Rennrad Bekleidung Damen Test: Was Sie Wissen Müssen

Hitze, Schweiß, Erschöpfung - und kühlender Fahrtwind. Dies gehört zum Rennradfahren im Sommer dazu. Bei hohen Temperaturen braucht man nicht viel: Rad, Schuhe, Socken, Helm, Brille, Trikot, Hose. Gerade bei der Bekleidung gilt: weniger ist oft mehr. Leichtgewicht, Atmungsaktivität, wenig Stoff für eine gute Belüftung.

Die Richtige Passform und Materialauswahl

Die Fahrradbekleidung für Damen sollte so geschnitten sein, dass sie sich den weiblichen Formen anpasst. Achten Sie auf ein gutes Preis-Leistungs-Verhältnis. Es sollte ein atmungsaktives Material verwendet werden. Natürlich sollte auch auf die Verarbeitung geachtet werden. Es sollten keine Nähte oder sonstige Fertigungsfehler vorhanden sein.

Ein gutes Material ist ein Gewinn für jeden Radfahrer, da es den Komfort erhöht, während schlechte Materialien das Fahren unangenehm machen. Fahrradbekleidung sollte aus atmungsaktiven und wasserabweisenden Materialien hergestellt werden. Durch die Verarbeitung und Funktionen kann man sicherstellen, dass die Bekleidung einen bequemen Sitz bietet und dass sie auch bei schlechtem Wetter zuverlässig schützt.

Wenn Sie eine Fahrradbekleidung für Damen suchen, sollten Sie zunächst darauf achten, dass sie für Ihre Körperform geeignet ist. Einige Hersteller bieten spezielle Größentabellen an, mit denen Sie Ihre Körpermaße vergleichen können. Wähle eine Bekleidung aus einem atmungsaktiven Material, wie zum Beispiel Polyester oder Merinowolle, damit Du entspannt und trocken bleibst.

Verschiedene Arten von Fahrradbekleidung für Damen

Es gibt verschiedene Arten von Fahrradbekleidung für Damen, die alle unterschiedliche Funktionen erfüllen:
  • Radhosen sind die perfekte Wahl für längere Fahrradtouren. Sie bieten einen hohen Tragekomfort und schützen vor Kälte und Wind.
  • Radjacken sind besonders wärmende Bekleidungsstücke, die vor Kälte und Wind schützen.
  • Windjacken sind besonders leichte und atmungsaktive Jacken, die vor Wind und Wetter schützen.
  • Radshirts sind enge und atmungsaktive Shirts, die speziell für das Radfahren entwickelt wurden.
  • Radhandschuhe sind besonders wichtig, um die Hände vor Kälte und Wind zu schützen.

Worauf Sie Beim Kauf Achten Sollten

Wenn Du auf der Suche nach der passenden Fahrradbekleidung für Dich bist, solltest Du einige wichtige Punkte beachten. Zuerst einmal solltest Du wissen, welchen Einsatzzweck die Bekleidung haben soll. Möchtest Du nur zum Spazierenfahren unterwegs sein oder wirst Du auch an Rennen teilnehmen? Außerdem solltest Du auf die Passform achten. Die Fahrradbekleidung sollte so geschnitten sein, dass sie Deinen Körperformen angepasst ist.

Ein weiterer wichtiger Punkt ist das Material. Es sollte atmungsaktiv und wasserabweisend sein. Auch die Verarbeitung ist wichtig. Es gibt viele verschiedene Hersteller und Modelle, die alle unterschiedliche Preise haben. Schließlich solltest Du auch auf die Funktionen achten. Es gibt verschiedene Arten von Fahrradbekleidung, die Du für das Radfahren brauchst.

Damen Radhosen im Test: Besonderheiten und Unterschiede

Die Sitzpolster, die in Damen-Modell-Radhosen verarbeitetet werden, sind in der Regel speziell der weiblichen Anatomie angepasst. Bei manchen Modellen sind sie etwas dicker gehalten, gerade im Bereich der Sitzknochen. Anders als bei Männer- werden viele Frauen-Radhosen auch als Modelle ohne Träger angeboten. Hinsichtlich des Dauer-Tragekomforts liegen jedoch in den meisten Fällen Träger-Modelle vorne.

