Rennrad-Mountainbike-Mix: Cyclocross – Vor- und Nachteile

Cyclocross ist eine kurzweilige, intensive Form des Radsports, die es Athleten ermöglicht, sich auch in den kälteren Jahreszeiten mit spannenden Rennen die Zeit zu vertreiben. Bei Wettbewerben wird die Disziplin häufig als CX abgekürzt. Egal ob es regnet, schneit oder hagelt - die Rennen werden trotzdem ausgetragen und bekommen dadurch erst ihren Charme.

Die Kurse führen dabei über Sand, Schnee oder ähnlich unwegsames Terrain und überraschen die Fahrer mit zahlreichen Hindernissen, Sprüngen, Rock Gardens und verdammt steilen Anstiegen. Dabei werden Runden gefahren, die in der Regel ca. 4km lang sind und selten eine Gesamtrenndauer von ca. 45-60min überschreiten.

Cyclocross Rahmengeometrie

Ein Cyclocross Rad orientiert sich stark am Rennrad, verfügt aber über einige Features, die es von seinen Asphalt-Brüdern unterscheidet. Der größte Vorteil ist dabei die Vielseitigkeit: Mit einem Cyclocrosser kannst du komfortabel zur Arbeit pendeln, Rennrad-Touren fahren und dich bei Rennen im Gelände austoben.

Bei der Geometrie der Rahmen gibt es im Vergleich zum Rennrad zwei große Unterschiede: den Lenkwinkel und die Tretlagerhöhe. Letztere ist deutlich höher als beim Rennrad und ermöglicht es so, besser über Hindernisse zu kommen und in Kurven zu pedalieren. Nachteil ist ein höherer Schwerpunkt auf dem Bike, was dazu führt, dass sich das Cyclocross Rad schwieriger kontrollieren lässt und das Handling verschlechtert. Viele Fahrer kontern diesen Nachteil mit einer etwas tieferen Sattelhöhe.

Der flachere Lenkwinkel hilft dem Cyclocross Fahrer auf der Abfahrt und gibt ihm bei gemächlichem Tempo mehr Kontrolle über sein Bike. Da die Strecken ein Hindernis nach dem nächsten bereithalten und von der Länge eher kurz sind, ist die Endgeschwindigkeit selten so hoch wie beim Straßenradrennen, und ein verbessertes Handling bei geringen Geschwindigkeiten ist deswegen eher von Vorteil.

Rahmenmaterial

Beim Rahmenmaterial gibt es keine Unterschiede zum Rennrad oder den Mountainbikes. Der Rahmen besteht ein der Regel aus Carbon oder Aluminium, seltener aus Titan und Stahl oder einer Kombination aller. Jedes Material hat spezifische Eigenschaften und unterscheidet sich in Kosten, Komfort, Gewicht, Steifigkeit, Haltbarkeit, Stabilität und Fahrgefühl.

Im Profi-Bereich ist Carbon der Standard und überzeugt durch sein ungeschlagenes Gewichts- zu Steifigkeitsverhältnis, während Einsteiger und Hobby-Athleten auch mit den stabilen, leichten Alurahmen eine gute Performance erzielen können. Auch beim Cyclocross spielt das Gewicht eine zunehmend wichtigere Rolle, weswegen Hersteller bei ihren Rahmen stets versuchen, noch mehr Gramm zu sparen.

Ein leichterer Rahmen führt zu einem leichteren Bike, welches wiederum einfacher Hindernisse überwinden kann und sich schneller durch Kurven bewegt. Ein weiterer Pluspunkt: Ein leichteres Bike lässt sich natürlich auch leichter Tragen, was beim Cyclocross-Sport nicht unüblich ist. Viele Hindernisse sind extrem schwer zu passieren, weswegen viele Fahrer einfach absteigen und das Bike auf die Schulter nehmen, was komplett legitim ist.

Weitere Cyclocross Features

Flaches Oberrohr

Eine weitere Maßnahme der Entwickler, um das Tragen des Cyclocrossers zu erleichtern, ist ein angepasstes Oberrohr. Eine flachere Unterseite macht das Schultern angenehmer und ist angesichts dessen, dass auf vielen Strecken das Tragen des Bikes zum täglich Brot gehört und häufig schneller ist, als sich mit Mühe über ein Hindernis zu kämpfen, ein komfortables Feature.

