Alles ist relativ - auch die Leistung. Dies ist die „Formel“, auf der vieles im Radsport basiert. Dabei geht es nicht um Absolutwerte, sondern um relative. Konkret: um die erbrachte Leistung in der Relation zum Systemgewicht, um den Watt-Pro-Kilogramm-Wert. Dieser bestimmt die Leistung dort, wo es in Radrennen meist zählt: bergauf.
Das System setzt sich zusammen aus den Gewichten des Fahrers und seines Rades beziehungsweise Materials. Auch an seiner Ausstattung kann man Gewicht sparen - und somit schneller bei gleicher Leistung sein. Zwar ist auf den meisten Strecken - wenn man nicht gerade im Hochgebirge unterwegs ist - ein aerodynamisch optimiertes Rad effizienter als ein gewichtsreduziertes. Doch auch das Gewichtstuning hat in manchen Situationen seine Berechtigung. Als „Hobbyfahrer“ hat man hier noch mehr Möglichkeiten als die Radprofis. Denn um an UCI-reglementierten Rennen teilnehmen zu können, darf das eigene Rad im fahrbereiten Zustand nicht weniger als 6,8 Kilogramm wiegen. Drei unserer aktuellen Testräder unterschreiten diesen Wert.
In den vergangenen zwei, drei Jahren hat sich hier in Sachen Rad-Gewichte wieder einiges getan. Zudem legten fast alle Hersteller deutlich mehr Wert auf Aerodynamik- als auf Gewichts-Optimierungen. „Kompromissmodelle“ aus den beiden Welten liegen aktuell im Trend: Ergo Rennräder, die sowohl stark ovale beziehungsweise Kammtail-Rahmenformen und weitere Aero-Maßnahmen aufweisen als auch sehr geringe Gesamtgewichte. Zu diesen Modellen zählt in unserem Testfeld etwa das Scott Addict RC Ultimate.
Auch die Parameter „Leichtgewicht“ und „Fahrkomfort“ galten lange als kaum vereinbar. Einst galten leichte Rennräder als fragil, extrem unkomfortabel und wenig alltagstauglich. Dies ist heute weitgehend nicht mehr der Fall. Viele Hersteller entwickelten ihre leichten Race-Modelle in Richtung von Allroundern - hin zu oftmals mehr Dämpfungskomfort und „entspannteren“ Sitzpositionen. In all diesen Testpunkten überzeugt etwa das Parapera Atmos² in diesem Vergleich. An ihm sind 30 Millimeter breite Pneus verbaut.
Ähnlich wie bei den Aero-Race-Rädern gibt es, leider, auch bei den Leichtgewichten einen Zusammenhang mit dem Preis. Die enorme Inflation auf dem Radmarkt ist auch in diesem Vergleich deutlich wahrzunehmen. An diesem Test arbeiteten mit: D. Binnig, F. Böna, S. Pusch, P. Klimsa, M. Fischer, J.
Leichtbau-Rennräder im Detail
Nein, niemand braucht ein Rennrad, das weniger als 6,8 Kilogramm wiegt. Dieses Gewicht markiert nach dem technischen Reglement des Weltradsportverbands UCI die Untergrenze für Rennräder, die in Wettkämpfen eingesetzt werden dürfen. Leichter dürfen auch die Maschinen der Profis nicht sein, wenn sie die steilsten Berge der Tour de France hinaufkurbeln. Dass (noch) leichtere Räder deswegen nicht erstrebenswert wären, ist jedoch nur Theorie. Tatsächlich kann sich kaum ein Radsportler der Faszination entziehen, die von einem extrem leichten Rennrad ausgeht. Das betörende Gefühl, mit einem federleichten Untersatz die Berge zu erklimmen, als hätte man plötzlich Flügel bekommen, ist viel zu verlockend, als dass man darauf einfach so verzichten könnte.
Jedes Gramm Gewichtseinsparung macht ein Rad explosiver im Antritt und spielerischer im Handling - Leichtbau birgt Suchtpotenzial, vor allem für Radlerinnen und Radler, deren Leidenschaft die Berge sind.
