Der Trend zum Einfach-Antrieb an der Kurbel ist mittlerweile in Gefilde vorgedrungen, wo man ihn früher niemals erwartet hätte. Ist das einzelne Kettenblatt vorne im Downhill und Freeride seit Ewigkeiten schon etabliert, so taten sich Enduro- und Cross Country-Fahrer mit der begrenzten Bandbreite doch immer schwer. Bei den Bikes, die nicht nur in der Abfahrt, sondern insbesondere im Uphill glänzen müssen, braucht es schließlich eine große Bandbreite, damit man bei steileren Anstiegen nicht ständig schieben muss.
Die Qual der Wahl: Shimano oder SRAM?
Normalerweise lautet die Wahl also Shimano oder SRAM? Ich entscheide mich für das beste aus den 2 Welten, beste Funktion mit möglichst wenig Kosten. Die Ritzelabstände bei Shimano und SRAM sind mit 3.9mm so gut wie identisch.
Vergleich Shimano vs. SRAM
Es ist schade, dass seit Anbeginn der XX1 Ära im Jahre 2012, von Shimano im Jahr 2015 maximal nur 11-42 erhältlich ist. Kein großer Schritt von 11-36. Shimano hatte viel Zeit gehabt zum nachbessern, meiner Meinung nach zuviel. 2017 kam dann tatsächlich doch endlich eine 11-46 Kassette von Shimano, aber das ist bereits 2 Jahre später, als SRAM die GX herausbrachte. SRAM ist hier übrigens bei der X01 im Jahr 2017 bereits bei 10-50 und 12fach, also immer einen Schritt vorraus.
Wünschen würde ich mir allerdings eher eine GX 10-44t 11fach Kassette. Doch man kann das große Ritzel auch nicht endlos vergrößern, man bekommt irgendwann Probleme mit Gewicht, Schräglauf oder das die Kette abspringt. Was dagegen bei beiden Kassetten stört, die größten 3 Ritzel sind zu eng gestuft. Man könnte hier problemlos bis min. Die letzte Evolutionsstufe bei Shimano 11fach ist 11-46t. Die Übersetzung ist wie folgt: 11-13-15-17-19-21-24-28-32-37-46.
Wenn man dies z.B. 60-584 Reifen und 85rpm folgende Geschwindigkeiten: 7.4, 9.3, 10.7, 12.2, 14.3, 16.3, 18.1, 20.1, 22.8, 26.4, 31.2. Es ist zwar schön das man den Freilauf nicht umrüsten muss, jedoch schert sich sonst kaum ein Hersteller um Standards. Freilauf bei 11fach geändert, warum also nicht auch am MTB? will eben nicht jeder 2fach fahren.
Dies ist für den Einsatz in den Alpen einfach zu wenig als Hobbysportler mit einem 42er Ritzel. Vor allem, wenn dann noch die großen Radgrößen von 650B oder gar 29er hinzu kommen. 10 statt 11 Zähne weniger an der SRAM Kassette hört sich nach wenig an, bewirkt aber in etwa soviel wie wenn das Kettenblatt um 3 Zähne kleiner werden würde. im Vergleich zur 11-40 Kassette. Und das Gewicht mit 445g erscheint sehr hoch für ein XT Modell.
Da ich Novatec Naben verwende, ist es zum Glück nicht weiter kompliziert auf den XD Freilauf zu setzen. Kleiner Hinweis für User die auf Shimano Kassetten setzen wollen: Die schrägen Speichen und das riesige Ritzel machen es möglich, den Platz noch besser auszunützen. Der Freilauf ist trotz nahezu gleicher Ritzelabstände, deswegen bei Shimano nicht breiter geworden. Positiver Nebeneffekt bei XD Freilauf, dass sich die Ritzel nicht eingraben können wie es bei Shimano mit HG Alufreilauf der Fall ist.
Die SRAM XG-1150 11fach Kassette aus der GX Reihe ist mit ca. Die XG-1150 ist mit 393g trotz 42er Stahlritzel, dazu noch einiges leichter als die XT 11-42 11fach Version von Shimano mit 445g. Ein Nachteil ist, die 4 kleineren Ritzel können nicht wie bei Shimano einzeln ersetzt werden. Allerdings gibt es Shimano auch keine Einzelritzel mehr zu kaufen. Bei der XG-1150 ist nicht einmal das größte Ritzel austauschbar wie bei der XX1, denn dieses ist vernietet.