Höhere Reifenfreiheit

Die Reifen im Cyclocross-Bereich sind breiter und liegen häufig in einem Bereich von 32-33mm, manchmal aber auch bis zu 40mm. Die grobstolligen Profile helfen bei der Traktion und sorgen für guten Grip und eine stabile Grundlage. Dafür braucht es natürlich eine höhere Reifenfreiheit am Hinterbau bzw. an der Gabel, die auch gleichzeitig den ganzen Schlamm und Dreck verzeiht, den die Reifen auf den matschigen Kursen mit sich führen werden.

Trotzdem kommt es bei Profirennen häufig vor, dass Fahrer ihr Rad austauschen müssen, da sich zu viel Schmutz an den angesammelt hat. Die höhere Reifenfreiheit führt zwangsläufig zu einer höheren Gabel und damit insgesamt zu einer höheren Front des Cyclocross-Rads.

Cyclocross-Reifen

Vom UCI-Verband sind für Cyclocross-Rennen eine Reifenbreite von max. 33mm vorgeschrieben. Die Hersteller setzen trotzdem häufig auf bis zu 40mm breite Reifen, da sie für eine noch bessere Traktion und mehr Stabilität sorgen und mit weniger Luftdruck gefahren werden können, was wiederum eine bessere Vibrationsdämpfung und mehr Fahrkomfort bietet. Das Reifenprofil ist wie bereits angesprochen deutlich grober als beim Rennrad, durchaus vergleichbar mit MTB-Reifen.

Reifentypen reichen wie gehabt von Drahtreifen über Faltreifen bis hin zu Tubeless-Reifen. Ein Cyclocross Bike ist im Gegensatz zu einem Zeitfahrrad ein echter Allrounder. Wer aus seinem Cyclocross Renner mal schnell ein Straßenrennrad machen möchte, kann einfach ein paar Rennradreifen aufziehen und wird kaum einen Unterschied merken. Wer dagegen noch weiter ins Gelände vordringen möchte, zieht einfach noch breitere und grobstolligere Reifen auf. Zum Beispiel Cross- und Gravel Reifen.

Kleines Übersetzungsverhältnis

Geringere Geschwindigkeiten, kleineres Übersetzungsverhältnis: Da man im Cyclocross Sport nicht das gleiche Tempo erreicht wie auf dem Asphalt, werden kleinere Übersetzungsverhältnisse verwendet. Statt einer klassischen 53/39 oder 50/34 Kurbel bewegen sich die CX-Kurbeln eher im Bereich 42/32, 44/34 und 46/36. Soll heißen: Kleinere Übersetzung mit feiner abgestuften Gängen. Die Kassette hinten ist mit 11-25 oder 11-28 schon eher vergleichbar zum Road-Bereich.

Wie im MTB-Bereich hat sich auch beim Cyclocross langsam aber sicher die Einfach-Kurbel durchgesetzt, welche auf den Umwerfer pfeift und damit einen wartungsärmeren, robusteren Antrieb darstellt, was bei den angesprochenen Bedingungen definitiv einen Vorteil darstellt. Ein weiterer Bonus ist dabei das geringere Gewicht. Um trotzdem eine hinreichende Übersetzung zu erreichen setzen viele Hersteller auf MTB-Kassetten mit 11-36T Übersetzung.

Bremsen

Die größeren Reifen verlangen nicht nur eine angepasste Rahmengeometrie, sondern auch ein anderes Bremssystem. Cyclocross setzte lange Zeit auf die Cantilever-Bremse, die in den letzten Jahren vermehrt von der Scheibenbremse abgelöst wird. Letztere gibt es in mechanischer sowie hydraulischer Ausführung und hat im Vergleich zur „Canti“ viele Vorteile. Höhere Zuverlässigkeit, bessere Bremsleistung und geringerer Wartungsaufwand sprechen für sich und sind auch der Grund, warum die Scheibenbremsen bei Mountainbikes schon lange den Standard der Industrie darstellen.

Cantilever-Bremsen tauchen deswegen vermehrt bei Einsteiger-Cyclocrossern auf, werden aber auch bei einigen Top-Modellen noch eingesetzt, da sie im Vergleich zur Scheibe Gewicht sparen.