Einen speziellen Weg hinsichtlich der Sitzpolster schlagen hier die Ergonomie- und Sattelspezialisten von SQ-Lab ein. Ihre Ingenieure haben ein Polster entwickelt, das in der Premium-Version gerade einmal vier Millimeter dünn ist. Das Sitzgefühl: hart. Das Gefühl nach mehreren Fahrstunden auf dem Rennrad: Das Konzept funktioniert. SQLab hat es geschafft, dass dieses harte Pad genauso gut „atmet“ wie ein klassisches. Der Grund für die klassische Herstellungsweise ist unter anderem, dass Hose und Körper an dieser Stelle nicht übermäßig erhitzen sollen. In diesem Testfeld verwende die Gonso-Damen-Bibshorts dieses Chamois - wenn auch in der günstigeren sechs bis acht Millimeter dicken Variante. Unsere Testerinnen überzeugte dieses Konzept.

Preis-Leistungs-Verhältnis und Materialqualität

Wie auch bei den Tests der vergangenen Jahre kategorisieren wir die Sets in verschiedenen Preis-Levels. Diese müssen wir aufgrund der Preissteigerungen immer wieder anheben. Am stärksten spürbar ist dies in der günstigsten Preisgruppe. Hier sind oft Preisaufschläge von zehn oder gar 20 Euro pro Trikot beziehungsweise Hose festzustellen.

Positiv fiel unseren Testern in vielen Fällen die Materialqualität und die Verarbeitung auf - dies macht sich in der Regel auch in Form einer langen Haltbarkeit bezahlt. Zudem wird anhand des Testfelds deutlich, dass auch die bekannten, etablierten Hersteller wie etwa Gorewear, Bioracer, Gobik oder Straede ganz bewusst das niedrigere Preissegment bedienen.

Die Wichtigkeit von Komfort und Passform

Für viele ist die Passform das wichtigste Kaufkriterium. Rennrad-Trikots verfügen in der Regel über eine sportiv-enge und körpernahe Passform. Dieser Schnitt bietet auch aerodynamische Vorteile. Dies bedeutet aber auch, dass eine üblicherweise getragene Konfektionsgröße nicht unbedingt auf die Radbekleidung übertragen werden kann. Die Größenfindung ist demnach - leider - nicht immer einfach.

Bei Sommer-Trikots oftmals positiv ist die Kombination verschiedener Stoffarten. Vorne wird etwa in nicht wenigen Fällen ein luftdurchlässiges, aber nur leicht perforiertes Material eingesetzt - und in der Rückenpartie ein noch deutlich atmungsaktiveres. Bei manchen Modellen kommen hier, oder unter den Ärmeln beziehungsweise in den Seitenbereichen, Mesh-Stoffe zum Einsatz.

Bei Radhosen ist der Komfort noch einmal wichtiger als bei Trikots. Mitentscheidend dafür ist die Wahl des Sitzpolsters. Dessen Konstruktionsweise und Materialeigenschaften müssen zur Anatomie des Trägers oder der Trägerin passen. Für Sitzpolster gilt: Dicker bedeutet nicht immer auch komfortabler. In manchen der Test-Bibshorts sind dreizehn, in anderen nur vier Millimeter dicke Sitzpolster eingebaut. Auch die dünneren Modelle zeigten einen teils herausragenden Dauertragekomfort.

Was den Beinbereich der Radhosen angeht, werben manche Hersteller explizit mit einer Kompressionswirkung. Im besten Fall unterstützt dies die Muskelarbeit, im schlechtesten hat es keine negativen Effekte. Die Abschlüsse: Hier kommen immer häufiger nahtlose sogenannte Laser-Cut-Enden zum Einsatz. Diese sind optisch besonders „clean“ und schneiden vor allem nicht ein. Es gibt in diesem Test keine Hose mehr, die anders verarbeitet ist. Bei der Materialqualität und der Verarbeitung zeigen sich hier jedoch teils sehr deutliche Unterschiede zwischen den Testmodellen der verschiedenen Preisklassen.

Auch die Träger der Bibshorts sind ein sehr wichtiger Komfortfaktor. Straffe und zugleich eher breite, nahtlose Träger aus einem „feinen“ und recht weichen Stoff sind hier aus der Sicht unserer Tester das Optimum. Auch die Positionierung der Träger spielt beim Tragekomfort eine entscheidende Rolle. Dass sie am Rücken in einer Form vernäht sind, ob gekreuzt oder verbunden über einen Mesh-Einsatz, ist inzwischen Standard und verbessert die Passform beziehungsweise den Sitz entscheidend.

Weitere Details und Unterschiede

Neben den wichtigen Parametern - Material, Verarbeitung, Atmungsaktivität, Passform, Komfort und Robustheit - gibt es auch in weiteren Details teils große Unterschiede. Etwa bei den Trikottaschen. Hier ist die Variante drei plus eins - drei Rückentaschen und eine zusätzliche Reißverschlusstasche - fast schon der Standard. Jedoch gibt es auch hier Ausnahmen.