Bei der XX1 Kassette wurde oft berichtet, dass das 42er Ritzel aus Alu nicht besonders haltbar sei. Vielleicht wurde die Meinung später geändert, die reguläre XG-1150 hat ganz normale Schalthilfen. Bei der Version mit 42er Aluritzel scheint es sich um die XG-1175 mit 325g zu handeln. Entgegen der Meinung von Pinkbike wird aber genau diese bei OEM Bikes verwendet. Dies sind 68g weniger als mit Stahlritzel und sogar 120g weniger als bei Shimano 11-42.
E-Thirteen TRS+ 11fach Kassette im Test
Der Lösungsansatz der e*thirteen TRS+ 11fach Kassette. Auf der Waage: 329 Gramm Die e*thirteen TRS+ 11fach Kassette basiert auf dem SRAM XD Standard, benötigt also den selben Freilauf wie die SRAM 11fach MTB-Kassetten.
Nur geht e*thirteen noch einen Schritt weiter. Das kleinste Ritzel schrumpft auf 9 Zähne, wobei das größte auf 44 Zähne aufgeblasen wird. Somit entfaltet sich eine Bandbreite von 489%. Die TRS+ Kassette ist zweiteilig aufgebaut, wobei die 3 größten Ritzel aus Aluminium, die restlichen 8 aus Stahl gefertigt sind.
Das große Dreierpaket wird auf den Freilauf geschoben und mit einer großen zentralen Mutter fixiert. Die restlichen 8 Stahlritzel, ebenfalls aus einem Monoblock bestehend, schiebt man danach auf den Freilauf. Mit der Kettenpeitsche wird der zweite Block dann in den ersten eingehakt und hält sich dadurch selber. Das Ganze läuft dann wie gehabt auf einer XD 11fach Schalteinheit, in meinem Fall eine X01 Komplettgruppe.
Laut e*thirteen ist die Kassette aber ebenfalls mit Shimano 11fach Antrieben kompatibel. Fertig montiert geht es dann ab nach Teneriffa, wo einige böse Anstiege sowie schnelle Abfahrten warten. Perfekt also, um der TRS+ auf die Zähne zu fühlen. Die Schaltqualität und Geschwindigkeit ist sehr gut - die Kette wechselt bereitwillig die Ritzel und wird immer sauber geführt. Als durchschnittlich trainierter Fahrer habe ich mit einem 32Z-Kettenblatt vorne in jeder Situation den richtigen Gang parat, egal ob steil bergauf oder bei der Attacke bergab.
Die teilweise größeren Gangsprünge empfinde ich kaum als Nachteil. Nach einer gewissen Einfahrzeit sollte das untere Ritzelpaket abgenommen werden, um die Mutter auf festen Sitz zu kontrollieren. Diese hat sich bei mir etwas gesetzt und musste nachgezogen werden. So habe ich für mich den perfekten Antrieb gefunden, der keine Wünsche offen lässt.
Preislich bewegt sich die TRS+ auf hohem Niveau, für einen Sorglos-Antrieb in allen Lebenslagen lohnt sich die Anschaffung aber allemal. Ich werde den Verschleiß der Kassette sorgfältig im Auge behalten.
Alternativen von Drittanbietern im Test
Weil Sram nach wie vor nur eine einzige Elffach-Übersetzung anbietet und Shimano bisher nur die XT-Kassette mit ausreichender Bandbreite vorweisen kann, bringen immer mehr Drittanbieter Alternativen auf den Markt. Größere Bandbreite, homogenere Abstufung, geringeres Gewicht - wir sind die Kassetten von E-Thirteen, Hope, Sunrace und Box Components gefahren und wissen, ob sie als Zahnersatz taugen oder nicht.
Auf den ersten Testkilometern wird eines schnell klar: Schalten können sie alle. Egal ob die preiswerte Taiwan-Kassette für 80 Euro oder das 370 Euro teure Fräskunstwerk - die Kette wandert flott von Ritzel zu Ritzel. Sitzt der Schaltvorgang nicht richtig, hat eigentlich immer der Daumen am Schalthebel nicht präzise genug gezuckt. Unterschiede werden erst unter Last spürbar, dafür aber deutlich. Schon beim Hochschalten auf ein größeres Ritzel steigt die Geräuschkulisse bei Shimano und E-Thirteen an, während die Gänge immer noch schnell und präzise einrasten.
