Das abenteuerliche Gefühl, wenn man mit dem Motorrad unterwegs ist und einem der Wind ins Gesicht weht, ist kaum zu beschreiben. Egal, ob im Allgäu, Italien oder Schwarzwald, Motorradtouren sind eine tolle Aktivität, auch mit dem Partner, der Familie oder Freunden. Das Motorrad ist ein beliebtes Fahrzeug, um in den Urlaub zu fahren.
Motorrad Führerscheine: Unterschiede, Fahrzeuge & Alter
In Deutschland gibt es verschiedene Ausführungen der Fahrerlaubnis für Motorräder. Die meisten davon werden mit Fahrstunden und Prüfung in Fahrschulen angeboten. Diese kannst du ab verschiedenen Altersklassen von 16 Jahren bis 24 bestehen. Die Fahrerlaubnis gibt vor, welche Fahrzeuge du fahren darfst. Damit du vorab schon einmal einen Überblick bekommen kannst, findest du hier die unterschiedlichen Klassifikationen mit erlaubten Fahrzeugen und Mindestalter aufgelistet.
Hier eine Übersicht der verschiedenen Führerscheinklassen:
- Fahrerlaubnis AM: Mindestalter 16 Jahre, leichte Zweiräder mit Höchstgeschwindigkeit unter 45 km/h, Hubraum unter 50 cm³.
- Fahrerlaubnis A1: Mindestalter 16 Jahre, Krafträder mit weniger als 125 cm³ Hubraum, Motorleistung unter 11 kW und Leistung/Leergewicht-Verhältnis bis 0,1 kW/kg (dreirädrige Kraftfahrzeuge bis 15kW).
- Fahrerlaubnis A2: Mindestalter 18 Jahre, Krafträder mit weniger als 35 kW Leistung, Leistung/Leergewicht-Verhältnis bis 0,2 kW/kg (kein Motor, der ähnlich einem mit mehr als 70 kW Motorleistung ist).
- Fahrerlaubnis A: Alle Krafträder. Alter bei Direkteinstieg: 24 Jahre, Alter für dreirädrige Kraftfahrzeuge mit mehr als 15 kW: 21 Jahre, Alter bei Vorbesitz von A2 von mindestens 2 Jahren: 20 Jahre.
Technische Daten erklärt: Hubraum, Motorleistung & Leermasse
Bevor wir aber mit den technischen Daten starten, findest du hier einmal ein paar von diesen und ihre Bedeutung zusammengefasst, sodass du darauf bei der Auswahl deines Führerscheins und Motorrads achten kannst.
- Fremdzündung: Kraftstoff (Beispielsweise Benzin) & Luft werden bereits vor der Zündung im Motor vermischt
- Hubraum: Volumen, das ein Kolben im Zylinder eines Motors herunterdrückt um Leistung zu erzeugen
- Kleinkraftrad: Motorisierte Zwei- & Dreiräder
- Leermasse: Gewicht des Motorrads ohne Zubehör und Tankfüllung
- Leistung/Leergewicht-Verhältnis: Wie viel Leistung benötigt wird, um einen kg des Leergewichts zu bewegen
- Motorleistung in kW: Beschreibt die Zeit, in der ein Antrieb ein Gewicht in einer bestimmten Zeit bewegen kann
- Nutzleistung: Einheit um die Leistung von Motoren zu beschreiben
- Selbstzündung: Kraftstoff & Luft werden ohne Zündquelle entflammt, beispielsweise durch Verdichtung im Motor
- Zweirad: Fahrzeug mit zwei Rädern hintereinander
Motorradfahren: Entspannt die Umgebung genießen
Auf deiner Motorradtour kannst Benzin sparen, da Motorräder einen geringeren Verbrauch haben, als beispielsweise Autos. Sie benötigen auch weniger Platz, sodass du sehr flexibel auch auf und außerhalb des Campingplatz parken kannst. Bei einem Motorrad fallen oft auch weniger Reparaturen und diese sind auch oft günstiger.
Beim Motorradfahren bist du auch wesentlich näher an der Natur und dem Geschehen auf der Straße dran. Es geht besonders um das Fahrerlebnis während der Tour. Du kannst dadurch den Wind spüren, Gerüche und Temperaturen wahrnehmen. Dabei treibt dich bequem der Motor an und du musst nicht alles aus eigener Kraft stemmen, wie beim Fahrrad fahren.