Auffallend ist auch, dass einige wenige Test-Produkte etwas günstiger geworden sind. Dabei wird jedoch nicht an der Qualität gespart.

Gravel-Bekleidung vs. Rennrad-Bekleidung

Doch worin unterscheiden sich eigentlich Gravel-Bekleidung und Rennrad-Bekleidung und worauf sollte man achten? Rennradfahren findet überwiegend auf asphaltierten Straßen statt und legt Wert auf Geschwindigkeit und Aerodynamik. Gravelbiken hingegen bedeutet oft längere Ausfahrten auf wechselndem Terrain - von Schotterwegen über Waldpfade bis hin zu unbefestigten Straßen. Hier stehen Komfort, Vielseitigkeit und Robustheit im Fokus.

  1. Rennrad-Bekleidung ist meist eng anliegend und aerodynamisch geschnitten. Gravel-Bekleidung ist oft etwas weiter geschnitten, um mehr Bewegungsfreiheit zu bieten.
  2. Gravel-Bib Shorts setzen vermehrt auf etwas robustere Materialien und eine Polsterung, die Erschütterungen auf unebenen Wegen abfedert.

Die Wahl zwischen Gravel- und Rennrad-Bekleidung hängt stark von den persönlichen Fahrgewohnheiten ab. Wer sich die Entscheidung erleichtern möchte, kann auf durchdachte Bekleidungssets zurückgreifen. Letztendlich gibt es keine „richtige“ oder „falsche“ Wahl - am Ende zählt vor allem, dass man sich auf dem Rad wohlfühlt.

Radhosen für Frauen: Pinkelfreundliche Optionen

Für die Pinkelpause unterwegs haben sich die Hersteller verschiedene Begriffe ausgedacht: Bei Gore heißt es “Bio Break”, umschreibt also die Pause für ein biologisches Bedürfnis; beliebt ist auch der “Boxenstopp”, während die schlichte “Klopause” etwa hölzern klingt. Im Englisch geprägten internationalen Marketing-Sprech scheint sich nun der Begriff pee-friendly durchzusetzen, was letztlich auch nichts anderes heißt als “pinkelfreundlich” - wobei es streng genommen ja nicht nur darum geht, in den speziell konstruierten Radhosen ausschließlich das kleine Geschäft erledigen zu können, ohne sich fast ganz ausziehen zu müssen.

Systeme für Pee-Friendly Radhosen

Die Varianten für die Hosen mit dem schnellen Ausstieg teilen sich im Wesentlichen in drei Kategorien:

  • Bei Gore und Bioracer trennen Reißverschlüsse die Hose.
  • Bei Assos, Craft, Isadore und Rapha lassen sich die Träger mithilfe von Clips, Magnetverschlüssen sowie Haken und Ösen trennen.
  • Die Hosen von Endura, Pas Normal Studios, SQ-Lab und Velocio lassen sich dank sinnvoll platziertem, elastischem Material am Hosenbund und an den Trägern mit wenigen Handgriffen einfach herunter- und ebenso einfach wieder hochziehen lassen - ohne mit Reißverschlüssen oder Haken hantieren zu müssen.

Insgesamt präsentieren sich die Hosen im Test sehr solide und bekommen entsprechend gute bis sehr gute Noten. Größere Unterschiede gibt es beim Handling. In dieser Kategorie ist jede dieser Hosen besser als eine Standard-Trägerhose, wobei die Hosen nach dem Schlupfprinzip (Pull Down) den mit Abstand schnellsten Boxenstopp ermöglichen.

Die Günstigste und die Leichteste Radhose

  • Die günstigste Hose: Craft ADV Aero Bibshort W
  • Die leichteste Hose: Pas normal Studios Women´s Essential Light Bib

Sitzpolster: Klein und Flach oder Groß und Dick

Die Erfahrung zeigt: Routinierte und trainierte Radsportlerinnen bevorzugen, ähnlich wie die meisten Männer, ganz überwiegend ein eher dünnes, festes und kleineres Sitzpolster in der Radhose. Weniger Trainierte mögen ein sehr dünnes und festes Polster anfangs noch als unbequem empfinden; das Gewebe im Sitzbereich gewöhnt sich aber nach einer gewissen Zeit an die Belastung, dann wird das dünnere und festere Sitzpolster meistens als angenehmer empfunden.

Öffnen und Schließen der Radhosen: Drei Varianten

  • Reißverschlüsse: Bei dieser Variante verlaufen die Reißverschlüsse entweder senkrecht am Rücken oder beidseitig waagerecht über der Hüfte.
  • Träger mit Haken-, Clip- oder Magnetverschluss: Die Träger sind entweder nur hinten oder ganz von der Radhose trennbar.
  • Pull Down: Bei der Pull-Down-Variante sind Träger und Hose so flexibel gestaltet, dass sich die Hose ganz einfach mitsamt der Träger herunterziehen lässt.

