Ride or Die Harley-Davidson: Bedeutung, Geschichte und Mythos

Die Harley-Davidson ist mehr als nur ein Motorrad; sie ist ein Lebensstil. Sie verkörpert das Gefühl, Grenzen zu überwinden, eigene Regeln zu schreiben und niemals stillzustehen. Ein Harley-Davidson Tattoo steht für weit mehr als nur eine Motorradmarke. Es ist ein Symbol für Freiheit, Rebellion und den unbändigen Willen, das Leben auf eigene Faust zu gestalten. Sie ist von Willie G. Davidsons berühmten Spruch inspiriert und setzt dessen Tradition fort.

Die Ride Free Collection: Ein Ausdruck der Freiheit

Harley Fahren bedeutet für Dich, wirklich frei zu sein? Das kannst Du jetzt auch allen anderen zeigen: mit der neuen Ride Free Collection. Diese Kollektion ist eine Hommage an die Freiheit, die wir auf der offenen Straße erleben, und ruft dazu auf, unsere Liebe zum Motorrad fahren neu zu entdecken und voll auszuleben. Inspiriert von Willie G.

Die Legende der Ride Bells: Schutz und Stil

Die Legende der Ride Bells ist seit jeher ein fester Bestandteil der Motorradkultur. Sie erzählt von bösen Straßengeistern, die sich schon seit Beginn der Motorradgeschichte an den Maschinen festsetzen. Diese Geister sollen für eine Vielzahl von Problemen verantwortlich sein, von mechanischen Defekten bis hin zu Unglücksfällen auf der Straße. Doch die Legende bietet auch eine Lösung: Durch die Befestigung einer kleinen Glocke am Motorrad können diese bösen Geister in die Glocke verbannt werden.

Das ständige Klingeln der Glocke macht sie wahnsinnig, so dass sie sich nicht mehr am Motorrad festhalten können und schließlich auf den Boden fallen. Man sagt, dass die vielen Schlaglöcher auf unseren Straßen das Werk dieser vertriebenen Geister sind. Ein besonderes Detail der Legende ist, dass die Guardian Bell, wie die Ride Bell auch genannt wird, ihre Kraft verdoppelt, wenn sie als Geschenk von einem Freund gekauft und überreicht wird. Diese Geste der Freundschaft und Fürsorge verstärkt angeblich den Schutz vor den bösen Geistern, die auf Motorrädern lauern. Ein solches Geschenk ist nicht nur ein Symbol der Verbundenheit, sondern zeigt auch, wie sehr man sich um die Sicherheit des Beschenkten sorgt.

Gründe für den Kauf einer Guardian Bell

  • Schutz vor bösen Straßengeistern: Die Legende besagt, dass Ride Bells die bösen Geister fernhalten und so mechanische Probleme und Unglücksfälle verhindern.
  • Verstärkter Schutz als Geschenk: Eine als Geschenk überreichte Guardian Bell soll doppelt so viel Schutz bieten und die Freundschaft zwischen dem Schenkenden und dem Beschenkten symbolisieren.
  • Unangenehmes Geräusch für Wildtiere: Das Klingeln der Glocke soll Wildtiere abschrecken.
  • Stilvolles und modisches Accessoire: Ride Bells sind nicht nur nützlich, sondern auch ein schönes Accessoire, das jedes Motorrad aufwertet.

Mit dem Kauf einer Guardian Bell können Sie nicht nur jemandem zeigen, wie sehr Sie sich um dessen Wohl sorgen, sondern auch die Legende dieser besonderen Glocke teilen. Verschenken Sie eine Ride Bell und bieten Sie Schutz und Stil zugleich!

Harley-Davidson: Mehr als nur ein Motorrad

Freiheit, Rebellion und auch etwas Verruchtes: "Harley-Davidson" steht schon seit der Gründung für eine Mischung aus amerikanischen Werten und einem selbstbestimmtem Leben. Kinofilme wie "Easy Rider" bedienten zudem das Klischee von Gesetzlosigkeit und harten (aber verzweifelten) Kerlen. Harley ist Zweirad-Kult pur!

Klar, oftmals denkt man an harte Biker, Lederjacken, Tattoos, den berühmten, unverkennbaren Motoren-Sound und Treffen mit viel Bier und Rockmusik. Stimmt alles, denn die Marke Harley Davidson steht mit Mottos wie „Live to ride, ride to live“ (lebe, um zu fahren, fahre, um zu leben) oder „Screw it, let’s ride“ (sch*^ß drauf, lass uns fahren“) für eine ungebundene, freie, rebellische Lebensweise ohne Vorschriften und einem Hauch Sorglosigkeit, den man sich seit der Hippie-Ära verschrieben hat.