Darum Motorradfahren:
- Benzin Sparen
- Flexibel (Parken)
- Weniger Reparaturen
- Erlebnis für alle Sinne
Motorradfahren: Tipps für das Fahren & die erste Tour
Nach frisch bestandener Fahrerlaubnis für das Motorrad, solltest du dich genau mit deinem Fahrzeug auseinandersetzten. Verständnis von der Technik, kann dir im Ernstfall helfen, aber auch für kleinere Reparaturarbeiten günstiger sein. Vor allem mit den Systemen, musst du dich auseinandersetzten. Beispielsweise haben einige Motorräder kein ABS-Bremssystem, welches die Bremsbewegung ausgleicht, sodass du weniger schnell rutscht. Hast du aber mit einem solchen gelernt, ist es wichtig, das vorsichtige Bremsen ohne vorher zu üben.
Hier noch einmal auf einen Blick:
- Technik des Motorrads lernen
- Mit Systemen beschäftigen
Fange mit dem Fahren langsam an. Vor allem, da du jetzt in der Regel keinen Fahrlehrer mehr an deiner Seite hast. Überschätze dich nicht! Achte besonders in Kurven darauf, dass du diese langsam anfährst und heftiges Abbremsen und Beschleunigungen vermeidest. Achte in Kurven aber auch generell auf die Abstände zu anderen Verkehrsteilnehmern und lasse dich am besten nicht hetzen.
Gerade im Anfang, ist es sinnvoll, besonders auf das Kuppeln zu achten. Dabei kannst du gerade in schwierigen Situationen rasch den Antrieb rausnehmen und frühzeitig bremsen. Dabei ist es wichtig, den Verkehr genau zu beachten. Das gilt auch für den Spurwechsel auf der Straße. Hier lohnt es sich auch, wenn du zügig, aber sicher vorgehst, sodass Auffahrunfälle mit Autos vermieden werden können.
Darauf solltest du vor deiner ersten Fahrt achten:
- Langsam und besonnen anfangen
- Heftiges Beschleunigen/Abbremsen in Kurven vermeiden
- Abstände beachten
- Nicht hetzen lassen
- Kuppeln nicht vergessen
- Zügiger Spurwechsel
Erste Tour: Länge, Gelände, Navi & Co.
Für die Planung ist es trotzdem wichtig, Länge der Strecke und Fähigkeiten der Mitreisenden abzuschätzen und mit einzuplanen. Damit alle Beteiligten ein schönes Reiseerlebnis haben. Körperliche Kraft und Ausdauer spielen eine Rolle, trotz des Motors. Auch die Konzentrationsfähigkeit im Straßenverkehr, lässt mit der Zeit natürlich nach. Daher ist es wichtig, dass alle Mitreisenden, gerade für längere Strecken, schon einiges an Erfahrung mitbringen.
Wenn die Route dann geplant ist, macht es Sinn über eine geeignetes Navigationsgerät nachzudenken. Navis für das Motorrad gibt es, diese sind aber oft recht teuer. Das Handy zu bedienen ist nicht erlaubt, genauso wie im Auto. Allerdings darf man es in einer Handyhalterung verwenden, wenn man es während der Fahrt nicht bedient. Auf diesem Weg hast du deine Route immer vor Augen.
Das hier sind Tipps für die erste Tour:
- Fähigkeiten aller beachten
- Für längerer Strecken: mehr Erfahrung
- Navigation & Route abklären
Camping mit Motorrad: Mieten direkt am Campingplatz
Ein Motorrad kannst du an eigentlich jedem Campingplatz parken. Damit kannst du flexibel alle Reiseziele in der Nähe besuchen. Oder du reist mit einem Auto und einer anderen Schlafmöglichkeit, wie einem Dachzelt oder Zeltanhänger an. Dann kannst dir in der Nähe deines Reiseziels auch mit dem entsprechenden Führerschein ein Motorrad mieten. Für Gelegenheitsfahrer ist das günstiger.
Bei einer Tour mit dem Motorrad musst natürlich darauf achten, dass du die richtige Ausrüstung mitnimmst. Neben der richtigen Unterbringung, sind auch Campingstühle, eine Heizdecke oder eine Campinglampe beliebte Reisegadgets. Gerade bei der Pause zwischendurch, können diese dir die Tour wesentlich angenehmer machen. Weiter unten findest du eine ausführliche Packliste.