Die 10 Pinkelfreundlichen Radhosen in der Übersicht

Radhose Preis Gewicht (Größe S) Besonderheiten Gesamtnote Fazit
Assos Uma GTV Bib Shorts C2 200 Euro 170 Gramm Hosenträger hinten mit Clips 1,7 Das feste und dichte Material fühlt sich toll an, bei hochsommerlichen Temperaturen eventuell etwas zu warm; lange Hosenbeine. Weiches Polster, das dank der schwimmenden Befestigung kaum scheuert. Die Clip-Verschlüsse sind gut erreichbar.
Bioracer Epic Women’s Bibshorts 147 Euro 205 Gramm Reißverschluss hinten 2,1 Der senkrechte Reißverschluss zum Öffnen und Teilen der Hose am Rücken ist gut erreichbar, nimmt der Hose aber etwas Elastizität. Die Träger neigen zum Einrollen.
Craft ADV Aero Bib Shorts W 130 Euro 155 Gramm Hosenträger mit Haken-Verschluss 2,3 Günstigste Hose im Test. Dem Material fehlt es an Spannkraft, dadurch wird das Polster nicht optimal fixiert. Der Hakenverschluss am Rücken funktioniert gut, erfordert jedoch viel Geschick. Auf nackter Haut fühlen sich die Mesh-Träger etwas kratzig an.
Endura Damen Pro SL Bibshorts 140 Euro 210 Gramm Schlupfhose 2,1 Vorne ist die Radhose geschlossen wie ein Body, dadurch etwas schwerer. Bei der Pinkel-Funktion unter den Besten. Aufgrund des sehr klebrigen Gelprints an den Beinabschlüssen dauert das Anziehen etwas länger.
Gore Wear Ardent Bib Shorts Women’s 150 Euro 170 Gramm Zwei seitliche Reißverschlüsse an der Hüfte 2,1 Die waagerechten Reißverschlüsse sind beim Pedalieren kaum spürbar, kratzen aber etwas beim An- und Ausziehen. Das Polster ist gut positioniert, trägt aber etwas auf und ist beim Pedalieren mehr spürbar als bei den anderen Hosen im Test.
Isadore Women’s Signature Clippee Syst. Bib Shorts 2.0 190 Euro 190 Gramm Magnetverschlüsse an den Hosenträgern 1,8 Die Träger lassen sich dank der Magnetverschlüsse ganz von der Hose trennen; beim Pedalieren sind die Magnete jedoch spürbar. Das Polster gefällt sehr gut und sitzt perfekt. Riegeltasche am rechten Hosenbein.
Pas Normal Studios Women’s Essential Light Bib 255 Euro 150 Gramm Schlupfprinzip 1,3 Leichteste Hose im Test; das Material fühlt sich vergleichsweise dünn an, prädestiniert für sommerliche Temperaturen. Sehr gute Trageeigenschaften, unauffälliges Polster; relativ teuer.
Rapha Women’s Detachable Bib Shorts 260 Euro 185 Gramm Hosenträger mit Clipverschluss hinten 1,9 Sehr gut zu handhab...

Alternativen im Vergleich

Testsieger ist die klassische Solid Traguardo Shorts Damen von Alé. Sie bietet durch ihren angenehmen Komfortbund, den breiten Beinabschluss und ihr elastisches Material einen hohen Tragekomfort. Einen gelungenen Mix aus elegant-zeitlosem Design, Performance und Komfort bieten die für Frauen entwickelte C3 Women Short Tights von Gore Wear. Die X-Bionic Corefusion Bib Shorts vereint innovative Kühltechnologie, angenehme Kompression und ein nahtlos integriertes Sitzpolster zu einem echten Luxus-Erlebnis auf dem Rennrad.

Die Ledro MTB-Shorts bestehen aus einer Außenhose und einer Innenhose mit bequemem Sitzpolster. Die Shimano W’s Kaede Bib Tights ist für uns die beste lange Radhose für Winter-Touren. Sie bietet einen hohen Tragekomfort mit weichem Innenmaterial, ist sehr gut verarbeitet und die Reflektorstreifen an den Waden sorgen für bessere Sichtbarkeit - gerade im Winter ein wichtiges Kriterium.