Für Harley-Besitzer bedeutet ihr Motorrad unter der harten Schicht und dem wilden Image jedoch viel mehr: Zugehörigkeit zu einer „Familie“, soziale Verbundenheit, wie oftmals auch Philanthropie und die Unterstützung wohltätiger und gemeinnütziger Initiativen. Ob die Gründer William S. Harley sowie die Brüder Walter und Arthur Davidson all dies zur Vision hatten, als sie 1903 in einer Garage in Milwaukee an einem Motorrad tüftelten, das noch über 130 Jahre später zu einer der meistverkauften der Welt gehört, Kultcharakter besitzt und sogar zahlreiche Kinofilme und TV-Serien inspirierte?

1906 gingen die ersten 50 Exemplare „vom Band“, damals im Handel unter dem Spitznamen „Silent Gray Fellow“ (leiser, grauer Kamerad) aufgrund der Lackierung und guten Schalldämpfung, wobei Harley heute ihren Ruf als relativ geräuscharmer Begleiter weitgehend verloren hat; eine Harley kauft man nicht zuletzt des grölenden Motors wegen.

Typische Biker-Gangs kennt man aus TV-Serien wie „Sons of Anarchy“ oder „Mayans M.C.“, aber auch in Hollywood-Blockbustern wie „Easy Rider“ aus dem Jahr 1969, „Terminator 2: Judgement Day“ oder dem Musical-Film „Moulin Rouge“ bekam das Bike seine eigene Rolle. In der Realität sind die Biker in erster Linie Liebhaber, die ihre Harley zum Kunstprojekt machen, nach Belieben tunen, mappen und lackieren, womit die Maschine Ausdruck ihrer Individualität und ein persönliches Kunstwerk wird.

Kaum einer fährt seine Harley so, wie er sie gekauft hat - der Motor wird oft mit Hochleistungsluftfiltern aufgemotzt, spezielle Auspuffsysteme und Ansaugstutzen verbessern nicht nur die Leistung in Sachen Geschwindigkeit oder Beschleunigung, sondern machen den berühmten Sound noch beeindruckender. Mapping bezeichnet das Optimieren der Software in der Motorsteuerung, wodurch man sowohl den Benzinverbrauch wie auch Abgasverhalten verbessern kann - natürlich stets entsprechend der gesetzlichen Auflagen und TÜV-Richtlinien.

Harley fahren ist jedoch auch Kultur und Lebensfreude. Kaum eine Auto- oder Motorradmarke ist derart bekannt für Clubs, Treffs, Festivals und mehr, wobei sich hier Menschen jeden Alters, jeder Demografie, Einkommensschicht sowie natürlich auch jeden Geschlechts zusammenfinden, denn das Bike ist nicht nur bei rauen Kerlen, sondern auch bei Frauen beliebt.

Die meisten Harleys werden nach wie vor in den USA verkauft, doch Europa ist mit einem Marktanteil von 16,3 Prozent der zweitgrößte in Sachen Verkaufszahlen. Nach Angaben des Unternehmens ist der durchschnittliche Harley-Fahrer 45,6 Jahre alt, deutlich höher als das Alter aller Motorradbesitzer gesamt, das im Schnitt bei 38 Jahren liegt.

Was ebenfalls nicht zum - oftmals ganz falschen - Stereotypen des knallharten Harley-Riders passt: die Marke ist bekannt für seine philanthropischen Initiativen: Die Harley Davidson Foundation engagiert sich am Gründungsort in Milwaukee ebenso wie anderenorts mit Nachbarschaftsprogrammen, Nachhaltigkeitsprojekten, und betreibt die Hunger Task Force Farm, die örtliche Nahrungshilfe durch eigenen Anbau und Ernte bietet.

Die Entwicklung der Harley-Davidson Motoren

Der berühmte V2 ist über Jahrzehnte das Erkennungszeichen des Harley-Motors. Nach wenigen Jahren als Einzylinder, gibt es schon seit dem Jahr 1909 nur noch diese Zylinderanordnung. Die beiden aktuellen Motoren sind der Milwaukee-Eight in den Softails, Tourern und Trikes und der Revolution Max in den beiden Pan America Modellen.

Revolution Max

Mit diesem Motor schlägt Harley-Davidson ein neues Kapitel der legendären V-Twins auf. Er dient als mittragendes Fahrwerkselement, das einen herkömmlichen Rahmen überflüssig macht. Dadurch wird das Gesamtgewicht der Maschine erheblich reduziert, der Schwerpunkt liegt niedrig und das wird Handling optimiert. All dies zusammen bringt eine hervorragende Beschleunigung aus dem Stand und ordentlich Power bei hohen Drehzahlen.