Sinnsuche auf der Aero-Welle
Diese Emotionen dürften ein Grund dafür sein, warum sich Leichtbau-Wettkampfräder wacker im Programm vieler Hersteller halten. Im Profisport spielen sie mittlerweile eine untergeordnete Rolle, denn hier setzt sich mehr und mehr die Erkenntnis durch, dass ein etwas schwereres, aber aerodynamisch schnelleres Rad in den meisten Rennsituationen die bessere Wahl ist. Zudem nähern sich in den vergangenen Jahren auch aerodynamisch gute Räder, fahrfertig aufgebaut, immer mehr der Sieben-Kilo-Marke, weshalb die Wahl zunehmend häufiger zugunsten eines Aero-Modells ausfällt. Bei einigen Herstellern wird ein zweites Modell gänzlich überflüssig.
Herausragendes Beispiel hierfür ist das brandneue Specialized S-Works Tarmac SL8, das mit einem Gewicht von nur 6,6 Kilo (gewogen ohne Pedale und Zubehör) und guter Aerodynamik in TOUR 11/2023 die Bestnote von 1,3 in unserem Bewertungssystem abräumte, weil es die beiden konträren Eigenschaften Gewicht und Aerodynamik bestmöglich vereint. Im Renntrimm, also inklusive Pedalen und Flaschenhalter, dürfte es das UCI-Limit, wenn überhaupt, nur knapp überschreiten.
Dass es trotz Aero-Trend auch heute noch eine Klientel für mehr oder weniger kompromisslos leichte Rennräder geben muss, zeigen mehrere Neuerscheinungen namhafter Hersteller im Jahr 2023. Bianchi legte sein Leichtbaumodell Specialissima neu auf, Canyon überarbeitete das Ultimate und bringt eine gewichtsoptimierte CFR-Variante. Die britisch-taiwanische Marke Factor nutzte die große Bühne der Tour de France, um ihr neues Bergrad O2 VAM zu präsentieren. Die drei Neuheiten müssen sich in unserem Vergleichstest drei bekannten Leichtbaurädern von Giant, Trek und Storck stellen. Das Sextett soll vor allem zeigen, ob spezielle Leichträder in Zeiten eines Tarmac SL8 noch eine Daseinsberechtigung haben.
Dabei sollen sie nicht nur beweisen, dass sie in Sachen Gewicht die Nase vorn haben. Weil alle Hersteller auch bei dieser Spezies mit aerodynamischen Optimierungen ihrer Rahmen-Sets werben, haben wir ihre Versprechen zudem im Windkanal überprüft.
Das Streben nach Leichtigkeit
Dass das Streben nach leichterem Material schon immer eine maßgebliche Triebfeder für die Rennradentwicklung ist, zeigt ein Blick in die Historie. Seit es Rennräder gibt, versuchen die Hersteller, ihren Konstruktionen mit teils aberwitzig anmutendem Aufwand Gramm für Gramm abzutrotzen. Einen vorläufigen Höhepunkt erreichte die Leichtbau-Ära vor etwa zehn Jahren, als die leichte Felgenbremse noch Standard und die Carbonverarbeitung bereits weit fortgeschritten war. Da schafften es manche Räder, auf der Waage eine fünf vor dem Komma aufleuchten zu lassen - wohlgemerkt ohne nennenswerte Einbußen bei Stabilität, Ausstattung und Funktion.
Einen Wettbewerbsvorteil im Sport brachte die Extremdiät aufgrund der genannten Mindestgrenze nicht, manches Profirad musste gar mit Gewichten künstlich beschwert werden. Profitieren konnten davon lediglich wenige solvente Hobbysportler, die bereit waren, teils absurd hohe Beträge für die superleichten Räder hinzublättern.
An der Preisgestaltung der Leichtbaukönige hat sich seitdem leider nichts geändert. Mit der heute obligatorischen Scheibenbremse rücken Gewichte von weniger als sechs Kilogramm allerdings in weite Ferne. Verstärkte Rahmen und Gabeln und schwerere Komponenten katapultierten die Gewichte nach oben, hinzu kommen die Trends zu integrierten Leitungen, breiteren Reifen und aerodynamischeren Rahmenformen. Die 6,8-Kilo-Marke wurde eine theoretische Grenze, denn unterbieten lässt sie sich mit aktueller Technik kaum. Die Hersteller versuchen, dieser Entwicklung mit exzessivem Einsatz von Carbon zu begegnen.