Zubehör und weiteres Equipment

Während echte Race-Cyclocross Räder keinen Gedanken an Schutzbleche und Gepäckträger verschwenden, verfügen viele Einsteiger- und Allround-Modelle über entsprechende Aufnahmen. Cyclocrosser sind eben perfekte Allrounder und wie gemacht für Adventure Riding oder das Pendeln zur Arbeit. Da ist es natürlich sehr praktisch, wenn man genügend Transportmöglichkeiten hat. Die Aufnahmen finden sich häufig an der Gabel und den Sitzstreben.

Auch nach Flaschenhaltern sucht man bei Cyclocross-Rennen vergeblich, da das Trinken während des Wettkampfs verboten ist. Wer es nicht auf ein High-End-Bike abgesehen hat, findet aber in der Regel die notwendigen Bohrungen.

Cyclocross oder Gravel Bike?

Die Vielseitigkeit der Cyclocross-Bikes hat dazu geführt, dass sich in jüngster Vergangenheit weitere Bike-Typen herausgebildet haben. Gravel Bikes und All-Road Bikes finden sich immer häufiger in den Sortimenten der Hersteller und setzen auf die gleichen Attribute und Eigenschaften wie Cyclocrosser: Vielseitigkeit, Alltagstauglichkeit und Stabilität. Gravel Bikes setzen dabei jedoch verstärkt auf Komfort. Der Radstand ist länger, die Geometrie etwas entspannter, die Sitzposition aufrechter und das Übersetzungsverhältnis größer. Breite Reifen und Scheibenbremsen sind wie beim Cyclocross der Standard.

Kaufberatung nach Budget

Beim Cyclocross gilt das gleiche Mantra wie bei allen anderen Fahrradtypen: mehr Geld bedeutet mehr Qualität, entweder in Form von geringerem Gewicht, besseren Schaltkomponenten, höherer Langlebigkeit oder verbessertem Komfort. Die unterschiedlichen Preisklassen orientieren sich zumeist am Rahmenmaterial, der Schaltgruppe und den Laufrädern.

Bis 1.300€

Die unterste Preisklasse geht aufgrund der Komplexität der Cyclocross Räder bis zu einem Budget von 1.300€ und richtet sich an Einsteiger des Sports sowie Leute, die nach einem vielseitigen Allround-Bike suchen.

Die Einsteigerklasse hat einen stabilen Aluminiumrahmen, manchmal ist auch schon eine Carbongabel verbaut. Bei den Bremsen findest du Cantilever- oder mechanische Scheibenbremsen und die Laufräder sind aus Aluminium mit Schnellspannachsen. Robuste Schaltgruppen wie Shimanos Sora oder Tiagra werden gerne verwendet und das Gewicht liegt meist zwischen 10 kg und 11 kg.

Was kannst du in der Preisklasse von 1200 € bis 1800 € erwarten?

In der beliebten Mittelklasse kann man sich über eine deutlich verbesserte Ausstattung freuen: Hochwertige Aluminium- oder Carbonrahmen mit Carbongabeln drücken das Gewicht deutlich unter 10 kg, was auch an den höherwertigen Schaltgruppen wie Shimanos 105 oder den leichten 1×11-fach-Antrieben Apex oder Rival von Sram liegt. Gebremst wird ausschließlich mit Scheibenbremsen, sowohl mechanisch als auch hydraulisch. Die Laufräder sind leichter und stabiler und haben meist steife Steckachsen.

Was kannst du in der Preisklasse von 1800 € bis 2500 € erwarten?

Die Oberklasse ist rundum top ausgestattet und lässt jedes Sportlerherz höher schlagen. Leichte und steife Carbonrahmen mit Vollcarbongabeln gehören ebenso zum guten Ton wie hydraulische Scheibenbremsen, Steckachsen und leichte Schaltgruppen wie Shimanos 105 oder Ultegra oder die leichten 1×11-fach Antriebe Apex, Rival oder Force von Sram. Das Gesamtgewicht liegt in dieser Klasse bei ca. 9 kg.

Was kannst du in der Preisklasse von 2500 € bis 4000 € erwarten?

Die Oberklasse lässt sich leicht beschreiben: Hier ist alles noch leichter, steifer und edler. Mit Rahmen, Gabel und Anbauteilen aus hochwertigem Carbon erhältst du wettkampftaugliches Material, was sich auch auf der Komponentenseite zeigt.

