. Meint man es ernst mit den neuen Bestzeiten und ist auch die Aerodynamik von gesteigerter Bedeutung, ist der Scott Cadence Plus einen genaueren Blick wert. Der Scott Cadence Plus bietet alles, was einen modernen, zeitgemäßen Rennradhelm ausmacht. Dank der recht großzügigen Innenweite eignet sich der Helm auch für größere Köpfe, das Einstellsystem und der Magnetverschluss am Kinn sind einfach zu handhaben.
Der Helm sitzt wie angegossen. Das ist bei einer etwas »eigenwilligen« Kopfform nicht selbstverständlich. Es ist also davon auszugehen, dass der in S, M und L erhältliche Helm bei etwas »homogener« geformten Köpfen umso besser sitzt. Der Helm ist zwar nicht ganz so »luftig« wie andere - das ist aber typisch für einen auf Aerodynamik getrimmten Helm. Unnötige Wirbel, die den cw-Wert verschlechtern könnten, sollten vermieden werden. Dafür ist die herausnehmbare, waschbare Polsterung umso besser, der Helm sitzt auch auf langen Ausfahrten bequem. Was die Bedienelemente angeht, ist der Helm auf schnelle, hektische Zugriffe ausgelegt, wie sie im Renneinsatz typisch sind. Ein Ass hat der Scott Cadence Plus noch im Ärmel - oder besser gesagt im Lüftungsschlitz: ein abnehmbares Rücklicht. Es ist ordentlich hell und lässt sich in verschiedenen Modi betreiben.
Rudy Project Skudo
Der Rudy Project Skudo wendet sich an alle, die nicht gleich ein Vermögen für einen Helm ausgeben und diesen möglichst breit gefächert einsetzen wollen. Mit dem Skudo hat Rudy Project ein gelungenes Allround-Talent im Sortiment. Dabei ist der Skudo angenehm belüftet, sitzt ausgezeichnet und ist mit einem einfach bedienbaren Verstellsystem ausgestattet.
Im Test nehmen wir den Helm dann auch auf eine herausfordernde Graveltour über rund 350 Kilometer mit und testen ihn auf Herz und Nieren. Die Belüftung des in Größe L getesteten Helms ist ausgezeichnet, ebenso die Polsterung. Der italienische Hersteller kombiniert diese mit einem integrierten Insektennetz, das das Eindringen lästiger Begleiter verhindert. Das Einstellsystem ist höhenverstellbar und recht filigran, drückt damit aber das Gewicht und ist gut bedienbar. Nicht zuletzt hat uns das dezente, italienische Design gefallen. Zwar gibt es den Helm auch in auffälligeren Farben, im von uns getesteten »teal shiny« hat der Helm jedoch einen angenehm zurückhaltenden Farbton.
Uvex Surge Aero Mips
Uvex hat mit dem Surge Aero Mips einen auf Geschwindigkeit getrimmten Rennradhelm mit abnehmbarem Aero-Cover auf den Markt gebracht, der durch einen klassischen Look und einen hohen Tragekomfort überzeugt. Der Uvex Surge Aero Mips richtet sich an ambitionierte Fortgeschrittene und (Halb-)Profis - das macht schon die UVP von knapp 250 Euro klar. Das 3D-IAS-Pro-System sorgt dabei für eine schnelle, unkomplizierte Größenanpassung. Die Reflektoren am Heck sorgen für zusätzliche Sicherheit.
Apropos windschnittig: Uvex hat den Aero Mips mit einem Helmcover versehen, das sich mit wenigen Handgriffen abnehmen lässt. Der Helm wird so im Nu zu einem 306 Gramm schweren, gut belüfteten Rennrad-Allrounder für heißere Tage. Nach unserem Rennen können wir sagen: Wir haben uns sicher und wohl gefühlt! Der Helm macht einen überaus soliden und dabei noch angenehm unprätentiösen Eindruck. Positiv hervorzuheben ist zudem die kratzunempfindliche, matte Helmoberfläche. Zudem sitzt der Rennradhelm bequem auf dem Kopf und lässt sich einfach einstellen.
Giro Isode Mips
Der Giro Isode Mips ist günstig, macht aber trotzdem eine gute Figur im Hinblick auf Sicherheit, denn der Isode Mips ist, wie der Name bereits verrät, mit der Mips-Sicherheitstechnologie ausgestattet. Außerdem sitzt der Unisize-Helm bequem auf dem Kopf und lässt sich einfach an die Kopfgröße anpassen.