Dessen Verwendung reicht, wie bei den Laufrädern von Giant und Factor, bis hin zu den Speichen. Dennoch: Keiner unserer aktuellen Testkandidaten kann die 6,5-Kilo-Marke knacken, leichter geht’s mit heutigen Ansprüchen an die Technik ganz offensichtlich nicht. Damit lassen sich die 6,8 komfortabel treffen, mehr aber auch nicht. Ein Blick auf die nackten Rahmengewichte zeigt immerhin, dass seit der Disc-Zäsur kein Stillstand herrscht. Auch das Giant TCR und das Trek Émonda gehören in diese Liga, wenn man das Mehrgewicht des integrierten Sitzdoms, der eine klassische Sattelstütze überflüssig macht, herausrechnet.
Dass das Émonda mit 6,8 Kilogramm den letzten Platz im Gewichtsranking belegt, ist zum guten Teil der integrierten Lenkerkombi geschuldet, denn Laufräder und Schaltgruppe lassen sich als Schwergewichte ausschließen. Erfreulich ist, dass sich das geringe Gewicht bei keinem Teilnehmer nachteilig auf Funktion und Fahreigenschaften auswirkt. Selbst ein Rad mit vergleichsweise geringer Fahrstabilität wie das O2 VAM von Factor ist für die meisten Fahrer und Einsätze noch steif genug. In Abfahrten mit hohem Tempo liegen aber die sehr steifen Räder von Canyon und Giant spürbar besser auf der Straße.
Auch beim Federkomfort am Sattel bietet kein Rad Anlass zur Klage, die Räder schlucken Unebenheiten ausgesprochen gut. Den „schwersten“ Rahmen im Test stellt das Bianchi Specialissima. Über die rund 100 Gramm Aufschlag gegenüber der Konkurrenz sollte man sich aber nicht den Kopf zerbrechen, zumal das Rad den Gewichtsnachteil an anderen Stellen wettmachen kann.
Außerdem kann das ungewöhnliche Design im Windkanal punkten: Schon mit den relativ flachen Serien-Laufrädern gehört es gemeinsam mit Canyon und Storck zur schnelleren Gruppe im Vergleich, die bei der TOUR-Messung im GST-Windkanal rund 220 Watt Tretleistung bei 45 km/h benötigt, um den Luftwiderstand zu überwinden. Mit den schnelleren Referenz-Laufrädern bestückt, kann sich das Specialissima von der Konkurrenz sogar etwas absetzen. Hinter dem Trio rangieren mit etwas Abstand Trek, Factor und Giant, wobei nur beim Giant TCR das Rahmen-Set der größere Bremser ist. Factor und Trek könnten mit schnelleren Laufrädern zur vorderen Gruppe aufschließen.
Einem Top-Allrounder wie dem Specialized Tarmac können die Räder damit jedoch nicht Paroli bieten. Dessen erreichter Wert von 209 Watt - bei vergleichbarem Gewicht - liegt für die Leichträder weit außerhalb des Möglichen. Angesichts der Datenlage und immer leichter werdenden Aero-Modellen werden die Argumente für eine spezielle Leichtbau-Kategorie schwach. Für solvente Enthusiasten müssten sie noch leichter werden. Verboten leicht eben.
Trotz leichterer Rahmen und Komponenten gelingt es den Herstellern noch nicht, das Gewicht von Rennrädern mit Scheibenbremsen deutlich unter das UCI-Limit zu drücken. Die Vermutung liegt nahe, dass das „nur“ leichte Rennrad irgendwann -ausstirbt, zumindest für die Nutzung durch die breite Masse der Radsportler; die meisten Rennradler erwarten heute ein leichtes und windschnittiges Rad, so wie es im Profisport gefahren und von den meisten Herstellern auch kontinuierlich weiterentwickelt wird.