Gravel Bike oder Cyclocross? So entscheidest du dich

In einem Gravel Bike steckt der perfekte Mix aus Rennrad- und Mountainbike-Komponenten und ist ideal für Fahrer, die auf der Straße, Schotter und im Wald unterwegs sein möchten. Auch Cyclocross Bikes sind zwischen Rennrad und Mountainbike angesiedelt und für Fahrer gedacht, die ihr Bike vor allem abseits befestigter Straßen sehr sportlich bewegen. Querfeldein über Wiesen und Schotter, quer durch den Wald, Schlammpisten rauf und runter, Tragepassagen mit dem Rad auf der Schulter - ein Cyclocrosser ist ein sportliches Wettkampfgerät, ein Mountainbike mit Rennlenker.

Für welche Komponenten solltest du dich beim GRAVEL BIKE UND CYCLOCROSS entscheiden?

Obwohl beide Fahrradkategorien ihre Wurzeln im Offroad-Bereich haben, unterscheiden sich Gravel und Cyclocross Bikes in einigen Komponenten wie zum Beispiel dem Lenkerdesign, der Geometrie oder der Reifenwahl. Dabei sind es die feinen Nuancen in der Konstruktion, die ihr Verhalten auf unterschiedlichem Terrain entscheidend beeinflussen. Ein Vergleich der Komponenten zeigt, wie sie dein Fahrerlebnis in Bezug auf Handling, Leistung und Vielseitigkeit beeinflussen.

Reifen

Die Reifenbreite eines Gravel Bikes variiert von 28 mm (sehr sportlich) bis 42 mm (sehr komfortabel). Je breiter und profilierter ein Reifen ist, desto komfortabler, aber auch träger wird das Rad. Üblich sind 28-Zoll-Felgen, für mehr Geländegängigkeit und in Richtung Tourenrad bieten einige Hersteller auch das gängige Mountainbike-Maß 27,5 Zoll an.

Bei einem Cyclocross liegt die Reifenbreite zwischen 32 mm und 35 mm, wobei die Reifen meist stark profiliert sind, um einen guten Grip im Gelände zu gewährleisten. Bei Querfeldeinrennen sind laut UCI maximal 33 mm breite Reifen erlaubt. 28-Zoll-Felgen sind Standard.

Geometrie

Gravel Bikes haben eine gemäßigtere Sitzposition als Rennräder. Ein kürzeres Oberrohr in Verbindung mit einem längeren Steuerrohr sorgt für eine aufrechtere und kompaktere Sitzposition und damit für ideale Langstrecken- und Reiseeigenschaften.

Cyclocrosser sind auf eine kompakte, aber sportliche Sitzposition ausgelegt. Das zeigt sich durch ein kürzeres Ober- und Steuerrohr, was zu mehr Sattelüberhöhung und einer sportlicheren Haltung als beim Gravel Bike führt. Außerdem ist das Tretlager für mehr Bodenfreiheit höher angebracht, was zu einem höheren Schwerpunkt des Rades führt. Ein flacher Lenkwinkel sorgt für bessere Kontrolle bei Abfahrten und in wechselndem Gelände.

Ein weiteres charakteristisches Merkmal eines Cyclocross-Rahmens ist das abgeflachte Oberrohr, um das Rad bei Tragepassagen bequem schultern zu können. Die außen verlegten Bowdenzüge verlaufen bei diesen Rahmen daher am Oberrohr.

Ausstattung

Bei Gravel Bikes hast du aufgrund des breiten Einsatzspektrums oft die Möglichkeit, Schutzbleche und Gepäckträger zu montieren. Damit sind sie für Fahrten bei jedem Wetter und als Reiserad bestens geeignet. Einige Hersteller gehen sogar so weit, ihre Gravel Bikes mit fest montierter Beleuchtung und Nabendynamos auszustatten, so dass sie der StVZO entsprechen - ein nicht unwichtiger Punkt für Ganzjahresfahrer.

Cyclocrosser sind aufgrund ihrer sportlichen Auslegung auf geringes Gewicht und maximale Leistung ausgerichtet, weshalb Schutzbleche und noch seltener Gepäckträger ab Werk vorgesehen sind.

Übersetzung

Bei den Gravel Bikes findest du die ganze Bandbreite an Übersetzungen, von der klassischen Rennradübersetzung 2×11fach mit kompakter 50/34er Kurbel, über Crossübersetzungen 2×11fach mit 46/36 und kleiner, bis hin zu den noch jungen 1-fach Schaltungen wie Apex, Rival oder Force 1×11 von Sram.

