Der Königsweg zur Beförderung eines Carbonbikes ist der Innenraum des Autos. Es bietet Schutz gegen Wind und Wetter, schützt vor Vibrationen, welche die Carbonstruktur beeinträchtigen können. Das Fahrverhalten des KFZ bleibt unberührt und der Diebstahlschutz ist maximal. Bei der Fixierung kann es nicht zu Quetschungen der Carbonstruktur durch zu starkes Anziehen von Krallen kommen.
Es gibt mehrere Möglichkeiten, Fahrräder mit dem Pkw zu transportieren. Am besten eignen sich dafür Dach- oder Heckträger.
Transportvarianten im Überblick
Hier eine Übersicht der gängigsten Transportmethoden für Rennräder:
- Innenraumtransport: Die sicherste Variante ist der Transport des kompletten Bikes im Auto, ob Kombi oder Transporter.
- Anhängerkupplung: Ist eine Anhängerkupplung vorhanden, ist diese Variante die erste Wahl. Nachteil der Anhängerkupplung ist die eingeschränkte Sicht beim Rangieren und die mit einhergehende Crashgefahr.
- Heckklappenträger: Ist keine Anhängerkupplung vorhanden so bleibt der Heckklappenträger. Nachteil des Heckklappentransportes ist die eingeschränkte Sicht beim Rangieren und die mit einhergehende Crashgefahr; etwas weniger wie bei der Anhängerkupplung, da kompakter am Fahrzeug.
- Dachtransport: Ist kein Platz im Auto, keine Anhängerkupplung vorhanden, das persönliche Risiko eines Heckklappenträgers zu groß, bleibt noch der Dachtransport.
Der veloboy Fahrradträger
Die Einladehilfe für den Transport von Fahrrädern im Auto. Einfach das Fahrrad auf den veloboy Fahrradträger stellen und in das Auto hinein rollen. Der veloboy vereint Einladehilfe und Transportsystem in einem und ermöglicht den komfortablen Transport von bis zu drei Fahrrädern im Fahrzeuginnenraum. Das mühsame Heben der Räder auf einen Dachträger oder das Anbringen an der Anhängerkupplung gehört der Vergangenheit an. Es sind alle Fahrzeuge mit einer Heckklappe und ausreichend Platz im Innenraum geeignet. Das zu transportierende Fahrrad muss ohne Vorderrad aufrecht in das Auto geschoben werden. Bei Fahrrädern mit einer Federgabel kann mit dem Niederholer die Federgabel vorgespannt werden und so bis 10 cm niedriger eingestellt werden. Durch die flache Bauweise des veloboys und die verstellbaren Gabelhalterungen können die Fahrrädern sehr kompakt links oder rechts positioniert werden.
Worauf Sie beim Transport achten sollten
Um ein Verrutschen zu verhindern, sollten Sie das Fahrrad im Auto befestigen oder anderweitig sichern. Zudem ist es mit Blick auf die Ladungssicherung mitunter besser, ein Fahrrad oder E-Bike liegend im Auto zu transportieren. Bei letzterem sollten Sie den Akku außerdem separat aufbewahren.
So heißt es unter § 22 Abs. Sie müssen also sicherstellen, dass das Fahrrad beim Transport im Auto auch bei einer Notbremsung nicht verrutscht. Möglich ist dies etwa durch Gurte oder spezielle Fahrradhalterungen, die im Fahrzeug verschraubt werden. Um eine Verschmutzung des Kfz zu vermeiden, sollten Sie zudem eine Plane oder Decke unterlegen.
Wichtig: Anbauteile wie Luftpumpe, Akku oder Transportkörbe entfernen, damit sie nicht zum gefährlichen Geschoss werden können.
Dachträger: Was ist zu beachten?
Voraussetzung für die Mitnahme eines Fahrrades auf dem Autodach ist entweder eine Dachreling oder ein vom Autohersteller empfohlenes Trägersystem. Eine Decke schützt das Dach während der Montage vor Kratzern. Rad und Träger dürfen dabei die zulässige Dachlast nicht überschreiten. Auch hier muss der Fahrradrahmen am Träger festgeschraubt bzw. festgeklemmt werden, bevor man die Räder ohne Spiel festschnallt.
Nicht vergessen: Der Fahrer oder die Fahrerin sieht das Rad nicht! Bevor Sie in Unterführungen, (Tief-)Garagen, und Parkplätzen mit Sperrbalken fahren, immer an die Ladung denken. Mit Rädern am Dach ist ein Auto oft deutlich zu hoch! Am besten einen Warnhinweis im eigenen Sichtbereich anbringen. Übersehen einer mangelnden Durchfahrtshöhe am besten geschützt.
In regelmäßigen Abständen haben wir Reparaturanfragen aufgrund von Transportschäden, klassisch dem Dachtransport. Hiervon sind dann meist der Lenker, Vorbau, sowie das Steuerrohr, bzw. der Übergang zum Unterrohr betroffen. Ist der Zusammenstoß noch relativ glimpflich abgelaufen, raten wir zum Austausch des Lenkers und dem Vorbau.
