Mit unseren Lehr- und Lernmitteln unterstützen wir Sie dabei, das Thema Mobilitätsbildung in Ihrem Unterricht oder in der Vorschule einfach und fachlich verlässlich zu gestalten.
Mobilitätsbildung in Kita und Grundschule
In der Kita und der Vorschule werden die wichtigsten Basisregeln im Straßenverkehr aus kindlicher „Fußgänger-Sicht“ von unserem schlauen Raben ADACUS präsentiert. Rätselspaß mit der ADACUS-Fibel und unsere Malvorlagen stehen ebenfalls zur Verfügung. Der sichere Schulweg ist natürlich vor allem in der ersten Klasse bzw. vor Schuleintritt ein großes Thema. Die grundlegende Verkehrserziehung in der Schule beginnt und kann je nach Entwicklungsstand der Kinder in den Unterricht gebracht werden. Allgemeine Mobilitätsbildung (Themen: Themeneinstieg, Motorik, Sinne, Regelwissen u.a. Mit Ihren Grundschülerinnen und Grundschülern gehen Sie jetzt tiefer in die Themen der Mobilitätsbildung.
Spielerisches Lernen
In unserem Online-Game „Verkehrshelden-Quiz“ können Sie mit Ihren Schülerinnen und Schülern spielerisch eine Lernzielkontrolle durchführen. Malvorlagen für Schulkinder (verschiedene Themen, z.B. Ab 2. bis 4. Für 5. und 6. Haben Sie Wünsche zu bestimmten Themen der Mobilitätsbildung oder zu konkreten Materialien, die Sie gern einsetzen würden?
Roller Fit: Fortbildung für Lehrkräfte
Mit unserem Programm Roller Fit bieten wir Lehrkräften in Grundschulen eine praxisnahe Fortbildung, bei der die Mobilitätsbildung durch das Tretrollerfahren im Fokus steht. Roller Fit unterstützt Grundschullehrkräfte dabei, die allseits beliebte Aktivität „Rollerfahren“ in Theorie und Praxis besser zu verstehen. Dadurch werden sie darin unterstützt, ihre Klasse für die Gefahren im Straßenverkehr mit dem Tretroller zu sensibilisieren.
Außerdem erfahren die Lehrkräfte, wie das Thema anschaulich und mit Spaß im eigenen Unterricht eingebunden werden kann. Jedes Jahr finden in mehreren Regionen und Städten Deutschlands Fortbildungen für Lehrkräfte statt.
Inhalte der Lehrerfortbildung
- Tipps & Tricks zur Sensibilisierung der Schüler für die Gefahren im Straßenverkehr werden in regionalen Lehrerfortbildungen mit bis zu 30 Lehrkräften vermittelt.
- Während einer Tages- oder Halbtagesveranstaltung werden alle relevanten Themen rund um das Rollerfahren und die Implementierung im eigenen Unterricht erläutert.
- Dauerhaftes Beratungs- und Unterstützungsangebot.
In 2023 und 2024 unterstützt die AOK Bayern das Roller Fit-Programm.
Rollbrett-Führerschein: Spielerisch motorische Kompetenzen entwickeln
Mit dem Rollbrett zu fahren, das bringt nicht nur Spaß, sondern bietet die Möglichkeit, vielfältige Bewegungserfahrungen „auf Rollen & Rädern“ zu sammeln. Um den sicheren Umgang mit dem Sportgerät zu fördern, ist es sinnvoll, zu Beginn einen „Rollbrett-Führerschein“ zu absolvieren. Hierbei lernen die Schüler*innen wichtige Regeln und entwickeln spielerisch ihre motorischen Kompetenzen weiter.
Stationskarten und Aufgaben
Es gibt 20+ Stationskarten zum Thema „Rollbrett-Führerschein“ inkl. folgender Aufgaben:
- Aufgabe: Fahre im Slalom um die Hütchen!