Die Grundlagen der Fahrradbekleidung

Radbekleidung: Regenjacke, Windjacke, Weste, Trikot, Radhose, Radsocken, Armlinge, Beinlinge - die Auswahl an Fahrradklamotten ist riesig. Besonders als Einsteigerin oder Einsteiger fragt man sich schnell: Was brauche ich wirklich und was ist optional? Und worauf muss ich beim Kauf achten?

Bei Radjacken ist das Rückenteil meist über das Gesäß hin verlängert und die Ärmel bedecken die Handrücken, sodass der Fahrtwind den Oberkörper nicht auskühlt.

Die meisten Radhosen besitzen ein Sitzpolster, das Beschwerden und Druckstellen während der Radtour vermeiden soll. Doch es gibt Unterschiede bei der Qualität und dem Einsatzzweck.

Tipps für den Kauf von Fahrradbekleidung

  • Atmungsaktivität: Achte bei der Auswahl einer Fahrradjacke nicht nur auf den Regen- und Windschutz, sondern auch auf die Atmungsaktivität.
  • Packmaß: Da ein Windschutz und ggf. ein Regenschutz bei jeder Tour mit am Start ist, ist ein kleines Packmaß Gold wert.
  • Sichtbarkeit: Auffällige Farben und reflektierende Elemente an der Jacke sind ein großes Plus für mehr Sicherheit auf dem Rad.
  • Träger oder nicht: Radlerhosen gibt es mit Trägern (Bib-Shorts) oder ohne.
  • Drunter immer ohne: Eine Radhose trägt man direkt auf der Haut.
  • Nicht überdehnen: Die Hose sollte eng anliegen, aber keineswegs zu klein ausfallen.

Fahrradhandschuhe schützen deine Hände vor Erschütterungen und bieten zusätzlichen Grip am Lenker. Im Winter verhindern sie das Auskühlen der Finger. Je nach Jahreszeit und Art der Ausfahrt kann man als Radfahrer noch weitere Bekleidungsstücke gut gebrauchen.

Die Alé Voltage im Detail

Bei den Damenhosen schickt Alé die brandneue Voltage in den Test, die mit minimierter Nahtführung und leichter Kompression auf langen Strecken überzeugen will. Die Beinabschlüsse kommen hier komplette ohne Nähte aus und sind an der Rückseite mit Reflex-Paspeln für bessere Sichtbarkeit belegt. Auch die Träger verzichten auf Nähte und sind am Rücken gekreuzt, was für einen sicheren Halt und rutschfesten Sitz während der Fahrt sorgen soll.

Im Sitzbereich setzt die Alé Voltage auf ein spezielles Gewebe, welches die Haftung im Sattel verbessern soll, damit Biker die Kraft optimal aufs Pedal bringen können und weniger im Sattel rutschen.

Schnitt und Passform der Voltage sind ausgezeichnet. Das Material trägt sich angenehm und umschließt die Oberschenkel mit leichter Spannung. Nähte sind an der ganzen Hose nicht zu spüren. Weil sich die Träger am Rücken kreuzen, sitzen sie sicher auf den Schultern ohne zu rutschen. Allerdings fallen die Träger etwas straff aus. Dadurch wird die Hose zwar gut in Position gehalten, auf den Schultern lastet dadurch aber etwas mehr Zug.

Die Beinlänge ist gut gewählt und weder zu lang noch zu kurz. Weil Alé komplett auf eine Gummierung verzichtet, können die Abschlüsse aber minimal nach oben rutschen. Einen positiven Effekt des Air-Fix-Snake-Gewebes im Sitzbereich konnten wir nicht feststellen. Der Halt im Sattel ist OK aber auch nicht übermäßig gut. Sehr angenehm dagegen ist der leicht erhöhte Bund am Bauch, der die Fahrerin schön einpackt.

Das Epic12-Sitzpolster ist eine Eigenentwicklung von Alé und bietet bis in die Randbereiche gleichbleibend hohen Support und fällt insgesamt ausreichend breit aus, um eine gute Auflage für die Sitzknochen zu bieten. Bei der Härte liegt das Polster eher auf der weichen Seite. Es fühlt sich zwar anfänglich bequem an, bietet auf Dauer aber eher wenig Support.

Bewertung & Fazit zur Alé Voltage

Alé will mit der Voltage die perfekte Bib Short für lange Tage im Sattel schneidern. Uns konnte Italienerin auf jeden Fall überzeugen

  • Tragekomfort: Note: 1,0
  • Sitzpolster: Note: 1,8
  • Ausstattung: Note: 1,2
  • Verarbeitung: Note: 1,0
  • Gesamtnote: 1,3

Sehr komfortabel, top ausgestattet und bestens verarbeitet - die Alé holt sich verdientermaßen den Testsieg.

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