Da Cyclocrosser weniger auf hohe Geschwindigkeiten ausgelegt sind, findest du dem Einsatzbereich entsprechend eher kleinere Übersetzungen mit fein abgestuften Gängen. Bei zwei Kettenblättern vorne sind die Abstufungen 46/36, 44/34 und 42/32 üblich, hinten kommen meist 11-28er oder 11-32er Kassetten zum Einsatz.

Bremsen

Gravel Bikes kommen meistens mit Scheibenbremsen, die bei schlechter Witterung oder hoher Zuladung über eine bessere Bremsperformance verfügen als klassische Felgenbremsen. Günstigere Modelle haben mechanisch betätigte Scheibenbremsen, höherwertige Bikes bremsen mit hydraulischen Scheibenbremsen.

Auch im Cyclocross Segment hat sich die Bremsscheibe als Standard etabliert, ob nun mechanisch oder hydraulisch betätigt. Nur noch an ganz günstigen oder nostalgischen Modellen findest du die altbekannte Cantilever-Bremse. Die ist zwar leichter und wartungsärmer als die Scheibenbremse, ist ihr aber in puncto Bremsperformance bei schmutzigen Bedingungen deutlich unterlegen - und darauf kommt es bei Cyclocrossern schließlich an.

Cyclocross oder Gravel Bike? - Gegenüberstellung beider Bikes

Als Rennradfahrer spürst du es täglich am eigenen Leib: Das klassische Rennrad hat einen relativ engen Einsatzbereich. Die gute Performance auf der Straße wird leider durch andere Nachteile erkauft, wie zum Beispiel die mangelnde Eignung für schlechte Wege und den Einsatz bei jedem Wetter sowie die Unterbringung des Gepäcks.

Wenn du also das ganze Jahr über sportlich mit dem Rad unterwegs sein möchtest, dir die Straßen nicht mehr mit den Autos teilen willst oder gar eine ambitionierte Radreise planst, ist ein Rennrad mit größerem Einsatzbereich die richtige Lösung. Sowohl Cyclocrosser als auch Gravel Bikes können die Nachteile des klassischen Rennrades größtenteils ausgleichen, wobei du mit deinem Haupteinsatzzweck entscheidest, welches Bike für dich das richtige ist.

Wir haben hier zwei verschiedene Fahrertypen charakterisiert, schau einfach, welcher Typ am ehesten zu dir passt und du hast eine gute Empfehlung für die richtige Wahl deines Bikes.

Du bist ein Gravel Biker

Du bist ein leidenschaftlicher Rennradfahrer und ziehst das Rad auch bei schlechtem Wetter dem Auto vor. Am liebsten fährst du auf Straßen oder Radwegen und wenn es mal auf Schotterwegen an Kanälen oder Flüssen entlang geht, ist das eine willkommene Abwechslung. Eine Abkürzung durch den Wald macht dir auch nichts aus, aber richtige Geländefahrten sind nicht dein Ding. Du magst die sportliche Sitzposition eines Rennrads und freust dich, wenn du auf dem Weg zur Arbeit oder auf einer längeren Tour zügig vorankommst und dafür eine breite Übersetzung brauchst.

Dass dein Rad und deine Kleidung dank der Schutzbleche nicht nach jeder Fahrt schmutzig werden, findest du sehr praktisch. Ebenso begeistert bist du von der Möglichkeit, mit deinem komfortablen und schnellen Rad auf Tour zu gehen und das nötige Gepäck am Rad unterbringen zu können. Stecklicht und Schutzbleche sind für dich kein optischer Makel - im Gegenteil: Sie sind Merkmale eines sportlichen Ganzjahresfahrers.

Du bist ein Cyclocrosser

Radfahren ist für dich in erster Linie Sport. Du willst dich auspowern und in maximal 1 bis 1,5 Stunden Fahrzeit alles aus dir herausholen. Schlechtes Wetter kann dich nicht aufhalten und die Straße nutzt du nur, um möglichst schnell ins Gelände zu kommen. Auf Schutzbleche und andere Komfortmerkmale verzichtest du zugunsten von Gewicht und Sportlichkeit gerne - und genießt die neidischen Blicke der Mountainbiker, wenn du sie im Wald oder auf matschigem Untergrund überholst. Dank der kleinen Übersetzung kannst du schnell anfahren und jede Steigung erklimmen.

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