Der Isode kommt in Universal-Fit-Größe und trug sich im Test so angenehm, dass wir gleich einen Langzeittest daraus gemacht und den Helm über viele tausend Kilometer getragen haben. Für ein einfaches Anpassen an die Kopfform ist er mit Giros praktischem Roc-Loc-Sport-System ausgestattet. Im Vergleich zu den höherpreisigen Modellen der Marke Lazer, Specialized oder POC wirkt der Giro Isode Mips durchschnittlich in seiner Verarbeitung, auch sind die Riemen unterhalb des Ohrs nicht verstellbar. Für Freizeit-Rennradfahrende, die neben dem Rennrad auch andere Radtypen nutzen, ist der Giro Isode Mips jedoch eine gute Alternative und kann hauptsächlich mit einem attraktiven Preis aufwarten.
Van Rysel RCR-R 900 Mips
Die Hausmarke von Decathlon, Van Rysel, präsentiert mit dem RCR-R 900 Mips einen attraktiven Rennradhelm, der in der Preisklasse unter 100 Euro einen beeindruckenden Benchmark setzt. Er punktet nicht nur mit einem aerodynamischen Design, sondern auch mit einem ausgezeichneten Sitz und einem angenehmen Tragegefühl. Der Helm richtet sich an Rennrad-Einsteiger als auch Fortgeschrittene, die einen Helm suchen, der sozusagen mit ihren Fähigkeiten mitwächst. Egal, ob man ihn nur auf Feierabendrunden mit den Rennrad-Kumpels einsetzt oder schon erste Rennen plant - der RCR-R 900 Mips macht alles mit. Mit seinen 320 Gramm Eigengewicht ist er dabei auch noch nicht allzu schwer.
Sweet Protection Falconer Aero 2 Vi Mips
Der Sweet Protection Falconer Aero 2 Vi Mips ist haarscharf an einer Empfehlung vorbeigeschrammt. Der futuristische Look und die umfassende Ausstattung machen ihn zu einem auffälligen Helm. Allein der Komfort des Falconer lässt einen mit der Zunge schnalzen - fast fühlt es sich so an, als würde man eine Mütze aufsetzen. Dazu kommt ein sehr leichtgängiges, fein gerastertes Verstellsystem, das ihm einen guten Sitz verleiht. Vom Aussehen und der Verarbeitung her hat Sweet Protection hier vieles richtig gemacht.
Oakley Aro5 Race I.C.E.
Der Oakley Aro5 Race I.C.E. Mips hat von allen getesteten Helmen eine der detailverliebtesten Ausstattungen. Das liegt zum einen am im Nacken höhenverstellbaren Anpassungssystem und zum anderen an einem Streifen aus silikon-ähnlichem Material an der Stirn. Der verhindert nicht nur, dass der Helm verrutscht, sondern auch, dass Schweiß von der Stirn in die Augen geraten kann. Dazu kommt die vergleichsweise großzügige Polsterung. Alles in allem ist der Helm mit seinen 326 Gramm nicht der leichteste - dafür weiß man mit dem Aro5 Race I.C.E. Wie viele Helme in dieser Preisklasse verfügt der Aro5 Race über eine »Sonnenbrillengarage«. Zwei Gummieinsätze sorgen dafür, dass die Sonnenbrille an Ort und Stelle bleibt, wenn man sie absetzt. Der Helm verfügt darüber hinaus über eine große Anzahl an Lüftungsöffnungen - trotzdem dürfte er in Hinblick auf cw-Wert ganz gut mit dabei sein. Oakley setzt auf das BOA-Schnellverstellsystem, um die Anpassung des Helms an den Kopf so einfach wie möglich zu gestalten. Zwar fällt der Oakley Aro5 Race I.C.E.
Ein Kernbestandteil des Helms ist das twICEme-Sicherheitssystem. Daten zu Allergien, vorherigen Verletzungen, Versicherungsdaten, Notfallkontakte und mehr können über die twICEme-App auf einem persönlichen Nutzerprofil gespeichert werden. Dank der großflächigen, reflektierenden Bereiche fällt der Aro5 Race im Dunkeln sofort auf. In Kombination mit dem Mips-Schutzsystem birgt der Helm ein hohes Sicherheitspotenzial - erst recht in Kombination mit twICEme . Nicht zuletzt hat uns auch das Zubehör gefallen: Oakley legt dem Helm eine praktische Aufbewahrungs- bzw.