Packliste: Ausrüstungstipps - Warnweste bis Sonnencreme
Weitergehend solltest du auch immer auf deine Schutzkleidung achten. Helm, Warnweste, Motorradkombi mit Protektoren, Motorradhandschuhe und Motorradstiefel, können dich in gefährlichen Situationen entscheidend schützen. Daher ist es wichtig, diese zu tragen und regelmäßig auf Abnutzung zu überprüfen.
Vom Helm bis zu den Schmerztabletten, hier sind ein paar Inspirationen, die dir bei deiner Reiseplanung helfen können.
- Helm
- Warnweste
- Motorradkombi (Jacke & Hose)
- Motorradbrille
- Motorradhandschuhe
- Motorradstiefel
- Motorradtasche oder Motorradkoffer
- Regenbekleidung
- (internationaler) Motorradführerschein
- Fahrzeugschein
- Mietmotorradunterlagen
- Hotel- oder Campingplatzunterlagen
- Impfausweis & Allergiepass
- Reifenpannenset
- Multitool
- Panzertape
- Kettenspray
- Navigationsgerät
- Halterung
- Straßenkarte
- Verbandmaterial / Pflaster
- Mücken- & Zeckenschutz-Spray
- Sonnencreme
- Fieberthermometer
- Schmerztabletten
Schutzkleidung tragen & regelmäßig überprüfen
Reiseziele: Bayern, Italien, Schwarzwald & Co.
Motorrad fahren funktioniert auf fast allen befestigten Straßen. Besonders beleibt sind diese Regionen.
- Allgäu
- Bayern
- Bayerischer Wald
- Berlin
- Harz
- Italien
- Mecklenburgische Seenplatte
- Ostsee
- Schleswig-Holstein
- Schwarzwald
Die vier Phasen beim Kurvenfahren mit Motorrad
Wer mit dem Motorrad Kurven richtig fahren möchte, sollte den Ablauf in der Straßenkrümmung perfekt verinnerlichen. Wenn Sie sich einer Kurve nähern, müssen Sie die richtige Geschwindigkeit für die kurze Strecke in der Biegung wählen. wenden Sie die sogenannte Blicktechnik an, wenn Sie mit dem Motorrad in die Kurve fahren: Beim Einlenken richten Sie Ihren Blick auf den Ausgang der Biegung. Drücken Sie stärker am Lenker-Ende, das zum Inneren Rand der Kurve zeigt - handelt es sich um eine Rechtsbiegung, pressen Sie also rechts. Ihre Reifen sind nun in der Lage, hohe Seitenkräfte zu übertragen und ermöglichen so eine starke Schräglage. Sogar ein Neigungswinkel von über 50 Grad ist bei entsprechender Geschwindigkeit und geeignetem Motorrad möglich. Sobald Sie das Ende der Kurve sehen, beschleunigen Sie nur sanft, damit Ihr Vorderreifen weiterhin mit ausreichendem Druck auf der Straße haftet und das Hinterrad nicht driftet.
Tipps für das Kurvenfahren
- Blickführung: Trainieren Sie die spezielle Blickführung für Kurvenfahrt: Einlenkpunkt, Scheitelpunkt, Kurvenausgang, weiterer Straßenverlauf.
- Schräglagenwechsel: Trainieren Sie den schnellen und ausgeprägten Schräglagenwechsel.
- Zusammenspiel der Komponenten: Trainieren Sie das Zusammenspiel von Gas, Kupplung, Vorderrad- und Hinterradbremse bei zügiger Kurvenfahrt und in Schräglage.
- Eigener Fahrstil: Lassen Sie sich nicht zu Aktionen provozieren, die nicht zu Ihnen und Ihrem Fahrstil passen. Jeder ist für sich und sein Tun verantwortlich.
- Mentales Training: Spielen Sie in vergleichsweise harmlosen Verkehrs- und Fahrsituationen im Geiste durch, welche Möglichkeiten Sie in einer tatsächlich schwierigen Situation gehabt hätten.
Weitere Tipps für sicheres Motorradfahren
- Körperliche Fitness: Halten Sie sich körperlich mit Sportarten fit, die Ausdauer und Schnelligkeit trainieren. Dann sind auch lange Ausfahrten kein Problem.
- Technik des Motorrads: Die Technik des Motorrads muss zu 100 Prozent funktionieren: Bremsanlage, Reifen, Feder-Dämpfer-Elemente, Fahrwerklager, Beleuchtungsanlage, Antrieb und Motor sollten in optimalem Zustand sein.