Bei Hope, Sunrace und Box knallt’s beim Schalten wie auf dem Schützenfest und auch die Qualität der Schaltvorgänge leidet. Noch schlimmer wird es, wenn die Kette auf ein kleineres Ritzel wandern soll. Spürbar verzögert ruckelt die Kette laut knallend nach unten und lässt dabei die Waden erzittern. Hier sollte man beim Schalten lieber etwas Druck vom Pedal nehmen. Schneller und reibungsloser, aber immer noch recht laut, wandert die Kette bei Shimano und E-Thirteen nach unten.
Den besten Schaltkomfort jedoch bietet Sram - rauf wie runter: schnell, präzise und leise. Auch von Schaltvorgängen unter Last lässt sich die GX-Kassette nicht aus der Ruhe bringen. Übrigens: Die teure X01-Kassette schaltet auch nicht besser, ist dafür aber ein Drittel leichter. Da können ansonsten nur die aus dem Vollen gefrästen Modelle von Hope und E-Thirteen annähernd mithalten.
Wer maximale Bandbreite sucht, landet eh zwangsläufig bei den Amis. Mit 511 Prozent ist die TRS Race breiter übersetzt als Srams neue Zwölffach-Kassette. Die Abstufung fällt dabei überraschend angenehm und ohne allzu große Sprünge aus. Am gleichmäßigsten sind die Abstände bei Sunrace und Box. Das Gegenteil ist die XT-Kassette: Mit fünf Zweier-Sprüngen ist die Japanerin unten raus sehr fein abgestuft, ein Vorteil auf schnelleren Tretpassagen. Die Quittung kommt dafür im steilen Anstieg.
Der Sprung über neun Zähne vom zehnten aufs elfte Ritzel ist zwar für die Schaltung kein Problem, beim Treten fühlt sich der Sprung jedoch sehr unharmonisch an. Ein 38er- oder 39er-Ritzel an vorletzter Stelle wäre hier die deutlich bessere Wahl.
Bleibt noch die Frage nach der Haltbarkeit. Den Verschleiß im Labor zu ermitteln, ist nahezu ein Ding der Unmöglichkeit. Ein Indiz für die Abnutzung liefert jedoch eine Prüfung der Materialhärte beim Zedler- Institut für Fahrradtechnik und -sicherheit. Eine Diamantspitze drückt mit festgelegter Prüfkraft auf die einzelnen Ritzel und hinterlässt dabei einen Abdruck. Aus diesem lässt sich dann die Vickershärte ermitteln. Bis auf wenige Ausreißer liegen die Werte hier auf ähnlichem Niveau. Bei Shimano, Sram und Hope ist ein vergleichbarer Verschleiß zu erwarten. Die Alu-Ritzel der TRS Race sind besonders hart, die Stahl-Ritzel dagegen etwas weicher. Bei der teuren Sram X01, die wir zum Vergleich mitlaufen ließen, weisen beide Werkstoffe einen sehr hohen Härtegrad auf. Somit könnte sich über die Zeit auch der hohe finanzielle Einsatz wieder relativieren.
Technik im Detail
Nicht jede Kassette passt auf jeden Freilauf. Srams XD-Version ist inzwischen weit verbreitet, die Hope-Kassette dagegen passt nur auf ein speziell verkürztes Modell.
- Shimano-Freilauf: Seit Jahren der Standard bei Mountainbike-Kassetten. Dieser Freilauf-Typ ist sowohl mit 10-/11-fach-Shimano-Kassetten als auch mit 10-fach-Sram-Kassetten und dem Modell PG-1130 kompatibel. Unterschiedlich breite Stege sorgen dafür, dass die Ritzel nur in einer Position aufgesetzt werden können und die Schalthilfen so immer korrekt zueinander ausgerichtet sind. Ein Abschlussring sichert die Kassette am Freilauf.
- Sram XD Driver Body: Der spezielle Freilaufkörper von Sram verfügt an der Naben-Seite über ein Gewinde, auf das die Kassette direkt aufgeschraubt wird. Dadurch kann der Freilauf kürzer ausfallen und ein kleines 10er-Ritzel verbaut werden. Ein XD-Freilauf lässt sich ab etwa 45 Euro an vielen gängigen Laufrädern nachrüsten. Bei manchen Herstellern gehört er sogar zum Lieferumfang eines Laufradsatzes.