Top 10 der leichtesten Disc-Rennräder im TOUR-Test
Die Rangliste berücksichtigt das jeweils leichteste Modell. Rechnet man einen Pedalsatz mit 225 Gramm ein, bleiben alle Kandidaten unter dem UCI-Gewichtslimit.
| Rang | Modell | Gewicht Komplettrad | Preis |
|---|---|---|---|
| 1 | Schmolke Leggerissima TLO | 5400 Gramm | 16500 Euro |
| 2 | Scott Addict RC Ultimate | 5880 Gramm | 12999 Euro |
| 3 | Specialized S-Works Aethos | 6120 Gramm | nicht mehr erhältlich |
| 4 | Benotti Fuoco Carbon Ultra | 6127 Gramm | 10999 Euro |
| 5 | Factor O2 VAM | 6520 Gramm | 13922 Euro |
| 6 | Giant TCR Advanced SL | 6520 Gramm | 12299 Euro |
| 7 | Wilier Zero SLR | 6530 Gramm | nicht mehr erhältlich |
| 8 | Specialized S-Works Tarmac SL8 | 6550 Gramm | nur als Rahmen-Set; 5500 Euro |
| 9 | Storck Aernario.3 Platinum Disc | 6560 Gramm | 9599 Euro |
Schmolke Leggerissima TLO
Die Carbon-Spezialisten vom Bodensee setzen die neue Benchmark. Das Schmolke Leggerissma TLO profitiert maßgeblich von hochexklusiven Anbauteilen aus Kohlefaser. Kettenblätter, Lenker-Vorbau-Kombi, Sattel und Stütze: Sie alle sind betörend leicht. Interessant: Rahmen (786 Gramm) und Gabel (341 Gramm), die Schmolke in Kooperation mit einem südkoreanischen Hersteller produziert, gehören nicht zu den leichtesten.
Scott Addict RC Ultimate
Das Addict RC Ultimate ist der jüngste Vertreter in den Top Ten. Bei unserem Besuch bei Scott ermittelten wir ein Gesamtgewicht von 5,9 Kilogramm. Beeindruckend ist vor allem der neue Ultraleicht-Reifen von Schwalbe: Der Aerothan Race, bislang noch nicht offiziell vorgestellt, dürfte mehr als 100 Gramm gegenüber einem konventionellen Pneu sparen.
Specialized S-Works Aethos
Lediglich 618 Gramm wog einst der Rahmen der exklusiven S-Works-Variante. Eine dünne Schicht Klarlack und minimalistische Decals trugen zum Rekord bei, schließlich war bislang (Stand: Januar 2025) kein Rahmen im TOUR-Test leichter. Die Gabel setzte mit 290 Gramm ebenfalls Maßstäbe. Für die High-End-Version des Aethos aus dem aktuellen Modelljahr (13500 Euro) gibt Specialized ein Komplettradgewicht von 6,3 Kilogramm an.
Benotti Fuoco Carbon Ultra
Zum 20-jährigen Firmenjubiläum entwickelte Bernd Nolte, Inhaber der Fahrradmarke Benotti, eine auf 100 Stück limitierte Version des Fuoco Carbon. Rahmen-Set oder Anbauteile brechen zwar keine Rekorde, das Gesamtpaket ist aber mehr als beachtlich. Nur vier Räder waren im TOUR-Test leichter. Die Räder auf den folgenden Plätzen der Top Ten sind mindestens 400 Gramm schwerer.
Factor O2 VAM
Während der Tour de France 2023 legte Factor das O2 VAM neu auf. Auch das Bergrad des britisch-taiwanesischen Herstellers unterbietet das UCI-Gewichtslimit, allerdings auf Kosten des maximal zulässigen Fahrergewichts: Factor gibt den Renner für maximal 90 Kilogramm schwerer Fahrer frei. Zum Vergleich: Das Benotti soll Belastungen unter 140 Kilogramm Fahrergewicht standhalten.
Giant TCR Advanced SL
Das TCR ist ein Dauerbrenner unter den leichtesten Rennrädern der Welt. Die aktuelle Version ist zwar nur 20 Gramm leichter als der Vorgänger, dafür trugen die Taiwaner der Aero-Entwicklung Rechnung. Das Gewichtstuning basiert unter anderem auf dem sogenannten Cold-Blade-Cutting der Carbonelemente. Das Verfahren ist Betriebsgeheimnis, doch die Taiwaner versprechen dadurch eine höhere Präzision. Zudem sollen die sensiblen Carbonmatten im Gegensatz zum Zuschnitt per Laser nicht beschädigt werden.
