E-Bike Test: Die 10 Besten Modelle im Vergleich

Der Asphalt flimmert in der Sonne, am Wegesrand blühen wilde Blumen und der Fahrtwind weht durchs Haar - wer mit einem E-Bike unterwegs ist, kann das alles in vollen Zügen genießen, ohne vor Anstrengung zu schnaufen oder Muskelkater befürchten zu müssen. Vor allem: keine hohen Spritkosten mehr, nie mehr in Stau stehen oder auf die U-Bahn warten.

Ob als Pendler:in mit dem City-E-Bike zur Arbeit, mit dem Trekkingrad und einem Picknickkorb auf dem Gepäckträger spontan ins Blaue, mit dem Lastenrad zum Einkauf oder mit den E-Mountainbikes in die Berge: In unserem Test haben wir die besten E-Bikes und Testsieger genauer für Sie angeschaut und ausprobiert.

In der Kaufberatung lesen Sie zudem Wissenswertes über Elektrofahrräder und Typen, vom Allrounder mit breiten Reifen über sportliche E-Mountainbikes mit hoher Akkukapazität und Power-Motor wie dem Bosch Performance Line CX bis hin zum bequemen Tiefeinsteiger für die Stadt.

Die besten E-Bikes im Überblick

Der Artikel stellt die zehn besten E-Bike-Modelle für unterschiedliche Einsatzzwecke vor - von City-Pendlern über Touren-Allrounder bis hin zu sportlichen E-Mountainbikes. Sie erhalten einen direkten Vergleich wichtiger Kriterien wie Reichweite, Motorleistung und Ausstattung (z. B. Bosch Performance Line oder AEG-Mittelmotor), wobei die Stiftung-Warentest-Sieger Kalkhoff Endeavour 5 Move+ Wave und KTM Macina Gran 610 PTS LB Wave besonders hervorgehoben werden. Außerdem finden Sie Preis-Leistungs-Tipps, etwa zum Rockrider E-Activ 100 HF, sowie Erläuterungen zu E-Bike-Typen (Pedelec vs. S-Pedelec), Akkukapazität und Rahmentypen.

Bewertung Marke Modell Preis
Testsieger laut Stiftung Warentest Kalkhoff Endeavour 5 Move+ Wave 3.999 Euro
Bester Allrounder KTM Macina Gran 610 PTS LB Wave 3.899 Euro 2.800 Euro
Beste Wahl für lange Touren Koga E-Worldtraveller Mixed 2024 5.799 Euro 4.769 Euro
Preis-Leistungs-Tipp Rockrider E-Activ 100 HF 1.000 Euro
Touren-Allrounder Cube Touring Hybrid One 625 2.699 Euro

E-Bike: Was ist der Unterschied zu einem normalen Rad?

Bei E-Bikes unterstützt ein Elektromotor die Tretbewegung bis 25 km/h. Diese besonders beliebte Variante des E-Bikes wird auch Pedelec genannt. Sobald nicht mehr in die Pedale getreten wird oder die Geschwindigkeit 25 km/h übersteigt, hört die Motorunterstützung auf. S-Pedelecs hingegen können bis zu 45 km/h schnell fahren, benötigen jedoch ein Versicherungskennzeichen.

Viele Modelle verfügen über eine Anschubhilfe, mit der sich das E-Bike bis zu 6 km/h ohne Treten leichter bewegen lässt. Ein angenehmes Extra, denn Pedelecs wiegen durch den Akku und Motor mehr als klassische Räder.

Für jeden Anspruch gibt es das passende Modell: sportliche E-Mountainbikes, kurz E-MBTs, für Offroad-Touren, Cargobikes für extra Zuladung, City-E-Bikes und urlaubstaugliche Falträder. In unserem E-Bike-Test stellten wir fest: Wer ein neues E-Bike fährt, sollte sich zunächst auf sicherem Gelände mit dem Fahrverhalten vertraut machen. Denn: Vor allem im Turbo schießen die besten E-Bikes zügig los.