- Hope-Freilauf: Hope setzt auf einen eigenen Standard, der lediglich mit Pro 4 und Pro 2 Evo-Naben kompatibel ist. Die kürzere Bauweise ermöglicht auch hier ein kleines 10er-Ritzel. Die zweiteilige Kassette wird dafür aus je einem Stahl- und einem Alu-Block gefräst. Ähnlich wie bei Shimano halten Stege die Kassette in der richtigen Position. Ein verlängerter Abschlussring sichert die Kassette am Freilauf.
Bei vielen Kassetten gleicht kaum ein Zahn dem anderen. Dahinter stecken ausgefeilte Schalthilfen. Im normalen Gebrauch nur wenig auffällig, verhelfen sie den Kassetten besonders unter Last zu spürbar geschmeidigeren und auch leiseren Gangwechseln.
Gangsprünge im Vergleich
Bei Shimano sind zwar die kleineren Ritzel sehr fein abgestuft, nach oben hin wartet dann aber ein riesiger Sprung über neun Zähne. Dagegen sind bei Sunrace und Box die Gangsprünge weniger fein, dafür aber homogener verteilt. Den Sprung über einen Zahn (von 9 auf 10) gibt es nur bei E-Thirteen.
Das sticht ins Auge
Kassette ist nicht gleich Kassette. Die Hersteller gehen unterschiedliche Wege, um die Bandbreite zu erhöhen, die Abstufung zu verbessern oder am Gewicht zu drehen.
- E-Thirteen fertigt seine Kassette aus zwei Einzelteilen und nutzt zur Montage den Sram XD-Freilauf. Die drei großen Ritzel werden über einen Sicherungsring auf dem Freilauf fixiert. Dafür wird ein Spezialwerkzeug mitgeliefert. Der äußere Teil der Kassette wird im neunten Ritzel eingehakt und per Kettenpeitsche fixiert. Zur Demontage der Kassette benötigt man gleich zwei Kettenpeitschen - nicht gerade praktisch.
- Das winzige Neuner-Ritzel bei E-Thirteen sorgt zwar für eine riesige Bandbreite, es tritt sich aber spürbar unrund. Auch bei Srams Zehner-Ritzel ist dieser Effekt spürbar. Ab elf Zähnen treten diese Probleme nicht mehr auf.
- Der große Sprung von 37 auf 46 Zähne bei der XT-Kassette ist beim Schalten kaum spürbar. Hier leisten die Steighilfen ganze Arbeit. Im Tritt fühlt sich die Abstufung aber unharmonisch an.
- Die Kassetten von Hope und E-Thirteen sind jeweils aus zwei einzelnen Blöcken gefräst (einer Stahl, einer Alu). Dadurch lässt sich das Gewicht auf unter 300 Gramm drücken. Leichter sind nur noch die Top-Kassetten von Sram (XG-1195: 264 Gramm). Mit genieteten Modellen lassen sich solche geringen Gewichte nicht erreichen. Dafür kann man bei Bedarf oder Verschleiß zumindest bei Shimano auch mal einzelne Ritzel austauschen.
- Abstufung, Aufbau, Steighilfen - bis auf Farbe und Logos gleichen sich die Kassetten von Sunrace und Box wie ein Ei dem anderen. Noch deutlicher wird‘s, wenn man die Sunrace in der schwarzen Ausführung zum Vergleich heranzieht. Auch die Schaltqualität ist identisch. Weshalb man für die Box Components 40 Euro mehr bezahlen soll, wurde uns nicht so recht klar.
Die Testergebnisse
Hier eine Zusammenfassung der Testergebnisse verschiedener Kassetten:
BOX COMPONENTS Two 11-46
- Preis: 120 Euro
- Gewicht: 479 Gramm (Standard Freilauf)
- Material: Stahl (1-10), Alu (11)
- Übersetzung/Bandbreite: 11-46/418%
- Bewertung:
- Gewicht: 2/10
- Schaltfunktion hoch: 6/10
- Schaltfunktion runter: 5/10
- Verschleiß: 7/10
- Fazit: Ähnelt der Sunrace bis ins Detail. Unter Last klettert die Kette recht widerwillig hoch und fällt beim Runterschalten laut krachend auf die nächsten Ritzel.
E-THIRTEEN TRS Race
- Preis: 369 Euro
- Gewicht: 290 Gramm (Sram XD Freilauf)
- Material: Stahl (1-8), Alu (9-11)
- Übersetzung/Bandbreite: 9-46/511%
- Bewertung:
- Gewicht: 8/10
- Schaltfunktion hoch: 8/10
- Schaltfunktion runter: 6/10
- Verschleiß: 8/10
- Fazit: Bietet mehr Bandbreite als Srams 12-fach-Kassetten, dabei bleibt sie überraschend leicht. Unter Last plumpst sie mehr auf die nächstkleineren Ritzel, als dass sie wandert.