Uvex Race 7
Im Test setzen wir den Helm auf einer relativ langen Rennradtour über mehr als hundert Kilometer ein - und sind schon beim Aufsetzen positiv überrascht. Das herausnehmbare, waschbare Polster fällt im Vergleich zu anderen Helmen sehr großzügig aus, soll bedeuten: Uvex polstert den Helm auch an Stellen, an denen andere Hersteller darauf verzichten. Ein weiterer Punkt ist die Aerodynamik. Der Hersteller verzichtet zugunsten eines geringen cW-Werts auf allzu verwinkelte Belüftungsöffnungen. Der neuen Bestzeit auf dem Strava-Segment steht mit diesem Helm also nichts im Wege! Last but not least hat uns das IAS-Anpassungssystem sehr gut gefallen. Der »Uvex Wing« umschließt den Hinterkopf ausgezeichnet, der Drehverschluss ist fein gerastert und leichtgängig. An der Seite sind die Gurte höhenverstellbar.
Der Uvex Race 7 aus unserem Vergleich der Rennradhelme für Herren hat am unteren Helmbereich eine zusätzliche Schale. Somit bietet der Uvex Race 7 ausreichenden Schutz. Der Uvex Race 7 Rennradhelm für Herren hat insgesamt 24 Lüftungslöcher. Sie sind so angeordnet, dass der Helm von allen Seiten ausreichend belüftet wird.
POC Ventral Air Mips
Schon beim ersten Blick macht der Ventral Air Mips von POC deutlich: H...
Cube
Der Preis-Leistungs-Sieger Cube zeigt, dass auch günstige Helme für gerade mal 60 Euro eine super Passform besitzen und mit sämtlichen Features wie Mips, Mückennetz und abnehmbarem Visor ausgestattet sind. Besonders beim Fallturmtest hat er hervorragende Beschleunigungswerte erzielt.
Nutcase
Nicht zu toppen ist der urbane Helm von Nutcase. Aus diesem Grund unsere Empfehlung Urban.
Ekoi
Ein absolutes Performance-Modell und unsere Empfehlung Road ist der Helm von Ekoi. Mit einem Gewicht von gerade mal 256 Gramm hat er zudem perfekte Lüftungskanäle und passt sich durch kinderleichte Bedienung angenehm an den Kopf an.
Uvex (Testsieger)
Auf ganzer Linie hat Uvex überzeugt. Hier zeigt es sich, dass „Made in Germany“ immer noch einen aussagekräftigen Wert hat. Unser Testsieger und zugleich Helmheld Nr.
Abus AirBreaker
Der Abus-AirBreaker-Rennradhelm überzeugt durch seine ausgezeichnete Kombination aus Leichtigkeit, Sicherheit und Aerodynamik. Sein innovatives Multi-Speed-Design ermöglicht eine optimale Belüftung in jeder Fahrsituation, während die Wabenstruktur für hervorragende Aerodynamik sorgt. Besonders beeindruckend ist das ActiCage-Lite-System, das Strukturverstärkung im EPS-Material für optimale Stabilität bietet. Dieser Helm ist ideal für professionellen Radsport und bietet maximalen Komfort und Schutz.
Abus GameChanger
Der Abus Rennradhelm GameChanger bietet hervorragende Sicherheit, Funktionalität und Design. Mit einer stabilen Verbindung aus EPS und Polycarbonat-Außenschalen sorgt er für zuverlässige Stoßabsorption, ideal für hohe Geschwindigkeiten. Sein Multi-Position-Design gewährleistet zudem optimale Aerodynamik und Forced-Air-Cooling-Technology für angenehmes Kopfklima. Uns gefällt auch das Zoom-Ace-Justier-System, welches eine individuelle Passform, inklusive Höhenverstellbarkeit für Zopf-Träger ermöglicht. Zusätzlich bieten die FlowStraps Aerodynamik und Komfort.
Giro Agilis
Der Rennradhelm für Erwachsene, Modell Giro Agilis, schnitt in unserem Vergleich mit einem sehr guten Ergebnis ab, weil er nur 260 g wiegt und sich bequem tragen lässt. Eine Vielzahl von Öffnungen sorgen für gute Belüftung. Trotzdem hat der Helm hervorragende Schutzeigenschaften.
Abus Viantor
Mit seinem sportlichen Stil erweist sich der Abus-Rennradhelm Viantor als sehr gute Option, die sich vor allem für Anfänger empfiehlt. Des Weiteren gefällt uns sein geringes Gewicht von nur 320 g, was in Kombination mit seinem hohen Tragekomfort einen großen Vorteil darstellt.