Milwaukee-Eight

Der Motor löst damit nach fast 20 Jahren den Twin Cam Motor ab, von dem er sich durch seine Vierventiltechnik und besseres Ansprechverhalten aus dem Drehzahlkeller merklich unterscheidet. Die Vierventil-Zylinderköpfe pro Zylinder ermöglichen einen erhöhten Gasdurchsatz von 50% mehr als die vorherigen Zweiventil-Köpfe. In Kombination mit der effizienteren Verbrennung aufgrund der neuen Doppelzündung, erreicht der Milwaukee-Eight bis zu 10% mehr Drehmoment bei 11% weniger Verbrauch. Mit nur einer kettengetriebenen Nockenwelle fällt der Ventilantrieb des Milwaukee-Eight leichter, leiser und einfacher aus als bei dem Twin Cam Motor. 75% der Schwingungen erster Ordnung werden durch eine stirnradgetriebene interne Ausgleichswelle ausgeglichen und sorgen so für erhöhten Fahrkomfort für Fahrer und Beifahrer. Der klassische Charakter einer sanft schüttelnden Harley V2 bleibt dabei erhalten. Bei hohen Geschwindigkeiten sorgt die Gummilagerung für ein sanftes Schwingungsverhalten. Es sind aktuell Versionen in 107, 114 und 117 Cubic Inch erhältlich.

Der neue Motor unterschreitet die weltweit verschärften Geräuschgrenzwerten, zugleich kommt der satte Auspuffklang besser als je zuvor zur Geltung.In Kombination mit der effizienteren Verbrennung aufgrund der neuen Doppelzündung, erreicht der Milwaukee-Eight bis zu 10% mehr Drehmoment bei 11% weniger Verbrauch. Für die typische Zündfolge eines Harley-Davidson Big Twins wurde dem Milwaukee-Eight wieder ein Zylinderwinkel von 45 Grad verpasst und beide Pleuel laufen auf den gleichen Hubzapfen. Das Zusammenspiel sorgt für den berühmten „Potato, Potato“ Sound. Die Leerlaufdrehzahl wurde beim Milwaukee Eight von 1.000 auf 850 U/min abgesenkt, um die Harley im Stand leiser und ruhiger laufen zu lassen.

Der wassergekühlte Revolution Motor hat mit einem klassischen Harley-Davidson Motor, bis auf die langhubige Auslegung und den 45 Grad Zylinderwinkler nicht viel gemein. Der Motor leistet von 117PS mit 1130ccm bis 124 PS mit 1250ccm. Der Motor wurde in Zusammenarbeit mit Porsche auf Basis des Renntriebwerkes der VR1000 entwickelt. Dieser Motor ist heute die Basis aller Modelle der Sportster-Familie, auch fast alle Buell Modelle werden von leistungsgesteigerten, modellgepflegten Derivaten des Evolution Sportster Motors angetrieben. Der Motor reicht von 883cm³ mit 46 PS bis 1202cm³ mit 67PS. 2007 wird der Keihin-CV Vergaser durch eine elektronische Saugrohreinspritzung ersetzt.

Der 1340ccm Evolution Motor wurde seinem Namen gerecht, denn er war eine wahre Evolution. Der „Evo“ verbraucht deutlich weniger und erzeugt zeitgleich deutlich mehr Drehmoment. On Top dreht er ruhiger und ist dadurch auch langlebiger. Er war der Motor für die damals brandneue Softail, welche heute als Urvater der kompletten Softail-Baurreihe gilt. Wieder einmal verleiht der Look der Rockerboxen diesem Harley Motor seinen Namen. Die Zylinderkopfabdeckung erinnert an Schaufeln, deswegen auch Shovelhead. Der 1340 ccm 65 PS Motor hat neue Zylinderköpfe mit überarbeiteten Kanälen und kompakten Brennräumen, höher verdichtende Kolben, neue Nockenwelle und einen neuen Vergaser.

Der damals neue kleine, moderne Ironhead Motor mit sportlichem Charakter wird über eine stirnradgetriebene Nockenwelle angetrieben. Die 883cm³ Version mit Grauguss-Zylinder und -Zylinderköpfe gab dem Motor den Namen Ironhead. Der Motor dient als Antrieb der damals neuen Sportster-Baureihe. Der sportliche Version eines Flathead Motor verfügte über 742cm³ Hubraum und 30PS. 1954 vergrößerte Harley-Davidson den Motor auf 38PS und einer Höchstgeschwindigkeit von 161 km/h.