HOPE 11 Spd Cassette
- Preis: 225 Euro
- Gewicht: 277 Gramm (Hope Freilauf)
- Material: Stahl (1-7), Alu (8-11)
- Übersetzung/Bandbreite: 10-44/440%
- Bewertung:
- Gewicht: 10/10
- Schaltfunktion hoch: 6/10
- Schaltfunktion runter: 6/10
- Verschleiß: 8/10
- Fazit: Fräst Hope auf extrem leichte 277 Gramm. Unter Last leidet der Schaltkomfort spürbar. Die Kette fällt derart laut metallisch krachend von Ritzel zu Ritzel, dass kurzzeitig der Tritt unterbrochen wird.
SHIMANO Deore XT CS-M8000
- Preis: 110 Euro
- Gewicht: 438 Gramm
- Material: Stahl (1-9), Alu (10-11)
- Übersetzung/Bandbreite: 11-46/418%
- Bewertung:
- Gewicht: 4/10
- Schaltfunktion hoch: 8/10
- Schaltfunktion runter: 8/10
- Verschleiß: 8/10
- Fazit: Die recht schwere XT schaltet schnell und präzise mit typisch metallischem Shimano-Klang. Auch unter Last schaltet die Shimano präzise und ohne große Verzögerung, jedoch spürbar weniger geschmeidig als Sram und deutlich lauter.
SRAM GX XG-1150
- Preis: 142 Euro
- Gewicht: 392 Gramm (Sram XD Freilauf)
- Material: Stahl
- Übersetzung/Bandbreite: 10-42/420%
- Bewertung:
- Gewicht: 6/10
- Schaltfunktion hoch: 10/10
- Schaltfunktion runter: 10/10
- Verschleiß: 8/10
- Fazit: Srams günstigste 10-42er-Kassette besteht aus elf vernieteten Stahl-Ritzeln. Das drückt ordentlich auf die Waage. Dafür schaltet die GX unvergleichbar weich, geschmeidig und schnell.
SUNRACE CSMX8 11-46 T Black
- Preis: 80 Euro
- Gewicht: 479 Gramm (Standard Freilauf)
- Material: Stahl (1-10), Aluminium (11)
- Übersetzung/Bandbreite: 11-46/418%
- Bewertung:
- Gewicht: 2/10
- Schaltfunktion hoch: 6/10
- Schaltfunktion runter: 5/10
- Verschleiß: 7/10
- Fazit: Die Sunrace-Kassette offenbart sich als absolut baugleich zur Box. Dadurch glänzt sie mit gleichmäßigem Schaltgefühl. Im Anstieg unter Last kracht und scheppert es, wenn hochgeschaltet wird.
Shimano Kassetten im Vergleich (2025)
Hier ist eine Übersicht von Shimano Kassetten im Vergleich:
| Modell | Geeignet für | Kompatible Kette | Schaltstufen | Übersetzung | Gewicht |
|---|---|---|---|---|---|
| Shimano Deore XT | Mountainbike | 11-fach HG/LG | 11 Gänge | 11 - 46 Zähne | 600 g |
| Shimano CS-M771 | Mountainbike | 10-fach HG-X | 10 Gänge | 11 - 36 Zähne | 300 g |
| Shimano CS-M7100-12 10-51 | Mountainbike | 12-fach HG | 12 Gänge | 10 - 51 Zähne | 700 g |
| Shimano CS-M8100-12 10-51 | Mountainbike | 12-fach HG | 12 Gänge | 10 - 51 Zähne | 300 g |
| Shimano CS-R8000-11 11-28 | Mountainbike | 11-fach HG/LG | 11 Gänge | 11 - 28 Zähne | 331 g |
| Shimano CS-HG200-9 | Mountainbike | 9-fach HG | 9 Gänge | 11 - 36 Zähne | 500 g |
| Shimano CS-HG400-9 11-34 | Mountainbike | 9-fach HG | 9 Gänge | 11 - 34 Zähne | 300 g |
| Shimano CS-M4100 | Mountainbike | 10-fach HG-X | 10 Gänge | 11 - 46 Zähne | 360 g |
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