Wilier Zero SLR
Nachdem sich Scheibenbremsen an Rennrädern vor rund fünf Jahren etabliert hatten, stand die Industrie vor einer großen Aufgabe: Wie bekommen wir ein Rennrad wieder leicht? Wilier antwortet damals mit dem Zero SLR und einem Trick. Das Testrad war mit Laufrädern ausgestattet, die für Schlauchreifen ausgelegt waren. Gegenüber vergleichbaren Clincher-Laufrädern holten die Italiener einst rund 400 Gramm heraus. Heute wird das Zero SLR durch das Verticale SLR ersetzt. Ein Testrad in giftgrüner und vermutlich schwerer Lackierung hing mit 6780 Gramm an der TOUR-Waage.
Specialized S-Works Tarmac SL8
Specialized gelingt es als einzigem Hersteller, gleich zwei Modelle in den Top Ten der leichtesten Räder im TOUR-Test zu platzieren. Beim S-Works Tarmac SL8 beeindruckt das geringe Rahmengewicht, trotz Aero-Optimierung wird es nur von vier Konkurrenten unterboten. Die gewogenen Einzelgewichte beziehen sich auf eine hauchzart lackierte Version, die nur als Rahmen-Set erhältlich ist. Das leichteste Komplettrad (14500 Euro) dürfte nicht viel schwerer sein, Specialized nennt ein Gewicht von 6,66 Kilogramm für die Ausstattung mit SRAM Red AXS.
Storck Aernario.3 Platinum Disc
Den Titel für das schnellste Rennrad im TOUR-Test sicherte sich unlängst das Aerfast.5, mit dem Aernario.3 schafft Storck knapp den Sprung in Leichtbau-Spitzenklasse. Mit 9599 Euro bliebt das Aernario.3 als einziges Rad in dieser Bestenliste unter der 10000-Euro-Marke.
Weitere leichte Rennräder im Überblick
Cube Litening Air SLX
Wie ein klassisches Leichtbau-Modell sieht das Cube Litening Air mit seinem aerodynamisch geformten Sitzrohr zwar nicht aus, doch der Rahmen knackt locker die 900-Gramm-Marke, die Gabel liegt bei 370 Gramm, damit kann es das Cube mit vielen Leichtbau-Modellen klangvoller Marken aufnehmen. Grund eins für die Nennung hier ist das Komplettradgewicht von nur 6,6 Kilogramm, das für die Top-Version SLT mit Dura-Ace-Gruppe kommuniziert wird.
Orbea Orca
Mit der jüngst vorgestellten Orca-Generation will auch Orbea im Wettbewerb um die leichtesten Rennräder mitmischen. Bis wir ein Modell ins TOUR-Testlabor bekommen, müssen wir uns noch mit den Herstellerversprechen begnügen: Unter 750 Gramm soll der Rahmen der hochwertigen OMX-Reihe wiegen, aufgebaut soll ein Komplettgewicht von 6,7 Kilogramm möglich sein.
Scott Addict RC Ultimate
Den Klassiker Addict RC gibt es für Leichtbau-Fans gleich in zwei spannenden Varianten. Bereits das RC Pro kann mit einem Rahmen-Set-Gewicht von 1.300 Gramm aufwarten (Rahmen: 900 Gramm in Größe 56). Mit einer erlesenen Serienausstattung mit Shimanos Dura-Ace-Schaltung und Zipp 303-Laufrädern ist die Sieben-Kilo-Marke in Reichweite.
Specialized S-Works Aethos
Ziemlich unangefochten seit seiner Vorstellung 2020 gebührt dem Specialized S-Works Aethos der Pokal für das leichteste Serienrad - zumindest seit Rennräder (schwerere) Scheiben- statt Felgenbremsen haben. Der puristisch designte Rahmen schaffte auf der TOUR-Waage in Größe 56 spektakuläre 618 Gramm, die Gabel wiegt weniger als 300 Gramm.
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