- Aufgabe: Fahre los und mache eine Vollbremsung im Hütchenquadrat!
- Aufgabe: Fahre durch den Tunnel!
- Aufgabe: Fahre vorsichtig über die Huckelpiste!
- Aufgabe: Fahre eine Runde im Kreisverkehr!
- Aufgabe: Ziehe dich am Seil entlang zum Kasten! Material: 2 Kästen (5-teilig), 1 Seil oder ca.
- Aufgabe: Ziehe dich am Seil entlang zur Sprossenwand! Material: 1 Sprossenwand, 1 langes Seil oder ca.
- Aufgabe: Fahre los, mache in der Mitte der kleinen Hütchen eine Drehung und fahre direkt weiter! Material: 4 Hütchen, 1 langes Seil oder ca.
- Aufgabe: Fahre so über das Seil, dass das Seil zwischen den Rädern des Rollbretts ist!
- Aufgabe: Fahre durch die Felsenlandschaft!
- Aufgabe: Ziehe dich durch die Turnbank-Gasse!
- Aufgabe: Fahre durch die Waschanlage!
- Aufgabe: Stoße dich von der Wand ab und rolle möglichst weit!
- Aufgabe: Nimm vor der Linie Anschwung und rolle möglichst weit! Material: 4 Hütchen, 1 Augenbinde, 1 langes Seil oder ca.
- Aufgabe: Verbinde deine Augen und fahre vorsichtig am Seil entlang!
- Aufgabe: Stelle den Kegel auf das Rollbrett und schiebe es vorsichtig zur anderen Seite, ohne dass der Kegel umkippt!
- Aufgabe: Parke einmal zwischen den Kästen ein!
Die Verkerhsschilder können beispielsweise gedruckt, laminiert, an eine Slalomstange geklebt und anschließend vor den jeweiligen Stationen positioniert werden.
- Aufgabe: Eine Person setzt sich auf das Rollbrett und lässt sich von der anderen durch den Raum schieben!
- Aufgabe: Eine Person setzt sich auf das Rollbrett und lässt sich von der anderen durch Slalom-Parcours ziehen!
- Aufgabe: Zwei Personen halten die Zeitung und die dritte Person fährt durch die „Zeitungsmauer“!
- Aufgabe: Bildet eine Rollbrett-Kette mit den Springseilen und lasst euch durch den Raum ziehen!
- Aufgabe: Lasst euch auf der Bank durch den Raum schieben!
Laminiert halten die Karten ein Leben lang und sind immer wieder im Sportunterricht einsetzbar.
Aufbau und Organisation
In der Praxis hat es sich bewährt, einen Parcours mit ca. 5 bis 10 Stationen (je nach Hallengröße) aufzubauen. Beim Aufbau der Stationen bietet es sich an Kleingruppen zu bilden und die Stationskarte bereits dort in der Halle zu positionieren, wo die jeweilige Station aufgebaut werden soll. Zudem wurden die Stationskarten so gestaltet, dass sie selbsterklärend sind und die Kinder den Aufbau selbstständig durchführen können.
Vor der Stunde sollte überprüft werden, ob die Geräte und insbesondere die Rollbretter voll funktionsfähig sind. Neben den Stationen können optional noch Zebrastreifen in den Rollbrett-Parcours integriert werden. An diesen sollen die Kinder anhalten, wenn eine andere Person die Fahrbahn überqueren möchte. Nach dem Aufbau sollten alle Stationen nochmal auf Sicherheit hin überprüft werden.
Regeln für den sicheren Umgang mit Rollbrettern
Bevor die Schüler*innen die Rollbretter im Sportunterricht nutzen, sollten gemeinsam wichtige Regeln erarbeitet werden. Sinnvoll ist es, einen Rollbrett-Parkplatz in der Sporthalle (z.B. an einer Wand) einzurichten. Auf diesem Platz werden alle Rollbretter umgedreht gelagert, wenn sie gerade nicht genutzt werden.