- Bedienelemente: Stellen Sie alle Bedienelemente passend ein, dazu zählen Hand- und Fußhebel, Lenker und ggf. Sitzbankhöhe.
- Aufwärmen: Fahren Sie sich und das Motorrad deshalb zu jedem Fahrtbeginn "warm".
- Konzentration: Wenn Sie Motorrad fahren, fahren Sie nur Motorrad. Lassen Sie keine Ablenkungen und Störungen zu.
- Sitzhaltung: Achten Sie auf eine entspannte und gesammelte Sitzhaltung, besonders wenn es zur Sache geht.
- Signale des Körpers: Achten Sie auf entsprechende körperliche Signale wie einen angespannten Schulter-/Nackenbereich oder zusammengepresste Zähne.
- Bremsen: Überwinden Sie die Angst vor dem Bremsen, trainieren Sie es bis zum Maximum.
- Abstand halten: Ausreichend Abstand zu halten hat nur Vorteile. Sie können bei größerem Abstand zu vorausfahrenden Fahrzeugen gelassener und überlegter reagieren.
- Sichtbarkeit: Machen Sie sich immer so gut sichtbar wie möglich. Schalten Sie im Zweifelsfall am Tag auf das Fernlicht um.
Die Bedienelemente am Motorrad
Es geht um die Bedienelemente am Motorrad und wie man sie auf die individuellen Bedürfnisse optimal einstellt. Klar ist: mit dem Lenker kannst du lenken. Darüber hinaus sind die meisten Bedienelemente darauf versammelt. Natürlich gibt es verschiedene Arten von Lenkern. Sie unterscheiden sich vor allem in Breite, Wirkungsweise und Schwenkbereich. Je breiter ein Lenker ist, desto leichter kannst du die Kreiselkräfte bändigen, desto leichter fällt es dir also, eine Kurve einzuleiten.
Die Kupplung: Sie wird mittels Handhebel am linken Lenkerende bedient. Wie bei Autos mit Schaltgetriebe reguliert die Kupplung auch bei Motorrädern den Kraftschluss zwischen Motor und Antriebsrad, also dem Hinterrad. Beim dosierten Einkuppeln kontrollierst du also, wie viel Kraft vom laufenden Motor an das Hinterrad weitergegeben wird. Deshalb ist ein absolut unaufwendiges und präzises Bedienen der Kupplung sehr wichtig, nicht nur beim Losfahren.
Die Vorderradbremse: In den letzten drei Jahrzehnten ist die Vorderradbremse bei neuen Motorrädern und Rollern, die in der EU verkauft wurden und heute noch werden, serienmäßig immer am rechten Lenkerholm mittels Handbremshebel zu bedienen.
Die Hinterradbremse: Heute hat ein Motorrad rechts Fußbremshebel für die Bedienung der Hinterradbremse und ein Roller links einen Handhebel am Lenker.
Der Schalthebel: Wenn auf einem Motorrad ein Fußschalthebel montiert ist, dann funktioniert er in der Regel so: Aus der Leerlaufstellung legst du den ersten Gang ein, indem du den Hebel entschlossen mit dem Fuß nach unten bewegst (bei sperrig arbeitenden Getrieben könnte man auch sagen trittst). Ab nun gilt eine einfache Regel: Willst du einen Gang höher schalten, bewegst (reißt) du den Hebel (mit gezogener Kupplung selbstverständlich, wie beim Auto!) nach oben, wenn du einen Gang runter schalten willst, trittst du den Hebel nach unten.
Die Steuerung des Reaktors am rechten Lenkerholm: Wenn die Kupplung regelt, wie viel Leistung ankommt, dann regelt der Gasgriff, wie viel Leistung zur Verfügung steht. Hält man den Gasgriff und dreht man sein rechtes Handgelenk nach unten, dann wird Gas gegeben.
10 Tipps für Motorrad-Neulinge
- Sei vorsichtig mit deinem Bike: Lasse nur die engsten Freunde auf dein Motorrad und mahne zur Vorsicht.
- Fahre nicht sofort zu zweit: Fahre dich erst ordentlich ein und fühle dich sicher im Handling des Bikes.
- Sieh deine Kupplung als deinen Freund und Helfer: Wenn du das Gefühl hast, die Kontrolle zu verlieren, zieh die Kupplung!
