Das Thema Rennradfahren auf Radwegen oder Straßen ist oft diskutiert und voller unterschiedlicher Meinungen. Gerade für Triathlon-Neulinge, die vom Laufen kommen, tauchen schnell Bedenken hinsichtlich der Sicherheit auf.
Umgang mit den Gefahren des Sports
Der beste Weg ist dann vermutlich, die Gefahr auszublenden und Vorkehrungen zu treffen, die man selber machen kann. Vorausschauend Fahren, soweit wie möglich für Autofahrer mitdenken, Beleuchtung etc. sind dabei essentiell.
Statistiken und Risikovergleich
Die Gefahr, persönlich in einen schweren Unfall verwickelt zu werden, ist letztlich sehr gering, es dürfte beim Radfahren z.B. geringer sein als beim Autofahren. Trotzdem kommt fast niemand auf die Idee, nicht mehr Auto zu fahren, vom Radfahren wird aber behauptet, es wäre irre gefährlich.
Es ertrinken z.B. Tote pro Million km bei Fußgängern: ca. 63, bei Radfahrern ca. 25, beim Auto ca. Es ertrinken z.b. Ansonsten haben wir als Radsportler natürlich ein größeres Risiko als ein Alltagsradler, der 2km fährt. Dazu denken musst du aus dem Artikel aber auch den Gesundheits- und Lebensverlängerungsgewinn, wenn man Rad fährt.
Hier eine Tabelle zum Vergleich verschiedener Fahrradtypen und ihrer Einsatzgebiete:
| Fahrradtyp | Einsatzgebiet | Ausstattung | Sitzposition |
|---|---|---|---|
| Trekkingbike | Tagestouren, Radreisen, Stadt, leichtes Gelände | StVZO-Ausstattung, Aufnahme für Fahrradtaschen, Nabe mit Rücktritt, einige Modelle mit Federgabel | gemäßigt / komfortabel |
| Citybike | Stadt, Kurzstrecken, Tagestouren | StVZO-Ausstattung, Nabe mit Rücktritt, mit und ohne Federung möglich | komfortabel / aufrecht |
| Mountainbike | Sport / Fitness, Offroad, Cross-Country und Marathonrennen, Tagestouren | Keine StVZO-Ausstattung, breite Bereifung, Federgabel vorne (Hardtail) oder vorne und hinten (Fully) | gemäßigt / sportlich |
| Crossbike | Sport / Fitness, Multitalent für befestigte und unbefestigte Wege, Tagestouren | Keine StVZO-Ausstattung, Laufradgröße: 28 Zoll, i.d.R. ohne Gepäckträger und Schutzbleche, einige Modelle mit Federgabel | gemäßigt / sportlich |
| Rennrad | Sport / Fitness, Asphalt, Straßenradrennen, lange Radausfahrten | Keine StVZO-Ausstattung, leichte, schmale Laufräder, gebogener Lenker, starre Gabel, keine Federung | sportlich / aerodynamisch |
Sicherheitsvorkehrungen und Tipps
Vorausschauende Fahrweise: Ich passe auf und gehe nicht davon aus, wenn ich Vorfahrt habe, dass ich die auch bekomme. Bei Einfahrten oder Einmündungen rechne ich mit ausfahrenden Fahrzeugen. An Ampeln stelle ich mich nicht rechts neben LKWs. Wenn ich an einer Ampel nach vorne fahre, fahre ich entweder ganz nach vorne, also vor das erste Fahrzeug, oder zwischen das erste und zweite Fahrzeug. In Kreiseln rechne ich damit, dass Autos auch knapp vor mir noch rausfahren. Wenn ich Bedenken habe, zu dicht überholt zu werden, fahre ich leichte Schlangenlinien.
Streckenwahl: Mein Tip ist also: such dir anständige Strecken aus, bei denen es nicht so viel Berufsverkehr gibt. Als Rennradfahrer sollte man es den Autos so angenehm wie möglich machen.
Radwege: Unter der Woche nur Radwege, bzw. An Samstagen nur Straßen mit wenig Verkehr (mit besonderer Vorsicht an z. B. Gerade Sonntag morgen auf dem Radweg am Bäcker vorbei zu fahren ist fast schon Selbstmord.
Verkehrsregeln: Ganz wichtig: Immer an die Verkehrsregeln halten! Ergänzend dazu: Verkehrsregeln richtig kennenlernen; gerne mal (wieder?) durch die StVO, ggf. auch StVZO blättern.
Sichtbarkeit: Das wichtigste für mich ist, KNALLFARBEN zu tragen! Wenn ich gesehen werde, hab ich's besser!
Subjektive Einschätzung und persönliche Erfahrungen
Am Ende ist das Ganze natürlich auch ne subjektive Sache... Statistiken sind das eine, was der eigene Kopf aus den Informationen macht das andere.
Wohnort: Ich glaub, das hängt auch stark davon ab, wo man wohnt. Ist sicher was anderes, ob man in Berlin, Frankfurt oder im Münsterland wohnt.
Unfallursachen und Fehler
Man meint gerne, dass man durch umsichtiges und defensives Fahren sein persönliches Risiko reduziert. Allerdings verdrängt man dabei gerne, dass die meisten Unfälle durch Fehler (eigene oder anderer passieren). Solche Fehler kann man nicht ausschließen, und man sollte immer darauf vorbereitet sein, dass einem solche Fehler unterlaufen.
Ich fahre spätestens seitdem tendenziell weniger befahrene Straßen, die für den Autoverkehr schlichtweg uninteressanter sind. Gefahrenzonen sind mir nun etwas bewusster. Ich fahre daher also bewusst nicht auf Radwegen, sondern im Gegenteil eher Straßen ohne.
Rennradfahren auf Mallorca
Jedes Frühjahr zieht es viele Rennradfahrer nach Mallorca. Dort gibt es neben gut ausgebauten Landstraßen auch viele geschlängelte Nebenstraßen. Allerdings haben die süßen, kleinen Nebenstraßen auch ein paar Nachteile. Risse und Unebenheiten sind auf den Straßen immer vorhanden. Gelegentlich kommen auch etwas größere und kleinere Schlaglöcher.
Alles in allem sind Radfahrer aber auch auf Landstraßen viel mehr toleriert als in Deutschland. Gerade auf den Nebenstraßen gibt es auch immer wieder ausgewiesene Radwege, die Dörfer und Städte miteinander verbinden. Die besten Jahreszeiten, um auf Mallorca Rennrad zu fahren, sind das Frühjahr und der Herbst.
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