Wichtige Regeln:
- Wir legen unseren Schmuck ab!
- Wir tragen feste Schuhe!
- Wir stecken das T-Shirt in die Hose!
- Wir stoßen nicht mit anderen zusammen!
- Wir schießen die Rollbretter nicht herum!
- Wir stellen uns nicht auf das Rollbrett!
- Wir parken unsere Rollbretter auf dem Parkplatz, wenn wir sie nicht nutzen!
Zudem sollten sichere Fahrpostionen thematisiert werden, um Stürze und geklemmte Finger zu vermeiden. Grundsätzlich sollten die Rollbretter nur kniend, sitzend, oder liegend gefahren werden - nicht im Stehen! Die Regeln sollten jeweils zu Beginn der Stunde wiederholt werden.
Durchführung des Stationsbetriebs
Um den Schüler*innen möglichst eigenständig Bewegungs-erfahrungen zu ermöglichen, ist ein offener Stationsbetrieb gut geeignet. Hierbei können die Schüler*innen frei entscheiden, wann sie welche Station absolvieren und sich frei unter Einhaltung der Rollbrett-Regeln (siehe „Rollbrett-Regeln“) im Raum bewegen. Alternativ zum offenen Stationsbetrieb kann der Stationsbetrieb auch geschlossener gestaltet werden. Die Schüler*innen ab-solvieren jede Station hierbei beispielsweise für je 3 Minuten und wechseln dann zur nächsten.
Um eine Überforderung der Schüler*innen zu vermeiden und den Schüler*innen ausreichend Gelegenheiten für Bewegungs-erfahrungen zu geben, kann eine mehrstündige Unterrichtsreihe durchgeführt werden. Stunde: Wir absolvieren unsere Führerschein-Prüfung.
Nutzungshinweise und didaktische Überlegungen
Die in diesem Material dargestellten Stationskarten sind mit großer Sorgfalt verfasst. Wir legen einen hohen Stellenwert auf eine strukturierte und möglichst anschauliche Darstellung. Was haben wir uns dabei gedacht? Allgemein baut sich die Erfahrung mit einem Roll- und Gleitgerät wie folgt auf (vgl. Fahren und Bremsen: Widerstand gegen den Untergrund aufbauen, um ins Bewegen zu kommen bzw. Basics vielfältig trainieren (Hindernisse, variables Bremsen und Kurvenfahren, Druckbedingungen schaffen). Kleine und große Sportspiele auf dem Gerät ausprobieren und weiterentwickeln z.B. Formationsfahren z.B. Im Material finden sich Bausteine für alle drei Phasen.
Noch ein Rollermaterial? Ja, das stimmt! Für noch mehr Tipps, Tricks, Stundenabläufe usw. verweisen wir gerne auf die Materialien der Landesunfallkassen und Projektinitiativen, die es im Internet zum Rollerfahren wirklich umfangreich gibt. Leider meistens nicht für den Einsatz im Unterricht formatiert oder druckunfreundlich. Und da kommen wir mit diesem Material ins Spiel.
Sicherheit im Straßenverkehr
Niemand ist allein im Verkehr: Angepasstes Tempo und aufmerksames Fahren sind wichtig, damit man sich selbst oder andere Verkehrsteilnehmende nicht verletzt und gefährliche Situationen vermieden werden. Verletzungsgefahren minimieren: Fahren mit Sandalen, Flipflops oder barfuß ist tabu. Kurvenfahren üben: Die häufigste Sturzursache ist ein zu eng gewählter Kurvenradius.
Seit fast 10 Jahren setzt sich Micro Mobility für die Sicherheit von Kindern im Straßenverkehr ein. Die Schweizer Marke fördert den Umgang mit Scootern und Kickboards an Schulen und Kindergärten, so dass die Kinder den Umgang mit den Geräten lernen. Dies ist die Grundlage für ein sicheres Fortbewegen im Straßenverkehr.
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