Darum sind E-Bikes so beliebt

Elektrofahrräder bieten eine komfortable, klimafreundliche Alternative zum Auto oder den öffentlichen Verkehrsmitteln. Ein Pedelec ermöglicht es, längere Strecken mit weniger Kraftaufwand zurückzulegen und trotzdem in Bewegung zu sein - ideal für Pendler:innen oder gesundheitlich eingeschränkte Menschen.

Aber auch Alltagserledigungen oder mehrtägige Radtouren sind mit einem E-Bike möglich. So können die schönsten Gegenden mit dem Rad erkundet werden. Das ist klimafreundlich, aktiv, aber trotzdem entspannt. Wird das E-Bike oft genutzt, kann viel Geld gespart werden. Auch die Modellvielfalt und die stetig besser werdende Akkukapazität machen Pedelecs so attraktiv. Bekannte Hersteller sind beispielsweise Kalkhoff, Specialized, Canyon, Brose, KTM, Cube, Hercules und Yamaha.

In unserem E-Bike-Test finden Sie zehn der besten E-Bikes für verschiedene Anforderungen und Budgets.

Diese Arten von E-Bikes gibt es

Das E-Bike-Angebot wird immer größer: Ein tiefer Einstieg, ein Gepäckträger für Zuladung wie Handtasche oder Einkäufe und eine aufrechte Sitzposition sind bei einem City-E-Bike wichtiger als enorme Akkukapazität. Trekking-E-Bikes für längere Touren hingegen brauchen stabile Rahmen, starke Motoren, große Akkukapazität und eine erweiterte Ausstattung wie etwas breitere Reifen für verschiedene Untergründe und stabile Gepäckträger für Satteltaschen. Sie sind die perfekten Allrounder für Stadt und Land.

Wer sportlich Offroad unterwegs ist, findet im E-MTB das perfekte Rad. E-Mountainbikes gibt es als Hardtail mit Federgabel vorne oder als Fully mit zusätzlicher Hinterradfederung. Eine Mischung aus E-MTB und E-Rennrad sind elektrische Gravelbikes. Kompakte Falträder sind tolle Urlaubsbegleiter und im Lastenrad werden Kinder, Hunde und Einkäufe bequem am Stau vorbeigefahren.

Nicht nur Reifen und Rahmen, auch der Sitz von Motor und Akku beeinflussen das Fahrverhalten. Besonders beliebt ist der Mittelmotor. Je nach Antriebsart gibt es aber auch Front- oder Heckmotoren. Der Akku ist je nach Modell in den Rahmen integriert oder am Gepäckträger verbaut. Die meisten anderen Komponenten wie mechanische oder hydraulische Scheibenbremsen, Kettenschaltung oder Nabenschaltung ähneln modernen Fahrrädern.

E-Bike-Test: Das sind die 10 besten E-Bikes im Vergleich

In unserem E-Bike-Test haben wir Modelle für verschiedene Einsatzzwecke getestet. Das „Kalkhoff Endeavour 5 Move+ Wave“ ist ein vielseitiges Trekking-E-Bike - und das Touren-Äquivalent zum Testsieger „Advance“ von Stiftung Warentest. Das von Stiftung Warentest ebenfalls zum Testsieger ernannte „KTM Macina Gran 610 PTS LB Wave“ ist ein stabiler und komfortabler Allrounder mit bequemem Einstieg, toller Fahreigenschaft und umfangreicher Ausstattung. Der leistungsfähige Mittelmotor bringt viel Power für hügeliges Gelände und lange Strecken - dazu noch eine großzügige Akkukapazität. Perfekt! Das „Cube Touring Hybrid One 625“ ist ein vielseitiger Allrounder mit starkem Antriebssystem, Federgabel und breiten Reifen. Die große Akkukapazität macht Lust auf lange Touren.