Uvex Rise
Der Uvex Rise Rennrad-Fahrradhelm in Beige/Schwarz für 2024 bietet Schutz und Stil. Mit einer zweiten PC-Schale für zusätzlichen unteren Helmschutz und dem anpassbaren Uvex anatomic IAS-System passt er sich besonders gut an den Kopfumfang an. Das aerodynamische Belüftungsdesign mit elf Lüftungskanälen sorgt zudem für eine optimale Ventilation. Uns gefällt auch, dass das FAS-Gurtband eine einfache und genaue Anpassung an die Kopfform ermöglicht. Hochwertige, strukturierte Helmpolster verbessern die Belüftung und sind herausnehmbar und waschbar. Mit einem Gewicht von nur 270 Gramm bietet dieser Helm Komfort und Sicherheit für Radfahrer im Bereich von 52 bis 56 cm.
Funwict Fahrradhelm mit Visier
Der Fahrradhelm ist mit einem integrierten Visier sowie einer Sonnenblende ausgestattet, die Ihre A...
Rennradhelm Test von ROADBIKE und TÜV SÜD
ROADBIKE hat gemeinsam mit TÜV SÜD zwölf aktuelle Top-Helme getestet, um herauszufinden, ob leichte Helme den massiven Kräften bei einem Sturz widerstehen können. Dabei wurden Schutzwirkung, Belüftung, Tragekomfort und Anpassbarkeit bewertet.
Testergebnisse im Detail
Die Testergebnisse der Helme im Detail:
- Abus AirBreaker: Sehr gut (87 Punkte)
- Bollé Furo MIPS: Gut (58 Punkte)
- Bontrager Velocis MIPS: Sehr gut (75 Punkte)
- HJC Ibex 2.0: Sehr gut (75 Punkte)
- Lazer Genesis: Sehr gut (74 Punkte)
- Met Trenta 3k Carbon: Sehr gut (81 Punkte)
- Oakley Aro 3 MIPS: Gut (68 Punkte)
- POC Ventral Lite: Überragend (91 Punkte) - ROADBIKE-Testsieger
- Rudy Project Venger: Sehr gut (77 Punkte) - ROADBIKE-Preis-Leistungs-Tipp
- Scott Centric Plus: Sehr gut (79 Punkte)
- Specialized S-Works Prevail II Vent: Sehr gut (91 Punkte) - ROADBIKE-Testsieger
Große Unterschiede beim Helm-Gewicht
Schon beim ersten Check auf der Waage zeigen sich überraschende Unterschiede, was die Hersteller als "leicht" definieren: So wiegt etwa der Furo MIPS von Boll. selbst ohne die demontierbaren Aero-Cover deutlich mehr als 300 Gramm - und damit rund 50 % mehr als das leichteste Modell im Testfeld, der erst jüngst vorgestellte Ventral Lite von POC mit schlanken 203 Gramm. Ein Unterschied, der in der Praxis deutlich spürbar ist, denn das Gewicht muss von der Nackenmuskulatur gehalten werden. Klar, dass die irgendwann ermüdet, wenn die Tour länger dauert.
Hoher Schutz bei geringem Gewicht
Ausnahmslos alle Helme erfüllen auch die verschärften Anforderungen unseres Crashtests und reduzieren die auf den Kopf einwirkenden Kräfte auf weniger als die von der Norm vorgeschriebenen 250 g - einige sogar deutlich.
Die besten Ergebnisse lieferten die Modelle von Abus, Bontrager und Specialized mit Werten unter 170 g beim ersten Aufschlag. Aber selbst der "schwächste" Helm im Vergleich, der Venger von Rudy Project, hat mit 217 g noch reichlich Reserven zur Norm. Ebenfalls erfreulich: Selbst nach einem zweiten Aufschlag, wie er in der Praxis bei einem Unfall nicht selten ist, blieb die Schale bei allen Modellen intakt.
Das etwas unerwartete Gesamtergebnis des Crashtests: Obwohl er mit 234 g zu den leichtesten Helmen gehört, bietet der S-Works Prevail II Vent den insgesamt besten Schutz, knapp vor dem ebenfalls superleichten Ventral Lite von Poc und dem AirBreaker von Abus.
Belüftung im Test
Für die Belüftung wurde gemessen, wie viel Wasser in einem definierten Zeitraum auf dem Prüfkopf verdunstete. Je höher der Wert, desto besser die Belüftung.
Die Bestnoten gab es für die Helme, die sowohl im Labor wie auch in der Praxis überzeugten: Wie schon beim Gewicht und der Schutzwirkung belegt auch in dieser Disziplin das Trio Prevail, Ventral und Airbreaker die vorderen Plätze, aber auch der Furo MIPS von Bollé beeindruckte und lieferte im Labor den Bestwert - trotz der weniger "offenen" Helmschale.