Der Panhead Motor, welcher zu seiner Auslaufzeit 1965 über 60 PS verfügt, zählt als Vorbild der Electra Glide und verfügt zu diesem Zeitpunkt bereits über einen E-Starter. Den Namen hat der Panhead von der unverwechselbaren Kuchenpfannenoptik der Rockerboxen. Der Knucklehead-Motor wurde von 36-47 produziert und war der erste Harley Motor mit Überkopfventilen und ist nicht zu unrecht der Wohl beliebteste Motor bei Harley Sammlern und auch bei unserem Captain. Der Name erhielt der Knuckelhead von seinen Rockerboxen, die den Knöcheln einer menschlichen Faust ähneln.

Der Flathead wurde im zweiten Weltkrieg in den WLA Maschinen für die US-Army verbaut und machten Harley-Davidson zu diesem Zeitpunkt zum größten Motorradhersteller der Welt. Benannt nach seinen flach gewölbten Zylinderköpfen erschien der erste Flathead Motor 1929. Die Ventile wurden seitlich angeordnet. Der Flathead Motor wird auf bis zu 1340ccm Hubraum und 34 PS optimiert.

Der V-Twin Motor wird grundlegend überarbeitet und optimiert. Ab sofort betätigt die Nockenwelle über eine Stößelstange das Einlassventil, welches im Zylinderkopf über dem Auslassventil angeordnet ist. Der Zweizylinder mit 45° Zylinderwinkel wird von Harley-Davidson konstruriert um mehr Leistung als bei den bis dato noch gängigen Einzylindern zu erzielen.

Die erste Harley-Davidson war nichts anderes als an einem Fahrrad-Rahmen montierter Einzylinder Motor mit 25 bis 37 cubic inch, der das Hinterrad über einen Riemen direkt antrieb. Die ersten Versionen verfügten weder über eine Kupplung noch über ein Getriebe.

Willie G. Davidson: Eine Legende

William Godfrey Davidson ist den meisten Harley-Fans unter dem Namen Willie G. bekannt. Nicht nur seine Tätigkeit als ehemaliger Chefdesigner der Company und seine Zugehörigkeit zum Davidson-Clan machen ihn für die meisten zu einer Art lebenden Legende. Im Jahre 1933 erblickte William Godfrey Davidson in Milwaukee das Licht der Welt. Er ist der Enkel des ältesten Bruders jener Davidson-Brüder, die der Kult-Marke bis heute ihren Doppelnamen verleihen. In den großen und stolzen Davidson-Clan hineingeboren teilt, auch Willie G. die Leidenschaft für den donnernden V2, der seinen Vater jeden Abend aus dem Harley-Werk nach Hause bringt. Die Sehnsucht des Juniors steigt, selbst in den Sattel zu steigen. Die Leidenschaft für Motorräder wurde ihm bereits in die Wiege gelegt, schwappte aber vollends auf ihn über, als er mit 15 Jahren das erste mal auf sein erstes Bike steigt. Die DKW-Kopie 125 S reicht, um ihn vollends zu infizieren.

Eine weitere Leidenschaft Willie G.’s ist das Malen und Zeichnen, welches ihm letztlich den Posten als Chef-Designer im Harley-Imperium verschafft. Bevorzugt zeichnet er Motorräder, Autos und Hot-Rods. Er beschließt, ein Kunststudium an der University of Wisconsin zu absolvieren. Dies bietet seiner kreativen Art jedoch nicht genügend Freiraum, weshalb er wenig später an das Art Center College Of Design in Los Angeles wechselt. Dort entdeckt er die Custom-Szene der Westküste, welche für seinen späteren Lebenslauf eine entscheidende Rolle spielen wird.

Mit dem Abschluss in der Tasche arbeitet er zunächst als Zeichner für Möbel ehe ihn sein Vater William 1963 in das Familienunternehmen holt - das Styling Department wurde gegründet. Weil schon Vater William lediglich Bill gerufen wird, taufen ihn die Kollegen dann kurzerhand Willie G. Er verleiht unter anderem der Electra Glide 1965 die legendäre „Bat Wing“-Verkleidung und die Touring-Hartschalenkoffer. Darüber hinaus entwirft er das berühmte Number-One-Logo und das dazu passende Motorrad - die Super Glide. Die Low Rider und Wide Glide entstammen ebenfalls seiner Feder und schreiben Motorradgeschichte. Marketingkampagnen benötigt Willie G. nicht. Er fährt ganz einfach mit Prototypen und testet die Reaktionen anderer Biker. Das scheint seinerzeit so gut anzukommen, dass Harley-Davidson dies in ihrer Werbung für einen Café-Racer verkündet und William erstmals öffentlich Willie G. nennt…