Die Testergebnisse sprechen für sich: Das „Kalkhoff Endeavour 5 Advance+“ überzeugte Stiftung Warentest - und in unserem E-Bike-Test mit robustem Rahmen, luftgefederter Gabel, sehr gutem Bremsverhalten und starkem Bosch‑Motor. Damit ist das E-Bike perfekt für Touren und Alltag auf verschiedensten Untergründen.

Das „Maxtron MT 11“ liefert solide Technik und Ausstattung zu einem attraktiven Preis. Motor und Akku reichen für Strecken im Alltag und entspannte Ausflüge ohne viele Steigungen. Ein bequemes E-Bike für Einsteiger:innen, die auf Fahrkomfort auf weniger anspruchsvollen Strecken nicht verzichten wollen - ohne viel zu investieren.

Der „Prophete Entdecker 4.0“ macht seinem Namen alle Ehre - ein komfortables Trekking‑E‑Bike mit solider Ausstattung und hoher Reichweite. Da es bis zu 150 Kilogramm Gesamtgewicht trägt, kann man ordentlich was mitnehmen. Starker Motor, starker Preis - und das Design ist optisch mindestens so sportlich wie das E-Mountainbike an sich. Der XL-Akku macht längere Touren problemlos möglich, die breiten Reifen fahren auf wechselndem Untergrund stabil und der Motor hat ordentlich Schub.

Lange Trekking-Abenteuer bekommen mit diesem hochwertigen E-Bike ein Komfort-Upgrade. Der starke Bosch-Motor und der große Akku liefern langanhaltende Unterstützung, während der leichte, aber stabile Rahmen mit hoher Zuladung bestens zurechtkommt. Das „Fischer ATB Terra 8.0i“ ist ein zuverlässiger Begleiter für entspannte Touren und abwechslungsreiche Strecken. Mit seiner komfortablen Unterstützung fährt es sich leicht und angenehm - auch bei längeren Ausflügen.

So haben wir die E-Bikes verglichen

Unser E-Bike-Test berücksichtigt unter anderem Fahreigenschaften, Gesamtgewicht, Zuladung, Einsatzzweck und die verbauten Antriebssysteme wie Brose- oder Bosch-Motor und Komponenten wie die Gangschaltung von renommierten Herstellern wie Shimano. Auch Sitzposition, Reichweite, Design, Preis-Leistungs-Verhältnis und Testberichte von Verbraucher:innen und von Stiftung Warentest sind in die Kaufberatung eingeflossen.

Welche E-Bike-Marken sind zu empfehlen?

Zu den etablierten E-Bike-Herstellern zählen Kalkhoff, KTM, Cube, Hercules, Specialized und Canyon. Mit ihren Modellen decken sie das gesamte Spektrum ab - vom komfortablen Tiefeinsteiger über sportliche City- und Trekkingräder bis hin zum technisch anspruchsvollen Hardtail.

Besonders häufig kommt in diesen Bikes der Bosch-Mittelmotor zum Einsatz, der in Testberichten für seine Laufruhe und den etwas leiseren Betrieb im Vergleich zu alternativen Antrieben wie dem Yamaha-Motor gelobt wird.

Was ist der Unterschied zwischen E-Bikes, Pedelecs und S-Pedelecs?

Unter dem Sammelbegriff „E-Bike“ verstehen viele alle Fahrräder mit elektrischem Antrieb, doch technisch unterscheidet man zwischen Pedelecs und S-Pedelecs: Ein Pedelec (Pedal Electric Cycle) sorgt per Motorunterstützung nur dann für Schub, wenn Sie in die Pedale treten - und das bis maximal 25 km/h, ohne dass eine Versicherung oder Führerschein nötig ist.

S-Pedelecs (Speed Pedelecs) dürfen dagegen bis 45 km/h beschleunigen, benötigen ein Versicherungskennzeichen sowie Helm- und Führerscheinpflicht. Modelle mit Gasgriff, die ohne Pedaltritt schneller als 6 km/h fahren, gelten rechtlich als Kleinkrafträder und unterliegen damit den entsprechenden Zulassungs- und Versicherungsvorschriften.