Tragekomfort und Anpassung
Top-Werte bei Gewicht, Schutz und Belüftung erscheinen schnell zweitrangig, wenn sich der Helm nicht angenehm trägt und drückt. Auch sollte er leicht einzustellen sein, damit er sicher auf dem Kopf sitzt und nicht verrutscht - sonst kann er im Sturzfall auch nicht schützen. Im Idealfall sollte ein neuer Helm innerhalb weniger Sekunden angepasst sein. Im Wesentlichen geht es dabei um die korrekte Positionierung der Riemendreiecke unter den Ohren (idealerweise sitzen sie ca. 1 cm unter dem Ohrläppchen), die Höheneinstellung des Tragesystems im Nacken und die Länge des Kinnriemens.
Einige Hersteller vernähen die Riemendreiecke fest, sodass sie nicht justiert werden können. Der Vorteil: Sie können sich auch nicht verstellen, und durch den Verzicht auf zusätzliche Clips liegen sie bequemer an. Die Kopfweitenanpassung erfolgt über ein meist hinten platziertes Drehrädchen.
Die 10 besten Straßenradhelme des Jahres 2025
Falls du nach Sicherheit, Aerodynamik und Komfort für deine Straßenfahrten suchst, haben wir hier die Auswahl der besten Fahrradhelme für 2025 für dich. Diese Modelle wurden aufgrund ihres innovativen Designs, fortschrittlichen Schutzes und ergonomischen Sitzes ausgewählt, um ein sicheres und komfortables Fahrerlebnis zu gewährleisten.
- Lazer Genesis Helm MIPS - Weiß
- Lazer Strada KinetiCore Helm - Titanium
- Abus Macator Helm - Gleam Silver
- KASK Mojito3 Helm - Matt Schwarz
- Bollé Exo MIPS Helm - Weiß
- Lazer Strada KinetiCore Helm - Gelb/Schwarz
- KASK Protone Helm - Schwarz Glänzend
- KASK Valegro Helm - Weiß
- Abus WingBack Helm - Goldfish Orange
- Giro Helios Spherical Helm - Matt Schwarz
Vergleichstabelle der besten Straßenradhelme
Um dir die Wahl zu erleichtern, findest du hier eine Vergleichstabelle mit den wichtigsten Merkmalen der 10 besten Fahrradhelme für den Straßenradsport.
| Produkt | Modell | Gewicht (g) | Belüftung | Anpassung | Sicherheit |
|---|---|---|---|---|---|
| Lazer Genesis Helm MIPS | Weiß | 195 | 22 Belüftungsöffnungen | Advanced Rollsys | MIPS |
| Lazer Strada Kineticore | Titanium Silber | 290 | 23 Belüftungsöffnungen | ScrollSys | Kineticore |
| Abus Macator Helm | Gleam Silber | 300 | 13 Belüftungsöffnungen | Zoom Ace | In-Mold, Reflektoren |
| KASK Mojito 3 | Mattschwarz | 230 | Gute Luftzirkulation | Octo Fit | Hohe Sicherheit und Komfort |
| Bollé EXO MIPS | Weiß | 310 | Optimierte Luftkanäle | Click-to-Fit | MIPS, AViD EPS |
| Lazer Strada Kineticore | Gelb / Schwarz | 290 | 23 Belüftungsöffnungen | ScrollSys | Kineticore |
| KASK Protone | Schwarz Glänzend | 215 | 20 Belüftungsöffnungen | OCTO Fit | In-Moulding & MIT |
| KASK Valegro | Weiß | 180 | 37 Belüftungsöffnungen | Octo Fit | In Moulding |
| Abus WingBack | Goldfish Orange | 230 (S), 240 (M), 270 (L) | 10 Einlässe / 7 Auslässe | Zoom Ace Urban | ActiCage |
| Giro Helios Spherical | Mattschwarz | - | 15 Belüftungsöffnungen | Roc Loc 5 Air | MIPS und Spherical |
Weitere Testberichte und Meinungen
Alle 20 Helme im Test bieten einen vernünftigen Schlagschutz. Viele haben Rotationseinbauten, um die Drehbelastung des Kopfes bei schrägen Stößen zu reduzieren, was das Schutzniveau verbessert, aber nicht immer gleich gut funktioniert.
Verwandte Beiträge:
- Rennrad Bekleidung Wetter: Optimaler Schutz bei jedem Wetter
- Manuel Neuer Rennrad: Fakten, Bilder & mehr
- Rennradlenkerformen: Ergonomie, Auswahl & Tipps
- Rennrad Reifendruck 100 kg Fahrergewicht: Der richtige Druck für optimale Leistung
- Mountainbike mit Beleuchtung: Sicherheit im Dunkeln
- Radfahren auf Kos: Die schönsten Touren & Tipps für Ihren Urlaub
Kommentar schreiben