Rennradkappe unter dem Helm: Vorteile und Nachteile

Im Rennradsport sind sie nicht mehr wegzudenken: Cycling Caps! Die leichten Caps zum Tragen unter dem Fahrradhelm sind jedoch nicht nur ein trendiges Accessoire, sondern bieten dir zudem auch maximale Funktionalität auf dem Bike. In unserem Sortiment findest du eine große Auswahl an Cycling Caps, die sich zum Tragen unter dem Helm eignen. Erhältlich sind diese in allen gängigen Größen, Farben, Team Styles, Materialien und Preis Klassen von namhaften Herstellern wie ROSE, assos, castelli, Mavic, Buff, Löffler, GORE WEAR und Co.

Was ist eine Rennradkappe?

Rennrad Caps sind Schirmmützen, die unter dem Helm getragen werden. Im Gegensatz zu Rennrad-Mützen, die deinen Kopf auf dem Rennrad vor Kälte schützen sollten, sind die auffälligen Caps besonders im Sommer gefragt, da sie dir auf dem Bike einen hervorragenden Schutz vor Insekten und UV-Strahlung bieten.

Vorteile einer Rennradkappe

  • Schutz vor Insekten: Durch die zusätzliche Schicht unter dem Helm halten sie dir störende Insekten vom Leib.
  • UV-Schutz: Sie reduzieren die UV-Strahlung, die auf deinen Kopf trifft.
  • Blendschutz: Mit ihrem kleinen Schirm können sie auch leicht vor dem blendenden Sonnenlicht schützen.
  • Feuchtigkeitsmanagement: Dank der funktionalen Materialien leitet die Cap überschüssige Feuchtigkeit und Wärme schnell nach außen ab und hinterlässt dabei ein angenehm kühles und trockenes Tragegefühl.

Nachteile einer Rennradkappe

Cycling Caps sind zwar nicht winddicht und schützen dich nicht unbedingt vor Kälte, dafür spielen sie ihr ganzes Können an warmen Tagen aus. Wenn du dich an kalten Tagen vor kühlem Fahrtwind schützen möchtest, solltest du zu einer wärmenden Fahrradmütze greifen. Diese unterscheiden sich in ihrem Material von den sommerlichen Cycling Caps, da hier besonders der Kälteschutz und die Isolation im Vordergrund steht.

Worauf du bei der Wahl der richtigen Cap achten solltest

Wichtig ist, dass Dir die Bike-Cap oder Fahrradmützen unterm Helm keine Druckstellen bereitet. Die Kombination mit manchen Helmverschlussringen am Hinterkopf kann drücken - dann kannst Du entweder den Helm anders einstellen oder eine andere Mütze probieren. Die Cap darf außerdem nicht zu straff sitzen - wenn Du z. B. einen großen Kopf hast, orientiere Dich also eher an elastischeren Materialien oder großzügig geschnittenen Exemplaren.

Wenn Du beim Radfahren eine Brille trägst, pass auf, dass es zwischen Brille, Mütze/Schirm und Helm nicht zu eng wird - und trage die Brillenbügel am besten über Deiner Cap. Falls Du im Winter eine gefütterte Mütze oder ein Stirnband tragen willst, achte beim Helmkauf darauf, dass auch eine etwas dickerer Stoff ohne zu drücken darunter passt und der Helm weiterhin gerade sitzt und sich immer gut schließen lässt!

Wintermützen im Test

Wer im Winter Rad fahren will, braucht eine Mütze. Handelsübliche Mützen aus Wolle sind aber meist zu dick: Der Helm passt nicht mehr oder man gerät durch die eng angedrückte Mütze leicht ins Schwitzen. Sogenannte Unterhelmmützen sind aus einem dünnen Material, sie passen unter den Helm, schützen vor Wind und führen im Idealfall auch Schweiß ab. Bei uns im Test sind zwei Grunddesigns vertreten: Die sogenannte Beanie, deren Design an eine Badekappe erinnert, und Modelle mit einem Schirmchen wie eine Baseball-Kappe. Beide Schnitte lassen sich jedoch zumindest bei den Wintermodellen über die Ohren ziehen und schützen auch im Nacken vor Kälte.

Beanies vs. Caps

Der Vorteil der Beanies: Sie lassen sich platzsparender zusammenlegen und so besser in Taschen stecken. In der Regel sitzen sie auch bequemer, da sie mit nur einem Spanngummi auskommen. Die Caps hingegen haben einen Schirm, der die Augen vor Regentropfen und Sonnenstrahlen schützen soll.

Beispiele für Winter Caps

  • Endura Pro SL Winter Cap: Eine Mütze im Baseballkappen-Design mit kleinem Schirm und Verlängerungen für die Ohren und den Nacken. Das winddichte Material ist dünn, wärmt aber gut.
  • Vaude Bike Windproof Cape III: Eine Unterhelmmütze in Beanie-Form aus recycelten PET-Flaschen. Sie schützt den Kopf vor Kälte, Wind und Regen.
  • POC Thermal Cap: Folgt dem Baseball-Cap-Design, ergänzt um Abdeckungen für die Ohren und den Nacken. Der Schirm ist größer und schützt gut vor Sonnenstrahlung und Regentropfen.
  • Gore Beanie: Mit »Windstopper«-Material, das gleichzeitig atmungsaktiv und winddicht sein soll.
  • GripGrab Winter Cycling Cap: Besteht aus zwei Materialien: Der Kappenteil ist aus glattem und winddichtem Polyester, der untere Teil über Ohren und Nacken aus Fleece.
  • POC Avip Road Beanie: Besteht aus einem dünnen Stretch-Material, das innen angeraut ist.

Weitere Tipps

Die Kunst eine Radmütze korrekt zu tragen ist heute nicht mehr sehr verbreitet. Im Sommer schützt der Helm vor der Sonne und eine zusätzliche Mütze würde schnell zu warm werden. Im Winter ist die Rennmütze dagegen viel zu dünn und als Schutz vor der Kälte bei weitem nicht ausreichend. Und natürlich darf eine Radmütze nur auf dem Rennrad, bei der Siegerehrung oder direkt vor der Ausfahrt, unmittelbar danach oder bei einem Kaffeestop getragen werden. In Verbindung mit voller Montur.

Unter dem Helm trägt man eine Mütze im Frühjahr oder im Herbst, wenn es nicht mehr allzu kalt ist, aber auch noch nicht brütend heiß. In dem Fall liegt die Mütze auch eng am Kopf an, der Helm kommt ja noch drüber. Die Kunst besteht darin, die Mütze ohne Helm richtig zu tragen. Denn dann darf sie keinesfalls press anliegen, sondern muss etwas Luft haben, bestenfalls gerade so auf dem Kopf sitzen ohne runterzurutschen, Schirm nach vorne und nach unten.

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