Heckträger: Sicherheit geht vor
Für einen Heckträger benötigt das Auto eine Anhängerkupplung oder eine vom Hersteller freigegebene stabile Heckklappe, an der der Träger montiert werden kann. Sitzt der Träger auf der Anhängerkupplung, sollte der Kugelkopf zuvor gereinigt werden. Die Verriegelung muss hörbar einrasten. Dazu schützen Sicherungsbolzen oder ein Schloss gegen Verrutschen oder Diebstahl.
Der Träger muss ein Folgekennzeichen tragen, und - sofern er die Rückleuchten verdeckt - eine Beleuchtungsanlage. Die Traglast des Trägers und die Stützlast der Anhängerkupplung dürfen nicht überschritten werden - vor allem beim Transport schwerer Pedelecs geschieht das schnell. Weitere Sicherheitshinweise finden sich in der Bedienungsanleitung des Autos und des Heckträgerherstellers. Das schwerste Rad sollte zuerst und damit der Fahrzeugmitte am nächsten auf dem Träger stehen. Das Rad wird zunächst mit dem Rahmen an der Trägerstange fixiert. Danach die Reifen mit Schlaufen so festzurren, dass kein Spiel bleibt. Schließlich wird das Fahrrad zusätzlich mit Spanngurten gesichert.
Außerdem dürfen die Räder seitlich jeweils höchstens 40 Zentimeter über der sichtbaren Schlussleuchte hinausragen, maximal darf das mit Rädern beladene Auto 2,55 Meter breit sein. Beim Fahren gilt: Fuß vom Gas. Nicht nur der Luftwiderstand erhöht sich beim Fahrradtransport, auch das Kurven- und Bremsverhalten des Wagens wird schlechter. Die ADAC Experten raten daher, maximal 120 km/h schnell zu fahren, und keine Abdeckplanen zu verwenden. Bei Sturm sollte die Geschwindigkeit weiter gedrosselt werden. Zudem empfiehlt es sich, nach ein paar Kilometern kurz zu stoppen, um zu kontrollieren, ob das Rad noch fest sitzt.
Regeln im Ausland beachten
Wer seine Fahrräder mit in den Urlaub nimmt, muss im Ausland einige Besonderheiten beachten. Überstehende Ladung, die nach hinten über die im Kfz-Schein eingetragene Gesamtlänge des Fahrzeugs hinausragt, muss entsprechend gekennzeichnet werden. Die Bestimmungen sind in Europa länderspezifisch geregelt und unterscheiden sich stark. Generell sollten sich Reisende deshalb vorab über die länderspezifischen Besonderheiten ihres Urlaubslandes informieren.
Achtung: Auch bei Mietfahrzeugen (zum Beispiel bei Wohnmobilen mit Fahrradgepäckträger) ist der Mieter für die richtige Kennzeichnung des Heckträgers verantwortlich. Deshalb gilt: Immer vor Antritt der Reise prüfen, welche Kennzeichnung im Urlaubsland vorgeschrieben ist und ob zum Beispiel eine entsprechende Warntafel im Mietfahrzeug vorhanden ist.
In einigen Ländern, wie Spanien, Portugal und Italien, ist überstehende Ladung mit einer speziellen Warntafel zu kennzeichnen. Dieses unterscheidet sich je nach Land in Art und Beschaffenheit. In Italien darf das Fahrrad nicht breiter sein als das Auto.
Auch der maximal zulässige Überstand nach hinten unterscheidet sich je nach Reiseland. Das bedeutet zum Beispiel für Italien- oder Spanien-Urlauber, dass eine Warntafel auch angebracht werden muss, wenn der Fahrradheckträger eingeklappt ohne Fahrräder transportiert wird. Wer überstehende Ladung nicht kennzeichnet, muss mit einer Geldstrafe rechnen. Diese kann je nach Art des Verstoßes hoch ausfallen. In Italien beispielsweise werden Verstöße mit Bußgeldern bis 1697 Euro geahndet.
Strukturschäden vermeiden
Es gibt Fixierungssysteme, mit Riemen und Ösen, sowie auch mit Schraub- / Klemmbackenverbindungen, aber aufgepasst! Belastung, Einsatz des Rades, fortsetzt und so zu einem abrupten Versagen führen kann. Hier ein Beispiel eines Strukturschaden durch zu starke Klemmung und Vibrationen während der Fahrt.
Ist kein ausreichender Innenraum vorhanden, empfehlen wir die Anhängerkupplung, danach den Dachtransport. z.B. zusätzliche Kennzeichnung für Ladung, welche über das Fahrzeug hinaussteht. Unbedingt zu beachten ist auch die empfohlene max. Wenig Geld, es sollte aber nicht an falscher Stelle gespart werden. Hier wäre jedoch die etwas umständlichere Beladung und der erhöhte Spritverbrauch zu bedenken. Crashrisiko bei niedrigen Durchfahrten, sowie die zusätzlichen Belastungen für das Carbonbike durch Vibrationen und den mangelnden Schutz gegen umherfliegende Teile.
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