Wie reinigen Sie Ihr E-Bike richtig?

Entfernen Sie groben Schmutz zunächst mit einer weichen Bürste oder einem trockenen Lappen, bevor Sie mit einem leicht feuchten, fusselfreien Tuch und gegebenenfalls einer milden Bike-Reinigungslösung verbleibende Verschmutzungen sanft abwischen. Verzichten Sie unbedingt auf Hochdruckreiniger, da der starke Wasserstrahl Lack, Lager und Elektronik beschädigen kann, und schützen Sie Akku, Display sowie alle Steckkontakte, indem Sie diese Bereiche vor der Feuchtreinigung abdecken und nur mit einem trockenen Tuch säubern. Lassen Sie Ihr E-Bike abschließend vollständig an der Luft trocknen, bevor Sie Akku und Elektronik wieder montieren.

Häufige Fragen zu E-Bikes

Sind E-Bikes schwer zu bedienen?

Nein, die Bedienung ist einfach. Sobald der Akku eingesetzt und der Motor eingeschaltet ist, unterstützt er automatisch beim Treten, je nach gewählter Unterstützungsstufe stärker oder schwächer. Nach wenigen Minuten haben sich die meisten an das Fahrgefühl gewöhnt.

Wie schnell fährt ein E-Bike?

Ein Pedelec unterstützt bis zu einer Geschwindigkeit von 25 km/h, trotzdem ist schnelleres Fahren möglich, dann aber ohne Motorhilfe. S-Pedelecs unterstützen bis 45 km/h, diese gelten jedoch als Kleinkrafträder.

Wie weit kommt man mit einer Akkuladung?

Die Reichweite eines E-Bikes hängt von verschiedenen Faktoren ab: Akkukapazität, Gelände, Unterstützungsmodus, Gegenwind, Fahrstil, Gewicht und Zuladung. Viele Modelle erreichen Reichweiten zwischen 80 und 120 Kilometern. Wer mit niedriger Unterstützung fährt und wenige Steigungen und kein Gegenwind hat, kann aber weiter kommen.

Kann man mit dem E-Bike auch bei Regen fahren?

Ja, E-Bikes sind so konstruiert, dass sie auch bei Nässe sicher funktionieren. Motor, Akku und elektrische Kontakte sind gegen Spritzwasser geschützt und für Touren bei jedem Wetter geeignet.

Braucht man für ein E-Bike eine spezielle Versicherung oder Lizenz?

Für Pedelecs mit Unterstützung bis 25 km/h ist weder ein Führerschein noch eine Versicherungspflicht vorgeschrieben. Sie gelten verkehrsrechtlich wie ein normales Fahrrad. Da E-Bikes wertvoll sind, lohnt es sich eine Diebstahlversicherung abzuschließen oder weitere Maßnahmen zu treffen, wie zum Beispiel GPS-Tracker.

Welches ist das beste E-Bike?

Laut dem aktuellen E-Bike-Test von Stiftung Warentest gehören die Trekking-Modelle Kalkhoff Endeavour 5 Advance + und KTM Macina Gran 610 zu den derzeit besten E-Bikes. Beide haben den Bosch Performance Line CX verbaut - den derzeit stärksten Bosch-Motor.

Was kostet ein gutes E-Bike?

City-E-Bikes mit guter Ausstattung findet man für unter 1000 Euro, ein solides Trekking-E-Bike mit starkem Motor und guter Akkukapazität gibt es ab etwa 2000 Euro. Für ein gutes E-Bike mit Qualitäts-Motor und hoher Haltbarkeit müssen Sie in der Regel mindestens 3.000 Euro ausgeben. Nach oben hin ist die Preisspanne offen, viele Top-Empfehlungen liegen zwischen 4.000 und 5.000 Euro. Dies variiert jedoch je nach E-Bike-Typ. E-Mountainbikes sind in der Regel deutlich teurer als City-Bikes, während Trekking-Modelle preislich dazwischen liegen.

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