- Lass dich an der Ampel nicht stressen: Zieh kurz die Kupplung und schalte die Gänge der Reihe nach runter.
- Sei beim Spurwechsel vorsichtig: Beobachte den Verkehr ordentlich und fahre beim Wechsel selbst etwas sportlicher und beschleunige.
- Achte auf das Bremssystem: Wenn du ein Motorrad ohne ABS fährst, sei besonders vorsichtig.
- Trag deine Schutzkleidung: Auch wenn es im Sommer warm ist, trag immer deine Schutzkleidung.
- Fahre nie in Hektik: Nimm dir Zeit und riskiere lieber zu spät zu kommen, als einen Unfall zu bauen.
- Beschäftige dich mit deinem Motorrad: Verstehe die Technik und mache einfachere Wartungsarbeiten selbst.
- Vorsicht beim Hangin off: Diese Technik ist eher was für erfahrene Fahrer.
Wie fängst du an? Was bedeutet das?
Die Entscheidung, ein motorisiertes Zweirad beherrschen zu wollen, hast du bereits getroffen und du solltest wissen, was das bedeutet! Es ist eben nicht so wie beim Hobby in der Billardwelt oder im Schachuniversum, dass du dir viele Fehler erlauben kannst bei deinen ersten Versuchen. Alle zu erlernende Fähigkeiten beim Motorradfahren bedeuten beim Beginnen in erster Linie Risiko und sie sind mit oft dramatischen, schmerzhaften Folgen bei Verfehlungen verbunden. Dir sollte klar sein, worauf du dich einlässt!
Motorradfahren ist nicht etwas, das man einfach einmal so ausprobiert. Jeder kleinste Fehler hat unheimliche Folgen. Du musst unbedingt wissen, was du tust! Das ist kein Computerspiel, du hast nur ein Leben. Alles, was du auf einem Motorrad oder Roller tust, spielt sich in einer Dimension von Kräften und deren Auswirkungen ab, die ungeschützt bisher nicht erlebte Größe erreichen.
Offroad-Motorradfahren für Einsteiger
- Das richtige Motorrad wählen: Für Einsteiger sind leichtere und handliche Modelle empfehlenswert.
- Körperliche Fitness: Offroad-Fahrten verlangen nicht nur deinem Bike, sondern auch dir selbst einiges ab.
- Gleichgewicht ist entscheidend: Je besser du dein Gleichgewicht beherrschst, desto sicherer und flüssiger wirst du fahren können.
- Leichte Strecken wählen: Wähle einfache Offroad-Pfade oder Trainingsstrecken, auf denen du dich an das Gefühl des Geländefahrens gewöhnen kannst.
- Offroad-Training absolvieren: Dort lernst du unter Anleitung von Profis die richtige Technik, kannst Fragen stellen und wertvolle Tipps erhalten.
- Fahre immer mit einem Partner: Fahre immer mit einem Partner oder in einer Gruppe, besonders auf unbekannten Strecken.
- Geduld und Übung: Es ist normal, dass nicht alles sofort klappt. Geduld und Übung machen den Meister!
Mentale Aspekte beim Motorradfahren
- Freier Kopf: Ein freier Kopf beim Motorradfahren garantiert uns, den Fokus auf das zu legen, was wichtig ist. Und was ist das? Natürlich der Spaß am Motorradfahren selbst.
- Glaube an dich: Du kannst mehr als du denkst! Glaube an dich und deine Fähigkeiten.
- Lass dich nicht von anderen stressen: Oft lenken Menschen mit gut gemeinten Ratschlägen schlicht von ihren eigenen Unzulänglichkeiten ab.
- Sei du selbst: Sich drängen zu lassen, führt zu Fehlern. Fehler, die du vermeiden kannst, wenn du deinen Weg auf deine Weise gehst.
- Entspannungstechniken: Die 8-4-8 Atemtechnik ist eine aktive Entspannungsmethode, die Blockaden lösen kann.
- Entkopple deine Bewegungen: Mache jeden Schritt bewusst und getrennt vom Nächsten.
- Falsche Glaubenssätze: Analysiere deine Glaubenssätze und ersetze negative durch positive.
- Herausforderungen meistern: Kaugummi kauen, Bonbon lutschen, Lieder singen, alles das lenkt uns von unseren Stressoren beim Motorradfahren ab.
- Hol dir eine zweite Meinung: Manchmal erkennt man seinen Fehler nicht selbst. Man ist zu nah dran.
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