Willie G. ist es auch, der das Unternehmen mit 12 weiteren Männern am 26. Februar 1981 mit Hilfe eines Bankenkonsortiums zum Preis von 80 Millionen US-Dollar erwirbt. Die Firma wurde 1969 vom Konzern American Machine and Foundy (AMF) aufgekauft. Diverse Manager hatten erfolglos versucht, Harley-Davidson zu einem profitablen Massenhersteller umzufunktionieren. Durch zahlreiche neue Ideen nach dem Rückkauf wie z.B. die Just-in-Time Produktion oder enorme Qualitätssteigerung wird die die Firma erneut auf Vordermann gebracht. Modelle wie die Heritage Softail, die Softail Springer und der Allzeit-Klassiker Fat Boy entstehen.

2008 wird unter den Wachen Augen Willie G.’s das Werksmuseum in Milwaukee eröffnet - ein Traum wird wahr. Vier Jahre später verabschiedet sich der einstige Chefdesigner nach 49 Jahren Harley-Davidson in den wohlverdienten Ruhestand. Der Company erhalten bleibt er jedoch weiterhin als Markenbotschafter - mit eigenem Büro im Harley-Museum.

Harley-Davidson Tattoos: Ein Zeichen der Zugehörigkeit

Ob du dich für den klassischen Schriftzug, einen Adler mit Lenker oder ein detailverliebtes Bike entscheidest - jedes Tattoo erzählt deine eigene Geschichte. Die Körperstelle bestimmt, ob dein Harley-Tattoo laut schreit oder still erzählt. Wenn du auf der Suche nach Inspiration bist, findest du unten Harley-Davidson-Tattoo Vorlagen in verschiedenen Stilen - vom realistischen Markenlogo über traditionelle Old-School-Designs mit Flammen und Schädeln bis hin zu modernem Blackwork mit Silhouetten von Maschinen und Straßen.

Die Geschichte von Harley-Davidson in Kürze

Die Firma "Harley-Davidson" wurde vor genau 120 Jahren gegründet. Der Hauptfirmensitz ist auch heute noch Milwaukee im beschaulichen Wisconsin, das sonst eher für die vielen Bier-Brauereien berühmt ist. Die offizielle Jubiläumsfeier findet als großes Festival vom 22. bis 25. statt. Der erste Harley-Davidson-Vergaser wurde angeblich aus einer Tomatendose hergestellt. Ja, richtig gelesen: Das erste Harley-Davidson-Motorrad hatte angeblich einen Einzylindermotor und knatterte mit einer Höchstgeschwindigkeit von gerade mal 40 km/h. Der Spitzname der kultigen Maschine "Hogs" - was so viel wie "Schweine" bedeutet - geht zurück auf das Werks-Rennteam aus den 1920er-Jahren: dieses hatte nämlich ein Ferkel als Maskottchen. Im Laufe der Jahre nahm das Unternehmen den Spitznamen ganz stolz an und jetzt wird offiziell mit dem Akronym „HOG“ für die "Harley Owners Group" abgekürzt. Der erster Film, der einen seiner Charaktere auf einer Harley zeigte, war "The Wild One" mit Marlon Brando aus dem Jahr 1953. Das teuerste Motorrad der Welt ist die Harley-Davidson "Blue Edition", ein Unikat des Schweizer Luxusuhrenherstellers Bucherer.

Begeisterte Harley Fans wissen es natürlich: hier geht es nicht einfach um ein Motorrad, sondern um Emotionen, Zusammengehörigkeit und Sinnfindung, ganz nach den eigenen Regeln. Keine andere Marke verkörpert stärker das Gefühl von Freiheit, Rebellion und individuellem Lebensstill wie Harley Davidson. Und genau dies macht sie zum Kult, der Anfang des 20. Jahrhunderts begann.

Bernd Osinischow aus Sülzfeld bei Suhl in der Rhön hat sich sein erstes Bike nicht etwa gekauft, sondern kurzerhand selbst gedrechselt: In sage und schreibe 328 Arbeitsstunden fertigte der Bastler in seiner heimischen Hobby-Werkstatt das Kult-Zweirad aus Holz . Für seinen Motorrad-Nachbau verwendete der Hesse unter anderem Fichte für die Räder und Sitzbank und fertigte den Motor aus Eiche.

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